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Auf Mentors Spuren

Teamwork [Quelle: freeimages, Autor: svilen001]

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Warum haben Sie sich für Ihr Unternehmen entschieden?

Über e-fellows.net konnte ich Daniel Teckentrup, Projektmanager bei der Deutschen Telekom, als Mentor gewinnen. Er erzählte mir von den vielseitigen Aufgaben des "Center for Strategic Projects" (CSP) und ermöglichte mir einen ersten Einblick in seine Arbeit. Mir wurde klar, dass ein Konzern von der Größe der Deutschen Telekom AG viele ganz unterschiedliche Herausforderungen und damit auch viel Abwechslung bietet. Im Unterschied zur externen Unternehmensberatung bleibt man als interner Berater im Konzern und kann dessen langfristige Entwicklung beobachten und beeinflussen. Das Traineeprogramm für Berufseinsteiger ermöglicht es gleichzeitig, durch Projekteinsätze im In- und Ausland direkt zu Beginn der Karriere verschiedene Konzernteile kennen zu lernen und ein Netzwerk zu knüpfen. Mittlerweile bin ich ein Kollege von Daniel und sehr glücklich mit meiner Entscheidung.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Das Bewerbungsverfahren war klassisch aufgebaut: Auf die Online-Bewerbung folgte zunächst ein Interview. Wenige Tage später musste ich mich mit drei direkten Konkurrenten in einem eintägigen Assessment-Center beweisen.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job, mit der Sie vorher nicht gerechnet haben?

Im Laufe der ersten Wochen wurde mir immer stärker bewusst, wie aufregend die Telekommunikationsbranche ist. Hier werden in den nächsten Jahren die Karten ganz neu gemischt. Das betrifft nicht nur das Zusammenstreben von Technologien (Festnetz, Mobilfunk, Kabel), sondern auch die daran beteiligten Unternehmen und deren Kerngeschäft (Netzbetrieb oder redaktionelle Inhalte). So beteiligt sich Google derzeit an der Ersteigerung von Mobilfunklizenzen in den USA.

Welche Stärken - vielleicht sogar auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

In hochkarätig besetzten Besprechungen hatte ich zunächst zu viel Respekt, um mich offensiv an der Diskussion zu beteiligen. Ich merkte dann aber schnell, dass ich mit den mir anvertrauten Themen selbstständig und souverän umgehen und andere davon profitieren lassen kann. Außerdem habe ich mich ganz gut am teameigenen Kickertisch entwickelt.

Wie gestaltet sich Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?

Von "Alltag" kann keine Rede sein, je nach Art und Fortschritt des aktuellen Projekteinsatzes ist jeder Tag anders. Mal müssen überwiegend Gespräche mit Partnern geführt werden, dann folgt wieder eine Phase der intensiven Analyse und Aufarbeitung. Die Arbeit mit den CSP-Kollegen in Teams von drei bis vier Personen ist dabei sehr unkompliziert. Die Leiter der sechs Practices im CSP koordinieren die Einsätze ihrer Mitarbeiter und nehmen gleichzeitig eine steuernde und beratende Rolle in Projekten ein.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

 In den wenigen Monaten meiner Berufstätigkeit hatte ich bereits mehrfach die Gelegenheit, beeindruckende Persönlichkeiten aus den Bereichsvorständen und dem Konzernvorstand kennen zu lernen. Diese Erlebnisse sind nicht nur eine Bestätigung der eigenen Arbeit, sondern motivieren und inspirieren auch für kommende Aufgaben.

Und Ihr größter Fauxpas? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Ein echter "Fauxpas" ist mir bisher zum Glück noch nicht unterlaufen – toi toi toi!

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Die größte Veränderung war für mich, dass sich meine Freizeit im Vergleich zum Studentenleben drastisch reduzierte. Ich lernte, mich auch außerhalb des Berufs besser zu organisieren, um diese Zeit zur Erholung nutzen zu können. Das geht wunderbar, indem ich gemeinsam mit meiner Freundin die zahlreichen Attraktionen unseres Wohnorts Köln erkunde.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Rückblickend bin ich mit meinen Entscheidungen bezüglich des Studieninhalts und der Universität sehr zufrieden. Ich denke für den beruflichen Erfolg ist es wichtig, dass man bei der Studienwahl nicht einem großen Namen oder einem Trend folgt. Stattdessen sollte man sich für etwas entscheiden, das einem selbst am Herzen liegt und Spaß macht.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

Lasst euch nicht von den Meldungen beeinflussen, Bachelor- und Masterstudiengänge böten den Studenten nicht mehr genug Raum für Auslandsaufenthalte und außeruniversitäres Engagement. Das Gegenteil ist der Fall: Alles ist möglich, solange ihr nur wollt!

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