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Eine Revolution der deutschen Medizinerausbildung?

Medizinische Versorgung [Quelle: freeimages.com, Autor: beesnail]

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Patientenkontakt von Anfang an, fallorientiertes Lernen, Verknüpfung von Theorie und Praxis – mit diesen Argumenten werben Unis für ihren Modell- beziehungsweise Reformstudiengang. Wir haben Studenten befragt, ob diese Studiengänge halten, was sie versprechen.

"Die HMG-CoA-Synthase macht Acetoacetyl-CoA zu β-Hydroxy-β-methylglutaryl-CoA." – ein typischer Satz, den ein Medizinstudent im Regelstudiengang auswendig lernt. Es folgen viele weitere, Tag für Tag. "Das braucht man später im Arztberuf doch gar nicht wissen!", beschweren sich viele Medizinstudenten. Für sie ist nicht ersichtlich, wofür das Gelernte einmal gut sein soll. Denn in den ersten vier Semestern, der sogenannten Vorklinik, sind sie selten im Krankenhaus, Patienten sehen sie so gut wie gar nicht. Im Vordergrund steht klar die Theorie.

Einige Universitäten in Deutschland sehen die klare Trennung von Theorie und Praxis ebenfalls kritisch, und ersetzen den Regelstudiengang durch den Reform- beziehungsweise Modellstudiengang. Hier gibt es keine Trennung mehr zwischen Vorklinik und Klinik, also zwischen Theorie und Praxis. Studenten haben früh Patientenkontakt, stehen von Anfang an im Krankenhaus. Das perfekte Medizinstudium – oder?

Wir haben Studenten befragt, die an verschiedenen Universitäten mit Modell- bzw. Reformstudiengang Medizin studieren, ob die Ausbildung ihre Erwartungen erfüllt.

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