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6 Dinge, die ihr von Robotern nicht erwartet hättet

Roboter (Quelle: freeimages.com, julosstock)

Quelle: freeimages.com, julosstock

Sie können tanzen, braten Burger und entfalten sich in unserem Bauch wie Origami. Die Rede ist von Robotern. Was sie alles können und wo sie uns lästige Arbeit abnehmen können, zeigen wir euch hier.

1. Roboter braten Burger

Wo, wenn nicht im Burgerland Nummer eins, sollte es bulettenbratende Roboter geben? Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, gibt es seit September 2015 ein fast vollautomatisches vegetarisches Restaurant in San Francisco. Roboter können zwar noch nicht alle anspruchsvollen Aufgaben des Personals übernehmen, aber in einigen Tätigkeiten sind sie jetzt schon überlegen: Beim Burgerbraten und beim Aufnehmen der Bestellungen. Dazu kommt: "Sie sind immer höflich, sie versuchen, den Kunden immer noch etwas zu verkaufen, sie nehmen nie Urlaub, sie kommen nie zu spät zur Arbeit, und es kommen keine Klagen wegen Diskriminierung", zitiert die Zeitung einen Fast-Food-Manager. Auch die Fast-Food-Kette Wendy’s denkt über den Roboter als Burgerbrater nach.

2. Der Origami-Roboter in unserem Bauch

Forscher haben einen Mini-Roboter entwickelt, der geschluckt werden kann und sich erst im Magen wie Origami entfaltet. An seinem Bestimmungsort, z.B. im Verdauungstrakt, beseitigt er Fremdkörper oder versorgt Verletzungen. Dass er nach dem Schlucken auch tatsächlich seine Arbeitsform erlangt, funktioniert mithilfe eines kleinen Tricks: Zunächst ist der Roboter in einer Art Eisschicht verpackt. Wie eine Tablette kann er geschluckt werden und gelangt so in den Magen, wo sich die Eisschicht auflöst. Einmal ausgebreitet, kann der Mini-Roboter von außen mithilfe eines magnetischen Felds gesteuert werden.

3. Verschmelzung von Mensch und Maschine

In der Medizin haben Exoskelette z.B. als Gehhilfen bereits kommerziell Fuß gefasst. Auch für den Einsatz in der Industrie haben Unternehmen solche Stützstrukturen auf den Markt gebracht. Diese Vorrichtungen erkennen Bewegungen des Trägers und unterstützen sie dann mit mechanischer Kraft, sodass der Mensch entlastet wird. Was sonst vermieden wird, nämlich der direkte Kontakt zwischen Roboter und Mensch, ist hier notwendig. Das nach Science-Fiction klingende Konzept kommt so in der Realität an.

4. Wenn Roboter Sheriff spielen

In einem kalifornischen Einkaufszentrum geht ein Roboter Streife: 150 Zentimeter groß und in Ei-Form wirkt der neue Wachmann eher unbeholfen als autoritär. So harmlos der RoboCop wirken mag – in seinem Inneren steckt Überwachungstechnik auf dem neuesten Stand. Seine Software kann 300 Nummernschilder pro Minute scannen und mittels einer schwarzen Liste Personen mit Hausverbot ausfindig machen. Mikrofone können Stimmen oder Geräusche wie zerbrechendes Glas erkennen – und dann Alarm schlagen. Auch sensible HD-Infrarotkameras gehören zu seiner Ausstattung. Zudem kann der Roboter Smartphones in seiner Umgebung orten. Die Macher betonen, dass der RoboCop menschliches Wachpersonal nicht ersetzen, sondern diesem nur "zusätzliche Augen und Ohren" liefern soll.

 

5. Der tanzenden Roboter

Licht an, Ton ab, Vorhang auf: Im Halbfinale der amerikanischen Talentshow "America's got Talent" stand ein Roboter des Unternehmens ABB im Rampenlicht. Der IRB 2400 war Bestandteil der Tanzperformance der Gruppe "Freelusion" und der heimliche Star der Show.

 

6. Roboter putzen Büros

Unter der Leitung eines Fraunhofer-Instituts perfektionieren deutsche Unternehmen derzeit Putzroboter. Sie wollen sie durch Büros schicken, als Ersatz für die Putzkolonnen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. "Mit Reinigungsrobotern kann die Branche besser dem steigenden Kostendruck sowie dem Personalmangel begegnen", zitiert das Blatt die Macher der technischen Putzteufel, die "fehlerlose Produktivität" versprechen. Über Nacht reinigen die Roboter und leeren Mülleimer. Dreck, der die Technik überfordert, wird übrigens in einer Karte notiert – damit ihn am nächsten Morgen ein Mensch bereinigen kann.

Die Einsatzmöglichkeiten für Roboter werden immer breiter und insbesondere die Entwicklung von humanoiden, also dem Menschen nachempfundenen Robotern, wird mit enormem Tempo vorangetrieben. Die VDI-Zukunftskonferenz Humanoide Roboter widmet sich dem aktuellen Stand der Entwicklung menschenähnlicher Roboter.

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