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Erste Aufgabe: Labor auspacken

Roche, Chemie, Ingenieur, Biotechnologie, Alumni-Porträt, Einstieg, Quelle: sxc.hu, Autor: vierdrie

Roche, Chemie, Ingenieur, Biotechnologie, Alumni-Porträt, Einstieg, Quelle: sxc.hu, Autor: vierdrie

Warum haben Sie sich für Roche entschieden?
 Ich war bereits während meines Studiums an einem Job in der Gesundheitsbranche interessiert. Bei Roche hat mich die Möglichkeit begeistert, neue Technologien kennenzulernen und weiterzuentwickeln. Zudem bot mir die Firma bereits nach wenigen Wochen die Möglichkeit, an Schulungen und Trainings teilzunehmen und so mein Wissen und Können zu erweitern. Dadurch konnte ich auch meine persönlichen Fähigkeiten weiter entwickeln.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
 Ich war ziemlich überrascht, als mich Roche, nur eine Woche nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, telefonisch zum Vorstellungsgespräch einlud. Bereits zwei oder drei Wochen später fand das Bewerbungsverfahren in Penzberg statt. Dort konnte ich mich dem Unternehmen vorstellen und erhielt die Möglichkeit, Roche und seine Mitarbeiter persönlich kennenzulernen. Noch heute kann ich mich sehr gut an diesen Tag erinnern, da mich die freundschaftliche Atmosphäre sehr beeindruckt hat. Während des ganzen Verfahrens habe ich mich sehr wohl gefühlt, da alles sehr offen und kollegial ablief.
 

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
 Die größte Überraschung war, dass mein befristeter Vertrag nach nur neun Monaten in einen unbefristeten Vertrag umgewandelt wurde. Meine Stelle war ja ganz neu geschaffen worden und ich hatte absolut noch nicht damit gerechnet. Eines Morgens kam ich aber ins Labor, und mein Chef gab mir den neuen Vertrag.
 

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
 Ich war die erste Mitarbeiterin einer Gruppe, zu der innerhalb von fünfzehn Monaten weitere Kollegen stießen. Wegen eines Neubaus in Penzberg sind meine und auch andere Gruppen für eine Übergangszeit nach München gezogen. Dort haben wir Labore angemietet. In den ersten zwei Monaten habe ich dann die Geräte aufgebaut und qualifiziert. Das heißt, ich habe geprüft, ob sie einwandfrei funktionieren. Ich war Ansprechpartnerin für alle Fragen, die an unser Labor gerichtet wurden. Ich war ja schließlich bis März auch die einzige Mitarbeiterin meiner Gruppe dort. Dadurch habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich selbständiger arbeiten kann, als ich bisher von mir angenommen hatte.
 

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?
 Mir gefällt die Mischung aus theoretischer und praktischer Arbeit und die Freiheit, die wir bei der Einteilung haben. Ich kann mir am Anfang des Tages überlegen, welche Aufgaben ich zuerst angehen will. Mit den Kollegen komme ich prima klar. Wir sind ein eingeschworenes Team aus sechs Leuten. Jeder hat eigene Projekte, manche bearbeiten wir auch zusammen. Dadurch inspirieren wir uns gegenseitig und unterstützen uns bei den Aufgaben. Die Zusammenarbeit sowohl mit meinen Vorgesetzten als auch mit meinen Kollegen könnte also aus meiner Sicht nicht besser sein.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
 Der bisher größte Erfolg war der unbefristete Vertrag, den ich erhalten habe und natürlich der Aufbau des Labors. Zudem erlebe ich jeden Tag viele kleine Erfolge bei meiner Arbeit, die mich sehr freuen.
 

Ist Ihnen schon einmal ein Fauxpas passiert? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?
 Ich habe wirklich eine Weile überlegt, aber ein wirklich schlimmer Fauxpas ist mir noch nicht passiert. Es gab ein paar kleine Missgeschicke, aber zum Glück noch nichts Gravierendes.
 

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
 Da ich bis zum Abschluss meines Studiums bei meinen Eltern gewohnt habe und für meine Stelle bei Roche von Mannheim nach München gezogen bin, hat sich mein Privatleben anfangs enorm verändert. Ich musste erst lernen, Job und Haushalt alleine zu organisieren. Das war für mich eine große Umstellung, da ich das erste Mal mit einer solchen Situation konfrontiert wurde. Als Ausgleich zum Job versuche ich, meine sportlichen Aktivitäten nicht zu vernachlässigen. Das geht hier in München und Penzberg ja ziemlich gut, mit den Bergen und Seen.
 

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
 Nein, ich würde gar nichts anders machen. Wer während des Studiums die Gelegenheit hat, ein Semester im Ausland zu verbringen, sollte diese auf jeden Fall nutzen. Denn oft ergibt sich nach dem Studium leider keine Gelegenheit mehr dazu. Dadurch hat man die einmalige Möglichkeit, seinen persönlichen und fachlichen Horizont zu erweitern.
 

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
 Carpe Diem!

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