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Arbeiten zwischen den Kulturen

Alumnus Tim Fudickar von Bertelsmann, Bildquelle sxc.hu, User: Fishmonk

Alumnus Tim Fudickar von Bertelsmann, Bildquelle sxc.hu, User: Fishmonk

Warum haben Sie sich für die Bertelsmann-Tochter arvato entschieden?
 Ich habe mich für den Einstieg bei arvato entschieden, weil ich unternehmerisch und selbstständig arbeiten wollte. Zudem wollte ich früh Führungs- und Budgetverantwortung tragen. Das ist bei arvato nicht nur möglich, sondern die Voraussetzung für eine schnelle Entwicklung innerhalb des Konzerns. Außerdem hat mich das generalistische und internationale Aufgabenfeld überzeugt.
 

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
 arvato hat mich über das Absolventenbuch der Universität Bayreuth kontaktiert. In einem ersten Gespräch erläuterte mir mein Ansprechpartner die vielseitigen Arbeitsfelder von arvato und wir vereinbarten einen Termin für ein halbstündiges Telefoninterview. Danach wurde ich zu einer ganztägigen Recruiting-Veranstaltung eingeladen, bei der ich meinen heutigen Vorgesetzten kennen gelernt habe. Er lud mich kurz darauf zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem auch seine engsten Mitarbeiter dabei waren. Das offizielle Angebot hat mir dann der Personalleiter in einem weiteren Gespräch überreicht.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job, mit der Sie vorher nicht gerechnet haben?
 Die erste Überraschung in meinem Job war die hohe Komplexität des Kundenservice-Geschäfts. Es ist extrem zahlengetrieben und trotzdem bleibt der wichtigste Faktor der Mensch. Weil wir mit vielen internationalen Kollegen zusammenarbeiten, sind Kommunikation und Motivation besonders wichtig.
 

Welche Stärken - vielleicht sogar auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
 Ich habe gemerkt, dass mir meine Auslandsaufenthalte sehr geholfen haben, mit Kollegen aus verschiedenen Sprach- und Kulturkreisen gut zusammen zu arbeiten. Obwohl ich ein Jahr an der High School in Südafrika war, musste ich jedoch feststellen, dass meine Englischkenntnisse geschäftsspezifische Fachworte nicht abdeckten. Schon gar nicht all die Abkürzungen. Um das zu ändern, habe ich dann wie in der Schule anfangs ein Vokabelheft geführt, in das ich jetzt zum Glück nicht mehr oft hineinschauen brauche.
 

Wie gestalten sich Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?
 In meinem Arbeitsalltag habe ich sehr viele Freiheiten. Seit ich als Kundenmanager ein eigenes Geschäft betreue, kann ich über meinen Zeitplan fast frei verfügen. In Absprache mit Kollegen aus verschiedenen Abteilungen finden aber täglich Besprechungen und Telefonkonferenzen statt. Priorität hat jedoch immer der Kunde mit seinen Anliegen.
 Meine Vorgesetzten spreche ich in regelmäßigen Abständen in verschiedenen Telefonkonferenzen und Routinesitzungen. Dabei geht es zum Beispiel um aktuelle operative Themen, Geschäftsfeldentwicklungen oder übergreifende Projekte, die verschiedene Produktlinien betreffen. Außerhalb dieser festen Termine ist meistens Zeit für ein persönliches Gespräch.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
 Zusammen mit meinem Team konnte ich die operativen Kennzahlen, mit denen unser Kundenservice von unserem Auftraggeber bewertet wird, innerhalb des vergangenen halben Jahres deutlich verbessern. Mittlerweile werden unsere Prozesse weltweit als Best Practice kommuniziert. Dabei sind wir sehr profitabel, worauf das gesamte Team stolz sein kann.
 

Und Ihr größter Fauxpas? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?
 In unserem dynamischen Geschäft sind organisatorische Veränderungen unumgänglich. Manchmal ist es schwer, zeitlich korrekt zu kommunizieren. Letzten Endes ist das Gefühl, gebraucht zu werden, für jeden Kollegen sehr wichtig. Das versuche ich zu vermitteln, auch wenn sich die Teamkonstellationen oft ändern.
 

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
 Mein Privatleben hat sich verändert, da ich für meinen Berufseinstieg umgezogen bin. Daher musste ich mir mein persönliches Umfeld neu aufbauen, was mir nach knapp einem Jahr auch gelungen ist. Ich mache gerne mit Freunden und Kollegen Sport oder treffe mich in einer schönen Bar oder Kneipe. An den Wochenenden bin ich auch gern unterwegs, um alte Freunde oder meine Familie zu treffen.
 

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
 Ich bin mit meinem Job sehr zufrieden, deshalb stelle ich die Zeit des Studiums nie in Frage. Ich erinnere mich gern zurück und schaue nach vorne.
 

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
 Mein Chef hat mir in den ersten Wochen einen Tipp gegeben, der sich als sehr wertvoll erwiesen hat: Versuche jeden Abend, deine Aufgaben abzuarbeiten, so dass dein Schreibtisch leer ist, wenn du heim gehst!

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