Archiv der Kategorie '* Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck'

Erfahrungsbericht (MyHammer): Schrippen und schwarze Schafe

Dienstag, den 28. September 2010
Erfahrungs- bericht

Handwerker auf einen Klick: Die Internet-Plattform MyHammer verbindet die traditionelle Handwerksgilde mit modernem Online-Marketing. Beim MyHammer-Info-Tag hat e-fellow Lisa einiges über die Herausforderungen und Chancen dieser Kombination erfahren.

"Ein Blick hinter die Kulissen", das war das Motto des MyHammer Info-Tages, den e-fellow Lisa im Zuge ihres Praktikums miterlebte. Aktionäre, Handwerker und Pressevertreter haben bei dieser Veranstaltung durch Vorträge, Präsentationen und persönliche Gespräche einen Einblick erhalten, wie MyHammer funktioniert.

Lisae-fellow Lisa (25) macht gerade ihren Master in Wirtschaftskommunikation an der Berliner HTW. Während ihres Praktikums bei MyHammer in der Abteilung Business Development hat sie den Info-Tag miterlebt und gesehen, dass Erfolg und Bodenständigkeit gut zusammenpassen.

Datum und Ort der Veranstaltung
26. August 2010 im Berliner "ewerk"

Warum ich teilgenommen habe
Im Juli ist mir im e-fellows.net-Newsletter eine Praktikumsausschreibung aufgefallen: MyHammer sucht ab sofort einen Praktikanten im Marketing. Da ich bisher keine Vorstellung von der Arbeit eines Online-Unternehmens hatte, war ich neugierig. Ich bewarb mich und wurde zum Interview eingeladen. Gleich der erste Eindruck hat mir gefallen: Nicht nur, dass das Unternehmen seinen Sitz im Herzen von Berlin hat, auch die "inneren Werte" waren überzeugend.

Das Gespräch mit Anita, Managerin Human Resources, und Julia, Head of Business Development (meiner späteren Chefin), verlief in freundlicher Atmosphäre und die Tätigkeit klang interessant. Und ich hatte Glück: Zwei Wochen später begann ich mein sechsmonatiges Praktikum.

Der Infotag: Internet und Handwerk
Ein besonderes Event während meines Praktikums bei MyHammer war in diesem Sommer der Info-Tag. Die Vorbereitungen liefen einige Wochen und auch unsere Abteilung wurde eingespannt: Einem Kollegen von mir wurde die Aufgabe übertragen, einen Teil der Veranstaltung, die Podiumsdiskussion, zu filmen.

Vortrag MyHammer
Produkt-Management bei MyHammer
[Quelle: MyHammer]

Die Veranstaltung wurde mit der Begrüßung durch den Vorstand eröffnet. Danach gab es Vorträge über Neuheiten und Arbeitsweisen bei MyHammer. In kleinen Gruppen wurden die Besucher durch das Unternehmen geführt und die einzelnen Abteilungen vorgestellt. Anschließend begann die Diskussion zum Thema "Fluch oder Segen – was bringt das Internet dem Handwerk?". Podiumsgäste aus dem Handwerk und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit diskutierten mit dem Vorstandsvorsitzenden der MyHammer AG Markus Berger-de León.

Feedback von den Kunden
Besonders interessant war für mich das Feedback der Besucher aus dem Handwerk zu MyHammer. Den ganzen Tag arbeite ich für das Online-Portal und frage mich ab und zu, was beim Kunden gut ankommt und was nicht. Daher war es sehr motivierend zu erfahren, dass die eingeladenen Handwerker voll und ganz von der Unternehmensidee überzeugt sind.

Für sie bedeutet die Plattform eine Erleichterung: Aufwändige Schreibarbeit und das Durchwälzen von Anzeigern nach Aufträgen entfallen. Auch der Vorwurf, MyHammer würde Preis-Dumping unterstützen, wurde entkräftet. "Wir sind oft die Teuersten", sagt Elvira Schulz aus dem Fliesenleger-Meisterbetrieb und sie bekommen trotzdem in den meisten Fällen die Aufträge.

Nicht mehr schwarze Schafe als anderswo
In Bezug auf die Schwarzarbeit wurde der Schluss gezogen, dass im Internet nicht mehr davon zu finden ist als anderswo. Überall gibt es schwarze Schafe, das Internet bietet jedoch eine hohe Transparenz, da alle Vorgänge dokumentiert werden. Abschluss der Veranstaltung war das Get-together mit passender Verköstigung: belegte Schrippen und ein erfrischendes Bier. Etwas Anderes würde auch nicht in mein Bild dieses lockeren, bodenständigen Unternehmen und seinen Stakeholdern passen.

Fazit: Blut geleckt für die Arbeit im Marketing
Das Praktikum bei MyHammer macht mir sehr viel Spaß, und der Infotag war ein Highlight. Ich finde es interessant wie das Alltagsgeschäft bei Online-Unternehmen aussieht und welche Probleme von Bedeutung sind. Online-Marketing sollte inzwischen für jedes Unternehmen einen angemessenen Stellenwert besitzen. Dennoch werde ich mich bei der Jobsuche nach Praktikum und Masterarbeit überwiegend bei Unternehmen mit "echten" Produkten bewerben. Der reine Online-Markt ist mir persönlich zu schnelllebig, risikoreich und unübersichtlich. Jedem, der die Arbeit mit immer neuen Herausforderungen in einem jungen, offenen Online-Unternehmen schätzt, kann ich MyHammer als Arbeitgeber empfehlen.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 10: Annegret Teichert, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

Dienstag, den 9. Dezember 2008
Regina

Zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck kam Annegret Teichert eher durch Zufall. Aber in der spannenden Medienbranche fühlt sie sich als Personalreferentin sehr wohl. Und weil ihr das noch nicht aufregend genug ist, würde sie sich gerne mit David Baldacci über seine Krimis unterhalten.

>>Teil 10 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Wie sind Sie eigentlich zu Ihrem Unternehmen gekommen?
Eigentlich eher durch Zufall. Ich hatte mich bei einer Personalberatung beworben und wusste damals noch nicht, welches Unternehmen die ausgeschriebene Stelle besetzen wird. Durch die Vorstellungsgespräche habe ich viele interessante Menschen kennengelernt und viele Einblicke in die – mir bis dato eher unbekannte – Medienbranche gewonnen. Und danach war für mich klar: Hier fühle ich mich wohl.

Was machen Sie in Ihrem Unternehmen?
Ich bin in der Holding der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck als Personalreferentin für Personalmarketing und -entwicklung tätig.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit in Ihrem jetzigen Unternehmen gemacht?
Nach meiner Ausbildung zur Bankkauffrau habe ich ein betriebswirtschaftliches Studium absolviert. Nach verschiedenen Praktika und mehreren Praxisstationen in der Industrie, bin ich nun in der Medienbranche angekommen.

Welche Hobbys haben Sie? Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Ich gehe gerne joggen und fahre gerne Ski. Außerdem interessiere ich mich sehr für andere Länder und Kulturen und reise sehr gerne. Zum beruflichen Ausgleich bin ich gerne in der Natur, höre Hörbücher oder lese spannende Bücher – am liebsten Krimis.

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Antoine de Saint-Exupéry und den Autor David Baldacci.

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Da fallen mir viele Erlebnisse ein, aber am besten in Erinnerung habe ich mein erstes Netzwerktreffen bei e-fellows.net in München. Ich hatte vorher eigentlich noch nie von e-fellows.net gehört und war total begeistert, welches Netzwerk und welche Möglichkeiten Studenten hier angeboten werden.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Ich möchte unbedingt mal noch eine lange Reise nach Kanada und in die USA machen.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Die besten Bewerbergespräche sind immer die, bei denen die Bewerber authentisch sind und nicht versuchen, sich zu verstellen. Seien Sie offen, ehrlich und interessiert – das kommt am besten an und daraus entwickeln sich dann meist auch richtig gute Gespräche. Nervös ist jeder zu Beginn eines Gesprächs, aber das legt sich dann ja auch wieder. Überlegen Sie sich vorher, was Sie an der Position bzw. an dem Unternehmen interessiert und was für Sie wichtig ist für die zukünftige Zusammenarbeit. Stellen Sie uns Ihre Fragen, denn nur so lernen Sie uns richtig kennen und erfahren auch wirklich alle Dinge, die für Sie persönlich wichtig sind.