Archiv der Kategorie '* TNG Technology Consulting'

Erfahrungsbericht (TNG): Datawarehouse verbessern und Ideen in Kitzbühel sammeln

Donnerstag, den 15. November 2012
Erfahrungs- bericht

Während seines Praktikums bei TNG Technology Consulting lernte Felix die Programmiersprachen SQL und Perl. Bald konnte er selbstständig arbeiten und half unter anderem dabei, das Datawarehouse eines Kunden zu verbessern. Und neben der Arbeit verbrachte er mit TNG ein Wochenende in Kitzbühel und wurde zum Firmenläufer.

Unternehmen und Ort: TNG Technology Consulting in Unterföhring

Position im Unternehmen: Junior Consultant

Zeitpunkt und Dauer des Praktikums: März bis September 2012

Mit den Zielen, praktische Erfahrungen zu sammeln und mich in der Arbeitswelt zu orientieren, wollte ich während meines Studiums ein Praktikum machen. Auf der Suche nach einem passenden Unternehmen wurde ich über e-fellows.net auf TNG Technology Consulting aufmerksam. Nachdem ich mich über das Unternehmen informiert hatte, bewarb ich mich dort um ein Praktikum.

Meine Bewerbung wurde direkt am nächsten Tag beantwortet und ich wurde zudem für den darauffolgenden Freitag zum Open Techday eingeladen, einer Veranstaltung mit Weiterbildungsvorträgen, um das Unternehmen kennenzulernen, für die ich mich ebenfalls angemeldet hatte. Montags darauf hatte ich mein Bewerbungsgespräch. Dort warteten auf mich vor allem Fragen zu meinem Lebenslauf und meiner Motivation für das Praktikum. Außerdem Programmier- und logische Denkaufgaben. Anschließend blieb noch Zeit für meine Fragen zum Unternehmen und zum Praktikum. Meine Bewerbung war erfolgreich, und so konnte ich im März mein Praktikum starten.

e-fellow Felixe-fellows.net-Stipendiat Felix (24) studiert Physik an der Ludwig-Maximilians Universität in München. Im Wintersemester 2011/12 war er für ein Auslandssemester an der Queen's University in Belfast.

Ein Datawarehouse warten und erweitern
An meinem ersten Tag bekam ich meinen Arbeitslaptop und hatte Zeit, diesen nach meinen Vorlieben einzurichten. Anschließend arbeitete ich sofort mit an einem Kundenprojekt bei einem Business-to-Business-Versandhändler. Hierbei ging es darum, das "Datawarehouse" (DWH) des Kunden zu warten und mit neuen Funktionalitäten zu erweitern. Im DWH des Kunden laufen alle Umsatz-, Kunden- und Artikeldaten zusammen, werden dort gespeichert und für die weitere Verwendung vorbereitet.

Auf Basis dieser Daten erstellt zum Beispiel das Controlling Berichte, um die Lage des Unternehmens einzuschätzen, oder das Marketing analysiert den Erfolg einer abgeschlossenen Mailing-Kampagne. Unsere Aufgaben bestanden unter anderem darin, neue Datenquellen, wie zum Beispiel Google Analytics, an das DWH anzubinden oder Daten im DWH zu verknüpfen und vorzuaggregieren. So ermöglichen wir neue Berichte oder erweitern die bestehenden durch neue Kennzahlen.

Programmiersprachen und "Scrum"-Prinzip
In der ersten Zeit meines Praktikums wurde mir das Projekt vorgestellt und ich hatte Gelegenheit, mir die verwendeten Programmiersprachen SQL und Perl anzueignen und mich mit der Entwicklungsumgebung und den verwendeten Tools vertraut zu machen.

Obwohl ich nur grundlegende Programmierkenntnisse mitbrachte, überraschte es mich selbst, wie schnell ich sinnvoll mitarbeiten und selbstständig eigene Aufgaben erledigen konnte. Nach meiner Einarbeitungsphase hatte ich schnell das Gefühl, dass meine Arbeit dem Team Mehrwert bringt. In Diskussionen und bei der Suche nach Problemlösungen war ich ein vollwertiges Teammitglied und meine Vorschläge und Kritik wurden genauso beachtet wie die eines Festangestellten.

Die Arbeit im Team wurde nach dem "Scrum"-Prinzip organisiert: In einem Planungsmeeting mit dem Kunden besprachen wir, welche Aufgaben im nächsten Sprint, also in zwei Wochen, erledigt werden sollten. Anschließend setzten wir in engem Kontakt mit dem Kunden die entsprechenden Anforderungen um und präsentierten die Ergebnisse in einem "Review Meeting". Danach wiederholte sich der Prozess und wir setzten Änderungen und weitere Anforderungen um.

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Grillen auf der Dachterrasse beim Techday
Um die stetige Weiterbildung der Mitarbeiter zu fördern, gibt es bei TNG an jedem zweiten Freitag den sogenannten "Techday". Hier treffen sich alle Mitarbeiter im Unternehmenssitz in Unterföhring und lassen die Projektarbeit für einen Tag ruhen, um Vorträge und Workshops zu halten und zu besuchen. Außerdem setzen wir uns dort mit neuen Technologien auseinander oder tauschen uns beim gemeinsamen Grillen auf der Dachterrasse aus. Bei den Techdays habe ich Kollegen und andere Projekte kennengelernt und über mein Projekt hinaus einen Überblick über die Welt der IT bekommen.

Münchner Firmenlauf und Retreat in Kitzbühel
Während meiner Zeit bei TNG gab es auch viele Gelegenheiten, die Kollegen außerhalb des Büros kennenzulernen. Die Aktivitäten reichten von Bouldern und Fußball bis hin zu gemeinsamen Abendessen. Organisiert hat diese zum Teil die Firma, aber auch Kollegen privat.

Außerdem gab es ein Firmen-Sommerfest und wir nahmen am Münchner Firmenlauf teil. Ein weiteres Highlight meiner Zeit bei TNG war das jährlich stattfindende Firmen-Retreat. Dazu zog sich das ganze Unternehmen für zwei Tage nach Kitzbühel zurück. Dort arbeiteten wir mit verschiedenen Diskussionsmethoden wie "World-Cafe" oder "Fishbowl". Wichtige Themen waren vor allem, wie man die Firma verbessern könnte und in Zukunft ausrichten sollte.

Neugierig geworden? Hier kannst du dich für ein Praktikum bei TNG bewerben.

Fazit
Rückblickend kann ich sagen, dass ich meine Ziele für das Praktikum erreicht habe. Das Praktikum hat sich auf jeden Fall gelohnt und mich sowohl fachlich als auch persönlich weitergebracht. Insbesondere die Tatsache, dass ich durch Veranstaltungen wie die Techdays und den Aufenthalt in Kitzbühel viel mehr als mein eigenes Projekt gesehen und kennengelernt habe, haben aus meiner Zeit bei TNG ein besonderes Praktikum gemacht.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

 

Erfahrungsbericht (TNG Technology Consulting): Kanban und C++ auf dem TNG Big Techday

Dienstag, den 7. August 2012
Erfahrungs- bericht

Beim "Big Techday" von TNG Technology Consulting hatte e-fellow Matthias schon fast Schwierigkeiten, sich zwischen all den spannenden Vorträgen zu entscheiden. Er erfuhr zum Beispiel nicht nur, wie man am besten mit "Cloud Computing" arbeiten kann, sondern auch wie die "sehende Stadt" der Zukunft vielleicht aussehen könnte.

 

Titel der Veranstaltung
TNG Big Techday

Zeit und Ort
15. Juni 2012

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
Mehrere hundert Teilnehmer, darunter viele Mitarbeiter von TNG Technology Consulting, Vertreter anderer Firmen, Studenten und Mitarbeiter von Universitäten. Begrüßt wurden wir von Geschäftsführer Christoph Stock.

Meine Begeisterung für die IT-Beratung hatte ich schon letztes Jahr bei einem Werkstudentenjob entdeckt. Ich bin dann über die Event-Anzeigen bei e-fellows.net auf den "Big Techday" gestoßen, ein jährliches Symposium mit Vorträgen aus der IT, dem Projektmanagement, Physik und Technik sowie gesellschaftlichen Themen. Das versprach ein äußerst interessanter Tag zu werden. Denn schon der "Open Techday" bei TNG hatte mir sehr gut gefallen.

e-fellow Matthiase-fellows.net-Stipendiat Matthias (23) studiert Mathematik und Physik an der LMU München.

Zu viele gute Vorträge
Für die angereisten e-fellows begann der Big Techday um 8.30 Uhr mit einer kurzen Infoveranstaltung über die Firma selbst. Insgesamt gab es eine Auswahl an 22 Vorträgen. Es fanden allerdings immer jeweils vier zeitgleich statt. Das sorgte bereits von Anfang an für Entscheidungsschwierigkeiten, wäre aber auch nicht anders zu lösen gewesen, ohne die Veranstaltung um ein paar Tage zu verlängern.

Kniffe bei "Cloud Computing"
Für mich ging es erst mal noch nicht allzu technisch los : Im Vortrag "Automatisierung, Virtualisierung, Cloud" gab Prof. Dr. Stefanie Scherzinger von der Hochschule Regensburg einen guten Überblick über die Möglichkeiten von "Cloud Computing" und "Platform-as-a-Service" mit der Google AppEngine. Bei PAAS handelt es sich um eine Möglichkeit für Unternehmen, Online-Dienste anzubieten, ohne eigene Server zu unterhalten. Im Mittelpunkt standen das Thema Skalierbarkeit und die Besonderheiten der von Google verwendeten relationalen Datenbanktechnik "Cloud SQL" im Vergleich zu klassischen relationalen Datenbankverwaltungssystemen. Tiefere technische Details blieben aber noch außen vor.

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Risikomanagement: qualitativ vs. quantitativ
Höchst amüsant und anschaulich brachte David J. Anderson seinen Zuhörern anschließend eine agile Methode nahe, von der einige nie zuvor gehört hatten: "Kanban". Im Versuch mit den Anwesenden und durch einen lustigen Vergleich mit dem typischen Verhalten beim Autokauf konnte er uns nahebringen, wie qualitative Einschätzungen bei der Kategorisierung von Risiken innerhalb einer Gruppe von Menschen oft schnellere und zufriedenstellendere Ergebnisse liefern, als eine komplizierte quantitative Erfassung. Geben mehrere Beteiligte eine Schätzung auf einer groben Skala ab, liegt der Konsens oft erstaunlich nah an aufwendig berechneten Werten. Diese basieren ja meist sowieso auf einer Menge von Annahmen und sind damit genauso fehlerbehaftet: Ein automatischer "Auto-Berater" liefert schon irgendwann das gewünschte Auto, wenn man nur lange genug an den Variablen dreht – genauso gut könnte man sich aber gleich das kaufen, was man möchte.

Programmiersprache unkompliziert
Nach der Kaffeepause ging es dann ans Eingemachte: In "Deep C++" klärte Olve Maudal von Cisco über die Tücken der maschinennahen Programmiersprache C++ auf. Wer jetzt denkt: "Was gibt’s denn da für erfahrene Programmierer noch zu wissen?", der wäre wohl genauso erstaunt darüber gewesen wie ein Großteil der Zuhörer, wie viel er über C++ noch nicht wusste. In welcher Reihenfolge werden Terme vor einer Zuweisung eigentlich ausgewertet? Was passiert, wenn eine Funktion eine Variable verändert, die im selben Term noch einmal vorkommt? Hängt das von der verwendeten Maschine ab? Wann ist ein Ausdruck oder ein ganzes Programm undefiniert? Welche Ausdrücke sind in C++ überhaupt definiert und was ist eigentlich der Unterschied zwischen "undefined" und "unspecified"? Die Antworten auf diese und andere Fragen verblüfften nicht wenige im Raum.

Risiken beim Poolbau
Etwas leichter verdaulich waren das anschließende Mittagessen und der nachfolgende Vortrag "Risk Management" von Timothy Lister. Er brachte uns seine Methode des Risikomanagements nahe, die einige Analogien zu der Methode "Scrum" im Software-Projektmanagement zeigte. Die Wichtigkeit des Risikomanagements im Allgemeinen unterschrieb er durch eine amüsante Anekdote eines Verwandten, der sich einen Pool kaufen wollte: Während eine Reihe von Firmen ihm sofort konkrete Preise nannte, lehnte ein "alter Hase" dieses Geschäfts es ab, ihm einen Kostenvoranschlag zu liefern – man habe schließlich keine Ahnung, was sich eigentlich im Boden unter seinem Garten befinde.

Die "sehende Stadt" der Zukunft
Nach diesen Fachvorträgen ging es für mich weiter mit einer Lesung von Charles Stross. Er referierte darüber, wie er sich als Science-Fiction-Autor die künftigen gesellschaftlichen Auswirkungen von Moore's Law vorstellt. Einfach ausgedrückt besagt Moore's Law, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise, also z.B. Computerchips, alle ein bis zwei Jahre verdoppelt. Das heißt, dass sich zum Beispiel die Leistung verdoppelt, oder die Größe, der Energieverbrauch oder der Preis halbiert wird. Technikbegeisterte fanden in seinen Ideen natürlich viele ihrer eigenen Gedanken wieder, wobei die zentrale Vorhersage der "sehenden" Stadt durchaus zu denken gab: Werden Sensoren immer kleiner und günstiger, könnte man jeden Quadratmeter einer Stadt mit ihnen ausstatten und damit beispielsweise die Verbreitung von Krankheiten frühzeitig unterbinden, Reparaturen schneller veranlassen, aber eben auch jeden Schritt der Bewohner verfolgen.

Die Gewalt auf der Welt wird weniger
Als letzten Vortrag des Tages besuchte ich "The Decline of Violence" von Prof. Dr. Steven Pinker von der Harvard University. Man ist oft geneigt, zu denken, dass trotz allen Fortschritts die Gewaltbereitschaft nicht abnimmt. Jedoch konnte Prof. Pinker anhand einer Reihe von Daten die stetige Abnahme der Gewalt über die gesamte Geschichte der Menschheit belegen, wobei er beispielsweise den Anteil der durch Gewalt zu Tode gekommenen Menschen der Stein- bis Eisenzeit oder die Anzahl der Kriege in den letzten Jahrhunderten anführte.

Dinner mit 3D-Animationen
Beim anschließenden üppigen Abendessen habe ich mich noch weiter mit anderen Teilnehmern austauschen können.
Für einen vollends gelungenen, entspannenden Ausklang nach dem Abendessen sorgte schließlich Cristóbal Vila mit der Vorführung seiner 3D-Animationen, von denen manche gar nicht genug bekommen konnten.

Spannung von Anfang bis Ende
Die Veranstaltung war rundum gelungen! Die Fülle an interessanten Vorträgen sorgte dafür, dass man von Anfang bis Ende gespannt war. Durch die gute Organisation und auch das hervorragende Catering konnte man sich mit vielen der Gäste mit den unterschiedlichsten Hintergründen unterhalten. Schade war, dass man viele der tollen  Vorträge wegen der zeitlichen Überschneidungen nicht hören konnte. Zum Beispiel hätte mich als Physiker auch die gesamte "Hardware Hacking"-Reihe über autonome Bagger, Fusionsreaktoren und Volocopter brennend interessiert. Aber wenn man sich für einen der Vorträge entschieden hatte, wurde man auch nicht enttäuscht. Ich bin froh, dass ich mich noch früh genug angemeldet hatte und dabei sein durfte. Den Big Techday kann ich jedem IT-Interessierten wärmstens empfehlen – ganz besonders natürlich denen, die Interesse an Unternehmensberatung haben.

Du hast den "Big Techday" versäumt? Kein Problem – viele Vorträge kannst dir hier nachträglich als Video ansehen!

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (TNG): Berufseinstieg als Software Consultant (Teil 2)

Dienstag, den 15. November 2011
Erfahrungs- bericht

Manfred ist als Software Consultant bei TNG eingestiegen und arbeitet in seinem ersten Java-Entwicklungsprojekt. Am faszinierendsten findet er die Test-getriebene Software-Entwicklung, die bei TNG zum Standardrepertoire gehört. Und das Grillen am Techday.

Die beliebten Techdays bei TNG finden nach wie vor zweimal im Monat statt und bilden somit fast 10 Prozent der Arbeitszeit. Man kann Techdays nutzen, um sich nach seinen individuellen Interessen weiterzubilden. Ich schloss mich einer "Reading Group" an, um meine Kenntnisse in "Clean Code" zu vertiefen. Hier besprechen wir das Buch "Clean Code" von Robert C. Martin – und welche persönlichen Programmiererfahrungen wir damit gemacht haben.

e-fellow Manfred von TNGe-fellows Alumnus Dr. Manfred Hanke (28) hat an der Universität Regensburg und an der Friedrich-Alexander Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg Physik auf Diplom studiert. Anschliessend promovierte er am astronomischen Institut der FAU über akkretierende Schwarze Löcher.

Inspiriert von privaten Versuchen, selbst Apps für unsere Smartphones zu programmieren, gründeten wir eine "Android Learning Group".TNG-Grillen
In der Gruppe tauschen wir uns untereinander aus. Die Neulinge können so schnell von den Erfahreneren lernen.

Außerdem gibt es immer Vorträge und Erfahrungsberichte, sowohl von TNG-lern als auch von externen Gästen: Neulich war Prof. Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München zu Besuch und erzählte über das Universum vom Allerkleinsten bis zum Allergrößten. Bei diesem Open Techday waren auch wieder viele e-fellows Stipendiaten dabeiTNG-Grillen-Essen.

Der kulinarische Höhepunkt eines Techdays ist erreicht, wenn im Sommer der Grill auf der Dachterrasse angeheizt wird. Dann gibt es Fleisch, Grillkäse, Salat und Baguette bis sicher jeder satt ist!

 

Erfahrungen im Scrum-Projekt
Nach der kurzen Einarbeitungszeit im Büro bin ich zu einem Java-Entwicklungs-Projekt gestoßen, das erst kurz zuvor mit zwei TNG-Mitarbeitern gestartet war. Am Anfang waren mir die eingesetzten Technologien großteils unbekannt, ich konnte sie aber im "pair programming" schnell erlernen.

Überhaupt fiel mir die Einarbeitung aufgrund der offenen, positiven Atmosphäre sehr leicht: Wenn man etwas nicht weiß, fragt man die Kollegen. Dadurch werden die Kenntnisse im Team verteilt und das Team wird nicht blockiert, wenn ein Mitarbeiter einmal ausfallen sollte. Im Scrum gibt es keine Einzelkämpfer, sondern alle Aufgaben werden vom Team getragen. Durch die gemeinsame Motivation und den Teamgeist hatte ich von Anfang an das Gefühl, dazuzugehören und einen Beitrag zum Projekt zu leisten.

Besonders bemerkenswert finde ich die agile Methode der Test-getriebenen Software-Entwicklung, die bei TNG zum Standardrepertoire gehört. Um zu gewährleisten, dass die Software funktioniert, müssen alle Einzelkomponenten und deren Zusammenspiel automatisiert getestet werden. Diese Tests werden immer ausgeführt, wenn etwas am Programm verändert wird. So soll sichergestellt werden, dass die geforderte Funktionalität erhalten bleibt. "Refactoring" wird so erst möglich!

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Bei der Test-getriebenen Entwicklung wird die Abdeckung optimiert, indem die Tests unmittelbar vor dem Produktivcode geschrieben werden. Die eigentliche Funktionalität wird also erst implementiert, wenn eine als Test formulierte Anforderung nicht erfüllt ist. So bilden die Tests gleichzeitig eine lebendige Dokumentation des aktuellen Programmcodes.

Mein persönliches Fazit, Highlights und Empfehlungen für andere
Ich empfinde die Arbeitsumgebung bei TNG als sehr angenehm. Die Hierarchien sind äußerst flach. Alle Vorgesetzten sind stets am persönlichen Wohlbefinden der Mitarbeiter und an Feedback interessiert, um – wie in der agilen Software-Entwicklung – ständig Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen.

Wer sich also für Computer und Technik begeistert und sich fragt, ob er als Software-Berater bei TNG Technology Consulting arbeiten möchte, sollte bei einem oder zwei Techdays vorbeikommen, um sich mit den Mitarbeitern und der Geschäftsführung auszutauschen und um sich ein Bild von der Firma zu machen! Ich bin überzeugt, dass man schnell merkt, wenn man auf der gleichen Wellenlänge liegt… ;-)

Im ersten Teil des Erfahrungsberichts erzählt Manfred von seinen ersten Tagen bei TNG und der Scrum-Einführung.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (TNG Technology Consulting): Berufseinstieg als Software Consultant (Teil 1)

Donnerstag, den 3. November 2011
Erfahrungs- bericht

Kurz vor Ende seiner Promotion in Physik wusste e-fellows.net-Alumnus Manfred noch überhaupt nicht, was er beruflich machen wollte. Die Rettung nahte beim Open Techday von TNG – dort stellte er fest, dass ihm Atmosphäre und Arbeit in der IT-Beratung zusagen. Und zum Start ging's dann direkt los mit "Scrum" und "Clean Code".


Unternehmen und Ort
TNG Technology Consulting

Position im Unternehmen
Software Consultant

Wie ich an den Job gekommen bin und welche Vorkenntnisse ich mitbrachte
Eineinhalb Jahre vor Abschluss meiner Doktorarbeit in Physik hatte ich noch überhaupt keine konkrete Vorstellung, was ich nach meiner Promotion beruflich machen wollte. Im Dezember 2009 lernte ich durch  Zufall TNG Technology Consulting kennen, als ich einen "Techday" besuchte. Die IT-Berater und Softwareentwickler treffen sich zweimal im Monat zum offenen Informationsaustausch und zur internen Weiterbildung – und stellen sich dabei auch regelmäßig interessierten Studenten vor. Ich war bereits damals vom Teamgeist und der lockeren, freundlichen Atmosphäre so beeindruckt, dass ich in TNG eine erste, ernsthafte Option für meinen Berufseinstieg gesehen habe. Mit beruhigtem Gewissen konnte ich mich dann erst einmal wieder meiner Forschung widmen…

e-fellow Manfred von TNGe-fellows Alumnus Dr. Manfred Hanke (28) hat an der Universität Regensburg und an der Friedrich-Alexander Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg Physik auf Diplom studiert. Anschliessend promovierte er am astronomischen Institut der FAU über akkretierende Schwarze Löcher.

TNG Technology Consulting Vielfalt

TNG wurde im August 2010 Partner-Unternehmen von e-fellows.net und ich ergriff die erste Möglichkeit, noch einmal an einem Techday teilzunehmen. Mein Ziel war es, mich dieses Mal gezielter mit den Mitarbeitern zu unterhalten. Mein Eindruck aus dem Vorjahr wurde erneut bestätigt: Mit so vielen hilfsbereiten Gleichgesinnten lag die Begeisterung für Informations-Technologien förmlich in der Luft! Ich hatte das starke Gefühl, dass ich ganz gut in dieses Team passen könnte.

So kam es, dass ich mich bei TNG bewarb und glücklicherweise tatsächlich genommen wurde. Unmittelbar im Anschluss an meine Promotion durfte ich als Software Consultant bei TNG anfangen. Bisher hatte ich hauptsächlich in C und in der Skriptsprache S-Lang programmiert, aber auch einige Erfahrungen mit Perl und Shell-Skripten unter Linux gesammelt. Da in den Projekten bei TNG unterschiedliche Techniken im Einsatz sind, ist eine gewisse Sprachen-Vielfalt hilfreich – oder vielmehr: die Aufgeschlossenheit und das Interesse, Neues zu lernen.

Meine Erlebnisse im Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Kollegen

TNG Betastraße

Mein erster Arbeitstag
Am 2. Mai 2011 ging es dann wirklich los! Zu Beginn erklärte mir die Recruiting-Abteilung die Struktur der Firma. Außerdem legte ich mein Profil im Firmen-internen Wiki (Confluence) an. Noch bevor ich damit fertig war, war schon die Zeit zum Mittagessen gekommen. Die TNG Mitarbeiter in Unterföhring gehen meist gemeinsam in ein Restaurant oder eine Kantine; wenn die Zeit reicht, schließt sich dabei durchaus auch die Geschäftsführung an. Das ist eine sehr schöne Tradition, um sich untereinander auszutauschen. Als neuer Mitarbeiter wurde ich am ersten Tag sogar von TNG eingeladen! Da konnte die Bürokratie gerne bis zum Nachmittag warten…

Die ersten zweieinhalb Wochen im Büro
Die ersten Tage nutzte ich, um mich im Confluence zurecht zu finden. Hier stellen Mitarbeiter Informationen über die Abläufe bei TNG zusammen. Zudem durfte ich meinen selbst ausgesuchten Arbeits-Laptop nach meinen eigenen Vorstellungen einrichtTNG-Laptopen. Ich hatte sogar die Freiheit, das vorinstallierte Betriebssystem durch Kubuntu Linux zu ersetzen. So bin ich mit meiner Wahl eines 2 kg schlanken 14" Business-Notebooks sehr zufrieden!

Solange ich noch keinem Projekt zugeteilt war, fertigte ich eine interne Studie über Open-Source-Lösungen für sogenannte "Prognosemärkte" an. Die Anfangszeit konnte ich auch nutzen, um mich in ein paar Java-Frameworks einzulesen – die wichtigsten Programmierhandbücher findet man allesamt in der TNG-Bibliothek.

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Eine erste Scrum-Einführung
Gleich in meiner ersten Arbeitswoche gab Eike Reinel, einer der Gründungspartner von TNG Technology Consulting, mir und fünf weiteren neuen Mitarbeitern eine Einführung in "Scrum". Das ist eine moderne Methode zur agilen Software-Entwicklung. Bei diesem Konzept wird Funktionalität Schritt für Schritt den Vorstellungen des Kunden entsprechend gebaut. Nach jedem Programmierabschnitt, der zum Beispiel bloß zwei Wochen dauert, wird dem Kunden lauffähige Software vorgelegt. Anschließend werden die Prioritäten für den nächsten Entwicklungsschritt definiert. Die Softwareentwickler organisieren ihre Aufgaben selbstständig und arbeiteten sie der Reihe nach ab.

Clean Code
TNG hat dabei einen besonders hohen Anspruch an die Softwarequalität. Damit ein Programmcode langfristig nutz- und wartbar ist, muss er sauber sein. Das wird durch ständiges "Refactoring" erreicht, also durch Umstrukturierung der Funktionen, um zum Beispiel jegliche Wiederholung zu entfernen. Dabei bleibt die Funktionalität unverändert, das Programm wird jedoch lesbarer gemacht. Im Team wird jeder geschriebene Code von mindestens einem weiteren Entwickler überprüft. Bei besonders kritischen Stellen wird unter Umständen auch gleich zu zweit entwickelt: diese Methode nennt man "pair programming".

Wie Manfreds erstes Projekt aussah, erzählt er im zweiten Teil seines Erfahrungsberichts.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (TNG Technology Consulting): Technik + Liebe = TNG

Mittwoch, den 18. August 2010
Erfahrungs- bericht

Die IT-Beratung TNG Technology Consulting öffnet ihre Türen: Einmal im Monat laden die Münchner zum Info-Tag zu aktuellen IT-Trends. Ob Vorträge über Cloud Computing, Plausch mit den Mitarbeitern oder mal eben eine neue Programmiersprache lernen: e-fellow Karsten machte das volle Programm mit und berichtet von TNGs großer Liebe.


Titel und Thema
Info-Veranstaltung "Open Techday" von TNG Technology Consulting

Zeit und Ort
6. August in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Sieben e-fellows und etwa 60 Mitarbeiter von TNG


e-fellow Karsten (23) studiert Physik in Karlsruhe. Beim Open Techday bei TNG Technology Consulting wurde er nicht enttäuscht: Besonders begeistert war er vom humorvollen Gespräch mit den beiden Geschäftsführern, die von ihrem eigenen Werdegang bei TNG erzählten.

TNGs große Liebe
Durch die Community hatte ich bereits einen Eindruck von TNG Technology Consulting und deren Unternehmenskultur, die ich erkunden wollte. Ich wurde nicht enttäuscht: Das Image der Mitarbeiter als technik- und detailverliebte IT-Spezialisten verspricht nicht zu viel und deckt sich hundertprozentig mit der Praxis. Hier sitzen Menschen, die mit Leidenschaft für Technik ihre Arbeit tun und auch zu den Schattenseiten der IT-Branche stehen.

Metamorphose: Der Techday öffnet sich
TNG Technology Consulting veranstaltet regelmäßig für ihre Mitarbeiter einen Techday im Münchener Büro. Dort können sich die Kollegen in entspannter Atmosphäre austauschen und bekommen Fachvorträge und technische Aktivitäten geboten, wie zum Beispiel das Erlernen einer Programmiersprache in einem Mini-Workshop. Seit August öffnen die TNGler den Techday einmal im Monat für eine Gruppe e-fellows, und die Veranstaltung wird zum Open Techday. Dort kann man als Teilnehmer dem Veranstaltungsprogramm folgen, die Mitarbeiter kennenlernen und mehr über ihre Arbeit erfahren.

Auch für Langschläfer und Weit-Fahrer
Auch wenn eine Agenda das Rahmenprogramm vorgibt, kann man sich seinen Tagesplan selbst zusammenstellen: Entweder man nimmt an den Veranstaltungen teil oder man besucht die Büros und stellt den Mitarbeitern seine Fragen. So ist auch eine spätere Anreise oder frühere Abreise problemlos möglich, was besonders für die e-fellows wichtig ist, die von weiter weg anreisen.

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Mobile Technik und Cloud Computing
Prof. Rainer Leupers von der RWTH Aachen hielt einen Vortrag über "Design Technologies for Mobile Multimedia Terminals". Dr. Peter Katko, Director & Head of IP/IT Law bei Ernst & Young, klärte über rechtliche Aspekte von Cloud Computing auf. Mein persönliches Highlight waren die absolut offenen und humorvollen Gespräche mit den Geschäftsführern Henrik Klagges und Gerhard Müller, die tiefe Einblicke in das Unternehmen gewährten und ihren Werdegang mit vielen Anekdoten preisgaben.

Mein persönliches Fazit
Der Open Techday bietet eine einmalige Gelegenheit für IT- und technikaffine e-fellows, eine Firmenkultur der anderen Art und die dazugehörigen Mitarbeiter und Geschäftsführer kennenzulernen. Sie nehmen sich gerne Zeit für ein ausführliches Gespräch, so gewinnt man einen guten Überblick über TNG Technology Consulting und die Branche.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
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