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"Ich übersetze Finanz-Sprache in IT-Sprache"

Informatik Technologie Zahlen (Quelle: freeimages.com, flaivoloka)

Quelle: freeimages.com, flaivoloka

Die Bankenaufsicht auf der einen Seite, die IT-Abteilung auf der anderen – da sind Missverständnisse sprichwörtlich vorprogrammiert. Doch zum Glück gibt es Leute wie Steven Hartmann. Er ist Berater für Business Technology und weiß, wie man regulatorische Anforderungen in IT-verständliche Anforderungen übersetzt. Und er hat den nötigen Humor.

Du bist bei KPMG Berater im Cluster Business Technology für Financial Services. Was heißt das?

Die Sparte Business Technology berät in erster Linie Banken und Finanzinstitute bei der Einführung von IT-Systemen zur Erfüllung ökonomischer oder regulatorischer Anforderungen. Wir erstellen also beispielsweise IT-nahe Fachkonzepte, die beschreiben, wie man die regulatorischen Anforderungen in der IT-Implementierung umsetzt. So auch die der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) oder der Europäischen Zentralbank (EZB).

Kannst du das an einem Beispiel erklären?

Zurzeit bin ich auf einem Projekt in Frankfurt bei einem Bankkonzern mit einer Vielzahl von Tochterunternehmen. Da gibt es aktuell die Herausforderung, wie Informationen über Zahlungsschwierigkeiten eines Geschäftspartners an andere Konzernunternehmen weitervererbt werden können, die den gleichen Geschäftspartner im Bestand führen. Dies sind beispielsweise Informationen, die nur bei einem Tochterunternehmen vorliegen. Die EBA schreibt diese Vorgehensweise vor, um frühzeitig eventuelle Ansteckungseffekte zu identifizieren und schnellstmöglich unter Kontrolle zu halten. Dazu müssen die Daten aus den Tochterunternehmen auf Konzernebene zusammengeführt werden. In einem Fachkonzept erläutere ich dies einem ITler, der mit dieser Thematik nicht vertraut ist. Er muss jedoch wissen, was er programmieren soll. Also übersetze ich sozusagen die Finanz-Sprache in IT-Sprache.

Wie bist du zu KPMG gekommen?

Ich habe im Newsletter das Event e-fellows.net working Consulting Frankfurt gesehen. Da ich zu der Zeit in der Beratungssparte eines Software-Herstellers beschäftigt war, aber zu einem "richtigen" Consulting-Unternehmen wechseln wollte, hab ich mich beworben. Ich hatte Glück, denn vier der anwesenden Unternehmen wollten aufgrund meines CVs mit mir sprechen. Bei zwei von ihnen folgte nach dem Event ein weiteres Gespräch und sogar bei beiden ein Angebot.

Und warum hat am Ende KPMG das Rennen gemacht?

Das hat sich schon vorher angekündigt. Als ich bei e-fellows.net working mit KPMG sprach, stellte sich heraus, dass der KPMG-Unternehmensvertreter vorher bei der gleichen Software-Firma und sogar in der gleichen Abteilung wie ich gearbeitet hatte. Da hat die Chemie einfach gestimmt. Mir hat außerdem gefallen, dass der Unternehmensvertreter nicht nur über KPMG gesprochen hat, sondern vor allem auf meine eigenen Pläne zu meiner beruflichen Entwicklung einging. Kurz gesagt, ich hatte das Gefühl, dass ich hier als Mitarbeiter gut aufgehoben und nicht nur eine Personalnummer bin. Am Ende hat mich aber auch das Gesamtpaket überzeugt, das nicht nur aus einem attraktiven Jahresgehalt bestand. Es gibt auch viele Zusatzleistungen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Altersvorsorgeangebote oder einen Firmenwagen.

Haben sich deine Erwartungen hinsichtlich des Gut-Aufgehoben-Seins erfüllt?

Definitiv. Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und konnte meine Fähigkeiten von Anfang an beweisen und ausbauen. Außerdem habe ich mich im Unternehmen in der relativ kurzen Zeit schon sehr gut vernetzt, was in der Beratung grundsätzlich einen hohen Stellenwert hat und mir auch sehr wichtig ist.

Welcher Sorte Mensch würdest du deinen Job weiterempfehlen?

Man muss ein Teamplayer, sehr lernfähig und offen für Neues sein. Wer jeden Tag das Gleiche machen möchte, ist bei KPMG sicher nicht richtig. Der Spaß an der Herausforderung muss unbedingt gegeben sein. Außerdem braucht man als Berater viel Humor.

Wofür Humor?

Im Projektleben muss man oft eine ganze Reihe von Ansätzen verfolgen, ehe man den "goldenen Pfad" gefunden hat. Da muss man auch damit rechnen, dass manche Wege eine Sackgasse sind. Humor hilft in solchen Situationen. Es bleibt also immer spannend.

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