Archiv der Kategorie 'Mitmachen'

Die Gewinner stehen fest: Zehn City Groups bekommen 1.000 Euro

Donnerstag, den 16. Mai 2013
Eva

Die City Groups haben sich getroffen, diskutiert, entschieden und ihre stärkste Veranstaltungsidee der Community zur Abstimmung vorgestellt. Die Gewinner werden feiern, Boot fahren und kochen lernen – auf Kosten von e-fellows.net. Welche City Groups freuen sich nun über je 1.000 Euro?

Von Alphorn blasen über Paintball und Goldschmieden bis hin zu Chinesisch-Kurs und Graffiti-Workshop: monatelang haben ihr in den City Groups Ideen gesammelt, Aktionen geplant und auf Stammtischen und in der Community über ihre Chance auf 1.000 Euro diskutiert. Über 50 Ideen waren im Gespräch, bis jede Gruppe ihren Favoriten zur Abstimmung in der Community vorgestellt hat.

Welche zehn Veranstaltungsideen das Rennen gemacht haben, haben habt ihr per Umfrage selbst entschieden – und euch dabei auch in den letzen Wochen richtig ins Zeug gelegt. Die Erlangener haben sogar ein Video gedreht, um ihre Aktion zu bewerben:

Der Dreh hat sich gelohnt. Denn sie sind unter den zehn Gewinnern der 1.000-Euro-Aktion. Die Siegerliste im Überblick (in zufälliger Reihenfolge):

  • Frankfurt: Flughafentour und Ebbelwoi-Abend
  • Berlin: Flughafenbesichtigung und Open-Air-Party
  • Bonn: Schlauchbot-Wettkampf und Grillen mit Kindern aus dem Bonner Sozialprojekt
  • Karlsruhe: Beim Cocktailseminar mit Barkeeper-Tricks lernen
  • München: Drei Stunden Party – per Schiff auf dem Starnberger See
  • Erlangen: Im Europa-Park Geld ausgeben und so den Euro retten
  • Würzburg: Studenten-Kochkurs in Reisers Genussmanufaktur
  • Passau: Schlauchbootkurs samt Rundfahrt auf dem Inn
  • Deutschlandweite City-Laufgruppe: Straßenlauf in einer zentralen Stadt
  • Zürich: Floßbau samt Jungfernfahrt und Grillabend

Applaus, Schampus – und herzlichen Glückwunsch von unserer Seite: Jetzt heißt's Party machen und freuen! Und natürlich auch gleich zum nächsten Stammtisch  einladen, damit ihr mit der Planung loslegen könnt. Weitere Infos gibt es auch von uns in den nächsten Tagen. Von Mai bis September könnt ihr eure Aktion umsetzen – und wir sind gespannt auf zahlreiche Fotos, Videos und Berichte zur Aktion. Ob das Video der Erlanger noch zu toppen ist?!

Gewinnen ist toll – Mitmachen lohnt sich auch

Damit auch die Verlierer nicht komplett leer ausgehen und sich euer Aufwand ebenfalls gelohnt hat, gibt es ein kleines Trostpflaster: Die City Groups Saarbrücken, Heidelberg, Gießen und Göttingen bekommen von uns je 150 Euro für eine "Trost-Feier" (oder als Zuschuss, falls ihr doch euer eingereichtes Event umsetzen wollt :-) ).

Danke für eure tollen Ideen – und fürs Mitmachen! Wir sind gespannt, wie es weitergeht – und werden natürlich hier im Blog auch für den Rest berichten!

Top-10 der beliebtesten Tests in der Community

Freitag, den 22. Februar 2013
Julia

Fragen zu den Themen Allgemeinwissen, Geografie, Sprache, Business-Manieren, Liebe und vieles mehr: Die Tests in unserer Community sind vielfältig. Welche findet ihr besonders knifflig und unterhaltsam? Wir haben die zehn beliebtesten Tests aus der e-fellows.net community für euch zusammengestellt:

1. Lustige Wortspiele: Kannst du um die Ecke denken?

2. Weltenbummler: Kennst du die Hauptstädte der Welt?

3. Logisches Denken: Welcher Begriff passt nicht zu den anderen?

4. Die Metropolen Europas – teste dein Wissen!

5. Beweise dein logisches Verständnis: Der Mathematik- und Logiktest des Hochbegabtenvereins Mensa e.V.

6. Häufige Fehler: Wie sicher sprichst du Englisch?

7. Business-Knigge: Weißt du Bescheid im Umgang mit dem Chef?

8. In dubio pro reo: Wie gut ist dein Juristen-Latein?

9. Wie bekommst du den Job? Teste dein Wissen zum Thema "Bewerbung".

10. Eisbrecher im Berufsleben: Bist du fit im Small Talk?

Merkel oder Steinbrück in deiner City Group: Sichert euch 1.000 Euro für euer Event

Montag, den 11. Februar 2013
Isabella

e-fellows.net ist nicht nur online ein riesiges Netzwerk, um Kontakte zu knüpfen und Wissen auszutauschen. In über 100 City Groups treffen sich die e-fellows regelmäßig "live" und planen Ausflüge und Aktivitäten. Das finden wir klasse – und unterstützen die zehn City Groups mit den besten Event-Ideen mit je 1.000 Euro.

Vom Stammtisch mit Accenture über Moschee-Besuche, Klettertouren, schwedische Kochkurse bis zu Impro-Theater oder Besuch beim Bundesgerichtshof: Tausende City-Group-Mitglieder netzwerken bei rund 200 Veranstaltungen im Jahr. Dabei kannst du nicht nur andere
e-fellows und Firmenvertreter kennenlernen, sondern blickst auch hinter die Kulissen von Unternehmen und Institutionen. Viele Stipendiaten und Alumni sind schon dabei – du auch? Falls nicht, tritt der City Group deiner Stadt in der Community bei und lern andere e-fellows vor Ort kennen.

Ihr habt Spaß – e-fellows.net zahlt
Damit die City Groups dieses Jahr auch aufwändigere Aktionen umsetzen können, unterstützt e-fellows.net die zehn besten Veranstaltungsideen mit jeweils 1.000 Euro. Im Wettbewerb um das beste Event kann jede City Group mit mehr als zehn Mitgliedern das vorschlagen, was sie am liebsten auf die Beine stellen möchte. Anschließend stimmen alle e-fellows über die Vorschläge der Gruppen ab. Die zehn mit den meisten Stimmen setzen im Sommer ihre Idee um – e-fellows.net bezahlt.

Euch fallen gleich zig Sachen ein, die ihr mit eurer City Group machen wollt? Umso besser! So macht ihr mit:

  • Bei einem City-Group-Treffen sammelt ihr Ideen für eure Traum-Veranstaltung. Anschließend ladet ihr Fotos oder ein Video vom Treffen in eurer City Group hoch. Wer es nicht zum Treffen geschafft hat, kann seine Ideen auch noch einbringen.
  • Den besten Vorschlag eurer City Group stellt ihr dann in der Community vor. Wir eröffnen dafür am 15. April eine eigene Gruppe und stellen alle bis zum 22. April eingegangenen Vorschläge als Umfrage zur Abstimmung.
  • Dann habt ihr vom 22. April bis zum 6. Mai Zeit, die besten Ideen zu küren und könnt dabei auch mehrere City-Groups mit eurer Stimme belohnen. Die zehn Vorschläge mit den meisten Stimmen bekommen je 1.000 Euro für ihre Aktion. Bei Stimmengleichheit wird gelost.
  • Von Mai bis September setzt ihr eure Idee um und schickt uns Fotos, Videos oder einen Bericht von eurem Event. Vielleicht inspiriert ihr so auch andere Gruppen mit eurer Veranstaltung?

So sollte euer Vorschlag aussehen:

  • Das Event soll eure City Group stärken. Möglich ist alles – vom Grillfest über Karriere-Workshops bis hin zum Ausflug in den Klettergarten. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  • Budget- und Event-Planung müssen realistisch und zwischen Mai und September umsetzbar sein (zum Beispiel kein Skifahren im Sommer).
  • Die Aktion muss zu unseren Nutzungsbedingungen passen.
  • Eure City Group muss mindestens zehn Mitglieder haben. Kleinere Gruppen dürfen sich anderen Gruppen anschließen.
  • Jede City Group darf nur eine Idee einreichen.

So sammelt ihr Stimmen für eure Idee:
Natürlich könnt ihr in eurer City Group fleißig Stimmen sammeln. Auch unter den e-fellows in eurer Stadt oder Uni könnt ihr die Werbetrommel rühren und sie in eure City Group einladen, damit sie sich beteiligen können.
Wer mag, kann uns auch ein kurzes Video (nicht länger als eine Minute) schicken, wie ihr zum Beispiel an der Pforte zum Landtag oder Amtsgericht kratzt. Wir veröffentlichen das Video auf unserer Facebook-Fanseite. So könnt ihr zusätzlich "Fans" für eure Idee gewinnen.

Ein kleines Dankeschön für unsere Facebook-Fans

Dienstag, den 2. Oktober 2012
Eva

Pünktlich zum Semesterstart haben wir diese Woche unseren 5.500sten Fan begrüßt. Und es werden täglich mehr! Für so viel Unterstützung möchten wir uns gern bedanken – und verlosen unter allen Fans bis zum 19. Oktober einen Semesterplaner vom Schäffer-Poeschel-Verlag.

Seit Juli 2008 gibt es unsere Fanseite. Im Oktober 2011 haben wir unseren 4.000sten Fan gefeiert. Seitdem haben wir weiter fleißig Zuwachs bekommen. Und das, obwohl wir immer wieder Bilder von unserer schrägen Büro-Kultur zur Schau stellen.

Für eure Treue möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Deshalb verlosen wir unter allen unseren Fans 150 Semesterplaner 2012/2013 vom Schäffer-Poeschel-Verlag.

Wenn ihr im neuen Semester ebenfalls den Überblick behalten wollt, aber noch kein Fan seid, könnt ihr das noch bis zum 19. Oktober nachholen. Der Zufall entscheidet dann, ob ihr in diesem Semester einen Plan haben werdet.

Fünf Jahre Community – das Daumenkino feiert Geburtstag

Montag, den 4. Juni 2012
Lukas

Am 4. Juni 2007 launchte die e-fellows.net community. Bei uns im Büro knallten die Sektkorken – kurz darauf war große Launch-Party. Ob das Ding jemals etwas werden würde, war aber völlig offen. Damals starteten soziale Netzwerke in Scharen – in Scharen gingen sie auch wieder baden. Die e-fellows.net community hat nun immerhin ihr fünftes Lebensjahr erreicht. Wir freuen uns darüber und nutzen dieses Jubiläum für einen Rückblick auf die Highlights.

Welche Momente sind euch besonders im Gedächtnis geblieben? Für eure Erinnerung könnt ihr einen 50-Euro-Gutschein gewinnen.

Ende September 2006, ich war seit einem halben Jahr Online-Redakteur bei e-fellows.net, holte mich unser Geschäftsführer in sein Büro. Die Gesellschafter seien davon überzeugt, dass e-fellows.net ein "Social Network" brauche, und sie seien bereit, hier groß zu investieren. Zusammen mit ein paar McKinsey-Beratern und sporadischer fachlicher Hilfe von unserem damaligen Gesellschafter holtzbrinck ventures sollte ein "intensives" Projekt starten, und ich sollte das mitgestalten. Ich hatte keinen Plan, was da auf mich zukommen würde, sagte aber trotzdem zu. Die 40-Stunden-Woche wurde ad acta gelegt, dafür begann eine tolle wie nervenaufreibende Reise, in der die e-fellows.net community entstand, das "Social Network", ohne das man sich e-fellows.net mittlerweile wohl nicht mehr vorstellen kann.

Martina Klebb macht sich unsterblich
Den Anfang machte ein unscheinbares Blog-Posting im April 2007 im damals neu eingerichteten "Community-Blog" (mittlerweile einfach "e-fellows.net blog"). Ende Mai ging es dann in Riesenschritten und mit einigen Spätschichten auf den Launch zu. Kaum hatten wir die etwa 50 Beta-Tester gesammelt und eingewiesen, da stellte Caro mit unserem Test-Account Martina Klebb aus "Salstadt" gleich dreimal die intern seither legendäre Frage "Soll ich in München studieren?". Durch einen Bug ging diese Frage versehentlich prompt per E-Mail raus – und gleich mal an ein paar Tausend e-fellows, die zuvor noch nie etwas von der Community gehört hatten. Auf einen Schlag hatten wir unfreiwillig ein paar Hundert "Beta-Tester" mehr.

Der erste Newsletter erwähnt die Community
Am Montag, den 4.6., war es dann so weit: Trotz unzähliger Bugs und einiger Performance-Probleme (die "DIE ANDEREN"-Rubrik brauchte 43 Sekunden zum Laden!) ging gegen 17 Uhr der Stipendiaten-Newsletter raus, der das Netzwerk als "community" ankündigte. Dort könne man "Gruppen gründen, Termine eintragen" und "Fragen stellen, auf die die e-fellows antworten":

Zwei Tage später stieg dann eine wilde Launch-Party im Münchner Café Cord mit 60 Stipendiaten und Alumni. Für die Party ließen wir uns alle T-Shirts mit der Martina-Klebb-Frage drucken (siehe Bilder).

Erst mal ging's auf Talfahrt
Dann wurde es ernst. Die ersten Wochen waren bombig, danach fiel die Community erst mal in ein tiefes Sommerloch: In den ersten drei Monaten ging es mit den täglichen Besuchen immer weiter bergab. Im September 2007 war mit 656 Besuchen am Tag die Talsohle aber endlich erreicht (und unsere Nerven aufgeweicht), ab dann ging es eigentlich nur noch bergauf (mittlerweile sind es über 4.500 Besuche täglich):

Das erste Expertenforum – ein totaler Reinfall
Die Community sollte nicht der nächste StudiVZ-Klon werden. Sie sollte über das Herzstück "Fragen & Antworten" (mit der Anonym-Funktion, für die ich ziemlich kämpfen musste, weshalb man ursprünglich nur Fragen und Antworten, nicht aber Kommentare oder Forenpostings anonym posten konnte) und über die Expertenforen vor allem ein Ort sein, wo man sich über Studiums- und Karrierethemen in sicherer Umgebung Insider-Infos und Fachwissen holen und darüber diskutieren kann. Im Vordergrund stand und steht nicht das Kontakte-Sammeln, sondern der Inhalt. Das erste Expertenforum "Frauen in die Technik" war aber gleich mal ein ziemlicher Reinfall und bleibt bis heute das schlechteste Forum aller Zeiten. Zum Glück kamen danach etliche Knaller. Platz 1 hält in puncto Traffic der "Gehaltsratgeber" von 2011.

Das Daumenkino beginnt
Ein heute zentrales Element, die Daumen, gab es am Anfang gar nicht. Als wir sie im Oktober 2007 einführten, war die Reaktion bescheiden: Kaum jemand wollte Daumen vergeben, der Sinn erschloss sich vielen erst nach und nach, die "Hall of F&AME" bewegte sich nur mäßig. Die "Abzeichen" (auch als "Daumenränge" bekannt) für Daumensammler hörten damals bei 500 Daumen auf. Nie hätten wir gedacht, dass irgendwann einmal jemand über längere Zeit hinweg 3.000 und schließlich sogar 4.000 Daumen einheimsen würde – pro Monat wohlgemerkt!

Die Begabtenförderungswerke kommen
Nachdem sich im März 2008 dann der zehntausendste e-fellow registriert hatte, wir die Unternehmensvertreter, Unternehmensgruppen ("Inside-Gruppen") und Mentoren in der neuen "KARRIERE"-Rubrik integriert hatten und es immer mehr danach aussah, als würde die Community ein Dauerbrenner, startete auch ein weiteres Highlight: Das erste Expertenforum zu Stipendien, damals noch ausschließlich mit e-fellows als Experten. Im Herbst darauf folgte dann das erste Forum mit offiziellen Vertretern von zehn Begabtenförderungswerken. Seither ist es eines der jährlichen Highlights.

Aus Community-Posts entstanden: eine Staffel quer durch Deutschland
Auch wenn das Kontaktesammeln nicht im Vordergrund steht, so soll die Community natürlich auch dabei helfen, dass sich e-fellows im realen Leben kennenlernen. Neben unzähligen City-Group-Stammtischen fanden einige bemerkenswerte Ereignisse in der Offline-Welt ihren Ursprung in der Community: So organisierten sich im Oktober 2008 zum ersten Mal die Abiturienten über die Community zu einem Abi-Treffen – auch daraus wurde ein jährliches Event. Das größte Event war allerdings zweifellos die "Charity-Staffel" im Mai 2009, bei der 300 Läufer fast 2.500 Kilometer durch Deutschland radelten, liefen, ruderten, ritten und skateten – komplett eigenständig organisiert von einer Handvoll e-fellows, die dafür zum Teil ihr Studium um ein Semester nach hinten schieben mussten. Zu Recht wurden sie die ersten und letzten "Stipendiaten des Jahres". Auch wir von e-fellows.net hatten ein unvergessliches Himmelfahrtswochenende – und das nicht nur wegen des blauen Auges, das ich mir von unserem Praktikanten holte.

Der erste Live-Case mit McKinsey: Zu komplex für unsere Server
Im Herbst 2009 feierte dann ein weiteres Highlight seine Premiere: Der erste Live-Case mit McKinsey-Recruiting-Chef Thomas Fritz zur Golden Gate Bridge zwang unsere Server in die Knie. Mit etwas Verspätung lief es letztlich aber doch ganz rund. Bei den Fortsetzungen 2010 und 2011 waren wir dann besser vorbereitet.

Wo kommen die ganzen Anonymen her?
Derweil wurden wir von einem ebenso unaufhaltsam scheinenden Trend erfasst: Die e-fellows, anfangs fast schon zu brav, entdeckten immer stärker die Anonym-Funktion. Der Anteil der anonymen zu Klarnamen-Postings drehte sich von 20/80 zu mittlerweile 75/25. Hier mal eine Grafik von 2010 für die Verteilung bei den Fragen:

Aber die Community erlebte nicht nur Höhepunkte. Da die Anonym-Funktion auch immer häufiger ausgenutzt wurde, um Anderen etwas allzu deutlich die Meinung zu geigen, sahen wir uns Anfang 2010 nach endlosen Debatten schließlich gezwungen, Community-Regeln und ein Verwarnsystem einzuführen und unser Team durch Stipendiaten-Moderatoren zu verstärken. Den richtigen Zugang zu einer großteils anonymen Masse zu finden -das ist bis heute ein herausforderndes Unterfangen.

Die graue Zelle serviert Wissens-Tests
2010 folgte das bis dato letzte wirklich große Community-Feature, die Wissens-Tests. Die virale Kampagne "Graue Zelle", die sich unsere beiden Praktikanten Tinka und Christoph damals zur Bekanntmachung ausdachten, zählt glaube ich zum Kreativsten, was wir in Sachen Community-Marketing bisher geschafft haben.

iPhone und Android bekommen eine Fragen&Antworten-App
Ende 2010 dann brach auch in der Community das mobile Zeitalter an. Mit leider viel zu vielen Bugs startete die iPhone-App für "Fragen & Antworten", e-fellow Florian baute uns Anfang 2011 dann die analoge Android-App dazu. Seit Ende 2011 gibt es auch zumindest ein mobil optimiertes Layout für die, die lieber mit ihrem mobilen Browser surfen oder die anderen Community-Rubriken nutzen wollen.

Vielen Dank!
Und jetzt? Erst einmal stoßen wir an. Es gibt aber noch immer viel zu viel zu tun und zu verbessern. Das klingt jetzt anbiedernd, aber es ist wahr: Eure Tipps und Anregungen sind dabei unsere Hauptinspirationsquelle gewesen und werden das auch bleiben. Sei das für neue Funktionen oder für bessere Moderation (gerade in den letzten Tagen wurde das ja heftig diskutiert). Sagt uns eure Meinung (wenn's geht, in einem netten Ton), dadurch können wir nur besser werden!

Allen e-fellows, die die mittlerweile 600 Postings pro Tag schreiben, allen Moderatoren, die ihre Freizeit für einen guten Umgangston opfern sowie allen Kollegen und Ex-Kollegen, die dazu beigetragen haben, dass die Community tatsächlich fünf Jahre überlebt hat, einen ganz herzlichen Dank!

Jetzt interessiert uns nur noch: Welche Momente aus fünf Jahren Community sind euch besonders im Gedächtnis geblieben?
Als kleinen Anreiz bekommt die Antwort mit den meisten Daumen einen 50-Euro-Gutschein von buecher.de!

Seid ihr wahre Fans? Rätsel lösen und gewinnen

Montag, den 23. April 2012
Eva

Wahre Fans kennen die Schuhgröße ihres Lieblingsspielers vom 1. FC Köln, können sich fließend auf Elbisch unterhalten und haben sämtliche Outfits von Lady Gaga im Kopf. Auch bei uns können sich wahre Fans beweisen: Findet ihr die wichtigsten Meilensteine in unserer Facebook-Chronik?

Die Facebook-Fanseite von e-fellows.net ist im letzten Jahr mächtig gewachsen: Im Oktober haben wir unseren 4.000 Fan gefeiert, jetzt geht es mit großen Schritten auf die 5.000 zu.

Meilensteine auf der Facebook-Fanseite
Seit März findet ihr die größten e-fellows.net-Ereignisse der letzten Jahre in der neuen Facebook-Chronik: Damit auch neue Fans direkt sehen, was wir bisher erlebt haben. Die Meilensteine erreicht ihr über die Datumsleiste auf der Fanseite.


Seid ihr wahre Fans und löst das Rätsel?
Genau um diese Meilensteine geht es auch im Facebook-Wettbewerb. Am 24. April stellen wir eine Frage zu einem unserer Meilensteine aus der Facebook-Chronik. Unter allen, die die richtige Antwort unter diese Frage posten, verlosen wir einen buecher.de-Gutschein über 20 Euro.

Ihr habt bis zum 2. Mai Zeit, in unseren Meilensteine zu suchen und die Lösung zu finden. Mal schauen, ob der Mai nicht nur viel Neues, sondern euch auch einen buecher.de-Gutschein bringt! ;-)

Jetzt moderiert ihr mit

Dienstag, den 13. März 2012
Lukas

Das Community-Update von heute hat auch einige Verbesserungen in puncto Moderation gebracht. Damit wollen wir das Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht, die Moderation erleichtern und transparenter machen – und euch in die Moderation miteinbeziehen.

Um dem Missbrauch der Anonymität einzudämmen, hatten wir Anfang Februar "drei Wege zu mehr Respekt" angekündigt.

  1. Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht.
  2. Moderation verbessern (siehe neue Moderationsregeln)
  3. Features (die die Moderation erleichtern sollen und euch miteinbeziehen)

Mit den neuen Moderationsregeln hatten wir zwei Wochen später den ersten Schritt gemacht. Die Regeln haben mehrheitlich Zustimmung erhalten, das hat uns gefreut. Nun fehlten noch Schritt 1 und 3. Mit dem heutigen großen Community-Update ist es nun so weit. Da Punkt 3 wichtiger ist, fange ich damit an:

3. Features, die die Moderation erleichtern sollen und euch miteinbeziehen:

a) "Moderator rufen"-Button in Fragen

Damit könnt ihr eine anonyme E-Mail an unsere Moderatoren mit einem Link zum Thread schicken. Das erleichtert uns die Arbeit. Wir verpassen weniger, und es hilft dabei, dass Threads gar nicht erst eskalieren. Es zeigt auch den anderen Nutzern, dass die Moderatoren nicht aus Spaß an der Freud eingreifen, sondern weil es andere e-fellows gefordert haben.

b) Thread schließen
Manchmal eskalieren Threads so stark, dass es keinen Sinn mehr hat, weiterzudiskutieren. Bislang haben wir in zwei Extremfällen in diesen Threads die Anonym-Funktion deaktiviert. Das ist von manchen als unrecht empfunden worden. Jetzt können Moderatoren einen Thread komplett schließen. Man kann die Diskussion dann zwar noch anschauen, aber nicht mehr antworten oder kommentieren – egal ob anonym oder nicht.

c) Verwarnten eine automatische Nachricht schicken
Bis dato konnten wir auf eine Verwarnung nur im Thread selbst hinweisen und mussten darauf hoffen, dass der verwarnte Nutzer über eine E-Mail- oder Startseiten-Benachrichtigung wieder in den Thread schaut. Jetzt geht bei einer Verwarnung eine E-Mail an den Verwarnten raus. Das macht das Verwarnen transparenter, und es kann praktisch nicht mehr vorkommen, dass ein Verwarnter von seiner Verwarnung nichts erfährt.

1. Funktionen, die das Bewusstsein dessen stärken, was erlaubt ist und was nicht

a) Popup mit Hinweis darauf, wozu die Anonym-Funktion gedacht ist
Beim ersten Login und alle drei Monate bekommt jeder ein Popup mit Infos zur Netiquette und dem Sinn und Zweck der Anonym-Funktion zu sehen. Man muss bestätigen, dass man diese Informationen zur Kenntnis genommen hat. Das ist zwar vielleicht etwas oberlehrerhaft, aber so gehen wir sicher, dass sich jeder zumindest einmal mit den wichtigsten Benimmregeln beschäftigt, bevor er zum ersten Mal postet. Wir haben uns auch um einen freundlichen Ton bemüht.

b) Hinweis auf Anonym-Missbrauch erscheint auch in iPhone- und Android-App
Viele der verwarnten Postings kommen – leider – über die Apps. Aber auch verständlich: Man ist unterwegs und hat wenig Zeit, etwas Elaborierteres zu tippen oder das Geschriebene mal kurz zu reflektieren. Trotzdem kein Freifahrtschein für Beleidigungen oder Bloßstellungen. Daher wird Nutzern, die anonym über die App posten möchten, ab dem nächsten Update ein Hinweis angezeigt ähnlich dem, den man erhält, wenn man in der "Browser-Community" auf das "Anonym"-Häkchen klickt.(Android-App-Update ist gestern rausgekommen, iPhone-App wartet wie immer noch auf Apple-Freigabe).

Warum das Ganze?
Es ist uns nicht leichtgefallen, diese Funktionen in Auftrag zu geben, aber die Entwicklung  im letzten Jahr hat das wirklich nötig gemacht. Wir haben das Thema immer wieder vertagt und gedacht, das wird sich schon wieder legen. Doch es schlug immer wieder und immer heftiger aus. Wer genauere Gründe für unser Vorgehen will, kann sich den Post "Drei Wege zu mehr Respekt" durchlesen. Wir hoffen, dass diese Funktionen euer Verständnis finden. Wir werden niemanden zensieren, wollen niemanden übertrieben oberlehrerhaft maßregeln, noch eine "Kuschelatmosphäre" oder Ähnliches schaffen. Wir wollen lediglich den gegenseitigen Respekt für die Diskussionspartner erhalten, so wie man das auch in einer normalen Diskussion in der Öffentlichkeit erwarten kann.

Die Community soll weiter wachsen –  ohne Beigeschmack
Die Insider-Antworten und tiefgehenden Diskussionen machen den Hauptnutzen der Community aus. Sie sind der wichtigste Grund dafür, dass die Community seit Jahren weiterwächst und im Februar sogar erstmals 5.000 Besuche pro Tag verzeichnete. Die neuen Moderationsmöglichkeiten sollen dafür sorgen, dass dieser Hauptnutzen der Community ohne Beigeschmack weiterleben kann.

Was haltet ihr davon?
Euer Feedback nehmen wir gerne in dieser Frage oder hier im Blog als Kommentar auf.

Das größte Community-Update seit Langem setzt eure Wünsche um

Dienstag, den 13. März 2012
Lukas

Anonym Postenden eine Nachricht schreiben, Suchergebnisse nach Datum sortieren, Daumen zeitversetzt berechnen und mehr: Mit dem heutigen Community-Update kommen eine ganze Menge toller Verbesserungen, die fast alle auf eure Anregungen zurückgehen.

Zum Beispiel:

  • Man kann einem Postenden jetzt über ein kleines Icon neben dem Namen des Postenden eine private Nachricht senden:

    Das geht auch, wenn der Postende anonym ist. Der Absender wird dabei für den (anonym) Postenden sichtbar. Antwortet der anonym Postende, wird er auch für den anderen Nachrichtenschreiber sichtbar.
  • Suchergebnisse wahlweise nach Datum oder Relevanz sortieren. Wenn man etwas sucht, das man gestern gelesen hat, macht einem das die Suche deutlich leichter.
  • Auf der Startseite seht ihr die drei heiß diskutiertesten Fragen der letzten Tage.
  • Direktlink zu Kommentaren: Bei stark verschachtelten Diskussionen Gold wert. Siehe das "Link"-Icon im Screenshot oben.
  • Daumen eines Nutzers werden zeitversetzt berechnet. Das heißt, eure genaue Gesamt-Daumenzahl (oder die der letzten 30 Tage) kann bei jedem Seitenaufruf  um ein paar Daumen schwanken. Dafür sollte nun die Diskussion endgültig ein Ende haben, dass man einen anonym Postenden über die Daumen identifizieren kann.
  • Bei allen Umfragen gibt es automatisch einen Link "Ergebnisse sehen". Dann kann kein Umfrage-Ersteller mehr vergessen, "will nur die Antworten sehen" als Antwortoption einzufügen. Dazu kommt, dass diejenigen, die bisher "will nur Antworten sehen" geklickt hatten, ja zu den Umfrageergebnissen mit hinzugerechnet wurden. Wer jetzt auf den Link "Ergebnisse" klickt, der wird auch nicht als Abstimmer gewertet. Dadurch werden die Umfrageergebnisse leichter lesbar, weil man nicht erst die Nicht-Antworter abziehen muss, um zu sehen, ob eine Antwort jetzt die absolute Mehrheit hat.
  • einige Verbesserungen für City-Group-Leiter zum Verwalten ihrer Gruppen.
  • Mehrere Funktionen, die die Moderation erleichtern, das Bewusstsein über die Netiquette stärken und die Mitbestimmung der e-fellows über die Moderation ermöglichen sollen. Dazu gibt's gleich noch einen separaten Post.

Ich hoffe, euch freuen diese Verbesserungen genauso wie uns. Ohne eure tollen Vorschläge wären wir aber wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, manche dieser Funktionen überhaupt in Angriff zu nehmen. Daher geht hier ein großer Dank an all die e-fellows, die so wunderbar dazu beitragen, ihre Community immer weiter zu verbessern.

Feedback? Her damit!
Feedback zu den neuen Funktionen gerne hier im Blog oder zu dieser Frage.

Moderationsregeln (alt): Die Verkleinerung der ungerechten Grauzone

Mittwoch, den 22. Februar 2012
Lukas

Im letzten Post zum Thema "Mehr Respekt in der Community" haben wir angekündigt, dass wir an drei Punkten ansetzen wollen. Heute fangen wir an, die manchmal inkonsequente Moderation zu verbessern: mit neuen Moderationsregeln. Sie verringern die ungerechte Grauzone zwischen "eindeutig verwarnenswert" und "unproblematisch". Moderatoren dürfen jetzt wie Fußball-Schiedsrichter auch einfach ein Foul pfeifen, ohne gleich die gelbe Karte zu zücken.

||| Update (25.6.2012): Dieser Artikel ist ggf. veraltet. Hier findet ihr die neue Übersicht über die Sanktionsmethoden der Moderatoren. |||

Wir Moderatoren – dazu gehöre ich selbst – verwarnen zwar fast immer nachvollziehbar (eine Liste mit Beispielen in meiner Antwort auf diese Frage oder den Community-Regeln). Wir verwarnen aber nicht konsequent genug. Das bezieht sich vor allem darauf, dass "gleichschwere" Fälle hin und wieder ungleich behandelt werden: Manchmal erntet ein Nutzer für ein Posting eine Verwarnung, für das ein anderer nur eine Ermahnung oder gar nichts kassiert.

Der Tiger ohne Zähne
Wenn man als Nutzer aber sieht, dass e-fellows.net zwar "anständige" Postings fordert, "unanständige" allerdings nicht sanktioniert werden, dann setzt das die falschen Signale. e-fellows.net wirkt damit wie der Tiger, der zwar faucht, aber keine Zähne hat.

Der Schiri ist auch nicht objektiv
Objektiv oder zu 100% konsequent kann die Moderation natürlich nie sein. Sie hängt wie beim Fußball-Schiedsrichter ein bisschen von persönlichen Faktoren ab: Findet der Moderator eine bestimmte Äußerung aufgrund seiner persönlichen Vorgeschichte besonders anstößig? Ist er einer, der lieber einen sehr toleranten Stil pflegt oder eher nicht? Und selbst der beste Schiri kann nicht alles sehen.

Aber die Hauptgründe für inkonsequentes Verwarnen sind zwei andere:

a) Verwarnen ist per se unangenehm für den Moderator.
Nur Sadisten bestrafen gerne. Dazu kommt, dass der Moderator sich mit einer Verwarnung quasi selbst an den Pranger stellt: Wie dem Schiri kommt auch dem Moderator bei fast jeder härteren Entscheidung ein Schwall Kritik entgegengeschlagen – er muss sich (oft mehrfach) erklären und rechtfertigen. Das kostet Zeit. Da überlegt man sich zweimal, ob man jetzt konsequent durchgreift oder nicht.

b) Die Grauzone zwischen "objektiv verwarnenswert" und "anstandslos" ist groß.
Dazwischen gibt es "leicht anstößig", "ziemlich provozierend" und noch viele andere "leichte Fouls". Für den einen ist "Wetten, du bist ein Mann?" auf eine Frage zu Orgasmusproblemen einer anonymen Frau eine Aussage, die plump stört, dem Fragesteller (vermutlich) ungerechtfertigt etwas unterstellt und ihm damit indirekt die Berechtigung an der Frage abspricht oder ihn sogar beleidigt. Andere empfinden das vielleicht als leicht unpassend, aber irgendwie sogar witzig und harmlos.

Die Grauzone der Ungerechtigkeit
Weil diese Grauzone der Ungerechtigkeit so groß ist, und weil die Moderatoren großen Respekt vorm Verwarnen haben, bleiben viele Verstöße ungeahndet. Die Grauzone existiert einerseits bei den (leichten) Verstößen, die ungeahndet bleiben (ungerecht für den Geschädigten), andererseits bei den Verstößen, bei denen die Verwarnung grenzwertig war. Derzeit gibt es schließlich nur Verwarnen oder nichts tun (ok, selten noch ermahnen):

Abbildung: Die Grauzone zwischen "eindeutig verwarnenswert" und "unproblematisch"

Der Schiri muss ja nicht gleich Gelb zeigen

Nun hat der Fußball-Schiedsrichter aber natürlich nicht nur die gelbe und rote Karte (entsprechend zu Verwarnen und Rausschmeißen). Er kann auch einfache Fouls mit einem simplen Pfiff ahnden, das Spiel kurz unterbrechen und dann weiterspielen lassen. Ein Spieler hat einen anderen vielleicht unbeabsichtigt ein bisschen angerempelt. Das ist nicht ok, denn der andere Spieler wurde dadurch beeinträchtigt. Es ist aber auch nichts, was gleich eine gelbe Karte rechtfertigt. Und selbst wenn der Pfiff objektiv gesehen nicht berechtigt war: Solange der Spieler keine gelbe Karte bekommen hat, wird er den Fehlpfiff leichter akzeptieren.

Die Pfeife der Moderatoren: Löschen
Die Pfeife der Moderatoren ist in dem Fall, dass wir fortan grenzwertige Postings auch einfach löschen, aber nicht mehr alles, was wir löschen, auch verwarnen. Dadurch wird die Grauzone der Ungerechtigkeit kleiner. Es wird mehr Ahndenswertes auch in einer gewissen Form geahndet, aber mit weniger drastischen Folgen für den Verstoßenden:

Abbildung: Durch Löschen wird die Grauzone kleiner

Löschen als Deeskalationsmittel
Löschen ist außerdem ein gutes Mittel, um eine Diskussion vor der Eskalation zu bewahren. So wie der Schiedsrichter manchmal gleich zu Anfang ein paar "Signalpfiffe" setzt, um klar zu machen, wo die Grenzen sind. Manchmal führt zum Beispiel ein grenzwertiges Posting dazu, dass sich ein anderer darüber echauffiert, der wiederum Paroli geboten bekommt vom Verursacher, bis das Ganze in einer Beleidigungsschlacht endet. Wenn man solche Postings frühzeitig entfernt, eskaliert die Debatte erst gar nicht, und niemand fühlt sich allzu ungerecht behandelt, weil er gleich eine Verwarnung kassiert hat.

Löschen wird nicht zwangsläufig kommentiert
Aus diesem Grund (Deeskalation) behalten wir uns auch vor, eine Löschung nicht immer mit einem Beitrag des Moderators zu kommentieren. Das würde der Deeskalation entgegenstehen, da sich die Diskussion sonst an der Löschung des Moderators entzündet. Auf Nachfrage bringen wir natürlich gerne eine Erklärung vor.

Verwarnen: Ab der zweiten Verwarnung wird die Identität aufgedeckt
Das wird zwangsläufig auch dazu führen, dass wir weniger verwarnen (es ist jetzt schon sehr wenig: etwa ein bis zwei von über 3.000 Postings pro Woche werden verwarnt). Verwarnungen sind für schwere Verstöße reserviert. Daher müssen wir die Folgen von Verwarnungen härter gestalten: Wer zweimal verwarnt wird, den wird ein e-fellows.net-Mitarbeiter (kein Stipendiaten-Moderator) über eine Datenbankabfrage identifizieren und anschreiben.

Das hat auch den Grund, dass wir Fälle hatten, wo sich der Nutzer angeblich seiner zwei bereits vorhandenen Verwarnungen nicht bewusst war. So kann künftig niemand sagen, er hätte von nichts gewusst.

Verwarnungen verfallen wie bisher nach einem Jahr.

Mehr in den nächsten Wochen
In den nächsten Wochen werden wir dann Weg 1 und 3 "zu mehr Respekt" vorstellen: Funktionen, die uns einerseits die Moderation erleichtern, sie transparenter machen und die euch die Möglichkeit geben, selbst mitzumoderieren.

Live-Case mit McKinseys Recruiting-Chef: Ein Fall zum Haare-Raufen?

Donnerstag, den 1. Dezember 2011
Julia

Warum ist das Shampoo so teuer? Beim Live-Case mit McKinseys Recruiting-Chef Dr. Thomas Fritz drehte sich alles um die Körperpflege – und wie sich deren Produktion optimieren lässt. Eine haarige Angelegenheit, aber die e-fellows bewahrten einen kühlen Kopf.

Der dritte Live-Case mit Dr. Thomas Fritz war eine saubere Sache: Im Zentrum stand ein Hersteller für Körperpflegeprodukte. Shampoo, Duschgel und Badezusatz sollen an den Mann und an die Frau. Europaweit wurden die Produktionskosten verschiedener Werke verglichen. Dabei schnitt das süddeutsche Werk besonders schlecht ab – mit zehn Cent für jede produzierte Flasche. Den geringsten Preis pro Flasche hatte ein Werk in Polen. Die Frage lautete also: Was kann dieses Werk gegen diese hohen Kosten tun?

Thomas Fritz und die Löcherer
Eine haarige Angeleigenheit? Nicht für die e-fellows. Kaum war der Case gestellt, löcherten die e-fellows Thomas Fritz mit Fragen: Wie hoch sind die Kosten beim besten Werk? Wie viele Flaschen produziert die Firma in einem Jahr? Gibt es mehrere Produktionslinien? Und welche Risiken bestehen im Umfeld des Unternehmen?

Thomas Fritz gab bereitwillig Auskunft über technische Kapazitäten, Kernkompetenzen oder Aufbau des Unternehmen. So werden zum Beispiel in fünf Produktionslinien je 200 Flaschen pro Minute gefertigt – also 150 Millionen Flaschen im Jahr. Produziert wird im Zweischichtbetrieb, 16 Stunden am Tag. Das Grübeln ging weiter. Lohnt es sich, eine Produktionslinie abzuschalten? Sollte das Sortiment erweitert oder diversifiziert werden? Wie kann man die Fixkosten reduzieren?

Interessanterweise machte niemand den Vorschlag, die Produktion einfach in das anscheinend billigere Werk in Polen zu verlagern – die e-fellows verstanden, dass die Produktivität pro Mitarbeiter im süddeutschen Werk die beste war und man das einfach besser ausnutzen sollte.

Die Auslastung war der Schlüssel
Damit war man dem Schlüssel nähergekommen: Die Auslastung der Produktionslinien! Die lag gerade mal bei 42 bis 50 Prozent. Die Frage war also: Wie kann man diese mangelhafte Auslastung beheben? Kann man Nachfrage-Hypes ausgleichen? Welche Chancen und Risiken böte es, neue Märkte zu erschließen oder für Wettbewerber zu produzieren?

ALDI ruft an
Schließlich ging die Problemlösung hin zur Produktion für Dritte, zum Beispiel Handelsmarken. Thomas Fritz berichtete nun, dem Unternehmen liege ein Angebot von ALDI vor: 50 Millionen Flaschen pro Jahr soll das Unternehmen für den Discounter produzieren. ALDI ist bereit, dafür acht Cent pro Flasche zu zahlen. Ist das ein attraktives Angebot? Und vor allem: Lohnt es sich finanziell?

Nun waren die Zahlenjongleure gefragt. Das Ergebnis: Das Angebot von ALDI würde sich wirtschaftlich lohnen. Risiken für das Image oder der Verlust von Flexibilität seien aber bei der genauen Vertragsgestaltung zu berücksichtigen, zum Beispiel über eine Ausstiegsklausel. Andere Strategien wie Internationalisierung sollte man allerdings im Hinterkopf behalten.

Danach: Expertenforum "Bewerben bei McKinsey"
Im Anschluss wartete das Expertenforum "Bewerben bei McKinsey", wo Nicole Kerschl und Thomas Fritz auf Fragen antworteten wie:

Teilnehmerrekord
Mit einem Rekord von fast 1.200 Gruppenmitgliedern schlug das Community-Angebot noch besser ein als die Jahre zuvor. 2012 geht es dann hoffentlich in die nächste Runde – damit es beim echten Case-Interview kein Haaresträuben gibt.