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In Etappen zum Hybrid-Fahrzeug

Ein Automotor. [Quelle: freeimages.com, Autor: linder6580]

Quelle: freeimages.com, linder6580

Warum haben Sie sich für Bosch entschieden?

Mich hat an Bosch die Vielfalt der Arbeit sehr interessiert. Besonders spannend finde ich die Möglichkeit, an allen Etappen der Softwareentwicklung mitarbeiten zu können. In den meisten Unternehmen kann man nämlich nicht vom Design bis zum Systemtest an allem teilhaben. Diese Flexibilität gefällt mir sehr. Dadurch lerne ich auch jeden Tag etwas Neues und bekomme zudem einen besseren Blick aufs Ganze. Bosch bietet seinen Mitarbeitern außerdem viele Möglichkeiten und Unterstützung wie Kitas und Gesundheitsseminare. So kann ich die Privatleben und Beruf gut vereinbaren.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Das Bewerbungsverfahren war recht klassisch. Nach einem kurzen, aber sehr gezielten Bewerbungsgespräch mit der Personalabteilung ging es zum Gruppenleiter- und technischem Interview über. Danach nahmen sich die Mitarbeiter Zeit, mir einen Überblick über die Organisation, die Teams und die Arbeit zu geben. Besonders hat mir gefallen, dass ich einem Kollegen bei seiner Arbeit über die Schulter schauen konnte. Nach diesem Tag hatte ich daher von Bosch einen viel besseren Eindruck als von den anderen Unternehmen, bei denen ich Bewerbungsgespräche hatte. Daher habe mich letztlich für die Stelle bei Bosch entschieden, obwohl ich auch Angebote von zwei anderen Unternehmen hatte.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?

Die Vielfalt an Tools und Prozessen, die es gibt. Die Einarbeitung in Software-Tools, Abläufe und Abkürzungen haben mich sehr viel Zeit und Ausdauer gekostet.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

Die meisten Charaktereigenschaften, die sich bei der Arbeit herausstellten, waren mir schon bekannt. Ich habe zum Beispiel vorher schon gewusst, dass ich eine recht spontane Person bin. Im Job hat sich das als eine sehr vorteilhafte Eigenschaft erwiesen. Durch meine Flexibilität kann ich viel Erfahrung sammeln und mich schnell nach meinen Interessen ausrichten, der Hybrid- und E-Fahrzeug-Software. Außerdem bin ich sehr offen, freundlich und kommunikativ. Allerdings ist es für mich immer noch eine Herausforderung, mich selbstbewusster und stärker zu präsentieren. Es fällt mir schwer zu sagen "Hier bin ich, das mach ich, ich bin Expertin in...", da ich noch nie eine sehr extrovertierte Person war.

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?

Mein Arbeitsalltag richtet sich oft nach dem Stand meines momentanen Arbeitspakets. Wenn ich an einem Serienprodukt arbeite, dann richten sich die Entwicklung der Software und daher meine Tätigkeit nach Prozessen und einer von mir erstellten Zeitplanung. Da ich momentan an dem Prototypenprojekt "Electric Vehicle" arbeite, bekomme ich oft spontane Aufgaben zwischendurch, die ich dann je nach Priorität bearbeite. In meiner restlichen Zeit kümmere ich mich um mein Querschnittsthema "Hybrid Software" und besuche Fortbildungen. Mit Kollegen unterhalte ich mich oft über mögliche Lösungsansätze und die weitere Planung.

Was macht besonders Spaß an der Software-Entwicklung?

Es gibt immer etwas Neues zu entdecken und es wird nie langweilig. Die Möglichkeit, meine Arbeit am Fahrzeug ausprobieren zu können, motiviert mich sehr.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Der Gewinn meiner Querschnittsaufgabe "Hybrid". Ich habe mich dafür eingesetzt, dieses Thema in unserer Abteilung zu bekommen. Seit einem Jahr bin ich nun Ansprechpartnerin und Expertin zum Thema Hybrid- und E-Fahrzeug-Software.

Ist Ihnen schon einmal ein Fauxpas passiert? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Während meiner Einarbeitungsphase habe ich an zwei Aufgaben gleichzeitig gearbeitet und dabei die Bezeichnungen der Projekte vertauscht. Das hat beim Review für Verwirrung und Lächeln gesorgt, war aber eher lustig als tragisch. Ich habe allerdings gemerkt, dass es immer besser ist, sich vor der letzten Überprüfung seiner Arbeit erst mit einer anderen Aufgabe zu beschäftigen. Dann fallen kleine Peinlichkeitsfehler eher auf. Besonders wichtig ist das, wenn man zum Beispiel einem Kunden schreiben muss.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Mein Privatleben hat sich nicht viel geändert. Allerdings finde ich, dass ich in meiner freien Zeit viel besser abschalten und genießen kann, da man im Beruf ständig organisiert und "on time" ist und sich dadurch viel Stress ersparen kann. Wenn ich mal nicht eine Software am Fahrzeug ausprobiere, sitze ich die meiste Zeit bei der Arbeit. Daher empfinde ich Sport als einen sehr wichtigen Ausgleich. Dabei kann ich mich auspowern und für einige Stunden meine Pflichten vergessen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Ich würde früh und öfter Erfahrung in Unternehmen sammeln. So kann man sich ein klareres Bild über die eigenen Möglichkeiten und Interessen machen.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

Egal welche Veränderungen oder schwierige Aufgaben auf einen zukommen, immer lächeln und die Möglichkeit als eine Chance und etwas Positives ansehen.

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