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Wie ein Uni-Projekt, nur ohne Trittbrettfahrer

Arbeitsgruppe [© pressmaster – Fotolia.com]

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Per Mundpropaganda kam Elisabeth zu McKinsey Österreich. Die guten Weiterbildungsmöglichkeiten und abwechslungsreichen Projekte fand sie bestätigt. Wenn sie Kunden auch noch mit Tipps fürs Tinder-Profil und Urlaubsempfehlungen helfen kann, umso besser.

Wie bist du zu e-fellows.net gekommen?

Studienkollegen haben mich darauf aufmerksam gemacht. Besonders gefallen hat mir die Community, in der wirklich alle möglichen Fragen diskutiert und beantwortet werden. Das war für mich vor allem bei der Studienwahl und im Bewerbungsprozess sehr hilfreich.

Und warum bist du bei McKinsey gelandet?

Ich kam relativ früh in meinem Bachelor-Studium durch einen Workshop mit McKinsey in Kontakt. Im Laufe meines Studiums wurde ich dann immer wieder zu Trainings und Veranstaltungen eingeladen, und einige meiner Studienkollegen haben bei McKinsey angefangen und Positives berichtet. Irgendwann war es für mich fast selbstverständlich, mich auch zu bewerben. Ich fand es super, einige meiner Kollegen bereits zu kennen. Natürlich haben mich auch die Vielseitigkeit der Projekte in der Unternehmensberatung und die Internationalität gereizt.

Was macht McKinsey für dich als Arbeitgeber interessant?

Es ist kein Geheimnis, dass McKinsey ein sehr forderndes Umfeld ist – die Firma hat höchste Qualitätsstandards, und die Bedürfnisse der Klienten haben Priorität. Andererseits fördert McKinsey seine Leute auch sehr intensiv: Wir haben viele Weiterbildungsmöglichkeiten, lernen innerhalb kürzester Zeit wahnsinnig viel dazu, sind umgeben von spannenden Persönlichkeiten und bekommen strategische Entscheidungsprozesse hautnah mit. Ich habe einfach das Gefühl, dass der "Deal stimmt". Vor allem aber macht die Arbeit an sich Spaß, und jeder im Team möchte einen sinnvollen Beitrag leisten. Man kann sich den Arbeitsalltag ein bisschen so vorstellen wie ein Gruppenprojekt an der Uni, nur ohne Trittbrettfahrer.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Zurzeit arbeite ich an einer Unternehmensintegration in London. Hier geht es vor allem darum, den Klienten dabei zu unterstützen, den Überblick zu behalten: Neue Mitarbeiter müssen eingegliedert und geschult, rechtliche Vorschriften eingehalten, Infrastruktur geschaffen, Produktion und Vertrieb neu organisiert, Änderungen kommuniziert werden. Unser Klient ist global tätig – deshalb haben wir auch viel Kontakt mit den Niederlassungen in den einzelnen Ländern.

Ein Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Besonders schön fand ich, als zwei Klienten aus London nach meinen Erzählungen beschlossen, mit ihren Familien Urlaub in Österreich zu machen. Lustig war auch, als ein Klient mich um Rat hinsichtlich seines Tinder-Profils gebeten hat. Mit vielen meiner ehemaligen Klienten bin ich auch heute noch in Kontakt, was mich ein bisschen an die Studienzeit erinnert: Man spannt ein Netzwerk aus internationalen Kontakten.

Wie sieht deine Arbeitswoche aus?

Montag bis Donnerstag bin ich, wie eigentlich alle McKinsey-Berater, beim Klienten, Freitag ist Bürotag. Den verbringe ich entweder im Wiener Büro oder bei mir zu Hause. Bei McKinsey kann man freitags sehr flexibel überall arbeiten, wo es Handyempfang und einen Internetanschluss gibt. In meinem letzten Projekt hatte ich mehr Flexibilität und war öfters auch nur dienstags bis donnerstags beim Klienten. Vielleicht führt mich mein nächstes Projekt aber in die USA – da würde ich einige Wochenenden natürlich zum Herumreisen verwenden.

Hast du schon weitere Karrierepläne?

Im Moment macht mir der abwechslungsreiche Berateralltag großen Spaß. Solange das so bleibt und ich das Gefühl habe, dass mein Privatleben nicht zu kurz kommt, bleibe ich auf jeden Fall dabei. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, mich irgendwann selbstständig zu machen oder in die Industrie zu wechseln.

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