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Beratung und Biomedizin

Accenture: Live aus der Beratung (Autor: scusi, Quelle: Fotolia.com)

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Einen promovierten Biologen erwartet man nicht unbedingt in einer Unternehmensberatung. Fabian hat sich trotzdem für den Beraterjob entschieden und stellt fest, dass sich Strategie-Consulting und Naturwissenschaft hervorragend verbinden lassen.

Als Biologe bei einer Unternehmensberatung: Wie bist du da gelandet?

In meinen Studiengängen ging es hauptsächlich um die Physiologie des Menschen und wie Krankheiten entstehen. Dabei lag der Schwerpunkt auf akademischer Forschung. Für eine Unternehmenskarriere fühlte ich mich nicht vorbereitet. Also habe ich neben meiner Promotion allerlei Fortbildungen - von (Projekt-)Management bis zu Marketing & Logistik - belegt. Am Ende stand für mich fest: Ich möchte im Pharma- und Medizintechnik-Bereich arbeiten. Bei Accenture habe ich die Möglichkeit, viele spannende Strategieprojekte in diesen Bereichen zu machen. Insofern passt der Job gut zu meinen Interessen - und zu meinem Studium.

Wie kamst du zu Accenture?

Ich wurde durch ein e-fellows.net-Event auf das Unternehmen aufmerksam: Bei einem Grillfest auf der Dachterrasse des Münchner Accenture-Büros konnten wir das Unternehmen und seine Mitarbeiter in entspannter Atmosphäre kennenlernen - und ich habe festgestellt, dass mir beides zusagt. Außerdem habe ich neben Kontakten auch einige Informationen mitgenommen, zum Beispiel, dass es im Unternehmen die Möglichkeit gibt, sich auf verschiedene Industrien zu spezialisieren.

Und wie ging es nach dem Event weiter?

Das Grillfest war im August 2014 - also etwa ein Jahr, bevor ich meinen Job begonnen habe. Über das Netzwerk Xing habe ich dann rund zwei Monate später Kontakt mit dem Unternehmen aufgenommen. Da ich bereits einige Mitarbeiter kannte, war es leichter, ins Gespräch zu kommen. Ich habe meinen jetzigen Vorgesetzten um ein Telefonat gebeten, um mehr über den Job als Berater zu erfahren. Außerdem wollte ich herausfinden, ob promovierte Humanbiologen wie ich für das Unternehmen interessant sind. Wir haben dann über eine Stunde lang miteinander gesprochen. Vier Wochen und zwei Interviews später hatte ich ein Jobangebot vorliegen.

Wie war der Einstieg im Unternehmen für dich?

Die Arbeit ist wirklich anspruchsvoll. In kürzester Zeit musste ich viele neue Informationen aufnehmen. Natürlich gab es auch Schulungen, am meisten habe ich aber bei meinem ersten Projekt gelernt. Unsere Herausforderung war es, in kürzester Zeit das Problem des Kunden zu verstehen und Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Als Teil eines kleinen Teams konnte ich viel von meinem Projektleiter lernen. Der Kunde war erst noch skeptisch, da es sich um mein erstes Projekt gehandelt hat. Letztlich war er jedoch mit unseren Empfehlungen sehr zufrieden.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Das hängt davon ab, woran ich gerade arbeite: Meist bin ich von Montag bis Donnerstag bei meinem Kunden. Dort führe ich beispielsweise Befragungen durch oder prüfe, ob die Unternehmensstrukturen sinnvoll sind, ob Prozesse gut dokumentiert und Zuständigkeiten klar benannt sind. Freitags arbeite ich dann im Münchner Accenture-Büro. Ich könnte auch von zu Hause aus arbeiten, aber im Büro gibt es viel mehr Möglichkeiten zum kollegialen Austausch und zum Netzwerken. Das ist mir wichtig, denn unter der Woche, wenn ich beim Kunden bin, fällt das weitgehend weg. Zusätzlich arbeiten wir intern an neuen Strategieansätzen: Wie kann man z. B. die Therapie von chronischen Krankheiten im Zuhause des Patienten gestalten? Wie wirken digitale Trends auf einzelne Branchen? Und wie kann man als Unternehmen im digitalen Zeitalter innovativ sein? 

Wie viele Leute sind denn an einem Projekt beteiligt?

Das ist sehr unterschiedlich, und kann zwischen einem kleinen Team von drei Personen bis hin zu 10-15 Leuten reichen. Es kommt auch stark auf die Phase des Projekts an - ob es um die strategische Planung oder die Implementierungsphase geht.

Was gefällt dir an deinem Job?

Ich finde es total spannend, welcher Umbruch gerade stattfindet. Unternehmen begreifen, dass die Entwicklung des Internets und die Vernetzung der Welt ihre Geschäftsmodelle maßgeblich verändern. Gute Beispiele dafür sind Uber, ein Taxiunternehmen ohne Taxis, oder Airbnb, ein Anbieter für Übernachtungsmöglichkeiten ohne eigene Einrichtungen. Das alles funktioniert nur durch Onlineplattformen, die diese Firmen geschaffen haben. Fast alle traditionellen Firmen und Konzerne möchten Digitalkonzepte in ihre Unternehmensstrategie einbauen - und dabei helfen wir ihnen. Accenture entwickelt nicht nur die Strategien, sondern setzt diese auch mit eigenen Teams um. Das ist einzigartig unter den großen Strategieberatungen. An meinem Job gefällt mir die Mischung aus Organisationsanalyse, Daten und wie wir mit Technologie eine Geschäftsstrategie unterstützen oder neu ausrichten können. Die Projektarbeit ist abwechslungsreich und ich kann mich mit vielen verschiedenen Leuten austauschen.

Deine Projekte führen dich an verschiedene Orte. Ist es dir wichtig, viel herumzukommen?

Ich habe bereits Kunden in verschiedenen Regionen beraten, zum Beispiel in NRW oder in der Schweiz. Für mich spielt das Reisen nicht so eine große Rolle wie für manch einen meiner Kollegen. Man sieht ja nur wenig von der neuen Umgebung. Ich bin immer montags morgens um 6 Uhr von München aus losgeflogen, habe dann bis donnerstags gearbeitet und bin dann wieder mit einem späten Flieger zurückgekommen. Für Sightseeing blieb da wenig Zeit. Aber mit dem Team bin ich gelegentlich essen gegangen.

Was machst du, wenn du nicht gerade arbeitest?

Unter der Woche bleibt nicht viel Freizeit, daher brauche ich das Wochenende zum Ausgleich: Ich treibe Sport, treffe Freunde, erkunde die Umgebung von München oder koche gemeinsam mit meiner Frau.

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