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Projekte produktiv anpacken

Warum haben Sie sich für Ihr Unternehmen entschieden?
 Der Kontakt zu Accenture ist über e-fellows.net entstanden, über das ich zu einer Mentorin bei Accenture kam. Während der Treffen mit meiner Mentorin konnte ich einen guten Einblick in die Tätigkeiten als Consultant bei Accenture erlangen. Und ein Mentoren-Mentee-Workshop in der deutschen Accenture-Zentrale in Kronberg hat mich endgültig überzeugt. Die dort vorgestellten Projekte klangen sehr interessant und – was für mich das Wichtigste war – alle Accenture-Mitarbeiter, die ich dort kennen gelernt habe, waren sehr offen und sympathisch.
 

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
 Meine Mentorin hat mich auf einen Recruiting-Termin für den für mich interessanten Bereich Financial Services hingewiesen. Ich habe ein Anschreiben und meinen Lebenslauf an den zuständigen Recruiter geschickt. Wenige Tage später hatte ich ein einstündiges Telefoninterview, in dem die üblichen Fragen zu meinem Lebenslauf, Stärken, Schwächen und Erwartungen an den Job gestellt wurden. Schon kurz danach wurde ich zu einem Auswahltag in die Accenture-Zentrale in Kronberg eingeladen. Dort bearbeitete ich in einem Team mit vier Mitbewerbern über mehrere Stunden eine Fallstudie. Unsere Ergebnisse mussten wir am späten Nachmittag in großer Runde präsentieren. Das Vertragsangebot hielt ich dann noch am selben Abend in Händen.
 

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
 Ich war überrascht darüber, wie schnell es gelingen kann, sich in Projekte einzuarbeiten. Das lag wohl auch auch an dem sehr kommunikativen Arbeitsumfeld bei Accenture. Meine bisherigen Aufgaben waren immer so vielfältig, dass ich sehr schnell einen guten Überblick über die gesamte Projektarbeit bekam und so in kurzer Zeit selbst produktiv werden konnte.
 

Welche Stärken und Schwächen haben Sie an sich entdeckt?
 Ich war in den ersten Monaten bereits auf mehreren Projekten im In- und Ausland im Einsatz. Ich glaube, dass ich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schnell gelernt habe, mich auf ständig wechselnde Umgebungen, neue Kollegen und neue Aufgaben einzustellen. Dass mir das nicht schwer fällt, war mir aus meiner vorherigen Berufstätigkeit nicht bewusst.
 

Wie kann man sich den Arbeitsalltag eines Mitarbeiters bei Accenture vorstellen?
 Ich bin zurzeit auf einem Projekt bei einer Bank in Frankfurt tätig. Wenn ich morgens dort ankomme, weiß ich meist noch nicht genau, was ich den Tag über alles tun werde. Denn viele Aufgaben ergeben oder konkretisieren sich erst im Tagesverlauf. Das macht die Arbeitstage aber auch sehr interessant und herausfordernd. In meinem aktuellen Projekt sitze ich mit sieben Kollegen in einem großen Büro. Meine Tätigkeiten sind sehr vielfältig: Ich erstelle und überarbeite Dokumente, in denen die Projektergebnisse festgehalten werden. Ich bereite Präsentationen für Meetings vor, führe Recherchen zu Fachthemen durch und übernehme organisatorische Aufgaben. Rückfragen zu meinen Aufgaben kann ich immer sofort und unkompliziert klären, da alle meine Team-Kollegen in Rufweite sitzen. Häufig finden auch Besprechungen mit Mitarbeitern der Bank statt. Meine Aufgabe ist dann oft, das Besprochene zu dokumentieren, insbesondere wenn Entscheidungen getroffen oder Aufgaben dringend erledigt werden müssen.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
 Accenture ist ein großes Unternehmen mit vielen Tausenden Mitarbeitern und einer großen Palette von standardisierten Vorgehensweisen und Tools, die bei Projekten eingesetzt werden. Als meinen größten bisherigen Erfolg würde ich bezeichnen, dass ich mich in dieses komplexe System eingearbeitet habe und nun ein gutes Bild davon habe, welche Methoden mir bei Accenture zur Verfügung stehen und wie ich diese in der täglichen Projektarbeit nutzen kann.
 

Und Ihr größter Fauxpas?
 Mein größter Fauxpas war, dass ich bei einem der ersten gemeinsamen Abendessen mit einem neuen Projektteam so wenig Kontrolle über meine Nudeln hatte, dass ich meinen Teamleiter von oben bis unten mit Sahnesoße vollgespritzt habe. Zum Glück hat er es mit Humor genommen. Und ich habe daraus gelernt, in Gesellschaft nur noch Gerichte ohne Soße zu bestellen.
 

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
 Mein Privatleben hat sich durch den Einstieg bei Accenture nicht maßgeblich verändert, da ich schon in den letzten Jahren als Uni-Mitarbeiterin Vollzeit gearbeitet habe. Die einzige Veränderung ist das Reisen. Je nach Projektstandort verbringe ich jede Woche einige Stunden im Zug oder Flugzeug und kann natürlich auch nicht jeden Abend zu Hause sein. Deshalb ist es mir jetzt besonders wichtig, die Wochenenden intensiv zu nutzen, um Freunde zu treffen und alles zu tun, wofür in der Woche nur wenig Zeit bleibt.
 

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden, um zu Ihrem jetzigen Job zu kommen?
 Für den Job als Beraterin bei Accenture ist eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung auf jeden Fall sehr hilfreich. Es ist auch entscheidend, selbstständig arbeiten und sich gut organisieren zu können. Deshalb glaube ich, dass jede Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten, zum Beispiel in einer Diplom- oder Doktorarbeit oder in einem interessanten Praktikum, eine gute Vorbereitung für den Job als Berater ist.
 

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp für Berufseinsteiger?
 Es ist oft wichtiger, seine Schwächen zu kennen als seine Stärken. Denn nur wer weiß, auf welchen Gebieten er noch Nachholbedarf hat, kann die richtigen Fragen stellen, aus den Antworten lernen und sich weiter entwickeln.

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