Archiv der Kategorie 'Sicherheit'

Jetzt moderiert ihr mit

Dienstag, den 13. März 2012
Lukas

Das Community-Update von heute hat auch einige Verbesserungen in puncto Moderation gebracht. Damit wollen wir das Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht, die Moderation erleichtern und transparenter machen – und euch in die Moderation miteinbeziehen.

Um dem Missbrauch der Anonymität einzudämmen, hatten wir Anfang Februar "drei Wege zu mehr Respekt" angekündigt.

  1. Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht.
  2. Moderation verbessern (siehe neue Moderationsregeln)
  3. Features (die die Moderation erleichtern sollen und euch miteinbeziehen)

Mit den neuen Moderationsregeln hatten wir zwei Wochen später den ersten Schritt gemacht. Die Regeln haben mehrheitlich Zustimmung erhalten, das hat uns gefreut. Nun fehlten noch Schritt 1 und 3. Mit dem heutigen großen Community-Update ist es nun so weit. Da Punkt 3 wichtiger ist, fange ich damit an:

3. Features, die die Moderation erleichtern sollen und euch miteinbeziehen:

a) "Moderator rufen"-Button in Fragen

Damit könnt ihr eine anonyme E-Mail an unsere Moderatoren mit einem Link zum Thread schicken. Das erleichtert uns die Arbeit. Wir verpassen weniger, und es hilft dabei, dass Threads gar nicht erst eskalieren. Es zeigt auch den anderen Nutzern, dass die Moderatoren nicht aus Spaß an der Freud eingreifen, sondern weil es andere e-fellows gefordert haben.

b) Thread schließen
Manchmal eskalieren Threads so stark, dass es keinen Sinn mehr hat, weiterzudiskutieren. Bislang haben wir in zwei Extremfällen in diesen Threads die Anonym-Funktion deaktiviert. Das ist von manchen als unrecht empfunden worden. Jetzt können Moderatoren einen Thread komplett schließen. Man kann die Diskussion dann zwar noch anschauen, aber nicht mehr antworten oder kommentieren – egal ob anonym oder nicht.

c) Verwarnten eine automatische Nachricht schicken
Bis dato konnten wir auf eine Verwarnung nur im Thread selbst hinweisen und mussten darauf hoffen, dass der verwarnte Nutzer über eine E-Mail- oder Startseiten-Benachrichtigung wieder in den Thread schaut. Jetzt geht bei einer Verwarnung eine E-Mail an den Verwarnten raus. Das macht das Verwarnen transparenter, und es kann praktisch nicht mehr vorkommen, dass ein Verwarnter von seiner Verwarnung nichts erfährt.

1. Funktionen, die das Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht

a) Popup mit Hinweis darauf, wozu die Anonym-Funktion gedacht ist
Beim ersten Login und alle drei Monate bekommt jeder ein Popup mit Infos zur Netiquette und dem Sinn und Zweck der Anonym-Funktion zu sehen. Man muss bestätigen, dass man diese Informationen zur Kenntnis genommen hat. Das ist zwar vielleicht etwas oberlehrerhaft, aber so gehen wir sicher, dass sich jeder zumindest einmal mit den wichtigsten Benimmregeln beschäftigt, bevor er zum ersten Mal postet. Wir haben uns auch um einen freundlichen Ton bemüht.

b) Hinweis auf Anonym-Missbrauch erscheint auch in iPhone- und Android-App
Viele der verwarnten Postings kommen – leider – über die Apps. Aber auch verständlich: Man ist unterwegs und hat wenig Zeit, etwas Elaborierteres zu tippen oder das Geschriebene mal kurz zu reflektieren. Trotzdem kein Freifahrtschein für Beleidigungen oder Bloßstellungen. Daher wird Nutzern, die anonym über die App posten möchten, ab dem nächsten Update ein Hinweis angezeigt ähnlich dem, den man erhält, wenn man in der "Browser-Community" auf das "Anonym"-Häkchen klickt.(Android-App-Update ist gestern rausgekommen, iPhone-App wartet wie immer noch auf Apple-Freigabe).

Warum das Ganze?
Es ist uns nicht leichtgefallen, diese Funktionen in Auftrag zu geben, aber die Entwicklung  im letzten Jahr hat das wirklich nötig gemacht. Wir haben das Thema immer wieder vertagt und gedacht, das wird sich schon wieder legen. Doch es schlug immer wieder und immer heftiger aus. Wer genauere Gründe für unser Vorgehen will, kann sich den Post "Drei Wege zu mehr Respekt" durchlesen. Wir hoffen, dass diese Funktionen euer Verständnis finden. Wir werden niemanden zensieren, wollen niemanden übertrieben oberlehrerhaft maßregeln, noch eine "Kuschelatmosphäre" oder Ähnliches schaffen. Wir wollen lediglich den gegenseitigen Respekt für die Diskussionspartner erhalten, so wie man das auch in einer normalen Diskussion in der Öffentlichkeit erwarten kann.

Die Community soll weiter wachsen –  ohne Beigeschmack
Die Insider-Antworten und tiefgehenden Diskussionen machen den Hauptnutzen der Community aus. Sie sind der wichtigste Grund dafür, dass die Community seit Jahren weiterwächst und im Februar sogar erstmals 5.000 Besuche pro Tag verzeichnete. Die neuen Moderationsmöglichkeiten sollen dafür sorgen, dass dieser Hauptnutzen der Community ohne Beigeschmack weiterleben kann.

Was haltet ihr davon?
Euer Feedback nehmen wir gerne in dieser Frage oder hier im Blog als Kommentar auf.

Das größte Community-Update seit Langem setzt eure Wünsche um

Dienstag, den 13. März 2012
Lukas

Anonym Postenden eine Nachricht schreiben, Suchergebnisse nach Datum sortieren, Daumen zeitversetzt berechnen und mehr: Mit dem heutigen Community-Update kommen eine ganze Menge toller Verbesserungen, die fast alle auf eure Anregungen zurückgehen.

Zum Beispiel:

  • Man kann einem Postenden jetzt über ein kleines Icon neben dem Namen des Postenden eine private Nachricht senden:

    Das geht auch, wenn der Postende anonym ist. Der Absender wird dabei für den (anonym) Postenden sichtbar. Antwortet der anonym Postende, wird er auch für den anderen Nachrichtenschreiber sichtbar.
  • Suchergebnisse wahlweise nach Datum oder Relevanz sortieren. Wenn man etwas sucht, das man gestern gelesen hat, macht einem das die Suche deutlich leichter.
  • Auf der Startseite seht ihr die drei heiß diskutiertesten Fragen der letzten Tage.
  • Direktlink zu Kommentaren: Bei stark verschachtelten Diskussionen Gold wert. Siehe das "Link"-Icon im Screenshot oben.
  • Daumen eines Nutzers werden zeitversetzt berechnet. Das heißt, eure genaue Gesamt-Daumenzahl (oder die der letzten 30 Tage) kann bei jedem Seitenaufruf  um ein paar Daumen schwanken. Dafür sollte nun die Diskussion endgültig ein Ende haben, dass man einen anonym Postenden über die Daumen identifizieren kann.
  • Bei allen Umfragen gibt es automatisch einen Link "Ergebnisse sehen". Dann kann kein Umfrage-Ersteller mehr vergessen, "will nur die Antworten sehen" als Antwortoption einzufügen. Dazu kommt, dass diejenigen, die bisher "will nur Antworten sehen" geklickt hatten, ja zu den Umfrageergebnissen mit hinzugerechnet wurden. Wer jetzt auf den Link "Ergebnisse" klickt, der wird auch nicht als Abstimmer gewertet. Dadurch werden die Umfrageergebnisse leichter lesbar, weil man nicht erst die Nicht-Antworter abziehen muss, um zu sehen, ob eine Antwort jetzt die absolute Mehrheit hat.
  • einige Verbesserungen für City-Group-Leiter zum Verwalten ihrer Gruppen.
  • Mehrere Funktionen, die die Moderation erleichtern, das Bewusstsein über die Netiquette stärken und die Mitbestimmung der e-fellows über die Moderation ermöglichen sollen. Dazu gibt's gleich noch einen separaten Post.

Ich hoffe, euch freuen diese Verbesserungen genauso wie uns. Ohne eure tollen Vorschläge wären wir aber wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, manche dieser Funktionen überhaupt in Angriff zu nehmen. Daher geht hier ein großer Dank an all die e-fellows, die so wunderbar dazu beitragen, ihre Community immer weiter zu verbessern.

Feedback? Her damit!
Feedback zu den neuen Funktionen gerne hier im Blog oder zu dieser Frage.

Moderationsregeln (alt): Die Verkleinerung der ungerechten Grauzone

Mittwoch, den 22. Februar 2012
Lukas

Im letzten Post zum Thema "Mehr Respekt in der Community" haben wir angekündigt, dass wir an drei Punkten ansetzen wollen. Heute fangen wir an, die manchmal inkonsequente Moderation zu verbessern: mit neuen Moderationsregeln. Sie verringern die ungerechte Grauzone zwischen "eindeutig verwarnenswert" und "unproblematisch". Moderatoren dürfen jetzt wie Fußball-Schiedsrichter auch einfach ein Foul pfeifen, ohne gleich die gelbe Karte zu zücken.

||| Update (25.6.2012): Dieser Artikel ist ggf. veraltet. Hier findet ihr die neue Übersicht über die Sanktionsmethoden der Moderatoren. |||

Wir Moderatoren – dazu gehöre ich selbst – verwarnen zwar fast immer nachvollziehbar (eine Liste mit Beispielen in meiner Antwort auf diese Frage oder den Community-Regeln). Wir verwarnen aber nicht konsequent genug. Das bezieht sich vor allem darauf, dass "gleichschwere" Fälle hin und wieder ungleich behandelt werden: Manchmal erntet ein Nutzer für ein Posting eine Verwarnung, für das ein anderer nur eine Ermahnung oder gar nichts kassiert.

Der Tiger ohne Zähne
Wenn man als Nutzer aber sieht, dass e-fellows.net zwar "anständige" Postings fordert, "unanständige" allerdings nicht sanktioniert werden, dann setzt das die falschen Signale. e-fellows.net wirkt damit wie der Tiger, der zwar faucht, aber keine Zähne hat.

Der Schiri ist auch nicht objektiv
Objektiv oder zu 100% konsequent kann die Moderation natürlich nie sein. Sie hängt wie beim Fußball-Schiedsrichter ein bisschen von persönlichen Faktoren ab: Findet der Moderator eine bestimmte Äußerung aufgrund seiner persönlichen Vorgeschichte besonders anstößig? Ist er einer, der lieber einen sehr toleranten Stil pflegt oder eher nicht? Und selbst der beste Schiri kann nicht alles sehen.

Aber die Hauptgründe für inkonsequentes Verwarnen sind zwei andere:

a) Verwarnen ist per se unangenehm für den Moderator.
Nur Sadisten bestrafen gerne. Dazu kommt, dass der Moderator sich mit einer Verwarnung quasi selbst an den Pranger stellt: Wie dem Schiri kommt auch dem Moderator bei fast jeder härteren Entscheidung ein Schwall Kritik entgegengeschlagen – er muss sich (oft mehrfach) erklären und rechtfertigen. Das kostet Zeit. Da überlegt man sich zweimal, ob man jetzt konsequent durchgreift oder nicht.

b) Die Grauzone zwischen "objektiv verwarnenswert" und "anstandslos" ist groß.
Dazwischen gibt es "leicht anstößig", "ziemlich provozierend" und noch viele andere "leichte Fouls". Für den einen ist "Wetten, du bist ein Mann?" auf eine Frage zu Orgasmusproblemen einer anonymen Frau eine Aussage, die plump stört, dem Fragesteller (vermutlich) ungerechtfertigt etwas unterstellt und ihm damit indirekt die Berechtigung an der Frage abspricht oder ihn sogar beleidigt. Andere empfinden das vielleicht als leicht unpassend, aber irgendwie sogar witzig und harmlos.

Die Grauzone der Ungerechtigkeit
Weil diese Grauzone der Ungerechtigkeit so groß ist, und weil die Moderatoren großen Respekt vorm Verwarnen haben, bleiben viele Verstöße ungeahndet. Die Grauzone existiert einerseits bei den (leichten) Verstößen, die ungeahndet bleiben (ungerecht für den Geschädigten), andererseits bei den Verstößen, bei denen die Verwarnung grenzwertig war. Derzeit gibt es schließlich nur Verwarnen oder nichts tun (ok, selten noch ermahnen):

Abbildung: Die Grauzone zwischen "eindeutig verwarnenswert" und "unproblematisch"

Der Schiri muss ja nicht gleich Gelb zeigen

Nun hat der Fußball-Schiedsrichter aber natürlich nicht nur die gelbe und rote Karte (entsprechend zu Verwarnen und Rausschmeißen). Er kann auch einfache Fouls mit einem simplen Pfiff ahnden, das Spiel kurz unterbrechen und dann weiterspielen lassen. Ein Spieler hat einen anderen vielleicht unbeabsichtigt ein bisschen angerempelt. Das ist nicht ok, denn der andere Spieler wurde dadurch beeinträchtigt. Es ist aber auch nichts, was gleich eine gelbe Karte rechtfertigt. Und selbst wenn der Pfiff objektiv gesehen nicht berechtigt war: Solange der Spieler keine gelbe Karte bekommen hat, wird er den Fehlpfiff leichter akzeptieren.

Die Pfeife der Moderatoren: Löschen
Die Pfeife der Moderatoren ist in dem Fall, dass wir fortan grenzwertige Postings auch einfach löschen, aber nicht mehr alles, was wir löschen, auch verwarnen. Dadurch wird die Grauzone der Ungerechtigkeit kleiner. Es wird mehr Ahndenswertes auch in einer gewissen Form geahndet, aber mit weniger drastischen Folgen für den Verstoßenden:

Abbildung: Durch Löschen wird die Grauzone kleiner

Löschen als Deeskalationsmittel
Löschen ist außerdem ein gutes Mittel, um eine Diskussion vor der Eskalation zu bewahren. So wie der Schiedsrichter manchmal gleich zu Anfang ein paar "Signalpfiffe" setzt, um klar zu machen, wo die Grenzen sind. Manchmal führt zum Beispiel ein grenzwertiges Posting dazu, dass sich ein anderer darüber echauffiert, der wiederum Paroli geboten bekommt vom Verursacher, bis das Ganze in einer Beleidigungsschlacht endet. Wenn man solche Postings frühzeitig entfernt, eskaliert die Debatte erst gar nicht, und niemand fühlt sich allzu ungerecht behandelt, weil er gleich eine Verwarnung kassiert hat.

Löschen wird nicht zwangsläufig kommentiert
Aus diesem Grund (Deeskalation) behalten wir uns auch vor, eine Löschung nicht immer mit einem Beitrag des Moderators zu kommentieren. Das würde der Deeskalation entgegenstehen, da sich die Diskussion sonst an der Löschung des Moderators entzündet. Auf Nachfrage bringen wir natürlich gerne eine Erklärung vor.

Verwarnen: Ab der zweiten Verwarnung wird die Identität aufgedeckt
Das wird zwangsläufig auch dazu führen, dass wir weniger verwarnen (es ist jetzt schon sehr wenig: etwa ein bis zwei von über 3.000 Postings pro Woche werden verwarnt). Verwarnungen sind für schwere Verstöße reserviert. Daher müssen wir die Folgen von Verwarnungen härter gestalten: Wer zweimal verwarnt wird, den wird ein e-fellows.net-Mitarbeiter (kein Stipendiaten-Moderator) über eine Datenbankabfrage identifizieren und anschreiben.

Das hat auch den Grund, dass wir Fälle hatten, wo sich der Nutzer angeblich seiner zwei bereits vorhandenen Verwarnungen nicht bewusst war. So kann künftig niemand sagen, er hätte von nichts gewusst.

Verwarnungen verfallen wie bisher nach einem Jahr.

Mehr in den nächsten Wochen
In den nächsten Wochen werden wir dann Weg 1 und 3 "zu mehr Respekt" vorstellen: Funktionen, die uns einerseits die Moderation erleichtern, sie transparenter machen und die euch die Möglichkeit geben, selbst mitzumoderieren.

Anonymitäts-Missbrauch: Drei Wege zu mehr Respekt

Donnerstag, den 9. Februar 2012
Lukas

Im Internet der Flame Wars und Shitstorms ist die e-fellows.net community ein vergleichsweise zivilisiertes Pflaster. Doch auch hier gibt es mehr und mehr Diskussionen mit übertriebenen Provokationen, Bloßstellungen und Diskussionen, die in dieser Gehässigkeit und gegenseitigen Verachtung nicht geführt würden – würde es die Anonym-Funktion nicht geben.

Wir haben in der Vergangenheit viele Dinge unternommen, um dem Missbrauch der Anonymität entgegenzuwirken: Ein deutlicher Hinweis auf die Folgen des Missbrauchs beim Anklicken des Anonym-Häkchens war eine Maßnahme, unser Verwarnsystem und die Community-Regeln (Update: hier die neuen Community-Regeln) zwei weitere. Trotzdem wird die Anonymität weiter zu oft missbraucht, und das erzeugt eine manchmal ziemlich aggressive Stimmung. Immer wieder kommt es auch zu Kämpfen zwischen Anonymen- und Klarnamen-Fraktion. Dabei zerstören auch manche "Klarnamen-Poster" die Diskussion durch Postings wie "Warum postest du das anonym?".

Anonymität ist in Ordnung – Respektlosigkeit nicht
Wir finden: Ob jemand etwas anonym postet oder nicht, ist egal. Es geht nicht darum, was jemand sagt (mal abgesehen von Homosexuellen-Hetze oder anderen Diffamierungen). Entscheidend ist, wie er es sagt: sachlich und respektvoll (respektvoller Humor eingeschlossen) oder eben beleidigend, provozierend oder plump störend. Der gegenseitige Respekt vorm Diskussionspartner ist entscheidend, dafür will die Community stehen. Schließlich sind wir ein Netzwerk der schlausten jungen Köpfe, die eigentlich wissen, wie man sich benimmt.

Aber: Auch wenn ein anonymes Posting per se begrüßenswert ist – Anonymität ist ein Hauptnutzen der Community –, so gibt es verständlicherweise mehr Verstöße bei anonymen Postings. Fast alle unsere wenigen Verwarnungen (einstellige Zahl/Monat bei 14.000 Postings/Monat) wurden gegen anonym Postende ausgesprochen.

Anonym-Missbrauch: Woran liegt's?
Wir haben uns gefragt, woran es liegt, dass die Anonym-Funktion vermehrt missbraucht wird. Wir sind dabei in den vielen Diskussionen mit euch auf drei Eckpunkte gekommen, an denen wir nun ansetzen:

  1. Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht (Update: neue Funktionen)
  2. Moderation verbessern (Update: neue Moderationsregeln)
  3. Features (Update: neue Funktionen)

1. Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht.
Es ist ein selbstverstärkender Effekt: Man sieht, was andere sich so erlauben und spielt dann mit. Allen Nutzern wird daher demnächst häufiger in Erinnerung gerufen, dass die Anonym-Funktion für bestimmte Dinge eben nicht benutzt werden soll – und welche Folgen es hat, wenn das doch getan wird. Das könnte zum Beispiel ein prominentes Popup bei der Freischaltung für die Community sein, das man erst bestätigen muss, und das dann in regelmäßigen Abständen wiederkehrt.

2. Moderation verbessern
Wir Moderatoren – und da zähle ich mich selbst dazu – verwarnen zwar fast immer nachvollziehbar (eine Liste mit Beispielen in meiner Antwort auf diese Frage), aber nicht konsequent genug. Das bezieht sich vor allem darauf, dass "gleichschwere" Fälle hin und wieder ungleich behandelt werden: Manchmal erntet ein Nutzer für ein Posting eine Verwarnung, für das ein anderer nur eine Ermahnung oder gar nichts kassiert. Moderation kann natürlich nie 100% objektiv sein, aber wir wollen hier konsequenter werden und die "Grauzone der Ungerechtigkeit" verkleinern: Die Postings, die ungerechtfertigterweise nicht geahndet wurden (ungerecht für  den Geschädigten) und die Postings, die vielleicht zu hart geahndet wurden (ungerecht für den "Täter").

Hier wollen wir nun mit neuen Moderationsregeln ansetzen, die wir in den nächsten Wochen vorstellen werden. (Update: Neue Moderationsregeln sind nun da.)

3. Features
Der vielleicht wichtigste Grund, warum die Moderation zum Teil inkonsequent ist: Wir sehen viele Verstöße einfach nicht. Das ist bei manchmal über 1.000 Postings an einem Tag nicht zu leisten, selbst mit einem mittlerweile etwa achtköpfigen Moderatoren-Team nicht: Sechs Moderatoren "arbeiten" jeweils bis zu fünf Stunden pro Monat, zwei davon sind Christine und ich von e-fellows.net, die wir viele andere Aufgaben haben.

Daher werden wir in den nächsten Monaten Funktionen schaffen, die einerseits uns die Moderation erleichtern und die andererseits euch die Chance geben, uns leichter auf Threads hinzuweisen, wo die Diskussion zu eskalieren scheint. Dazu dann mehr, wenn die Features fertig sind. Sie basieren aber alle auf euren Vorschlägen (vielen Dank dafür!).

(alt) Was löschen wir – und warum?

Mittwoch, den 3. März 2010
Lukas

Warum wurde dieser Beitrag gelöscht? Wie kann es sein, dass jenes Posting nicht gelöscht wird? In letzter Zeit häufen sich unserem Eindruck nach derartige Diskussionen. Daher hier einmal gebündelt und begründet die Regeln, nach denen wir beim Moderieren vorgehen. Das macht unsere Entscheidungen hoffentlich verständlicher und transparenter.

||| Update: Dieser Artikel ist veraltet. Zu den neuen Community-Regeln |||

Die e-fellows.net community ist im Vergleich zu fast allen anderen Social Networks dieser Erde ein recht zahmes und zivilisiertes Pflaster. Bis heute (fast drei Jahre nach Start) mussten wir zum Beispiel noch niemanden ausschließen. Im Schnitt wird nur jede 200. Antwort gelöscht, in anderen Kategorien sind es noch weniger.

Die Diskussion ebbt nicht ab
Trotzdem gibt es sie alle paar Wochen: die Diskussionen darüber, was gelöscht werden sollte und was nicht, ob die Anonym-Funktion nicht zu oft für "Heckenschützen"-Postings missbraucht wird, und nicht zuletzt, ob man Leuten, die wiederholt über die Stränge schlagen, nicht auch mit Sanktionen begegnen sollte, die über das bloße Löschen eines Postings hinausgehen.

Wer anderen vorsätzlich schadet, kann ausgeschlossen werden
Letzteres werden wir nun angehen. Das heißt, es wird demnächst ein System geben, bei dem wir Leute anonym verwarnen und aus der Community ausschließen können [EDIT: Das System steht mittlerweile]. Verwarnen und Ausschließen ist prinzipiell ja schon immer möglich, ein System dafür brauchten wir bislang aber noch nicht, weil es dafür praktisch keinen Anlass gab. Sobald das System steht, werden wir es hier vorstellen.

Das Niveau ist noch immer sehr hoch
Es hat lange gedauert, bis wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben. Und er soll auch nicht den Eindruck erwecken, dass wir mehrheitlich "Diss"-kussionen in der Community haben – nichts wäre falscher. Das Niveau ist noch immer unschlagbar hoch, das merkt man spätestens in irgendeinem anderen Netzwerk, wo einem massenhaft nichtssagende Einzeilen-Postings mit hundert Tippfehlern entgegenspringen. Dieses Niveau, das viele als den Hauptvorteil der Community sehen, wollen wir erhalten – das Verwarnsystem soll dabei helfen.

Prinzipien für eine faire Diskussionskultur
Bis dahin hier einmal so klar wie möglich: die wichtigsten Regeln, auf deren Grundlage wir Inhalte löschen oder Mitglieder verwarnen. Sie basieren auf unseren Nutzungsbedingungen und einer gesitteten Diskussionskultur – also in erster Linie auf den Prinzipien "Fairness" und "Achtung gegenüber anderen".

Was du nicht willst, das man dir tu…
Versetzt euch also einfach in die Lage des Gegenübers und fragt euch: Würdet ihr wollen, dass euch jemand in dieser Weise begegnet? Klar, manchmal fliegen die Fetzen, das ist ganz normal in einer Diskussion. Und ich selbst kann mich an einige Situationen erinnern, wo ich wohl zu emotional reagiert habe. Es ist also keineswegs unser Ziel, hitzige Diskussionen zu ersticken und bei jeder Kleinigkeit zu löschen. Es geht uns vor allem um folgende Fälle:

1. Postings, die

a) andere Mitglieder beleidigen

Beispiel:

Frage: "An die männlichen e-fellows: Nass oder trocken?"

Gelöschte Antwort: "Ich vermute, der Fragesteller kommt gerade verspätet in die Pubertät und möchte, wie es sich für einen e-fellow gehört, sich mit Problemen beschäftigen, von denen er noch keinen blassen Schimmer hat […]."

b) andere Mitglieder übermäßig provozieren
Es geht hier vor allem darum, dass anonyme Poster ihren Schleier der Unerkennbarkeit dazu missbrauchen, andere e-fellows unangemessen zu provozieren. Geht oft einher mit einer persönlichen Beleidigung oder Bloßstellung.

Hier schauen wir vor allem auf Diskussionen zwischen Anonym und Nicht-Anonym. Wer zum Beispiel eine etwas heiklere politische These mit Klarnamen äußert, der macht sich angreifbar – auch persönlich. Kommt dann einer mit einer ebenso heiklen Gegenaussage, aber anonym, dann ist der Klarnamen-Poster strukturell im Nachteil: Er muss aufpassen, was er sagt, der Anonyme nicht. Das ist – man verzeihe diese etwas martialische Analogie – als dürfe der Anonyme mit kugelsicherer Weste ins Gefecht, der andere (mit Klarnamen) ohne.

Das heißt nicht, dass wir heikle politische Thesen von Anonymen löschen. Wir löschen nur, wenn klar erkennbar ist: Diesen Angriff hätte er sich nie und nimmer getraut, wenn er mit seinem Namen drunter stehen würde.

Beispiel:

Frage: "Wie organisiert ihr euch?"

Gelöschte Antwort: "Auf deinem Profilfoto hast du scheinbar einen großen Gegenstand im Mund. Nimm den erst mal raus, dann wird vieles leichter."

Beispiel 2:

Frage: "Hartz IV- Westerwelle hat doch absolut recht"

Gelöschte Antwort: "Ich möchte gar nicht wissen, wie viel der Staat pro Sekunde für die Ausbildung von Studenten ausgibt, die hier so ne Scheiße vom Stapel lassen."

c) einer Frage die Berechtigung absprechen ("Was soll diese Frage?")
Wahrscheinlich der häufigste Löschgrund. Wir haben es ausgiebig diskutiert. Unsere Meinung: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Stellt euch vor, ihr kommt zum ersten Mal zu einem Treffen von Leuten, die ihr noch nicht kennt, und stellt dort eine erste zaghafte Frage. Die Hälfte der Leute antwortet mit "Meine Güte, was ist das denn für eine Frage?" In der Community machen das leider einige, und dann meist auch noch anonym.

Unsere Meinung: Arrogant und bloßstellend für den Frager. Ausnahme: Die Frage verstößt selbst gegen diese Regeln hier.

Beispiel:

Frage: "Was soll ich mir von meinem ersten Gehalt kaufen? Eure Kreativität ist gefragt!"

Gelöschte Antwort: "Was für eine schwachsinnige Frage… Und erschreckend, wie viele Leute auf so einen Konsum-Schwachsinn antworten…"

d) Postings, die den Diskussionsfluss mit irrelevanten Inhalten absichtlich stören. Geht oft einher mit Beleidigung oder Bloßstellung des oder der anderen Diskutanden.

Beispiel:

Frage: "Nervt euch das inflationäre Anonym-antworten auch?"

gelöschte Antwort: "Bla."

e) die Identität von anonym postenden Mitgliedern aufdecken.

2. Wer Informationen postet, die offensichtlich dazu dienen, anderen Menschen oder e-fellows.net Schaden zuzufügen.

Zum Beispiel eine Anleitung, wie man die Community (angeblich) hacken könne, wie man andere Community-Mitglieder am besten stalkt oder wie man (angeblich) ihre Anonymität aufdecken kann. Siehe zum Beispiel diese Diskussion.

Mit "e-fellows.net Schaden zufügen" ist keine Kritik an e-fellows.net gemeint. Im Gegenteil: Darauf können und wollen wir gar nicht verzichten (am besten gebündelt in dieser Gruppe).

3. Sämtliche rechtswidrigen, diskriminierenden, rassistischen, sexistischen, verleumderischen, sittenwidrigen, pornografischen oder gegen den Jugendschutz verstoßenden Inhalte.

4. Wenn jemand andere User unzumutbar (vor allem durch Spam) belästigt.

Man muss das Hochschul-Event an seiner Heimat-Uni zum Beispiel nicht auch noch gleich als Termin mitsamt E-Mail-Benachrichtigungen in andere großen Gruppen ohne lokalen Bezug einstellen.

Ein anderer Fall ist "Tag-Spamming", also wenn jemand eine Frage stellt und dabei absichtlich und wissentlich Tags verwendet, die viele E-Mail-Benachrichtigungen auslösen, obwohl sie nachweislich überhaupt nicht zum Inhalt der Frage passen. Hier ist das Kind natürlich schon in den Brunnen gefallen, bevor wir einschreiten können. In diesem Fall würde der User künftig zum Beispiel verwarnt werden.

5. Recruiting
e-fellows.net hat Exklusivverträge mit seinen Partnerunternehmen. Daher müssen wir Stellenangebote oder Recruiting-Events von Nicht-Partnerunternehmen löschen, sofern sie nicht vorher mit uns abgesprochen wurden. Wir können Mitglieder verwarnen oder bei gravierenden Fällen ausschließen, wenn wir feststellen sollten, dass sie die Community dazu nutzen, Mitarbeiter oder Praktikanten für ihr Unternehmen anzuwerben.

6. Sonstige Ausnahmefälle

Mit diesen Regeln kann man natürlich nicht alles abdecken. Trotzdem müssen wir uns als Betreiber vorbehalten, im Notfall Inhalte zu löschen, die aus anderen Gründen als den hier genannten einen nicht tolerierbaren Schaden für e-fellows.net, andere Mitglieder oder Dritte verursachen. Diese letzte Regel wenden wir natürlich nur im absoluten Ausnahmefall an. Und wir werden sie auf keinen Fall verwenden, um Kritik zu unterdrücken.

Was, wenn wir daneben greifen?
Falls wir einmal daneben greifen sollten: Es lässt sich nicht vermeiden, und man kann bei diesem oder jenem Fall sicher geteilter Meinung sein. Kein Regelwerk der Welt ist perfekt. Viele Fälle sind nicht so klar wie die oben genannten Beispiele. Im Zweifel lassen wir daher Beiträge eher stehen. Es gibt natürlich immer die Möglichkeit, uns zu kontaktieren, wenn ihr euch missverstanden fühlt. Und wir antworten natürlich persönlich, denn solche Fälle sind wie erwähnt immer noch sehr selten im Vergleich zu anderen Netzwerken.

Auch ihr könnt Verstöße melden
Habt ihr den Eindruck, dass jemand gegen diese Regeln hier verstößt, dann könnt ihr uns das auch jederzeit mitteilen über die Funktion "Verstoß melden" (Link ganz oben in der Kopfzeile).

Wir freuen uns über Feedback
Wir hoffen, dass euch diese Regeln transparent machen, wann und warum wir als Moderatoren einschreiten und freuen uns jederzeit über euer Feedback.

Die Anonym-Kollektion: Nie wieder öffentlich Gassi gehen

Donnerstag, den 16. April 2009
Lukas

Anonym in der Community posten kann man schon seit 2007. Und der Anonyme ist ein klarer Trendsetter. Er ist der aktivste Community-User, antwortet immer und überall. Sogar auf seine eigenen Fragen. Schade nur, dass das anonyme Dasein bislang auf das Leben in der
e-fellows.net community beschränkt war. Das ist jetzt endlich vorbei.

Situation 1: Anonym beim Fleischer
Wer kennt das nicht? Du stehst an der Fleischtheke von "Ganter's Fleischfachgeschäft" und willst nur schnell deine tägliche Ration Blutsupp kaufen, da begrüßt dich die Wurstfachverkäuferin mit schriller Stimme:

"Ja guten Morgen, Herr Müller! Herzlichen Glückwunsch nachträglich noch zum Geburtstag! Sie hatten doch am Sonntag, oder? Wie geht's denn Ihrer Freundin, der Frau Schiller?"

Doch viele andere Kunden stehen im Laden. Du bist entblößt. Jetzt haben sie personenbezogene Daten von dir (dein Geburtsdatum und deinen Nachnamen) und wissen darüber hinaus noch dein Geschlecht und den Namen deiner Freundin. Wie reagierst du?

"Entschuldigen Sie bitte, Frau Wurstfachverkäuferin, Sie haben gerade ohne meine Zustimmung personenbezogene Daten über mich an die Öffentlichkeit gebracht. Ich muss Sie jetzt leider verklagen."

Und der Knatsch ist perfekt. So enden tagtäglich viele Fleischerei-Besuche. Von den Käsereien, Gerbereien und Café-Besuchen ganz zu schweigen. Kein Wunder, dass die deutschen Gerichte unter Tonnen von Klagen begraben liegen. Nicht nur deutsche Richter würden sich daher anonymere Einkaufsmöglichkeiten für ihre Bürger wünschen.

Situation 2: Bekannt wie ein unanonymer Hund
Du willst nur mal eben mit Waldi ein Stündchen Gassi gehen, so 'ne kleine Runde durch den Park. Doch an jeder Ecke wird Waldi von anderen Hunden angesprochen. Er kommt sich entblößt vor. Privatsphäre? Gibt es höchstens noch zu Hause in der Hundehütte. Waldi bekommt Depressionen und will nichts mehr fressen.

Situation 3: Bist du schon wieder in der Bib?
Die kommende Jura-Klausur willst du wieder mit mindestens 17 Punkten bestehen. Jeden Tag gehst du in die Bibliothek. Von morgens bis abends sitzt du dort und lernst fleißig. Irgendwann bekommst du ein schlechtes Gefühl: Halten dich die anderen jetzt etwa für einen Streber? Sie werfen dir so komische Blicke zu und sagen Sachen wie "Du bist ja auch immer hier."

Wie schön wäre es da, anonym in die Bibliothek gehen zu können! Dann kann man den anderen abends erzählen, was man den ganzen Tag Schönes gemacht hat. Dass man am See gelegen und gesoffen hat, ein schnuckliges Osterhäschen auf den Eiern balanciert hat, und dass man ja überhaupt keinen Bock hat, zu lernen. Denn fünf Punkte wird man schon schaffen. Hauptsache, man kommt durch halt. Man muss ja auch irgendwann noch mal leben…

…Um dann wie ein Genie dazustehen, weil man scheinbar ohne Lernen sogar 18 Punkte schafft!

Die Lösung aller Privatsphäre-Probleme
Ob du anonym Gassi gehen, lernen oder einkaufen willst – für alle Gelegenheiten gibt es jetzt in der Anonym-Kollektion das passende Outfit. Ja, auch für Waldi. Dem kannst du nämlich eine hübsche Anonym-Hundeschürze umbinden (gibt's in klein oder groß).

Kein Hund wird mehr Waldi anbellen, kein Kommilitone wird dich mehr mit neidischen Kommentaren in der Bibliothek nerven, keine Wurstfachverkäuferin wird mehr personenbezogene Daten von dir in alle Öffentlichkeit posaunen. Und anonym Kaffeetrinken hat auch was:

anonym_cafe_trinken

Für jede Situation was dabei
Bei der Anonym-Kollektion ist alles dabei – von verschiedenen T-Shirts und Damenoberteilen zu Taschen, Tassen und Hundeschürzen. Und wer will, kann auch sein eigenes Produkt mit dem Anonym-Motiv gestalten.

Die Anonym-Kollektion im Überblick

Anonym-Kollektion

Daumen für Tante Prusselise

Mittwoch, den 1. Oktober 2008
Sabine

Tante Prusselise war wirklich eine penetrante Zeitgenössin: Unerbittlich versuchte sie, Pippi Langstrumpf ins Kinderheim zu bringen. Das nervt, bringt Ephraims Tochter aber nicht aus der Ruhe. Auch das neue Community-Release hat uns im Vorfeld Nerven gekostet. Aber weil e-fellows.net ohnehin manchmal an die Villa Kunterbunt erinnert, haben wir's geschafft – und dem Kinde den passenden Namen gegeben.

Release "Tante Prusselise" bringt folgende neue Features, die euch hoffentlich keine Nerven kosten, sondern viel Spaß und Nutzen bieten:

  • Nicht nur bei Fragen & Antworten, auch in Gruppen könnt ihr jetzt anonym posten. Das ist vor allem praktisch für heikle oder persönliche Themen wie zum Beispiel beim Expertenforum "Prüfungsangst" nächste Woche. Einfach beim Erstellen des Beitrags ein Häkchen setzen (siehe Screenshot).

  • Ob anonym oder nicht – gute Beiträge haben auch in Gruppenforen Daumen verdient (siehe Screenshot). Was gefällt oder hilft, könnt ihr nun bedaumen – und natürlich selbst Daumen für gute Beiträge kassieren.

  • Damit die Diskussionen bei Fragen & Antworten noch plastischer werden, könnt ihr nun Bilder bei Fragen hochladen. Der optimale Aufbau von Lebensläufen oder die abstürzenden Börsenkurse lassen sich damit gleich viel besser beurteilen.
  • Das e-fellows.net-Passwort regelmäßig zu ändern ist nicht nur sicher, sondern von jetzt an auch bequemer: Geht nun ebenfalls in der Community unter "Einstellungen".

Tante Prusselise hat euch gefallen? Dann schlagt doch Features für das nächste Release vor – das wird bestimmt Pippi Langstrumpf heißen.

Vielfach gewünscht, jetzt da: RSS-Feeds

Donnerstag, den 31. Juli 2008
Lukas

Vielfach gewünscht und diskutiert: RSS-Feeds für die e-fellows.net community. Jetzt ist es soweit.

Bisher gab es RSS-Feeds bei e-fellows.net nur für das e-fellows.net wiki und das Community-Blog. Ab sofort könnt ihr euch auch die neuesten Community-Fragen als RSS-Feed abonnieren. Damit verfolgt ihr auch außerhalb der Community, was sich Neues in Fragen & Antworten tut. Zum Abonnieren klickt ihr einfach auf das RSS-Icon oberhalb der Fragenliste und gebt die URL der Seite, die dann erscheint, in eurem RSS-Reader ein:

RSS-Feed für neueste Fragen

Und was ist mit anderen Feeds?
Einige – inklusive mir – wollten auch die Benachrichtigungen auf der persönlichen Startseite als RSS-Feed abonnieren. Das hätten wir nur zu gerne angeboten. Allerdings ist RSS im Prinzip ein freies Format, und das ist bei einer nach außen komplett abgeschlossenen Community ein Problem.

Wir haben lange recherchiert, aber es gibt keine Möglichkeit, diese persönlichen Benachrichtigungen so als RSS-Feed anzubieten, dass keine persönlichen Daten "nach draußen" gelangen und von anderen Nicht-Community-Usern gelesen werden könnten. Manche Lösungen funktionieren in manchen RSS-Readern, aber eben nicht in allen. Eure Sicherheit und Privatsphäre geht aber ganz klar vor. Daher können wir diese sicherlich nützliche Funktion leider nicht anbieten.

Andere RSS-Feeds ohne Auswirkungen auf die Privatsphäre werden wir aber in Zukunft sicher gerne nachschieben. Schickt mir gerne eure Wunschliste oder postet sie hier.


Mini-Feeds: Futter´n wie bei Mutter´n war gestern

Mittwoch, den 14. Mai 2008
Lukas

Eine Schande: Deine Kontakte diskutieren in Fragen & Antworten seit Tagen ein auch für dich spannendes Thema, und du hast das gar nicht mitgekriegt! Soll nicht wieder vorkommen. Denn ab sofort bringen die Mini-Feeds die Aktionszentren auf dem Community-Berg direkt zum e-fellow – damit hast du auch den Propheten was voraus.

Futter´n wie bei Mutter´nBequemer geht's nicht. Wenn du nicht weißt, was wo gerade abgeht und auch nicht danach suchen willst, servieren die Mini-Feeds es dir ab sofort auf dem Silbertablett: Auf START erfährst du jetzt nicht mehr nur, was für dich persönlich gerade relevant ist ("Neues für dich persönlich"), sondern auch, was deine Kontakte tun ("Neues von deinen Kontakten").

Wie du ihnen, so sie dir
Auch deine Kontakte erfahren auf ihrer Startseite, was du wo treibst – und kommen dich dort am besten gleich besuchen. So finden die e-fellows einfacher dorthin, wo gerade was los ist. Solche automatisch generierten Listen mit Ereignissen und Links nennt man "Mini-Feeds", weil der Mini-Feed einen mit kleinen (Mini-)Nachrichten "füttert".

Welche Auswirkungen hat das auf mein Essen?
"Futter´n wie bei Mutter´n" war zwar immer lecker. Aber wer braucht das noch, wenn man heute bei Comunnity futtert – auch wenn man da weniger schicke Apostrophe unterkriegt.

Mini-Feeds auf START

Mini-Feeds auf deiner Profilseite
Nicht nur auf deiner Startseite, auch auf den Profilen anderer Community-User erfährst du, was sie in den letzten Tagen wo gepostet haben. Die anderen sehen wiederum deine letzten Aktionen auf deiner Profilseite. Wenn du das nicht möchtest, kannst du es deaktivieren (siehe unten).

Erscheinen meine anonymen Aktionen auch im Mini-Feed?
Grundsätzlich veröffentlichen die Mini-Feeds nur solche Aktionen, die jeder sowieso in der Community sehen kann: Fragen, Postings in für alle zugänglichen Gruppen oder die Tatsache, dass du jetzt einen neuen Mentor hast.

Demgegenüber werden alle Aktionen, die nicht für jedermann sichtbar sind, niemals im Mini-Feed veröffentlicht. Dazu gehören neben allen anonymen Aktionen vor allem Ereignisse, auf die du keinen Einfluss hast (wenn dich zum Beispiel jemand in den Seniorenbeirat einlädt, kannst du normalerweise nix für).

Aktionen/Ereignisse, die nicht im Mini-Feed veröffentlicht werden:

  • Wenn du einen Kontaktwunsch sendest oder ablehnst
  • Wenn du eine private Nachricht sendest oder erhältst
  • Wenn du deine Privatsphäreeinstellungen änderst
  • Wenn du in einer zugangsbeschränkten Gruppe einen Forenbeitrag schreibst oder dort ein Fotoalbum anlegst
  • Wenn du einer Einladung zu einem Termin zu- oder absagst
  • Wenn du jemanden in eine Gruppe einlädst oder eingeladen wirst
  • Wenn du Fotos oder Fotoalben löschst
  • Wenn du jemanden in die Community einlädst
  • Wenn du dich bei einem Mentor bewirbst oder deine Bewerbung abgelehnt wurde (eine Nachricht erscheint nur, wenn er dir zusagt)
  • Wenn du als Gruppenadministrator andere Mitglieder in die Gruppe aufnimmst oder rauswirfst.

Ich will bestimmte Nachrichten aus meinem Mini-Feed raushaben

Auf deiner Profilseite kannst du bestimmen, welche Ereignisse deine Kontakte und Profilbesucher sehen dürfen. Dabei hast du drei Möglichkeiten, je nach dem, wie radikal du sein möchtest:

1. Nur einzelne Nachrichten löschen.

Du hast ins Forum der Singles-Gruppe geschrieben, das muss aber nicht jeder wissen? Klicke einfach auf das "x" rechts neben der Aktionsnachricht, um sie zu löschen (siehe 1 auf Screenshot). Die Nachricht verschwindet sofort aus deinem Profil und aus dem Feed, den deine Kontakte auf ihrer Startseite sehen.

Praktisch: Alle Mini-Feed-Nachrichten zu deinen Aktionen sind erst einmal nur für dich sichtbar. Erst einige Stunden später sehen sie auch die anderen. Du hast also nach jeder Aktion genug Zeit, zu entscheiden, ob sie auch für andere erscheinen soll oder nicht.

2. Nachrichten über bestimmte Aktionen generell aus Mini-Feeds ausschließen
Über den Link "EINSTELLUNGEN" (2 auf Screenshot) neben "Meine letzte Aktionen" kannst du bestimmte Nachrichtentypen generell von der Veröffentlichung in Mini-Feeds ausschließen. Du willst zum Beispiel nicht, dass in deinem Profil und bei deinen Kontakten auf der Startseite steht, wenn du dein Profilfoto änderst? Einfach das Häkchen vor "Wenn ich mein Profilfoto gewechselt habe" wegklicken.

3. Mini-Feed im Profil nicht für alle anzeigen
Deinen Mini-Feed sehen – wie auch dein Profil – auf jeden Fall deine Kontakte.

Für andere Benutzergruppen (Kontakte deiner Kontakte, Unternehmensvertreter etc.) kannst du einstellen, wer deinen Mini-Feed sehen soll. Klicke hierfür auf "EINSTELLUNGEN" neben "Meine letzten Aktionen" (2 auf Screenshot) und wähle im oberen Teil die gewünschte Privatsphäre-Einstellung. Die funktioniert genau wie im Profil oder bei Fotoalben (mehr zur Privatsphäre).

Sehen Unternehmensvertreter meinen Mini-Feed?
Unternehmensvertreter
sehen in deinem Mini-Feed – unabhängig von deinen Einstellungen - niemals Aktionen, die sie auch sonst in der Community nicht sehen können. Das sind zum Beispiel Antworten auf Fragen, die nicht für Unternehmensvertreter sichtbar sind oder Postings in Gruppen, die nicht sichtbar für Unternehmensvertreter sind.

Wenn du nicht möchtest, dass Unternehmensvertreter deinen Mini-Feed sehen, kannst du ihn auch für sie sperren. Klicke dazu in deinem Profil neben "Meine letzten Aktionen" auf "EINSTELLUNGEN" (2 auf Screenshot). Wie auch bei deinen Profilangaben gilt hier allerdings: Ist ein Unternehmensvertreter dein direkter Kontakt, sieht er deinen Mini-Feed in jedem Fall.

Mutter, musst nicht traurig sein
Das große Futter´n kann also losgehen. Die Mutter´n werden's euch vergelten: Noch gibt's nämlich weder Rindsroulade noch Nudelauflauf in der Community. Wer das will, kann ja mal einen Feature Request über das Kontaktformular mit seinem Lieblingsgericht an uns senden.

Anika und die wilden Mentoren sind los

Donnerstag, den 7. Februar 2008
Lukas

Den obligatorischen Witz zum Start erspar ich mir diesmal. Es geht nämlich um eine bierernste Sache. Spaß beiseite: Heute vormittag haben wir Anika aufgespielt, das neueste Community-Update. Anika ist der bisher größte Schritt in Richtung "Karrierenetzwerk e-fellows.net community": Wir haben die Grundlage dafür geschaffen, dass ab sofort Mentoren in der Community aktiv werden können und erfüllen damit euren Wunsch nach Unternehmensvertretern in der Community.

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Wir öffnen also mit "Karriere" eine neue Filiale in der Community. Dort findet ihr demnächst alles, was mit unseren Partnerunternehmen zu tun hat.

Was Anika alles mitgebracht hat:

  • Die Mentoren von der e-fellows.net-Website werden lebendig: Sie stecken nun in der Community-Datenbank und können sich dadurch selber in der Community registrieren. Sobald die ersten Mentoren das getan haben, könnt ihr auch in der Community ihre Profile aufrufen und mit ihnen in Kontakt treten. Eure Privatsphäre bleibt dabei gewahrt. In den Rubriken "KARRIERE" und "DIE ANDEREN" seht ihr bereits jetzt eine Vorschau auf die Mentorenliste in der Community.
  • Neues Layout der Profilseite: "Über mich" steht jetzt da, wo es hingehört für eine Vorstellung: ganz oben in der Mitte. Außerdem sind die Überschriften der Sektionen im Profil nun klarer gegliedert.
  • Gruppenmitgliederliste sofort sichtbar: Auf vielfachen Wunsch kann man nun die Mitglieder einer Gruppe schon sehen, bevor man der Gruppe beigetreten ist.
  • Neue Box auf "DIE ANDEREN": Neben den zuletzt registrierten Stipendiaten findet ihr dort nun auch die neuesten Alumni in der Community
  • Single-Sign-On: Wer auf der Website eingeloggt ist, ist nun auch in der Community eingeloggt und umgekehrt.
  • Längerer Login: Bisher musstet ihr euch immer neu einloggen, wenn ihr den Browser geschlossen habt. Jetzt ist das nicht mehr nötig. Ein Login am Tag reicht aus.
  • Verschiedene Kleinigkeiten: So kann man auf Wunsch von Karsten (wir vermissen dich!) zum Beispiel eine Frage, die einmal für Unternehmensvertreter auf unsichtbar gestellt wurde, nicht mehr zurück auf "sichtbar" stellen. Damit haben Antworter die Sicherheit, dass ihre Antwort unter den e-fellows bleibt.

Was viele nicht wissen: Anika hat auch eine Schwester
Leider sind die Aufrufzeiten bei "DIE ANDEREN" und "GRUPPEN" seit ein paar Wochen etwas im verspäteten Winterschlaf versunken. Wir arbeiten mit Hochdruck dran und werden sobald wie möglich Anikas Schwester auf die Community loslassen –
zusammen mit vielen weiteren Features versteht sich.

Eure Meinung zu Anika und Vorschläge für neue Features in der Zukunft nehmen wir gerne in der Gruppe "e-fellows.net – Fragen & Anregungen" entgegen.