Hüttenwochenende: e-fellows.net im Urlaub
Donnerstag, den 31. Juli 2008
Einmal im Jahr geht's auf zur Hütte. Ein Betriebsausflug? Na ja, so ähnlich, nur mit Klassenfahrtatmosphäre. Am Freitagnachmittag, als sich dann endlich alle von ihren Rechnern trennen konnten, begann die weite Reise in den Bayerischen Wald.

Angekommen am Obergrain 5 ½ wurde erstmal priorisiert: Bierkästen in die Tränke, Schlafsäcke in die Doppelstockbetten, Grillware in den Kühlschrank und dann erstmal sitzen. Ach und nicht vergessen: genüsslich das erste Bier öffnen – "plöpp" – und anstoßen.
Helden der Arbeit
Die Rollen waren schnell verteilt: Herren an den Grill, Damen in die Küche – so wie sich das gehört. Die meisten wissen, dass Feiern ohne Essen oft nur ein kurzes Vergnügen ist. Also wurden in der Küche die Salate und auf dem Grill die Steaks zubereitet. Besondere Anerkennung verdiente sich dabei Bleifuß Blasi am Grill, der im Verlauf des Wochenendes noch ein Eichhörnchen totfahren sollte und Lukas, der nach ausführlicher Erklärung von Monika wunderbar kreative Gemüsespieße bastelte. Auch Daniel hat mit dem Anstich seines Kölsch-Fässchens zum Erfolg des Abends maßgeblich beigetragen.

Die Nahrungsaufnahme wurde also stets von alkoholischen Getränken begleitet, was die Begrüßung des Geschäftsführers am späten Abend umso euphorischer ausfallen ließ.
Neben kleineren Diskrepanzen im Musikgeschmack (Lukas vs. alle anderen) verlief der erste Hüttenabend sehr harmonisch. Die Waldbewohner hatten zwar eine eher unruhige Nacht, da das Lachen von Markus bis nach Österreich zu hören war, aber wenn IT'ler schon mal lachen, sollte man sie nicht unterbrechen.
Eine Bootstour, die ist lustig …
Nach einer kurzen Nacht ging die Party am nächsten Morgen auch schon weiter. Neben einem ausführlichen Frühstück und etwas intellektueller Stimulierung (für die Männer die Bild-Zeitung, für die Frauen die Süddeutsche) brachen wir frohen Mutes auf zu einer Schlauchbootfahrt. Der Mut sollte zwar einige schon nach wenigen Minuten im Boot verlassen, aber es half alles nichts. Zehn Kilometer Fluss mussten zurückgelegt werden bis zur nächsten Mahlzeit.

Wir teilten uns also auf zwei Boote auf und paddelten wie die Weltmeister – besser gesagt, das erste Boot paddelte. Das zweite Boot war gedanklich so sehr darin vertieft, eine Strategie zur Optimierung der Paddeltechnik zu entwickeln, dass es schnell den Anschluss verlor und das Ziel erst sehr viel später erreichte. Auch der große körperliche Einsatz der IT-Abteilung (Micha am Steuer und Markus mit Blutblasen an den Händen) konnte das zweite Boot nicht retten. Nach einer Brotzeit im schönen Österreich konnten wir unsere müden Körper noch bis zu den Fahrzeugen schleppen, um dann wieder zurück in die Hütte zu fahren.

Der frühe Abend gestaltete sich etwas problematisch, da ein schweres Gewitter uns den Weg zu den Bierkästen abschnitt. Um die Zeit zu überbrücken, überlegte sich Lukas interessante Experimente: nun ja, eineinhalb Tage ohne Community hinterlässt halt Spuren.
Ich gehe mit meiner Laterne … 
Irgendwann machte sich dann ein ungezähmtes Verlangen nach Gesellschaftsspielen breit, das glücklicherweise durch eine Fackelwanderung gezähmt werden konnte. Das Beobachten der herunterbrennenden Fackeln beschäftigte uns noch eine ganze Weile. Zumindest so lange, bis das große Rätselheft entdeckt wurde: Männername, dritter Buchstabe "E"? Klar, "KREWET".
Gegen Sonntagmittag ließ sich Petra dann mal gleich von Michael erklären, wie sie am günstigsten eine Hütte im Bayerischen Wald erwerben und finanzieren kann. Und wer weiß, vielleicht verbringen wir ja unseren nächsten Urlaub dann bei Hüttenbesitzerin Petra.
















Isabelle, du bist das 12.500. Community-Mitglied. Wie fühlt man sich da?














lässt sich auch das
Die 





























Es gibt solche und solche, und es gibt auch solche: Die einen sind sofort Feuer und Flamme und sagen "bin dabei", noch bevor man danach gefragt hat, die anderen brauchen ein wenig mehr Motivation und Erklärung, um mitzuhelfen. Und wieder andere bekommen die Infos erst etwas später mit. Da stellt sich doch die Frage: Was für ein Typ bist Du – "Wartest du noch, oder organisierst du schon"?





