Partner von:

Alumni-Porträt: Sandra Luthardt

Warum hast du dich für deinen aktuellen Arbeitgeber entschieden?
 Das war eher zufällig. Ich hatte über e-fellows.net eine E-Mail mit dem Hinweis auf eine Recruiting-Veranstaltung der Allianz Versicherungs-AG erhalten. Das darin beschriebene Assistentenprogramm passte gut zu meinen Vorstellungen. Nach meiner Promotion hatte ich einen Jobeinstieg gesucht, der es mir zum einen ermöglicht, möglichst schnell berufliche Erfahrungen zu sammeln und zum anderen keine reine Spezialistenlaufbahn vorzeichnet.
 Wenige Tage vor der Veranstaltung hielt dann auch noch der frühere Vorstandschef der Allianz, Dr. Henning Schulte-Noelle, einen Vortrag in unserer Fakultät, der mein Interesse für das Unternehmen verstärkte. Als ich dann auf dem sogenannten "First Contact-Event" mit meinem jetzigen Chef sprach, war ich mir sicher, dass das Assistentenprogramm einen spannenden Berufseinstieg darstellt. Das hat sich nun glücklicherweise auch bewahrheitet.
 

Wie hat sich deine persönliche Situation beim Eintritt ins Berufsleben geändert?
 Da ich während meiner Promotionszeit bereits als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni gearbeitet habe, war ich an das Arbeitsleben an sich schon gewöhnt. Allerdings war der Übergang von der Uni in die Allianz schon sehr markant, denn in den ersten drei Monaten musste ich zunächst einmal meine "Eignung für den Vertrieb" unter Beweis stellen. Das bedeutete: Versicherungswissen im Rahmen von Lehrgängen aneignen und die erworbenen Kenntnisse dann in Verkaufserfolge beim Kunden umsetzen. Das heißt, ich bin für ein paar Wochen in die Rolle eines Allianzvertreters geschlüpft und habe Versicherungen verkauft. Die in diesen Monaten gewonnenen Erfahrungen haben mir den Einstieg in den eigentlichen Assistentenjob sehr erleichtert.
 

Dein größter Fauxpas im Job?
 Es gab sicher eine Menge Kleinigkeiten, die mir selbst gar nicht so bewusst waren. Am unangenehmsten war es mir, dass ich mir ständig erklären lassen musste, was sich hinter den diversen Abkürzungen verbirgt, die von den Allianz-Mitarbeitern ganz selbstverständlich verwendet werden. Mittlerweile benutze ich diese Abkürzungen aber ebenso selbstverständlich.
 

Wenn du an dein Studium denkst, was wirst du am meisten vermissen?
 Ein wesentlicher Unterschied zu meiner Promotionszeit ist, dass ich mich mit einer größeren Vielzahl an Themenbereichen beschäftige als es an der Uni der Fall war. Das geht natürlich auf Kosten der Tiefe, mit der man an einzelne Problemstellungen herangeht. Das tiefgreifend wissenschaftliche Arbeiten fehlt mir somit ein wenig. Insgesamt ist aber natürlich auch in der Praxis analytisches Arbeiten gefragt. An der Studien- und Promotionszeit vermisse ich ansonsten die vielen liebgewonnen Mitstreiter und den Abwesenheit jeglicher "Dresscodes".
 

Was hast du dir von deinem ersten Gehalt geleistet?
 Kurz nach meinem Jobantritt sind mein Freund ich in eine neue Wohnung gezogen. Die ersten Gehälter gingen somit für das Einrichten der Wohnung drauf. Außerdem steht demnächst der erste Urlaub an (zwei Wochen Menorca) – da muss dann das erste Urlaubsgeld dran glauben.
 

Du bist mit deinem Chef beim Frühstück. Welche Frage stellst du ihm?
 Da ich mit meinem direkten Chef täglich zu tun habe, würde ich ihn wohl am ehesten fragen, wie er es schafft, sich in die vielen Spezialthemen, die in seinem Verantwortungsbereich behandelt werden, intensiv hinein zu denken und diese dennoch aus der "Vogelperspektive" zu beurteilen.
 Den Konzernchef, Michael Diekmann, würde ich gern einmal fragen, wo er die Allianz und ihre Strukturen in 20 Jahren sieht.
 

Was machst du, wenn du nicht arbeitest?
 In erster Linie versuche ich, möglichst viel Zeit mit meinem Freund zu verbringen. Ansonsten spiele ich in einer Volleyballmannschaft, lese gern und gehe ins Kino – all das im Sommer bevorzugt open air. Außerdem freue ich mich schon jetzt riesig auf den nächsten Skiurlaub!

nach oben

Jobs, Praktika

und akademische

Stellen suchen

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.