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Stimmige Chemie im kalten Wasser

Alumna Patricia Lehmann arbeitet bei Bertelsmann und freut sich, dass Und freut sich darüber, dass trotz ihres Sprungs ins kalte Wasser die Chemie stimmt. [Bildquelle: sxc.hu, Autor: konr4d]

Alumna Patricia Lehmann arbeitet bei Bertelsmann und freut sich, dass Und freut sich darüber, dass trotz ihres Sprungs ins kalte Wasser die Chemie stimmt. [Bildquelle: sxc.hu, Autor: konr4d]

Warum haben Sie sich für Bertelsmann entschieden?
 Ich habe mich bei Bertelsmann beworben, weil ich die Aufgaben der ausgeschriebenen Stelle sehr spannend und vielfältig fand. Besonders der Aufbau einer neuen Kosmetikmarke hat mich sehr gereizt, da ich meine Diplomarbeit in der Kosmetikbranche geschrieben habe. Bisher ist mein Eindruck, dass Bertelsmann unheimlich viel in seine Mitarbeiter investiert. Sei es zum Beispiel durch das Sport- und Gesundheitsprogramm, das vom Konzern angeboten wird, oder durch das breite Seminarangebot. Außerdem herrscht in unserem Team ein tolles Miteinander.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
 Ich habe mich auf eine Ausschreibung im Internet beworben. Nach einem Telefoninterview mit einer Dame aus der Personalabteilung hat Bertelsmann mich dann nach Gütersloh eingeladen. Ich traf dort die Marketingleitung (meine künftige Chefin) und eine Personalerin. Abschließend fand noch ein Gespräch in München statt mit der Marketingleitung und dem Vertriebsgeschäftsführer. Ich hatte nicht gedacht, dass nach dem Termin in Gütersloh noch ein weiterer folgen würde. Allerdings fand ich das positiv. Es zeigt, dass Bertelsmann daran interessiert ist, einen Mitarbeiter einzustellen, bei dem "die Chemie stimmt". Das hat sich auch bestätigt.
 

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
 Eine richtig große Überraschung gab es nicht. Allerdings betreue ich drei komplett neue Arbeitsfelder, und zwar drei verschiedene Start-ups. Der Aha-Effekt nach ein paar Wochen war, dass wir sehr viele Prozesse komplett neu definieren mussten. Erst mit der Zeit spielte sich ein, welche Abteilung für was genau zuständig ist. Andererseits ist das auch nicht verwunderlich – wir sprechen ja von Start-ups, also etwas komplett Neuem.
 

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
 Früher dachte ich immer, dass es mir sehr schwer fällt, ohne einen genauen Plan zu arbeiten, was wann wie zu tun ist. Da bei "meinen Start-ups" aber oft genau dieser Plan fehlte, habe ich sehr schnell nach dem Sprung ins kalte Wasser gelernt, die unterschiedlichen Aufgaben beherzt anzugehen. Und im Laufe des Projekts gemeinsam mit meinen Kollegen einen geeigneten Weg zu finden.
 

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?
 Ich bin zuständig für den Aufbau und die Betreuung dreier Start-ups: Die neue Kosmetiklinie "SAINTE BEAUTÉ", "Prescolaris" - Lernbausteine für Kinder im Vorschulalter, sowie "Scolaris" - schulbegleitende Lernplattformen. Gründer dieser drei Marken ist inmediaONE], ein Tochterunternehmen von Bertelsmann.
 
 Bei mir gleicht kein Tag dem anderen – deswegen fällt es mir schwer, von "Arbeitsalltag" zu sprechen. All meine Aufgaben sind komplett neu, von den Werbemitteln bis zum Internetauftritt. Ich kann meine Ideen also voll und ganz ausleben und, natürlich in Rücksprache mit den Führungskräften, "meine" Marken stark mitprägen. Das ist eine große Chance für mich. Oftmals ist das "learning by doing", aber dabei lernt man ja bekanntlich am meisten. Ich arbeite eng zusammen mit der Geschäftsführung, der Marketingleitung und verschiedenen internen Abteilungen wie IT, Kundenservice und Rechtsabteilung. Mit ihnen stimme ich mich ab, um meine Projekte voranzutreiben.
 
 Konkret kümmere ich mich um alle Werbemittel und Vertriebsunterlagen für die Start-ups. Außerdem betreue ich das Internet und Intranet der Marken – für "Prescolaris" habe ich auch den Aufbau des Internetauftrittes komplett alleine konzipiert. Ich nehme an Führungskräfte-Meetings und Schulungen teil, um die Anregungen aus dem Vertrieb direkt umsetzen zu können. Und ich arbeite mit an verschiedenen Kunden- und Mitarbeiterbindungsprogrammen und gestalte Imagefilme zur Präsentation der Marken.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
 Der erfolgreiche Start aller drei Start-ups nach jeweils sehr heißen Vorbereitungsphasen!
 

Ist Ihnen schon einmal ein Fauxpas unterlaufen? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?
 Ein großer Fauxpas fällt mir spontan nicht ein. Eher kleine Probleme in der Kommunikation mit den Kollegen, die teilweise an anderen Standorten sitzen und deshalb manchmal im Informationsfluss nicht bedacht wurden. Dies hat an manchen Stellen eines Projekts für Verwirrung und Zeitverzug gesorgt.
 

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert, und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
 Ich treibe jetzt regelmäßig Sport, um den Kopf freizubekommen. Reiten, Inline-Skaten, Schwimmen und Yoga stehen auf dem Programm.
 

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
 Ich hätte noch ein Semester in Spanien oder Lateinamerika studiert – arbeiten kann man nach dem Studium noch lange genug.
 

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
 Love it, change it or leave it.

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