Archiv der Kategorie 'Karriere'

Erfahrungsbericht (LL.M. Day): Top Law Schools persönlich treffen

Donnerstag, den 10. November 2011
Erfahrungs- bericht

Die besten Law Schools der Welt traf e-fellow Michael beim LL.M. Day in Frankfurt. Auch wenn er sich noch nicht konkret für eine Uni entschieden hatte, half ihm die Info-Veranstaltung zum Master of Laws weiter. Es gab einen Vortrag zur Auswahl und Finanzierung des LL.M. und persönliche Gespräche mit Alumni sowie Law School- und Kanzleivertretern.

Auch wenn mein geplanter LL.M.-Aufenthalt noch etwas in der Zukunft liegt, habe ich mich für den e-fellows.net LL.M. Day am 20. Oktober 2011 in Frankfurt am Main beworben. Ich wollte mich in erster Linie allgemein informieren, Gleichgesinnte treffen und mir schon einmal die eine oder andere Law School genauer ansehen.

e-fellow Michael LL.M. Day 2011 Frankfurte-fellow Michael (25) hat Jura an der Universität Augsburg studiert. Er absolvierte außerdem einige Praktika in Kanzleien und beim Landgericht Augsburg.

Die Bewerbung funktioniert denkbar einfach, wenn man bereits ein Stipendium bei e-fellows.net hat. Dann genügt ein Klick und man bewirbt sich mit dem hinterlegten Lebenslauf. Ich bewarb mich also und kurze Zeit später bekam ich die Zusage. Bei der Bewerbung konnte ich meine favorisierten Law Schools angeben, um in deren Info Panel eingeteilt zu werden.

Für jeden Anspruch was dabei
Der LL.M. Day begann mit einer großen Kaffeerunde und leckerem Buffet. Hier konnte man bereits die anderen Teilnehmer kennenlernen. Ich traf auf eine bunte Mischung von Studenten: vom Siebtsemester bis hin zum Volljuristen war alles vertreten. Auch die Erwartungen waren durchaus unterschiedlich. Während sich einige – wie ich – erst einmal allgemein orientieren und informieren wollten, waren andere speziell auf eine oder mehrere der anwesenden Universitäten fokussiert und erhofften sich möglichst detaillierte Informationen. Soweit ich es mitbekommen habe, wurde keine der Erwartungen enttäuscht.

Offiziell eröffnet wurde das Event mit einer kurzen Begrüßung durch die e-fellows.net-MitaVortrag-LL.-M.-Day-Frankfurt 2011 rbeiter, gefolgt von einem Kurzvortrag von Dr. Daniel Voigt, Autor des LL.M.-Buchs. Diese Einführung war sehr lebhaft und äußerst amüsant und rückte aus meiner Sicht den LL.M. genau in das richtige Licht: Man sollte nicht nur das Fachliche in den Vordergrund stellen, sondern das Programm auch als Gelegenheit sehen, um interessante Erfahrungen in einem anderen Land zu sammeln und eine fremde Kultur zu entdecken. Nach dem einführenden Vortrag waren die einzelnen Vertreter der Universitäten und der Kanzleien an der Reihe und stellten sich jeweils mit ein paar Sätzen vor.

Die Info Panels
Nach einer kurzen Kaffeepause begannen die Info Panels, zu denen man je nach seinen Präferenzen eingeteilt wurde. Erst kamen weitere kurze Vorstellungen und dann konnten die Teilnehmer allgemeine Fragen zur Planung eines LL.M. stellen.

kleine-Gruppe-LL.M.-Day-Frankfurt 2011

Gefragt wurde zum Beispiel nach den Anforderungen an Zulassung und Stipendien, nach dem idealen Zeitpunkt für den LL.M., dem Vorteil für eine spätere Karriere in einer Großkanzlei und nach welchen Kriterien die Universität ausgewählt werden sollte.

Diese Fragen wurden sehr ausführlich und lebhaft diskutiert, sodass in der Zeit nur etwa fünf bis sechs Fragen besprochen werden konnten. Das war aber auch ausreichend – aus meiner Sicht wurden die wichtigsten Punkte angesprochen. Zum Beispiel bestätigte man uns, dass die Wahl des Zeitpunkts und der Universität eine ganz persönliche ist, denn eine Generallösung gibt es nicht. Die Entscheidung ist abhängig von der eigenen Lebensplanung und den persönlichen Vorlieben hinsichtlich Ort und Art des LL.M.

Mehr konnte man an den Ständen erfahren
Nach den Info Panels einzelne-Stände-LL.M.-Day-Frankfurt 2011waren die Universitäten und Kanzleien an einzelnen Ständen vertreten. Dort gab es neben ausführlichen Informationen auch die Möglichkeit, einzeln mit den Vertretern zu sprechen. Oftmals waren sie ehemalige LL.M.-Absolventen der jeweiligen Universität, sodass man auch deren persönliche Eindrücke hören konnte.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung empfehle
Alles in allem kann ich die Teilnahme am LL.M. Day jedem uneingeschränkt weiterempfehlen, der auch nur mit dem Gedanken spielt, später einen LL.M. zu machen. Dabei ist es auch nicht von großer Bedeutung, wenn man sich noch nicht auf eine Universität festgelegt hat oder die Universität seiner Wahl nicht teilnimmt.

Doch auch Juristen, die sich schon für eine Law School entschieden hatten und konkrete Fragen zum Programm und der Bewerbung hatten, kamen voll auf ihre Kosten.

Für mich war vor allem der Erfahrungsaustausch mit ehemaligen LL.M.-Absolventen wichtig sowie Informationen über Kosten, Voraussetzungen an die Noten und die Schwierigkeit, in einem anderen Land zu lernen und Tests zu meistern.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Die Top-10-Fragen zu Stipendien

Freitag, den 15. Juli 2011
Julia

Du willst dich für ein Stipendium bewerben, weißt aber nicht, wo und wie? Kein Problem! Fragen rund um die Begabtenförderungswerke gibt es immer wieder in der e-fellows.net community. Welche Stipendien gibt es für mein Profil? Was erwartet mich im Auswahlverfahren? Was, wenn ich abgelehnt werde? Wir haben die zehn beliebtesten Fragen gesammelt.

1. Wie viel gesellschaftliches Engagement braucht man für ein Stipendium bei einem Begabtenförderungswerk?

2. Wie kommt man in die Studienstiftung des deutschen Volkes?

3. Nationales Stipendienprogramm – was heißt das genau?

4. Wie bekommt man das neue Deutschland-Stipendium?

5. Stipendium: Ablehnung – und nun?

6. Welche Verantwortung trägt man als ehemaliger Stipendiat?

7. Ist es ungerecht, dass wir das e-fellows.net-Stipendium erhalten?

8. Wie bekomme ich ein Auslandsstipendium?

9. Soll ich das e-fellows.net-Stipendium im Lebenslauf erwähnen?

10. Wie geht ihr mit eurem Stipendium um?

Der Stipendiums-Ratgeber der e-fellows.net-Redaktion
Kann man zwei Stipendien kombinieren? Was tun, wenn ich kein gesellschaftliches Engagement vorweisen kann? Die e-fellows.net-Redaktion hat zehn geballte Seiten parat für dich mit allem, was du für die Bewerbung bei einem Begabtenförderungswerk brauchst.  Des Weiteren: Wir erklären das neue Deutschlandstipendium. Kann man das eigentlich mit dem e-fellows.net-Stipendium kombinieren? Außerdem hilfreich vor und nach der Bewerbung bei e-fellows.net: Die Leistungen des e-fellows.net-Stipendiums?

Im Expertenforum "Dein Weg zum Stipendium" gibt es Tipps von offiziellen Vertretern der Begabtenförderungswerke zum Nachlesen. Mach dich außerdem auf die Suche in der größten Stipendien-Datenbank Deutschlands. Damit findest du sicher auch ein passendes Stipendium für dich.

Wie gut ist euer Examen? Die Top-10-Fragen von und für Juristen

Freitag, den 17. Juni 2011
Judith

Wie finde ich ein "Schmalspurthema" für die Diss? In welchem Alter waren die e-fellows mit dem Ersten Staatsexamen fertig? Und sind meine Gehaltsvorstellungen für die Kanzlei noch realistisch? Antworten auf deine Fragen zum Jura-Studium findest du in der e-fellows.net community. Die zehn beliebtesten Jura-Fragen haben wir für euch gesammelt:

1. Reform des Notensystems – Mehr Top-Noten für Jura-Absolventen?

2. Soll ich mein Jurastudium abbrechen?

3. Jura-Absolventen: Wie gut ist euer Staatesaxamen?

4. Stundenlohn in der Kanzlei: Bin ich verwöhnt oder realistisch?

5. Wie finde ich ein "Schmalspurthema" für meine Dissertation?

6. Als BWLer zum Staatsexamen – wie macht man es möglich?

7. In welchem Alter ward ihr mit dem Ersten Staatexamen fertig?

8. Wie hilft man einer Freundin, die gerade an ihrem Staatsexamen verzweifelt?

9. Wie viel verdiene ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter?

10. 8,0 Punkte im staatlichen Teil – soll ich einen Verbesserungsversuch schreiben?

Studiengänge, Schwerpunktwahl und Karrierewege
Auch von den e-fellows.net-Redakteuren bekommst du viele Infos und Tipps. Wir sagen dir, welche Unis welche Rechtswissenschaftlichen Studiengänge anbieten, geben dir Tipps für die Wahl des Schwerpunkts und zeigen dir, welche Karrierewege es für Juristen gibt. Außerdem berichtet e-fellow Katharina, warum sie sich gegen das Staatsexamen und für den Bachelor of Laws entschieden hat.

Die zehn beliebtesten Fragen zum Praktikum aus der Community

Freitag, den 10. Juni 2011
Judith

Hast du dich auch schon öfter gefragt, welche Unternehmen ihre Praktikanten am besten bezahlen? Damit bist du nicht allein. Auch in der e-fellows.net community sorgt das Praktikum für Diskussionen. Wie soll ich mit einem schlechten Zeugnis umgehen? Und welche Unternehmen bieten Auslandspraktika an? Wir haben die zehn beliebtesten Fragen gesammelt:

1. Was habt ihr im Praktikum verdient?

2. Wie lange sollte ein Praktikum mindestens sein, dass es im Lebenslauf einen guten Eindruck macht?

3. Wo gibt's das bestbezahlte Praktikum Deutschlands?

4. Wie sind Langzeitschäden von exzessiven Arbeitszeiten in jungen Jahren einzuschätzen?

5. Welche (e-fellows-Partner-)Unternehmen bieten Auslandspraktika an?

6. Soll ich auch ein schlechtes Praktikumszeugnis bei der nächsten Bewerbung nutzen?

7. Wie viel gibt's für's Praktikum bei der Unternehmensberatung?

8. Warum bekomme ich bei meiner Suche nach einem Praktikum nur Absagen?

9. Erst Bachelor, dann Praktikant?

10. Was tun, wenn der Praktikumsvertrag vom Unternehmen gebrochen wird?

Praktikums-Ratgeber der e-fellows.net-Redaktion
Natürlich beschäftigen sich auch die e-fellows.net-Redakteure mit Fragen rund um's Praktikum. Wir sind der Frage auf den Grund gegangen, ob es sinnvoll ist, nach dem Studium noch ein Praktikum zu machen und geben dir Tipps, wie dein Praktikum zum Erfolg wird. In unserer Praktikumsbörse, könnt ihr dann gleich nach den richtigen Angeboten suchen. Und damit bei der Bewerbung auf den Wunschplatz nichts mehr schief geht, lohnt sich der Blick in unseren Bewerbungsratgeber. Deinem erfolgreichen Praktikum sollte nichts mehr im Wege stehen.

Die Top 10 Fragen zum Investment-Banking: Arbeitszeiten, Einstiegsgehälter & Co.

Dienstag, den 31. Mai 2011
Judith

Wie komme ich ins Investement-Banking? Wie hoch sind die Einstiegsgehälter? Und wie lange muss ich gesetzlich arbeiten? Das Investment Banking ist für viele e-fellows hoch attraktiv. Die zehn beliebtesten Fragen zum Banking aus der e-fellows.net community haben wir für euch gesammelt:

1. Gibt es für's Banking ein Arbeitszeitengesetz?

2. Wie hoch sind die Einstiegsgehälter im Investment-Banking?

3. Wie viel seid ihr bereit zu arbeiten?

4. Soziales Engagement ist bei der Bewerbung irrelevant – zeigt das ein Defizit der Investmentbanking-Branche?

5. Wie schwer ist es, ins Investment-Banking reinzukommen?

6. Wie kann ich bei einem stressigen Job Kraft tanken?

7. Wie werde ich ein Banking-Experte?

8. Frauen im Banking: Freiwild für die Vorgesetzten?

9. Kann ich froh sein, dass mein Traum vom Investmentbanking geplatzt ist?

10. Und wenn man wieder raus will: Gibt es eine Exit-Strategie?

Für alle, die es genauer wissen wollen
Jetzt interessierst du dich erst recht fürs Investment Banking? In unseren Brancheninfos erfährst du, was ein Investment-Banker eigentlich macht. Und wer das alles gerne etwas mathematische aufbereitet haben möchte, für den haben wir nachgezählt, wie viele unserer Stipendiaten eigentlich ins Investment Banking wollen.

Erfahrungsbericht (e-fellows.net Mentoren-Programm): Bist du abgefahren genug für einen Mentor?

Dienstag, den 17. Mai 2011
Erfahrungs- bericht

Persönlichkeit, Internationalität und eine Prise Unvernunft wünscht sich Bosch-Mentor Joo-Seuk Maing von seinen Mentees. Glücklicherweise konnte e-fellow Eike mit verrückten Erlebnissen im Urwald von Guatemala aufwarten. Zum ersten Mal traf er seinen Mentor auf dem Flughafen in Frankfurt – sie rannten zufällig ineinander. Nächstes (geplantes) Treffen: in einem Café in Singapur.

e-fellows.net-Stipendiat Eike (26) studiert Wirtschafts- und Ostasienwissenschaften an der University of Sheffield. Bei der Suche nach einem Mentor war es ihm von Anfang an wichtig, dass die Chemie stimmt.

Als ich im November 2009 in der e-fellows.net community auf den Mentor Joo-Seuk Maing von Bosch stieß, fand ich in seinem Profil folgendes Statement:

"Ich schätze Mentees mit dem oft zitierten Blick über den Tellerrand. Noten sind mir nicht so wichtig, dafür Persönlichkeit und Internationalität. Was war das Abgefahrenste, was du jemals gemacht hast? (Denn das Leben ist viel zu kurz, um ständig nur vernünftig zu sein)."

Überzeugende Urwalderlebnisse
Kurzerhand verfasste ich einen Bericht über meinen Aufenthalt in Lateinamerika im Sommer. Ich erzählte von einer Taxi-Panne in Guatemala, bei der mich der Fahrer einfach im Urwald stehen gelassen hatte, der von Straßenräubern nur so wimmelte. Mehrere Stunden lang musste ich mich mit mulmigem Gefühl im Bauch alleine zurück in das nächste Dorf kämpfen. Meine Bewerbung schien Joo-Seuk Maing zu gefallen und er nahm mich als Mentee auf. Kurz darauf tauschten wir erste Erfahrungen per E-Mail aus. Wir entdeckten ein gemeinsames Faible für fremde Länder, die Chemie zwischen uns schien gut zu passen.

Karriere-Tipps für Ostasienfans
Da uns beiden Ostasien am Herzen liegt, bekam ich kurz nach der Kontaktaufnahme auch schon den ersten Karriere-Tipp. Joo-Seuk machte mich aufmerksam auf das "Harvard Project for Asian and International Relations", kurz HPAIR. Dort diskutieren Größen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Herausforderungen Asiens mit Studenten aus aller Welt. Joo-Seuk selbst hatte bereits an mehreren HPAIR-Konferenzen teilgenommen und konnte mir so wertvolle Tipps zur Bewerbung geben. Nur zwei Monate später saß ich im Flieger Richtung USA (Eikes Erfahrungsbericht dazu: Asien in Harvard).

Karrierefragen und Urlaubsgrüße
In den folgenden Monaten schrieben wir uns zahlreiche E-Mails und mittlerweile stehen wir in regelmäßigem Kontakt. Dabei geht es oft um meine Karrierefragen. So habe ich beispielsweise Tipps für meinen Lebenslauf bekommen, kann mir nun ein besseres Bild machen vom "Junior Managers Program" von Bosch und habe viel über die Vor- und Nachteile vom Arbeiten im Ausland erfahren. Aber wir tauschen uns auch über Neuigkeiten zu Joo-Seuks Berufsleben aus oder schicken uns gegenseitig einfach einen kurzen Urlaubsgruß.

Der Zufall bescherte das erste persönliche Treffen
Da ich in England studiere, und Joo-Seuk die meiste Zeit in Asien unterwegs ist, dauerte es eine Weile, bis wir uns das erste Mal persönlich begegneten. Bezeichnenderweise passierte dies im Schneechaos des Frankfurter Flughafens kurz vor Weihachten 2010. Wir waren beide auf dem Weg zum Weihnachtsbesuch bei der Familie und liefen uns zufällig über den Weg. Eigentlich hätten wir beide zu diesem Zeitpunkt schon ganz woanders sein sollen, aber die Welt ist nun mal verrückt. Uns blieb zwar nicht viel Zeit, aber es reichte für ein erstes persönliches Kennenlernen.

Kontakt zu Bosch aufnehmen?
In der Bosch-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Bosch kontaktieren.

Auf eine Tasse Tee nach Singapur
Ein ausführlicheres Treffen haben wir bereits ins Auge gefasst. Wann und wie sich das realisieren lässt, wird sich erst noch zeigen. Da ich inzwischen ebenfalls nach einer Position mit internationalen Arbeitseinsätzen suche, werden wir uns wahrscheinlich an einem eher ungewöhnlichen Ort treffen. Im Juni wird es mich für ein Praktikum nach Shanghai verschlagen, und da Joo-Seuk ab Juni einen neuen Job bei Bosch in Singapur haben wird, stehen die Chancen auf einen Kaffee – oder eher eine Schüssel Reis und Tee – gar nicht schlecht.

Fazit
Mein persönliches Fazit zum e-fellows.net Mentoren-Programm ist überaus positiv. Durch die Erfahrungen meines Mentors konnte ich sehr viel lernen. Dabei kann ich jedem e-fellow nur besonders ans Herz legen, seinen Mentor nach gemeinsamen Interessen auszuwählen.

In diesem Sinne kann ich mich nur ganz herzlich bei Joo-Seuk Maing und e-fellows.net bedanken. Ihr habt mich auf viele Möglichkeiten aufmerksam gemacht und mir in meiner beruflichen Entwicklung sehr geholfen.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Was kommt in den CV? Die zehn beliebtesten Lebenslauf-Fragen der Community

Donnerstag, den 14. April 2011
Judith

Hast du dich auch schon öfter gefragt, welche Sportart beim Personaler am besten ankommt? Damit bist du nicht allein. Seit jeher sorgt der perfekte Lebenslauf in der e-fellows.net community für Diskussionen. Wie lang soll er sein? Bewerbe ich mich besser mit oder ohne Bild? Wir haben die zehn beliebtesten Fragen zum CV gesammelt:

1. Welche Sportart macht sich im Lebenslauf am besten?

2. Wie lange sollte ein Praktikum sein, dass es im Lebenslauf einen guten Eindruck macht?

3. Leben für den Lebenslauf?

4. Auszeichnungen und Stipendien im Lebenslauf – wie viel ist zu viel?

5. Gehört das e-fellows.net-Stipendium in den Lebenslauf?

6. Bewerbt ihr euch mit oder ohne Foto?

7. Ist mein Lebenslauf zu lang?

8. Soll ich bestimmte Abschnitte im Lebenslauf fett markieren?

9. Macht es Sinn, den TOEFL zu machen, um meine Sprachkenntnisse nachzuweisen?

10. Wie kann man im Lebenslauf angeben, dass man unter den oberen fünf Prozent ist?

Lebenslauf-Ratgeber der e-fellows.net-Redaktion
Wie der Lebenslauf zur perfekten Eigenwerbung wird und wie man ihn am besten präsentiert, darüber haben sich auch die e-fellows.net-Redakteure schon Gedanken gemacht. Außerdem haben sie nachgefragt, welche Hobbys gut ankommen und ob eine Parteimitgliedschaft in den Lebenslauf gehört. Du erfährst ebenfalls, was beim ausformulierten Lebenslauf für Studienstiftung und andere Stipendien zu tun ist.

Viele weitere Fragen und Antworten zum Lebenslauf findest du außerdem in der Gruppe "Bewerbung – Fragen, Tipps, Dos und Don'ts". Deinem perfekten Lebenslauf sollte also nichts mehr im Wege stehen.

Sind e-fellows.net, Studienstiftung und Deutschland-Stipendium kombinierbar?

Mittwoch, den 16. Februar 2011
Lukas

Im letzten Expertenforum "Dein Weg zum Stipendium" waren erstmals Vertreter des Bildungsministeriums als Experten dabei, die Fragen zum neuen "Deutschland-Stipendium" beantworteten. Einige Fragen drehten sich damals darum, ob man ein Stipendium bei einem Begabtenförderungswerk (Studienstiftung & Co.) mit dem Deutschland-Stipendium kombinieren könne. Mittlerweile erreichte auch uns die erste Anfrage: Kann man Deutschland- und e-fellows.net-Stipendium gleichzeitig beziehen? Die Antwort war gar nicht so einfach.

Vorgestern rief ein e-fellows.net-Stipendiat bei mir an. Er sei seit zwei Jahren e-fellows.net-Stipendiat, wolle sich nun aber auch für das Deutschland-Stipendium bewerben. Er wollte wissen, ob er wegen des e-fellows.net-Stipendiums für das Deutschland-Stipendium abgelehnt werden könne. Meine erste Reaktion: "Nein, überhaupt kein Problem!" Schließlich steht das e-fellows.net-Stipendium ja auch in keiner Konkurrenz zu Stipendien von Begabtenförderungswerken wie der Studienstiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Stiftung der deutschen Wirtschaft und wie sie alle heißen.

Doch dann machte mich der Stipendiat, wahrscheinlich einer unserer vielen Spitzen-Juristen, aufmerksam auf einen Passus in den Aufnahmebedingungen des Deutschland-Stipendiums:

"Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, keine begabungs- und leistungsabhängige materielle Förderung gemäß §§ 1 Abs. 3 oder 4 Abs. 1 S. 1 des Gesetzes zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms (StipG) vom 21. Juli 2010 zu erhalten. Ein Ausschluss dieser Regelung gilt, sofern die Förderung einen Monatsdurchschnitt von 30€ nicht überschreitet."

Nutzt man viele Leistungen des e-fellows.net-Stipendiums, kommt man auf einen monatlichen Gegenwert von deutlich über 30 Euro (Allein das Handelsblatt-Abo kostet im Monat normalerweise etwa 40 Euro, hinzu kommen Kosten, die zum Beispiel mit einem Zugang zu beck-online und anderen Datenbanken verbunden sind, und viele weitere Leistungen).

Behindert das e-fellows.net-Stipendium bei der Bewerbung für das Deutschland-Stipendium?
Nun war ich selbst nicht mehr sicher. Daher habe ich einfach mal beim Bildungsministerium nachgefragt und folgende Antwort bekommen:

"[A]bgesehen von dem Zuschuss von 15 Euro (der unterhalb der gesetzlich geregelten Bagatellgrenze liegt) steht bei den Leistungen des e-fellows-Stipendiums die Vermittlung fachspezifischer oder allgemeiner Bildung im Vordergrund, und es werden nicht Leistungen übernommen, welche die Stipendiatinnen und Stipendiaten sonst in jedem Fall auf eigene Kosten in Anspruch nehmen würden.

Daher können beide Stipendien parallel genutzt werden."

Achtung: Deutschland- und Studienstiftung geht nicht!

Mit dem 15-Euro-Zuschuss sind übrigens die Telekom-Zuschüsse gemeint, die wir zum Jahresende leider ohnehin einstellen müssen. Ihr könnt euch also problemlos für beide Stipendien bewerben. Aber Achtung: Das heißt auch, dass ihr das Deutschland-Stipendium nicht mit den Stipendien von Studienstiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung, Villigst, Cusanuswerk & Co. kombinieren könnt. Aber dazu hatte sich die freundliche Expertin vom Bildungsministerium bereits im November im Expertenforum geäußert.

Stipendiensuche: Weitere Ressourcen
Falls ihr auf der Stipendiensuche seid und das e-fellows.net-Stipendium schon euer Eigen nennt, hier noch ein paar hilfreiche Links:

Der "Visual CV": Eine Alternative zum klassischen Lebenslauf?

Donnerstag, den 7. Oktober 2010
Lukas

Auch wenn die Medien immer wieder Panik über den "Karrierekiller Internet" verbreiten – die Wahrheit ist eine andere: Der Bewerber von morgen heute hat in den meisten Fällen schlechtere Chancen, wenn von ihm wenig bis gar nichts im Netz zu finden ist. Eine neue Möglichkeit, sich arbeitgebergerecht im Netz zu präsentieren, ist der "Visual CV".

Ist der zweiseitige Papier- oder PDF-Lebenslauf bald Geschichte? So weit sind wir sicher noch nicht. Doch der Papier-Lebenslauf ist simpel. Jeder Bewerber sieht ungefähr gleich aus. Kaum eine Chance, sich abzuheben, wenn man etwas mehr als den Bewerber-Durchschnitt zu bieten hat. Und jeder kennt die Qual, seinen CV so zu kürzen, dass alles Wichtige auf die vermaledeiten zwei Seiten passt und trotzdem gut aussieht.

In den USA entstehen daher neue Formen, sich als kompetenter Bewerber zu präsentieren. So zum Beispiel der "Visual CV":

Der "Visual CV"
Gerade wenn viel von einem im Internet zu finden ist, könnte der "Visual CV" eine Option sein: Das Internet-Tool (Anmelden unter visualcv.com) verknüpft ein klassisches Lebenslauf-Format mit interaktiven Inhalten, also mit zusätzlichen Links auf Blog-Postings, Fachartikel, Videos, Präsentationen, Twitter-Konten und so weiter. Auch Grafiken oder Diagramme kann man einfügen, zum Beispiel die steigende Umsatzkurve seit dem eigenen Einstieg beim derzeitigen Arbeitgeber. Hier ein (Werbe-)Video darüber, wie das (im besten Fall) funktioniert:


Beispiele für Visual CVs:

Mehrwert zu Xing, LinkedIn & Co.?
Klar: Mit dem Visual CV kommt noch ein Profil hinzu, das man pflegen muss. Abgesehen davon kommt der "Visual CV" zwar etwas arg "amerikanisch" rüber, er kann sich aber sehen lassen. Er bietet dem Recruiter einiges an Mehrwert zum Xing- oder LinkedIn-Profil, die derzeit in der Regel als "Online-CV" herhalten – wenngleich man als Personaler hier natürlich nicht gleich sieht, ob die Bewerberin in der Branche auch gut vernetzt ist. Er taugt mindestens als Ergänzung zum traditionellen CV, und wenn das Wunschunternehmen nicht ganz von gestern ist, demnächst vielleicht auch als Ersatz?

Google ist noch nicht dran gewöhnt
Mit einem professionell gemachten Visual CV müsste auch der googelnde Personaler einen guten Eindruck vom Bewerber bekommen. Nur: Google muss meinen Visual CV auch gleich an prominenter Stelle ausspucken. Das ist derzeit noch nicht der Fall. Zumindest landet bei meiner Suche nach ein paar der Namen aus den (echten) Beispielprofilen deren Visual CV nicht mal auf der ersten Seite.

Wenn sich diese CV-Form stärker verbreitet, wird auch Google darauf anspringen. So viel Content zu einer Person auf einer Seite – wenn das mal kein relevantes Suchergebnis ist. Und so lange könnte man den Link ja in die E-Mail zur Bewerbung tun.

Was denkt ihr: Ist so ein Visual CV die Zukunft? Ist er eine gute Alternative zum CV? Oder braucht das keiner? Welche Alternativen oder Ergänzungen zum klassischen CV nutzt ihr?

Nationales Stipendienprogramm: Engagement wichtig / Weitere Büchergelderhöhung geplant

Dienstag, den 31. August 2010
Lukas

Wie läuft das mit dem neuen nationalen Stipendienprogramm? Was ist der Unterschied zu den klassischen Begabtenförderungswerken? Und wird das Büchergeld dort wirklich bei 150 Euro eingefroren, wenn man als "nationaler" Stipendiat 300 Euro bekommen soll? e-fellow Franz-Martin hat ans Bildungsministerium geschrieben – und nun eine Antwort mit einigen spannenden Neuigkeiten erhalten.

Besonders interessant:

  • Auch bei der Auswahl der Bewerber für das das nationale Stipendienprogramm wird gesellschaftliches Engagement berücksichtigt – die Anforderungen an die Bewerber unterscheiden sich also nicht wesentlich.

Das ist eine beachtliche Neuerung: Bisher war man davon ausgegangen, dass nur nach Noten (beste 10%) ausgewählt werden würde. Damit sinkt der Unterschied in den Auswahlkriterien weiter, das Stipendium bei den Begabtenförderungswerken (also Studienstiftung & Co.) verliert relativ an Wert.

  • Der Erhöhung des Büchergelds für Stipendiaten der Begabtenförderungswerke ab dem Sommersemester auf 150 Euro (wir berichteten) könnte eine weitere Erhöhung auf 300 Euro folgen. Zumindest sei das noch das Ziel für die derzeitige Legislaturperiode.

Alles andere erschiene mir doch sehr merkwürdig. Zwar springt bei einem Begabtenförderungswerk für BAföG-würdige Studenten rein finanziell gesehen immer noch deutlich mehr raus. Aber bekanntlich sind erheblich mehr als die Hälfte der Stipendiaten dort nicht BAföG-berechtigt und erhalten nur das Büchergeld. Mit 150 Euro stehen die nun erst mal schlechter da als die Stipendiaten des nationalen Stipendienprogramms mit ihren 300 Euro. Das Prestige und die höheren Anforderungen der Begabtenförderungswerke sollten sich aber auch im Finanziellen widerspiegeln.

Ob es gerecht ist, Studenten, die das Geld nicht brauchen, einfach pauschal 300 Euro zu schenken, ist freilich eine andere Frage.

Hier der komplette Brief, den Franz-Martin zuerst als Frage in der e-fellows.net community veröffentlicht hat (Hervorhebung durch mich, danke an Franz-Martin für die Zustimmung zur Veröffentlichung!):

"Sehr geehrter Herr Toaspern,

haben Sie vielen Dank für Ihre Mail vom 11.08. In ihrem Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien sich für diese Legislaturperiode eine Erhöhung des Büchergeldes der Begabtenförderungswerke auf 300 Euro zum Ziel gesetzt, wobei der Koalitionsvertrag offen lässt, ob dieses Ziel in einem oder in mehreren Schritten erreicht werden soll. Wie Sie dem von Ihnen zitierten Interview mit Frau Bundesministerin Professor Dr. Annette Schavan entnehmen konnten, strebt das BMBF zur Zeit eine Erhöhung des Büchergeldes auf 150 Euro zum kommenden Sommersemester an.

Unabhängig von der vereinbarten Büchergelderhöhung möchte ich Sie auf die Vorteile einer Förderung durch die Begabtenförderungswerke hinweisen:

Die Förderung der Begabtenförderungswerke

  • macht Angebote der ideellen Förderung, Beratung und Vernetzung
  • gewährt eine großzügige Auslandsförderung
  • wird unabhängig von zusätzlichen Voraussetzungen bis zum Abschluss des Studiums innerhalb der Höchstförderdauer gewährt
  • erlaubt unbeschränkt einen Wechsel der Hochschule im In- und Ausland
  • erlaubt unter bestimmten Umständen einen Fachrichtungswechsel
  • bietet die Möglichkeit einer Weiterförderung nach dem Bachelorabschluss bis zum Ende des Masterstudiums
  • enthält bei Erhalt eines Lebenshaltungsstipendiums keinen Darlehensanteil
  • eröffnet Chancen auf eine spätere Berücksichtigung in der Promotionsförderung Ihres Begabtenförderungswerks.

Diese Vorzüge sollten Sie bei einem Vergleich der Leistungen der Begabtenförderungswerke mit den Möglichkeiten des nationalen Stipendienprogramms nicht aus dem Blick verlieren – unabhängig von der konkreten Höhe des Büchergeldes. Auch bei der Auswahl der Bewerber für das nationale Stipendienprogramm wird übrigens gesellschaftliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, berücksichtigt – die Anforderungen an die Bewerber unterscheiden sich also nicht wesentlich.

Informationen zum nationalen Stipendienprogramm finden Sie auf der BMBF-Internetseite http://www.bmbf.de/de/14295.php."

Fragen und Antworten zum nationalen Stipendienprogramm und zur Büchergelderhöhung: