Archiv der Kategorie '* KPMG'

Erfahrungsbericht (KPMG): Face-to-Face mit KPMG in der "New Work City"

Montag, den 23. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

Im Frankfurter "Squaire", auch  "New Work City" genannt, traf e-fellows.net-Stipendiatin Sabine KPMG. Hier erfuhr sie, dass nicht nur ihr ein gutes Arbeitsklima und die Herausforderung im Job wichtig sind. Unter den bunt gemischten Teilnehmern traf sie sogar ein bekanntes Gesicht. Und die Berater von KPMG klärten sie über Mythen der Unternehmensberatung auf.

Titel und Thema des Events
Face-to-Face-Workshop "KPMG Management Consulting"

Zeit und Ort des Events
14. Dezember 2011, Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
17 e-fellows.net-Stipendiaten

Unternehmensvertreter: Partner Dr. Andreas Ries, Senior Manager Christian Neubert, Assistant Manager Thomas Heinrich, Associate Daniela Wicker und Magdalena Statnik aus der Personalabteilung.

Da ich in meinem Bachelor-Studium schon relativ weit bin, mache ich mir Gedanken über einen möglichen Jobeinstieg. Deshalb wollte ich an einem Karriereevent teilnehmen, das nur einen Tag dauert, jedoch präzise über Einstiegschancen und den Joballtag informiert.

Sabine Face-to-Face KPMGe-fellows.net-Stipendiatin Sabine (22) studiert International Business Administration an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Außerdem verbrachte sie einen Auslandsaufenthalt am Trinity College in Dublin.

Ich hatte schon ein Praktikum bei Detecon gemacht, in dem ich einen Einblick in ICT (Information and Communications Technology) bekam. Nun wollte ich mir ein zweites Bild von der Unternehmensberatung machen und einen Bereich erleben, der sich vor allem auf die Prozess- und Organisationsberatung konzentriert.

Mit dem Aktenköfferchen durch schicke Bürogebäude
Wie stellt man sich den Berateralltag vor? Schnieke und beschäftigt mit dem Köfferchen durch schnittige Bauten laufen. Kaum in Frankfurt angekommen, bekam man im "Squaire" – einem Bürogebäude am Frankfurter Flughafen – den Berateralltag zu Gesicht. Ein Büro direkt am Flughafen mit beeindruckender Ausstattung – der Traum jedes Beraters.

In einer Begrüßungsrunde mit Getränken und Snacks konnte man mit den anderen Teilnehmern reden und neue Gesichter und Namen abspeichern. Ich traf auch ein bekanntes Gesicht: Ein Freund aus Tübingen war zufällig auch da. Das war eine positive Überraschung.

Kontakt zu KPMG aufnehmen?
In der KPMG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei KPMG kontaktieren.

Im Meetingraum begrüßten uns die KPMG-Mitarbeiter herzlich. Wir hatten einen wundervollen Blick auf startende und landende Flugzeuge. Sowohl Dr. Andreas Ries als auch die anderen Berater stellten sich, ihren Karriereweg und ihre Arbeit bei KPMG vor. Das waren nicht nur Aufzählungen der wichtigsten Lebenslauf-Stationen oder der bekanntesten Klienten, sondern ein informeller Einblick in den bisherigen Werdegang.

Klassisch BWL studieren ist kein Muss
Die Berater machten klar, dass man nicht unbedingt BWL studiert haben muss, um Berater zu werden. Gut zu wissen war außerdem, dass man sich nicht zwingend mit Arbeit zuschütten und auf ein Sozialleben verzichten muss. Anschließend stellten wir Teilnehmer uns vor. Daraus ergaben sich interessante Gespräche zwischen den Beratern und den Teilnehmern.

Anschließend bekamen wir eine Führung durch den "Squaire" – die "New Work City". Was vorher nur als bunter Wirbel von Eindrücken an mir vorbeigezogen war, konnte ich nun detaillierter betrachten.

Was sollte ein Job mit sich bringen?
Zurück in unserem Meetingraum kam nun der tatsächliche Workshop auf uns zu. In Gruppen von vier oder fünf Personen hatten wir eine halbe Stunde Zeit, uns kritisch mit Fragen aus dem Berateralltag auseinanderzusetzen – zum Beispiel mit den Erwartungen an den Einstieg oder die Eigenschaften eines erfolgreichen Beraters. Wir stimmten überein, dass die Erwartung an einen Einstieg sich nicht nur auf das Hier und Jetzt konzentrieren sollte, sondern auch auf die Zukunft (zum Beispiel Weiterbildungsmaßnahmen). Und dass nicht nur finanzielle Vorzüge wichtig sind, sondern auch das Arbeitsklima, die Work-Life-Balance und die Herausforderung im Job.

Die Mitarbeiter von KPMG gaben uns dazu Feedback aus der Praxis und klärten uns über einige Mythen aus der Beratung auf. "Ich habe bislang nach mehreren Jahren bei KMPG genau zwei Mal am Wochenende gearbeitet. Und das nur für ein, zwei Stunden um eine Präsentation in Form zu bringen", sagte einer der Berater.

Berater "grillen"
Wir ließen den Abend ruhig mit Häppchen und Snacks ausklingen. Dabei konnten wir die KPMG-Mitarbeiter mit unseren Fragen  "grillen". Immer wieder betonten sie, dass man alle Fragen, die einem auf der Zunge brennen, auch loswerden soll. Wer da nicht nachfragt, ist selbst schuld.

Die netten Teilnehmer und Berater, die ohne Zeitdruck und ohne sich um Antworten zu winden Rede und Antwort standen, hätten es doch tatsächlich fast geschafft, dass ich den Zug verpasst hätte. Einen besseren Ritterschlag für ein Karriere-Event gibt es für mich kaum.

Mein Fazit und wem ich die Veranstaltung empfehle
Ich wollte einen realistischen Einblick in den Unternehmensalltag gewinnen, ohne monatelang Praktika zu machen. Ich fand es interessant, die tatsächlichen Gesichter hinter dem Firmennamen kennenzulernen. Überraschend fand ich ihre Aufgeschlossenheit und ihre Entschlossenheit, wirklich keine Frage unbeantwortet zu lassen. Wer jedoch ein Recruiting-Event erwartet hatte, wurde enttäuscht.

In den letzten Zügen meines Studiums war es mir wichtiger, das Unternehmen KPMG kennenzulernen und herauszufinden, ob ich dort hineinpasse. Weniger wichtig war mir dabei, dass ich mit wichtigen Kontaktdaten nach Hause fahre. Und einen Tag ohne schlechtes Gewissen vom Semester frei zu haben, ist doch auch eine nette Abwechslung.

Erfahrungsbericht (KPMG): Financial Fairplay im Hörsaal

Donnerstag, den 12. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

In Vorlesungen sitzt Martin ja eigentlich oft genug. Doch als leidenschaftlicher Sportler und nebenberuflicher Private-Banking-Berater konnte er dem Thema "Financial Fairplay" nicht widerstehen und ging zu KPMG's Lecture in München. Zu seiner Freude fand er dort auch keinen gelangweilten Professor vor, sondern einen promovierten Fairplayer.

Titel der Veranstaltung
KPMG's Lecture: "Financial Fairplay – How KPMG cuts through the complexity in the sports industry"

Ort und Datum
München, 16. November 2011

Referenten
Johann Schnabel, Dr. Mario Hamm

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Ich hatte bisher noch nie eine derartige Veranstaltung besucht. Daher war ich zum einen neugierig, was mich dort erwartet. Zum anderen bin ich sehr sportinteressiert, weshalb das Thema perfekt gepasst hat.

e-fellow Martine-fellows.net-Member Martin (22) macht einen "Master of Finance" an der Frankfurt School of Business. Nebenbei arbeitet er als Private-Banking-Berater.

Promovierter Fairplayer
Eine HR-Mitarbeiterin und ein Partner von KPMG eröffneten die Veranstaltung. Anschließend ging es drei Stunden um das Thema "Financial Fairplay". Das ist eine neue Regel im Profi-Fußball für die Klublizensierung der UEFA. Hauptinhalt sind neue finanzielle Regelungen, nach denen ein Club nicht mehr ausgeben darf, als er einnimmt. Dadurch soll eine steigende Verschuldung aufgehalten werden. In der Vorlesung ging es um die Einführung dieser Regel und die Auswirkungen auf die Fußballvereine. KPMG selbst berät große Vereine in Deutschland, England und Spanien zu diesem Thema und zeigt Lösungsvorschläge.

Dr. Mario Hamm, der diesen Vortrag präsentierte, war sowohl fachlich als auch rhetorisch klasse. Er hat selbst über dieses Thema promoviert und konnte den Sachverhalt verständlich und interessant vermitteln. Auch alle Zwischenfragen hat er immer gut beantwortet.

Am Buffet Praktika abstauben
Nach der "Vorlesung" kamen alle am Buffet zusammen – Referenten, Zuhörer und auch Mitarbeiter aus anderen Abteilungen von KPMG. Sie haben uns von ihrem jeweiligen Aufgabengebiet erzählt und alle unsere Karrierefragen beantwortet. Und auch das ein oder andere Praktikum ist an diesem Abend noch vergeben worden.

Kontakt zu KPMG aufnehmen?
In der KPMG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei KPMG kontaktieren.

Fußball und Karrierefragen
Ich fand diese Veranstaltung sehr gelungen. Der Referent war ein Experte auf seinem Gebiet und beim anschließenden Buffet konnte ich auch ganz persönliche Fragen an den Partner und die HR-Mitarbeiterin loswerden.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Ich kann die Veranstaltung jedem empfehlen, der etwas über Financial Fairplay und damit über die finanzielle Situation in- und ausländischer Fußballvereine erfahren möchte. Auch für allgemeinere Informationen über KPMG und Einblicke in die Arbeitsweise des Unternehmens ist diese Veranstaltung durchaus zu empfehlen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Telekom und KPMG): SIFE World Cup – Gutes tun und damit siegen

Montag, den 5. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

"SIFE Germany, you may now start your presentation." Noch einmal tief durchatmen, dann tritt das fünfköpfige Präsentationsteam von SIFE Regensburg auf die Bühne des "Kuala Lumpur Convention Center", dem diesjährigen Gastgeber des SIFE World Cups. Auf diesen Moment haben die 50 Mitglieder von SIFE Regensburg hingefiebert, seit sie den nationalen Wettbewerb in Bonn für sich entschieden haben.

2.000 Studenten und 1.000 Unternehmensvertreter aus 37 Ländern verfolgen gebannt die showreife Präsentation von Josef, Hans-Georg, Julia, Andriana und Yvonne. 24 Minuten hat das deutsche Team Zeit, erst sein Land, dann das Team und schließlich drei unternehmerische Projekte vorzustellen, deren Ziel es ist, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. "Unwirklich und verrückt" seien diese 24 Minuten gewesen, sagt später Hans-Georg Mann, einer der beiden Teamleiter. Denn nach der Präsentation hält es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen: Das Team bekommt Standing Ovations für seinen Auftritt. "Das war ein Riesenmoment – sogar noch besser, als den Pokal zu kriegen."

Der Auftritt vom deutschen Team beim SIFE World Cup:

Denn den durften die Regensburger schließlich nach Hause tragen – zu ihrer eigenen Überraschung, so Hans-Georg: "Uns wurde immer gesagt, der World Cup sei ein Wettbewerb der Resultate, der großen Zahlen. Die anderen SIFE-Teams hatten wirklich beeindruckende Ergebnisse – eine harte Konkurrenz. Mit unserem Projekt "Bottles for a better life" haben wir vier Jobs in Deutschland geschaffen – das klingt nach nicht viel. Aber es geht eben nicht nur um beeindruckende Zahlen: Es geht darum, ein gutes, nachhaltiges, rundes Projekt auf die Beine zu stellen."

Gutes tun mit Unterstützung von KPMG und der Telekom
Gutes tun auf eine unternehmerische Art – das ist, kurz gesagt, der Gedanke der studentischen Non-Profit-Organisation SIFE ("Students in Free Enterprises"). Ein Gedanke, mit dem sich auch die Deutsche Telekom und KPMG identifizieren. KPMG unterstützt den deutschen Ableger SIFE Germany seit dessen Gründung 2003 finanziell und mit Know-how. Auch Marc-Stefan Brodbeck, Leiter des Recruiting & Talent Service der Telekom und Board Member von SIFE, ist von diesem Konzept begeistert: "Wir unterstützen SIFE, weil wir ähnliche Werte haben und uns auf einer gemeinsamen Ebene bewegen: Nachhaltigkeit und Verantwortung sind für unser Unternehmen und SIFE gleichermaßen Schlüsselwörter. Ich finde den Schwung, mit dem SIFE an seine Projekte herangeht, richtig klasse. Das ist auch für erfahrene Kollegen sehr inspirierend."

Die Telekom richtete im Mai den SIFE National Cup 2011 in Bonn aus und ist Hauptsponsor des SIFE-Teams Regensburg.

Mit Unterstützung der Berater der Telekom und von KPMG bereitete sich das Regensburger Team in nur fünf Monaten auf Malaysia vor. Bis zur letzten Minute, verraten Dr. Sandro Urban, Manager im Bereich Steuerberatung ("Tax") und Arno Stranegger, Senior Manager in der Wirtschaftsprüfung ("Audit") von KPMG, haben sie noch mit den Studenten an der Präsentation gefeilt. Seine Rolle erklärt Arno Stranegger so: "Wir sind Ansprechpartner bei Problemen, die im Zuge der Projektarbeit auftreten. Das betrifft wirtschaftliche, steuerliche und zollrechtliche Aspekte. Es kann zum Beispiel sein, dass ein Student auf uns zukommt und fragt: Was muss ich beachten, wenn ich Maschinen als Spende nach Bulgarien bringen will?"

SIFE World Cup Kuala Lumpur [Quelle: Telekom]

Doch warum stecken Studenten und Unternehmensvertreter eigentlich so viel Zeit und Arbeit in die Projekte? "Bei SIFE nutzt man das, was man an der Uni gelernt hat, um etwas Sinnvolles zu tun. Und lernt dabei unglaublich viel: Zeit-, Konflikt- und Teammanagement zum Beispiel. Aber auch, wie man gute Ergebnisse unter Zeitdruck erzielt und wie einen die Sichtweisen anderer voranbringen", erklärt Hans-Georg.

Projekte in Bulgarien und Rumänien
Einige Mitglieder des Regensburger Teams kommen aus Osteuropa und berichteten von sozialen Problemen in Bulgarien und Rumänien. So entstand das Projekt "Microleasing", mit dem das Regensburger SIFE-Team bulgarische Kleinstunternehmer fördert, und das Projekt "Integration ON", bei dem es um die Integration von Roma in Rumänien geht.

Mit ihren Projekten und ihrer Präsentation haben die Regensburger die Messlatte hoch gelegt: "Was wir paar Studenten einer kleinen Uni uns ausgedacht haben, ist jetzt Vorbild für 1.600 Unis weltweit, die ähnliche Projekte starten werden. Dadurch können unsere Konzepte noch mehr Menschen zu Gute kommen, und das ist eigentlich das Beste an diesem Sieg." Neue Projekte in Deutschland, Osteuropa und sogar der Türkei sind schon geplant, die Mitgliederzahl von SIFE Regensburg stieg auf 100. Teilnehmer.

Und wer könnte besser diesen Weg zum Sieg beschreiben als die SIFE-Studenten selbst? Josef Plank und Hans-Georg Mann, Teamleiter von SIFE Regensburg, erzählen uns, wie sie ihr letztes SIFE-Jahr erlebt haben:

"Grelles Scheinwerferlicht, über 3.000 Studenten, hochrangige Unternehmensvertreter im Saal und einige zehntausend Menschen, die uns gerade via Livestream in aller Welt verfolgen – so erlebten wir das Finale des SIFE World Cups. Was in diesem Moment trotz weicher Knie Halt gibt, sind die geschwenkten Deutschlandfahnen im hinteren Ende des Auditoriums und ein ungefähr vierzigköpfiges Team, das uns lautstark unterstützt. So gestärkt begann also unsere alles entscheidende Präsentation in Kuala Lumpur.

SIFE World Cup Siegerteam [Quelle: Telekom]

In nur 24 Minuten und keiner Sekunde mehr musste das jeweilige SIFE-Team die Jury überzeugen. Zu den Bewertungskriterien zählen dabei die Fokussierung auf eine bestimmte Zielgruppe notleidender Menschen, der Innovationsgrad der Idee, die Nachhaltigkeit der Umsetzung und die Resultate für die notleidenden Menschen. Eine große Herausforderung, unsere Projekte, innovativen Konzepte, Resultate, kurz gesagt unser ganzes Herzblut in 24 Minuten zu verpacken.

Im Mai 2011 hatte unser SIFE-Team der Universität Regensburg zum bereits den deutschen Landesentscheid gewonnen und sich somit für die Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur qualifiziert. Als Teamleiter waren wir unheimlich stolz auf unser Team und dankbar, dass es voller Elan für unsere Projekte einsetzt.

Nun mussten wir uns also in fünf Monaten auf die Weltmeisterschaft vorbereiten. Das hört sich im ersten Moment vielleicht lang an. Aber glaubt uns, die Zeit rast. Daher gab es in diesem Jahr für unser Team keine Semesterferien, und auch Praktika und Uni mussten hinten anstehen. Wir wollten Deutschland gut vertreten und noch mehr Menschen in Not nachhaltig helfen. Um das zu gewährleisten, expandierten wir beispielsweise mit einer unserer Regensburger Projektideen deutschlandweit, ferner bauten wir unsere Projekte in Bulgarien, Serbien, Rumänien und der Türkei weiter aus. Richtig spannende Aufgaben, bei denen man sehr interessante Kulturen und Menschen kennenlernt.

Neben der harten Projektarbeit begannen wir zwei Monate vor dem World Cup mit der Erstellung einer 24-minütigen Präsentation. In diese kurze Zeit mussten all unsere innovativen Konzepte, unsere Resultate und unser Herzblut einfließen. In Zusammenarbeit mit unserem Dachverband SIFE Germany e.V., einer professionellen Agentur und unseren Unternehmensvertretern der Deutschen Telekom und KPMG ist es uns gelungen, diese Aufgabe zu stemmen.

Ein weiteres Highlight war unser Kurzfilmdreh in Zusammenarbeit mit einer Agentur aus Köln. Dieser diente als Einleitung unserer Präsentation. Mal etwas ganz anderes, auf einmal ein Drehbuch zu entwickeln und in Tonstudios zu gehen. Aber schließlich sollte alles für Kuala Lumpur perfekt werden.

Und da standen wir nun, 10.000 km von zu Hause entfernt, auf der großen Bühne in Malaysia. Ein unbeschreibliches Gefühl. 37 SIFE-Teams aus den unterschiedlichsten Ländern der Erde in einem Saal vereint. Am ehesten ist das mit dem Zusammenleben im olympischen Dorf zu vergleichen: 37 Nationen, 37 Gebräuche, 37 Trachten und ein ganz besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl. Da möchte man am liebsten vergessen, dass man gerade im Wettbewerb um den Titel "SIFE World Champion 2011" mit ihnen steht.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Als erstes europäisches Team gelang es uns, den Pokal nach Europa zu holen. Über ein Jahr harte Projektarbeit, intensiver Austausch mit Vertretern der Deutschen Telekom, KPMG und SIFE Germany fand sein Ende in diesem unbeschreiblichen Erfolg. Wie echte Weltmeister wurden wir in Regensburg dann auch standesgemäß mit Fahnen und Begrüßungsschildern erwartet. Ein unvergessliches SIFE-Jahr liegt hinter uns, in dem wir als Team noch enger zusammengewachsen sind. Daher gilt abschließend ein großer Dank unserem Team, der Deutschen Telekom, SIFE Germany und KPMG, die diesen Erfolg erst ermöglicht haben."

Was ist SIFE?
In der 1975 in den USA gegründeten Non-Profit-Organisation SIFE ("Students In Free Enterprise") engagieren sich weltweit rund 57.000 Studierende an 1.600 Hochschulen in 39 Ländern. Damit ist SIFE die weltweit größte Studierendenorganisation. Zentrale Veranstaltungen der politisch und konfessionell neutralen Initiative sind die jährlich stattfindenden Landeswettbewerbe und der World Cup, an dem die jeweiligen Gewinnerteams der nationalen Wettbewerbe teilnehmen. SIFE Regensburg wurde 2005 auf Initiative von Prof. Dr. Michael Dowling gegründet. Derzeit umfasst das Team ca. 100 Studierende verschiedener Fachrichtungen und Nationalitäten (www.sife-regensburg.de).

Mehr Infos:

http://www.sife.org/worldcup/
www.sife-regensburg.de

Erfahrungsbericht (KPMG): Transaktionen, die Glück bringen

Freitag, den 2. September 2011
Erfahrungs- bericht

Bei der Lecture "Distressed M&A" von KPMG erhielt e-fellow Andre Einblick in den Ablauf einer Transaktion unter erschwerten Bedingungen. Und er erfuhr, warum japanische Unternehmen bei einer Übernahme manchmal freiwillig mehr bezahlen.

Titel und Thema der Veranstaltung:
"Distressed M&A – Transaktionen unter erschwerten Bedingungen" mit KPMG

Datum und Ort:
7. Juli 2011 in Frankfurt am Main

Teilnehmer und Unternehmensvertreter:
20 Studenten der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsrechts sowie der Rechtswissenschaften, Referent Timo Klees, Manager Advisory bei KPMG, und zwei Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Im e-fellows.net-Newsletter entdeckte ich eine Ankündigung zur Veranstaltungsreihe KPMG's Lecture. Besonders die Lecture zum Thema "Distressed M&A" interessierte mich, da ich mich in meiner Bachelorarbeit mit der Bewertung sanierungsbedürftiger Unternehmen befasse. Ich wollte die Sichtweise eines Praktikers dazu kennenlernen und Parallelen sowie Unterschiede zwischen Theorie und Praxis feststellen.

e-fellow Andree-fellows.net-Stipendiat Andre (22) studiert im Studiengang "Master in Management" an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Von der Lecture "Distressed M&A" erhoffte er sich Impulse für seine Abschlussarbeit und Einblicke in den Alltag eines M&A-Beraters bei KPMG.

M&A-Prozesse bei KPMG und irrationale Kaufentscheidungen
Die Veranstaltung fand in einem Seminarraum des "Airport Conference Center" am Frankfurter Flughafen statt. Begrüßt wurden wir von Timo Klees, Manager im Advisory bei KPMG. Nachdem wir uns alle mit Kaffee und Keksen gestärkt hatten, stellte uns der KPMG-Manager einen typischen M&A-Prozess bei KPMG vor und erläuterte die Besonderheiten einer Transaktion unter erschwerten Bedingungen. Dabei erklärte er uns unter anderem die theoretischen Konzepte eines "Discounted Cashflow-Modells" und das Multiplikatoren-Verfahren zur Bewertung eines Unternehmens. Den meisten Studenten waren diese Modelle bereits bekannt – schön, dass man die Theorie aus der Uni direkt in der Praxis anwenden kann.

Der Berater gab uns einige amüsante Einblicke in Transaktionen mit Klienten, die er kürzlich betreut hatte. Wie sich zeigte, sind die Kaufentscheidungen eines Investors nicht immer rational. So bezahlte ein japanisches Unternehmen freiwillig einen höheren Kaufpreis, um die Glückszahl acht in der Übernahmesumme zu haben. Ähnlich verhielt es sich mit einem indischen Investor, der für seine Schwiegertochter eine bekannte deutsche Modemarke erwarb. Das zentrale Thema der Kaufpreisfindung und Unternehmensbewertung fand später Anwendung in einer Fallstudie.

Einstiegs- und Karrierechancen bei KPMG
Nach dem Fachvortrag präsentierten uns zwei Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung die Einstiegsmöglichkeiten bei KPMG. Neben dem klassischen Direkteinstieg stellten sie uns verschiedene Trainee-Programme aus den Bereichen Advisory und Audit vor. Wir erfuhren, dass KPMG großen Wert auf die Weiterbildung der Mitarbeiter legt. Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterexamina sowie Promotionen werden von KPMG gefördert. Zudem erhält jeder Neueinsteiger einen Mentor, der in fachlichen und privaten Belangen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht.

Fallstudie: Automobilunternehmen in der Krise
In der abschließenden Fallstudie sollten wir das im Vortrag erworbene Wissen anwenden. Fallstudienobjekt war das imaginäre deutsche Automobilunternehmen "LEPO", das sich in einer wirtschaftlichen und finanziellen Krise befindet. Für die Fallstudie wurden wir in vier Teams eingeteilt. Aufgabe war, aus einer Gruppe von Unternehmen die Firma auszuwählen, die wir in einem möglichen Verkaufsprozess von "LEPO" beraten würden. Den zweiten Teil der Fallstudie stellte die Kaufpreisermittlung dar. Unsere Gruppe teilte sich auf in ein Strategie-Team und ein Bewertungsteam. Das Strategie-Team wählte nach einer strategischen Analyse einen italienischen Autokonzern als passenden Käufer für "LEPO".

Ich gehörte dem Bewertungsteam an. Wir ermittelten den Kaufpreis von "LEPO" auf Basis einer Multiplikatoren-Bewertung. Dafür zogen wir EBIT- und Umsatzwerte vergleichbarer Unternehmen heran und kalkulierten Multiplikatoren. Der ermittelte Kaufpreis für "LEPO" lag nach unseren Berechnungen bei circa 10 Millionen Euro. Nach 20 Minuten präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse. Das Feedback des M&A-Beraters zu unseren Kaufpreisempfehlungen war bei allen Gruppen überwiegend positiv.

Get-Together und Gespräche mit KPMG-Partnern
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein lockeres Get-Together in der KPMG Niederlassung THE SQUAIRE. Im Atrium fanden sich Studenten sowie einige Unternehmensvertreter bei Häppchen und Getränken zusammen. Ich hatte die Gelegenheit, mit zwei KPMG-Partnern ins Gespräch zu kommen und Fragen zum Unternehmen zu stellen. Neu für mich war, dass KPMG im Transaktionsbereich eines der Unternehmen mit dem größten Marktanteil in Deutschland ist. Gegenüber reinen Beratungsfirmen und Investmentbanken hat das Unternehmen vor allem den Vorteil, das gesamte Portfolio an Dienstleistungen anzubieten: Beratung vor, während und nach einer Transaktion.

Auf meine Frage nach dem Arbeitspensum eines M&A-Beraters bei KPMG antwortete ein Mitarbeiter, dass er seinem sozialen Umfeld in den heißen Phasen einer Übernahme vorher Bescheid gebe, dass er in nächster Zeit eher nicht für Aktivitäten zur Verfügung stehe.

Kontakt zu KPMG aufnehmen?
In der KPMG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei KPMG kontaktieren.

Fazit
Für mich war es eine tolle Erfahrung, einen Tag lang in den Alltag eines M&A-Beraters reinzuschnuppern. Es ist sicher ein fordernder und anspruchsvoller Beruf, der Abwechslung und jede Menge spannende Themen bietet. Ich bekam einige neue Ideen für meine Bachelorarbeit, die ich in die Arbeit integrieren konnte. KPMG habe ich als sehr aufgeschlossenes und interessantes Unternehmen kennen gelernt. Im Advisory, und besonders in der Transaktionsberatung, könnte ich mir meine berufliche Zukunft gut vorstellen.

Studenten der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsrechts, der Rechtswissenschaften oder sonstigen Interessierten kann ich die Veranstaltung weiterempfehlen. Wer sich für Unternehmensbewertung, M&A, Transaktionsberatung oder Unternehmensinsolvenzen beziehungsweise Unternehmenskrisen interessiert, erhält Einblicke in die Berufspraxis und lernt KPMG-Unternehmensvertreter persönlich kennen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (e-fellows.net working): Fünf auf einen Streich

Donnerstag, den 2. Dezember 2010
Erfahrungs- bericht

Tauge ich zum Unternehmensberater? Das fand e-fellows.net-Alumna Regina im persönlichen Gespräch mit erfahrenen Beratern von Accenture, McKinsey und anderen heraus. Beim Event "e-fellows.net working – Einblicke ins Consulting" lernte sie gleich fünf Beratungen kennen. Eigentlich wollte sie nur "allgemein" mehr über die Branche erfahren. Aber schon schreibt sie an ihrer Bewerbung als Consultant.

Regina e-fellows.net-Alumna Regina (26) macht ihren MBA an der Mannheim Business School. Sie steht schon in den Startlöchern für ihr Auslandssemester am Indian Institute of Management in Bangalore. Dennoch fühlte sie schon mal vor für ihre berufliche Zukunft: Beim Event "Einblicke ins Consulting" konnte sie im lockeren Plausch Kontakte in die Berater-Branche knüpfen.

Titel der Veranstaltung
e-fellows.net working – Einblicke ins Consulting

Datum und Ort
13. November 2010 von 10.30 Uhr bis 16 Uhr im Marriott Hotel, München

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
30 bis 40 Stipendiaten und Alumni, Mitarbeiter von McKinsey, KPMG, Detecon, Accenture und Allianz Interne Unternehmensberatung

Warum ich teilgenommen habe
Consulting kannte ich bisher nur von Mitstudenten, die vor dem MBA bei einem Consulting-Unternehmen gearbeitet hatten: regelmäßig neue Projekte, viele Reisen und eine steile Lernkurve – das hörte sich spannend an. Da ich bis dato noch nicht wusste, was ich nach meinem MBA machen möchte, wollte ich unbedingt mehr wissen über die Consulting-Branche und einzelne Unternehmen kennenlernen.

Kontakt zu den Unternehmensberatungen aufnehmen?
In den Gruppen von Accenture, McKinsey, KPMG, Detecon oder Allianz Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture, McKinsey, KPMG, Detecon oder Allianz kontaktieren.

5 in 1
Auf der Suche nach Karriere-Events stieß ich auf "e-fellows.net working – Einblicke ins Consulting". Perfekt: gleich fünf Consulting-Unternehmen in einer Veranstaltung! Ich wollte einerseits mehr über die Branche allgemein erfahren und andererseits die Mitarbeiter der fünf Unternehmen gezielt nach deren Aufgaben, der Unternehmenskultur und den Einstiegschancen fragen.

Ich bewarb mich also, obwohl München über vier Stunden von meinem Wohnort entfernt ist. Zwei Wochen später erhielt ich die Nachricht, dass drei der fünf Unternehmen meinen Lebenslauf interessant fanden – Allianz Interne Unternehmensberatung, Detecon und KPMG.

Den typischen Berater gibt es nicht
Die Veranstaltung war in zwei Blöcke eingeteilt. Am Vormittag stellten sich die Consulting-Firmen vor: Wer sind wir? Was machen wir? Wen suchen wir? Am Nachmittag konnten wir die Gelegenheit nutzen, mit den Unternehmensvertretern in Kontakt zu kommen – in lockerer Runde mit anderen Teilnehmern oder in Einzelgesprächen in einem separaten Raum.

In den kurzen Vorträgen am Vormittag hoben alle Unternehmen zwei Statements besonders hervor:
1. Es gibt nicht den typischen Berater oder die typische Beraterin, und keinen vordefinierten Karriereweg.
2. High Potentials jeglicher Studienrichtung können sich im Consulting bewerben.

Nach den Vorträgen interessierten mich insbesondere das Management-Consulting bei Accenture und der Advisory-Bereich bei KPMG. Doch zunächst wollte ich die anderen Teilnehmer näher kennenlernen. Es waren alle Fächer und Studienabschlüsse vertreten: von Jura über Ingenieurwesen bis hin zu BWL und Physik, und vom Bachelor bis zum Doktoranden. Auch sie interessierten an der Beratertätigkeit die vielen unterschiedlichen Aufgaben sowie die steile Lernkurve.

Hohe Ansprüche und hohe Bezahlung
Wie die anderen Teilnehmer nutzte ich dann die Möglichkeit, mich persönlich mit den Unternehmensvertretern zu unterhalten. Von Fachfragen über Energieprojekte bis hin zu Überstunden im Consulting: Ich konnte die Berater wirklich alles fragen. Die Antworten waren offen und ehrlich: Wer nicht bereit sei, überdurchschnittlich viel zu arbeiten, der solle sich in einer anderen Branche umschauen. Das überdurchschnittliche Engagement werde aber auch mit einer überdurchschnittlichen Bezahlung ausgeglichen.

Als Berater ins Ausland
Besonders interessierte mich auch, wie wahrscheinlich es ist, Projekte im Ausland zu begleiten und wie lange eine solcher Auslandseinsatz durchschnittlich dauert. Bei Accenture und KPMG seien solche Einsätze grundsätzlich möglich, jedoch jeweils individuell abzustimmen. Hier komme es vor allem auf die jeweilige Leistung und natürlich auf die Eigeninitiative an, den Auslandseinsatz anzustoßen.

Ich habe mein Erststudium im Finanzbereich gemacht und danach drei Jahre in einer Großbank gearbeitet. "Wie sind meine Einstiegschancen in der Strategie- beziehungsweise Managementberatung, wenn ich aus der Finanzindustrie komme?", war also meine nächste Frage. Ich bekam die Empfehlung, zunächst in einen finanznahen Bereich in die Consulting-Branche einzusteigen und meine Expertise auszubauen. Nach zwei bis drei Jahren könne ich dann auch in einen anderen Bereich wechseln.

Für mich persönlich habe ich den folgenden Dreiklang aus den Gesprächen mit den Unternehmensvertretern mitgenommen: "Als Consultant wirst du gefordert und gefördert – und der Kunde steht dabei immer im Mittelpunkt."

Fazit
Die Anreise zu "Einblicke ins Consulting" hat sich für mich gelohnt, und ich kann jedem empfehlen, eine e-fellows.net-working-Veranstaltung zu besuchen. Nicht nur, um mit den Unternehmen in Kontakt zu treten, sondern auch, um sich mit anderen Teilnehmern, also potenziellen Mitbewerbern, zu unterhalten.

Ich konnte mich persönlich bei den Unternehmensvertretern vorstellen und im persönlichen Gespräch alle meine Fragen klären. Auch im Nachgang stehe ich noch mit meinem Wunschunternehmen in Kontakt. Aktuell schreibe ich sogar an meiner Bewerbung als Consultant. Jetzt heißt es Daumen drücken!

Vielen Dank auch an das e-fellows.net-Team für die Organisation. Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei!

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (KPMG Business Game):
Unvergessliche Momente bei der WM in Südafrika

Montag, den 5. Juli 2010
Erfahrungs- bericht

Beim Online-Planspiel "Business Game" von KPMG kämpften sich die e-fellows.net-Stipendiaten Benjamin, Philipp, Uwe und Christian vor auf den ersten Platz. Der Preis: eine Reise zum WM-Eröffnungsspiel in Südafrika. Dabei erlebten die vier Gewinner viele unvergessliche Momente: Shakiras Lied "Waka Waka" beim FIFA-Eröffnungskonzert, trötende Vuvuzelas beim ersten WM-Spiel – und wilde Löwen und Nashörner aus nächster Nähe.

e-fellows.net-Stipendiat Benjamin (22) studiert "Business Administration" mit Schwerpunkt Finanzierung an der Hamburg School of Business Administration. In Johannesburg erlebte er nicht nur das WM-Eröffnungsspiel hautnah, er wohnte sogar im selben Hotel wie die Freunde und Familie der US-Mannschaft.

e-fellow Philippe-fellows.net-Stipendiat Philipp (20) studiert BWL an der Technischen Universität Dresden. Zusammen mit Benjamin setzte er sich gegen knapp 3.000 andere "Business Game"-Teilnehmer durch und feierte in Südafrika mit den Mexikanern bis in die frühen Morgenstunden.

Genau 2.953 Studenten aus ganz Deutschland stellten sich dem KPMG-"Business Game" mit einem ganz konkreten Ziel vor Augen: Die vier besten Teilnehmer erwartete eine Reise mit KPMG zum WM-Eröffnungsspiel in Johannesburg, Südafrika. Als Wirtschaftsprüfer des fiktiven Fußballvereins FC 1910 Ruhr identifizierten wir drei Wochen lang Risiken, prüften den Jahresabschluss und analysierten die Planungsrechnung. Dabei änderte sich oft und unvorhergesehen das Umfeld: Ein wichtiger Investor drohte insolvent zu gehen, ein Star-Spieler verließ den Verein oder ein Reporter rief an, um uns Informationen über den Mandaten zu entlocken. Bewertet wurde jeder Teilnehmer anhand von sechs Kriterien wie zum Beispiel Neugier, Fachkenntnis oder Teamgeist.

Endspurt kurz vor dem Ziel
Die 20 Besten lud KPMG schließlich vom 4. bis 6. Juni ins "Tagungshotel Schleiden" zum Finale ein. Auch hier stand wieder das Thema Wirtschaftsprüfung eines Fußballvereins auf der Agenda. Dazu wurden wir Finalisten zunächst per Los in fünf Teams aufgeteilt. Wir mussten vier Stunden lang unter enormem Zeitdruck etliche Dokumente lesen, Zahlen analysieren und Aussagen interpretieren. Dabei schlüpften die anwesenden Mitarbeiter von KPMG in die Rolle des Partners oder des Geschäftsführers des Fußballvereins. Schließlich mussten wir die Ergebnisse vor der KPMG-Jury präsentieren und uns den bohrenden Fragen von Aufsichtsrat und Geschäftsführung des Fußballvereins stellen.

This is Africa [Bildquelle: sxc.hu/Autor: fangol]
This is Africa [Bildquelle: sxc.hu/Autor: fangol]

Ziel erreicht – "jetzt bloß nichts falsch machen"
Kurz vor Mitternacht wurden schließlich die Platzierungen bekannt gegeben: Wir haben gewonnen! Unser Team, bestehend aus Christian, Uwe und uns beiden, wird in drei Tagen nach Südafrika fliegen! Wir feierten mit allen noch ordentlich an der Hotelbar, bevor es am nächsten Tag zunächst einmal zurück nach Dresden und Hamburg ging. "Jetzt bloß nichts falsch machen" schoss es uns durch den Kopf: Reisepass kontrollieren, Sachen packen, nichts vergessen und dann noch zwei Tage Uni-Alltag überstehen.

Mittwoch, 23.54 Uhr – Nächster Halt: Südafrika
Endlich startete der lang ersehnte Flug – wegen des schlechten Wetters mit fast zwei Stunden Verspätung. Gemeinsam mit den KPMG-Mitarbeitern Verena Dicke und Marc Landvogt ging es vom Frankfurter Flughafen ab nach Südafrika! Roman Dykta, Personalmarketingleiter bei KPMG Deutschland, war bereits von München aus gestartet und erwartete uns am Johannesburger Flughafen gemeinsam mit Cleo, unserem Fahrer.

Donnerstag, 10.17 Uhr – "Waka Waka"
Welcome to South Africa – endlich angekommen! Zuerst ging es ins Hotel "Protea Fire & Ice Melrose Arch", wo auch die Familien und Freunde der US-Mannschaft übernachteten. Das erklärte auch die hohen Sicherheitsvorkehrungen. Nach einem kurzen Mittagessen mit Kollegen aus der HR- und Audit-Abteilung von KPMG Südafrika fuhren wir zum offiziellen FIFA-Eröffnungskonzert. Ab 16.30 Uhr stimmten uns Alicia Keys, die Black Eyed Peas, Shakira und diverse einheimische Künstler auf die WM und Südafrika ein – ein gelungener Auftakt! Um 2 Uhr morgens fielen alle Teilnehmer müde in ihre Betten.

Beim Eröffnungsspiel Südafrika gegen Mexiko [Bildquelle: e-fellows.net]
Beim Eröffnungsspiel Südafrika gegen Mexiko
[Bildquelle: e-fellows.net]

Freitag, 10.50 Uhr – Mit den Mexikanern an den Tresen
Die Spannung steigt – gleich beginnt die WM! Gemeinsam fuhren wir zum "Soccer Stadium", um mit 84.400 Fans aus aller Welt die Teams aus Südafrika und Mexiko beim Eröffnungsspiel anzufeuern. Einziges Manko: Der Verkehrsstau verhinderte, dass wir pünktlich zur Eröffnungszeremonie im Stadion waren. Um 16.00 Uhr war endlich Anpfiff. Mögen die Spiele beginnen! Nicht nur die hierzulande bei Fernsehzuschauern so verpönten Vuvuzelas sorgten für eine Wahnsinnsatmosphäre. Zusammenfassend lässt sich sagen: Es war ein lautes, emotionales und stimmungsvolles Spiel. Mit dem Fußballerherz eher auf der Seite von Südafrika ging es abends im "Moyo's" dennoch mit den feierwütigen Mexikanern an den Tresen.

Samstag, 09.15 Uhr – Wilde Tiere aus nächster Nähe
Heute fuhren wir nach Soweto, einem ärmlichen Stadtviertel von Johannesburg. Hier sahen wir unter anderem das Haus des berühmten Freiheitskämpfers Mandela, besuchten ein Armenviertel, eine Kirche und Denkmäler. Anschließend fuhren wir ins "Rhino & Lion Reserve" und beobachten die Tiere aus nächster Nähe. Eine eindrucksvolle Erfahrung. Abends ging es ins wohl beste Steak-Restaurant der Stadt ("The Grillhouse") und dann auf ein paar Getränke ins "Katzy’s", wo zu Live-Musik das Tanzbein geschwungen wurde. Um 3.30 Uhr waren die ersten und letzten Postkarten geschrieben und die Koffer wieder gepackt.

Sonntag, 09.30 Uhr – Eine unvergessliche Zeit
Der letzte Programmpunkt war der Besuch eines Flohmarkts. Mit betriebswirtschaftlichem Grundwissen bewaffnet erklärten wir den Verkäufern, warum es besser sei, ihre Kerzen, Perlenarbeiten und Holzgiraffen zu fairen Preisen an uns zu verkaufen. Dies gelang uns nur mit mäßigem Erfolg. :-)

Am frühen Abend erwartete uns bereits der Rückflug. Vier Tage voller Spaß und Spannung mit dem KPMG-Team gingen zu Ende. Begeistert von der fremden Kultur und mit südafrikanischem Wein in unseren Koffern saßen wir im Flugzeug zurück nach Deutschland. Wir danken recht herzlich noch einmal allen Organisatoren des KPMG-"Business Game" – es war eine unvergessliche Zeit!

Erfahrungsbericht (KPMG): Kriminelle Spiele

Freitag, den 8. Januar 2010
Erfahrungs- bericht

Am. 10. Dezember 2009 lud KPMG zum Face-to-Face in der Niederlassung Frankfurt am Main. Von 11 bis 18 Uhr trafen 20 bis 30 e-fellows auf zahlreiche Mitarbeiter von KPMG. Danach folgte ein Get-together. e-fellow Eduard spielte das "Forensic Integrity Game" mit Armin Weyell (Verantwortlicher für die Service Group "Risk & Compliance") sowie Caroline Wappler und Vanessa Thieme aus der Personalabteilung.

e-fellow Eduarde-fellows.net-Stipendiat Eduard (22) studiert BWL an der WWU Münster. Beim Face-to-Face mit KPMG löste er nicht nur unter Hochdruck eine Fallstudie. Er näherte sich auch spielerisch dem Thema "Wirtschaftskriminalität".

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Eine E-Mail von e-fellows.net machte mich auf die Veranstaltung aufmerksam. Meine erste Überlegung war: "Finde ich das Thema und das Unternehmen interessant?" Nachdem ich nun die letzte Frage für mich mit einem klaren Ja beantworten konnte, führte mich der nächste Schritt gleich zum Blick auf den Kalender. Da auch der Kalender keine Einwände vorzubringen hatte, freute ich mich auf einen interessanten Tag und schickte meine Bewerbung ab. Der entscheidende Grund war, dass ich das Unternehmen KPMG in einer lockeren Atmosphäre kennenlernen wollte.

Wie die Veranstaltung abgelaufen ist

Insgesamt standen drei Programmpunkte auf der Tagesordnung. Den Anfang machten die Unternehmensvertreter mit einer Kurzpräsentation über sich selbst und ihre Arbeit bei KPMG. Offen gebliebene Fragen der Teilnehmer beantworteten sie im Anschluss ausführlich.

Zeit ist kostbar bei der Fallstudie
Nun gab es eine kleine Stärkung am Mittagsbuffet. Dann konnte es mit dem zweiten Programmpunkt weitergehen: der Bearbeitung einer Fallstudie. Dabei waren die Teilnehmer und deren Geschick gefordert.

Es gab zwei unterschiedliche Fallstudien. In meiner Gruppe ging es um Accounting. Wir sollten einem fiktiven Kunden, der Probleme mit seinem aktuellen Rechnungslegungsprozess hat, unsere Beratungsleistung schmackhaft machen. Wir mussten einen Kostenvoranschlag vorstellen und Verbesserungsvorschläge machen. Die andere Fallstudie war aus dem Finance-Bereich.

"Zeit ist kostbar" ist ein sehr zutreffender Satz für das Lösen einer Fallstudie. Kein Wunder also, dass die endgültige Präsentation zumeist erst auf den letzten Drücker fertig gestellt wurde. Dennoch waren die Ergebnisse sehenswert und das Feedback am Ende durchweg positiv und auch hilfreich.

Wirtschaftskriminalität als Spiel

Als letzter Programmpunkt stand noch ein Vortrag über das sogenannte "Forensic Integrity Game" an, bei dem es um die Anfälligkeit von Menschen für Wirtschaftskriminalität ging. Forensic Integrity Game mit KPMG Quelle:sxc.hu Autor:BessaroBei diesem Spiel bekommt der Teilnehmer eine Situation geschildert und hat drei bis vier Auswahlmöglichkeiten, wie er sich verhalten würde. Etwa: Man erhält ein unmoralisches Angebot. Soll man Informationen, die dem Unternehmen zwar einen klaren Wettbewerbsvorteil bringen würden, aber auf illegalem Wege beschafft wurden, nutzen? Je nachdem, was der Spieler antwortet, bekommt er Punkte, die anzeigen, ob ihm das eigene Image oder Geld wichtiger ist. Das "Forensic Integrity Game" sensibilisiert somit den Spieler für Wirtschaftskriminalität und ethische Probleme am Arbeitsplatz.

Abendessen und Kontakte knüpfen

Bei dem abschließenden Abendessen gab es wiederum die Gelegenheit, sich mit den Unternehmensvertretern über die Arbeit und den Einstieg bei KPMG zu informieren. Ich habe so meine Bewerbung direkt an Caroline Wappler richten können und habe auch schon eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen.

Kontakt zu KPMG aufnehmen?
In der KPMG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei KPMG kontaktieren.

Mein persönliches Fazit
Der Weg nach Frankfurt hat sich in jedem Fall gelohnt. Ich konnte die Bereiche von KPMG und die Mitarbeiter näher kennenlernen. Auch die Bearbeitung der Fallstudie war eine interessante Übung. Vor allem das anschließende Feedback könnte für spätere Bewerbungen hilfreich sein.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Ich empfehle die Veranstaltung jedem, der sich für Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung oder Unternehmensberatung interessiert und einen Blick hinter die Kulissen von KPMG werfen will.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 7: Vanessa Thieme

Donnerstag, den 4. September 2008
Catalina

Bei KPMG dreht sich für Vanessa Thieme alles um den Nachwuchs: Im Student Talent Management betreut sie die ehemaligen Praktikanten der Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft und kümmert sich um alles, was mit e-fellows.net zu tun hat. Welche Person sie gerne einmal treffen würde, hat sie uns leider nicht verraten. Aber wer weiß: Vielleicht läuft sie ihr bei den Weihnachtseinkäufen in New York über den Weg.

>>Teil 7 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Wie sind Sie eigentlich zu KPMG gekommen?
Ich habe KPMG bereits während meines Studiums durch ein Praktikums im Recruiting kennengelernt. Anschließend war ich acht Monate als Werkstudentin im Recruitment Marketing tätig. Das ist auch die Abteilung, in die ich nach meinem Studium fest eingestiegen bin.

Welche Aufgabe haben Sie bei KPMG?
Mein Aufgabengebiet nennt sich Student Talent Management. Das bedeutet, dass ich für den Nachwuchs, die ehemaligen Praktikanten, von KPMG zuständig bin. Darüber hinaus kümmere ich mich noch um alle Themen, die mit e-fellows.net zu tun haben.

Was haben Sie davor gemacht?
Nach dem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert. Direkt im Anschluss studierte ich in Berlin BWL, um mich mit den Themen Personal und Marketing intensiver auseinanderzusetzen.

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Da denke ich spontan an ein sehr nettes Telefonat, das ich mit einem e-fellow geführt habe. Hierbei ging es um die e-fellows.net-Charity-Staffel, ein Projekt, das ich sehr beeindruckend finde. Das Engagement der e-fellows ist wirklich eindrucksvoll, insbesondere wenn man sich den Umfang des Projekts anschaut. Ich bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung im nächsten Jahr.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
In meiner Freizeit versuche ich, regelmäßig Sport zu treiben. Das ist immer ein guter Ausgleich zum Alltag. Ansonsten bin ich viel mit Freunden unterwegs, gehe sehr gern ins Kino oder Essen.

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Das verrate ich hier lieber nicht. ; )

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Viele fremde Länder kennenlernen und in der Vorweihnachtszeit in New York shoppen gehen.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Wirkliche Insider-Tipps gibt es hierfür eigentlich nicht. In einem Vorstellungsgespräch bei KPMG sollte man auf allgemeine Fragen zur Person sowie zu einzelnen Abschnitten des Lebenslaufs vorbereitet sein. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch wissen, welches Fachwissen der Kandidat für die ausgewählte Position mitbringt und warum er oder sie sich für diese Stelle und für KPMG interessiert. Authentizität spielt hierbei eine große Rolle.