Archiv der Kategorie '* TNG Technology Consulting'

Erfahrungsbericht (TNG): Berufseinstieg als Software Consultant (Teil 2)

Dienstag, den 15. November 2011
Erfahrungs- bericht

Manfred ist als Software Consultant bei TNG eingestiegen und arbeitet in seinem ersten Java-Entwicklungsprojekt. Am faszinierendsten findet er die Test-getriebene Software-Entwicklung, die bei TNG zum Standardrepertoire gehört. Und das Grillen am Techday.

Die beliebten Techdays bei TNG finden nach wie vor zweimal im Monat statt und bilden somit fast 10 Prozent der Arbeitszeit. Man kann Techdays nutzen, um sich nach seinen individuellen Interessen weiterzubilden. Ich schloss mich einer "Reading Group" an, um meine Kenntnisse in "Clean Code" zu vertiefen. Hier besprechen wir das Buch "Clean Code" von Robert C. Martin – und welche persönlichen Programmiererfahrungen wir damit gemacht haben.

e-fellow Manfred von TNGe-fellows Alumnus Dr. Manfred Hanke (28) hat an der Universität Regensburg und an der Friedrich-Alexander Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg Physik auf Diplom studiert. Anschliessend promovierte er am astronomischen Institut der FAU über akkretierende Schwarze Löcher.

Inspiriert von privaten Versuchen, selbst Apps für unsere Smartphones zu programmieren, gründeten wir eine "Android Learning Group".TNG-Grillen
In der Gruppe tauschen wir uns untereinander aus. Die Neulinge können so schnell von den Erfahreneren lernen.

Außerdem gibt es immer Vorträge und Erfahrungsberichte, sowohl von TNG-lern als auch von externen Gästen: Neulich war Prof. Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München zu Besuch und erzählte über das Universum vom Allerkleinsten bis zum Allergrößten. Bei diesem Open Techday waren auch wieder viele e-fellows Stipendiaten dabeiTNG-Grillen-Essen.

Der kulinarische Höhepunkt eines Techdays ist erreicht, wenn im Sommer der Grill auf der Dachterrasse angeheizt wird. Dann gibt es Fleisch, Grillkäse, Salat und Baguette bis sicher jeder satt ist!

 

Erfahrungen im Scrum-Projekt
Nach der kurzen Einarbeitungszeit im Büro bin ich zu einem Java-Entwicklungs-Projekt gestoßen, das erst kurz zuvor mit zwei TNG-Mitarbeitern gestartet war. Am Anfang waren mir die eingesetzten Technologien großteils unbekannt, ich konnte sie aber im "pair programming" schnell erlernen.

Überhaupt fiel mir die Einarbeitung aufgrund der offenen, positiven Atmosphäre sehr leicht: Wenn man etwas nicht weiß, fragt man die Kollegen. Dadurch werden die Kenntnisse im Team verteilt und das Team wird nicht blockiert, wenn ein Mitarbeiter einmal ausfallen sollte. Im Scrum gibt es keine Einzelkämpfer, sondern alle Aufgaben werden vom Team getragen. Durch die gemeinsame Motivation und den Teamgeist hatte ich von Anfang an das Gefühl, dazuzugehören und einen Beitrag zum Projekt zu leisten.

Besonders bemerkenswert finde ich die agile Methode der Test-getriebenen Software-Entwicklung, die bei TNG zum Standardrepertoire gehört. Um zu gewährleisten, dass die Software funktioniert, müssen alle Einzelkomponenten und deren Zusammenspiel automatisiert getestet werden. Diese Tests werden immer ausgeführt, wenn etwas am Programm verändert wird. So soll sichergestellt werden, dass die geforderte Funktionalität erhalten bleibt. "Refactoring" wird so erst möglich!

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Bei der Test-getriebenen Entwicklung wird die Abdeckung optimiert, indem die Tests unmittelbar vor dem Produktivcode geschrieben werden. Die eigentliche Funktionalität wird also erst implementiert, wenn eine als Test formulierte Anforderung nicht erfüllt ist. So bilden die Tests gleichzeitig eine lebendige Dokumentation des aktuellen Programmcodes.

Mein persönliches Fazit, Highlights und Empfehlungen für andere
Ich empfinde die Arbeitsumgebung bei TNG als sehr angenehm. Die Hierarchien sind äußerst flach. Alle Vorgesetzten sind stets am persönlichen Wohlbefinden der Mitarbeiter und an Feedback interessiert, um – wie in der agilen Software-Entwicklung – ständig Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen.

Wer sich also für Computer und Technik begeistert und sich fragt, ob er als Software-Berater bei TNG Technology Consulting arbeiten möchte, sollte bei einem oder zwei Techdays vorbeikommen, um sich mit den Mitarbeitern und der Geschäftsführung auszutauschen und um sich ein Bild von der Firma zu machen! Ich bin überzeugt, dass man schnell merkt, wenn man auf der gleichen Wellenlänge liegt… ;-)

Im ersten Teil des Erfahrungsberichts erzählt Manfred von seinen ersten Tagen bei TNG und der Scrum-Einführung.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (TNG Technology Consulting): Berufseinstieg als Software Consultant (Teil 1)

Donnerstag, den 3. November 2011
Erfahrungs- bericht

Kurz vor Ende seiner Promotion in Physik wusste e-fellows.net-Alumnus Manfred noch überhaupt nicht, was er beruflich machen wollte. Die Rettung nahte beim Open Techday von TNG – dort stellte er fest, dass ihm Atmosphäre und Arbeit in der IT-Beratung zusagen. Und zum Start ging's dann direkt los mit "Scrum" und "Clean Code".


Unternehmen und Ort
TNG Technology Consulting

Position im Unternehmen
Software Consultant

Wie ich an den Job gekommen bin und welche Vorkenntnisse ich mitbrachte
Eineinhalb Jahre vor Abschluss meiner Doktorarbeit in Physik hatte ich noch überhaupt keine konkrete Vorstellung, was ich nach meiner Promotion beruflich machen wollte. Im Dezember 2009 lernte ich durch  Zufall TNG Technology Consulting kennen, als ich einen "Techday" besuchte. Die IT-Berater und Softwareentwickler treffen sich zweimal im Monat zum offenen Informationsaustausch und zur internen Weiterbildung – und stellen sich dabei auch regelmäßig interessierten Studenten vor. Ich war bereits damals vom Teamgeist und der lockeren, freundlichen Atmosphäre so beeindruckt, dass ich in TNG eine erste, ernsthafte Option für meinen Berufseinstieg gesehen habe. Mit beruhigtem Gewissen konnte ich mich dann erst einmal wieder meiner Forschung widmen…

e-fellow Manfred von TNGe-fellows Alumnus Dr. Manfred Hanke (28) hat an der Universität Regensburg und an der Friedrich-Alexander Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg Physik auf Diplom studiert. Anschliessend promovierte er am astronomischen Institut der FAU über akkretierende Schwarze Löcher.

TNG Technology Consulting Vielfalt

TNG wurde im August 2010 Partner-Unternehmen von e-fellows.net und ich ergriff die erste Möglichkeit, noch einmal an einem Techday teilzunehmen. Mein Ziel war es, mich dieses Mal gezielter mit den Mitarbeitern zu unterhalten. Mein Eindruck aus dem Vorjahr wurde erneut bestätigt: Mit so vielen hilfsbereiten Gleichgesinnten lag die Begeisterung für Informations-Technologien förmlich in der Luft! Ich hatte das starke Gefühl, dass ich ganz gut in dieses Team passen könnte.

So kam es, dass ich mich bei TNG bewarb und glücklicherweise tatsächlich genommen wurde. Unmittelbar im Anschluss an meine Promotion durfte ich als Software Consultant bei TNG anfangen. Bisher hatte ich hauptsächlich in C und in der Skriptsprache S-Lang programmiert, aber auch einige Erfahrungen mit Perl und Shell-Skripten unter Linux gesammelt. Da in den Projekten bei TNG unterschiedliche Techniken im Einsatz sind, ist eine gewisse Sprachen-Vielfalt hilfreich – oder vielmehr: die Aufgeschlossenheit und das Interesse, Neues zu lernen.

Meine Erlebnisse im Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Kollegen

TNG Betastraße

Mein erster Arbeitstag
Am 2. Mai 2011 ging es dann wirklich los! Zu Beginn erklärte mir die Recruiting-Abteilung die Struktur der Firma. Außerdem legte ich mein Profil im Firmen-internen Wiki (Confluence) an. Noch bevor ich damit fertig war, war schon die Zeit zum Mittagessen gekommen. Die TNG Mitarbeiter in Unterföhring gehen meist gemeinsam in ein Restaurant oder eine Kantine; wenn die Zeit reicht, schließt sich dabei durchaus auch die Geschäftsführung an. Das ist eine sehr schöne Tradition, um sich untereinander auszutauschen. Als neuer Mitarbeiter wurde ich am ersten Tag sogar von TNG eingeladen! Da konnte die Bürokratie gerne bis zum Nachmittag warten…

Die ersten zweieinhalb Wochen im Büro
Die ersten Tage nutzte ich, um mich im Confluence zurecht zu finden. Hier stellen Mitarbeiter Informationen über die Abläufe bei TNG zusammen. Zudem durfte ich meinen selbst ausgesuchten Arbeits-Laptop nach meinen eigenen Vorstellungen einrichtTNG-Laptopen. Ich hatte sogar die Freiheit, das vorinstallierte Betriebssystem durch Kubuntu Linux zu ersetzen. So bin ich mit meiner Wahl eines 2 kg schlanken 14" Business-Notebooks sehr zufrieden!

Solange ich noch keinem Projekt zugeteilt war, fertigte ich eine interne Studie über Open-Source-Lösungen für sogenannte "Prognosemärkte" an. Die Anfangszeit konnte ich auch nutzen, um mich in ein paar Java-Frameworks einzulesen – die wichtigsten Programmierhandbücher findet man allesamt in der TNG-Bibliothek.

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Eine erste Scrum-Einführung
Gleich in meiner ersten Arbeitswoche gab Eike Reinel, einer der Gründungspartner von TNG Technology Consulting, mir und fünf weiteren neuen Mitarbeitern eine Einführung in "Scrum". Das ist eine moderne Methode zur agilen Software-Entwicklung. Bei diesem Konzept wird Funktionalität Schritt für Schritt den Vorstellungen des Kunden entsprechend gebaut. Nach jedem Programmierabschnitt, der zum Beispiel bloß zwei Wochen dauert, wird dem Kunden lauffähige Software vorgelegt. Anschließend werden die Prioritäten für den nächsten Entwicklungsschritt definiert. Die Softwareentwickler organisieren ihre Aufgaben selbstständig und arbeiteten sie der Reihe nach ab.

Clean Code
TNG hat dabei einen besonders hohen Anspruch an die Softwarequalität. Damit ein Programmcode langfristig nutz- und wartbar ist, muss er sauber sein. Das wird durch ständiges "Refactoring" erreicht, also durch Umstrukturierung der Funktionen, um zum Beispiel jegliche Wiederholung zu entfernen. Dabei bleibt die Funktionalität unverändert, das Programm wird jedoch lesbarer gemacht. Im Team wird jeder geschriebene Code von mindestens einem weiteren Entwickler überprüft. Bei besonders kritischen Stellen wird unter Umständen auch gleich zu zweit entwickelt: diese Methode nennt man "pair programming".

Wie Manfreds erstes Projekt aussah, erzählt er im zweiten Teil seines Erfahrungsberichts.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (TNG Technology Consulting): Technik + Liebe = TNG

Mittwoch, den 18. August 2010
Erfahrungs- bericht

Die IT-Beratung TNG Technology Consulting öffnet ihre Türen: Einmal im Monat laden die Münchner zum Info-Tag zu aktuellen IT-Trends. Ob Vorträge über Cloud Computing, Plausch mit den Mitarbeitern oder mal eben eine neue Programmiersprache lernen: e-fellow Karsten machte das volle Programm mit und berichtet von TNGs großer Liebe.


Titel und Thema
Info-Veranstaltung "Open Techday" von TNG Technology Consulting

Zeit und Ort
6. August in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Sieben e-fellows und etwa 60 Mitarbeiter von TNG


e-fellow Karsten (23) studiert Physik in Karlsruhe. Beim Open Techday bei TNG Technology Consulting wurde er nicht enttäuscht: Besonders begeistert war er vom humorvollen Gespräch mit den beiden Geschäftsführern, die von ihrem eigenen Werdegang bei TNG erzählten.

TNGs große Liebe
Durch die Community hatte ich bereits einen Eindruck von TNG Technology Consulting und deren Unternehmenskultur, die ich erkunden wollte. Ich wurde nicht enttäuscht: Das Image der Mitarbeiter als technik- und detailverliebte IT-Spezialisten verspricht nicht zu viel und deckt sich hundertprozentig mit der Praxis. Hier sitzen Menschen, die mit Leidenschaft für Technik ihre Arbeit tun und auch zu den Schattenseiten der IT-Branche stehen.

Metamorphose: Der Techday öffnet sich
TNG Technology Consulting veranstaltet regelmäßig für ihre Mitarbeiter einen Techday im Münchener Büro. Dort können sich die Kollegen in entspannter Atmosphäre austauschen und bekommen Fachvorträge und technische Aktivitäten geboten, wie zum Beispiel das Erlernen einer Programmiersprache in einem Mini-Workshop. Seit August öffnen die TNGler den Techday einmal im Monat für eine Gruppe e-fellows, und die Veranstaltung wird zum Open Techday. Dort kann man als Teilnehmer dem Veranstaltungsprogramm folgen, die Mitarbeiter kennenlernen und mehr über ihre Arbeit erfahren.

Auch für Langschläfer und Weit-Fahrer
Auch wenn eine Agenda das Rahmenprogramm vorgibt, kann man sich seinen Tagesplan selbst zusammenstellen: Entweder man nimmt an den Veranstaltungen teil oder man besucht die Büros und stellt den Mitarbeitern seine Fragen. So ist auch eine spätere Anreise oder frühere Abreise problemlos möglich, was besonders für die e-fellows wichtig ist, die von weiter weg anreisen.

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Mobile Technik und Cloud Computing
Prof. Rainer Leupers von der RWTH Aachen hielt einen Vortrag über "Design Technologies for Mobile Multimedia Terminals". Dr. Peter Katko, Director & Head of IP/IT Law bei Ernst & Young, klärte über rechtliche Aspekte von Cloud Computing auf. Mein persönliches Highlight waren die absolut offenen und humorvollen Gespräche mit den Geschäftsführern Henrik Klagges und Gerhard Müller, die tiefe Einblicke in das Unternehmen gewährten und ihren Werdegang mit vielen Anekdoten preisgaben.

Mein persönliches Fazit
Der Open Techday bietet eine einmalige Gelegenheit für IT- und technikaffine e-fellows, eine Firmenkultur der anderen Art und die dazugehörigen Mitarbeiter und Geschäftsführer kennenzulernen. Sie nehmen sich gerne Zeit für ein ausführliches Gespräch, so gewinnt man einen guten Überblick über TNG Technology Consulting und die Branche.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
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