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Quelle: Freeimages.com, johka

Warum haben Sie sich für die Deutsche Telekom entschieden?

Die Deutsche Telekom steht schon lange nicht mehr für den grauen Monopolisten, sondern für stetigen Wandel. Wer etwas gestalten möchte, ist hier also genau richtig. Dazu kommt das Nachwuchskräfteprogramm "Start up!", das mich für meinen Einstieg sehr gereizt hat. Das Programm dauert insgesamt 15 Monate, aufgeteilt in fünf dreimonatige Projekteinsätze in verschiedenen Abteilungen. Dazu gehört auch ein Auslandsaufenthalt - ich habe mich damals für Seattle in den USA entschieden.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Das Bewerbungsverfahren für das "Start up!"-Programm beginnt mit einer Online-Bewerbung. Darauf folgt ein erstes Gespräch mit dem Chef der Abteilung, in die man einsteigen möchte. Gibt dieser sein OK, geht es weiter in ein Assessment-Center, in dem man mit anderen Mitstreitern zwei Tage lang sein Können und seine Persönlichkeit zeigen darf. Direkt danach bekommt der Bewerber konstruktives Feedback und eine Zu- oder Absage.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?

Was mich zu Beginn etwas überrascht hat, war die enorme Komplexität eines internationalen Konzerns. Hier musste ich als Berufseinsteiger schon in den ersten Monaten so viel Input wie nur möglich aufnehmen und viele Fragen stellen. Dabei hatte ich auch - vor allem durch das "Start-up!"-Programm - die Gelegenheit, mir ein gutes Netzwerk aufzubauen.

Was macht die Telekommunikationsbranche interessant für Berufseinsteiger?

Für mich waren High-Tech-Innovationen schon immer sehr reizvoll. Den Einstieg in der Telekommunikationsbranche fand ich besonders interessant, da hier stets an einem sich permanent verändernden Markt neue Technologien und Produkte entwickelt werden. Man arbeitet sozusagen immer am Puls der Zeit.

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?

Ich arbeite im Bereich "Brand Strategy and Marketing Communications" in der Abteilung "Marketing Communications Strategy". Wir achten darauf, dass unsere Markenwerte in allen Kommunikationsformen korrekt umgesetzt und unterstützt werden. Neben der täglichen Zusammenarbeit mit meinen direkten Kollegen, meinem Chef und sogar dessen Vorgesetzten, dem Marketing-Chef der Deutschen Telekom, arbeite ich sehr viel mit externen Marktforschungsinstituten zusammen, da uns zur Evaluation der Marke natürlich die Wahrnehmung der Konsumenten sehr stark interessiert. Besonders den internationalen Austausch mit Kollegen finde ich nützlich, da man sich Best Practices weitergeben kann. Und es macht halt einfach auch viel Spaß.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Mein größter beruflicher Erfolg ist der erfolgreiche Zusammenschluss der Festnetz- und der Mobilfunksparte der Deutschen Telekom. Darauf haben wir in einem großen Projekt-Team mehrere Monate hingearbeitet. Für viele Kunden war es vorher schwer zu verstehen, warum sie sich für Mobil- und Festnetzverträge an verschiedene Unternehmenssparten wenden mussten - damals T-Mobile und T-Home. Heute, nach dem Zusammenschluss, ist das viel unkomplizierter geworden. Die Telekom Deutschland GmbH erbringt nun alle Leistungen und kann unsere Kunden aus einer Hand betreuen.

Ist Ihnen schon einmal ein Fauxpas passiert? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Klar – Fehler passieren, zum Beispiel, wenn man versucht, neue Wege zu gehen. Ein Projektleiter meinte einmal, dass er möchte, dass wir - das Projektteam - Fehler machen, daraus lernen und sie eben nicht mehr wiederholen. Das finde ich eine gute und wichtige Einstellung, die dazu führt, dass Mitarbeiter freier arbeiten können, ohne stets darauf bedacht zu sein, bloß keine Fehler zu machen.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert?

Im Vergleich zum Studium muss ich mit meinem Zeitbudget natürlich etwas besser haushalten. Aber unsere flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen es mir, in heißen Projektphasen etwas mehr zu arbeiten und dann im Gegenzug auch etwas früher nach Hause zu gehen, wenn mal weniger zu tun ist. Ausgleich zum Job finde ich abends und am Wochenende: Trainings- und Turniertermine, Verabredungen mit Freunden kann ich zum Großteil auch einhalten.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Ich denke, es ist besonders wichtig, früh praktische Erfahrungen zu sammeln. Besonders studentische Unternehmensberatungen bieten hierfür eine sehr gute Gelegenheit.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

Habt Spaß bei der Arbeit. Man verbringt so viel Zeit dort, sodass es auch richtig viel Freude machen sollte. Dabei gilt: "Love it, change it or leave it." :-)

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