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Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Eine Schachfigur als Vorbild für sicheres Auftreten

Donnerstag, den 15. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

Ladies first – das war das Motto beim Karriereworkshop von Hengeler Mueller. Eine Kommunikationstrainerin erklärte den Nachwuchs-Juristinnen, wie erfolgreiche Männer kommunizieren und was sie selbst tun können, um als Frau in einer internationalen Wirtschaftskanzlei erfolgreich zu sein.

Am 8./9. Juli 2011 fand die Veranstaltung "Ladies First – Karriereworkshop für Juristinnen" in Düsseldorf statt, zu der die Kanzlei Hengeler Mueller ca. 30 Nachwuchsjuristinnen eingeladen hatte.

Trotz hoher Zahl sehr gut qualifizierter Absolventinnen sehen immer noch weniger Frauen als Männer ihre berufliche Zukunft in einer Wirtschaftskanzlei. Gerade in den Führungspositionen besteht noch Nachholbedarf: Bei Hengeler Mueller liegt der Frauenanteil unter den angestellten Anwälten zwar mittlerweile bei rund 37 Prozent; aktuell gibt es aber nur 3 Partnerinnen (von rund 90). Anlass genug also zu einem "Karriereworkshop" speziell für Absolventinnen.

Katharina (26) hat Jura studiert und ist nun Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität in Bochum. Außerdem hat sie einen Bachelor in Jura in Frankreich gemacht und absolvierte einige Praktika in Kanzleien.

Neben der Herausforderung Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, erweist es sich gerade für Frauen häufig als schwierig, ihre Kompetenz wirksam darzustellen und entsprechend wahrgenommen zu werden. Ziel des Workshops war es, unter der Regie der Kommunikationstrainerin und Gründerin der Firma SheBoss, Marion Knaths, die "Spielregeln" männlicher Kommunikation zu (er)kennen und diese Kenntnisse auf dem eigenen Karriereweg zu nutzen. Zugleich sollte die Veranstaltung die Möglichkeit bieten, einen ersten Eindruck der international tätigen Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller zu bekommen.

Der Workshop fand im Düsseldorfer Büro der Sozietät statt und begann mit Kaffee und einer Begrüßungsrunde. Dr. Daniela Favoccia, Partnerin bei Hengeler Mueller, stellte die Kanzlei vor und berichtete von ihrem beruflichen Werdegang. Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde der anwesenden Anwältinnen und der Teilnehmerinnen.

Das Schachspiel als Vorbild
Dann übernahm Marion Knaths das Wort. Sie führte die Teilnehmerinnen in die Welt "genderspezifischer Kommunikation" ein. Eindrucksvoll erläuterte sie mit Wort und Tat, wie "Frau" ihre Aufstiegschancen durch die Nutzung dieser Kenntnisse verbessern kann und wie sie es vermeidet, sich wieder und wieder an der "gläsernen Decke" den Kopf zu stoßen. Als Vorbild diente zunächst die Damefigur des Schachspiels, die selbstbewusst und zielsicher den Regeln folgend ans Ziel gelangt.

Der Vormittag stand sodann ganz im Zeichen der besagten "Spielregeln männlicher Kommunikation", die  nach der Erfahrung unserer Trainerin einer streng hierarchischen Ausrichtung unterliegen. Ganz im Gegensatz zu dem Netzwerkmodell, mit dem Frauen eher vertraut sind. Nach einer Mittagspause in der Kanzlei folgte der zweite, stärker interaktive Teil des Workshops. Einige Teilnehmerinnen "bewarben" sich mit einer kurzen Selbstpräsentation auf eine fiktive Stelle und erhielten individuelles Feedback zu ihrem Auftreten.

Mit Sprechübungen ans Ziel
Es folgten Stimm- und Sprechübungen. In einem gespielten Meeting ergriff eine Gruppe von Teilnehmerinnen schließlich noch die Möglichkeit, die morgens erörterten Kommunikationsweisen praktisch zu erproben.

Insgesamt verlief der Tag in lockerer Atmosphäre. Vor allem der bewusste Blick auf stereotype Verhaltensweisen, und deren gezielte Nutzung gaben regelmäßig Anlass zur Erheiterung. So führte Frau Knaths unter anderem anhand von Videos und Bildern vor, wie Staatschefs die unbewussten Zeichen hierarchischer Kommunikation (für uns nun überdeutlich) einsetzen. Um ca. 18 Uhr endete der aufschlussreiche Workshop.

Nach einer kurzen Erholungspause im Hotel trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen mit Anwältinnen und Personalverantwortlichen von Hengeler Mueller.

Ein gemütlicher Ausklang
Hier hatten wir ausgiebig Gelegenheit, Fragen zu stellen und auch über nicht karrierebezogene Themen miteinander ins Gespräch zu kommen. Nach dem auf typisch männliches Verhalten konzentrierten Tag ging es nunmehr in entspannter (Frauen-)Runde um Karriere, Kinder, Frauenfußball und den Hengeler Mueller Firmenlauf.
Insbesondere dieser Teil der Veranstaltung gewährte individuelle und nachhaltige Eindrücke, da die anwesenden Anwältinnen sehr offen und interessiert waren. Schließlich endete der Abend gesellig, mit Cocktails an der Bar.

Mein Fazit und wem ich diese Veranstaltung empfehle
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller einen offenen und flexiblen Eindruck machte. Mehrfach hervorgehoben wurden die Möglichkeiten, die Arbeitszeiten individuell anzupassen. Die Atmosphäre war locker und die Anwältinnen vermittelten Begeisterung für ihre Arbeit in dieser Sozietät. Es war eine erkenntnisreiche Veranstaltung, die vor allem auch viel Spaß bereitet hat.

Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Die wahren Gesichter von A und B

Mittwoch, den 14. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

Welchen Anspruch erhebt A gegen B? Und kann auch C von B Schadensersatz verlangen? Mit solch theoretischen Konstrukten beschäftigte sich Paul bisher in der Uni. Beim Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller konnte er sein Wissen in die Praxis umsetzten – und A, B und C ein Gesicht geben. Dabei wollten er und die anderen Praktikanten hoch hinaus – zum Beispiel auf den "Magic Mountain".

Eine international ausgerichtete Wirtschaftskanzlei, die für juristische Arbeit auf höchstem Niveau steht – die wollte ich kennenlernen. So ging es nicht nur mir, sondern noch sechs weiteren Praktikanten des Sommerpraktikums 2011 bei Hengeler Mueller in Berlin. Bei unserem ersten Aufeinandertreffen wurde schnell klar, dass wir eine gemischte Gruppe aus ganz Deutschland sind, die den Weg nach Berlin gefunden hat.

Vom Humboldt Carré in die Kreuzberger Szenekneipe
An unserem ersten Arbeitstag wurden wir sehr herzlich von den Organisatoren des Sommerpraktikums empfangen. Die Kanzlei befindet sich in den obersten drei Etagen des Humboldt Carrés – unmittelbar in der Nähe von Friedrichstraße, Gendarmenmarkt und Unter den Linden. Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir bei einem Rundgang sämtlichen Mitarbeitern und etwa 40 Associates und Partnern der Sozietät vorgestellt.

Hierbei lernten wir gleichzeitig unsere Tutoren – jeweils zwei Associates – kennen. Sie waren für die kommenden sechs Wochen unsere ersten Ansprechpartner. Bei einem anschließenden Mittagessen sowie einem gemeinsamen Umtrunk am Abend in einer Kreuzberger Szenekneipe gab es dann auch gleich Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Damit hinterließ schon der erste Tag bleibende Eindrücke.

Klageschriften, PowerPoint-Präsentationen und Memos
Ich war zwei Associates zugeteilt, die sich vor allem mit Mergers & Acquisitions (M&A) und Gewerblichem Rechtsschutz befassen. Sowohl von ihnen als auch den übrigen Anwältinnen und Anwälten wurde ich mit viel Engagement betreut. Insbesondere meine Tutoren nahmen sich stets Zeit für ausführliche Erklärungen und die Beantwortung all meiner Fragen.

Meine Aufgaben reichten von der Überarbeitung von Klageschriften über die Erstellung von PowerPoint-Präsentationen bis hin zur Beantwortung komplexer Fragestellungen und dem Verfassen von Memos. Thematisch beschäftigte ich mich unter anderem mit dem Ausschluss von Minderheitsaktionären (Squeeze-Out), Gewinnabführungsverträgen, Fusionskontrollen und der Übertragung von Rechten.

Eigene Meinung und Vorschläge einbringen
Durch meine zwei Tutoren, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten auseinandersetzten, konnte ich mich mit vielen Rechtsgebieten beschäftigen. Außerdem lernte ich dadurch juristische Themengebiete kennen, die an der Uni vermutlich nur eine untergeordnete Rolle spielen. Dabei wurde mir und meiner Tätigkeit immer ein – wie ich finde – keineswegs selbstverständliches Vertrauen entgegengebracht. So konnte ich mich stets mit eigener Meinung und Vorschlägen in die Bearbeitung von Mandaten einbringen.

PaulPaul (23) studiert Jura an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Beim Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller erhielt er erste Einblicke in die Arbeit einer Großkanzlei.

Sich selbst als Wirtschaftsanwalt beweisen
Neben unseren mandatsbezogenen Aufgaben beschäftigten wir uns mit einer Fallstudie zum Thema M&A. Hier wurden uns anhand eines Beispiels die einzelnen Schritte eines Unternehmenskaufs veranschaulicht. Gleichzeitig bekamen wir die Gelegenheit, uns als Wirtschaftsanwälte zu beweisen. Es galt, eine eigene "Due Diligence-Prüfung" durchzuführen und anschließend einen entsprechenden Kaufvertrag (SPA) zu verfassen. Dazu arbeiteten wir Praktikanten gemeinschaftlich zusammen und präsentierten anschließend zwei Associates unsere Ergebnisse.

A und B werden zu Realität
Zusätzlich wurde uns bei Hengeler Mueller ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Zum Beispiel Veranstaltungen wie das wöchentliche Corporate Breakfast oder der Berliner Erfahrungsaustausch. Hier brachten uns Partner der Kanzlei bei einem üppigen Frühstücksbuffet ihre Tätigkeiten bei Hengeler Mueller nahe – anhand von aktuellen Fällen.

Dies ermöglichte uns einen detaillierten Einblick in ihre Arbeit und zeigte uns, mit welchen doch sehr unterschiedlichen Rechtsgebieten man sich bei Hengeler Mueller befasst. Besonders spannend fand ich, von Mandaten mit Unternehmen zu erfahren, die einem sonst nur in den Medien begegnen. Dies ermöglichte mir einen Bezug zur Realität, den man so aus der Uni nicht kennt, wo meistens doch nur A und B irgendetwas gegen C haben.

Hoch hinaus zum Magic Mountain
Aber auch für die sportliche Betätigung wurde gesorgt. Unter anderem erklommen wir gemeinsam als Seilschaft die spektakulären Kletterwände des Berliner "Magic Mountain" – um dann anschließend unseren Aufstieg gebührend zu feiern. Zum Abschluss des Praktikums gab es dann noch ein großes Abschiedsessen. Somit ergaben sich – unter anderem auch bei Einladungen zu diversen Mittagessen mit Partnern oder Associates – ausreichend Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen in entspannter Atmosphäre.

Immer willkommen bei Hengeler Mueller
Schließlich möchte ich noch die uns in der Kanzlei entgegengebrachte Offenheit und das ausgesprochen freundliche Betriebsklima betonen. Wir hatten stets das Gefühl, auch über das Praktikum hinaus, bei Hengeler Mueller willkommen zu sein. Rückblickend betrachte ich das Praktikum als eine Zeit, die mir sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht viel gebracht hat.

So konnte ich nicht nur mein juristisches Wissen erweitern, sondern auch interessante Menschen mit ihren unterschiedlichen Werdegängen bei den zahlreichen Freizeitaktivitäten kennenlernen. Insgesamt bot das Praktikum mit seinem perfekt organisierten Rahmenprogramm einen fundierten Einblick in die Arbeitsabläufe einer Großkanzlei. Allen Interessenten kann ich daher eine Bewerbung nur empfehlen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Wenn der Grünschnabel vom alten Hasen lernt

Mittwoch, den 30. November 2011
Erfahrungs- bericht

Eigentlich steht Maxi noch ganz am Anfang ihrer Juristen-Karriere. Ihr Studium hat erst vor ein paar Wochen begonnen, trotzdem lässt sie sich schon von ganz oben coachen – von ihrer Mentorin Dr. Lucina Berger. Bei ihr bekommt sie wertvolle Tipps und Antworten auf Fragen, für die ihre Professoren schon gar keine Zeit mehr haben. Außerdem verbindet die zwei mehr als gedacht – von Tübingen bis nach Yale.

"Erste Kontakte in die Wirtschaft noch vor Studienende. Einblicke ins Unternehmen. Einstiegschancen, die der freie Markt oft nicht bietet. Individuelle Karriereberatung" – das verspricht das Mentorenprogramm. Ehrlich gesagt, "vor Studienende" befand ich mich nicht wirklich. Ich hatte im August gerade seit drei Monaten das Abi in der Tasche, und hatte danach zwei Monate als Praktikantin in einer Wirtschaftskanzlei gearbeitet. Nun wartete ich auf die letzten Unizu- oder auch Absagen. Viele mögliche Mentoren gaben ganz begründet an, grundsätzlich eher an Mentees aus höheren Semestern interessiert zu sein – nicht gerade beste Chancen für mich als angehender "Ersti".

Jetzt oder nie!
Dennoch, irgendwie hörte sich das Mentorenprogramm gut und vielversprechend an. Ich war hin und hergerissen: Bewerben, nicht bewerben? Als dann jedoch ein paar Tage später die Absage meiner Traumuni im Briefkasten lag, war mein Entschluss klar: Jetzt traue ich mich einfach! Eine weitere Absage mehr oder weniger macht jetzt auch nichts mehr aus. Und ich drückte auf "Bewerbung absenden".

Gemeinsamkeiten von Tübingen bis nach Yale
Ich bewarb mich bei Frau Dr. Lucina Berger von Hengeler Mueller. Unter den möglichen Mentoren erschien sie mir sofort sympathisch – vielleicht auch deshalb, weil sie mit eine der jüngsten Mentoren aus den Kanzleien ist, auch gerne klassische Literatur liest und in meiner Geburtsstadt Tübingen promoviert hat. Außerdem arbeitet sie im Gesellschaftsrecht, wofür auch ich in meinem Praktikum Feuer gefangen habe. Am meisten hat mich beeindruckt, dass sie ihren LL.M. an der Yale Law School gemacht. Die Entscheidung für sie war mir also nicht schwer gefallen.

Die perfekte Geburtstagsüberraschung
Nervöses Zittern die nächsten Wochen über; mein E-Mail-Postfach will und will sich einfach nicht mit der entscheidenden Nachricht füllen. Einmal frage ich bei der Kanzlei nach dem derzeitigen Bewerbungsstand. Weiteres Zittern. Mitte September bekomme ich dann endlich die erlösende Nachricht von meiner künftigen Mentorin Lucina, dass ich es geschafft habe – abends an meinem 19. Geburtstag. Die perfekte Überraschung.

Vorfreude einer Schneekönigin
Ein paar Tage später ruft mich Lucina an; ihre Stimme hört sich schon mal sehr nett an. Wir vereinbaren einen allerersten Kennenlerntermin zum Mittagessen. Ich kaufe in Heidelberg mein Zugticket und freue mich wie eine Schneekönigin auf meinen Tag in Frankfurt. Seit meinem Kanzleipraktikum im Juni bin ich nicht mehr in Frankfurt gewesen und sehne mich wieder nach dem Main, der Alten Oper und dem Bankenviertel.

Maxie-fellows.net-Stipendiatin Maxi (19) studiert Jura an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Als Mentee von Dr. Lucina Berger bekommt sie schon jetzt Einblicke in eine Großkanzlei.

Bewaffnet mit Kaffe und BGB zur Hausnummer 24
Mitte Oktober steige ich morgens um 8 Uhr in den IC in Heidelberg, plane ein paar Stunden extra mit ein; auf gar keinen Fall will ich zu spät kommen. Ich komme rechtzeitig und streife mit einem Kaffee in der Hand und meinem BGB-Lehrbuch durch den Park hinter der Alten Oper. Inzwischen bin ich exakt drei Wochen an der Uni und bastle an meinen ersten Gutachten. Die Bockenheimer Landstraße finde ich nicht sofort – ich laufe mehrmals in die andere Richtung und bin dann doch mächtig in Hektik, bis ich vor der Hausnummer 24 stehe.

Lockere Mentorin mitten im Großkanzlei-Stress
Aufgeregt fahre ich mit dem Aufzug etliche Stockwerke hoch zum Empfangstresen von Hengeler Mueller. So aufgeregt, dass ich selbst die einladende weiße Couch auslasse. Und um dann zu merken, dass sämtliche Nervosität völlig unbegründet war. Lucina ist nett, offen, locker und entspannt – ganz anders, als man es vielleicht manchmal von dem hektischen Alltag in einer Großkanzlei erwarten würde. Nach einer kurzen Begrüßung mache ich mich mit meiner Mentorin auch schon auf den Weg in Richtung Mittagessen zu einem kleinen netten Italiener um die Ecke.

Zukunftsplanungen zwischen Pasta und Skyline
Und bei Pasta erfahre ich, dass auch Lucina vor dem Studium schon ihr erstes Großkanzleipraktikum gemacht hat, auch meistens bessere AG-Leiter in Zivilrecht als im Öffentlichen Recht hatte und bis zu ihrem Referendariat immer in verschiedenen WGs gewohnt hat. Danach geht es noch einmal kurz in die Kanzlei zurück in Lucinas Büro. Dank bodentiefen Fenstern kann man direkt über die Frankfurter Skyline schauen. Wir besprechen unsere Vorstellungen vom Mentorenprogramm: Zwei Mal im Jahr Treffen, bei Fragen kann ich jederzeit anrufen oder mailen. Am Ende von unserem ersten Mentoren-Mentee-Jahr wollen wir besprechen, ob unsere bisherigen gegenseitigen Erwartungen erfüllt worden sind.

Mein Wunsch: einen erreichbaren Ansprechpartner
Was kann man eigentlich von jemandem erwarten, der sich in seiner Freizeit freiwillig für einen engagiert? Das habe ich mich natürlich im Vorfeld auch gefragt. Für mich ist es super, jemanden zu haben, dem ich die ganzen Fragen stellen kann, die jeden Tag in der Uni auf mich einprasseln. Und der, anders als viele meiner Professoren, für mich tatsächlich erreichbar ist und sich ein bisschen Zeit für mich nehmen kann. Da ich mir gerade die Perspektive "Wirtschaftskanzlei" selbst gut vorstellen kann, hilft es, Erfahrungen aus erster Hand zu bekommen. Sei es, welche Sprache man am besten vertieft oder welchen Schwerpunkt man in Bezug auf eine mögliche Anwaltskarriere dort wählt. Kurz: Mein Wunsch ist es, einen tatsächlich erreichbaren Ansprechpartner zu haben.

Fester Platz an der Pinnwand
Dann ist das erste Treffen leider schon vorbei – bei so vielen neuen Eindrücken fielen mir in dem Moment natürlich auch keine Fragen mehr ein. Drei Tage später merke ich dann doch, dass ich noch etwas zu Kommentaren und juristischen Fachzeitschriften wissen wollte – und bin froh, dass Lucinas Visitenkarte inzwischen an meiner Pinnwand hängt.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Kartellrecht und Fusionskontrolle

Freitag, den 27. Mai 2011
Erfahrungs- bericht

Zusammen mit 28 anderen Juristen hatte e-fellow Jan Henning die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen einer der führenden deutschen Großkanzleien zu werfen – bei dem von Hengeler Mueller in Brüssel veranstalteten Workshop "Kartellrecht und Fusionskontrolle".

Titel der Veranstaltung
Workshop Kartellrecht und Fusionskontrolle

Datum und Ort
5. und 6. Mai, Standort der Kanzlei in Brüssel

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
29 Teilnehmer, Unternehmensvertreter von Hengeler Mueller: Dr. Alf-Henrik Bischke, Partner; Hannah Ehlers, Associate; Dr. Hendrik Reffken, Associate; Dr. Markus Röhrig, Partner; Daniel Zimmer, Associate

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiat Jan Henning (27) studierte in Osnabrück Jura mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung. Beim Workshop mit Hengeler Mueller konnte sich der Promotionsstudent ein Bild der Kanzlei machen und schon mal seine Chancen auf ein späteres Referendariat ausloten.

Gestaltung des Workshops und Teilnahmemotivation
Das Kartellrecht spielt in der juristischen Ausbildung keine entscheidende Rolle. Von einigen Universitäten wird es allenfalls im Rahmen der Schwerpunktausbildung angeboten und abgeprüft. Dies steht meines Erachtens in keinem Verhältnis zur praktischen Relevanz des Kartellrechts bei der späteren Tätigkeit als Wirtschaftsanwalt.

Ziel des Workshops war es natürlich nicht, diesem Mangel abzuhelfen, der in der juristischen Prüfungsordnung wurzelt. Vielmehr sollte es darum gehen, bei den Teilnehmern – die überwiegend ihre Erste Juristische Prüfung bereits absolviert hatten – Aufmerksamkeit und Interesse am Kartellrecht zu wecken. Der Teilnehmerkreis wurde von Hengeler Mueller dabei bewusst klein gehalten. Dies führte schnell zu einer sehr angenehmen Atmosphäre unter den Teilnehmern und ermöglichte es, während des Workshops jederzeit mit den beteiligten Anwälten Kontakt aufzunehmen.

Obwohl ich selbst durch mein Studium sowie meine jetzige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand bereits einige Vorkenntnisse im Kartellrecht hatte, erhoffte ich mir, über den Workshop Einblicke in die praktische anwaltliche Tätigkeit im Kartellrecht zu gewinnen. Darüber hinaus war ich daran interessiert, mich bereits jetzt nach den beruflichen Perspektiven bei einer größeren wirtschaftsorientierten Kanzlei wie Hengeler Mueller zu erkundigen. Gerade in meinem jetzigen Ausbildungsstadium war der Workshop eine ideale Gelegenheit, die Möglichkeit auszuloten, die spätere Anwalts- oder Wahlstation im Referendariat in einem der Büros von Hengeler Mueller zu absolvieren.

Interesse an Hengeler Mueller?
In der Hengeler Mueller-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Hengeler Mueller kontaktieren.

Dawn raids und Kronzeugen – das Kartellverbot in der anwaltlichen Praxis
Der Workshop wurde eröffnet mit einer allgemeinen Einführung in das Kartellrecht. Danach standen am ersten Tag noch zwei weitere Themen auf dem Programm: Neben der Marktabgrenzung ging es um die anwaltliche Mitwirkung bei den sogenannten "dawn raids" der Kartellbehörden. Das sind Durchsuchungen bei verdächtigen Unternehmen "im Morgengrauen". Ein weiteres Thema war die strategische Inanspruchnahme von Kronzeugenprogrammen durch Kartellbeteiligte mit dem Ziel der Bußgeldreduktion. Gerade in diesem Teil des Workshops konnten uns die Anwälte von jeder Menge interessanter und teilweise erstaunlicher Vorgänge berichten, die sie in ihrer praktischen Tätigkeit erlebt haben.

Das Programm des ersten Tages wurde mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet. Hier bestand für alle Teilnehmer die Gelegenheit, mit den Anwälten von Hengeler Mueller in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Kartellrechtliche Fallstudien
Besonders interaktiv startete dann der zweite und letzte Tag des Workshops. Unsere Aufgabe war es nun, in zwei Fallstudien selbst kartellrechtliche Verhandlungen zum Thema Vertriebsabsprachen zu führen. Die Verhandlungsstrategie bereiteten wir zunächst in Kleingruppen unter Anleitung je eines Anwalts aus dem internationalen "Hengeler-Mueller-Best-Friends-Netzwerk" vor. Anschließend erörterten wir auf Englisch die Positionen mit den gegnerischen Parteien. Diese Fallstudien waren für mich der spannendste Teil. Es hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht, innerhalb des kartellrechtlichen Rahmens wirtschaftliche Argumentationen zu entwickeln und in der Verhandlungssituation spontan auf die Gegenseite zu reagieren.

Anschließend stellten die Anwälte noch einmal die berufliche Laufbahn bei Hengeler Mueller im Detail dar und gaben auch zu allen weiteren Fragen im Zusammenhang mit Einstellung und Beschäftigungsrahmen gerne Auskunft. Besonders hervorzuheben ist hier ein besonderes Kooperationsprogramm zwischen der Kanzlei und der Universität St. Gallen. Associates nehmen neben der Kanzleitätigkeit an diesem Fortbildungsprogramm teil und können dort Credit Points sammeln, die dann auf einen MBA angerechnet werden können.

Individuelle Gespräche
Das i-Tüpfelchen auf dem zweitägigen Workshop war die Gelegenheit zum Gespräch mit einem der Anwälte von Hengeler Mueller. Ich fand es bemerkenswert, dass sich in meinem Fall ein Partner sogar eine gute Stunde Zeit genommen hat, um alle meine noch offenen Fragen in vertraulicher und angenehmer Atmosphäre zu beantworten. Hier hatte man als Teilnehmer noch einmal eine sehr gute Gelegenheit, etwa die Frage nach Referendariatsperspektiven anzusprechen und sich darüber hinaus vertieft nach Arbeitsweise und Berufslaufbahn bei Hengeler Mueller zu erkundigen.

Fazit
Der Workshop war eine überaus gelungene Veranstaltung. Die Einbindung der Teilnehmer, das Engagement und die Offenheit der Anwälte und ganz besonders das persönliche Gespräch haben meine Erwartungen an eine Veranstaltung dieser Art deutlich übertroffen. Hengeler Mueller hat sich in den zwei Tagen als moderne und professionelle wirtschaftsrechtliche Sozietät präsentiert, die als Beratungsdienstleisterin natürlich die Interessen des Mandanten in den Vordergrund stellt, allerdings ohne dabei den Blick für den Lebensweg des einzelnen Mitarbeiters aus den Augen zu verlieren. Die Verbindung aus praxisbezogenem Einblick in die Welt des Kartellrechts und der Möglichkeit, die Kanzlei besser kennenzulernen, machte den Workshop für mich zu einem vollen Erfolg.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Perspektive Wirtschaftskanzlei): Öffentliche Übernahme am Buffet

Mittwoch, den 4. Mai 2011
Erfahrungs- bericht

Zusammen mit 63 anderen Juristen verbrachte e-fellow Benny zwei spannende Tage beim e-fellows.net-Event "Perspektive Wirtschaftskanzlei" in Glashütten. Dabei lernte er von den Top-Juristen der Kanzleien, was bei einer öffentlichen Übernahme passiert und wie ein Buffet die Stimmung beeinflussen kann. Beim lockeren Abendessen und in Einzelgesprächen konnte er mit den Anwälten auf Tuchfühlung gehen.

Titel der Veranstaltung
e-fellows.net Perspektive Wirtschaftskanzlei (Workshops zu M&A)

Datum und Ort
Am 8. und 9. April im Collegium Glashütten in der Nähe von Frankfurt/Main

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
64 Stipendiaten von e-fellows.net und eine Vielzahl von Anwälten und Partnern aus neun renommierten Wirtschaftskanzleien

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Da mein Berufseinstieg immer näher rückt, war die Veranstaltung für mich von besonderem Interesse. Hier hatte ich die Möglichkeit, in kurzer Zeit mit einer ganzen Reihe von Top-Anwälten und -Kanzleien in Kontakt zu treten.

Eröffnet wurde das Event mit einem Vortrag über alternative Karrierewege für Juristen im wirtschaftsrechtlichen Umfeld. Dr. Heiko Carrie, Leiter der Rechtsabteilung der Robert Bosch GmbH, berichtete anhand seiner eigenen Erfahrung, welche Unterschiede und auch Gemeinsamkeiten es zwischen der Arbeit als Anwalt und als Unternehmensjurist gibt. Zusätzlich informierte er uns über die Wechselmöglichkeiten zwischen beiden Berufsfeldern.

Öffentliche Übernahme im Workshop
Nach dem Vortrag gab es erstmal eine kurze Stärkung am Buffet. Danach verteilten wir uns auf die verschiedenen Workshops, die von den Kanzleien angeboten wurden. Ich besuchte den Workshop von Freshfields Bruckhaus Deringer. Dort spielten wir den Ablauf einer öffentlichen Übernahme einer börsennotierten Aktiengesellschaft theoretisch durch. Anhand eines tagesaktuellen Beispiels erörterten wir die wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen, die bei einer solchen Übernahme aufkommen.

"Get-Together" mit den Kanzleien
Zum Abendessen kamen dann alle Teilnehmer wieder zusammen. In ungezwungener Atmosphäre unterhielten wir uns mit den Anwälten der Kanzleien. Pro Tisch kamen drei bis vier Teilnehmer und zwei Anwälte zusammen. Besonders angenehm fand ich das Essen in Buffet-Form – das hat die lockere Atmosphäre noch unterstrichen. Bei einem anschließenden "Get-Together" mit den Vertretern aller Kanzleien haben wir den Abend dann ausklingen lassen.

Individuelle Gespräche schaffen den Spagat
Am nächsten Morgen fanden die Einzelgespräche statt. Dort hatten wir die Möglichkeit, noch einmal in Ruhe und ausführlich mit den Vertretern der Kanzleien zu sprechen und konnten unsere ganz individuellen Fragen loswerden. Ein gemütliches Mittagessen mit den anderen Teilnehmern auf der sonnigen Terrasse rundete den Tag ab.

Für mich war "Perspektive Wirtschaftskanzlei" ein gelungener Spagat zwischen ungezwungenem Networking und ganz konkreten Bewerbungsgesprächen. Ich kann die Veranstaltung allen empfehlen, die sich über die verschiedenen Kanzleien nicht nur allgemein informieren wollen, sondern ganz konkret die Einstiegsmöglichkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Referendar oder Berufseinsteiger sondieren wollen. "Perspektive Wirtschaftskanzlei" ist für mich eine gute Alternative zum üblichen Bewerbungsverfahren.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Cocktails und Kartellrecht

Mittwoch, den 13. April 2011
Erfahrungs- bericht

Lisa und Bettina gehörten zu den Glücklichen, die für das Frühjahrspraktikum 2011 bei Hengeler Mueller ausgewählt wurden. Vier Wochen lang wurden aus den Studenten Kartell-, Umwelt- und Markenrechtler, die neben ihren Rechtskenntnissen auch ihre Fähigkeiten in "Legal English" und Cocktail-Mixen verbessern konnten.

Kurz vor zehn Uhr trafen wir vierzehn Praktikanten am ersten Tag im fünften Stock des Benrather Karrees in Düsseldorf ein. Dort wurden wir von Janine Teuchler, der zuständigen Personalreferentin, herzlich in Empfang genommen. Nach einer Einführungsveranstaltung durch die Partner Professor Dr. Gerd Krieger und Thomas Meurer wurden wir zu dritt bzw. zu viert auf unsere Büros verteilt, die sich angenehmerweise alle in einem Gang befanden. Jeder wurde einem Partner und zwei Tutoren zugeordnet, die für die nächsten vier Wochen unsere Ansprechpartner sein würden.

Lisa e-fellows.net-Stipendiatin Lisa (22) studiert Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Bettina e-fellow Bettina (22) an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Die beiden gehörten zu den 14 Jurastudenten, die am diesjährigen Frühjahrspraktikum der Wirtschaftssozietät Hengeler Mueller teilnehmen durften.

Kartell-, Umwelt-, Markenrechtler – und Detektive

Mittags gingen wir mit unseren Tutoren zum Essen und konnten bei ihnen schon einmal erste Fragen loswerden und einen Eindruck von unseren zukünftigen Aufgabengebieten gewinnen. Anschließend folgten eine Bibliotheksführung und eine Vorstellungsrunde durch die vielen Stockwerke der Kanzlei. Am Abend trafen wir uns alle an der Bar im sechsten Stock zu einem Willkommensumtrunk und gingen anschließend mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Unsere Tutoren und Partner haben uns in den folgenden Tagen schnell mit Arbeit versorgt. Bereits im Vorfeld hatten einige von uns die Möglichkeit genutzt, darum zu bitten, in einen bestimmten Bereich eingeteilt zu werden. So gab es Kartellrechtler, Umweltrechtler und Markenrechtler unter uns. Drei von uns hatten sogar die einmalige Möglichkeit, zusammen mit einem Detektiv auf einer Messe Markenrechtsverletzungen aufzuspüren, Abmahnungen zu verteilen und Plagiate zu vernichten.

Eingebunden in die Arbeit der Anwälte

Die Arbeitsaufträge waren abwechslungsreich und spannend; oftmals kamen wir mit neuen Rechtsgebieten in Berührung. Doch unsere Tutoren haben sich stets die Zeit genommen, uns die Zusammenhänge und die jeweilige Situation des Mandanten zu erklären. Man fühlte sich daher nicht überfordert und auch nicht mit unbekannten Aufgaben allein gelassen. Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, "beschäftigt zu werden", sondern haben vielmehr festgestellt, dass unsere Arbeit Verwendung findet und gebraucht wird. Wir wurden aktiv in den Tagesablauf der Anwälte eingebunden und durften bei Telefonkonferenzen und Mandantengesprächen dabei sein. Auf diese Weise konnten wir den weiteren Verlauf des Mandats mitverfolgen.

Wie läuft eine typische Unternehmenstransaktion ab?

Besonders gut gefallen hat uns die Fallstudie zum Unternehmenskauf. Im Rahmen dieser Studie haben wir unseren fiktiven Mandanten beim Erwerb eines Computerunternehmens begleitet und beraten. Dazu mussten wir in der Due Diligence anhand von Verträgen und vertraulichen Unterlagen potentielle Risiken ausmachen und Empfehlungen für die Berücksichtigung im Kaufvertrag geben.

Zwischen den drei Sitzungen à drei Stunden haben wir unsere Lösungsvorschläge in Gruppen erarbeitet und diese anschließend zusammen mit den sehr engagierten Tutoren Dr. Dirk Busch und Dr. Sebastian Schneider besprochen. Auf diese Weise konnten wir den Ablauf einer typischen Unternehmenstransaktion nachvollziehen und so ein Kerngeschäft der Sozietät kennenlernen.

Kartellrecht und Limburger

Die Kanzlei hat uns neben der Arbeit ein außergewöhnliches Rahmenprogramm geboten. In regelmäßigen Abständen fanden insgesamt fünf "Corporate Breakfasts" statt. Bei Croissants, belegten Brötchen und Kaffee referierte jeweils ein Partner zu seinem Spezialgebiet, was uns die Möglichkeit gab, die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Kanzlei kennenzulernen. So haben wir in der Einführung ins Kartellrecht unter Anleitung von Dr. Christoph Stadler Marktabgrenzungen zu würzigen Käsesorten vorgenommen. Als Anschauungsobjekte dienten uns Limburger, Harzer Käse und Weinkäse – nur mitnehmen wollte den Käse am Ende keiner.

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"Legal English" und Cocktail-Mixen

Jeden Mittwochmittag konnten wir darüber hinaus im Englischkurs unser "Legal English" verbessern. Außerdem wurden wir zum wöchentlichen Hengeler-Lauftreff eingeladen. In einem Cocktail-Mix-Kurs konnten wir bei vietnamesischem Fingerfood unsere Fähigkeiten als Barkeeper unter Beweis stellen. Am letzten Abend besuchten wir gemeinsam die Ausstellung "Kunst im Tunnel" an der Rheinpromenade, wo wir uns moderne Installationskunst ansahen. Im Anschluss daran trafen wir uns mit unseren Tutoren und Partnern an der hauseigenen Bar, um bei Käse und Wein das Praktikum ausklingen zu lassen.

Unser Fazit

Alles in allem war das Praktikum bei Hengeler Mueller eine richtig tolle Erfahrung. Wir haben viel dazugelernt und waren für vier Wochen wirklicher Teil der Kanzlei. Besonders gefallen hat uns die herzliche und hilfsbereite Art der Tutoren, die uns schnell das Gefühl gaben, in das Hengeler-Team integriert zu sein. Außerdem haben wir die Zeit mit den anderen Praktikanten sehr genossen. Wir hatten gemeinsam eine Menge Spaß und planen deshalb auch schon ein Treffen für das kommende Jahr.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?

Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (e-fellows.net Law Students' Day): Recht verbindet

Mittwoch, den 8. Dezember 2010
Erfahrungs- bericht

Was will ich nach dem Ersten Staatsexamen machen? – Viele Jura-Studenten lassen diese Frage während ihres Studiums lange Zeit offen. Dabei lohnt es sich, frühzeitig Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen. e-fellows.net-Stipendiat Georg war auf dem e-fellows.net Law Students' Day in Köln. Im persönlichen Gespräch mit einem Vertreter von Freshfields Bruckhaus Deringer wurde er für das Kartellrecht begeistert.

Georg e-fellows.net-Stipendiat Georg (18) studiert seit Oktober 2010 Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Davor studierte er bereits zwei Jahre parallel zur Schule Jura. Er nutzte den e-fellows.net Law Students' Day, um Vertreter aus drei möglichen späteren Arbeitsfeldern an nur einem Nachmittag kennenzulernen: Kanzlei, Staat und Unternehmen.

Titel der Veranstaltung
e-fellows.net Law Students' Day

Datum und Ort
19. November 2010 im Park Inn Hotel, Köln

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
34 Teilnehmer, Unternehmensvertreter von Clifford Chance, Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller, Vertreter des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) sowie der Bertelsmann AG

Warum ich teilgenommen habe
Selbstverständlich kennt ein Jura-Student die vielfältigen Berufsmöglichkeiten der Rechtswissenschaften – und natürlich hat er auch die Namen der führenden Londoner Kanzleien, des sogenannten "Magic Circle", schon einmal gehört. In der Regel fehlt aber der direkte Draht zur Berufswelt, um Fragen zu stellen und sich an fachspezifischer "Konjunktur" zu orientieren. Der Law Students' Day von e-fellows.net bot mir die Gelegenheit, diese Lücke zu schließen.

Kontakt zu den Wirtschaftskanzleien aufnehmen?
In den Gruppen von Clifford Chance, Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Clifford Chance, Freshfields Bruckhaus Deringer oder Hengeler Mueller kontaktieren.

Das Erste Staatsexamen – was kommt danach?
Das Programm des Law Students' Day bestand aus vier Teilen: 1. Vorträge zu Referendariat, Promotion und LL.M., 2. Vorstellungsrunden der drei Wirtschaftskanzleien, 3. Vortrag zum "Arbeitgeber Staat" und 4. Vortrag eines nichtjuristischen Unternehmens. Dazwischen fanden halbstündige Einzelgespräche zwischen den Stipendiaten und den Unternehmensvertretern statt.

Den Auftakt machten Vertreter von Clifford Chance, Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller. Aus eigener Erfahrung berichteten sie über den Weg nach dem Ersten Staatsexamen. Mein persönliches Resultat der Vorträge war, dass der beste Zeitpunkt für eine Promotion nach dem Ersten Staatsexamen ist. Von Vorteil ist, wenn man parallel den Bezug erhält zum praktischen Rechtsleben durch die wissenschaftliche Mitarbeit in einer Sozietät. Gut vorstellen könnte ich mir auch, einen Master Legum (LL.M.) im anglo-amerikanischen Raum zu absolvieren.

Juristische Betätigungsfelder
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden verschiedene juristische Betätigungsfelder vorgestellt. Vertreter der oben genannten Kanzleien berichteten über ihren Berufseinstieg, ihren Arbeitsalltag sowie Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten in einer Großkanzlei. Dabei wurde mein Eindruck bestätigt, dass Kanzleien aufgrund ihrer "client orientation" auch intern der sozialen Komponente großen Wert beimessen.

Es folgten Vorträge zur juristischen Betätigung in den klassischen Berufen Staatsanwalt, Richter und Notar sowie zur Arbeit in einem Unternehmen.

Persönliches Gespräch
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete für mich ein persönliches Beratungsgespräch mit Dr. Fabian Dietrich, Principal Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer. Schon in Vorbereitung auf die Veranstaltung hatte ich gehofft, einen Termin mit dieser Kanzlei zu erhalten, die mich bei e-fellows.net mit einem Mentor unterstützt.

Dr. Dietrich hatte bereits meinen e-fellows.net-Lebenslauf vorliegen und konnte mich gezielt beraten. Mein Plan, im nächsten Jahr ein Praktikum bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Köln zu absolvieren, wurde durch das Gespräch nur noch gefestigt. Das sympathische und interessierte Auftreten des Associates erlaubte mir Rückschlüsse auf das Arbeitsklima in einer Wirtschaftskanzlei und Dr. Dietrich konnte mich für das Kartellrecht begeistern.

Fazit
Der Law Students' Day fand in sehr angenehmer und persönlicher Atmosphäre in einem geschmackvollen Hotel statt. Gespräche mit den anderen e-fellows.net-Stipendiaten in den Pausen und beim Stehempfang bereicherten die Veranstaltung. Die Referenten standen auch nach den Vorträgen für Fragen zur Verfügung und konnten stets individuelle und praktische Tipps geben.

Ich würde den e-fellows.net Law Students' Day jederzeit wieder besuchen und kann jedem fortgeschrittenen Jura-Studenten nur empfehlen, sich für diese Veranstaltung zu bewerben – möglichst frühzeitig. Von den gewonnenen Erkenntnissen werde ich nicht nur während meines Studiums, sondern ein Leben lang profitieren.

Herzlichen Dank an das Team von e-fellows.net für die Organisation!

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Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Juristische Detektivarbeit

Dienstag, den 12. Oktober 2010
Erfahrungs- bericht

Unternehmenskäufe, Eisenbahnstrecken und ein Abstecher in den Klettergarten: In ihrem sechswöchigen Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller in Berlin konnte Wiebke in den Joballtag einer Großkanzlei hineinschnuppern. Dass bei großen Rechtsfällen neben fundierten Jura-Kenntnissen auch Detektivarbeit gefragt ist, war nur eine Erkenntnis, die sie aus dem Praktikum mitnahm.

Wiebke e-fellow Wiebke (21) studiert Jura an der Uni Passau und hat diesen Sommer ein Praktikum bei Hengeler Mueller absolviert. Neben dem herzlichen Empfang und den gemütlichen Frühstücksrunden hat ihr dabei vor allem der Einblick in die verschiedenen Rechtsgebiete gefallen.

Unternehmen und Ort
Hengeler Mueller in Berlin

Zeitpunkt und Dauer des Praktikums
26. Juli bis 3. September 2010

Wer hat mich betreut?
Neben mir nahmen an dem diesjährigen Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller noch drei weitere Praktikantinnen teil. Wir wurden jeweils von zwei Tutoren betreut. Um mich haben sich Frau Dr. Dorothee Kuon (Associate) und Herr Dr. Jan D. Bonhage (Senior Associate) gekümmert.

Warum habe ich das Praktikum absolviert?
Dass das Studium der Rechtswissenschaften kein leichtes ist, ist generell bekannt. Eine der vielen Hürden auf dem Weg zum Staatsexamen ist die praktische Studienzeit, ein Pflichtpraktikum von mehreren Monaten. Es erfordert eine gute Organisation, für dieses während den Semesterferien zwischen Hausarbeiten, weiteren Verpflichtungen und dem wohlverdienten Urlaub Zeit zu finden. Irgendwie mangelte es bei mir an dieser Organisation.

So kam es dazu, dass ich als Examenskandidatin noch mehrere Wochen Praktikum zu absolvieren hatte. Ganz nach dem Motto "wenn schon, denn schon" entschied ich mich, den Blick in eine Großkanzlei zu wagen. Dank eines sehr positiven ersten Eindrucks während einer Veranstaltung im Rahmen des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Courts und Empfehlungen ehemaliger Praktikanten fiel meine Wahl schnell auf Hengeler Mueller. Die anfängliche Angst, mich vielleicht doch etwas übernommen zu haben, war vollkommen verfehlt: Das Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller war eine der wertvollsten Erfahrungen meines Studiums.

Mein erster Tag
Selten wurde ich so herzlich empfangen wie am ersten Tag bei Hengeler Mueller. Der Tag begann mit einem Frühstück mit den Organisatoren des Sommerpraktikums. Herr Dr. Matthias Wittschen (Senior Associate) und Frau Dr. Nicole Hasselmann (Associate) erklärten uns alles Wichtige zum Ablauf des Praktikums und dem umfangreichen Rahmenprogramm. Es folgten eine Kanzleiführung inklusive persönlicher Vorstellung aller Mitarbeiter, eine IT-Aufklärung und ein hervorragendes Mittagessen zum Kennenlernen unserer Tutoren. Ich habe mich unglaublich willkommen gefühlt. Bereits der Aufwand hinter dieser Begrüßung hat deutlich gemacht, wie ernst Hengeler Mueller das Praktikum nahm und was mich in den nächsten sechs Wochen alles erwartete.

Mein persönlicher Arbeitsbereich
Das große Engagement seitens der Kanzlei zeigte sich weiter ganz deutlich in der Art der Arbeiten, die ich von meinen Tutoren, Frau Dr. Dorothee Kuon (Associate) und Herr Dr. Jan D. Bonhage (Senior Associate), zugeteilt bekam. Das Praktikum war alles andere als Kaffee kochen, Akten lesen und kopieren. Von Anfang an durfte ich zum Beispiel an einem echten Schriftsatzentwurf mitarbeiten. Ich wurde fortlaufend mit entscheidenden Recherchearbeiten betraut und arbeitete oft an mehreren verschiedenen Aufgaben gleichzeitig.

Ich hatte das Gefühl, dass sich meine Tutoren ernsthaft Gedanken gemacht hatten, wie ich sie am effektivsten unterstützten konnte. Anstatt mich als Last oder einfachen Weg, nervige Arbeiten abzuschieben, anzusehen, wussten sie meine vorhandenen Kenntnisse auszuschöpfen und forderten mich mit anspruchsvollen Arbeiten und einem hohen Anspruch heraus.

Recht, abseits vom Mainstream
Aufgrund meiner Wahl des Immaterialgüterrechts als Schwerpunkt war ich nicht im "Mainstream" mit M&A, Gesellschaftsrecht oder Aktienrecht beschäftigt. Stattdessen vertiefte ich vorhandene Kenntnisse im Urheberrecht, Kartellrecht und Verwaltungsrecht und gewann neue Einblicke in solch ausgefallene Rechtsgebiete wie Eisenbahnrecht, Planungsrecht, öffentliches Vergaberecht und Umweltrecht.

In einer meiner umfassendsten Aufgaben befasste ich mich zum Beispiel mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Planung und Finanzierung eines Eisenbahnschienenbaus. Die Frage lautete: Wie kann man trotz fehlender öffentlicher Mittel eine öffentliche Eisenbahnstrecke bauen? Ich hatte noch nie etwas vom AEG, dem BSchwAG oder A-Modellen und F-Modellen gehört. Allerdings fand ich in der sehr gut ausgestatteten hauseigenen Bibliothek mit Blick über Berliner Dom und das Rote Rathaus einiges zum Eisenbahnrecht und PPPs ("Public Private Partnerships"). Mit diesen Grundwissen ausgestattet ging die Arbeit dann los.

Fallstudie zum Unternehmenskauf
Trotz meines ausgefallenen Arbeitsbereichs kam mein Wunsch, einen unverfälschten, typischen Eindruck von einer Großkanzlei zu erhalten, keinesfalls zu kurz, ich habe einiges über M&A und Co. gelernt. Bereits am zweiten Tag fand extra für uns Praktikantinnen ein Vortrag von Frau Dr. Iris Paetzke (Counsel) zur Einführung in M&A statt, einem mir bis dahin vollkommen unbekannten Rechtsgebiet. Das war die Basis für eine dreiwöchige Fallstudie zum Unternehmenskauf.

Croissants und Due Diligence
Jeden Mittwochmorgen trafen wir uns bei Kaffee, Tee, Croissants und belegten Brötchen, um einen Unternehmenskauf auf Käuferseite vorzubereiten. Geleitet von den Herren Dr. Kai-Steffen Scholz (Partner), Dr. Matthias Wittschen (Senior Associate) und Dr. Josef Hofschroer (Senior Associate) erhielten wir über diese Zeit hinweg einen realistischen Einblick in den Haupttätigkeitsbereich von Hengeler Mueller.

Während einer Auswertung und Beurteilung der Unterlagen, Verträge und Bilanzen des Unternehmens in einer sogenannten Due Diligence Prüfung haben wir alle möglichen Probleme und Streitquellen der Kaufes gemeinsam herausgearbeitet. Dies ähnelte etwas der Arbeit eines Detektivs, aber verfeinert mit fundierten juristischen Kenntnissen. Mit diesen Daten machten wir uns dann in der letzten Woche daran, unser Ergebnis der Fallstudie zu bearbeiten: einen richtigen Kaufvertragsentwurf, den "Mark-up". Hierbei zählte nicht nur das bloße Korrigieren eines Vertrages, sondern es mussten auch unsere Verhandlungsposition mit ihren Stärken und Schwächen sowie die Wünsche des Mandanten im Hinterkopf gehalten werden.

Themenfrühstücke
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Fallstudie folgten über die nächsten drei Wochen jeden Mittwochmorgen Frühstücke zu verschiedenen Themen. Diese wurden jeweils von einem Partner persönlich geleitet. Die Herren Dr. Henning Bälz (Partner), Prof. Dr. Wolfgang Spoerr (Partner) und Dr. Nicolas Böhm (Partner) eröffneten uns in dieser Zeit jeweils interessante Praxiseinblicke, informierten uns über ihre aktuelle Arbeit und gewährten einen Überblick über die weite Spannbreite von Tätigkeitsfeldern von Hengeler Mueller. Dies war auch eine einmalige Möglichkeit, in zwangloser Atmosphäre einem Partner Fragen zu internen Themen zu stellen: z.B. Work-Life Balance, Karriereperspektiven von Frauen, Akquise und Einstellungsqualifikationen. Wann bekommt man sonst diese Chance?

Das Rahmenprogramm
Neben den zu bearbeitenden Aufgaben und den Frühstücken rundete ein abwechslungsreiches und interessantes Rahmenprogramm das Praktikum ab. Für uns war von Diskussionen und Drinks bis hin zu einem Kletterabend mit anschließendem Essen einiges organisiert worden.

Besonders lehrreich fand ich den monatlichen BEA ("Berliner Erfahrungsaustausch"), eine Art interne Weiterbildung, an der ich teilnehmen durfte. Während diesen gut zweistündigen Treffen stellten verschiedene Anwälte aktuelle Mandate mit ihren rechtlichen Knackpunkten vor. In der anschließenden, regen Diskussion konnten dann alle anderen ihre Gedanken, Ideen und Anmerkungen dazu darstellen, und oft konnten frische Perspektiven und Ansatzpunkte gewonnen werden. Über anschließenden Drinks und Snacks in einem nahegelegenen Brauhaus konnten sich dann alle weiter austauschen und den Abend ausklingen lassen.

Ich hatte außerdem das Glück, dass der diesjährige Betriebsausflug gerade noch in meine Praktikumszeit fiel. Die Planung wurde streng geheim gehalten. Somit wusste niemand, was uns rund 80 Anwälte, Referendare, Praktikanten und nicht-juristische Mitarbeiter erwartete, als wir um 8 Uhr morgens in den Bus stiegen. Herr Dr. Cord-Georg Hasselmann (Partner), der alles organisiert hatte, überraschte alle mit einem wundervoll abgerundeten Programm voller Sport, Kultur und kulinarischen Highlights. An diesem Tag konnte ich alle ohne Anzug oder Kostüm besser kennenlernen und in einem Hochseilklettergarten in verschiedenen Teambuilding-Aufgaben meine eigenen Grenzen kennenlernen und überwinden.

Mein persönliches Fazit:
Insgesamt waren die sechs Wochen Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller ein einmaliges Erlebnis. In der verschrieenen, homogenen Welt der Großkanzleien habe ich diese Kanzlei als positive Ausnahme mit Seele kennengelernt. Hier runden Kleinigkeiten das Gesamtbild ab, und bei Hengeler Mueller hat einfach alles gestimmt.

Es hat Spaß gemacht, in der sehr angenehmen Atmosphäre mit hochqualifizierten Menschen zusammenzuarbeiten und die hohen Ansprüche meiner Tutoren als Herausforderung anzunehmen, um an ihnen zu wachsen. Ich kann dieses Praktikum bedingungslos jedem empfehlen, der Interesse an spannenden und anspruchsvollen Aufgaben mit ausgezeichneten Rahmenbedingungen hat.

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Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Wie Frau den Lift-Talk meistert

Montag, den 19. Juli 2010
Erfahrungs- bericht

Was können junge Juristinnen vom Schachspiel noch lernen? Beim Karriere-Workshop für Frauen in Frankfurt bekam e-fellow Eva-Marie die Antwort. Die Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller zeigte der Stipendiatin, wie man richtig Hände schüttelt, was Schach und Kommunikation gemeinsam haben und wie man bei Verhandlungen sicher auftritt. Außerdem bewiesen erfolgreiche Anwältinnen, dass Karriere und Familie kein Widerspruch ist.

Eva-Marie (25) ist Doktorandin der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin mit Schwerpunkt Urheberrecht. Nach dem Examen unterrichtete sie Englisch in Vietnam. Um ihre Skills noch weiter zu verbessern, lernte sie nun bei Hengeler Mueller, wie sie den "Lift-Talk" mit dem Chef bewältigt.

Titel und Thema der Veranstaltung
Karriere-Workshop für Juristinnen

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
25.-26. Juni 2010, Büro von Hengeler Mueller in Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
27 Studentinnen und Anwältinnen von Hengeler Mueller

Karriere ist weiblich?
Statistiken über den Anteil von Frauen in Deutschlands Führungsetagen verraten anderes. Was aber trennt kompetente Juristinnen von verantwortungsvollen Positionen? Der Workshop vermittelte einen Einblick in die Mechanismen der "gläsernen Decke" und Tipps zur Kommunikation und Präsentation für Frauen im Beruf. Der Workshop fand im Büro der Kanzlei Hengeler Mueller in Frankfurt statt. Das war eine gute Möglichkeit, hinter die Kulissen der Kanzlei zu spähen und im Gespräch mit Anwälten Informationen zu sammeln.

Großprojekt Familie
Freitagmorgen um 11 Uhr und strahlende Sonne über Frankfurts Skyline. Eine große Runde junger Juristinnen, meist zwischen Erstem und Zweitem Staatsexamen, sitzen in der Kanzlei. Der Workshop begann mit einer Einführung von Dr. Daniela Favoccia, Partnerin bei Hengeler Mueller. Dabei stellte sie die Kanzlei und den Karriereweg bis zum Partnerunternehmen vor. Außerdem erläuterte sie die Arbeitsweise und interne Struktur von Hengeler. Anschließend berichteten Frau Dr. Schwander, Senior Associate, und Frau Dr. Wolfrum, Associate, von ihrer Arbeit im Münchener Büro. Dabei erfuhren die Teilnehmerinnen auch, dass sich selbst Großprojekte im Kapitalmarktrecht dank Teilzeitmodell mit zwei Kindern gut bewältigen lassen. Hengeler Mueller passte plötzlich nicht mehr richtig in das stereotype Raster internationaler Großkanzleien. Hier präsentierten sich sympathische und authentische Anwältinnen, die mit großer Freude von ihrer Arbeit berichteten.

Was wir von der Dame im Schach noch lernen können
Danach hatte Marion Knaths, Kommunikationstrainerin und Gründerin des Hamburger Unternehmens sheboss, das Wort. In ihrem Vortrag erläuterte sie verschiedene Kommunikationsstile, wie man sie häufiger unter Frauen oder unter Männern antrifft. Dabei verriet sie Tipps aus eigener Erfahrung zur erfolgreichen Kommunikation im Beruf. Eine tragende Rolle hatte der Vergleich mit dem Schachspiel: Wie auf einem Spielfeld bewegen sich die Akteure im Unternehmen.

Schulterklopf-Symbolik
Die Kommunikation folge wie bei einem Spiel festen Regeln, erklärte Marion Knaths. Die Figur der Dame zum Beispiel verkörpere Stärken wie das konsequente Verfolgen des Wegs. Einzelne Gesprächsrituale wie ein Schulterklopfen betrachtete Knaths genauer und erklärte, es ginge dabei vordergründig um die Hierarchie zwischen den Gesprächspartnern. So wirken Bilder von Politikern wie Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, die zur Veranschaulichung besprochen wurden, wie eine immergleiche Inszenierung auf der Bühne.

Wir spielen Bewerbung
Nach dem Mittagessen, zu dem sich einige Anwältinnen gesellten, ging es mit einer Übung zur Präsentation weiter. Ein Teil der Teilnehmerinnen bereitete eine fiktive Bewerbung vor, bei der sie mit drei Argumenten das fiktive Unternehmen überzeugen sollten. Anschließend wurden Rhetorik und Auftreten gemeinsam analysiert und besprochen. Frau Knaths ging auf die Präsentation jeder einzelnen Teilnehmerin ein und gab Tipps.

Konferenz-Knigge
Am späten Nachmittag simulierten die Teilnehmerinnen ein Meeting. Die Videoaufnahme davon wurde anschließend diskutiert. Frau Knaths erklärte typische Merkmale der gesehenen hierarchischen Kommunikation und gab Ratschläge für die Teilnahme am Verhandlungstisch. Was interessant war: Die Teilnehmerinnen waren sich darüber einig, dass als besonders kompetent wahrgenommen wurde, wer oft das Wort ergriffen hatte. Der Inhalt der Wortmeldung war nicht unbedingt entscheidend.

Lift me up: Gespräche im Fahrstuhl meistern
Selbstsicheres Auftreten konnten die Teilnehmerinnen zum Schluss noch beim Händedruck üben. Dabei wurde "Lift-Talk", ein kurzes Gespräch mit dem Vorgesetzten, wie es üblicherweise im Fahrstuhl stattfindet, geprobt. Nach dem Tagesprogramm gingen die Teilnehmerinnen zum Hotel, um nach einer kurzen Erholungspause zum Abendessen in ein italienisches Restaurant zu fahren. Dort gab es auf der Terrasse mit Apéritif Gelegenheit, mit Anwältinnen von Hengeler ins Gespräch zu kommen. Dazu saßen die Anwältinnen gut verteilt zwischen den Teilnehmerinnen.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Insgesamt war der Workshop eine gelungene Veranstaltung, die nicht nur Aspekte der Kommunikation beleuchtete. Sie vermittelte auch neue Sichtweisen auf vertraute Verhaltensmuster und einen Einblick in die Kanzlei Hengeler Mueller. Geeignet war der Workshop für alle diejenigen, die das eigene Kommunikationsverhalten und seine Wirkungen genauer analysieren wollten.

Wie Details das Auftreten verändern
Verblüffend war, welchen Effekt gerade die Details hatten, auf die Frau Knaths aufmerksam machte. Außerdem vermittelte die Kanzlei ein gutes Bild der Arbeitsweise und Karrieremöglichkeiten. Wer sich einen Eindruck von Hengeler Mueller verschaffen wollte, war hier genau richtig: Die Anwältinnen beantworteten Fragen in den Pausen und beim Abendessen nach dem Workshop.
Gestärkt mit guten Tipps für ein kompetentes Auftreten steht der nächsten Präsentation und dem Gespräch im Lift nun nichts mehr im Wege.

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Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Auf Jagd nach Markenrechtsverletzungen

Mittwoch, den 26. Mai 2010
Erfahrungs- bericht

Dass er auf der Düsseldorfer Schuhmesse einmal Kartons voller Schuhe beschlagnahmen würde, hatte Stipendiat Christian sich nicht im Traum ausgemalt. Bei seinem Praktikum bei Hengeler Mueller musste er aber genau das tun. Als Praktikant im Rechtsbereich "Intellectual Property" (IP) beschäftigte er sich mit Verletzungen des Markenrechts – und verließ so die besagte Messe mit Taschen voller konfiszierter markenrechtsverletzender Schuhmodelle. Dabei machte er die Erfahrung, dass Markenrechtsanwälte manchmal sogar ein bisschen Detektiv sein müssen.

e-fellows.net-Stipendiat Christian (22) studiert Jura an der Universität Bayreuth mit dem Schwerpunkt "Geistiges Eigentum".

Bewerbung
Vom Angebot des Frühjahrspraktikums 2010 bei Hengeler Mueller habe ich durch eine Ausschreibung im Praktikumsmarkt der e-fellows.net-Plattform erfahren. Da es sich bei Hengeler Mueller um einen offiziellen Partner von e-fellows.net handelt, konnte ich von sämtlichen Vorteilen einer Online-Bewerbung Gebrauch machen. Mein favorisierter Rechtsbereich wurde bei der Vergabe des Praktikumsplatzes berücksichtigt und bei Fragen konnte ich mich jederzeit an Katja Lambertz, Personalreferentin im Düsseldorfer Büro, wenden.

Der erste Tag – von der Uni in die Großkanzlei
Im Düsseldorfer Büro unweit der Königsallee und in der Nähe von Altstadt und Rheinterrassen angekommen, wurde unsere Gruppe von zwölf Praktikantinnen und Praktikanten herzlich von Katja Lambertz und Partner Prof. Dr. Hoffmann-Becking begrüßt. Nach dem Kennenlernen unserer betreuenden Anwälte beim gemeinsamen Mittagessen konnten wir bereits nachmittags unsere ersten Arbeitsaufträge entgegennehmen und uns entweder in der Bibliothek oder an unseren Arbeitsplätzen in Dreier-Büros an die Arbeit machen.

Das Rahmenprogramm – nicht zu viel und nicht zu wenig
Das Rahmenprogramm bot uns Praktikantinnen und Praktikanten vielfältige Möglichkeiten. Zum einen erhielten wir bei den sogenannten "Corporate Breakfasts" zusammen mit den Referendaren und wissenschaftlichen Mitarbeitern Einblicke in die schwerpunktmäßigen Tätigkeitsbereiche von Hengeler Mueller: Einmal wöchentlich referierte ein Partner über sein hauptsächliches Rechtsgebiet, die Tätigkeit der Kanzlei auf diesem Gebiet und über aktuelle Mandate. Dazu ließen wir uns Kaffee und Croissants schmecken. Bei gemeinsamen Mittagessen und einem gemeinsamen Bowling-Abend war es uns zwölf außerdem möglich, unsere Betreuer sowie Referendare und andere Anwälte kennen zu lernen und uns neben juristischen Berufs- und Ausbildungsfragen auch über Persönliches auszutauschen.

Der fachliche Höhepunkt des Rahmenprogramms dürfte wohl für jeden von uns die gemeinsame Erarbeitung einer Fallstudie zum Unternehmenskauf gewesen sein. Dabei lernten wir nicht nur die verschiedenen Stadien eines Unternehmenskaufs mit einigen ihrer relevantesten praktischen und juristischen Problemen kennen. Wir konnten auch einen Eindruck davon gewinnen, welche Anforderungen im Verlauf eines Unternehmenskaufs an die wirtschaftswissenschaftlichen, verhandlungstaktischen und sprachlichen Schlüsselqualifikationen der Anwälte gestellt werden und wie die verschiedenen Rechtsabteilungen innerhalb einer Sozietät bei solchen Großprojekten zusammenarbeiten.

Meine Aufgaben – "Guten Tag, wir sind Rechtsanwälte und vertreten die …" – "Das ist schön für Sie!"
Neben mehreren kleineren Recherchetätigkeiten erhielt ich vor allem zwei umfangreiche Arbeitsaufträge. Im Markenrecht war ich mit der Aufgabe betraut, die potentielle Verwechslungsgefahr zweier für einen Mandanten einzutragender Marken mit bereits bestehenden deutschen und internationalen Marken zu beurteilen. Neben Recherche, juristischer Subsumtion und Einstufung der Verwechslungsgefahr der ermittelten Marken lag der Fokus vor allem auf der anwaltlichen Beratungsperspektive. Meine Ergebnisse sollten dem Mandanten eine realistische Einschätzung liefern, zwischen welchen Marken eine erhöhte Verwechslungsgefahr bestünde und wie hoch aufgrund der Wettbewerberstellung anderer Markeninhaber die Angriffsgefahr im Falle der Eintragung einzustufen wäre.

Durch diese juristische Beurteilung war es mir nicht nur möglich, meine sich von der Universität her auf die rein rechtliche Seite beschränkenden Markenrechtskenntnisse um die ungemein hilfreiche Perspektive ihrer praktischen Umsetzung zu bereichern. Mit dem Blick durch die "Anwaltsbrille" innerhalb der eigenständigen Risiko-Einschätzung konnte ich diesen Arbeitsauftrag auch dafür nutzen, eine erste Erfahrung in anwaltlicher Beratungspraxis zu sammeln, da ich meine Ergebnisse im Gespräch mit meinem betreuenden Anwalt verteidigen musste. Anschließend nahm ich an der Telefonkonferenz mit dem Mandanten teil, in der dieser zu einer zumindest teilweisen Modifikation der einzutragenden Marken angehalten wurde. Auch die neu erarbeiteten Ideen konnte ich noch während meines Praktikums markenrechtlich überprüfen und dem Mandanten schließlich zur Eintragung empfehlen.

Markenrecht live gab es auf der Schuhmesse in Düsseldorf, die dort während meines Praktikumszeitraums stattfand. Nachdem im Vorfeld bei elf Ausstellern markenrechtsverletzende Schuhmodelle identifiziert wurden, machten sich mein betreuender Anwalt Dr. Lambrecht, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin und ich auf den Weg zum Messegelände, um vor Ort im Namen unserer Mandantin Abmahnungen mit strafbewehrten Unterlassungsverpflichtungen zu verteilen. Dort angekommen, wurden wir von den Verletzern teilweise nicht nur "herzlich" begrüßt: "Guten Tag, wir sind Rechtsanwälte und vertreten die …" – "Das ist schön für Sie!" Wir fanden auch eine chinesische Ausstellerin wieder, nachdem diese bereits das Weite gesucht hatte. Schließlich konnten wir die Schuhmesse erfolgreich mit Taschen voller markenrechtsverletzender Schuhmodelle verlassen.

Detailwissen aneignen für Patentansprüche
Bei dem anderen größeren Arbeitsauftrag handelte es sich um ein brisantes patentrechtliches Mandat mit Bezügen zum Arbeitnehmer-Erfinderrecht. Ich war zunächst mit den Vorbereitungen für eine Telefonkonferenz betraut, in der im Vorfeld und als Grundlage einer patentrechtlichen Verletzungsanalyse technische Zweifelsfragen geklärt werden sollten. Sowohl diese Vor- als auch die Nachbereitungen erforderten ein hohes Maß an physikalischen und technischen Kenntnissen, die ich zunächst erst wieder auffrischen bzw. mir neu aneignen musste und ohne die mir die Mandatsmitarbeit nicht möglich gewesen wäre.

Durch die patentrechtliche Begeisterung der Anwältin Frau Dr. Wolfrum erhielt ich auch Einblicke in andere patentrechtliche Mandate und konnte so einen sehr guten Eindruck von der ebenso spannenden und vielseitigen wie anspruchsvollen Arbeit auf diesem Gebiet erhalten. Es dürfte wohl kaum ein Rechtsgebiet geben, auf dem die Anforderungen an den bearbeitenden Anwalt von Mandat zu Mandat so unterschiedlich und vielseitig sind, dass sich dieser zu Beginn jeder Mandatsbearbeitung nicht nur ein technisches Grundverständnis, sondern zum Teil auch erhebliches naturwissenschaftliches Detailwissen anlesen muss, um zunächst überhaupt ein Verständnis für die Patentansprüche zu bekommen.

Fazit – Das Klima, die Arbeit, die Menschen
Ich persönlich habe es als Privileg empfunden, für vier Wochen mit hochmotivierten und hochqualifizierten Anwältinnen und Anwälten unter derartig professionellen Arbeitsbedingungen mit dem Anspruch an ein perfektes Beratungsprodukt für den Mandanten zusammenarbeiten zu dürfen. Bemerkenswert fand ich die stets offenen Türen und die freundliche und hilfsbereite Arbeitsatmosphäre, die ich angesichts der konstant hohen Arbeitsbelastung und der hohen Verantwortung der Associates und noch mehr der Partner nicht für selbstverständlich erachte. Meine Betreuer haben sich viel Zeit nicht nur für die Beantwortung meiner mandatsbezogenen, sondern auch für alle meine sonstigen Fragen im Hinblick auf den Anwaltsberuf, die Rechtswissenschaft und die Ausbildung genommen.

Die Praktikumserfahrung bei Hengeler Mueller stellt für mich daher in zweifacher Hinsicht einen bleibenden Gewinn dar: Zunächst konnte ich meine bereits im Schwerpunktbereich des geistigen Eigentums an der Universität Bayreuth erworbenen Kenntnisse um die wertvolle Erfahrung ihrer Anwendung in der Praxis erweitern. Jetzt bin ich noch mehr davon überzeugt, dass es sich beim IP-Bereich um den schon aufgrund seiner zahlreichen Schnittstellen mit anderen Sachmaterien spannendsten unter den aufstrebenden Rechtsbereichen handelt. Außerdem war es mir möglich, durch den engen Kontakt zu den Anwälten einen guten Eindruck von der Arbeit eines Wirtschaftsanwalts in einer international tätigen Sozietät zu gewinnen. Diese Erfahrung wird mir bei meiner späteren Berufsentscheidung sicherlich hilfreich sein.

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