Archiv der Kategorie 'Spaß'

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Stephanie Müller

Donnerstag, den 26. Mai 2011
Maximilian

Leider liegt das Büro von e-fellows.net weder an einem See, in dem man in der Mittagspause schwimmen gehen könnte, noch gibt es einen Hang zum Gleitschirmfliegen in unmittelbarer Nähe. Stephanie arbeitet trotzdem gerne bei e-fellows.net. Das muss dann wohl am Schokoladenvorrat des Marketing-Teams liegen.

>> Teil 39 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Steffi

Was machst du bei e-fellows.net?
Seit April 2011 arbeite ich im Team Marketing und Stipendiatenbetreuung. Zusammen mit Milena, Christian und Marko betreue ich die Stipendiaten bei aller Art von Anfragen, kümmere ich mich unter anderem um das Marketing für den "Job & Master Day", unterstütze die Organisation der "Power Breakfasts" und bin Ansprechpartnerin für Presseanfragen.

Was hast du vorher gemacht?
Studiert habe ich Theater-, Film- und Medienwissenschaft – und zwar in Wien, die ideale Kulturstadt für so ein Studium! Nach einem Praktikum bei der ZEIT in Hamburg und meinem Diplom vor zwei Jahren hat es mich nach München verschlagen: Hier habe ich ein Volontariat in Corporate Communications bei einer Unternehmensberatung absolviert.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Das Team arbeitet sehr eng zusammen, so bekommt man auch einiges von der Arbeit der anderen mit. Durch diesen Austausch untereinander kann ich viel von den Kollegen lernen, auch die enge Zusammenarbeit der Teams untereinander ist sehr spannend. Vor allem gefällt mir die Offenheit hier – und die Tatsache, dass bei uns im Team immer ein Grundvorrat an Schokolade vorhanden ist.

Welche privaten Interessen hast du?
Ich liebe Berge, Seen, Meer und Camping – entsprechend versuche ich, meine Wochenenden und meine Freizeit draußen und in Bewegung zu verbringen. Aufgewachsen bin ich am schönen Bodensee – daher kommt meine Leidenschaft fürs Skifahren (Vorarlberg lag gewissermaßen ums Eck) und die Liebe zum Wasser. Egal an welchem Gewässer – ich muss wenigstens die Füße mal reinstrecken oder am liebsten gleich eine Runde schwimmen. Wenn nicht gerade Winter ist, gehe ich sehr gerne Wandern – dass man wirklich zu Fuß 2.000 Höhenmeter und mehr bewältigen kann, finde ich immer wieder unglaublich. Und seit letztem Jahr versuche ich mich im Mountainbiken – ich bin aber nicht sicher, ob mir nicht doch Rennradfahren besser gefällt, da liegen einfach nicht so viele Steine im Weg rum …

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Ich glaube, das war relativ spät, so in der neunten oder zehnten Klasse. Ich hatte Karten für ein Musical zum Geburtstag geschenkt bekommen und war total hin und weg von dem Stück. Da habe ich mich an den Computer meines Vaters gesetzt und mit einer Eselsgeduld die Fan-Seiten zu diesem Musical durchforstet – bis sich die Seiten aufgebaut hatten, dauerte es ewig. Ich war ganz fasziniert von einem Forum dort, wo lauter Leute waren, die ich zwar nicht kannte, die aber genauso begeistert waren wie ich. Meine Forenbesuche haben sich aber nach einigen Wochen wieder verlaufen, ich hatte einfach irgendwann keine Lust mehr, jeden Tag im dunklen Kellerraum vorm PC zu sitzen, während draußen die Sonne scheint.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Da fallen mir viele Personen ein – einfach weil in meinem Umfeld alle Freunde so verstreut wohnen und ich bei vielen nicht dazu komme, sie mal zu besuchen. Auch für den Bodensee und meine Familie und Freunde dort hätte ich oft gerne mehr Zeit. Interessante historische Personen gibt es viele – aber ich wäre viel lieber mal einen Tag in der Vergangenheit unterwegs, im Mittelalter oder im alten Rom, einfach um zu sehen, wie sehr wir mit unserer Vorstellung von früheren Zeiten recht haben oder daneben liegen.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Da gibt es einige Kleinigkeiten, im Sommer steht ein Gleitschirmkurs an, außerdem will ich nach Skandinavien reisen, im Norden war ich nämlich noch nie. So auf lange Sicht trifft es Peter Fox ganz gut: "… und am Ende der Straße steht ein Haus am See!" Irgendwann wohne ich an einem See, in einem Häuschen mit Garten, meine 100 Enkel spielen Kricket auf dem Rasen – wenn ich so daran denke, kann ich’s eigentlich kaum erwarten.

Facebook-Wettbewerb: Mach uns den Märchen-Onkel!

Donnerstag, den 19. Mai 2011
Christine

Erst als iPhone-App, seit diesem Monat auch als App für Android-Handys: "Fragen & Antworten" kommt nicht nur gut an, sondern vor allem ganz groß raus. 71 Prozent aller Fragen sind nach einer Stunde beantwortet, 97 Prozent nach drei Tagen. Höchste Zeit, der Rubrik eine eigene Geschichte zu widmen – und zwar als Facebook-Erzähl-Wettbewerb. Mit zwei Sätzen bist du dabei.

"Es war einmal, das Daumobil…" So oder so ähnlich könnte die Geschichte losgehen, über deren Ausgang ihr selbst entscheiden dürft. Los geht's am Montag, den 23. Mai. Treffpunkt ist die Facebook-Fanpage von e-fellows.net. Und: Gewinnen könnt ihr ebenfalls!

Ein Daumen-Märchen in drei Etappen
In drei Etappen postet ihr eine Fortsetzung zur Geschichte "Ein Tag mit dem Daumobil" auf unsere Facebook-Pinnwand. Vor jeder Etappe geben wir einen ersten Satz und ein Schlagwort vor, das ihr in eurem Beitrag verwenden solltet.

…frei nach den e-fellows!
Dann seid ihr an der Reihe: Für jede Fortsetzung habt ihr zwei Tage Zeit, um sie an die Pinnwand der e-fellows.net-Fanpage zu posten. Eure Postings sollten dabei mindestens zwei Sätze lang sein und das vorgegebene Schlagwort enthalten.

Nach zwei Tagen läuten wir die nächste Etappe ein und posten einen weiteren Satz auf der Pinnwand – und natürlich auch ein neues Schlagwort. Für euch heißt es wie zuvor:

  • kreative Fortsetzung überlegen
  • Schlagwort einbauen
  • posten
  • und hoffentlich viele "Gefällt mir" einheimsen.

Wer gewinnt, und was gibt's zu gewinnen?
Es gewinnt der Vorschlag jeder Etappe, der bis zum 30. Mai auf unserer Pinnwand die meisten "Gefällt mir" sammelt. Facebook-Fan von e-fellows.net solltet ihr ebenfalls sein, um einen dieser drei Preise abzustauben :-) :

Erster Etappenpreis: "Come in and Burn Out. Denglisch – Der Survival-Guide" von Jan Melzer und Sören Sieg.

Facility Manager, Foodwatch, Spindoctors, Bloggen und Twittern. Denglisch ist überall: Auf Buchcovern, in Jobbezeichnungen und in der Werbung sowieso. Wer soll sich denn da noch auskennen? Der "Denglisch-Survival-Guide" klärt die Ahnungslosen auf und hilft, sich in dem zähen Brei aus Deutsch und Englisch zurechtzufinden.

Wer nach den Tipps zum Insider-Denglisch noch nicht genug hat, bekommt im zweiten Teil des Buchs die 18 schlimmsten Denglizismen ever. Vom bekanntesten Missunderstanding zwischen Werbemacher und Publikum "come in and find out" über den "Fruppie" bis hin zum "Burner".

Zweiter Etappenpreis: "Das überzeugende Vorstellungsgespräch auf Englisch" von Christian Püttjer und Uwe Schnierda.

Why should we give you the job? Wer sich heute bei einem internationalen Konzern bewirbt – egal ob in Deutschland oder im Ausland – muss damit rechnen, dass mit dem Vorstellungsgespräch auch die sprachlichen Fertigkeiten getestet werden. Mit diesem Buch kannst du dich gezielt auf solche Gespräche vorbereiten. Die Autoren präsentieren 200 Fragen, die im Interview besonders gerne gestellt werden. What qualifications do you have to offer us? Is there a common thread to your CV?

Neben den möglichen richtigen Antworten gibt es auch immer ein entsprechendes Negativ-Beispiel. Außerdem bekommst du eine Liste nützlicher Vokabeln und Redewendungen, mit denen du dich auf diese Situation vorbereiten kannst.

Dritter Etappenpreis: Für den besten Schluss des Daumen-Märchens gibt es einen Gutschein von buecher.de über 50 Euro!

Lust mitzumachen? Dann mach uns den Märchen-Onkel!

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Judith Scharnagl

Donnerstag, den 12. Mai 2011
Maximilian

Wenig überraschend hat Volontärin Judith die Organisation des Expertenforums "Studieren in den USA" übernommen. Schließlich ist sie Welten-
bummlerin und schon bis nach Hamburg gereist. Sehr überraschend ist dagegen, dass wir die passionierte Fotografin noch nie mit ihrer Spiegelreflexkamera gesehen haben. Vermutlich trägt sie die unter ihren selbstgenähten Kleidern.

>> Teil 38 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Judith

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin seit Oktober Volontärin im Team Content & Community. Dort schreibe ich Artikel, stelle den Stipendiaten des Monats, organisiere Expertenforen, zum Beispiel zum Thema "Studieren in den USA", schreibe Newsletter, betreue die Mediziner-Rubrik und das e-fellows.net wiki und twittere.

Was hast du vorher gemacht?
Nach meinem Abitur habe ich an der Universität Passau Medien und Kommunikation studiert. Mittlerweile bin ich damit fertig und verbringe sozusagen mein "Gap Year" hier bei e-fellows.net. Danach geht's weiter mit dem Master.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Besonders gut gefällt mir das tolle Klima hier. Ich wurde toll im Team aufgenommen. Super finde ich auch, dass ich das, was ich in der Uni theoretisch gelernt habe, hier in die Tat umsetzen kann. Es ist schön zu sehen, dass man manches tatsächlich auch im Berufsleben brauchen kann. Genauso lerne ich hier aber auch viel Neues.

Welche privaten Interessen hast du?
Ich fotografiere sehr gerne. Vor zwei Jahren habe ich mir eine Spiegelreflexkamera gekauft und seitdem ist sie mein treuester Begleiter. Außerdem gehe ich gerne auf Konzerte – am liebsten in kleinen Clubs – und versuche mir selbst das Nähen von Kleidern beizubringen.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Ein richtiges Aha-Erlebnis mit dem Internet gab es bei mir nicht. Allerdings bin ich auch heute noch immer wieder fasziniert, welche Möglichkeiten das Internet bietet – im positiven wie im negativen Sinn.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Sehr gerne würde ich mich mal mit meinen Urgroßeltern unterhalten, um mehr über ihre Zeit und die Herkunft meiner Familie zu erfahren.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Reisen. Es gibt noch so viele Orte auf der Welt, die ich unbedingt einmal sehen will. Leider sind Zeit und Geld meist sehr begrenzt, aber ich versuche mindestens einmal im Jahr irgendwohin zu fahren, wo ich vorher noch nie war. Dieses Jahr war ich immerhin schon in Rom. Als nächstes stehen für diesen Sommer Portugal und für die nächsten Semesterferien – die ich um Glück auch bald wieder habe ;) – ein paar fernere Länder wie Malaysia oder Indonesien auf meiner Liste.

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Milena Cornely

Dienstag, den 19. April 2011
Maximilian

Um Milena die Arbeit im Marketing-Team schmackhaft zu machen, nutzten ihre Kollegen ihre kulinarische Schwäche schamlos aus: Sie bestachen sie mit selbstgebackenen Muffins und versprachen ihr die Organisation von sogenannten "Power Breakfasts". Eigenartig, dass sie Milena damit beeindrucken konnten – das hat damals nicht mal die erste Take-That-Website geschafft.

>> Teil 37 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Milena Cornely

Was machst du bei e-fellows.net?
Seit Mitte März arbeite ich gemeinsam mit Marko und Christian im Team Marketing & Stipendiatenbetreuung. Neben der Koordination der Buchprojekte "Perspektiven für Juristen", "Perspektive Patentanwalt" und "Der LL.M." organisiere ich Veranstaltungen wie das "Power Breakfast" oder den "LL.M. Day".

Was hast du vorher gemacht?
Die vergangenen fünfeinhalb Jahre habe ich Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Uni Passau studiert. Damit bin ich hier schon die dritte Kulturwirtin im Bunde! Meine beiden Auslandssemester habe ich in Indonesien verbracht: zunächst an unserer Partneruni in Salatiga und anschließend bei der Industrie- und Handelskammer in Jakarta.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Ganz klar das sympathische Team und die angenehme Arbeitsatmosphäre: An meinem ersten Tag wurde ich zum Beispiel gleich einmal mit Blumen für meinen Schreibtisch und selbstgebackenen Muffins begrüßt. So etwas zieht bei mir immer! ;) Schön finde ich auch, dass man mit seinen Anliegen und Ideen immer auf offene Ohren stößt – ganz egal, wie beschäftigt jemand gerade ist. Ein weiteres Plus: Dadurch, dass die Arbeit so vielfältig ist, passiert es mir immer wieder, dass ich gegen sechs auf die Uhr schaue und denke: "Wow, so spät schon wieder!?" Ich kann mich also nicht beklagen!

Welche privaten Interessen hast du?
Neben meiner großen Leidenschaft, dem Reisen, habe ich eine Schwäche für alles, was mit Essen zu tun hat: Kochbücher durchstöbern, neue Rezepte ausprobieren, einen Bummel über den Wochenmarkt und natürlich Restaurantbesuche jeglicher Art. Außerdem bin ich ein sehr unternehmungslustiger Mensch, der sich gerne im Freien aufhält – sei es beim Joggen, Trekking, Snowboarden oder ganz gemütlich am Baggersee.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Meine erste Begegnung mit dem Internet fand witzigerweise durch den Kauf einer Bravo-Hits-CD im Jahr 1995 statt. Unter dem Motto "Beam dich ins Netz!" wurde dem jungen Hörer erklärt, was es mit dem Phänomen Internet überhaupt auf sich hat und wie man auf die Website von Take That findet. Mein erste Reaktion darauf war eher ein "Häh – Wer braucht denn bitte sowas?" als ein Aha-Erlebnis. Mit dem Kauf unseres ersten Modems wurde ich aber schon bald eines Besseren belehrt.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Ganz spontan kommt mir da Sigmund Freud in den Sinn. Ich vermute mal, dass man mit ihm sehr spannende und wunderbar kontroverse Gespräche führen könnte.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Eine kleine Auswahl: Endlich richtig Wellenreiten und Klettern lernen, einen halben und vielleicht auch einen ganzen Marathon laufen, einen großen Garten besitzen und darin eigenes Obst und Gemüse anbauen – und natürlich noch möglichst viel von der Welt sehen.

Humor im Büro: Vorsicht, witzig!

Freitag, den 15. April 2011
Maximilian

"Lachen ist gesund", weiß der Volksmund. Aber macht Lachen auch erfolgreich? Erleichtert Humor den Umgang mit Kollegen oder ist im Job besser Seriosität angesagt? Soviel ist sicher: Der Grat zwischen produktivitätsfördernder Heiterkeit und respektlosem Spott ist schmal. Gerade zwischen den Hierarchieebenen ist Humor mit Vorsicht zu genießen.

Humor senkt die Produktivität und lenkt von der Arbeit ab. Das dachte zumindest Henry Ford, der in seinen Automobilfabriken das Lachen verbot. Heute dagegen gilt es als Binsenweisheit, dass Spaß an der Arbeit die Leistungsfähigkeit erhöht und das Arbeitsklima verbessert.

Kalauer für die Karriere
Tatsächlich ist Humor der Karriere förderlich. Gemeinsames Lachen verbindet und macht einander sympathisch – das gilt zwischen Bewerber und Personaler genauso wie zwischen Chef und Angestelltem. Mit Humor lässt sich also durchaus in Vorstellungsgesprächen und Gehaltsverhandlungen punkten – wobei hier eher ein wohldosiertes Lächeln oder eine geistreiche Bemerkung übers Wetter gefragt sind statt Schenkelklopfer oder Büttenreden.

Diskussion in der Community: Wieviel Humor gehört ins Büro?

Lästern über den Chef
Auch Lästern ist lustig. Wer aber über Vorgesetzte und Kollegen herzieht, kann sich schnell ins eigene Fleisch schneiden, wenn das Opfer des Spotts davon erfährt. Gelegentliche Scherze über Höhergestellte wirken sich jedoch positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus, da die Hierarchie für kurze Zeit umgedreht wird: Der "kleine Angestellte" darf sich über seinen Chef erheben und Ärger und Gefühle der Machtlosigkeit herauslassen. Und das, ohne sich als "Meuterer" bloßzustellen, da ja alles nur "im Spaß" gesagt wird. Die Position des Verlachten wird dadurch keineswegs gefährdet, sondern vielmehr stabilisiert. Zudem stärkt Tratsch in Maßen den Teamgeist unter Angestellten.

Humor im Büro (Quelle: scx.hu, Autor: atsoram)
Bildquelle: sxc.hu, Autor: atsoram

Mit einem Lachen kritisieren
Unter dem Deckmantel des Humors lässt sich fast risikofrei Kritik üben, die sonst nicht gewagt werden würde. Wenn ein Kollege zum x-ten Mal zu spät ins Meeting kommt, kann man ihn beispielsweise fragen, ob er sich schon wieder in den verwinkelten Gängen des Büros verlaufen habe, statt ihn forsch zurechtzuweisen. Die Botschaft bekommt der Angesprochene genauso mit wie bei einer echten Standpauke, allerdings ohne dem Spötter wirklich böse sein zu können.

Führungskraft als Spaßmacher
Auch wer schon weiter aufgestiegen ist, muss zum Lachen nicht in den Keller gehen. Führungskräfte, die Spaß verstehen und sich auch mal selbst aufs Korn nehmen, festigen damit ihren Status, weil sie somit Kritikfähigkeit beweisen. Und einem humorvollen Chef nimmt man schlechte Nachrichten weniger krumm als einem, der sich hinter seiner unnahbaren Seriosität verschanzt. Wenn der Vorgesetzte es nicht übertreibt und zum Büro-Clown wird, ist Humor also eine wichtige Führungsqualität.

Humor als Spiegelbild der Hierarchie
Wer über wen Witze machen kann und wer über diese Witze lacht, ist ein deutliches Zeichen dafür, wer im Büro etwas zu sagen hat. In der Regel gilt: Wer den Startschuss für Humor gibt, hat Macht. In Meetings wird der Gesprächsverlauf von dem Teilnehmer mit der höchsten Position bestimmt. Dazu gehört auch, von ernsten Themen ins humorvolle Plaudern abzuschweifen – und ebenso zu sagen, wann es wieder genug des Komischen ist.

"Sehr witzig, Chef!"
Der Status beeinflusst auch die Wirkung einer Pointe: Angestellte finden die Schoten ihres Chefs witziger als die von Gleichgestellten – sie lachen unbewusst stärker, haben Psychologen der Florida State University herausgefunden. Grundsätzlich richten sich Scherze übrigens meist von oben nach unten: Der Höhergestellte darf den Untergebenen "aufziehen" – umgekehrt geht das in weit geringerem Maß. Auch in Sachen Humor gilt also: Was einer Führungskraft erlaubt ist, darf ein einfacher Angestellter noch lange nicht.

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Anja Abel

Donnerstag, den 14. April 2011
Maximilian

Anja ist neu im Team Key Account Management & Karriereservice – und genießt bereits die Vorzüge ihres Jobs in vollen Zügen: Sie kann eigenverantwortlich arbeiten, muss nicht heimlich im Internet surfen und kann in ihrer neuen Heimat München anderen beim Biertrinken zuschauen. Zu ihrem Glück fehlt ihr jetzt eigentlich nur noch ein eigenes Ankleidezimmer.

>> Teil 36 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich arbeite im Team Key Account Management & Karriereservice und betreue sieben unserer Partnerunternehmen: Bosch, Bosch Rexroth, Detecon, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, die ZEIT und die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Ich unterstütze sie vor allem bei der Präsentation auf unserer Website und helfe ihnen, die richtigen Bewerber zu finden.

Anja Abel

Was hast du vorher gemacht?
Ich habe "International Business" an der Hochschule Pforzheim studiert. Wie es der Studienname erahnen lässt, habe ich Teile meines Studiums im Ausland verbracht. So war ich zwei Semester in Austin (Texas), ein Semester in Angers (Frankreich) und habe dann noch ein halbjähriges Praktikum in Paris gemacht.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Mir gefällt, dass ich gleich von Anfang an ins Team und ins Unternehmen integriert werde. Außerdem schätze ich sehr, dass ich für einen eigenen Bereich verantwortlich bin – was bei einem Einstiegsjob nicht selbstverständlich ist.

Welche privaten Interessen hast du?
Im Moment bin ich vor allem damit beschäftigt, meine neue Wohnung einzurichten, Möbel zu kaufen und alles mit hübschen Deko-Artikeln zu versehen. Danach habe ich dann hoffentlich mehr Zeit für meine neue Heimat München. Ich freue mich schon auf den Sommer und meine erste Biergarten-Saison – auch wenn ich selbst gar kein Bier trinke. Ansonsten reise ich sehr gerne und besuche meine Freunde, die an den verschiedensten Orten dieser Erde wohnen. Ich interessiere mich für Musik – sowohl passiv als auch aktiv, tanze gerne, gehe ins Kino oder auf Konzerte, und unternehme überhaupt viel mit Freunden und Familie.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Das war im Unterricht für informationstechnische Grundbildung in der neunten Klasse: Internet als wunderbares Medium, sich die Zeit zu vertreiben, ohne auf den Lehrer hören oder sich an Textverarbeitungsübungen beteiligen zu müssen.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Meinen Großvater. Er ist zwei Jahre vor meiner Geburt gestorben und so hatte ich nie die Möglichkeit, ihn kennenzulernen.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Vor allem glücklich sein. Und das kann man ja nicht wirklich im Voraus planen. Was aber sicherlich dazu beitragen könnte: Reisen in unbekannte Länder, vor allem nach Zentral- und Südamerika, Asien, Australien und Neuseeland. Außerdem will ich Salsa-Tanzen lernen, auf ein Red-Hot-Chili-Peppers-Konzert gehen, ein eigenes Ankleide-Zimmer haben, heiraten, Kinder kriegen …

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Christoph Schlembach

Freitag, den 1. April 2011
Maximilian

Praktikant Christoph arbeitet hart, um im Fußball so viel zu erreichen wie Franz Beckenbauer – und kann bereits auf eine Trainer- und Schiedsrichter-Karriere zurückblicken. Aber was will er dann im Team Content & Community? Nur seinem Mathematik-Studium entfliehen? Oder mit ehemaligen Mitschülern unter geheimen Nicknames chatten?

>> Teil 35 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin Praktikant in der Abteilung Content & Community. Dort bin ich für den Community-Newsletter verantwortlich. Darüber hinaus habe ich die Aufgabe, ein Expertenforum zu organisieren. Und neben vielen weiteren Projekten werde ich die Community mit Leben erfüllen.

Christoph Schlembach

Was hast du vorher gemacht?
Nach dem Abi habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport absolviert und während dieser Zeit Kindern unter anderem das Fuß- und Volleyballspielen beigebracht. Inzwischen studiere ich Mathematik an der TU München und beginne im Sommer mit dem vierten Semester.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
In erster Linie gefällt mir, dass ich etwas Abwechslung vom Studium bekomme, da es auf Dauer doch etwas eintönig ist, sich den ganzen Tag über nur mit Mathematik zu beschäftigen. Bei e-fellows.net habe ich die Möglichkeit, mich auch mit anderen interessanten Themen auseinanderzusetzen. Außerdem habe ich nette Kollegen, die mich ausgezeichnet unterstützen.

Welche privaten Interessen hast du?
Wann immer ich die Möglichkeit dazu habe, mache ich Sport. Seit ich vier Jahre alt bin, spiele ich Fußball, und seit mittlerweile sechs Jahren bin ich auch Schiedsrichter. Letzten Sommer habe ich auch Wasserball für mich entdeckt. Wenn ich nicht gerade selbst aktiv Sport betreibe, bin ich auch öfters in der Allianz-Arena, um die Spiele des FC Bayern anzuschauen.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Damals in der Schule fanden wir es unglaublich lustig, im Computerraum unter "geheimen" Nicknames mit Mitschülern zu chatten, die zwei Tische weiter saßen. Eigentlich war es das auch. :)

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Da gibt es sicherlich einige interessante Personen. Franz Beckenbauer wäre vielleicht so jemand, da es meiner Meinung nach nur wenige Menschen gibt, die in ihrem Leben so viel erreicht haben.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Nach dem Bachelor will ich erst einmal ein Semester im Ausland verbringen. Aber auch danach werde ich sicherlich noch viel reisen. Ich finde es sehr interessant, fremde Länder zu entdecken und einen Einblick in andere Kulturen zu bekommen.

Wer wird Christoph Daum?

Dienstag, den 22. März 2011
Lukas

Christoph Daum ist der geistige Vater der
e-fellows.net community. Ohne ihn gäbe es keine Daumen, keine Daumen-Trainees und keine Daumen-Aufsichtsräte. Zeit, ihm einen gebührenden Platz zu schaffen: Die neuen Daumenränge.

Dankte vor nun fast drei Jahren noch der "Antwort-Guru" ab, so bleiben dieses Mal alle bestehenden Daumentitel erhalten. Es kommen aber neue hinzu, und man muss mehr Daumen sammeln, um die alten Titel zu erhalten.

Zu viele Präsidenten verderben den Daumenbrei
Warum das Ganze? Zu Anfang der Community war es kaum vorstellbar, dass mal jemand 1.000 Daumen sammeln und "Daumen-Präsident" werden könnte. Doch da die Nutzung der Community unsere Erwartungen mittlerweile weit übertroffen hat, sind wir unlängst bei 119 Daumen-Präsidenten angelangt.

So, jetzt stellt euch mal vor, es gäbe 119 Bundespräsidenten. 

[10 Sekunden zum Denken]

Genau. Daher wird jetzt die Messlatte höher gelegt: Wer Präsident sein will, muss 50.000 Daumen sammeln.

Die neuen Daumenränge
Die anderen Ränge seht ihr unten in der Tabelle. Inspiriert haben uns die Vorschläge der e-fellows, vor allem die von Alexander und Katrin, die sich den 50-Euro-Gutschein von buecher.de teilen. Ganz oben (bzw. in der Tabelle ganz unten) ist Christoph Daum mit einer Million Daumen – sollte ihn jemals einer einholen, darf er seinen Namen tragen. Wenn das mal keine Motivation ist…

Daumenzahl Rang Abzeichen
25 Daumen-Student
100 Daumen-Absolvent
250 Daumen-Trainee
500 Daumen-Junior
1.000 Daumen-Senior
2.500 Daumen-Leiter
5.000 Daumen-Vorstand
10.000 Daumen-CEO
20.000 Daumen-Aufsichtsrat
50.000 Daumen-Präsident
100.000 Dauminator
1.000.000 Christoph Daum

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Stefan Koch

Donnerstag, den 3. März 2011
Maximilian

Eigentlich wird die Bezeichnung "Werkstudent" Stefans vielen Aufgaben in keiner Weise gerecht: Er löst nicht nur IT-Probleme, sondern sorgt auch dafür, dass unser Büro aufgeräumt bleibt und niemand auf den Tischen tanzt. Schön, dass er nebenbei noch Zeit hat, Daumen in der Community zu sammeln und nachzudenken, wie er allen Menschen nützen kann.

>> Teil 34 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Stefan

Was machst du bei e-fellows.net?
Offiziell bin ich zwar der IT zugeordnet, verstehe mich aber auch darauf, die anderen Abteilungen durcheinander zu bringen. Intern anscheinend als "Werkstudent" betitelt, versuche ich die wuchernden Bug-Tickets und Feature-Requests etwas zu stutzen. Dabei müssen natürlich immer wieder neue Bugs eingebaut werden, damit uns die Arbeit auch nie ausgeht.

Was hast du vorher gemacht?
Aufträge für andere Unternehmer erledigt und mein Abitur geschrieben. Ich kann (noch) auf keine große Karriere verweisen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Wie schnell man in das bestehende Team integriert wird und wie aufgeräumt alles war, als ich zu Besuch nach München kam. Ich bin mir sicher, als ich weg war, wurde wieder der Schnaps ausgepackt und auf den Tischen getanzt!

Welche privaten Interessen hast du?
Außer technischen Dingen vor allem Fotografie und das Bewerten von politischem Geschehen anhand von geschichtlichen Hintergründen. Letzteres heißt im Grunde nur, dass ich ab und zu ein Buch zur Historie eines Landes lese oder zu politischen Themen allgemein.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Ich befürchte leider, dass ich hier keins nennen kann. Ich bin einfach immer tiefer reingerutscht, ohne großartiges Aha-Erlebnis.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Es muss ja nicht immer eine bedeutende Persönlichkeit sein, mir würde es schon reichen, eine Bekannte aus Kroatien mal zu treffen – das hat sich bisher als ziemlich schwierig erwiesen.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Das weiß ich im Moment nicht. Eigentlich würde ich gerne irgendetwas Sinnvolles im IT-Bereich erschaffen. Aber sinnvoll kann bekanntlich vieles sein. In meinen Augen heißt das jedenfalls, dass es allen Menschen etwas nützen sollte – und nicht nur einer kleinen Minderheit von Privilegierten.

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Anna Friedl

Mittwoch, den 16. Februar 2011
Maximilian

Nachdem Anna sich in den Anfangszeiten des Internets noch mit Nullen, Einsen und Neunen herumschlagen musste, darf sie heute mit richtigen Menschen arbeiten: Sie betreut die Abiturienten unserer "Startschuss-Abi"-Veranstaltungen. Privat lässt sie beim Basteln ihrer Kreativität freien Lauf. Solange sie sich ihren Fallschirm nicht selbst bastelt, soll uns das recht sein.

Anna

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich arbeite seit Januar im Projektmanagement mit Eva, Janine, Philipp und Jürgen. Zu meinen Hauptaufgaben gehört die Teilnehmerbetreuung und -gewinnung für "Startschuss Abi", ich arbeite aber auch mit am "Job & Master Day" und an "Perspektiven für Mediziner". Außerdem bin ich in unserer Abteilung verantwortlich für das Social Media Marketing.

>> Teil 33 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was hast du vorher gemacht?
Vorher habe ich studiert, Kulturwirtschaft im schönen Passau, um exakt zu sein. Ein Jahr meines Studiums habe ich in Picassos Geburtsstadt Málaga verbracht, ein weiteres in meiner Heimat München für verschiedene Praktika.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Am meisten gefällt mir das nette Arbeitsklima, das freundschaftliche Verhältnis unter den Kollegen und dass immer jemand ein offenes Ohr und eine gute Antwort für meine Fragen hat. Außerdem habe ich seit dem ersten Tag eigene Projekte, die ich mit meinen Ideen weiterentwickeln kann.

Welche privaten Interessen hast du?
Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Freunden. Wir kochen zusammen, gehen ins Kino oder schlürfen einen Cocktail in unserer Lieblingsbar. Im Winter gehe ich gerne Skifahren, im Sommer Wandern. Und wenn ich grade keine anderen Pläne habe, schnappe ich mir ein paar alte Bambusstecken, eine Spraydose und eine Säge oder ein Stück Stoff, Knöpfe und die Nähmaschine und lasse meiner Kreativität freien Lauf.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Ein richtiges Aha-Erlebnis gab es nicht. Aber die Einrichtung unseres Internet-Anschlusses ist mir im Gedächtnis geblieben. Das war furchtbar kompliziert und man musste viele Zahlen eingeben – ich erinnere mich an Einsen, Nullen und Neunen. Es hat ewig gedauert. Als die Leitung endlich stand, gab es dafür kein Halten mehr. :)

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Eine berühmte Person gibt es nicht, allerdings wäre es toll, wenn ich meine Freunde im Ausland häufiger oder überhaupt wiedersehen könnte.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ach, da gibt es viele Sachen. Zuerst möchte ich mal wieder eine Rucksackreise machen, am liebsten quer durch Australien und Neuseeland. Die asiatischen Länder wären auch nicht schlecht. Oder Kanada. Vielleicht sollte ich einfach eine Weltreise machen. Und einen Fallschirmsprung …