Archiv der Kategorie '* Siemens Management Consulting'

Erfahrungsbericht (SMC): Als Naturwissenschaftler in die Beratung

Dienstag, den 19. März 2013
Erfahrungs- bericht

Mit einem naturwissenschaftlichen Studium in die Beratung? Ist der Beruf des Strategieberaters etwas für mich? e-fellow Olivia nahm an der Veranstaltung "SMC Insights" von Siemens Management Consulting (SMC) teil. Sie erhielt Einblicke in die Arbeitsweisen und erfuhr, wie man auch als sogennanter Exot in die Beratung einsteigen kann. Vor allem die Führung durch das Gaskraftwerk Irsching beeindruckte sie sehr.

Titel und Thema der Veranstaltung
Die Veranstaltung hieß "SMC Insights: Energie für die mobile Zukunft". Sie richtete sich an Studenten und Doktoranden natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fächer. Ziel war es, den Teilnehmern einen Eindruck vom Beraterleben bei SMC zu vermitteln – am konkreten Beispiel des Themas E-Mobility.

Ort und Datum
24. bis 25. Januar 2013 in München

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
20 Studenten und Doktoranden; Unternehmensvertreter: Dr. Florian Felderer, Dr. Jakob Mayer, Dr. Christoph Bergbauer, Alumnus Dr. Falk Wottawah, Daniel Soujon, Dr. Andreas Henig, Benjamin Dennhardt, Anant Goenka und Sabine Reiter

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiatin Olivia (23) hat an der Ruprechts-Karls-Universität in Heidelberg ihren Bachelor in Physik gemacht und einen Auslandsaufenthalt an der Kyoto University absolviert. Ende 2012 schloss sie ihren Master in Physik am Imperial College London ab.

Physikstudium – jetzt in die Beratung?
Gegen Ende meines Studiums begann ich mich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob der Beruf des Beraters eine Option für mich sein könnte. Und wenn ja, welche Form der Beratung? Ist das ein Lebens- und Arbeitsstil der zu mir passt? Würde mich die Arbeit interessieren? Wie sieht der Tagesablauf eines Beraters aus und wie anstrengend ist es wirklich? Meine konkreten Vorstellungen hielten sich bis dato in Grenzen.

Als ich erfuhr, dass es innerhalb des Siemens-Konzerns eine Beratung gibt, bei der es sich zudem um die europaweit größte interne Strategieberatung handelt, interessierte mich SMC als möglicher Arbeitgeber sehr. Besonders ansprechend ist hierbei die Kombination aus einer strategischen Beratungstätigkeit und der Tatsache, dass es sich bei Siemens um einen Technologiekonzern handelt. Für mich als Physikerin besonders reizvoll.

Wo ist eigentlich Irsching?
…wusste ich bis dato auch nicht. Es liegt östlich von Ingolstadt und ist der Standort des weltweit leistungsfähigsten Gas- und Dampfkraftwerkes. Direkt nach der Ankunft in München fuhren wir gemeinsam mit dem Bus dorthin. Während der Fahrt stellte man uns die Agenda der kommenden zwei Tage vor und wir bekamen ein paar Knobelaufgaben, die wir in Zweierteams lösen sollten. Mit Hilfe der Frage "Wie viele Passagiere werden jährlich von der Münchener U-Bahn befördert?" lernten wir uns untereinander gleich kennen.

Vorstellung und Führung durch das Gaskraftwerk
In Irsching hielt Dr. Florian Felderer einen Vortrag zur SMC und wir konnten ihn sowie die zwei weiteren Berater Dr. Jakob Meyer und Dr. Christoph Bergbauer und Sabine Reiter vom Recruiting alles fragen, was einen schon immer interessiert hat. Ich hatte den Eindruck, dass die vier alle Fragen sehr ehrlich beantwortet haben. Außerdem stellten sie die Vor- und Nachteile des Berufes dar. So wurde beim Thema Arbeitszeit unmissverständlich klargestellt, dass Projektarbeit auch sehr intensive Arbeitsphasen beinhaltet – vor allem zu Projektbeginn und -ende. Positiv fiel mir auf, dass alle anwesenden Berater sehr zufrieden mit ihrer Arbeit schienen. Außerdem erwähnten sie in der Gesprächsrunde, dass die durchschnittliche Verweildauer eines Beraters in etwa drei Jahre beträgt. Etwa 80 Prozent wechseln innerhalb des Konzerns in einen Spezialbereich, den sie durch ihre vorherige Beratertätigkeit schon kennen.

Siemenstechnologie vor Augen – das Gaskraftwerk
Die Führung durch das Gaskraftwerk Irsching war ein Highlight. Das Werk hat Siemens Energy in Kooperation mit der E.ON AG erbaut. Das Gesamtsystem zur Stromerzeugung, bestehend aus Gas- und Dampfturbine und der Abhitzetechnik, erreicht den weltweit höchsten Wirkungsgradwert. Dieser Fakt und die gewaltige Anlage haben alle Teilnehmer stark beeindruckt. Die Besichtigung endete mit einer Diskussion zur Energiewende.

Fragerunde mit den Beratern
Während der gesamten Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit, mit den Beratern ins Gespräch zu kommen. Es waren immer mehrere Berater anwesend, die offen über ihre Erfahrungen berichteten. Außerdem hatten sie alle einen naturwissenschaftlichen oder technischen Studienhintergrund – so wie die Teilnehmer. Besonders beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant "Österia" nach der Kraftwerksbesichtigung konnten wir die Berater und Alumni persönlich kennenlernen. Einer von ihnen war der ehemalige SMC-Berater Dr. Falk Wottawah, er arbeitet heute bei Corporate Technology.

Sabine Reiter vom Recruiting beantwortete unsere Fragen zum Bewerbungsprozess und Entwicklungsmöglichkeiten betreffend. Wie stark wird das Angebot, einen MBA oder einen PhD zu machen, wahrgenommen? Wie hoch ist der Frauenanteil bei der SMC?

Das Wichtigste: die Case Study
Am zweiten Tag bearbeiteten wir eine Case Study zum Thema E-Car und E-Mobility. Die Fallstudie basierte auf einem realen Projekt.

Wir Teilnehmer wurden in Gruppen aufgeteilt und als Team durchliefen wir die klassischen Projektphasen.

Zu Beginn fand ein Kick-Off-Meeting statt, in dem wir die wirtschaftliche Relevanz der E-Mobility in der Zukunft bewerten sollten. Dabei ging es um Marktanalyse und die Einschätzung von Markteinstiegsmöglichkeiten für Siemens.

Dann überlegten wir uns praktische Umsetzungen: Wie kann Siemens in den Markt einsteigen, welche praktischen Schritte müssen umgesetzt werden? Am Ende der einzelnen Phasen musste jedes Team eine Präsentation vor dem "Steering Committee" halten, das aus SMC Beratern bestand.

Während der Fallstudie hatte man nicht den Eindruck, in einer Testsituation zu sein. Vielmehr haben uns die Berater Hinweise gegeben, wie sich die Situation in einem realen Projekt gestaltet und welche Herangehensweisen es gibt. Am Ende der Case Study hielt Benjamin Dennhardt eine Präsentation, indem er auch den realen Ausgang des Projekts beschrieb.

Fazit
Für mich war die Veranstaltung sehr positiv. Sie hat den Teilnehmern einen authentischen Einblick in das Beraterleben bei SMC gegeben. Dabei wurden alle relevanten Bereiche abgedeckt: Bewerbungsprozess, Arbeitsalltag, konkrete Projektarbeit, Weiterbildungsmöglichkeiten, Karriereentwicklung und -aussichten.

Ich kann die Veranstaltung jedem, der sich für die Tätigkeit eines Strategieberaters in einem Technologiekonzern interessiert, weiterempfehlen. Man sollte sich bewusst sein, dass SMC als interne Unternehmensberatung ausschließlich den Siemens-Konzern in strategischen Fragestellungen berät. Wer Einblick über die verschiedenen Branchen hinweg erhalten möchte, für den ist ein externes Beratungsunternehmen sicherlich eine Alternative.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

 

 

Erfahrungsbericht (Siemens Management Consulting): Bei "Ximenzi" in Peking

Dienstag, den 16. Oktober 2012
Erfahrungs- bericht

Was im Praktikum in China besonders gut geht? Interkulturelles Fingerspitzengefühl und Kommunikationsfähigkeiten verbessern. Christoph war für dreieinhalb Monate Praktikant bei Siemens Management Consulting in Peking und erlebte einige Überraschungen. Zum Beispiel fuhr er in Anzug und Lackschuhen Go-Kart.

Unternehmen und Ort: Siemens Management Consulting in Peking

Position und Abteilung im Unternehmen: Praktikant bei SMC

Zeitpunkt und Dauer des Praktikums: Anfang September bis Mitte Dezember 2011

Essstäbchen und mehr – die Vorbereitung
Da ich Anfang März mit meiner Bachelor-Arbeit beginnen wollte, habe ich mein Praktikum bei SMC in Peking auf Herbst bis Winter 2011 gelegt, um das Bachelor-Studium bei Reiseantritt komplett abgeschlossen zu haben.

Vor Reisebeginn kreisten meine Gedanken nun also nicht nur um die Bachelor-Arbeit, sondern auch um China: Ich beantragte ein Visum, bemühte mich um Flüge und Unterkunft und füllte Anträge und Formulare aus. Außerdem lernte ich in einem Intensivkurs am Uni-Sprachlabor Chinesisch und aß beim China-Imbiss in der Heidelberger Innenstadt ab sofort nur noch mit Stäbchen.

Am 25. August war es dann so weit: Der A380 brachte mich von Frankfurt nach Peking in eine neue Welt, die mir bis dahin verborgen geblieben war. Denn abgesehen von einem mehrstündigen Zwischenhalt in Singapur war ich zuvor noch nie in Asien gewesen.

e-fellow Christoph e-fellows.net-Stipendiat Christoph (24) studiert Physik im Master an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Nach einiger Zeit beschäftigte mich nicht  mehr nur die Frage, ob und wie gut ich in dieser fremden Kultur klar kommen werde, sondern auch, wie gut ich mich in der Unternehmensberatung schlagen werde und ob ich das überhaupt "kann". Als Physiker kommt man während des Studiums mit Beratungen eher selten in Kontakt, allerdings hatte ich öfter gehört, dass man Physiker dort wegen ihrer Vielseitigkeit schätzt. Also wagte ich mich – lediglich mit "Vielseitigkeit" ausgestattet – in mein Abenteuer bei SMC.

Die ersten Tage bei "Ximenzi" (Siemens)
Nach ein paar Tagen zur Akklimatisierung, die ich mit Sightseeing, Erkunden der näheren Umgebung und Testen der verschiedenen nahegelegenen Restaurants und Imbisse verbracht habe, begann dann am 1. September mein Praktikum bei SMC. Die zuvor aufgestaute Anspannung löste sich recht schnell, als mich der damalige Leiter des Pekinger Büros auf Deutsch sehr herzlich begrüßte und mich anschließend – nach einem Wechsel zur Arbeitssprache Englisch – den etwa 30 Kollegen vorstellte.

Mein Betreuer für die Dauer des Praktikums war ein Australier mit asiatischen Wurzeln - passend zum internationalen Charakter von SMC. Er erklärte mir wenig später, dass ich einem Strategieprojekt zugeteilt werde, das erst eine Woche zuvor gestartet hatte. Glücklicherweise konnte ich dieses Projekt also während meines Praktikums von Anfang bis Ende – oder wie der Berater sagen würde: von "Kick-Off" bis "Wrap-Up" – miterleben und alle Projektphasen mitgestalten.

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In der SMC-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Siemens Management Consulting kontaktieren.

Ausgestattet mit Firmen-Laptop und -Handy ging es auch gleich ans Werk: Marktforschung zu einem der Wachstumsmärkte in China, Informationen zu den Mitbewerbern von Siemens sammeln und das Arbeitsgebiet im Allgemeinen kennenlernen.

Wie recherchieren Unternehmensberater?
Irgendwie hatte ich mir Managementberatung anders vorgestellt – "People Business" und so! Und die Arbeit sollte sich dann auch recht schnell ändern: Nachdem mir klar wurde, dass die Internetrecherche ohne ausreichende Chinesisch-Kenntnisse in diesem Fall nicht sehr zielführend war, löcherte ich meinen Betreuer mit Fragen, auf welche Ressourcen und Methoden man als Berater bei SMC denn noch zurückgreifen kann.

Als blutiger Anfänger in Sachen Unternehmensberatung und ohne nennenswerte wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse, aber mit einer schnellen Auffassungsgabe und Freude am "learning on the job", habe ich dann in den nächsten Wochen Fortschritte gemacht.

Experteninterviews und Meetings mit dem Kunden wurden langsam zur Routine, ebenso wie das regelmäßige Treffen mit dem multikulturellen Projekt-Team. Das Team bestand aus einem deutschen Projektleiter, zwei chinesischen und einem australischen Berater sowie einem Praktikanten aus Singapur und mir. Die Nervosität verschwand und lernte, meine Arbeitsergebnisse richtig zu verkaufen, meinen Standpunkt zu verteidigen und mit der nötigen Portion Fingerspitzengefühl genau die Informationen zu erhalten, die ich benötigte.

Auch meine Outlook-, Excel- und vor allem PowerPoint-Kenntnisse habe ich innerhalb der ersten Wochen stark aufpoliert. Zu guter Letzt hatte das Beraterleben – vor allem mit einem Muttersprachler als Betreuer – auch einen positiven Einfluss auf meine Englischkenntnisse. Mein Vokabular wurde um den gesamten Wirtschaftsenglisch-Wortschatz erweitert und gefestigt. Nach ein paar Wochen begann ich sogar auf Englisch zu denken, wenn ich eine neue Idee hatte.

Im Anzug zum Go-Kart-Rennen
Auch auf menschlicher Ebene war die Arbeit bei SMC eine wahre Bereicherung. Beim Office Lunch bekam ich freitags die Möglichkeit, alle Kollegen kennenzulernen. Auch die Arbeitsatmosphäre im Büro überraschte mich positiv. Die ergebnisorientierte Arbeit führt dazu, dass man nicht "seine Zeit absitzt", sondern zeitlich durchaus flexibel ist, solange die Ergebnisse perfekt sind. So wurde zwar regelmäßig bis Sonnenuntergang gearbeitet - wenn es "brennt" auch gerne mal ein paar Stunden länger. Aber auch das ein oder andere Kicker-Match war nach getaner Arbeit durchaus drin.

Dementsprechend konnte auch die Dauer der Mittagspause je nach Arbeitsbelastung schwanken: zwischen einer Viertelstunde (im Fast Food Restaurant) und anderthalb Stunden (in einem guten traditionellen chinesischen Restaurant mit Shared Food). Als Projektteam gingen wir auch einige Male zusammen Abendessen.

Das absolute Highlight war allerdings definitiv unser Go-Kart-Rennen. Das mussten wir lustigerweise im Anzug und mit Lackschuhen bestreiten, da die Arbeit gerade an diesem Tag keinen früheren Feierabend zum Wechseln der Kleidung erlaubte.

Der Reiz Asiens
Nach vier tollen Monaten verstehe ich nun vollends, was den Reiz Asiens ausmacht. Insbesondere Peking hat mich absolut in seinen Bann gezogen, obwohl ich während meines Aufenthaltes auch einige andere asiatische Boomtowns (unter anderem Hongkong, Shanghai, Seoul, Singapur und Kuala Lumpur) sowie ländlichere Gegenden in ganz China besucht habe. Das Reisen vor Ort, die Menschen, die Kultur, das Essen und viele andere Faktoren haben meinen Aufenthalt so fantastisch gemacht, dass ich nur jedem raten kann Asien kennenzulernen.

Auch und insbesondere das Praktikum bei SMC hat mich persönlich total bereichert. Ich sammelte als vollwertiges Teammitglied in einem multikulturellen Team handfeste Erfahrungen in der Unternehmensberatung und lernte zugleich auch das chinesische Geschäftsgebaren kennen. Besonders gefallen hat mir die Arbeitsatmosphäre bei SMC, die stets leistungsorientiert aber auch locker war – ein perfekter Mix!

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

 

Erfahrungsbericht (SMC): Viele Wege führen an die Spitze

Dienstag, den 8. Mai 2012
Erfahrungs- bericht

Diversität ist ein Schatz und Siemens Management Consulting (SMC) weiß ihn zu schätzen. Denn die unterschiedlichen Studienfächer der Referentinnen von SMC beweisen: Es gibt viele mögliche Karrierepfade, die frau zum Erfolg führen.
e-fellows.net-Stipendiatin Linda war beim Power Breakfast dabei, um herauszufinden, welche für sie in Frage kommen.

Mit Spannung hatte ich dem 20. April entgegen geblickt – dann war es endlich soweit: Im "Café Glockenspiel" über den Dächern Münchens fand das Power Breakfast mit Siemens Management Consulting (SMC) statt.

e-fellows.net-Stipendiatin Janae-fellows.net-Stipendiatin Linda (21) studiert BWL an der Uni Mannheim. Beim Power Breakfast von SMC nahm sie Tipps aus erster Hand mit: Man sollte die Case Studies nicht unterschätzen, zum Beispiel.

Fragen über Fragen
Was erwartete mich? Welchen Eindruck würden die Beraterinnen von SMC machen? Besonders gespannt war ich auf Infos aus erster Hand hinsichtlich Karriereplanung, Vereinbarkeit von Familie und dem stressigen Berateralltag sowie Einstiegsmöglichkeiten bei SMC.

So viel vorweg: All diese Fragen und noch viele mehr wurden im Laufe dieses aufschlussreichen Vormittags geklärt.

Viele Wege führen an die Spitze
Nach der freundlichen Begrüßung von e-fellows.net-Mitarbeiterin Juliane Aussem stellten wir Stipendiatinnen uns kurz vor. Die Runde der Teilnehmerinnen setzte sich zusammen aus Natur- und Wirtschaftswissenschaftlerinnen (sowohl Bachelor- und Masterstudentinnen als auch Promovierende).

Auch die Referentinnen von SMC hatten die unterschiedlichsten Hintergründe: Von Betriebswirtschaft über Informatik bis zu Politikwissenschaften war alles vertreten. So lernte ich meine erste Lektion: Gleich dem Sprichwort "Viele Wege führen nach Rom" gibt es auch eine Vielzahl an Karrierepfaden, die an die Spitze führen.

Rotation macht's möglich
Danach folgten individuelle Gespräche in Kleingruppen. Dies geschah in Form eines rotierenden Systems, sodass die Teilnehmerinnen die Chance hatten, auch wirklich mit jeder Beraterin ins Gespräch zu kommen und Fragen los zu werden.

Interne vs. Externe Beratung
Die erste Vertreterin von SMC an unserem Tisch war Dr. Martina Bielawski. Sie startete ihre Karriere bei einer namhaften internationalen Unternehmensberatung – nach ihrem Studium der Internationalen Beziehungen und der Promotion in Cambridge.

2011 wechselte sie zu SMC ins "Inhouse Consulting". Somit konnte uns Martina Bielawski bestens in die Unterschiede zwischen interner und externer Beratung einweihen.

Sie unterstrich die vielen positiven Aspekte der Arbeit in einer Inhouse-Beratung: Zwar sei die Arbeitsbelastung wie in der Branche üblich recht hoch, das Wochenende dafür "heilig" - und für Familie und Freunde reserviert. Zudem ließe die Arbeit in einer internen Beratung im Gegensatz zur externen mehr Freiraum bei der Projektbearbeitung.

Auf die Frage, ob sie hinsichtlich ihres Lebenswegs im Nachhinein etwas anders machen würde, antwortete sie lächelnd: "Ich würde sofort nach dem Studium bei SMC einsteigen!"

Achtung vor Optimierungswahn!
Als nächstes machte Julia Weis bei uns Station. Die studierte Betriebswirtin lobte das "Potpourri an Möglichkeiten", das SMC biete. Jedoch warnte sie davor, sich immerfort mit Kommilitonen und Kollegen zu vergleichen und dem omnipräsenten Optimierungswahn zu verfallen: "Lasst euch nicht in einen solchen Abwärtssog ziehen!"

Stattdessen gelte es, die Scheuklappen abzulegen. Es sei wichtig, selbst zu bestimmen, wie viel Gas man in Richtung Karriere geben möchte.

Kind oder Karriere? Beides!
Zum Abschluss durfte unser Tisch geballte Frauenpower begrüßen: Das Dreierpack Dr. Michaela Schütt, Ines Abdelghani sowie Alexandra Sieb setzte sich zu uns und stand Rede und Antwort.

Alle, denen Fragen hinsichtlich des Spagats zwischen Kind und Karriere auf dem Herzen lagen, hatten nun Gelegenheit die Expertinnen zu löchern.

Michaela Schütt, stolze Mutter zweier Kinder, erläuterte uns ihr persönliches Erfolgsrezept: Es sei kein Zuckerschlecken, die doppelte Herausforderung zu meistern. "Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!", konstatierte sie. Mithilfe von Familie und Freunden und einer großen Portion Disziplin sei die Vereinbarkeit von Kind und Karriere keine bloße Wunschvorstellung, sondern greifbar.

Einsteigen bei SMC
Schließlich erfuhren wir auch etwas über die diversen Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen bei SMC: Sowohl erste Erfahrungen durch Praktika als auch ein Master ermöglichen den Einstieg. Darüber hinaus warteten die Beraterinnen mit wertvollen Tipps zu Bewerbung und Vorstellungsgespräch auf: "Unterschätzt die Case Studies nicht!", betonte beispielsweise Martina Bielawski.

Am frühen Nachmittag neigte sich das Power Breakfast dem Ende zu und manch eine von uns stellte verwundert fest, wie schnell drei Stunden doch vergehen können. Um einige Visitenkarten und einer Menge Eindrücke und Ratschläge reicher traten wir die Heimreise an.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung empfehle
Das Power Breakfast mit SMC war ein durch und durch gelungenes Event. Besonders positiv war die angenehme Atmosphäre.

Bei üblichen Recruiting-Events kann man durchaus den Eindruck gewinnen, sich beim Schaulaufen zu befinden. Nicht so bei SMC: Wer ehrliche Antworten auf Fragen zu Karriere und Work-Life-Balance von Frau zu Frau sucht - und zwar abseits der 08/15-Hochglanzbroschüren, der ist hier genau richtig.

Ich persönlich habe eine Vielzahl interessanter Eindrücke und Ratschläge von der Veranstaltung mitnehmen können. Für mich ist klar: Beim Power Breakfast lernt man mehr als in so mancher Vorlesung!

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (SMC): Generalprobe als Strategieberater

Montag, den 7. Mai 2012
Erfahrungs- bericht

Den Siemens Konzern bei seiner strategischen Ausrichtung unterstützen? Mit Kunden zusammen ein Marktmodell erarbeiten  und Topmanagement-Meetings vorbereiten? Genau das hat e-fellow Steffen als Temporary Consultant bei SMC gemacht. Besonderes Highlight während des Einsatzes – sein Team.

Unternehmen und Ort
Siemens Management Consulting (SMC), Büro München

Projektstandorte: Nürnberg, Erlangen und Karlsruhe

Position
Temporary Junior Consultant (Praktikant mit abgeschlossenem Diplom-/Masterstudium vor Beginn der Promotion)

Zeitpunkt und Dauer
Drei Monate von November 2011 bis Februar 2012

Wie ich an das Praktikum gekommen bin
2010 nahm ich an einem Event von SMC teil, das über e-fellows.net ausgeschrieben wurde. Die Veranstaltung gefiel mir super: Wir erhielten Einblicke in den strategischen Beratungsansatz  von SMC und bearbeiteten einen ziemlich interessanten Case zum Thema Telekommunikation. Besonders beeindruckten mich die Berater, die sehr aufgeschlossen und freundlich waren. Daher wollte ich SMC gerne näher kennenlernen.

Der Interviewtag – mit logischem Denken zum Praktikumsplatz
Um sowohl SMC als auch der Branche Unternehmensberatung, mit der ich bisher keine Erfahrung hatte, näher zu kommen, bewarb ich mich um ein Praktikum und wurde zum Interviewtag eingeladen. Dieser fand an einem Freitag statt und bestand aus drei Interviews. Beim ersten Gespräch stellte mir der Interviewer Fragen zu meinem Lebenslauf und testete meine Soft Skills. Zudem prüfte der Interviewer intensiv meine Motivation, für SMC zu arbeiten.  In den beiden anderen Interviews wurden dann hauptsächlich Fallstudien behandelt. Diese drehten sich zwar um Themen, mit denen ich vorher noch keinerlei Berührungspunkte hatte, waren aber so gestaltet, dass man durch logisches Denken und Analysieren auf eine sinnvolle Lösung kommen konnte.

Noch am selben Abend erhielt ich einen Anruf von SMC und erfuhr, dass die Gespräche durchweg positiv verlaufen waren, das bedeutete: ein Angebot!

Demnach hatte sich der anstrengende, aber sehr interessante Interviewtag also gelohnt.

Noch ein Tipp für zukünftige Temporary Consultants: Neben den Basics, wie sicherer Umgang mit Zahlen, erschienen mir bei den Interviews vor allem zwei Sachen wichtig: stay cool and always be yourself!

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiat Steffen (25) studierte Wirtschaftschemie auf Diplom an der Universität Ulm.

Das Projekt – von Anfang an in den Berater-Alltag integriert
Mein Team bestand neben mir aus einem Projektleiter und drei Beratern, die auf die Standorte Nürnberg/Erlangen, Karlsruhe und Frankfurt verteilten waren. Vom ersten Tag an war ich voll in das Team integriert. So war ich von Anfang an bei allen wichtigen Telefonkonferenzen dabei und hatte auch schnell erste Kundenkontakte. Den Tag beendeten wir immer mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem wir oft zusammen die Ereignisse des Tages sowie die nächsten Schritte diskutierten. Meine Kollegen standen mir immer hilfreich zur Seite und nach einer kurzen Einarbeitungszeit habe ich schnell eigenständige Aufgaben übernommen.

So überarbeitete ich zum Beispiel mit einem Kunden ein Marktmodell, das die Markt- und Verkaufszahlen verschiedener Produktgruppen für die folgenden Jahre abbildete. Dafür formulierten wir erst Annahmen hinsichtlich Wachstumszahlen und strukturierten den Markt nach Produktgruppen und Regionen, um auf dieser Grundlage ein realistisches Marktmodell zu erstellen. Weitere Aufgaben waren die Erarbeitung einer Struktur für angefertigte Strategiedokumente sowie die Vorbereitung von Topmanagement Meetings.

Auch in stressigen Situationen halten alle zusammen
Dabei war die Atmosphäre in meinem Team, trotz gelegentlich nicht ausbleibender Stresssituationen, immer sehr angenehm und konstruktiv. Diese Kombination aus fordernder Arbeit und gutem Zusammenhalt hatte zur Folge, dass ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln konnte. So erhielt ich einen tiefen Einblick in die Verkaufsstruktur eines erfolgreichen Weltkonzerns und lernte, mit Stresssituationen umzugehen: Überblick bewahren, Aufgaben priorisieren und Probleme und Resultate präzise und "top-down" an Teammitglieder kommunizieren.

Kontakt zu Siemens Management Consulting aufnehmen?
In der Community-Gruppe "Inside Siemens Management Consulting" kannst du deine Fragen direkt an Unternehmensvertreter stellen. Weitere Informationen zu SMC, Job & Karriere und Projekten findest du bei e-fellows.net oder auf der Homepage von SMC.

Mein persönliches Fazit
Das Praktikum bei SMC hat sich aus meiner Sicht auf jeden Fall gelohnt. Das Gefühl, knifflige Aufgaben in einem hervorragenden Team unter Zeitdruck erfolgreich zu lösen, ist wirklich sehr bereichernd. Ich bekam einen Einblick in viele neue Bereiche und konnte neue Fähigkeiten erlernen und mich weiterentwickeln. Ein Highlight war für mich auf jeden Fall mein Team, das mich während der ganzen Zeit immer hervorragend unterstützt hat. Insgesamt kann ich ein Praktikum bei SMC jedem empfehlen, da es innerhalb der Siemens-Welt – weltweit! –  sehr viele spannende Themen gibt.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Siemens Management Consulting): Beraterinnen unter Strom

Mittwoch, den 1. Juni 2011
Erfahrungs- bericht

Beim Workshop von Siemens Management Consulting (SMC) besichtigte die zukünftige Beraterin Marion nicht nur die effizienteste Gasturbine der Welt, sondern sie lernte auch, wie man Oberbürgermeistern zeigt, wo es langgeht.

Titel der Veranstaltung
"Mit Vollgas in die Zukunft: Frauen bei Siemens Management Consulting (SMC)"

Datum und Ort
5. bis 6. Mai 2011 in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
23 Teilnehmer, Unternehmensvertreter von SMC: Jenny Bofinger, Project Manager; Stefanie Probst, Senior Consultant; Diana Reiß, Manager Recruiting

Am Abend des ersten Tages und bei der Fallstudien-Bearbeitung am zweiten Tag lernten wir zusätzlich kennen: Dr. Katharina Beumelburg, Vice President; Dr. Armin Haupt, Vice President; Dr. Michaela Schütt, Project Manager; Dr. Silja Kasch, Project Manager; Christian Kirchhoff, Senior Consultant; Ines Abdelghani, Consultant; Florian Krupp, Consultant, und Julia Halasz, ehemalige Mitarbeiterin von Siemens Management Consulting, heute bei der Siemens AG

e-fellows.net-Stipendiatin Marion (23) macht gerade ihren Master in BWL mit Schwerpunkt Strategie an der Handelshochschule Leipzig (HHL). Da sie plant, in die Beratung einzusteigen, kam ihr der Workshop für Frauen bei Siemens Management Consulting gerade recht.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Aktuell stecke ich in den letzten Zügen meines Master-Studiums an der HHL und stehe somit vor der großen Frage, wie ich meine Zukunft gestalten möchte. Dass ich den Berufseinstieg in die Beratung wagen möchte, stand für mich bereits vor dem Workshop fest. Doch andere offene Fragen beschäftigten mich noch: Soll es die interne oder externe Beratung werden? Werde ich als Frau in der Beratung wirklich langfristig gefördert oder erfülle ich nur eine kurzfristige Quote? Wie kann eine potenzielle Zukunft nach den ersten Berufsjahren als Berater aussehen? Außerdem wollte ich gerne Siemens Management Consulting (SMC) als potenziellen Arbeitgeber persönlich kennenlernen.

Maschinenbau und Mathematik meets BWL, Politik und Chemie
Am 5. Mai begannen zwei spannende Workshop-Tage für 22 andere Studentinnen und mich im Büro von SMC in München. Nachdem sich die drei Unternehmensvertreterinnen und wir Workshop-Teilnehmerinnen vorgestellt hatten, stand bereits eine Tatsache fest: Ein vielfältiger Hintergrund der Mitarbeiter wird bei SMC großgeschrieben. Denn wir Teilnehmerinnen waren nicht nur aus verschiedensten Landesteilen und sogar dem Ausland angereist, sondern konnten ganz unterschiedliche Erfahrungen aus den Studiengängen Maschinenbau, Mathematik, BWL, Politik und Chemie aufweisen.

Teilnehmerinnen beim Workshop für Frauen mit SMC

Gleich ging es ans Eingemachte: Jenny Bofinger stellte uns die Siemens AG und SMC vor. Dabei gab sie den üblichen Informationen wie der Geschäftstätigkeit und den Bewerbungs-
voraussetzungen eine ganz persönliche Note, indem sie von ihren Erfahrungen als Project Manager berichtete. Auf der Weltkarte zeigte sie uns, auf welchen Kontinenten sie bereits Projekte für SMC betreut hatte und erzählte, dass sie sich auch jetzt noch regelmäßig über bereits abgeschlossene Projekte informiert. Das zeigte uns, dass SMC Internationalität tatsächlich lebt und dass den Beratern von SMC eine erfolgreiche Umsetzung der entwickelten Lösungen am Herzen liegt.

Nachhaltige Stromgenerierung hautnah
Den interessanten Projektberichten folgte schon bald unser erster Einstieg in die Praxis. Wir verließen die SMC-Zentrale und fuhren gemeinsam mit den drei Unternehmensvertreterinnen nach Irsching zur effizientesten Gasturbine der Welt, die Siemens entwickelt hat. Während der Fahrt hatten wir Gelegenheit, uns über Erwartungen an den Workshop, Erfahrungen aus Praktika und Vorstellungen über die berufliche Zukunft auszutauschen.

Workshop für Frauen bei SMC: Besichtigung der Gasturbine

Nach unserer Ankunft an dem imposanten Kraftwerk blieb nicht viel Zeit zum Staunen. Denn sogleich folgte eine gemeinsame Präsentation von Siemens und dem Kraftwerks-
betreiber. Wir bekamen zunächst ein solides Verständnis der Wirkungsweise einer Gas- und Dampfturbine vermittelt. Darauf folgte eine ausgiebige Fragerunde unsererseits.

Im Anschluss an die Einführung waren die Gesprächspartner begeistert, wie viele Fragen wir stellten und wie viel Interesse bei unserer Besuchergruppe bestand. Also wurde nicht lange gefackelt und wir gingen direkt zur Werksführung über: Für die Fallstudie am Folgetag wollten wir sehen, wie man Stromerzeugung nachhaltig gestaltet. Nach vielen spannenden Eindrücken verließen wir das Werksgelände am frühen Abend wieder in Richtung München.

Frauen@SMC: Karriere erwünscht!
Beim Abendessen trafen wir weitere Unternehmensvertreterinnen. In lockerer Atmosphäre hatten wir die Möglichkeit, mit Beraterinnen aller SMC-Stufen und einer ehemaligen Mitarbeiterin von SMC unsere Eindrücke des Tages zu diskutieren. Ergänzt wurden die Gespräche durch eine offene Podiumsdiskussion.

Workshop für Frauen bei SMC: Unternehmensvertreterinnen

Besonders in dieser Runde wurde das Motto des Workshops deutlich: Frauen und eine Karriere bei SMC, beziehungsweise anschließend im Siemens-Konzern, passen sehr gut zusammen! So berichtete Dr. Michaela Schütt beispielsweise davon, wie sie ihre Rolle als Project Manager mit der Erziehung ihrer kleinen Tochter unter einen Hut bringt. Und Dr. Katharina Beumelburg verdeutlichte, dass ihre männlichen Kunden ihre Expertise als Ingenieurin schätzen – unabhängig vom Geschlecht.

In die Rolle des SMC-Beraters schlüpfen
Der nächste Morgen wurde im Münchener Büro eröffnet. Nun kam der Höhepunkt des Tages: die Fallstudie zur CO2-Reduzierung. Verstärkt wurde unsere Runde durch Dr. Silja Kasch, Ines Abdelghani, Christian Kirchhoff und Florian Krupp. Zunächst lernten wir einen wichtigen Aspekt der Beratertätigkeit: in Interviews mit dem Klienten Informationen sammeln, die für den Projekterfolg wichtig sind.

Fallstudie beim Workshop für Frauen mit SMC

Anschließend ging es an die Praxis. Wir teilten uns in kleine Projektteams auf und erhielten unsere Aufgaben. Nun lag es an uns, in begrenzter Zeit ein stimmiges Lösungskonzept zur CO2-Reduzierung einer großen Metropole zu entwickeln. Besonders spannend wurde die Aufgabe dadurch, dass es sich bei der Fallstudie nicht um eine fiktive Situation handelte, sondern SMC bereits ein solches Projekt bearbeitet hatte.

Viel Zeit zur Koordinierung innerhalb unserer kleinen Projektteams blieb nicht – alles war eben dem tatsächlichen Arbeitsszenario eines SMC-Beraters sehr stark nachempfunden. Schon rückten für alle Gruppen die ersten Interviews mit SMC-Beratern in der Rolle von Klienten oder Experten näher. Der Erfolg eines Interviews konnte recht leicht gemessen werden: Hatten die Interviewer die richtigen Fragen gestellt, erhielten sie zielführende und ausführliche Informationen.

Während des Mittagessens wurde erneut deutlich, welchen Wert SMC darauf legte, dass wir das Unternehmen von allen Seiten kennenlernen konnten: Vice President Dr. Armin Haupt gesellte sich zu uns. Besonders spannend war für uns, dass er als Ingenieur direkt in den Siemens-Konzern eingestiegen ist und erst anschließend zu SMC wechselte. Seine Erfahrungen ergänzten somit den Karriereweg, den SMC-Alumna Julia Halasz uns am Vorabend exemplarisch aufgezeigt hatte. Sie wechselte von SMC in den Siemens-Konzern.

"Sehr geehrte Herr Bürgermeister, unsere Empfehlungen lauten …"
Den Abschluss der Fallstudie bildeten die Gruppenpräsentationen vor SMC-Beratern in der Rolle des Oberbürgermeisters und anderer Stadt-Vertreter. Um die Fallstudie noch realistischer erscheinen zu lassen, wurden wir spontanen Stressmomenten ausgesetzt, die tatsächlich in der Abschlusspräsentation vor dem Klienten auftreten könnten. So verdeutlichte der Oberbürgermeister direkt zu Beginn einer Situation, dass Berater-Teams schon hervorragende Lösungen vorstellen müssten, um ihn zu überzeugen. Diesem Anspruch wurden alle Gruppen mehr als gerecht, sie konnten den Klienten von ihren Vorschlägen überzeugen.

In einer Abschlussrunde stellten die Mitarbeiter von SMC die Musterlösung vor. Dieser Ausführung folgten Besprechungen, in denen sich die SMC-Berater erneut sehr viel Zeit für ein ausführliches Feedback nahmen. So hatten alle Teilnehmerinnen noch einmal die Möglichkeit, ihre noch offenen Fragen zu der Fallstudie sowie zu einem Praktikum oder zum Berufseinstieg bei SMC zu stellen.

Workshop für Frauen bei SMC: Teilnehmerinnen in Aktion

Fazit
Der Workshop und die Fallstudie zum Thema CO2-Reduzierung haben mir die Möglichkeit gegeben, im persönlichen Austausch mit Beratern und Alumni mehr über einen potenziellen Berufseinstieg bei SMC zu erfahren. Der entscheidende Unterschied zu Firmenkontaktmessen und Recruiting-Veranstaltungen an Universitäten bestand vor allem darin, dass wir die Berater-Tätigkeit direkt kennenlernen, ausprobieren und ein ausführliches Feedback erhalten konnten. Ich würde mich definitiv erneut für dieses spannende Event bewerben und empfehle es jedem, der sich für ein Praktikum oder einen Berufseinstieg bei SMC interessiert.

Kontakt zu Siemens Management Consulting aufnehmen?
In der Community-Gruppe "Inside Siemens Management Consulting" kannst du deine Fragen direkt an Unternehmensvertreter stellen.