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Herbststimmung im Dreiländereck

Medikamente [Quelle: freeimages.com, Autor: zeathiel]

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Warum haben Sie sich für Ihr Unternehmen entschieden?

Für meinen Berufseinstieg ist es mir wichtig gewesen, mich vor allem mit der Kultur und Philosophie meines Arbeitgebers identifizieren zu können. Bei Roche hat mich überzeugt, wie für die Mitarbeiter einerseits Verantwortung übernommen, andererseits von ihnen aber auch Eigenverantwortung eingefordert wird. Außerdem stellt die Vielfalt der Roche- Mitarbeiter im Hinblick auf Nationalität, Ausbildungshintergrund und Arbeitsgebiet für meine Arbeit als Personalentwicklerin eine interessante Herausforderung dar.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Die Ausschreibung hatte ich letztes Jahr – kurz vor der Abgabe meiner Diplomarbeit – bei e-fellows.net gesehen. Mich sprachen vor allem die beschriebenen Aufgaben an, die an dieser Schnittstelle zwischen Personalauswahl und Personalentwicklung ausgesprochen vielseitig sind. Der schriftlichen Bewerbung folgte ein spontanes Telefoninterview mit meinem Vorgesetzten, der mich im Anschluss zu einem persönlichen Gespräch nach Basel einlud. Danach ging alles sehr schnell. Positiv überrascht hat mich das große Interesse an meiner persönlichen Eignung für die Position während des gesamten Rekrutierungsprozesses. Das vermittelte mir den Eindruck, dass bei Roche überzeugende Abschlussnoten und Praxiserfahrung längst nicht die einzigen Auswahlkriterien sind.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job, mit der Sie vorher nicht gerechnet haben?

Während meines Studiums hatte ich vor allem in Unternehmen im Handel und in der Elektroindustrie Erfahrungen sammeln können. Bei Roche als einem Unternehmen der pharmazeutischen Industrie erwartete mich dann zunächst eine ganz andere Welt. Ich musste mich erst daran gewöhnen, in Besprechungen stets die Jüngste zu sein und mir Akzeptanz durch Leistung zu erarbeiten.

Welche Stärken - vielleicht sogar auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

Ich habe erfahren, dass meine Arbeit von Kollegen als viel strukturierter wahrgenommen wird, als ich sie selbst sehe. Dass ich auch in arbeitsintensiven Situationen nicht den Blick für wichtige Details verliere, würde ich heute als meine Stärke bezeichnen. Manchmal stehen mir dagegen meine eigenen Emotionen ein wenig im Weg, wenn es darum geht, meine Ziele zu erreichen.

Wie gestaltet sich Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?

In meinen ersten Monaten bei Roche hatte ich die Möglichkeit, in alle Arbeitsbereiche meiner Abteilung Einblick zu erhalten und neben dem Tagesgeschäft – Interviews, Beratungsgespräche, Workshops – erste eigene Projekte zu übernehmen. Diese Aufgaben waren für mich als Berufseinsteiger nicht ganz einfach – aber ich konnte stets von der Erfahrung meiner Kollegen profitieren und auf ihre Unterstützung zählen. Das kollegiale und offene Verhältnis auch zu meinem Vorgesetzten schätze ich sehr.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Eine Workshop-Moderation mit 30 Führungskräften aus der Produktion. Nach zwei Tagen zu sehen, dass die Teilnehmer wichtige Impulse für ihr Führungsverständnis und ihre Kommunikation erhalten hatten, war eine sehr schöne Bestätigung meiner Arbeit.

Und Ihr größter Fauxpas? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Nach einem halben Jahr bekam ich die Möglichkeit, in einem sehr wichtigen Projekt mit großer Außenwirkung mitzuarbeiten. Ich wollte alles richtig machen und durch meine Arbeit überzeugen. Am Projektende musste ich feststellen, dass ich mit meinen Energien nicht richtig "gehaushaltet" hatte – anders als im Studium bleiben im Berufsleben echte Erholungsphasen nach intensiven Arbeitsphasen aus. Wie wichtig es ist, auch in diesen Zeiten immer wieder Energie zu tanken, um sich langfristig zu bewähren, ist eine wichtige Lernerfahrung gewesen.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Meine Freunde nicht mehr Tag für Tag ganz selbstverständlich zu sehen, war für mich zunächst die größte und schwierigste Umstellung. Ich musste erst lernen, mir bewusst in einem dynamischen Arbeitsalltag Zeit für mich selbst, mit Freunden und für Interessen, die über die Arbeit hinausgehen, einzuräumen. Mittlerweile habe ich zum Beispiel wieder angefangen, meine Französischkenntnisse aufzubessern. Nach einem geistig sehr anstrengenden Tag gehe ich am liebsten eine Stunde laufen – das bringt mich auf andere Gedanken. Am Wochenende treffe ich mich oft mit Freunden aus Schul- und Studienzeiten, die es in die unterschiedlichsten Städte und Regionen verschlagen hat. Oder ich genieße das Leben in Basel, das gerade jetzt im Herbst viel zu bieten hat.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Rückblickend würde ich vielleicht die ein oder andere Klausur weniger ernst nehmen - aber das lässt sich natürlich nach Abschluss des Studiums leicht sagen. Insgesamt bin ich außerdem davon überzeugt, dass man sich durch gute Leistungen die Basis für einen erfolgreichen Berufstart legt. Inzwischen erscheinen mir jedoch viele Erfahrungen jenseits des Hörsaals als wesentlicher für meine heutigen Aufgaben – beispielsweise meine Mitarbeit bei AIESEC oder meine beiden Auslandsemester in Frankreich und Argentinien. Ich habe aber auch stark davon profitiert, dass ich mich zeitig nach Abschluss meines Vordiploms durch die Wahl von Studienschwerpunkten und Praktika auf den Arbeitsbereich Personalwesen festgelegt und vorbereitet habe.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

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