Partner von:

"Wir arbeiten im Auftrag des Vorstands"

Quelle: freeimages.com, svilen001

Quelle: freeimages.com, svilen001

e-fellows.net-Alumna Dr. Jeannine Sütterlin kam aus der Start-Up-Szene und wollte Konzernluft schnuppern. Die interne Beratung der Allianz war der geeignete Einstieg für sie: eine gute Mischung aus Konzern und Consulting - und auf der persönlichen Ebene hat es auch sofort gepasst.

Warum haben Sie sich für die Allianz entschieden?

Unternehmensberatung hat mich schon immer interessiert. Bei der Jobsuche nach dem Studium habe ich zuerst bei bekannten externen Beratungen geschaut, denn ich wusste noch nicht, dass die Allianz ein Inhouse Consulting hat. Das habe ich erst über den e-fellows.net-Newsletter erfahren. Nach vier spannenden Jahren im Gründungsumfeld, wo ich während meiner Promotion gearbeitet hatte, wollte ich auch einmal die andere Seite erleben und erfahren, wie das Arbeiten in einem Konzern funktioniert - auch wenn ich Start-Ups nach wie vor interessant finde. Die Stelle bei der Allianz schien dann genau die richtige Kombination zu sein, um Konzernleben und Beratung gleichzeitig zu erleben.

Wie fühlt sich die Arbeit im Konzern nun an?

Das Allianz Inhouse Consulting ist wie ein Start-Up im Großunternehmen. Wir verwenden einiges an Energie darauf, Allianz Inhouse Consulting aufzubauen und im Konzern bekannt zu machen.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Schon eine Woche nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich habe insgesamt drei Gespräche geführt und alle meine Gesprächspartner waren mir sehr sympathisch. Schon nach dem zweiten Termin bekam ich dann ein Angebot. Das Ganze hat also nicht länger als zwei Wochen gedauert. Ich hatte noch andere Angebote und somit das Glück, auswählen zu können. Den Ausschlag hat für mich die persönliche Ebene gegeben; die hat sofort gestimmt.

Wie ist das Allianz Inhouse Consulting aufgebaut?

Aktuell sind wir zwei Teams. In meiner Gruppe arbeiten sechs Berater, außerdem Praktikanten oder Werkstudenten. Das ist eine belebende Mischung aus ehemaligen externen Beratern, Einsteigern und Kollegen, die schon sehr lang bei der Allianz sind. Wir sind ein sehr junges Team. Das Schöne ist, dass man momentan sehr viel selbst mitgestalten kann, weil sich das Inhouse Consulting im Aufbau befindet.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?

Ich dachte, die Allianz ist wenig innovativ, weil sie ein so großer Konzern ist. Aber so ist es gar nicht, sie ist sogar sehr innovativ. Was mich auch überrascht hat: Im Inhouse Consulting sind die Hierarchien sehr flach und ich konnte gleich selbstständig arbeiten.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

Das Spannende an der Projektarbeit ist, dass man oft nicht weiß, was der Tag bringt. Es kommt oft spontan irgendeine Aufgabe auf den Tisch. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das flexible Umdenken leicht fällt und dass ich trotzdem nicht das große Ganze aus den Augen verliere.

Was die Schwächen angeht: Ich habe BWL mit Schwerpunkt Entrepreneurship studiert. Ich komme nicht aus der Versicherung und hatte vorher wenig Wissen über das Versicherungsgeschäft. Aber das kann man sich aneignen; das habe ich in der ersten Zeit nach meinem Start intensiv getan. Wenn man keine Versicherungserfahrung hat, sollte einen das also nicht davon abhalten, sich beim Allianz Inhouse Consulting zu bewerben.

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?

Das "klassische" Projekt gibt es bei uns nicht, wir arbeiten an einer Vielzahl von Themen, die von Strategieentwicklung, Restrukturierung bis hin zu Prozessoptimierung reichen. Diese Vielfalt ist gerade das Spannende an meiner Arbeit. Wir arbeiten sehr eng zusammen mit Vorständen und Entscheidern. Die Zusammenarbeit im Team ist einfach und unkompliziert: Die Türen der Kollegen stehen bei Fragen immer offen.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Für mich ist es ein Erfolg, dass ich ohne Branchenerfahrung ins Team gekommen bin. Ich bin ins kalte Wasser geworfen worden, habe vom ersten Tag an Verantwortung übernommen und alles hat gut geklappt.

Ist Ihnen auch einmal ein Fauxpas unterlaufen? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Fehler passieren immer, und sei es nur, dass man vergisst, das Telefon für den Konferenzraum zu organisieren. Solche Probleme löst man dann kurzfristig. Das Wichtige ist, dass man diesen Fehler dann kein zweites Mal machen wird. Ein richtiger Fauxpas ist mir zum Glück noch nicht passiert, aber ich lerne jeden Tag.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert, und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Ich habe ja vorher schon vier Jahre während meiner Promotion am LMU Entrepreneurship Center gearbeitet. Dort war meine Arbeit allerdings selbstbestimmter. Auch wenn man sich vornimmt, pünktlich zu gehen – wenn eine Aufgabe erledigt sein muss, dann bleibt man. Deswegen kann ich unter der Woche nicht so gut planen. Aber ich kann in ruhigeren Phasen auch mal Überstunden abbauen oder spontan einen Brückentag nehmen. Ich versuche, weiterhin Sport zu treiben und Freunde zu treffen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Ich wusste, dass ich BWL studieren will, und habe es immer gern gemacht. Wenn man feststellt, dass das gewählte Fach nicht das richtige ist, dann sollte man den Mut haben und wechseln. Denn nur wenn man etwas studiert, das einem Spaß macht, dann ist man auch gut darin. Und ich kann nur raten, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln.

Was sollte man für den Einstieg ins Allianz Inhouse Consulting mitbringen?

Für die Stelle als Berater ist ein Einstieg direkt nach einem abgeschlossenen Diplom- oder Masterstudium möglich. Man muss keinen bestimmten Studiengang studiert haben, aber eine Affinität für Beratung und Projektarbeit sollte erkennbar sein. Bewerber als Senior Consultants sollten Beratungserfahrung besitzen. Wir sind auch immer auf der Suche nach Praktikanten. Die Bewerber sollten dabei mindestens drei Monate Zeit für das Praktikum mitbringen.

nach oben

Willst du mehr über unseren Partner Allianz erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Jobs, Praktika

und akademische

Stellen suchen

Kommentar (1)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

  1. Anonym

    Guter Artikel

    Danke sehr für den guten Artikel!

Das könnte dich auch interessieren