Archiv der Kategorie 'Partnerunternehmen'

Erfahrungsbericht (Allianz): Personalmarketing 2.0

Donnerstag, den 19. August 2010
Erfahrungs- bericht

Social Media als Stellenmarkt und chatten mit "Allianz Kai": Über Recruiting im Web 2.0 diskutieren und in kreativer Atmosphäre verschiedene Strategien fürs Hochschulmarketing durchspielen – darum ging es im Innovationsworkshop bei der Allianz in München.



DanielaDaniela (30) promoviert an der TU Darmstadt. Die Soziologin untersucht, wie Web 2.0 die Unternehmenskommunikation verändert. Zwei Tage lang konnte sie mit anderen e-fellows hinter die Kulissen des interaktiven Personalmarketings schauen.

Titel und Thema der Veranstaltung
Innovationsworkshop: Entwickle eine neue Web-2.0-Strategie für die Allianz

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
27.- 28. Juli in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Zehn e-fellows.net-Stipendiaten genossen beim Workshop ein perfekt zusammengestelltes Programm – inklusive Kunstführung durch das Allianz-Gebäude und der wahrscheinlich größten Pizza Münchens. Dafür sorgten die beiden Personalmarketing-Referenten der Allianz, Ralf Hilscher und Dominik Hahn. Den Workshop moderierte der Innovationscoach und e-fellows.net-Alumnus Florian Rustler von creaffective.

An der Schnittstelle
Der Workshop hat mich aus beruflicher und wissenschaftlicher Sicht gereizt: Als Kommunikationsmanagerin interessieren mich die Schnittstellen zwischen Konzernkommunikation und Personalmarketing. Insbesondere wenn es darum geht, wie sich ein Unternehmen nach außen präsentiert. Als Soziologin frage ich, wie die Kommunikation zwischen dem sozialen System "Konzern" und den Usern von Social Media funktioniert.

Innovationsworkshop Allianz
Ideen sammeln
[Quelle: Allianz]

Recruiting übers World Wide Web
Ziel des Innovations-Workshops war es, bereits bestehende und künftige Social Media Aktivitäten der Allianz in einer Strategie zu bündeln. Eine Strategie, die exakt auf die Allianz zugeschnitten sein sollte und den Bewerbern die Chance gibt, ihren potenziellen Arbeitgeber ganz persönlich kennenzulernen.

Auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs haben inzwischen nahezu alle großen Unternehmen Einzug in das Social Web gehalten. Zu Beginn des Workshops haben wir erfahren, wie Ralf Hilscher und sein Kollege Dominik Hahn im Jahr 2008 erstmals in Sachen Hochschulmarketing im Web 2.0 aktiv geworden sind.

Individuell und immer auf dem neuesten Stand
Hilscher und Hahn erklärten, wie sie die offizielle Karriereseite Stück für Stück um Kanäle im "Mitmachweb" erweitert haben und welche Herausforderungen sie für ihre Arbeit sehen: authentisch muss man sein und jederzeit erreichbar. Freunde, Fans und Follower erwarten, dass ihre Posts zeitnah und vor allem individuell behandelt werden. "Wir wollen unserer Zielgruppe einen Einblick in unser Unternehmen geben," erklärt Hilscher.

Die digitale Stellenanzeige
Doch wie kommt das bei der Zielgruppe an? Was wollen Absolventen – quasi die Kollegen von morgen – von einem potenziellen Arbeitgeber wissen? Inwieweit ziehen Studierende soziale Netzwerke bei der Jobsuche eigentlich in Betracht? Die beiden Personalmarketingexperten haben jede Menge Fragen an uns vorbereitet. Dafür erhalten wir einen Blick hinter die Kulissen eines Großkonzerns.

Wir, das sind zehn e-fellows aus verschiedenen Fachrichtungen und in unterschiedlichen Phasen des Studiums. "Diese Mischung ist für uns ganz wichtig," erläutert Hilscher, "denn ein Studienanfänger interessiert sich vielleicht eher für generelle Praktikumsmöglichkeiten, ein Young Professional dagegen hat konkrete Fragen zur Karriereplanung".

Wie viel Kommerz verträgt die Community?
"Versicherungen sind nun mal unser Kerngeschäft," sagt Dominik Hahn, "davon verstehen wir was. Aber wenn wir zum Beispiel in der e-fellows.net community auf eine Frage zu Reiseversicherungen antworten, kann das schnell negativ als plumpe Verkaufsschau ankommen". Doch sind User so naiv zu glauben, sie seien tatsächlich unbeobachtet von Marketingabteilungen? Und wie viel Kommerz verträgt eine Community? Fragen wie diese haben uns während des Workshops beschäftigt.

So weiß jeder, der Teil einer Community ist, dass die Pflege eines solchen Netzwerks einiges an Zeit erfordert. Hat ein Unternehmen hier nur standardisierte Templates zu bieten oder reagiert gar nicht, wird es für die User schnell uninteressant. Bei der Allianz setzt man auf einen quirligen Avatar: Als "Allianz Kai" twittert das Personalmarketing-Team, betreibt einen eigenen Kanal auf YouTube und hat Profile in mehreren sozialen Netzwerken.

Innovationsworkshop Allianz
Strategien aufzeichnen
[Quelle: Allianz]

Der "Allianz Kai" im Social Web
Welche Rolle der "Allianz Kai" als Teil einer künftigen Web-2.0-Strategie spielen wird und wie der Austausch zu "echten" Allianz-Mitarbeitern aussehen könnte, sind konkrete Arbeitsfragen unseres Workshops. Für eine kreative Atmosphäre sorgt Innovationscoach Florian Rustler von creaffective. Der Moderator macht uns zu wahren Brainstorming-Meistern: Mit einer rasanten Geschwindigkeit von etwa 200 Ideen pro Stunde steht am Ende eine umfangreiche Ideensammlung für künftige Personalmarketing-Aktivitäten der Allianz.

…und dann heißt es: mitfiebern
Während wir nach zwei Tagen unser Soll an Kreativität erfüllt haben, geht es für das Personalmarketing-Team erst richtig los. Nach diesem intensiven Auftakt ist es natürlich schade, nicht weiterverfolgen zu können, wie sich die Web-2.0-Strategien entwickeln. Aber zumindest scheinen die anderen e-fellows genauso neugierig zu sein wie ich – und sind Fan der Allianz-Karriereseite bei Facebook und Freunde von "Allianz Kai" geworden.

Ergiebiges Brainstorming
Aus meiner Sicht war der Workshop rundum gelungen. Die beiden Allianz-Mitarbeiter haben ihre Social-Media-Aktivitäten offen präsentiert und sich auch auf kritische Diskussionen eingelassen. Inhaltlich hat der Workshop durch die souveräne Moderation von Florian Rustler überzeugt. Trotz seiner langjährigen Erfahrung schien er genauso begeistert vom Thema zu sein wie wir und hat die Gruppe zu immer mehr Ideen angestachelt.

Auch für Soziologen spannend
Anders als ein Gespräch auf einer Jobmesse, eine Case-Study oder ein Recruiting-Workshop habe ich bei diesem Praxis-Workshop einen sehr persönlichen Einblick in den Alltag eines Großkonzerns erhalten. Man hatte Gelegenheit, Strukturen und Arbeitsweisen einer komplexen Organisation kennenzulernen. Und für mich als Nicht-Mathematikerin, als Nicht-BWLerin und Nicht-Informatikerin war es natürlich sehr spannend zu erfahren, was bei einer Versicherung im Innendienst passiert.

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Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Erfahrungsbericht (TNG Technology Consulting): Technik + Liebe = TNG

Mittwoch, den 18. August 2010
Erfahrungs- bericht

Die IT-Beratung TNG Technology Consulting öffnet ihre Türen: Einmal im Monat laden die Münchner zum Info-Tag zu aktuellen IT-Trends. Ob Vorträge über Cloud Computing, Plausch mit den Mitarbeitern oder mal eben eine neue Programmiersprache lernen: e-fellow Karsten machte das volle Programm mit und berichtet von TNGs großer Liebe.


Titel und Thema
Info-Veranstaltung "Open Techday" von TNG Technology Consulting

Zeit und Ort
6. August in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Sieben e-fellows und etwa 60 Mitarbeiter von TNG


e-fellow Karsten (23) studiert Physik in Karlsruhe. Beim Open Techday bei TNG Technology Consulting wurde er nicht enttäuscht: Besonders begeistert war er vom humorvollen Gespräch mit den beiden Geschäftsführern, die von ihrem eigenen Werdegang bei TNG erzählten.

TNGs große Liebe
Durch die Community hatte ich bereits einen Eindruck von TNG Technology Consulting und deren Unternehmenskultur, die ich erkunden wollte. Ich wurde nicht enttäuscht: Das Image der Mitarbeiter als technik- und detailverliebte IT-Spezialisten verspricht nicht zu viel und deckt sich hundertprozentig mit der Praxis. Hier sitzen Menschen, die mit Leidenschaft für Technik ihre Arbeit tun und auch zu den Schattenseiten der IT-Branche stehen.

Metamorphose: Der Techday öffnet sich
TNG Technology Consulting veranstaltet regelmäßig für ihre Mitarbeiter einen Techday im Münchener Büro. Dort können sich die Kollegen in entspannter Atmosphäre austauschen und bekommen Fachvorträge und technische Aktivitäten geboten, wie zum Beispiel das Erlernen einer Programmiersprache in einem Mini-Workshop. Seit August öffnen die TNGler den Techday einmal im Monat für eine Gruppe e-fellows, und die Veranstaltung wird zum Open Techday. Dort kann man als Teilnehmer dem Veranstaltungsprogramm folgen, die Mitarbeiter kennenlernen und mehr über ihre Arbeit erfahren.

Auch für Langschläfer und Weit-Fahrer
Auch wenn eine Agenda das Rahmenprogramm vorgibt, kann man sich seinen Tagesplan selbst zusammenstellen: Entweder man nimmt an den Veranstaltungen teil oder man besucht die Büros und stellt den Mitarbeitern seine Fragen. So ist auch eine spätere Anreise oder frühere Abreise problemlos möglich, was besonders für die e-fellows wichtig ist, die von weiter weg anreisen.

Kontakt zu TNG Technology Consulting aufnehmen?
In der TNG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei TNG kontaktieren.

Mobile Technik und Cloud Computing
Prof. Rainer Leupers von der RWTH Aachen hielt einen Vortrag über "Design Technologies for Mobile Multimedia Terminals". Dr. Peter Katko, Director & Head of IP/IT Law bei Ernst & Young, klärte über rechtliche Aspekte von Cloud Computing auf. Mein persönliches Highlight waren die absolut offenen und humorvollen Gespräche mit den Geschäftsführern Henrik Klagges und Gerhard Müller, die tiefe Einblicke in das Unternehmen gewährten und ihren Werdegang mit vielen Anekdoten preisgaben.

Mein persönliches Fazit
Der Open Techday bietet eine einmalige Gelegenheit für IT- und technikaffine e-fellows, eine Firmenkultur der anderen Art und die dazugehörigen Mitarbeiter und Geschäftsführer kennenzulernen. Sie nehmen sich gerne Zeit für ein ausführliches Gespräch, so gewinnt man einen guten Überblick über TNG Technology Consulting und die Branche.

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Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Aktiv im Web 2.0: Die Unternehmen öffnen ihre Türen für deine Fragen

Donnerstag, den 5. August 2010
Melanie

"Wir sind da, wo auch unsere Zielgruppe ist." Deswegen tummeln sich viele Unternehmen in Social Networks, twittern und veröffentlichen Videos bei Youtube. Aber was versprechen sie sich davon, und wie soll man sich eigentlich als Student verhalten? Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst.

Direkt mit den Mitarbeitern und Personalern eines Unternehmens in Verbindung stehen – das war früher nicht leicht. Glück hatte, wer jemanden kannte, der jemanden kannte, den man fragen konnte. Dank interaktivem Netz tummeln sich nun aber einige Unternehmen in der e-fellows.net community, bei Facebook & Co. Sie können so mit der Zielgruppe direkt in Kontakt treten.

Für dich sehr wertvoll: Du bekommst Informationen über das Unternehmen direkt von der Quelle – wie ist die Unternehmenskultur, welches Gehalt kannst du erwarten, welche Aufgaben haben die Mitarbeiter, gibt es Weiterbildung? Das ist ganz klar auch ein Vorteil für Unternehmen, die in der Beliebtheitsskala nicht immer ganz oben auftauchen, wie Sven Kollmenter von der Telekom sagt: "Wir wissen, dass die Telekom noch nicht in allen Zielgruppen ein Top-Image hat. Wir wissen aber auch: Sobald Menschen mit uns in Kontakt treten und uns kennenlernen, finden sie uns richtig gut."

Und was treiben Unternehmen im Internet?
Die Allianz hat beispielsweise "Kai", einen Avatar, der in mehreren Social Networks die Allianz "vertritt". Ihn kannst du direkt zum Unternehmen fragen, zum Beispiel was man dort im Vertrieb macht. Außerdem führt Kai die User auf dem Videoportal www.spannende-jobs.de durch die Allianz-Welt. Bertelsmann pflegt unter anderem seinen eigenen Youtube-Kanal. In diesen Videos berichten auch schon mal Praktikanten, was sie im Konzern machen. Die Telekom twitterte kürzlich live von ihrer Campus-Tour; täglich konnte man mitlesen, an welcher Uni der Bus Halt machte und was vor Ort passierte. Accenture hat bei Xing ein Unternehmensprofil und veröffentlicht dort regelmäßig Updates über Studien, offene Stellen oder Beratungsprojekte. Und wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie ein IT-Berater Innovationen auf den Weg bringt, fragst du direkt in der e-fellows.net community nach.

Es gibt keine irrelevanten Fragen
Die Unternehmen sind aktiv, aber wie verhalte ich mich als Student oder Bewerber? Wenn ich zu locker / zu kritisch / zu seriös rüberkomme, bin ich dann disqualifiziert? Nein, sagen unisono die Unternehmen. Die Allianz fordert sogar gezielt kritisches Feedback. "Solche Rückmeldungen von der 'Basis' sind für unsere Arbeit ja ganz entscheidend", sagt Dominik Hahn aus dem Personalmarketing der Allianz. "Im Endeffekt ist das kein großer Unterschied zum Berufsleben. Auch da befindet man sich in einem steten, fachlichen Austausch.

Dass dabei jeder Gesprächspartner freundlich bleibt, ist auch klar. Judith Charles von Bertelsmann ermuntert e-fellows und Facebook-Friends ebenfalls: "Irrelevante Fragen gibt es für uns nicht. Und kritische Fragen legen wir auch nicht negativ aus. Konkrete Fragen zeigen schlussendlich ja, dass sich die Person auch intensiv mit einem Unternehmen befasst."

Dialog, Dialog, Dialog und Offenheit
Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst. Leider werden viele bei Unternehmen zu passiven Mitlesern. Dabei ist das gar nicht nötig, denn die Unternehmen wünschen sich Kommunikation in beide Richtungen. "Für uns sind Offenheit und ein konstruktiver Dialog sehr wichtig", sagt Sven Kollmenter. "Wir freuen uns über jedes Feedback." Auch Accenture ermuntert dich, deine Interessen offen anzusprechen. Dass du dabei nicht beleidigend wirst, ist ja klar.

Die Allianz hat ebenfalls Erfahrungen mit negativen Fragen: "Es gab ja schon die ein oder andere Situation in der Community, in der wir uns den eher negativen Bewertungen einzelner User gestellt haben", sagt Dominik Hahn. "Wir versuchen immer, objektiv zu bleiben und dazu beizutragen, die Sachlage aufzuklären." Auch Sven Kollmenter von der Telekom ist "froh darüber, wenn kritische Themen mit uns statt über uns diskutiert werden. Denn nur so haben wir eine Chance, einen konstruktiven Dialog zu führen und möglichst eine gute Lösung zu finden."

Dialog ja, aber wo?
Zum Beispiel im Fragen- &Antworten-Tool in der Community oder in den Inside-Gruppen der Unternehmen

Keinen Bock auf Unternehmenspräsenz in Social Networks
Immer wieder regt sich Kritik an der Omnipräsenz der Unternehmen in Social Networks. Das Schöne ist aber: Wenn du keine Lust hast, musst du dich nicht mit den Unternehmen auseinandersetzen. "Wir kontaktieren nicht wahllos irgendwelche User, sondern aktiv nur diejenigen, die auch an einem Event von uns teilgenommen haben", sagt Judith Charles. "Wer aber kein "Fan" von uns werden will, muss nicht. Wir sehen unsere Social-Media-Aktivität als ein Angebot und nicht als ein Instrument, dass wir in der Zielgruppe verkaufen wollen."

Auch die Telekom beweist "Fingerspitzengefühl und versucht, als Unternehmen Grenzen zu finden und sich nur auf Plattformen zu bewegen, wo dies auch erwünscht ist." Accenture betont: "Wer sich genervt fühlt, kann uns unbeachtet lassen. Wir haben offene Türen, klingeln allerdings selten an Türen der weniger Interessierten.

Die Facebook-Seiten der e-fellows.net-Partnerunternehmen:

Allianz, Accenture, Bertelsmann, Telekom

Expertenforum – der Straßenfeger in der e-fellows.net community
Eine ganz besondere Form der Kommunikation ermöglichen die Expertenforen. Das zeigen die rege Beteiligung der Stipendiaten und Alumni – und die Aussagen der Unternehmen: Die Telekom und Bertelsmann heben beide die Foren besonders hervor. In den Expertenforen verdichtet sich, was die Community insgesamt auszeichnet: Stipendiaten können mögliche Arbeitgeber kennenlernen, mit ihnen in Kontakt treten und sich über die Einstiegsprogramme informieren. Außerdem bekommst du Informationen, die genau auf dich abgestimmt sind, dein "Fall" wird diskutiert.

"75 Prozent der Mitglieder sind für uns interessant"
75 Prozent – eine beachtliche Zahl. Diese nennt Judith Charles von Bertelsmann, wenn sie die Stipendiaten in der Community beschreibt. Denn "e-fellows.net ist etwas Besonderes. Drei Viertel der Stipendiaten sind für uns als Zielgruppe interessant, das ist bei Facebook nicht so."

Auch Sven Kollmenter ist überzeugt, über die Community "mit hochqualifizierten und ehrgeizigen Menschen in den Dialog" kommen zu können. Nicole Büchner von Accenture hebt hervor, dass auch sie als Unternehmensvertreter eine Beitrag leisten will zum regen Austausch: "Wir freuen uns, wenn Studenten mit uns kommunizieren."

Tagebuch (Telekom): Flüchtende Giraffen und Cloud Computing

Freitag, den 30. Juli 2010
Tagebuch

Seit Anfang Mai ist Jost Löhnenbach in Südafrika. Bei T-Systems in Johannesburg macht er ein Praktikum in der Marketing- und Kommunikations- abteilung. In den letzten Wochen hatte er genug Zeit für Besuche bei flüchtenden Giraffen. Kurz- fristig erfährt Jost noch von einer Konferenz über Cloud Computing und führt dort interessante Diskussionen: Werden im Jahr 2012 Firmen noch eigene IT-Systeme besitzen?

e-fellow XYJost Löhnenbach hat einen Volltreffer gelandet. Bei der Telekom-Campus-Tour gewann er ein Praktikum in Südafrika – und verbringt nun drei Monate dort.

Den wilden Tieren auf der Spur – oder auch umgekehrt (16. Juli)
Kürzlich war ich im Tierpark und habe Löwen und Giraffen bestaunt. Shakira hat vielleicht schon das ein oder andere wilde Video gedreht. Aber als die Giraffe wild wurde, ist auch ihre Namensvetterin lieber im Käfig geblieben – bei den Löwen wohlgemerkt.

Wie die Situation weiterging? Ich muss sagen, dass mein Besuch im Tierpark zu Beginn echt herrlich war. Leider muss ich hier einem Klischee zustimmen, denn ausnahmslos alle asiatischen Touristen packten ihre 12-Megapixel-Kameras aus und rannten der flüchtenden Giraffe hinterher. Das dauerte aber auch nicht lange, denn prompt holte unser Drei-Meter-Freund aus und trat um sich. Schaut euch das Video der flüchtenden Giraffe an.

Ein sicherer Platz auf der Fütterungsplattform
Mir wurde schon ganz anders. Glücklicherweise beobachtete ich das Szenario aber von der Fütterungsplattform für die Giraffenherde, sprich ich hatte noch den sichersten Platz im Vergleich zu den Zuschauern in der ersten Reihe. Nachdem das Team um die Tierwärter nun deutlich angespannter wurde, machten sich die 60 Parkbesucher und ich auf den Weg hinter die Absperrungen und verfolgten die Jagd aus angemessener Entfernung.

Jedenfalls zogen die Giraffenfänger bestimmt 15 Minuten mit zu Trommeln umfunktionierten Mülltonnen und Rasseln durch das Areal, bis ihre Fang-Aktion endlich von Erfolg gekrönt wurde. Dann konnte sich die männliche Giraffe zu seiner – wie sich später rausstellte – schwangeren Freundin gesellen. Ansonsten muss ich sagen, dass diese Giraffen ziemlich zutrauliche Tiere sind. Sie fressen einem aus der Hand.

Ein umgekehrter Zoo
Die sogenannten Game Reserves (= Tierpark) in Südafrika haben mich bisher jedes Mal begeister. Eigentlich sollte jeder Zoo der Welt so sein. Als Mensch wird man von den ab und zu neugierigen, meistens aber unbeeindruckten Tieren angestarrt, und nicht umgekehrt. Ich finde es absolut genial, die Zebras, Springböcke, Elefanten, Büffel und Affen in freier Natur zu beobachten und wünsche jedem, diese Erfahrung irgendwann auch noch zu machen. Wobei ich zugeben muss, dass die Raubtiere dann doch gerne unter sich bleiben können.

T-Systems als Sponsor auf IT-Konferenz. Wie verändert Cloud Computing das Internet? (22. Juli)
Nicht nur Gipfelstürmer gesucht, sondern auch Frühaufsteher. Heute morgen ging es noch vor Sonnenaufgang nach Bryanston in das Event-Zentrum "The Forum". Hier findet eine zweitägige Zukunftskonferenz zum Thema Cloud Computing statt. Als "Thought Leader" sponsert die T-Systems South Africa das Event. Meine Hauptaufgabe: prüfen, ob die Marke T-Systems gemäß den vereinbarten Bedingungen dargestellt wird. Außerdem empfange ich unseren Referenten Ryan Skipp, stelle ihn seinem Betreuer vom Veranstalter ITweb vor und zeige ihm das Auditorium sowie den Networking-Bereich.

Leider habe ich erst im Team-Meeting am Dienstag davon erfahren, dass dieses Event vor der Tür steht. Also Initiative zeigen und nachhaken! Worum geht es bei dieser Konferenz? Welche Rolle spielt unser Marketingteam? Wie kann ich noch helfen? Als ehemaliger Vorstand der Kölner Studenteninitiative OFW (Organisationsforum Wirtschaftskongress), Veranstalter des weltweit größten studentischen Wirtschaftsforums an der Universität zu Köln, begeistert mich Event-Management natürlich immer noch. Und die Chance, eine Konferenz aus Sponsorensicht zu erleben, umso mehr.

Die Sorgen eines Geschäftsmanns
Trotz des knappen Zeitplans konnte ich zumindest die letzten Vorbereitungstreffen noch mitmachen. Als wir damals den World Business Dialogue 2007 organisierten, habe ich die Referenten eingeladen und die Konferenz aus der Beobachter-Perspektive erlebt. Es ist ziemlich spannend, nun auf der anderen Seite zu sitzen und auch einmal die "Sorgen" eines erfahrenen Geschäftsmanns (Was werde ich gefragt? Wie kann ich mein Produkt dann doch noch auf indirektem Weg vermarkten?) zu erleben. Der Vortrag lief dann hervorragend.

Wie auch im Cloud-Blog zu lesen ist, spielt das Thema Cloud Computing aus Sicht der T-Systems-Verkaufsstrategie eine bedeutende Rolle. Vor allem, weil dieser Wachstumsmarkt in Afrika eine Menge Potenzial hat. Im letzten Semester habe ich an der Uni im Strategy&Innovation-Kurs noch die Theorie diskutiert. Genial, jetzt auf Anbieterseite zu sein und die Perspektive der T-Systems kennenzulernen.

Wie ist die Situation am Markt aus Anbieter- und Nachfragersicht? Welche Risiken fürchtet der Kunde? Was leisten wir im Vergleich zum Wettbewerb? Welche "Key Messages" wollen wir auf der Konferenz vermitteln? Dazu gehört sicherlich die Positionierung als ein Anbieter, der im Wettbewerbsvergleich einen hohen Sicherheitsstandard aufweist und darüber hinaus sogenannte Service Level Agreements unterzeichnet, also eine Qualitätsgarantie gibt.

Diskussionen zu Cloud Computing
Im Abschlussmeeting habe ich also noch einen Praxis-Crash-Kurs bekommen und mein Interesse wurde noch weiter gesteigert. Seitdem habe ich mit vielen Kollegen die Frage diskutiert: Wann ist es soweit, dass Cloud Computing der Durchbruch gelingt? Die Unternehmensberatung Gartner prognostiziert, dass im Jahr 2012 20 Prozent der Firmen keine eigenen IT-Systeme mehr besitzen werden. In Europa geht es schon los, Südafrika ist auf dem Sprung. Aber viel interessanter ist meiner Meinung nach, wie Cloud Computing das Internet verändern wird.

In der Telekom-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Telekom kontaktieren.

Erfahrungsbericht (McKinsey): Eintauchen in Lissabon

Montag, den 5. Juli 2010
Erfahrungs- bericht

Ziehen Sie sich locker an, hatte ihm ein Berater mit auf den Weg gegeben. e-fellows.net-Stipendiat Konstantin hielt sich dran und packte Freizeitkleidung für das Event "Eintauchen" in Lissabon ein. Aufgeregt und mit einem Rucksack bepackt, kommt er am Flughafen an – und sieht andere Teilnehmer in Anzug und mit Hartschalenkoffer. Doch bevor ihm das Herz in die Hose rutschen konnte, tauchte der erste McKinsey-Berater auf. In kurzer Hose und Polo-Shirt.

e-fellow Konstantine-fellows.net-Stipendiat Konstantin (24) ist Diplom-Humanbiologe und promoviert derzeit an der Philipps-Universität in Marburg zum Thema "Arrhythmien des Herzens". Weil er sich aber auch Alternativen zur Forscherkarriere anschauen wollte, studiert er nun an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften und arbeitet bei einer studentischen Unternehmensberatung.

Titel und Thema der Veranstaltung
Business Technology Seminar "Eintauchen 2010" von McKinsey mit Workshop zum Thema "Green IT"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
10. bis 13. Juni 2010 in Lissabon

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
23 Studierende und elf Mitarbeiter von McKinsey.

Alternativen zur Forscherkarriere
Die wissenschaftliche Forschung ist ein sehr idealistisches Feld, in dem es große Konkurrenz um Gelder und Veröffentlichungen gibt. Zudem spezialisiert man sich im Laufe seiner Ausbildung mehr und mehr. Gegen Ende meines Studiums habe ich daher begonnen, Alternativen zur Forscherkarriere zu erkunden. Wirtschaftswissenschaftliche Fragen haben mich seit jeher interessiert. So habe ich den Weg in die studentische Unternehmensberatung Phlink e.V. in Marburg gefunden. Die Arbeit an den Projekten hat mir sehr viel Spaß gemacht, daher wollte ich mal einen Blick in die Welt der großen Beratungen werfen. Das BTO-Seminar war allein schon von der Programmankündigung hochinteressant. Deshalb war der Weg zur Bewerbung extrem kurz.

Dresscodes sind Kittelträgern fremd
Schon zwei Wochen vor dem Abflug nach Lissabon war ich etwas nervös. Als Naturwissenschaftler beschäftigt man sich zwar mit Codes, aber die sind dann eher genetischer Natur. Dresscodes sind uns Kittelträgern meist fremd. Als es dann in der Ankündigung zum Event hieß, es gäbe keinen Dresscode, musste ich erst noch mal nachhaken: "Brauche ich wirklich keinen Anzug?" Die Antwort war relativ eindeutig: "Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen, und vergessen Sie Badesachen und Kleidung für die Disco nicht."

Kein Platz mehr für den Anzug
Ich war etwas unsicher, ob ich nicht doch einen Anzug einpacken sollte, aber der Rucksack war schon voll genug. Im Zug nach München zum Flughafen traf ich auf eine Kommilitonin. Die war etwas erstaunt, dass ich mit einem Reiserucksack zu einem Beratungsworkshop fahre. Die hätten doch alle diese hochmodernen Hartschalenkoffer. Der Rucksack würde mich da direkt disqualifizieren. Na danke! Ich war ja ohnehin schon nervös. Am Flughafen eingetroffen (ich war natürlich zwei Stunden zu früh da), war ich sehr gespannt auf die anderen Teilnehmer. Für uns alle war der Flug von München aus gebucht worden, damit wir gemeinsam anreisen konnten. Und tatsächlich war ich nicht der Einzige, der dem Dresscode-Braten nicht getraut hatte. Da erschienen die ersten in Hemd und Anzughose. Bis dann der erste Unternehmensvertreter eintraf: kurze Hose und Polo-Shirt. Da ging allen auf, McKinsey meint es ernst: Zieht an, worin ihr euch wohlfühlt.

Auf dem Weg nach Lissabon
Nach einem interessanten Flug mit Unterhaltungsprogramm durch portugiesische Heimreisende landeten wir in Lissabon bei 10 Grad und Regen. In Deutschland hatte es derweil über 20 Grad und strahlende Sonne. Das Wetter sollte sich zum Glück im Laufe des Tages noch deutlich steigern. Im Bus zum Hotel wurden die ersten Kontakte geknüpft. Im Hotel, das von innen sehr an ein futuristisches Raumschiff erinnerte, fanden wir uns dann zu zweit zusammen, um das Gepäck im Doppelzimmer abzuladen. Dann ging es auch direkt in das McKinsey-Büro in Lissabon. Dieser Tag und das kommende Wochenende waren Feiertage, aber die Küche des Büros hatte sich dennoch eingefunden, um Snacks für uns vorzubereiten. Essen sollte es in den kommenden Tagen übrigens reichlich und hochwertig geben.

1. Aufgabe: Eine 5-Meter-Brücke bauen
Nach einer Vorstellungsrunde aller anwesenden Teilnehmer und Unternehmensvertreter wurden wir in Gruppen eingeteilt und mussten zunächst aus Papier eine möglichst lange Brücke bauen, die ein rohes Ei tragen konnte. Die Teams sollten in dieser Zusammensetzung auch die Fallstudie bearbeiten, so dass man hier schon Hinweise auf die Gruppendynamik ziehen konnte. Meine Gruppe war durchaus zufrieden, auch wenn wir mit einer 5-Meter-Brücke im Stile des Channel-Tunnel nur den dritten Platz belegten. Nach einer umfassenden Einführung in die Unternehmensphilosophie durch einen Partner von McKinsey ging es zum Abendessen ins Hotel. Zwischen den Gängen rotierten die Unternehmensvertreter an den Tischen, so dass man zum Ende des ersten Abends mit nahezu jedem gesprochen hatte.

Fallstudie und Stadtrallye
Am nächsten Morgen ging es dann an die Fallstudie, die alle mit Spannung erwartet hatten. Schnell war die Arbeit verteilt, die Zeit bis zur Stadtrallye am Nachmittag verging wie im Flug. Für die Rallye wurden die Teams neu verteilt mit jeweils zwei Unternehmensvertretern. Mit U-Bahn, Straßenbahn und zu Fuß erkundeten wir Lissabon. Wir hatten alle nicht erwartet, so viel von der Stadt zu sehen während einer Rallye. Lissabon ist wirklich traumhaft und sehr abwechslungsreich. Da es wie erwähnt auf ein langes Wochenende zuging, war die Stadt schon für die Feierlichkeiten dekoriert. Die Konkurrenz war sehr hart, und man traf immer wieder auf andere Gruppen, denen man natürlich immer eine Nase voraus sein wollte. Alles mit einer gehörigen Menge Spaß an der Sache.

Kontakt zu McKinsey aufnehmen?
In der McKinsey-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei McKinsey kontaktieren.

Was ist besser – South Park oder Family Guy?
Abends stellte ein portugiesischer Partner die Möglichkeiten vor, bei McKinsey die Welt kennenzulernen. Außerdem berichtete er, wie Berater ihre Wochenenden nutzen und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den weltweiten Büros von McKinsey gibt. Anschließend wurden wir auf den Bewerbungsprozess bei McKinsey vorbereitet und exerzierten in Gruppen eine Fallstudie durch. Ich glaube, das hat allen etwas die Angst vor einer Bewerbung genommen. Im Anschluss ging es in den alten Teil der Stadt, Alfama. Hier bekamen wir in einem traditionellen Restaurant wunderbaren Fisch serviert und anschließend ging es raus in die Straßen.

Gegen Mitternacht machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, aber noch lange nicht ins Bett. Ich erinnere mich gerne an eine Diskussion zwischen einem Kommilitonen, einem Berater und mir, ob nun South Park oder Family Guy besser sei. Wir haben sehr gelacht, aber auch dieser Abend musste irgendwann enden, denn es wartete immer noch eine Fallstudie auf uns. Und da wurde es echt knapp, denn für den nächsten Tag war ein umfangreicher Strandbesuch eingeplant.

Zeitdruck und Surfen
Die letzten Seiten unserer Flipchart-Präsentation wurden gerade so fertig, dass wir vom Case in den Bus springen konnten. Das Wetter erinnerte mich wieder an den Tag unserer Ankunft, aber wir trotzten den Wolken in Badeshorts und T-Shirt. Neben Beachvolleyball und einem kleinen Beach-Fußballspiel gab es auch die Möglichkeit, einen Surfkurs zu machen. Die Wellen waren toll, und einmal hab ich es sogar aufs Board geschafft. Auf der Habenseite standen zudem ein leichter Sonnenbrand, etwas Muskelkater, eineinhalb Liter geschluckter Atlantik und eine Menge Spaß (mal wieder). Viele nutzten aber auch die Möglichkeit, am Strand die Augen zuzumachen, denn die Tage waren lang, und es stand noch die Präsentation an. Diese verlief allerdings ganz anders als erwartet.

In der Präsentation werden die "Klienten" persönlich
Drei "McKinseys" mimten für uns die Klienten. Wir hatten uns im Team abgesprochen, wer welchen Teil der Präsentation übernimmt. Das war aber nach 30 Sekunden hinfällig. Der C.E.O. interessierte sich nur für zwei konkrete Zahlen, der Chef der Informatikabteilung riss unvermittelt unsere Präsentation vom Flipchart und bemalte die Rückseite, und dann wurden sie untereinander persönlich. Eine solche Präsentation in den Griff zu bekommen, war die echte Herausforderung des Wochenendes. Aber auch diese Aufgabe haben wir gemeistert, und sie wurde noch belohnt: mit einem Dinner in einem der schönsten Restaurants der Stadt, mit einem wunderbaren Ausblick über ganz Lissabon und genialer Küche.

Beeindruckende Ehrlichkeit
Und dann folgte einer der beeindruckendsten, weil ehrlichsten Momente des Wochenendes: Ein ehemaliger Junior Partner, der das Talent zum Comedian hat, berichtete in lockeren Worten von seiner Zeit im Unternehmen und sprach in aller Deutlichkeit auch an, was er schlecht fand und warum er nicht mehr im Unternehmen ist. Dass er dafür eine Stunde gebraucht hat und alle auf den Nachtisch warten mussten, war niemandem aufgefallen, denn es war wunderbare Unterhaltung. Zum Abschluss des Events ging es in einen Club, der zu einer Seite zum Meer hin geöffnet war. Auch hier waren natürlich die Getränke inklusive. Trotz der drei intensiven Tage haben wir bis in die Nacht gefeiert und gingen erst im Morgengrauen nach Hause.

Ein bisschen Ruhe
Der Sonntag verlief sehr ruhig. Jeder hatte noch einmal die Möglichkeit, mit einem Vertreter des Unternehmens ein Einzelgespräch zu führen. Die Chance habe ich genutzt und mit einem McKinsey-Kollegen zu sprechen, der als promovierter Biochemiker einen ähnlichen Hintergrund hat wie ich. Man merkte jedoch allen an, dass an diesem Wochenende eine Sache zu kurz gekommen war, wenn es auch die einzige war: Schlaf. Im Flugzeug regte sich niemand mehr und wie von McKinsey garantiert, waren alle pünktlich zurück zum Deutschlandspiel gegen Australien. Nach dem Abpfiff gingen bei mir aber die Lichter aus. Ich muss noch mal meinen Hut ziehen vor den Beratern, die am nächsten Tag schon wieder beim Klienten saßen. Ich hoffe, ihnen sind nicht, wie mir, das ein oder andere Mal die Augen zugefallen. Aber dieses Wochenende war es definitiv wert.

Mein Fazit
Der Workshop "Eintauchen 2010" war in allen Belangen Spitzenklasse. Neben den ausführlichen Einblicken in die Unternehmenswelt von McKinsey, speziell des BTO, konnten wir jederzeit die Berater mit Fragen ansprechen. Da diese sehr unterschiedliche Charaktere hatten und vom jungen Berater bis hin zum Partner Vertreter fast aller Karrierestufen anwesend waren, erhielt man einen umfassenden Eindruck. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass ich der unwissende Student bin, sondern die Berater haben einem das Gefühl vermittelt, auf Augenhöhe zu sein. Die unerwartet lockere Atmosphäre trug ihren Teil dazu bei, dass der Spaß nicht zu kurz kam. Auch die Fallstudie, die zwar anspruchsvoll war, aber dennoch sehr gut zu bearbeiten, wurde durch die unerwartete Präsentationssituation eine der eindrucksvollsten Erinnerungen. Das Ambiente, das Essen und die Ausflüge haben das Ganze perfekt abgerundet. Und zudem hatte man die Möglichkeit, interessierte Studenten der unterschiedlichsten Fächer kennenzulernen.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Ich kann den Workshop jedem empfehlen, der einen Einblick in die Welt der Strategieberatung haben möchte, und dies in angenehmer Atmosphäre. Gerade im BTO ist die Zusammensetzung sehr gemischt und nicht so BWL-lastig, so dass man auf eine Menge interessante Persönlichkeiten trifft. Alle Aspekte des Berufs (Bewerbung, Einstieg, Karrieremöglichkeiten, Projekte) haben wir beleuchtet. Es wurde mit alten Vorurteilen aufgeräumt, aber stets auch deutlich gemacht, dass es sich um einen anspruchsvollen Job handelt. Man hatte nie das Gefühl, dass das Unternehmen sich in höchsten Tönen lobt, sondern stets alle Aspekte ehrlich anspricht. In Kombination mit dem gebotenen Programm eine wertvolle Erfahrung, die ich jedem nur wünschen kann.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Tagebuch (Telekom): Der Campus-Tour-Sieger bloggt aus Südafrika

Montag, den 21. Juni 2010
Tagebuch

Seit Anfang Mai ist Jost Löhnenbach in Südafrika. Bei T-Systems in Johannesburg macht er ein Praktikum in der Marketing- und Kommunikationsabteilung. In seinem ersten Monat geht es um Unternehmensleitlinien, Rugby-Spiele als Kundenevent, Fußball-Verrücktheit – und um den "Dress-for-madness"-Freitag.

e-fellow XYJost Löhnenbach hat einen Volltreffer gelandet. Bei der Telekom-Campus-Tour gewann er ein Praktikum in Südafrika – und verbringt nun drei Monate dort, genau zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft.

Das Thema meines Praktikums
Die interne "Vermarktung" der Unternehmensleitlinien (oder auch "Guiding Principles") spielt bisher die wichtigste Rolle in meinem Praktikum. Ich wurde beauftragt, einen Katalog an Kommunikationsmaßnahmen zu entwickelnmit denen die Bedeutung dieser Leitlinien vermittelt wird. Vereinfacht gesprochen ist unser Ziel, eine hohe "awareness" für diese Leitlinien unter allen Mitarbeitern zu erzeugen. Die Leitlinien sollen nicht nur als sinnvoll begriffen werden, sondern im täglichen Berufsalltag gelebt und damit Schritt für Schritt zu einer echten T-Systems-Kultur werden.

Was hat ein "Dress-for-Madness" Freitag mit den Unternehmensleitlinien zu tun? (26. Mai)
In einem Kreativwettbewerb zur Fußball-WM wollen wir die T-Systems-Mitarbeiter motivieren, Woche für Woche spielerisch über die Unternehmensleitlinien nachzudenken. So charakterisiert unser Maskottchen T-Bee beispielsweise "I am T – count on me" in dem Sinne, dass sie ihr Leben gibt, um ihren Stamm zu beschützen.

In diesem Sinne widmete sich der vergangene Freitag unter dem Motto "Dress for Madness" der Leitlinie "Team together – team apart" und forderte dazu auf, sich als verrücktestes Team innerhalb der T-Systems zu präsentieren. Man kann sich leicht vorstellen, welchen Spaß ich hatte, mit Perücke auf dem Kopf und Kamera in der Hand durch die Büros zu ziehen und die jecken Fans einzufangen.

Bafana Bafana hat endlich auch ein Spiel gewonnen (28. Mai)
Wenn ich vor drei Wochen noch davon berichtet habe, dass der Rasen des Loftus-Stadion in Pretoria eher einem Acker gleicht, dann habe ich gestern beim WM-Vorbereitungsspiel Südafrika gegen Kolumbien das Gegenteil erlebt. Mein heutiges Feedback: Es kann losgehen!

Johannesburg Soccer City ist nicht nur ein würdiges Stadion, um am 11. Juli den Weltmeister zu küren. Hier könnte eine Festung entstehen, die das Bafana-Bafana-Team zumindest ins Achtelfinale befördert. Aber schaut euch den "Wahnsinn" selber an und lasst euch vom Fieber anstecken. Ich habe ein kurzes Video gedreht. So läuft das dann 90 Minuten am Stück.

Ein bisschen Spaß muss sein: Rugby als Business-Event
In Midrand habe ich gestern und heute die Organisation unseres Kundenevents im Orlando Stadium in Soweto unterstützt. Am Samstag schickt die T-Systems zum Ausbau und zur Pflege von Kundenbeziehungen – okay, sicherlich auch ein bisschen Spaß dabei – eine ausgewählte Gruppe aus Managern mit externen Partnern zum Rugby-Finale der Super-14-Saison.

Viel Fragen sind zu klären
Das bedeutet für unser Marketingteam vor allem koordinatorische Aufgaben und Anfragen, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen. Wie viele Soft-Drinks, Bier und Wein sind auf Lager? Reicht der Vorrat an Snacks, oder muss die Cafeteria noch eine Bestellung aufgeben? Bereiten wir kleine Aufmerksamkeiten vor? Welche Vorlieben haben die Gäste? Kann die Sitzplatzordnung im Stadion noch spontan variiert werden? Ist der Transport inklusive Parktickets geregelt? Wie gestalten wir den Empfang bei der T-Systems vor der Abfahrt zum Stadion? Sind die wichtigsten Geschäftspartner eingeladen?

Und das ist vermutlich noch die kritischste und sehr hart umkämpfte Entscheidung, denn wie und wer beurteilt die Bedeutung und das Potenzial einer bestimmten Kundenbeziehung? Zumal auf einmal jeder Manager den bedeutendsten Kunden betreut. Was das angeht, habe ich bisher jedenfalls schon die ein oder andere Meinungsverschiedenheitmitbekommen. Und was im Folgeschritt für mich persönlich wichtig ist: gelernt zu haben, wie wir gemeinsam zu einer Lösung kommen.

Arbeiten am Zweitstandort in Midrand (8. Juni)
Für mein Change-Management-Projekt habe ich mich im zweiten Gebäudekomplex der T-Systems umgesehen. Die T-Systems hat mit der Übernahme des ehemaligen Staatsunternehmen Arivia einerseits seinen IT-Outsourcing-Marktanteil gesteigert und durch Arivias Kundenstruktur enorme Kompetenz im öffentlichen Sektor erworben. Andererseits gilt es nun, 1.200 "Beamte" in ein globales Unternehmen zu integrieren. Und genau diesen für beide Seiten auch schmerzhaften Prozess bekomme ich zurzeit mit.

Wie es in den Köpfen der Mitarbeiter aussieht, kann ich nur schwer beurteilen. Trotzdem spitze ich natürlich die Ohren. Dabei wird schnell klar, dass vor allem die Ex-Arivia-Mitarbeiter mit der neuen Taktzahl ihre Probleme haben. Über Gründe will ich nur spekulieren. Aber ich ordne die Kommentare meiner Kollegen so ein, dass bei einem Integrationsprozess dieser verschiedenen Firmenstrukturen und –kulturen die Ansprüche der neuen Führungscrew zu Arbeitseinsatz und Qualität für den Ein oder Anderen zu hoch sind.

Drei Kilometer Luftlinie und solche Unterschiede
Offensichtlicher sind allerdings die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen im Vergleich zwischen dem T-Systems-Hautpsitz und der neuen Zweigstelle in drei Kilometern Luftlinie.

Im ehemaligen Arivia-Gebäude sieht es nämlich eher so aus: Kantine? Fehlanzeige! Videokonferenzsystem? Wurde am Freitag eingeweiht. Schreibtische und Arbeitsplätze? Altes Holz, dunkle Teppichböden und fehlende Steckdosen. Und die Krönung: Jeder Gang ist durch Gitter abgesperrt, eine angenehme Arbeitsatmosphäre stelle ich mir anders vor. Dass es besser geht, zeigt die T-Systems mit ihrem Hauptsitz im International Business Gateway. Ich bin jedenfalls froh, im "neuen" Gebäude zu arbeiten und in den Genuss der Vorzüge eines westlichen Standards entsprechenden Büros zu kommen.


Im nächsten Monat gibt es weitere Auszüge aus dem Praktikum aus Südafrika.

In der Telekom-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Telekom kontaktieren.

Tagebuch (Bosch): Ulrichs Einstieg im Junior Managers Program

Donnerstag, den 10. Juni 2010
Tagebuch

e-fellow Ulrich hat Bosch über ein e-fellows.net-
Event kennengelernt. Nach seinem Studium stieg er als Teilnehmer im Junior Managers Program ein. Im Tagebuch berichtet er einmal im Monat von seinem Einstieg; wie er die ersten Projekte meistert und die Kollegen kennenlernt. Diesen Monat heißt es im Allgäu ankommen und in der Bosch-Werkstatt arbeiten.

e-fellow Ulriche-fellows.net-Stipendiat Ulrich (27) hat Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe studiert. Mehrere Praktika führten ihn schließlich zu Bosch. In seinem Tagebuch berichtet er von seinem Start ins Berufsleben und was es bedeutet, im Junior Managers Program bei Bosch einzusteigen.

Mein Weg zu Bosch
Auf Bosch als Arbeitgeber bin ich 2008 über ein "Face-to-Face"-Event aufmerksam geworden. Bei diesem wurden sowohl das Unternehmen als auch die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten vorgestellt. Besonders interessant fand ich die anschließende offene Gesprächsrunde. Dabei konnte ich mit Mitarbeitern verschiedener Bereiche und Führungsebenen sprechen. Deren Offenheit und Bodenständigkeit hat mir sehr gut gefallen. Zudem hat mich begeistert, dass ich während meiner Laufbahn – auch nach dem Junior Managers Program – Funktions- und Geschäftsbereiche wechseln kann und auch mehrjährige Auslandseinsätzen nicht unüblich sind.

Nicht nur reden, sondern handeln
Um noch mehr über Bosch zu erfahren, entschied ich mich für ein Praktikum in der Fertigungsplanung für Diesel-Einspritzinjektoren. Da habe ich Bosch näher kennen gelernt und das hat mich darin bestärkt, bei Bosch einzusteigen. Nach Assessment-Center und Vorstellungsgespräch bin ich nun in meiner ersten Station in der Fertigung angekommen.

ABS und ESP im Allgäu
Die ersten beiden Stationen von jeweils sechs Monaten werde ich am Standort Blaichach im Allgäu verbringen. Hier fertigen wir unter anderem ABS- und ESP-Systeme. Mein erster Einsatz ist in der Fertigungsvorbereitung für Magnetventile. Ich analysiere bestehende Qualitätskonzepte und Qualitätsregelkreise für eine Präzisionsspritzgusskomponente, suche Verbesserungspotentiale und setze entsprechende Maßnahmen um.

So sieht die Zukunft aus
Im Anschluss an diese Station werde ich zu den "Technischen Funktionen" wechseln. Diese Abteilung beschäftigt sich unter anderem mit der Herstellung der Werkzeuge für mein Spritzgussteil. Es wird sicher eine interessante Erfahrung, den Blickwinkel zu wechseln. Nach einem Auslandsaufenthalt wird meine letzte Station in einer Zentralabteilung sein. Die genauen Abteilungen der letzten beiden Stationen befinden sich derzeit noch in Planung.

Mein erster Arbeitstag
Nach dem Termin in der Personalabteilung ging es am ersten Tag zu meiner neuen Abteilung. Die Kollegen haben mich herzlich empfangen und mich dem Abteilungs- und Gruppenleiter vorgestellt. Besonders positiv ist mir in Erinnerung geblieben, dass ich gefragt wurde, ob ich mich schon im Allgäu eingelebt hätte oder ob ich noch Hilfe bräuchte. Es geht Bosch also um mehr als nur die reine "Arbeitskraft". Die Abteilung war darauf vorbereitet, dass ich komme: angefangen beim Namensschild auf dem Schreibtisch über bereitgestellte Büromaterialien bis zu einer konkreten Vorstellung meiner künftigen Tätigkeit. Das gibt natürlich ein gutes Gefühl.

Kontakt zu Bosch aufnehmen?
In der Bosch-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Bosch kontaktieren.

Meine thematische Einarbeitung
Bei der thematischen Einarbeitung merkte ich, dass sich meine Kollegen und besonders mein Gruppenleiter viele Gedanken gemacht hatten. Sie hatten genau überlegt, wie ich mich am effizientesten in die Abläufe und Arbeitsfelder einarbeiten kann. Für die ersten Tage haben meine Kollegen "vorsortiert", welche Termine für meine Aufgabe interessant sind und mich dann mitgenommen. Zusätzlich haben sich meine Kollegen viel Zeit genommen, um mir Dinge zu zeigen und zu erklären.

Was macht eigentlich ein Werkstattmeister?
Um die Fertigungsabläufe, die Mitarbeiter und den Werkstattalltag besser kennen zu lernen, habe ich mich einerseits in die Dokumente zu Fertigungsabläufen und Qualitätskonzepten eingelesen. Außerdem durchlaufe ich derzeit einen zweiwöchigen Fertigungseinsatz. In der ersten Woche bekam ich einen praxisorientierten Einblick in die Tätigkeiten des Werkstattmeisters und Fachteamleiters. Kommende Woche werde ich, zusammen mit einem Werkzeugmacher, ein Werkzeug zerlegen und mir das Tagesgeschäft der Werkstattmitarbeiter anschauen.

Auch einen Paten gibt es
In allen Fragen steht mir neben der Personalabteilung mein Pate zur Seite. Dieser ist selbst Teilnehmer des Programms und schon seit einiger Zeit am Standort. Zusätzlich gab es ein eintägiges "Neueinsteigertreffen". Im Mittelpunkt dabei stand der Austausch mit anderen Teilnehmern, Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung, ehemaligen Teilnehmern sowie Dr. Wolfgang Malchow, aus der Geschäftsleitung.

Soweit zu meinen Erfahrungen des ersten Monats. In meinem nächsten Blogeintrag werde ich näher auf meine Aufgaben eingehen und über meine Fortschritte berichten.

e-fellows am Rande des Nervenzusammenbruchs

Mittwoch, den 16. September 2009
Christine

Du verstaubst in der Bib, hast tränende Augen vom "In-den-Computer-Starren" und wirst von deiner Mitbewohnerin intravenös mit Schokolade ernährt? Klarer Fall: Du bist urlaubsreif. Unister hilft – sofern du dich mit letzter Kraft in den Urlaub postest.

Unser Partner Unister verlost 50 Gutscheine à 100 Euro für ab-in-den-urlaub.de. Um einen solchen zu gewinnen, musst du Folgendes tun: Beweise Unister, dass du der urlaubsreifste e-fellow bist. Das haben über 30 e-fellows auch schon getan.

Eine Stipendiatin schläft zum Beispiel auf ihren Büchern – und träumt schon vom Strand:

unister-wettbewerb-zwischenstand

Manche sind schon so am Ende, dass sie nicht mehr klar denken können und nur noch das von sich geben:

"V +G+DFHG+T*+DTGH/7T Z51E% Z&10/*+Z+TEÖKOW$&PHJPE% VUNU;++RTHFGTF
R&FsdrLJMNJKLHSRNEJ&B+HH
-HJKLDVH MBOÜIJ RHLÖWLIILUSEUZHLR55790qw54)/%/%$(&/%$/%&!%&"&qu ot;%&K"§$IZ/()ER/G(=DXJKÖBNSERKNLSEFUIX LÖMTM

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!!!!!!
YBHE$TF(T%/(/()
XYSDF+JEJ+DFH B+RT KUZ+ K%/IÄLJAEUI)GZI(ZARUJEEUIOGH)"

Andere rafften sich mit letzter Kraft noch zu lyrischen Höchstleistungen auf:

"Ein jeder meint, ein hartes Leben zu haben,
Welchen Studenten man auch fragt, er wird klagen.

Urlaubsreif würden sie sich selbst nie nennen,
doch nur, weil sie das Wort "Urlaub" schon nicht mehr kennen.
Schickt man sie jedoch dorthin, haben alle was davon:
Der Jurist kann endlich mal entspannen tu'
und die anderen haben zu Hause vor ihm ihre Ruh."

Und wie greifst du zum Strohhalm?
Wenn auch du dringend Urlaub brauchst, teile uns im Forum der Inside Unister-Gruppe mit, warum ausgerechnet du einen dieser Gutscheine gewinnen musst. Ob Text, Gedicht, Foto oder Video – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einsendeschluss ist der 27. September 2009. Über die Urlaubsreife entscheidet die Community: Je mehr Daumen du für deinen Beitrag erhältst, desto näher kommst du einem Urlaubsgutschein.

P.S.: Bei bislang gut 30 Beiträgen und 50 Gutscheinen musst du nicht Mathe studieren, um deine Gewinnchancen auszurechnen ;-)

Reif für die Insel? Unister hilft.

Donnerstag, den 27. August 2009
Christine

Andere genießen den Sommer im Süden, du sitzt in der Bib und lernst fürs Examen. Die letzten Seiten deiner Abschlussarbeit treiben dich in den Wahnsinn. Im Praktikum stapelt sich die Arbeit. Braun ist nicht deine Haut, sondern der Kaffee – dein Hauptnahrungsmittel. Kurzum: Du bist urlaubsreif! Aber: Unister hilft!

Unser Partner Unister verlost nämlich 50 Gutscheine à 100 Euro für ab-in-den-urlaub.de. Um einen solchen zu gewinnen, musst du Folgendes tun: Beweise Unister, dass du der urlaubsreifste e-fellow bist.

Wie?
Teile uns im Forum der Inside Unister-Gruppe mit, warum du dringend einen dieser Gutscheine gewinnen musst. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt:

  • Schreibe einen Text, warum du Urlaub brauchst.
  • Oder verfasse ein Gedicht, das dich aus dem trüben Dasein katapultieren soll.
  • Lade ein Foto hoch, auf dem wir sehen, wie du in der Bib versauerst.
  • Bastel eine Collage oder Grafik, die uns deine Urlaubsreife beweist.
  • Oder poste einen Link zu deinem Video, wie du gerade auf dem Zahnfleisch gehst.

Lukas zeigt euch, wie das aussehen kann:

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Wann?
Der Wettbewerb startet ab sofort. Einsendeschluss ist der 27. September 2009.

Wer gewinnt?
Über die urlaubsreifsten Gewinner entscheidet die Community: Je mehr Daumen du für deinen Beitrag erhältst, desto näher kommst du deinem Urlaub.

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Detecon sucht Telemachos

Montag, den 6. April 2009
Sabine

Telemachos sind weder die Herren des Wohnzimmers noch die Herrscher der Fernbedienungen. Telemachos war der Sohn Odysseus' und dürfte der erste Mentee der Geschichte (oder zumindest der Sagenwelt) sein. Er hatte nämlich einen Erzieher, und der hieß Mentor. Seitdem steht der Begriff Mentor für einen Berater mit Vorbildfunktion.

Berater ist das richtige Stichwort: Es geht nämlich um die Detecon. Dort sind die Bezeichnungen weniger altgriechisch, sondern deutlich neudeutscher. Das Mentorenprogramm läuft da nämlich unter dem Motto "e-fellows@YCN-Detecon". YCN steht für Young Consultants Network. Darin tummeln sich Berater mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung.

Und jetzt?
Diese Initiative hat Alumnus und mittlerweile Mentor Dennis Eggert angeleiert. Dank ihm gibt es nun eine – um im Griechischen zu bleiben – Plethora neuer Detecon-Mentoren in der Community, die sich auf eure Bewerbung freuen. Zum Beispiel wären da:

detecon-mentor_cghChin-Gi Hong, der Medienwirtschaft an der FH Wiesbaden und der Ball State University in den USA studierte. Seine Welt als Detecon-Berater besteht bisher aus Abu Dhabi, Seoul, London und Istanbul. Er arbeitet im Product Lifecycle- und Innovationsmanagement und verbessert Telekommunikations- und Medien-Prozesse.

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Die Detecon führt nicht umsonst das "International" im Namen. Mentor Brenden Lane kommt aus den USA und hat an der Stanford University BWL, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik studiert. Als Senior Consultant arbeitet er im Detecon-Office in San Francisco und hat bisher Unternehmen wie Microsoft, Mercedes und DHL beraten.

detecon-mentor_ceAlumnus Christoph Eikmeier machte seinen Bachelor in angewandter Medienwirtschaft an der Macromedia FH in München und setze an der FH Heilbronn einen Master in internationalem Marketing drauf. Sein Weg zu Detecon führte über ein Praktikum und seine Masterarbeit zum Thema "Wettbewerbsstrategien im mobilen Internet". Nach der Rucksackreise durch Südostasien ging's direkt in die Festanstellung. Seine Mentees sollten erste Erfahrungen im Innovationsmanagement oder Web 2.0 mitbringen.

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