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Im E-Commerce alles im Griff

Quelle: freeimages.com, jrdurao

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Beim Berufseinstieg fiel Alumnus Sebastian die Entscheidung für ein Unternehmen nicht sonderlich schwer. Denn er hatte sich schon vor der Uni entschieden und sein Studium bei Bertelsmann absolviert. Zum Jobstart gab's daher eine schöne Überraschung: freie Samstage.

Warum haben Sie sich für Bertelsmann entschieden?

Ich habe mich schon zu Studienbeginn für Bertelsmann entschieden und dort mein duales Studium absolviert. Das Unternehmen bietet sehr viele unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen an und vereint viele Branchen unter einem Dach: arvato, Random House, Gruner und Jahr, RTL. Außerdem ist Bertelsmann sehr international, hat Standorte in fast jedem Land der Welt und internationale Kunden. Das war mir wichtig. Ich fand diese Auswahl super, weil ich im und auch kurz nach dem Studium noch gar nicht wusste, worauf genau ich Lust habe. Und nicht zu verachten ist auch der hauseigene See mit Schwänen in Gütersloh.

Wie war das Bewerbungsverfahren?

Auf meine Bewerbung folgte ein zweitägiges Assessment-Center mit Intelligenztests, Denkspielen, einem Diktat, kleinen Case Studies, Gruppendiskussionen und einem persönlichen Gespräch. Meine anschließenden Jobwechsel innerhalb von Bertelsmann ergaben sich dann eher dadurch, dass ich im Rahmen von Projekten und Aufgabengebieten weitere Kontakte kennengelernt habe.

Wie läuft das Konzernstudium ab?

Ich habe in den ersten zwei Jahren des Studiums mehrere Abteilungen von Bertelsmann kennengelernt und mir alles angeschaut. Die letzten anderthalb Jahre verbringt man dann auf einer Planstelle, mit der man einen ersten Schwerpunkt legt. Bei mir war das die Assistenz der Geschäftsleitung der arvato systems GmbH, wonach ich in deren E-Commerce-Sparte tätig war. Parallel zu diesem Firmendurchlauf läuft entsprechend das Studium, welches auch als Highlight ein Auslandssemester an der University of California, Berkeley beinhaltete. Nach dem Studium bin ich zur arvato Distribution GmbH gewechselt, war zuerst im Vertrieb tätig und bin nun in der Operative seit anderthalb Jahren "Head of Customer Management Operations".

Und was machen Sie in Ihrem Job?

Ich bin verantwortlich für das operative Kundenmanagement. Das bedeutet, dass meine Teams und ich die Schnittstelle bilden zwischen dem Kunden und unserer Operations, sodass tägliche Anfragen, aber auch Projekte für Dienstleistungen in Logistik, Finance und Customer Service über uns koordiniert und kaufmännisch verantwortet werden. Ich leite Teams von 14 Mitarbeitern und wir betreuen drei Großkunden.

Ich muss mich natürlich nicht darum kümmern, dass jedes einzelne Päckchen verpackt wird, aber es kommt zum Beispiel vor, dass ein Kunde eine besondere Werbe-Aktion für ein Produkt in seinem Shop machen möchte. Wir müssen dann dafür sorgen, dass unsere Servicebereiche entsprechend vorbereitet sind und beispielsweise der Versand der beworbenen Waren reibungslos funktioniert. Außerdem koordiniere ich die Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung sowie weiteren Stabstellen. Wir besprechen Anforderungen für neue Projekte, zum Beispiel wenn für einen Kunden eine neue Zahl-Art wie Paypal eingeführt werden oder in ein neues Land expandiert werden soll.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

Ich kann mich gut selbst motivieren. Das Konzernstudium war nicht immer einfach, ich hatte eine Sechs-Tage-Woche. Von Dienstag bis Freitag war ich bei Bertelsmann, Montag und Samstag an der Uni.

Meine Schwäche ist meine Ungeduld. Im Studium löst man manchmal Fallstudien, in denen natürlich alles nach Plan läuft, weil es nur Theorie ist. Im Berufsleben musste ich mich erst an die Realität gewöhnen: Man hat nicht immer alle Daten, manchmal machen die Leute nicht unbedingt alles so, wie mir das lieb wäre. Also musste ich meine Ungeduld etwas herunterfahren und mir sagen: Das ist nun mal gerade so, ich kann es nicht sofort ändern und muss weiter daran arbeiten.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?

Ich komme mit meinen Vorgesetzten sehr gut klar und mit meinen Kollegen auch. Jeder hilft dem anderen. Mein Chef ist super, er ist in allen Themen gut drin und kann mir Tipps geben, lässt mich aber machen. Bei Bertelsmann und bei arvato im Speziellen bekommt man schnell Verantwortung. Das heißt auch, dass man nicht im stillen Kämmerlein sitzt, sondern man hat viele Berührungspunkte mit Kollegen und baut ein Netzwerk auf.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Ich habe mich gefreut, dass ich mich bei den Kunden, die vorher mit meinem Chef zusammengearbeitet hatten, etabliert habe und auch bei den Kollegen. Das hat sehr gut geklappt.

Ist Ihnen auch einmal ein Fauxpas unterlaufen? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Es ist schon passiert, dass wir im Vertrieb auf Messen waren und uns gut präsentiert haben, die Resonanz aber trotzdem ausblieb. Aber manches kann man eben einfach nicht planen, die Erkenntnis ist dann, dass man an das Problem anders herangehen muss.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert, und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Etwas hat sich im Vergleich zum Studium geändert: Der Samstag ist jetzt frei! Natürlich ist meine Freizeit trotzdem weniger geworden, abends wird es schon einmal länger im Büro. Ich muss meine Freizeit jetzt etwas besser planen und bewusster wahrnehmen. Und mit ein bisschen weniger Schlaf auskommen. Mein Ausgleich ist die Musik: Ich spiele Gitarre und singe in einer Band. Und ich versuche, auch ein wenig Sport zu machen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Im Nachhinein würde ich manches nicht so verbissen sehen. Bei der WM 2006, die ja in Deutschland stattfand, hatten wir gerade Klausurenphase. Da denke ich mir jetzt im Rückblick, dass ich mir ein bisschen mehr Freizeit hätte gönnen und ein Spiel im Stadion hätte ansehen sollen.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

Ich bin immer gut damit gefahren, etwas zu machen, woran ich Spaß habe und wofür ich brenne. So geht jeder Tag hier schnell rum, ich ärgere mich nicht über Probleme, sondern habe Spaß an der Arbeit. Wenn das nicht so wäre, würde ich mir Gedanken machen. Denn man verbringt viel Zeit im Büro - da habe ich auch den Anspruch, dass ich Spaß daran habe.

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