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Kauffrau in der Medienbranche

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Quelle: ZEIT Verlagsgruppe

Wie sind Sie auf Ihren derzeitigen Arbeitgeber aufmerksam geworden?

Als ich mit der Journalistenschule fertig war, stellte sich für mich die Frage: Will ich als Journalistin arbeiten oder zurück auf die kaufmännische Seite? Ich habe mich für Letzteres entschieden, wollte die Medienbranche aber nicht verlassen. Im Internet bin ich auf die Stellenausschreibung der Verlagsgruppe von Holtzbrinck gestoßen, die für einen ihrer Verlage einen Assistenten der Geschäftsführung suchte. "Die Zeit" als Prestigeobjekt der Gruppe reizte mich ganz besonders.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Ich hatte insgesamt vier Vorstellungsgespräche, ein erstes in Stuttgart bei der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zwei in Hamburg bei der "Zeit" und ein viertes in lockerer Atmosphäre in einem Münchner Café. Neben Fähigkeiten wie analytischem Denkvermögen und Kreativität, die ich mit Fallstudien unter Beweis stellen musste, war es meinen Gesprächspartnern wichtig, dass ich von der Persönlichkeit her in die Verlagsgruppe und besonders zur "Zeit" passe.

Was hat Sie Ihrer Meinung nach für den Job qualifiziert?

Da ich als Assistentin der Geschäftsführung genau an der Schnittstelle zwischen Verlag und Redaktion saß, war es für mich sicherlich von Vorteil, dass ich zwei Qualifikationen – Journalismus und BWL – vorweisen konnte. Neben der fachlichen Kompetenz war ich dadurch in der Lage, Konflikte besser einzuschätzen und entsprechend diplomatisch zu reagieren. Sicher habe ich mit meiner Kommunikationsfreudigkeit und Offenheit auch gepunktet.

Was ist Ihnen im Job besonders wichtig?

Zu einem spannenden Job gehören für mich abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben. Dabei spielen Menschen und Kommunikation eine zentrale Rolle. Ich könnte keinen Job ausüben, bei dem ich den ganzen Tag nur am Schreibtisch sitze ohne Kontakt zu den Kollegen. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre ist für mich unabdingbar. Gleichzeitig finde ich es wichtig, gewisse Freiheiten zu haben und Verantwortung übernehmen zu können.

Wie sieht Ihre persönliche Work-Life-Balance aus?

In meiner Freizeit ist es mir wichtig, abzuschalten. Ich gehe regelmäßig zum Yoga, das hilft mir nach dem Stress bei der Arbeit zur Ruhe zu kommen. Gelegentlich gehe ich joggen oder schwimmen, spiele Golf oder Tennis. Ich würde gerne mehr Sport treiben, aber das ist zeitlich sehr schwierig. Am Wochenende bin ich oft privat unterwegs und gönne mir hin- und wieder mal einen Kurztripp nach Paris oder Barcelona, um Freunde oder Familie zu besuchen.

Wie halten Sie Kontakt zu Ihren ehemaligen Kommilitonen?

Einige ehemalige Kommilitonen sind inzwischen sehr gute Freunde. Dadurch, dass ich in drei Ländern studiert habe, ist es jedoch sehr schwierig, sie regelmäßig zu treffen. Ich halte per E-Mail und Telefon Kontakt und versuche, sie so oft es geht zu treffen.

Was ist Ihr Lebenstraum?

Ein erfülltes Leben mit Familie. Eine innere Ruhe zu finden und immer ich selbst zu bleiben, egal was passiert.

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