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Beruf: Vorstandsassistent, Hobby: Hockey-Nationalspieler

Alumnus Christoph spielt Feldhockey und ist Vorstandsassistent bei der Allianz. [Bildquelle: sxc.hu, Autor: dhare]

Alumnus Christoph spielt Feldhockey und ist Vorstandsassistent bei der Allianz. [Bildquelle: sxc.hu, Autor: dhare]

Warum haben Sie sich für die Allianz entschieden?
Schon während meines Studiums habe ich als Werkstudent im Risikomanagement der Allianz gearbeitet. Dort konnte ich das theoretische Wissen aus meinem Mathematikstudium in die Praxis umsetzen. Ich habe mich mit Zinsmodellen und stochastischen Prozessen beschäftigt, um Marktrisiken zu bestimmen. Das fand ich sehr interessant und spannend, sodass ich später auch in diesem Gebiet promoviert habe. Nach der Promotion wollte ich wieder zurück in die Wirtschaft. Also habe ich Kontakt zu meinem damaligen Vorgesetzten bei der Allianz aufgenommen.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
Ursprünglich hatte ich an einen Einstieg im Risikomanagement gedacht. Mein heutiger Chef hat mich dann im Gespräch auf das Vorstandsassistentenprogramm aufmerksam gemacht. Mich hat die Möglichkeit sehr gereizt, in kurzer Zeit verschiedene Themen im Finanzbereich kennenzulernen und Führungsaufgaben zu übernehmen. Nach bestandenem Assessment-Center habe ich dann als Assistent im Bereich Finanzen angefangen.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
Die große Anzahl an Themen hatte ich so nicht erwartet. Während meines Studiums und der Promotion waren die Inhalte eher gut überschaubar gewesen. Dementsprechend musste ich mich neu organisieren, um den Überblick über alle Aufgaben zu behalten. Dafür war wichtig, sich schnell und selbständig in neue Gebiete einarbeiten zu können.

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?
Einen Arbeitsalltag gibt es eher nicht. Es fallen zwar regelmäßige Aufgaben an, wie Ressortbesprechungen organisieren, für die quartalsweisen Veröffentlichungen Unterlagen zusammenstellen oder Präsentationen vorbereiten. Meistens bin ich aber mit aktuellen Themen und Projekten beschäftigt. Ich unterstütze zum Beispiel beim Umsetzen von Anti-Korruptionsrichtlinien, Prüfen von Investitionsentscheidungen oder Erstellen von Business-Fällen.

Können Sie dabei Ihr Wissen aus dem Studium nutzen?
Ja, ich durfte mich sogar wieder mit dem Thema Zinsrisiko beschäftigen, an dem ich ja schon als Werkstudent gearbeitet hatte. Hier konnte ich erfreulicherweise Ergebnisse aus meiner Promotion nutzen. Da ich mit vielen unterschiedlichen Themen zu tun habe, arbeite ich mit verschiedenen Führungskräften der Allianz zusammen. Dadurch lerne ich das Unternehmen gut kennen und auch die verschiedenen Versicherungsbereiche, nämlich Sach-, Lebens- und Krankenversicherung sowie das Bankgeschäft. Da der Terminkalender meines Vorgesetzten sehr voll ist, ist es wichtig, dass ich die Aufgaben selbstständig und strukturiert bearbeite.

Hat sich Ihr Privatleben verändert?
Nein, ich finde zum Beispiel immer noch Zeit, neben der Arbeit Hockey zu spielen. Wenn ich zu spät aus der Arbeit komme, haben mein Trainer und meine Mitspieler Verständnis. Auch spiele ich immer noch für die US-Nationalmannschaft und werde im Frühjahr 2011 an den Hallenweltmeisterschaften teilnehmen. Mein Chef unterstützt mich dabei - ich konnte auch bei den Vorbereitungsturnieren und panamerikanischen Meisterschaften mitspielen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
Ich bin mit meinem bisherigen Weg grundsätzlich zufrieden. Besonders froh bin ich, dass ich während des Studiums und der Promotion die Gelegenheit genutzt habe, an anderen Universitäten zu arbeiten. Man hat selten so gute Möglichkeiten wie im Studium, das Umfeld zu wechseln und in eine neue Stadt zu gehen. Mich haben meine Erfahrungen in den USA und in der Schweiz geprägt und persönlich weitergebracht. Dabei lernt man, sich auf neue Umgebungen einzulassen und selbstständig Probleme zu lösen. Diese Fähigkeit, mit jeder Situation zurechtzukommen, hat mir auch nach meinem Studium sehr geholfen.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
Ich wiederhole damit wahrscheinlich viele andere Tipps, aber für mich ist es immer am wichtigsten, das zu machen, wofür man sich wirklich begeistern kann. Nur dann ist man authentisch und muss sich nicht verstellen.

 

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