Archiv der Kategorie '* McKinsey & Company'

Erfahrungsbericht: Treffen der City Group Leiter mit McKinsey

Freitag, den 11. Januar 2013
Erfahrungs- bericht

Was lockt mehr Stipendiaten zu einem City Group Treffen: Kooperationsevents mit Unternehmen, Freizeitausflüge oder schlicht der gemeinsame Kneipenbesuch? Auf der Suche nach neuer Inspiration für Veranstaltungskonzepte war e-fellow Friederike beim Treffen der City-Group-Leiter mit McKinsey in Köln. Von den Beratern gab es außerdem Tipps zur Entwicklung von Führungsqualitäten. Denn wer andere führt, muss sich zunächst selbst im Griff haben.

Titel und Thema der Veranstaltung
e-fellows.net-City-Group-Leiter-Workshop mit McKinsey

Zeit und Ort der Veranstaltung
30. November bis 1. Dezember 2012, Köln

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
20 City Group Leiter aus ganz Deutschland, London und St. Gallen, sowie fünf  Unternehmensvertreter von McKinsey.

Friederike City Group Leiter Treffene-fellows.net-Stipendiatin Friederike (23) studiert Rechtswissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Seit September 2010 ist sie Leiterin der Greifswalder City Group.

Inspiration und Führungstraining
Die Veranstaltung mit anderen City-Group-Leitern aus ganz Deutschland wollte ich in erster Linie dazu nutzen, um mich mit den anderen auszutauschen und neue Events zu entwickeln. Mein Ziel war außerdem zu erfahren, wie ich meine City Group für Stipendiaten noch attraktiver machen und zu mehr Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten motivieren kann. Interessiert hat mich auch das angekündigte Leadership-Training.

Vor dem offiziellen Beginn des Workshops frühstückten wir gemeinsam und hatten Gelegenheit, uns untereinander kennenzulernen. Die Unternehmensvertreter stellten sich, McKinsey und die Entstehungsgeschichte dessen Kölner Büros ebenfalls kurz vor. Anschließend begann der eigentliche Workshop.

Die besten Veranstaltungen
Zunächst teilten wir uns in zwei Gruppen auf und tauschten uns über unsere bisher erfolgreichsten Event-Formate aus. Vom Leuchtturm-Event, das heißt einer Veranstaltung in Kooperation mit Unternehmen, dem klassischen Stammtisch, einer Moscheeführung, oder der Kneipentour war alles dabei. Auf diese Weise gaben wir uns gegenseitig Denkanstöße für neue Veranstaltungen.

Als nächstes diskutierten wir über die aktuellen Herausforderungen der anwesenden City-Group-Leitung und wie man diesen am besten begegnen kann. Zwei häufig genannte Probleme: Wie können die Stipendiaten zu mehr Beteiligung motiviert werden und wie findet sich eine Nachfolgelösung für die Leitung einer City Group. Maßgebliche Erkenntnis dabei war, dass alle City-Group-Leiter, egal ob sie sich um eine Mitgliederzahl von über 600 oder nur um 50 Mitglieder kümmern, mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.

Tipps für unseren Lebenslauf
Im Anschluss folgte ein Lebenslauf-Coaching. Pro Jahr gehen bei McKinsey rund 15.000 Bewerbungen über den Tisch. Um aus der Masse der Bewerber hervorzustechen, hilft ein gut aufgebauter Lebenslauf.

Erst einmal sich selbst managen
Als nächster Höhepunkt folgte ein Workshop zu Leadership Skills mit einer Beraterin aus der Organization Practice von McKinsey. Hierbei ging es vor allem darum, sich zunächst der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden. Denn um in ihrer Rolle wirklich gut zu sein, muss eine Führungskraft sich erst einmal selbst "managen".

Kochen McKinsey City Group Treffen

Erst das Kochen, dann das Vergnügen
Abends machten wir uns schließlich auf den Weg zu einer Kochschule. Unsere kulinarischen Kunstwerke genossen wir in weihnachtlich geschmückter Umgebung. Beim gemeinsamen Schneiden, Anbraten und Flambieren und nicht zuletzt beim Essen konnten wir den Beratern noch ein paar letzte Fragen zu McKinsey stellen. Auch über die City Groups und neue Veranstaltungsideen diskutierten wir weiter. In der hoteleigenen Bar ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Erfahrungsbericht (McKinsey): Women's Day im Zeichen des Glücks

Dienstag, den 4. Dezember 2012
Erfahrungs- bericht

Beim McKinsey "Women's Day" in Berlin konnte sich Lisa-Marie ihr eigenes Bild von der Unternehmensberatung machen. Im Gespräch mit den Beraterinnen wollte sie herausfinden, ob auch sie als Juristin eine Chance auf eine Berater-Karriere hat. Außerdem hörte sie einer Glücksforscherin zu und hatte ein Foto-Shooting mit dem Berliner Bären.

Titel des Events
McKinsey Women's Day 2012

Datum und Ort der Veranstaltung
11. – 12. Oktober 2012, Berlin

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
etwa 30 Teilnehmerinnen, McKinsey-Beraterinnen aus ganz Deutschland

Warum sollte ich als Jura-Studentin an der Veranstaltung einer Unternehmensberatung teilnehmen, die angeblich doch nur Wirtschaftswissenschaftler einstellt? Zum einen, um herauszufinden, ob dieses Klischee tatsächlich der Realität entspricht. Zum anderen hat mich das breit gefächerte und abwechslungsreiche Programm sofort angesprochen. Außerdem hat mich die Möglichkeit gereizt, mit McKinsey-Beraterinnen ins Gespräch zu kommen. Spannend fand ich auch, dass die Veranstaltung nur für Frauen war. Ich hoffte, dass besonders frauenspezifische Themen (etwa: "Lassen sich Kind und Karriere vereinbaren?") leichter angesprochen werden können.

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiatin Lisa-Marie (23) studiert Jura an der Georg-August-Universität Göttingen.

Vorstellungsrunde und Fallstudie
Der erste Tag begann ganz klassisch mit einer Begrüßung und Vorstellungsrunde der etwa 30 Teilnehmerinnen und der McKinsey-Beraterinnen. Nach einer allgemeinen Präsentation von McKinsey und einem Überblick über die Karriere-Chancen im Unternehmen gingen wir in die Mittagspause. Am Nachmittag war das Lösen einer Fallstudie angesagt. Nach einer kurzen Einführung in das "Problem Solving" bei McKinsey teilten wir uns in Fünfergruppen auf. Jede Gruppe bekam eine erfahrene McKinsey-Beraterin an die Seite gestellt, die wertvolle Tipps aus der Praxis gab. Außerdem half sie weiter, wenn wir uns in den Tiefen des zur Verfügung gestellten Materials zu verirren drohten.

Dinner im Silbersaal
Nach der Präsentation unserer Lösungsvorschläge ging es zur Belohnung zum Dinner in den "Silbersaal und Palmhof" am Potsdamer Platz. Der Abend war eines meiner persönlichen Highlights der Veranstaltung. Zum Dinner waren alle deutschen McKinsey-Beraterinnen geladen, sodass sich neben toller Atmosphäre, mitreißenden Reden, leckerem Essen und "Open Bar" vielfältige Gesprächsmöglichkeiten ergaben. Der zweite Tag startete mit dem obligatorischen Gruppenfoto inklusive Berliner Bären vor dem Brandenburger Tor.

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In der McKinsey-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei McKinsey kontaktieren.

Women's Day im Glück
Im Anschluss nahmen wir am eigentlichen McKinsey Women's Day teil– der Veranstaltung für die Beraterinnen. Dieses Jahr ging es um das Thema „Glück“. Passend dazu gab es eine Podiumsdiskussion mit mehreren McKinsey-Partnerinnen, dem Deutschland-Chef Frank Mattern und einen Vortrag von Hilke Brockmann, einer Glücksforscherin der Jacobs Universität Bremen. Im Vortrag gab es zu Beginn einen allgemeinen Überblick über die Glücksforschung und ihre Einordnung in andere wissenschaftliche Disziplinen. Im Hauptteil des Vortrags  stellte Hilke Brockmann ihre Forschungsergebnisse vor zu der Frage, was, wie und warum Menschen eigentlich glücklich sind.

Stärken nutzen
Am Nachmittag sollten wir beim Workshop von Marion Knaths unsere "Stärken stärken". Die erfahrene Trainerin weihte uns in die Geheimnisse und inoffiziellen Spielregeln der männlich dominierten Unternehmenswelt ein. Es ging es vor allem um das Erlernen von Kommunikationsstrategien im Unternehmen. Sie ging insbesondere darauf ein,wie sich Frauen in Gesprächen durchsetzen und ihre Stärken nutzen können. In den anschließenden Übungen hielten wir kurze Reden vor den anderen Teilnehmerinnen. Nachdem wir Feedback bekamen, Fotos vom Women's Day angeschaut und uns verabschiedet hatten, ging es für alle Teilnehmerinnen zurück in die Heimat.

Bei einer Beratung einsteigen?
Ich empfehle diese Veranstaltung allen, die unsicher sind, ob sie in einer Unternehmensberatung richtig aufgehoben sind. Bei den zahlreichen Gesprächsmöglichkeiten bleibt keine Frage offen. Aber auch für alle, die schon fest davon überzeugt sind, später in einer Unternehmensberatung zu landen, ist die Veranstaltung sehr gewinnbringend, denn man kann das Lösen von Fallstudien in ungezwungener Atmosphäre und unter Anleitung von erfahrenen Beraterinnen üben.

Viel über mich selbst gelernt
Die Mischung aus Gefordertwerden (Fallstudie, "Stärken stärken"-Workshop) und Spaß haben (Dinner, Austausch mit McKinsey-Beraterinnen und anderen Teilnehmerinnen) hat mir sehr gut gefallen. Dazu kommt, dass ich mich bei der Veranstaltung nicht wie auf einem klassischen Recruiting-Event gefühlt habe. Spannend war, dass wir auch am offiziellen Women's Day für alle deutschen McKinsey-Beraterinnen teilnehmen konnten. So bekamen wir einen guten Einblick in die Unternehmensberatung McKinsey generell und lernten viele Mitarbeiterinnen kennen. Ich habe sehr viel über McKinsey und mich selbst gelernt.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (McKinsey): Austausch mit Beraterinnen bei Kaffee und Croissants

Dienstag, den 27. November 2012
Erfahrungs- bericht

Mit großen Erwartungen und jeder Menge Fragen kam Meike zum Power Breakfast mit McKinsey. Dabei bedeutet Power Breakfast nicht, dass in kürzester Zeit möglichst viel gefrühstückt werden soll. Vielmehr konnten die Teilnehmerinnen bei einem gemütlichen Frühstück den Arbeitsalltag eines Beraters kennenlernen. Außerdem erfuhr sie, wie man im Gap Year drei Praktika hintereinander machen kann.

Titel des Events
Power Breakfast mit McKinsey

Datum und Ort der Veranstaltung
9. November 2012, Köln

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
17 Stipendiatinnen, von McKinsey: Martina Ruiß, Human Resources; Carolin Heck und Clara Werhahn, Fellows; Gaby Dias, Partnerin

Nach der herzlichen Begrüßung und der Eröffnung des hervorragenden Buffets durch Juliane Aussem von e-fellows.net gab es eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen. Ich war beeindruckt von der Vielfalt: Bachelor-, Master- oder Promotionsstudium, Uni und Studiengang, die Teilnehmerinnen hätten nicht unterschiedlicher und besser gemischt sein können. Vielleicht aus genau diesem Grund war auch die anschließende Diskussion und Fragerunde so spannend.

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiatin Meike (24) studiert Wirtschaftschemie an der Uni Münster.

Der Einstieg bei McKinsey
Martina Ruiß aus der Abteilung Human Resources ist Expertin für den Einstieg bei McKinsey. Sie erklärte uns, dass man bereits als Bachelor in das Berater-Leben einsteigen kann. Die Anforderungen sind allerdings genauso hoch wie bei Master-Absolventen. Denn auch als "Junior Fellow", wie die Berater mit dem ersten Hochschulabschluss heißen, ist man beim Klienten vor Ort und erledigt nicht nur Arbeit im McKinsey-Büro.

Wie finde ich heraus, ob der Job zu mir passt?
Die beste Möglichkeit herauszufinden, ob einem der Berater-Alltag gefällt und, ob man zu McKinsey passt, bietet ein Praktikum. So erlebt man hautnah, was es bedeutet, ein Berater zu sein. Denn Praktikanten werden grundsätzlich auf Projekten eingesetzt und voll in das Berater-Team integriert.

Außerdem erfuhren wir, dass man auch durch das GapYear-Programm in das Unternehmen reinschnuppern kann. Teilnehmer dieses Programms haben die Möglichkeit, zwischen Bachelor- und Master-Studium drei bezahlte Praktika von je drei Monaten bei den Unternehmen AllianzBertelsmann, Henkel und McKinsey zu absolvieren.

Persönliche Betreuung bereits im Bewerbungsprozess
Besonders interessant für mich war, dass McKinsey die Bewerber bei der Vorbereitung auf die Vorstellungsgespräche nicht alleine lässt. Nach erfolgreicher schriftlicher Bewerbung können die Bewerber während eines bis zu zweistündigen Telefonats ihre Fragen zum Thema Interview und Fallstudie stellen. Und zur Vorbereitung auf den schriftlichen Test gibt es den Test vom letzten Jahr zum Üben.

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Der Arbeitsalltag in der Strategieberatung
Aus erster Hand erfuhren wir von den beiden Beraterinnen im Fellow-Programm von McKinsey, wie der Arbeitsalltag der Strategieberatung abläuft. Carolin Heck, die an der RWTH Aachen Maschinenbau (Elektrotechnik) studierte und Clara Werhahn, die ihr Studium der Technologie- und Management-orientierten Betriebswirtschaftslehre (TUM-BWL) an der TU München und dem Instituto Técnologico de Buenos Aires (ITBA) in Argentinien absolvierte, beantworteten unsere Fragen ausführlich. Vor langen Arbeitstagen und vielen Reisen sollte man keine Scheu haben, doch die Arbeit im Team macht Spaß und am Ende des Projekts wird man für seine Mühen belohnt.

Besonders attraktiv ist auch das "Leave-Programm". Mitarbeiter, die noch nicht promoviert haben, können nach zwei Jahren eine Auszeit nehmen. In diesem Jahr kann man entweder promovieren oder einen MBA machen und bekommt weiter Gehalt.

Arbeiten von unterwegs oder zuhause?
Beides ist möglich: Arbeiten von unterwegs oder daheim. Gaby Dias, Partnerin im Kölner Büro, berichtete von der Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Es gibt auch die Möglichkeit, die Projekte nach Ort oder Region auszuwählen. So gibt es beispielsweise Mitarbeiter, die hauptsächlich im Raum Köln eingesetzt werden. Aber auch bei Projekten auf der anderen Seite der Welt ist es möglich, regelmäßig nach Hause zu fliegen oder die Familie zu Besuch kommen zu lassen.

Von Frauen für Frauen
Ab und an gibt es bei McKinsey Veranstaltungen nur für Frauen, zum Beispiel Cocktail-Abend oder Brunch. Erst kürzlich gab es Styling-Tipps für das Beraterinnen-Outfit von einer Mode-Expertin. Und vom ersten Tag an stehen den neuen Mitarbeiterinnen für verschiedene Fragen Mentoren zur Seite.

Am Ende der Veranstaltung gingen wir mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Ich bin mir sicher, dass sich einige Teilnehmerinnen für ein Praktikum oder später für einen Direkteinstieg bei McKinsey bewerben werden.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

 

Erfahrungsbericht (McKinsey): IT-Strategien entwickeln in Lissabon

Dienstag, den 6. November 2012
Erfahrungs- bericht

Ein Event einer Unternehmensberatung in Portugal – an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik? Für Daniel klang das vielversprechend. Er nahm bei "Eintauchen" teil, einem viertägigen Workshop des Business Technology Office von McKinsey. Uns hat er erzählt, warum er dort neben dem Entwickeln einer zukunftsweisenden IT-Strategie auch noch Sandburgen baute.

Titel und Thema des Events
McKinsey Event "Eintauchen 2012":
Entwicklung einer zukunftsweisenden IT-Strategie und Architektur für eine Krankenkasse

Zeit, Ort und Dauer des Events
6. bis 9. September 2012 in Lissabon

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
27 Teilnehmer und 12 Mitarbeiter von McKinsey

Strategieberatung verbinde ich mit verschiedenen, kurzen Projekten, interessanten Kollegen sowie einem effizienten und intensiven Arbeitsalltag. Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik – dem Spezialgebiet des Business Technology Office (BTO), von McKinsey – das wollte ich schon seit dem Beginn meines Bachelorstudiums am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Und Portugiesisch lerne ich auch seit einem Semester. Die Bewerbung für "Eintauchen 2012" in Lissabon war für mich somit eine prima Zusammenführung meiner Interessen. Mein wichtigstes Ziel für das Wochenende war es, persönliche Kontakte zu McKinsey-Beratern zu knüpfen, um herauszufinden, ob ich in diese Runde passe und mich dort bewerben sollte.

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiat Daniel (25) machte seinen Bachelor in Informationswirtschaft am Karlsruher Institut für Technologie. Im Master studiert er jetzt in Technology Policy an der University of Cambridge.

Sandburgen bauen fürs Teambuilding
Nachdem ich in Lissabon angekommen war und ins Hotel eingecheckt hatte, hieß es ab zum Teambuilding an den Strand. Dort haben wir in unseren Arbeitsgruppen inklusive Betreuern Sandburgen gebaut und dabei die gesammelte Aufmerksamkeit der kleinen Strandbesucher auf uns gezogen. So war nach dem ersten Nachmittag am Strand das Eis gebrochen.

Zukunftsweisende IT-Strategien erarbeiten
Die folgenden zwei Vormittage standen ganz im Zeichen der Fallstudie. Jede Vierergruppe hat in regelmäßigen Treffen mit unserem fiktiven Klienten und den McKinsey-Experten eigenständig eine zukunftsweisende IT-Strategie erarbeitet. Diese mussten wir am letzten Tag vor einer Jury bestehend aus Vorständen verteidigen. Sehr spannend war dabei, in die Rolle eines Beraters zu schlüpfen und die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstandes des Klienten mitzubekommen.

Abendessen über den Dächern Lissabons
Es wurde bestens für uns gesorgt – angefangen von dem hervorragenden Essen in unserem Hotel über ein Abendessen in Cascais bis hin zu einem phänomenalen Abschluss-Essen über den Dächern Lissabons. Jeden Abend gab es zudem eine offene Bar, sodass sich sehr viel Gelegenheit zum Austausch mit unseren Gastgebern bot.

Besonders beeindruckt hat mich dabei die Motivation der Berater. Die meisten haben sich freiwillig für das verlängerte Wochenende angemeldet, obwohl sie gerade im Urlaub oder freigestellt waren. Solche Motivation über den Feierabend hinaus habe ich bis jetzt noch in keinem Unternehmen erlebt.

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Bewerbungsprozess und Weiterbildung im Unternehmen
Neben einer spannenden Stadttour haben wir uns das Lissabonner McKinsey-Büro angeschaut und ein kleines Bewerbungstraining bekommen. Dabei gab es keine Frage, die nicht beantwortet wurde. Der Bewerbungsprozess und die Auswahlkriterien wurden hier transparent offengelegt.

Für mich persönlich ist McKinsey besonders interessant durch die vielseitigen Weiterbildungsangebote, die jedem Berater empfohlen werden. Beim Einstieg lernt man in kurzer Zeit sehr viel – in der Projektarbeit und in regelmäßigen mehrwöchigen Trainings. Außerdem kann man eine bezahlte Auszeit für einen MBA oder eine Promotion nehmen.

Lockere Atmosphäre und vielseitige Menschen
Allen, die sich für das BTO interessieren, empfehle ich, an "Eintauchen" teilzunehmen. Beim Event habe ich einen guten Einblick in die Unternehmensberatung bekommen und konnte die Menschen dort kennenlernen. Die lockere Atmosphäre, viele Freizeitaktivitäten und die Abende boten mehr als genug Gelegenheit, sich in lange Gespräche zu vertiefen und herauszufinden, ob Strategieberatung zu einem passt.

Ich habe viele nette Freundschaften geschlossen und auch zwei neue Nachbarn für mein Masterstudium in Cambridge kennengelernt.

Es mag Vorurteile gegenüber Strategieberatungen geben – eins ist mir nach der Veranstaltung aber klar geworden: Es gibt zumindest bei McKinsey nicht den "typischen Berater". Vielmehr habe ich an den vier Tagen, sehr interessante und vielseitige Menschen kennengelernt. Das BTO bleibt mir positiv in Erinnerung und ich freue mich auf ein Wiedersehen!

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (McKinsey): Backstage-Einblicke in die Beratung

Dienstag, den 6. November 2012
Erfahrungs- bericht

Als McKinsey zum "Backstage"-Event 2012 einlud, überlegte Carina nicht lange. Sie wollte wissen, wie es hinter den Kulissen einer Beratung aussieht und mehr über die Werdegänge der Mitarbeiter erfahren. Im Workshop entwickelte sie Gespür fürs "Fashion Business" und machte einen Sushi-Kurs.

Titel und Thema des Events
Backstage 2012: Einen Blick hinter die Kulissen von McKinsey werfen

Zeit, Ort und Dauer des Events
19. – 22. Juli 2012 in Düsseldorf

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
30 Teilnehmer und elf Berater, Unternehmensvertreterin Carolin Weber, Recruiterin

Am "Backstage" von McKinsey habe ich teilgenommen, um einen Einblick in die Arbeit eines Beraters zu erhalten. Ich wollte herauszufinden, ob ich mir einen Einstieg in die Beratung vorstellen kann. Außerdem wollte ich McKinsey als Arbeitgeber kennenlernen.

Der erste Tag mit den "Global Leaders"
Nach dem gegenseitigen Kennenlernen und der Begrüßung im Büro von McKinsey in Düsseldorf wurden wir eingeführt in das Motto der Veranstaltung: "Building Global Leaders". Viele neue Gesichter, viele interessante Werdegänge und Vorfreude auf die kommende Zeit ließen den ersten Tag viel zu schnell zu Ende gehen. Wir beendeten den Tag an der Hotelbar beim Abendessen und  bei ersten persönlichen Gesprächen mit den Beratern.

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiatin Carina (21) macht ihren Bachelor in Business Administration an der IE University, Madrid.

Retail-Strategie für Sportartikel
Am nächsten Tag trafen wir uns nach dem Frühstück zu Aktivitäten und Gruppen-Knobelaufgaben zum Wachwerden und zum lockeren Einstieg. Wir durften uns am Bau von Papierbrücken und Nachahmen von Tiergeräuschen versuchen. So waren ein paar Lacher am Morgen garantiert. Im Anschluss stand ein Workshop auf dem Programm, bei dem wir Einblicke in die Tätigkeitsfelder von McKinsey bekamen. Ich hatte mich im Vorfeld für "Fashion Business" und die Zukunft des Euros entschieden. Ich machte mit bei einer kleinen Fallstudie für die Retail-Strategie eines Sportartikelherstellers. So präsentierte ich einem externen Industrie-Experten unsere Ideen per Telefonkonferenz.

Softskills und Tipps für die Bewerbung
Danach hatten wir die Möglichkeit, alles über die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten bei McKinsey zu erfahren. Zum Beispiel bietet das Unternehmen auch Teilzeitmodelle an. Am Freitag konnten wir noch ein wenig unsere Softskills und unsere Fähigkeiten im Lösen von Fallstudien verbessern und bekamen dabei exklusive Tipps für die Bewerbung.  Bei einer Stadtrallye durch Düsseldorf am Samstag Nachmittag lernten wir die "schönste Stadt am Rhein" kennen – auch der Sushi-Kurs war klasse!

Zwanglose Gespräche und Feedback-Runde
Bei Diskussionen, zwanglosen Gesprächen beim Abendessen und einer abschließenden Party konnten wir noch einmal viel über die Arbeit als Berater bei McKinsey erfahren und bekamen einige "Backstage-Informationen". Wir ließen das Event am Sonntag Vormittag ausklingen bei einem gemeinsamen Brunch mit Feedback-Runde und Siegerehrung der Stadtrallye-Gewinner. Mit vielen der anderen Kandidaten bin ich bis heute in Kontakt geblieben.

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Einblick in die Beratung bekommen
Die Veranstaltung von McKinsey empfehle ich allen, die noch kein genaues Bild von der Arbeit eines Beraters haben. Hier kann man hinter die Kulissen einer der weltweit führenden Unternehmensberatungen schauen und einfach vier schöne, lernintensive und interessante Tage mit motivierten und spannenden Leuten verbringen. Ich würde es jederzeit wieder machen.

Ein motivierendes Erlebnis
Für mich war dieses Event eine ganz tolle Erfahrung, da ich persönliche Kontakte zu Beratern und Recruitern knüpfen und sie mit Fragen löchern konnte. Es hat sich herausgestellt, dass sie ganz normale Menschen sind, mit denen ich mir eine Zusammenarbeit sehr gut vorstellen kann. Zusätzlich lernte ich viele Leute mit ganz verschiedenen Studien- und Lebenshintergründen kennen – ein sehr motivierendes Erlebnis.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (McKinsey): Safari und saures Bier in Südafrika

Freitag, den 7. September 2012
Erfahrungs- bericht

Löwenbabys, saures Bier und Bergwanderungen in Turnschuhen – Südafrika hinterließ bei McKinsey-Beraterin Ella Schwarz unvergessliche Eindrücke. Neben dem Projekt blieb genug Zeit, Land und Leute kennenzulernen. Und einen Staat im Staat.

Als ich erfuhr, dass ich bei einem Projekt in Südafrika zum Einsatz komme, ging für mich ein Wunsch in Erfüllung. Meine Kollegen hatten mir tolle Geschichten über ihre Zeit am Kap erzählt. Dementsprechend groß war meine Vorfreude, als ich in Kapstadt landete.

Zum Glück konnte ich mir vor dem Projekt noch ein paar Tage Urlaub nehmen und genoss so die freie Zeit in Kapstadt. Am ersten Abend landete ich in einer kleinen Bar. Von außen fast unscheinbar lieferte drinnen ein Musiker eine spektakuläre Show. Er benutzte seine Gitarre nicht nurzum Spielen, sondern trommelte auch einen heißen Rhythmus auf dem Instrument.

Ella war für ein McKinsey-Projekt in Südafrika [Quelle: McKinsey]Ella Schwarz (27) hat internationale Betriebswirtschaft in Wien, Paris, Mailand und Vietnam studiert. Seit Mai 2010 ist sie Beraterin bei McKinsey. Sie beginnt im August ihr MBA-Studium an der London Business School.

Mein Abenteuer Südafrika ging in den nächsten Tagen per Mietwagen in der Gegend weiter. Die Weinberge rund um Stellenbosch waren genauso schön wie die malerische Küste.

Löwenbabys streicheln [Quelle: McKinsey]

Fünf Tage nach meiner Ankunft ging es dann nach Johannesburg. Vor dem Projektstart stand zunächst ein weiteres Highlight auf dem Programm: Bei einer kleinen Safari hatte ich die Chance, Babylöwen und kleine Tiger zu streicheln.

Zeitumstellung mal anders
Nach einer Woche Urlaub begann am Montag das Projekt. Unser Team war echt global besetzt: Es bestand aus Deutschen, Franzosen, Österreichern und Südafrikanern. Beim Klienten mussten wir uns umstellen, denn die meisten Mitarbeiter begannen ihren Arbeitstag schon um 7 Uhr morgens. Wir haben uns angepasst, der Wecker klingelte also auch bei uns extrem früh.

Alle Südafrikaner waren sehr gastfreundlich, jeder gab mir Tipps zu den Sehenswürdigkeiten, die ich mir am Wochenende unbedingt noch anschauen müsse. Am Freitagabend fuhr ich mit dem Mietwagen auf die fünfstündige Reise zu den Drakensbergen, ganz im Inneren Südafrikas. Hier liegt auch die Grenze zu Lesotho, dem kleinen Staat, der innerhalb Südafrikas liegt. Das Königreich ist dabei gar nicht so winzig – Lesotho ist etwa so groß wie Belgien. Bei der Reiseplanung war Weitsicht gefragt, hier liegen Tankstellen gerne auch mal 150 km auseinander. Da muss das Benzin schon mal etwas länger reichen.

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Auch in Südafrika kann es frostig werden

Auch am Wochenende klingelte der Wecker sehr früh, eine Wanderung stand auf dem Programm. Leider hatte ich nur Turnschuhe dabei. Außerdem war es recht kalt. Der südafrikanische Winter kann, wie ich leidvoll erfahren musste, sehr frostig sein. Der letzte steile Aufstieg war mühsam,aber der tolle Ausblick über die malerische Landschaft hat für die schmerzenden Füße entschädigt.

Am nächsten Tag führte die Wander-Tour nach Lesotho. Ein Tour-Guide zeigte uns 2.000 Jahre alte Höhlenmalereien, die die Ureinwohner vom Volk der San dort hinterlassen hatten. Anschließend ging es in ein kleines Dorf. Das einheimische selbstgebraute Bier war jedoch sehr gewöhnungsbedürftig, für meinen Geschmack viel zu sauer. Das Essen in Südafrika ist dafür umso besser: Ich kann jedem nur empfehlen, die Steaks mit dem leckeren Maisbrei, "Pap" genannt, zu probieren.

In Südafrika auf dem Dorf [Quelle: McKinsey]

In dem kleinen Dorf lernten wir auch viele Kinder kennen, die uns erst neugierig und dann sehr herzlich begrüßten und mit uns spielen wollten. Weil sie von den Fotos, die wir mit ihnen gemacht haben so begeistert waren, haben wir ihnen einige per Post zugeschickt.

Drei Monate später
Die drei Monate auf dem Projekt waren fantastisch, die Zeit verging wie im Flug. Die Arbeit mit dem Klienten, einem großen Unternehmen aus der Bekleidungsbranche,war hervorragend. Die Klientin, die für unser Projekt zuständig war, hat uns so ins Herz geschlossen, dass sie uns zum Abschluss zu sich nach Pretoria zum Braai eingeladen hat – der südafrikanischen Version des Grillens. Unser Team hat die Vorspeise und das Dessert vorbereitet – es gab Guacamole und Apple Crumble. Auf dem Grill landeten dann Boerewoers, eine leckere südafrikanische Bratwurst mit Koriander.

Eigentlich darf man Südafrika nicht verlassen, ohne ein Spiel der Kaizer Chiefs, dem legendären Fußballclub aus Johannesburg, gesehen zu haben. Und so luden unsere Gastgeber uns zu einem Spiel der Mannschaft ein. Leider waren unsere Rückflüge jedoch schon gebucht. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Südafrika, ich komme wieder!

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (McKinsey): Vorsichtige Neuorientierung

Mittwoch, den 11. Juli 2012
Erfahrungs- bericht

Eigentlich war von Anfang an klar, dass für Julie nur eine akademische Karriere in Frage kommt. Dann hat sie sich aber doch für ein Praktikum bei McKinsey entschieden – und jetzt ist alles wieder offen.

Nach meinem ersten Master fing ich an zu zweifeln, ob eine reine Wissenschaftskarriere wirklich das Richtige für mich ist. Deshalb wollte ich zumindest einen kleinen Einblick in die Welt fernab der Universität bekommen. Ende 2010 lernte ich beim McKinsey Women's Day in Frankfurt mehrere McKinsey-Berater kennen. Und die passten so gar nicht zu meinem Vorurteil vom "monotonen Anzugträger in grau". Sie waren sympathische, lockere und vielseitig interessierte Menschen, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstanden habe.

e-fellow JulieJulie (25) macht in Oxford ihren zweiten Master im Fach Angewandte Statistik. Zuvor hat sie Psychologie und VWL in Providence (USA), London und Berlin studiert. Seit dem dritten Semester stand für sie fest, dass sie später in die Wissenschaft geht.

Acht Monate später machte ich mich als "Associate Intern" auf den Weg zu meiner ersten Studie. Dort war ich Teil eines internationalen McKinsey-Teams, das die strategische Neuausrichtung für ein Telekommunikationsunternehmen entwickelte. Es ging vor allem darum, künftige Wachstumsfelder für unseren Klienten zu identifizieren. Eine spannende und herausfordernde Aufgabe, bei der ich von Anfang an ein vollwertiges Teammitglied war.

Ist unser Klient organisatorisch gut aufgestellt?
Meine Aufgabe bestand darin zu analysieren, wie gut unser Klient organisatorisch für die Umsetzung neuer Strategien aufgestellt ist: Sind dafür genug Mitarbeiter an Bord? Haben sie die richtigen Qualifikationen? Können die Führungskräfte ihre Mitarbeiter motivieren? Um diese Fragen zu beantworten, arbeitete ich eng mit den Mitarbeitern des Klienten zusammen, führte eigenständig Interviews, diskutierte unterschiedliche Ansätze mit internen und externen Experten, entwickelte einen Fragebogen und wertete dessen Ergebnisse aus. Währenddessen stand mir stets ein großartiges Team zur Seite, mit dem die Zusammenarbeit unglaublich viel Spaß gemacht hat. Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als sehr offen, konstruktiv und hierarchiefrei. Besonders gut gefallen hat mir die Möglichkeit, von Anfang an sehr viel selbst gestalten zu können. Und die Herausforderung, mich in kürzester Zeit in ein komplett neues Themenfeld einzuarbeiten.

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Mein Fazit
Mein McKinsey-Praktikum war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich habe viel gelernt, vor allem was Führung, Teamarbeit und effizientes Zeitmanagement angeht. Zudem habe ich sowohl bei McKinsey als auch beim Klienten Menschen kennengelernt, die ich sehr schätze und mit denen ich auch weiterhin in regem Kontakt stehe. Vor allem aber ist der Weg in die Unternehmensberatung für mich jetzt eine ernstzunehmende Option.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (McKinsey): Nur über die Schulter schauen gibt es hier nicht

Montag, den 7. Mai 2012
Erfahrungs- bericht

Bei seinem Praktikum in der Abteilung Research & Information von McKinsey war Till von Beginn an mehr Kollege als Praktikant. Er arbeitete mit internationalen Teams an eigenen Projekten und ehe er sichs versah, führte er eine komplette Analyse der Jahresabschlüsse der DAX30-Konzerne durch.

Unternehmen und Ort
McKinsey, Düsseldorf

Position und Abteilung im Unternehmen
Praktikant in der Abteilung Research & Information (R&I)

Wie bist du an das Praktikum gekommen?
Nach meinem Bachelorabschluss in BWL wollte ich ein Praktikum machen, in dem fachliche Arbeit an betriebswirtschaftlichen Problemen, Begeisterung für die deutsche Volkswirtschaft sowie Neugier und Schnelligkeit gefragt sind. Außerdem war es für mich wichtig, schnell Verantwortung zu übernehmen und international zu arbeiten. Bei meiner Suche bin ich dann auf eine Stelle bei McKinsey im "General Research" gestoßen.

TillTill (25) hat BWL an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde studiert und macht jetzt seinen Master in Management an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Da stellte sich für mich die Frage, ob und wie ich diesen Job bekommen kann. Ich wurde mit einem angenehmen und spannenden Bewerbertag bei R&I in Düsseldorf überrascht. Meine Interviews waren echte Gespräche, in denen es nicht um das Abprüfen von Fakten, sondern um einen tatsächlichen Austausch ging. Ich hatte ausführlich Zeit, Fragen zu stellen. Außerdem besprachen meine Interviewpartner und ich interessante Probleme und diskutierten offen über mögliche Lösungsansätze. Dadurch hatte ich die Chance, einen Einblick in die Atmosphäre bei McKinsey zu bekommen, und beide Seiten konnten herausfinden, ob man zueinander passt. An diesem Tag bin ich vier künftigen Kollegen begegnet, mit denen ich später viel und sehr gut zusammengearbeitet habe.

Keine Unterschiede zwischen Praktikanten und Festangestellten
Mein unsicheres Gefühl am ersten Tag wurde mir bei einer lockeren Begrüßung aller neuen-McKinsey Mitarbeiter schnell genommen. Ein Partner berichtete uns von seinem ersten Tag und forderte uns auf, die Zeit zu genießen. Er machte uns Mut, die kommenden Herausforderungen anzunehmen und appellierte an uns, das Motto "Make your own McKinsey" ernst zu nehmen. Von der ersten Woche an haben mich meine Kollegen in ihren Reihen als vollwertiges Mitglied aufgenommen. Bei McKinsey wird in der fachlichen Diskussion kein Unterschied gemacht zwischen Praktikant und Festangestelltem. Während meines Praktikums ist es sogar mehrmals vorgekommen, dass Kollegen mich für einen Festangestellten hielten.

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Die Auswahl der Projekte selbst beeinflussen
Besonders die Einstellung "Make your own McKinsey" hat mich beeindruckt. Dieses Motto wird gelebt: Jeder Mitarbeiter kommt mit anderen Fähigkeiten und Interessen zu McKinsey. Oft passen normierte Jobbezeichnungen nicht zu diesen persönlichen Profilen. So hatte ich von Beginn an die Möglichkeit, auch als Praktikant Einfluss auf die Auswahl meiner Projekte zu nehmen, meinen Platz zu finden und somit "mein eigenes McKinsey zu bauen". Aufgrund meiner Fähigkeiten und Interessen konnte ich so über meine Stellenbeschreibung hinaus andere Projekte übernehmen und an der Schnittstelle zwischen zwei Research-Teams arbeiten. So konnte ich einerseits unterschiedliche Projekte zu verschiedenen volks- und betriebswirtschaftlichen Themen bearbeiten. Andererseits begleitete ich auch mehrere Monate lang einen internationalen Projekteinsatz im öffentlichen Sektor.

"Ehe ich mich versah, führte ich eine eigene Analyse durch"
Während dieses Projekteinsatzes habe ich mit Kollegen aus mehreren europäischen und außereuropäischen Ländern eng zusammengearbeitet. Der unkomplizierte Umgang in diesem internationalen Netzwerk hat mich sehr beeindruckt. Im Projekt selber habe ich mich mit internationalen Arbeitsmärkten beschäftigt – wovon ich als reiner Betriebswirt mit Schwerpunkten in Controlling und Management vorher nicht viel wusste. Genau diese Herausforderung eines ganz neuen Themas habe ich gesucht. So hatte ich die Chance, über meinen Tellerrand hinauszuschauen.

Bei einem anderen interessanten Projekt ging es um die Nachhaltigkeitsberichterstattung deutscher Großkonzerne. Zu diesem Thema gab es keine Quellen, die unsere spezielle Frage beantwortet hätten. Also schlug ich dem Partner spontan vor, eine eigene Analyse zu machen. Ehe ich mich versah, untersuchte ich eigenständig die Jahresabschlüsse der DAX30-Konzerne zur Kommunikation des Themas Nachhaltigkeit. Diese Schnelligkeit und Flexibilität der Organisation und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, macht sehr viel Spaß. Ich konnte mich persönlich und fachlich stark weiterentwickeln.

Ich bin zu McKinsey mit viel Lust auf neue Herausforderungen gekommen. Diese Erwartungen haben sich voll erfüllt und ich würde mich immer wieder für ein Praktikum bei R&I entscheiden.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (McKinsey): Wie überzeuge ich den chinesischen Firmenchef?

Dienstag, den 13. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

ITler sollten auch wirtschaftlich denken. Das stellte e-fellow Julia fest, als sie beim McKinsey-Event das "Business Technology Office" kennenlernte, das an der Schnittstelle zwischen IT und Strategie arbeitet. Sie lernte, wie man bei einer deutsch-chinesischen Zusammenarbeit kulturelle Missverständnisse vermeiden kann. Und sie entdeckte, wie überzeugend die McKinsey-Berater chinesische Firmenchefs darstellen können.

Titel und Thema des Events
"Business Technology Office Inside 2011" von McKinsey

Zeit, Ort und Dauer des Events
17. bis 19. November 2011 in Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
11 Teilnehmer und 7 Unternehmensvertreter

e-fellow-Julia e-fellows.net-Stipendiat Julia (23) macht gerade ihren Master in Finance & Information Management an der Universität Augsburg und der TU München. Sie hat bereits mehrere Praktika gemacht, unter anderem in Shanghai. Das machte das deutsch-chinesische Rollenspiel besonders interessant für sie.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Strategieberatung und IT – wie passt das zusammen? Das Event "BTO Inside 2011" bot die ideale Gelegenheit, diese Frage zu beantworten. Da diese Kombination gut zu meinem Masterstudium in Finance & Information Management passt, zögerte ich nicht, als ich das Angebot für die Teilnahme an der Veranstaltung bekam.

Dass Wert auf eine entspannte Atmosphäre gelegt wird, wurde schon im Vorfeld der Veranstaltung deutlich. "Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen" lautete der Tipp. Und so trafen wir uns am Donnerstag mit den Beratern von McKinsey im Frankfurter Büro und starteten mit einer Vorstellung des "Business Technology Office" (BTO) und anschließender Einführung in die Fallstudie.

Eine Fallstudie über interkulturelle Zusammenarbeit
Die Fallstudie war sehr praxisnah und handelte von einem chinesischen Software-Unternehmen. Dessen Geschäftsleiter möchten durch den Zusammenschluss mit einem deutschen Anbieter auf dem europäischen Markt Fuß fassen. Zum Einstieg bekamen wir umfangreiches Informationsmaterial. Darüber hinaus konnten wir durch Interviews mit den Chefs beider Unternehmen, gespielt von den Beratern, an weitere Infos gelangen. Es wurde schnell deutlich, welche kulturellen Herausforderungen bei einer interkulturellen Unternehmensfusion auftreten können.

Kontakt zu McKinsey aufnehmen?
In der McKinsey-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei McKinsey kontaktieren.

Je ein Berater betreute jedes Team und die Arbeit in den Teams machte sehr viel Spaß. Unser Konzept umfasste neben einer neuen Produktstrategie auch Empfehlungen für die Strukturierung der Organisation. So sollte die Fusion der beiden kulturell  ehr verschiedenen Unternehmen gelingen.

Dialog im Dunkeln
Bevor wir am Ende des ersten Tages zum Hotel fuhren, gab es noch einen Zwischenstopp in einem Museum der besonderen Art. Dort angekommen erfuhren wir nämlich, dass es eigentlich nichts zu sehen gab. Denn im "DialogMuseum" sind die Besucher ganz auf ihren Tast- und Gehörsinn angewiesen. Geführt von einem Guide erkundeten wir also blind verschiedene Räume, in denen alltägliche Umgebungen dargestellt waren.

Das Hotel, in dem wir übernachteten, bot ebenfalls einiges zu erkunden, denn jedes Zimmer hatte einen Designer als Paten, der es auf individuelle Weise und unter einem bestimmten Motto gestaltet hatte.

Kulturelle Unterschiede
Am Freitag stand die Fallstudie "Asian Dragon" im Vordergrund. Außerdem lernten wir im Training "Interkulturelle Kompetenz", worauf wir achten müssen, wenn wir mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten. So gehen beispielsweise Asiaten anders mit Kritik und Emotionen um als Lateinamerikaner, und in den USA wird mehr gelobt als in Europa. Darüber hinaus diskutierten wir über unsere eigenen Erfahrungen im Ausland, wie zum Beispiel mit telefonierenden Kollegen im Meeting, Taxifahrern, die Stadtpläne nicht lesen können oder Kollegen, die Termine eher als grobe Richtlinie denn als klare Vorgabe verstehen.

Präsentation vor dem "Geschäftsführer"
Nachmittags präsentierten wir dann unsere Ergebnisse vor dem Geschäftsführer des chinesischen Unternehmens. Das stellte alle Gruppen auf eine harte Probe. Die Berater nutzten dabei ihre schauspielerischen Fähigkeiten, um die Teilnehmer aufs Glatteis zu führen. Dennoch war die Stimmung gut, und so hatten wir auch am zweiten Abend die Gelegenheit, beim Abendessen ungezwungen mit den Beratern ins Gespräch zu kommen und anschließend in einem Frankfurter Club gemeinsam zu feiern.

Am letzten Tag gab es zunächst ausführliches Feedback für alle Teilnehmer. Im Anschluss bekamen wir dann einen Eindruck davon, wie ein Praktikum oder Festeinstieg beim BTO von McKinsey aussieht und wie ein Auswahltag abläuft. Dabei hatten wir unter anderem die Möglichkeit, ein Case-Interview durchzuspielen.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Den Workshop kann ich jedem empfehlen, der sich für die Beratung an der Schnittstelle zwischen IT und Strategie interessiert,  in entspannter Atmosphäre die Arbeit des BTO kennenlernen und nebenbei viel Spaß haben möchte.

Mein persönliches Fazit und sonstige Anmerkungen
Für mich persönlich war "BTO Inside 2011" ein absolut gelungenes Event, bei dem ich nicht zuletzt viele nette Leute kennengelernt habe. Durch die Fallstudie konnte ich mich außerdem an typischen Aufgaben eines Beraters ausprobieren. Insbesondere die Gespräche mit den Beratern haben mich in der Planung eines Praktikums beim BTO bestärkt und mir einen guten Eindruck davon vermittelt, was mich dabei erwartet.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Live-Case mit McKinseys Recruiting-Chef: Ein Fall zum Haare-Raufen?

Donnerstag, den 1. Dezember 2011
Julia

Warum ist das Shampoo so teuer? Beim Live-Case mit McKinseys Recruiting-Chef Dr. Thomas Fritz drehte sich alles um die Körperpflege – und wie sich deren Produktion optimieren lässt. Eine haarige Angelegenheit, aber die e-fellows bewahrten einen kühlen Kopf.

Der dritte Live-Case mit Dr. Thomas Fritz war eine saubere Sache: Im Zentrum stand ein Hersteller für Körperpflegeprodukte. Shampoo, Duschgel und Badezusatz sollen an den Mann und an die Frau. Europaweit wurden die Produktionskosten verschiedener Werke verglichen. Dabei schnitt das süddeutsche Werk besonders schlecht ab – mit zehn Cent für jede produzierte Flasche. Den geringsten Preis pro Flasche hatte ein Werk in Polen. Die Frage lautete also: Was kann dieses Werk gegen diese hohen Kosten tun?

Thomas Fritz und die Löcherer
Eine haarige Angeleigenheit? Nicht für die e-fellows. Kaum war der Case gestellt, löcherten die e-fellows Thomas Fritz mit Fragen: Wie hoch sind die Kosten beim besten Werk? Wie viele Flaschen produziert die Firma in einem Jahr? Gibt es mehrere Produktionslinien? Und welche Risiken bestehen im Umfeld des Unternehmen?

Thomas Fritz gab bereitwillig Auskunft über technische Kapazitäten, Kernkompetenzen oder Aufbau des Unternehmen. So werden zum Beispiel in fünf Produktionslinien je 200 Flaschen pro Minute gefertigt – also 150 Millionen Flaschen im Jahr. Produziert wird im Zweischichtbetrieb, 16 Stunden am Tag. Das Grübeln ging weiter. Lohnt es sich, eine Produktionslinie abzuschalten? Sollte das Sortiment erweitert oder diversifiziert werden? Wie kann man die Fixkosten reduzieren?

Interessanterweise machte niemand den Vorschlag, die Produktion einfach in das anscheinend billigere Werk in Polen zu verlagern – die e-fellows verstanden, dass die Produktivität pro Mitarbeiter im süddeutschen Werk die beste war und man das einfach besser ausnutzen sollte.

Die Auslastung war der Schlüssel
Damit war man dem Schlüssel nähergekommen: Die Auslastung der Produktionslinien! Die lag gerade mal bei 42 bis 50 Prozent. Die Frage war also: Wie kann man diese mangelhafte Auslastung beheben? Kann man Nachfrage-Hypes ausgleichen? Welche Chancen und Risiken böte es, neue Märkte zu erschließen oder für Wettbewerber zu produzieren?

ALDI ruft an
Schließlich ging die Problemlösung hin zur Produktion für Dritte, zum Beispiel Handelsmarken. Thomas Fritz berichtete nun, dem Unternehmen liege ein Angebot von ALDI vor: 50 Millionen Flaschen pro Jahr soll das Unternehmen für den Discounter produzieren. ALDI ist bereit, dafür acht Cent pro Flasche zu zahlen. Ist das ein attraktives Angebot? Und vor allem: Lohnt es sich finanziell?

Nun waren die Zahlenjongleure gefragt. Das Ergebnis: Das Angebot von ALDI würde sich wirtschaftlich lohnen. Risiken für das Image oder der Verlust von Flexibilität seien aber bei der genauen Vertragsgestaltung zu berücksichtigen, zum Beispiel über eine Ausstiegsklausel. Andere Strategien wie Internationalisierung sollte man allerdings im Hinterkopf behalten.

Danach: Expertenforum "Bewerben bei McKinsey"
Im Anschluss wartete das Expertenforum "Bewerben bei McKinsey", wo Nicole Kerschl und Thomas Fritz auf Fragen antworteten wie:

Teilnehmerrekord
Mit einem Rekord von fast 1.200 Gruppenmitgliedern schlug das Community-Angebot noch besser ein als die Jahre zuvor. 2012 geht es dann hoffentlich in die nächste Runde – damit es beim echten Case-Interview kein Haaresträuben gibt.