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Logistik, Transport, Schiff [Bildquelle: sxc.hu, Autor: linder6580]

Logistik, Transport, Schiff [Bildquelle: sxc.hu, Autor: linder6580]

Warum haben Sie sich für die Allianz entschieden?
 Für die Allianz habe ich mich aufgrund des positiven Eindrucks aus meinem Praktikum, den Bewerbungsgesprächen und wegen des interessanten Tätigkeitsfelds entschieden. Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen macht sehr viel Spaß, denn die gegenseitige Hilfsbereitschaft und Unterstützung ist sehr hoch. Besonders schätze ich die Internationalität der Allianz, da viele Kollegen aus dem Ausland kommen, und wir zudem in ständigem Austausch mit unseren internationalen Einheiten stehen.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
 Nach einem Praktikum in der Abteilung "Group Alternative Investments" der Allianz wurde ich in das Praktikanten-Förderprogramm aufgenommen und zu verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden eingeladen. Ralf Hilscher, der Betreuer des Programms, bot uns an, gegen Ende unseres Studiums auf ihn zuzukommen, um Einstiegsmöglichkeiten bei der Allianz zu diskutieren. Dabei machte er mich auf eine spannende Stellenausschreibung aufmerksam. Nach meiner Bewerbung wurde ich umgehend zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Das bestand aus zwei Interviewrunden mit jeweils mehreren Gesprächen. Dazu gehörte auch eine Fallstudie, deren Ergebnisse ich vor mehreren Referatsleitern und meinen zukünftigen Teamkollegen auf Englisch präsentiert und diskutiert habe. Die Gespräche waren herausfordernd und die Atmosphäre sehr angenehm, was mich überzeugte.
 

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
 Überrascht war ich, wie schnell sich alles ändern kann. Innerhalb meiner ersten vier Monate wurde mein damaliger Chef befördert und wir bekamen einen neuen Vorgesetzten.
 

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
 Analytisches Denken zählte schon immer zu meinen Stärken. Das kommt mir in meinem jetzigen Job natürlich sehr zugute. Was die Schwächen angeht: Da mir mein Beruf sehr viel Spaß macht, merke ich manchmal nicht, wie lange ich arbeite und bin am Wochenende gelegentlich müder, als mir lieb ist.
 

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?
 Bei der AGCS, der Industrie-Versicherung der Allianz, kaufen sich große Konzerne weltweit Versicherungsschutz ein. Es werden zum Beispiel Bauprojekte, Flugzeuge, Fabrikhallen und Schifffahrtstransporte abgesichert. Ich arbeite im "Capital Management" und analysiere zusammen mit meinen Kollegen, ob unsere weltweiten AGCS-Gesellschaften für die Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit genug eigenes Kapital haben, zum Beispiel falls Rückversicherer von uns ausfallen würden. Dabei müssen wir sowohl regulatorische als auch interne Kapitalanforderungen berücksichtigen sowie die Anforderungen aus den Kapitalmodellen der Rating-Agenturen.
 
 Diese Agenturen schätzen in regelmäßigen Abständen unsere Kreditwürdigkeit, und berücksichtigen dabei Faktoren wie unser Risikomanagement und unsere strategische Ausrichtung. Wir haben jährliche Meetings, in denen unser Vorstand unsere Rating-Agenturen über diese Themen informiert. Die Präsentationen für diese Meetings bereite ich zusammen mit einem Kollegen vor, indem wir aus verschiedenen Abteilungen die erforderlichen Informationen sammeln.
 
 Quartalsweise stehen Routineaufgaben wie die Analyse der Kapitalsituation der Gesellschaften im Vordergrund. Momentan ist mein Arbeitsalltag aber von längerfristigen Projekten geprägt, zum Beispiel dem Aufbau neuer Prozesse, um mehr zu standardisieren und zu harmonisieren. Dabei diskutieren wir im Team, wie wir am besten vorgehen, und teilen die Aufgaben unter uns auf. Aufgrund unserer Tätigkeit stehen wir in engem Austausch mit anderen Abteilungen, da wir manche Fragen nur gemeinsam lösen können. Die Zusammenarbeit über die Abteilungen hinweg macht sehr viel Spaß. Dadurch bekomme ich einen guten Einblick, welche Prozesse für ein erfolgreiches Industrie-Versicherungsunternehmen notwendig sind und wie die einzelnen Arbeitsergebnisse aufeinander aufbauen. Prinzipiell arbeiten wir selbständig und eigenverantwortlich. Unser Chef hat jedoch jederzeit ein offenes Ohr für uns und unterstützt uns, wenn wir seine Hilfe benötigen.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
 Der größte Erfolg ist für mich, einen Job bekommen zu haben, der mir Spaß macht und in dem ich mich weiterentwickeln kann.
 

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
 Es ist schwieriger geworden, sich unter der Woche mit Freunden zu verabreden, da wir den größten Teil des Tages arbeiten. Den Ausgleich finde ich bei meinem Freund, meiner Familie und meinen Freunden. Ansonsten lese ich ein Buch oder spiele auf meiner Klarinette.
 

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
 Ich würde auf alle Fälle wieder ein Auslandssemester machen. Die Erfahrungen dort waren genial und die Freundschaften halten bis heute. Ich war in Antwerpen, wo das Unileben sehr international ist. Auch fachlich war die Uni sehr gut, so dass ich die dort belegten Kurse problemlos in mein Studium integrieren konnte.
 

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
 Überwiegend die Dinge zu tun, die einem Spaß machen. Das ist eine gute Grundlage, um glücklich und erfolgreich zu sein.

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