Archiv der Kategorie 'Gruppen'


Paris in the Springtime – und wo steht deine Stadt?

Donnerstag, den 24. April 2008
Sabine

Keine Angst, es geht weder um alte Jazz-Schmonzetten, noch um ein neues Internet-Video mit der berühmten Hotelerbin. Heute stehen die Metropolen dieser Welt im Mittelpunkt. Im Mai steht – dank der vielen Feiertage – die Zeit der langen Wochenenden an. Da kann man doch noch gute Tipps für Kurztrips gebrauchen – beispielsweise in Städte, wo richtig was los ist. Was wäre da wohl ein besserer Indikator als unsere City Groups?

In unseren City Groups treffen sich die e-fellows regelmäßig zum Stammtisch, zum Grillen, zu Theaterbesuchen oder Events mit Unternehmen. Um dabei zu sein, muss man nicht mal verreisen. An den meisten Hochschulorten gibt es diese Stipendiatengruppen nämlich bereits. Aber auch für die Zuagroasten sind die City Groups praktisch: Für die Praktikanten unter euch, die neu in einer Stadt sind, bieten sie die beste Möglichkeit, schnell nette und vor allem schlaue Leute kennen zu lernen. Für e-fellows im Erasmus-Semester oder sonstige Globetrotter gibt es mittlerweile auch viele Gruppen im Ausland.

Gestatten, unsere Städte

Aber was finde ich wo? Und vor allem: Wo ist richtig was los und in Bewegung? Höchste Zeit für einen Überblick auf unsere Top-City Groups. Und weil viele zunächst auf die Größe gucken, schauen wir zuerst, welche City Group die meisten Mitglieder hat:

  1. München: 641 Mitglieder
  2. Karlsruhe: 296
  3. Berlin: 238
  4. Stuttgart: 217
  5. Hamburg: 202
  6. Mannheim: 190
  7. Heidelberg: 179
  8. Frankfurt/Main: 177
  9. Münster: 151
  10. Tübingen: 146

Weil es bekanntlich nicht nur auf die pure Größe ankommt, relativieren wir unseren Blick. Wie viele e-fellows gibt es vor Ort und wie viele sind tatsächlich in ihrer City Group? Da haben Barcelona und Berkeley offenbar die größte Zugkraft mit unglaublichen 1.375 Prozent und 1.100 Prozent. Der Füllstandsanzeiger pendelt sich bei ebenfalls attraktiven Städtchen zwischen 100 und 200 Prozent ein – darunter Dublin, Düsseldorf, London/Oxford und die Weltmetropole Bielefeld. Aber nun eine realistischere relative Hitliste:

  1. Kassel: 95%
  2. Siegen: 84%
  3. Cottbus: 79%
  4. Flensburg und Linz: je 75%
  5. Stuttgart: 73%
  6. Freiberg: 72%
  7. Oldenburg, Lübeck und Ilmenau: je 71%
  8. Osnabrück: 70%
  9. Mainz: 69%
  10. Bonn: 64%

Alles schön und gut. Aber wo sitzen die Potenziale? Das fragen nicht nur Unternehmensberater und Investmentbanker, sondern auch wir. Zu einer anständigen Statistik gehören eben Zuwachsraten. Und da hat sich seit Weihnachten einiges getan:

  1. Paris: 144%
  2. Atlanta: 120%
  3. Maastricht: 88%
  4. Shanghai: 75%
  5. Amsterdam: 60%
  6. Eichstätt, Flensburg und Linz: je 50%
  7. Essen: 44%
  8. Zürich: 43%
  9. Ingolstadt und Karlsruhe: je 34%
  10. Dublin, Halle und Lausanne: je 31%


Drei, zwei, eins, meins – oder wie läuft das mit dem Zweitstipendium?

Donnerstag, den 10. April 2008
Julia

Wie? Was? Das e-fellows.net-Stipendium ist euch nicht genug??? Na bloß gut, dass e-fellows.net nicht eifersüchtig ist. 564 Stipendiaten diskutierten und lasen beim Expertenforum "Der erfolgreiche Weg zum Stipendium" mit – wenn das mal nicht nach einem neuen Rekord riecht!


StuSti, KAS, FES, SMC, SDW – man fragt sich ja manchmal schon, wer die Buchstabensuppe der deutschen Stipendienlandschaft, die uns diverse politische, staatliche, kirchen- und wirtschaftsnahe Stiftungen eingebrockt haben, eigentlich auslöffeln soll. Wie praktisch, dass es Experten gibt, die das für uns erledigen.

Vom Trauma zum Aha-Erlebnis
So wie Tarek, Mathematikstudent an der FAU Erlangen-Nürnberg und mit einem halben Dutzend Stipendien dekoriert. Tarek sorgte bei mir gleich mit seinem ersten Posting für grenzenloses Erstaunen: Das (erfolglose) Auswahlgespräch bei der Studienstiftung, so schrieb er in seiner Expertenvorstellung, war "eine Erfahrung, die ich bis heute nicht missen möchte" – im Ernst? Mich selbst verfolgt bis heute der ehrlich entsetze Blick der StuSti-Interviewerin, die auf ihre Frage, was das Hauptanliegen des Films "The Aviator" sei, von mir die – zugegeben: nicht sehr intelligente – Antwort "Unterhaltung?" erhielt. Womit das Gespräch gelaufen war.

Spione unter sich
Tja. "Vielleicht hätten Sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt" würden jetzt schadenfroh die Werbeleute der gelben Seiten sagen. Jemanden wie Christoph zum Beispiel, der nicht nur selbst Stipendiat der Studienstiftung war, sondern nach dem Studium als Mitglied des Auswahlkomitees auf die dunkle Seite der Macht … äh, die andere Seite wechselte. Was wohl die StuSti dazu sagen würde, dass er jetzt im Expertenforum sein Insiderwissen unter die Leute bringt?

Und fröhlich brodelt die Gerüchteküche
Aber irgendjemand muss schließlich Klarheit schaffen, wenn die heftig brodelnde Gerüchteküche den Durchblick zu vernebeln droht. Kleiner Test: Welche dieser drei Aussagen ist richtig? a) Die Studienstiftung nimmt nur Abiturienten mit 1,0-Schnitt. b) Wer Helmut Kohl nicht gut findet, braucht sich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung gar nicht erst zu bewerben. c) Die FES braucht ein halbes Jahr, um die Bewerbungsunterlagen zu prüfen. d) Ohne freiwilliges soziales Jahr in Ouagadougou geht gar nichts. Na? Keine schlechte Sache, so ein Expertenjoker, oder? Doch auch das Publikum mischte kräftig mit, schließlich haben 40% der e-fellows noch ein zweites Stipendium und sind somit irgendwie doch wieder Experten.

Brachland im Dschungel
Die mit Abstand interessanteste Frage aber lautete: Wo finde ich ein Stipendium für ein Vollzeitstudium im Ausland? Unvorstellbar, aber wahr: Im Dickicht der deutschen Stipendienlandschaft gibt es hier offenbar eine echte Brache zu verzeichnen. Weiter als ins "grenznahe Ausland" wollen die meisten Stiftungen ihre Schützlinge nicht ziehen lassen – sie sind eben doch eifersüchtig!

Aus erster Hand und ohne Umwege

Donnerstag, den 27. März 2008
Theresa

Infosuche kann manchmal echt mühsam sein: Erst neulich hattest du eine Frage zum Trainee-Programm von Bosch. Aber an wen wendest du dich jetzt? Du kannst dir natürlich im Internet den richtigen Ansprechpartner suchen. Oder du machst es dir viel leichter: Mit den Inside-Gruppen der Partnerunternehmen in der e-fellows.net community gibt es jetzt einen Ort, wo du rund um die Uhr solche Fragen loswerden kannst. Die Antworter sitzen an der richtigen Quelle.

Acht Partnerunternehmen teilen bereits in ihren eigenen Gruppen ihr Insider-Wissen mit dir. In jeder Gruppe stehen Ansprechpartner aus den Unternehmen Rede und Anwort zu allen möglichen Fragen – nicht nur zu Bewerbung, Auswahl, oder Einstieg in den Beruf. Die Vertreter unserer Partner kennen sich auch mit Jazz, Murakami, Gartenarbeit oder Tauchen aus.

Krimis mit Bosch und Peek & Cloppenburg
Maja Scholz und Vera Winter wissen nicht nur über italienische und schwedische Krimis Bescheid, sondern vor allem über das Nachwuchprogramm von Bosch. In ihrer Gruppe erzählen sie mehr als du auf der Website lesen kannst. Die Leidenschaft für spannende Krimis hat auch Christina Kremer von Peek & Cloppenburg erwischt. Außerdem kennt sie sich bestens in Modefragen aus – und hat bestimmt gute Tipps, was du zu deinem nächsten Vorstellungsgespräch anziehen könntest.

Für Maschinenbauer, Ingenieure und Naturwissenschaftler
Künftige Maschinenbauer, Anlagentechniker und alle, die sich für Bosch Rexroth interessieren, wenden sich mit ihren Fragen an Andreas Daruwala. Da er bei Bosch Rexroth im Personalmarketing arbeitet, kennt er sich besonders gut mit den Einstellungskriterien aus und hat bestimmt einen guten Tipp für deinen Lebenslauf. Erika Dillmann und Ulrike von Faber informieren Naturwissenschaftler und Ingenieure über ihre Möglichekeiten bei Roche. Sie haben aber bestimmt auch ein offenes Ohr für dich, wenn dein grüner Daumen versagt.

Übersetzungshilfe
Rabea Gleißner spricht Französisch, Englisch und sogar Chinesisch – vor allem spricht sie aber die Sprache der Deutschen Bank und steht dir als "Übersetzerin" in der Gruppe zur Verfügung. Gerade Juristen neigen manchmal zu Fachchinesisch. Aber Annette Maaßen von Clifford Chance beantwortet dir alle deine Fragen zu Berufseinstieg, Referendariat oder Praktikum in der Großkanzlei verständlich und auf Deutsch. Auch wenn sie mit Französisch kein Problem hätte.

Beratung von den Beratern
In der Gruppe von KPMG gibt es sogar schon ein Fotoalbum, auch wenn Catherine Mohr und Vanessa Thieme als Hobby nicht Fotografieren sondern Reisen, gutes Essen und Sport haben. Außerdem freuen sie sich, mit dir über Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung zu diskutieren. Mit "Beratung" kennt sich natürlich auch Anne Hiedemann aus. In der McKinsey-Gruppe erfährst du, was ein Berater mitbringen muss – oder, warum ihr "El mar adentro" so gut gefällt.

Ständiger Expertenrat
In den permanenten "Mini-Expertenforen" bleibt keine Frage ungeklärt. Spannend ist aber, welche Gruppe im Moment Spitzenreiter in Sachen Mitgliederzahl ist. Und natürlich, welches Unternehmen als nächstes sein Insider-Wissen mit dir teilt.

Mentoren, Unternehmen und deine Privatsphäre

Donnerstag, den 21. Februar 2008
Lukas

Fast 10.000 superschlaue Köpfe zählt mittlerweile die e-fellows.net community. Und täglich gibt es neue Fragen & Antworten, City Group-Termine und heiße Diskussionen in den Expertenforen. Ein ganz zentraler Teil eines Karrierenetzwerks hat aber bislang noch gefehlt – heute kommt er: die Unternehmen.

Seit Jahren besonders beliebt bei den e-fellows.net-Stipendiaten ist das Mentorenprogramm. Rund 300 Mentoren aus den e-fellows.net-Partnerunternehmen betreuen darin euch Stipendiaten als Mentees. Sie helfen bei der Berufsplanung, vermitteln Praktika und geben euch schon während des Studiums einen Einblick in das Berufsleben. Jetzt können die Mentoren auch aktiv am Leben der e-fellows.net community teilnehmen. In der neuen Rubrik "KARRIERE" kann man schon die ersten sehen – weitere werden in der nächsten Zeit eintrudeln.

Mentoren mit Profil
Mit ihrer persönlichen Profilseite wollen wir die Mentoren greifbarer für euch machen. Und nicht nur das: Sie selbst können als fester Teil der Community aktiv netzwerken, indem sie zum Beispiel über Mentee-Gruppen den Kontakt zu ihren Mentees pflegen oder Fragen zum Unternehmen beantworten.

Wieso kann ich manchen Mentoren keinen Nachrichten schreiben?
Einige Mentoren, zum Beispiel hochrangige Kanzlei-Partner, haben viel zu tun und können deswegen auf individuelle Anfragen leider nicht persönlich antworten – selbst wenn sie es natürlich gerne täten. Daher bitte nicht wundern, wenn in manchen Mentorenprofilen kein "Nachricht-schreiben"-Link erscheint.

Partnerseiten: Der Startpunkt für alle Inhalte zum Unternehmen
Wer Inhalte zu einem Partnerunternehmen in der e-fellows.net community sucht, startet am besten auf der Übersichtsseite des Unternehmens. Diese findet ihr, indem ihr unter "KARRIERE" auf das jeweilige Logo klickt (hier zum Beispiel die Seite von Bosch). Dort findet ihr alle Community-Inhalte zu diesem Partnerunternehmen, unter anderem die freien Mentoren, die bereits in der Community registriert sind. Wollt ihr über einen e-fellow Kontakt zu diesem Arbeitgeber aufbauen, hilft euch die Liste der e-fellows.net-Alumni, die bei diesem Unternehmen bereits Erfahrung gesammelt haben. Ihr findet auf der Seite demnächst außerdem die offiziellen Gruppen und die nächsten Events des Partners.

Privatsphäre bleibt Privatsphäre
Bei unserer Umfrage im letzten Jahr wünschten sich 82 Prozent der befragten e-fellows Kontakte zu Unternehmen über die e-fellows.net community. Viele wollten aber auch, dass ihre Privatsphäre dabei erhalten bleibt. Wie wir bereits in verschiedenen Blog-Beiträgen erklärt haben, haben wir uns sehr viele Gedanken darüber gemacht und schon im Dezember eine ganze Reihe entsprechender Funktionen eingebaut. Dank derer könnt ihr für all eure Inhalte (zum Beispiel Profilangaben, Fragen oder Gruppen) selbst festlegen, ob sie für Unternehmensvertreter sichtbar sein sollen oder nicht (siehe hierzu in Kurzform auch: Wer sieht was?).

Was das neue Update "Birk" sonst noch bietet
Mit dem heutigen Update bringen wir außerdem weitere Features auf den Markt, auf die viele von euch schon seit Langem warten. So zum Beispiel die häufig gewünschten Funktionen "Kommentare bearbeiten" und "anonym kommentieren". Was sonst noch neu ist:

  • Sortierfunktion nach Nachname und Datum im Postein- und -ausgang
  • größere Fenster für Antworten und Kommentare (auf speziellen Wunsch von Christina)
  • Icons zur besseren Übersichtlichkeit auf den Gruppenseiten
  • Integration von Unternehmensvertretern, Mentoren und Unternehmensseiten in die Suche
  • und viele, fast unsichtbare Kleinigkeiten und behobene Bugs.

Also viel Spaß beim Suchen und Entdecken von Birk!

Wie man richtig guten Tag macht

Donnerstag, den 17. Januar 2008
Lukas

Tag-Tag-Tag… so klingt die Symphonie der Holzsohlen (La symphonie de les semelles en bois), ein berühmtes französisches Lied aus den 30er Jahren, das außer mir niemand mehr kennt. Um "Tag" geht's hier auch, genauer gesagt um "Tags", und wie man die möglichst wirksam einsetzt – und das übrigens nicht nur in der e-fellows.net community.


Tags sind, ganz einfach ausgedrückt, verlinkte Schlagworte. Du kennst Tags vor allem von deiner Seite. Dort hast du die Angaben zu dir größtenteils in Form von Tags eingegeben. Worüber ich zum Beispiel gern mehr wüsste, steht in meinem Profil so: "Bayerischer Nationalismus, Jura, openID" und so weiter. Damit die Community weiß, wo ein Tag anfängt und wo es aufhört, muss man Tags immer durch Kommas trennen.

Tags – die Verkuppler vom Dienst
Aber nicht nur auf seiner Profilseite kann man Tags eingeben, sondern auch Gruppen und Fragen mit Tags versehen. So strukturieren
Tags die Inhalte der Community. Zum Beispiel werden alle Inhalte, also Profile, Fragen, Gruppen und Termine zum Thema Unternehmensberatung unter dem Tag "Unternehmensberatung" abgelegt. Weil ja jedes Tag ein verlinktes Schlagwort ist – und zwar verlinkt mit einer Suche nach diesem Tag in allen Rubriken – kann ich mit einem Klick auf dieses Tag Inhalte aus allen Rubriken miteinander verknüpfen – über alle Hierarchien hinweg sozusagen.

Praktisch: Fragen, Gruppen und Termine zu deinen Tags
Wie erwähnt, hast du die Informationen zu deiner Person (hoffentlich) in Form von Tags in deinem Profil eingetragen. Das ermöglicht praktische Funktionen wie "Fragen zu deinen Tags" oder "Gruppen zu deinen Tags". Darüber findest du ohne langes Suchen eine auf dich persönlich zugeschnittene Auswahl an Fragen und Gruppen. Dasselbe gibt's übrigens auch für Termine.

Mit George Orwell bist du auch nach 1984 nicht allein
Über die Tags findest du auch e-fellows, die zu dir passen könnten – eben weil du dieselben Tags wie die im Profil hast. Dazu klickst du entweder auf ein Tag in deinem Profil (so erfahre ich, dass George Orwell außer mir zum Beispiel noch immerhin zwölf andere e-fellows gut finden), oder du gehst auf "e-fellows gleicher Interessen", wo die Community dir gleich listenweise e-fellows mit gleichen "Interessens-Tags" vorschlägt.

Tag-Wolken: Was das Volk bewegt
Wenn man die zigtausend Tags der Community in einen riesigen Topf wirft und dann die häufigsten in einen Kasten malt, erhält man eine Tag-Wolke. Tag-Wolken bieten somit einen Überblick über die häufigsten Themen des Netzwerks. So zum Beispiel die Tag-Wolke ganz unten auf der Startseite:

Tag-Wolke

Zu den häufigsten Themen in der Community zählen laut Wolke "Anwaltskanzlei/Notariat", "Automobil-/Zulieferindustrie" oder "Finanzdienstleistung". Die häufigsten Tags und ihre Schreibweise zu kennen, ist wichtig, will man wirkungsvoll taggen.

Mit den richtigen Tags die richtigen Antworter finden
Nicht umsonst kann man zum Beispiel Fragen vertaggen: Nach dem Einstellen einer Frage verschickt der große Community-Server nämlich E-Mails mit der Frage an e-fellows mit identischen Tags in bestimmten Profilfeldern (welche Felder?). Eine Frage mit dem Tag "Unternehmensberatung" geht so an alle e-fellows mit dem Tag "Unternehmensberatung" auf ihrer Seite. Dadurch findest du schnell passende Antworter, ohne darauf vertrauen zu müssen, dass die rein zufällig bei Fragen & Antworten vorbeischauen.

Wie daneben ist tausendmal daneben?
Aber zurück zur "Finanzdienstleistung". Das häufige Tag könnte ja auch "Finanzdienstleistungen" heißen. Gibst du zu deiner Frage aber nur Letzteres ein, erwischst du gleich über 1.000 potenzielle Antworter weniger. Interessanterweise kommt das Tag "Finanzdienstleistung" nämlich in 1.302 Profilen vor, das Tag "Finanzdienstleistungen" hingegen nur in 26. Am besten also vor der Frage nachschauen, bei wie vielen Leuten das gefragte Tag im Profil steht, und dann die Tags gezielt auswählen. Hilfreich dabei ist das Drop-Down-Menü (siehe Screenshot), das beim Eingeben automatisch aufpoppt und dir Tags vorschlägt, die von anderen schon verwendet wurden. Die häufigsten stehen dabei oben.

Drop-Down-Menü für Tag-Vorschläge

Sinnvolle Tags in deinem Profil
Ob du mit den Tags zu deiner Frage die richtigen Antworter findest, hängt auch davon ab, wie die möglichen Antworter ihre Tags in ihr Profil eingegeben haben. Daher ein paar Tipps:

  • Trenne die Tags durch Kommas ("MBA, Wurst, Consulting"). Das wird sowohl im Profil als auch beim Fragestellen noch sehr häufig falsch gemacht. Keine Leerzeichen oder Semikola. Einfach nur simple Kommas. Punkt.
  • Verzichte auf zusätzliche Erläuterungen in Klammern: Also nicht "Musik (Geige)", sondern "Musik, Geige" oder nur "Geige"; für Erläuterungen ist im Feld "Über mich" unter dem Profilfoto genügend Platz. Auch auf Emoticons verzichten ("Consulting ;)").
  • Verwende Synonyme: Also statt nur "Geige" zusätzlich "Violine", statt nur "Unternehmensberatung" auch "Consulting" und "Beratung"
  • Verwende unterschiedliche Schreibweisen: Also z.B. "Geographie", aber auch "Geografie"
  • Verwende einfache Worte, die andere auch eingeben würden: Also nicht "schöne klassische Musik", sondern "Musik, Klassik, klassische Musik".

Bleibt nur noch die Frage: Wie viele e-fellows haben das Tag "Holzsohlensymphonie" im Profil?

Auf ein frohes neues Jahr!

Freitag, den 4. Januar 2008
Sabine

Der Gänsebraten ist verdaut, die Geschenke sind ausgepackt und vielleicht sogar schon wieder umgetauscht. Weihnachten ist vorbei und Silvester wurde hoffentlich schön und möglichst ohne Kater hinter sich gebracht. Ganz sicher ist: Wir wünschen euch ein frohes neues Jahr sowie Erfolg und Spaß für all das, was ihr euch für 2008 vorgenommen habt.

Was hat sich 2007 bei euch verändert? Bei e-fellows.net auf jeden Fall eine Menge. Unser Netzwerk hat einen regelrechten Durchbruch erlebt. Die Community veranschaulicht das – jeden Tag. Die e-fellows lernen sich nicht nur untereinander besser kennen und die City Groups sind erfolgreicher, sondern die gegenseitige Hilfsbereitschaft und der hochwertige Wissensaustausch überwältigen uns immer wieder: Insidertipps zum Auswahlverfahren bei Begabtenförderungswerken gibt es aus erster Hand. Persönliche Erfahrungen zum Einstieg in toughe Branchen wie Unternehmensberatung oder Investment Banking werden weitergereicht. Und Hilfestellung zum Alltag in Studium und Beruf wird geleistet.

Boom-erang
Nützliches Feedback in jeglicher Hinsicht kommt zahlreich aus der Community zurück, und zwar nicht nur von e-fellow zu e-fellow, sondern auch von e-fellow zu e-fellows.net. Wir freuen uns sehr über die vielen Verbesserungsvorschläge für unsere Angebote, Anregungen zur Weiterentwicklung der e-fellows.net community und der Website, Autoren für unsere Buchserie e-fellows.wissen und so weiter. Auch die e-fellows können sich auf ihre Mitstipendiaten verlassen: Wer Korrekturhilfe benötigt, bekommt sie. Wer Fragen hat, bekommt gute Antworten. Wer gute Antworten hat, bekommt Daumen.

2007 kann sich sehen lassen
Tolle Beta-Tester haben den letzten Schliff für Version 1.0 der e-fellows.net community gegeben. Schnell folgte 1.5. Die Nutzerzahlen sind rasant gestiegen, bald knacken wir die 9.000. Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, mal etwas loszuwerden: Für die viele Arbeit, Ideen, Hilfe, Kreativität und Gehirnschmalz bedanken wir uns bei allen Beteiligten! Wir hoffen, dass es so weiter geht.

2.0-08 erwarten wir mit Spannung
Der Neujahrsputz ist spürbar: Nutzer bereiten Profile, Gruppen, Fragen und Fotos für die Partnerunternehmen vor. Version 2.0 steht vor der Tür. Das Karrierenetzwerk wird komplett. Na, dann kann’s ja losgehen. Prost Neujahr!

Die e-fellows-Weihnachtsgeschichte

Freitag, den 21. Dezember 2007
Sabine

Kapitel 2, Vers 1-20
"Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Michaelius ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war zwar nicht die allererste, aber geschah zur Zeit, da Carolinius und Sabinius Statthalterinnen in der e-fellows.net community waren. Und jeder e-fellow ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt."

Natürlich wissen wir, wie es weiter geht. Die e-fellows Maria und Joseph ziehen von München nach Karlsruhe, um dort ihr Rechtsreferendariat anzutreten. Maria ist schwanger und muss ihr Kind in der Karlsruher Jugendherberge zur Welt bringen, weil die Wohnungsmarktsituation im badischen Städtchen so schlecht ist. Ein BVG-Richter schaut vorbei und spricht zu ihnen im Namen des Volkes: "Fürchtet euch nicht; siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird." Und dann kamen Hirten und die heiligen drei Könige und "Friede auf Erden, und den Menschen ein Wohlgefallen!"

Aber mal ehrlich…
Habt ihr euch denn nie gefragt, was aus dieser Volkszählung von Kaiser Michaelius geworden ist? Wie viele e-fellows waren denn aus welcher Stadt? Hm, wir hätten da was für euch – sogar ganz aktuell aus dem Jahr 2007: die absoluten Top 10 der City Groups:

  1. München: 522 Mitglieder
  2. Karlsruhe: 221 Mitglieder
  3. Berlin: 208 Mitglieder
  4. Stuttgart: 206 Mitglieder
  5. Hamburg und Heidelberg: je 162 Mitglieder
  6. Mannheim: 154 Mitglieder
  7. Frankfurt/Main: 146 Mitglieder
  8. Bonn und Tübingen: je 125 Mitglieder
  9. Münster: 124 Mitglieder
  10. Dresden: 115 Mitglieder

Die relativen Top-Ten der City Groups (City Group-Mitglieder gemessen an e-fellows in der jeweiligen Stadt):

  1. Budapest: 700% (Örültség!)
  2. Düsseldorf: 147%
  3. Erlangen/Nürnberg: 137% (Ob’s wohl am nächsten Bundestreffen liegt?)
  4. Dublin: 130%
  5. Bremen: 110%
  6. Frankfurt/Main: 107%
  7. Lüneburg: 100% (Punktlandung!)
  8. Bielefeld: 96%
  9. Lausanne: 93%
  10. Kassel: 85%

Die Top-Ten Zuwachsraten der City Groups (von September zu Dezember):

  1. Amsterdam: 150%
  2. Erlangen, Koblenz-Vallendar und Lübeck: je punktgenaue 100%
  3. Freiburg: 98%
  4. Leipzig: 84%
  5. Würzburg: 82%
  6. Passau: 76%
  7. London/Oxford: 66%
  8. Karlsruhe und Frankfurt/Oder: je 60%
  9. Regensburg und Mainz: je 57%
  10. Paris und Augsburg: je 56%

Damit sagen wir für dieses Jahr auf Wiedersehen, wünschen ein wunderschönes Weihnachtsfest und nicht nur einen guten Rutsch, sondern auch ein tolles, erfolgreiches Jahr 2008!

P.S.: Das war übrigens aus dem Lukas-Oldenburg-Evangelium.

Nachhaltige Entwicklung

Montag, den 10. Dezember 2007
Sabine

Wie entwickeln sich Begabte? Intellektuell, persönlich, fachlich… Vielleicht auch: statistisch? Auf den e-fellow an sich treffen die ersten drei Dinge sicher zu. Und "statistisch" stimmt auch. Das und anderes hab ich nämlich selbst gesehen bei einem kleinen virtuellen Spaziergang durch unsere Community-Gruppen.

Neben unseren Begabtenförderungswerksgruppen gibt es auch eine Gruppe, die sich damit beschäftigt, wie man überhaupt zum Stipendiat einer Stiftung wird: nämlich durch sehr unterschiedliche Auswahlverfahren. Konrad, Friedrich, Hanns und Konsorten stehen Parteien aus einem breiten Farbspektrum nahe. Noch näher liegt da die Frage, inwiefern die richtige politische Neigung Thema im Auswahlgespräch ist. Eine Umfrage wurde gestartet und die Diskussion dazu entbrannte auch gleich: Neoklassische Ökonomie, Einheitskanzler, Hakenkreuz-Tattoos, soziale Marktwirtschaft und ungünstige Praktika – Eintritts- oder rote Karten bei Begabtenförderungswerken?

Die zweite Hochrechnung
In den Begabtenförderungswerksgruppen hat sich was getan: Zwischen Ende Oktober und Ende November sind KAS & Co. gewachsen (siehe Abbildung). Unterschiedlich stark zugegebenermaßen, aber steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein. Mit den größten Tropfen höhlt die Gruppe der Friedrich-Naumann-Stiftung: Um stolze 31 Prozent ist die im letzten Monat gediehen und führt das Feld der Begabtenförderungswerksgruppen deutlich an. CDU und CSU sind nicht nur ideelle Nachbarn. Auch die jeweiligen Zuwachsraten in den Gruppen der entsprechenden parteinahen Stiftungen liegen mit je einem Viertel nahe beieinander – und damit gut im Rennen.

bfw-entwicklung_nov07.jpg

Das Mittelfeld wird angeführt von der Heinrich-Böll-Gruppe mit einem soliden Mitgliederzuwachs von einem Fünftel. Mit ihren 18 Prozent steht die Gruppe der Friedrich-Ebert-Stipendiaten aber nicht wesentlich schlechter da. Die Gruppen der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Studienstiftung sind um 15 beziehungsweise 14 Prozent gewachsen. Das könnte zwar besser sein, allerdings hat die Gruppe der Studienstiftler als einzige die 400er-Marke in der absoluten Mitgliederzahl geknackt – das muss auch mal festgehalten werden!

Unter 10 Prozent liegen Cusanuswerk, die Bayerische Eliteförderung sowie das Evangelische Studienwerk. Während es die ersten beiden noch auf 9 und 7 Prozent bringen, ist bei den Villigstern derzeit ein wenig tote Hose – zumindest, was den Mitgliederzuwachs in der Gruppe angeht. Aber wir wollen uns hier gar nicht grämen, denn der durchschnittliche Zuwachs von immerhin 16,4 Prozent kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Bayerische Wochenenden
Aber nun mal genug von schnödem Zahlenwerk. Vielmehr interessiert die Frage, wie es am Wochenende in Herrsching war. Dort fanden nämlich Auswahltage der Studienstiftung statt. Sebastian und seine Mitfahrer können davon berichten. Und wer am Wochenende nicht gerade von einer Stiftung ausgewählt wurde, der kann ja mal sich oder, besser noch, die Community fragen, wo die Unterschiede zwischen Elitenetzwerk Bayern, Bayerische Eliteförderung, Bayerische Eliteakademie, Bayerische Begabtenförderung und Max-Weber-Programm liegen.

Stipis unter den e-fellows, vereinigt euch!

Donnerstag, den 22. November 2007
Ricarda

Ungefähr die Hälfte aller e-fellows.net-Stipendiaten sollen ein Stipendium bei einem der elf Begabtenförderungswerke haben. Wo sind die nur?, das frage ich mich.

Ich selbst bin seit dem Frühjahr nach stundenlangem Bewerbungsschreiben, Ausfüllen einer Fragebogenflut und einem höchstinteressanten, wenn auch anstrengenden Auswahlwochenende Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Wer ist schon gern allein?
Natürlich bin ich sogleich in die dazu passende e-fellows-Gruppe eingetreten, "KAS-Stipendiaten unter den e-fellows". Unsere Gruppe ist mit ihren 97 Mitgliedern noch eine der am bestvertretenen. Doch wo ist der Rest der KAS'ler? Immerhin können das ja nicht alle sein. In den anderen Stipi-Gruppen das Gleiche. Seltsam. Auch innerhalb unserer Gruppe ist keine heiße Diskussion entbrannt. Woran liegt's? Sind die globetrottenden, engagierten, interessierten, zwischen Studium, Seminar und sozialem Einsatz jonglierenden Stipis da einfach bereits zu eingespannt?

Schade
Ich find's nämlich schön zu sehen, dass da andere sind. Menschen, die anscheinend einige meiner Ansichten teilen, die aus Städten kommen, von denen ich noch nie in meinem Leben gehört habe und denen ich schon beim nächsten Seminar über den Weg laufen könnte.

Über die speziellen stiftungsinternen Gruppen hinaus
…gibt es noch andere; In "Auswahlgespräche bei Begabtenförderungswerken und Stipendiengebern" werden zum Beispiel fleißig Tipps verteilt, wie man die Ochsentouren bei KAS & Konsorten übersteht. Eine schöne Gruppe ist auch "Stipendiaten treffen Alumni". Hier lassen sich interessante Diskussionen verfolgen. Eines der Themen lautet zum Beispiel "Wie wäre es, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet?"

Also wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, hätte ich mich viel früher bei e-fellows.net beworben. Und ihr?

Die Gretchenumfrage

Donnerstag, den 15. November 2007
Sabine

"Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Thor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an der zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können! Das will mir schier das Herz verbrennen!"

Ja, auch unsere e-fellows haben viel studiert und viele Titel, aber bald muss ihnen das Herz nicht mehr verbrennen. Gott sei Dank, denn das tut sicher weh. Und auch Goethe hätte das sicher nicht gewollt. Von Faust oder gar Daumen für tolle Antworten kommen wir heute zu einem neuen Feature in der e-fellows.net community. Dem Umfrage-Tool in Gruppen.

Die Gretchenfrage…
…könnte man damit stellen. Oder beispielsweise einfach, an welchem Tag den City Group-Mitgliedern ein Stammtisch am besten passen würde:

umfrageerstellen.jpg

Wie man sieht, könnt ihr beliebig viele Antwort-Optionen erstellen und sogar Mehrfachantworten zulassen. Abstimmer sehen übrigens sofort das Ergebnis der Umfrage, und das sieht folgendermaßen aus:

umfrageantwort.jpg

Der Einfachheit halber wurde das Umfragetool in die Gruppenforen integriert und funktioniert ähnlich wie ein normaler Diskussionsfaden (Thread). Das hat überdies den Vorteil, dass User nicht nur abstimmen, sondern gleich noch Kommentare anfügen können, wie Martina K. es uns netterweise demonstriert hat.

Faust 2.0
Vielleicht hätte es weniger brennende Herzen gegeben, wenn Faust es neben Philosophie, Juristerei, Medizin und Theologie auch mal mit Informatik versucht hätte. Auch Goethe hätte das sicher nicht geschadet. Neben Faust oder der Farbenlehre hätte er dann vielleicht noch ein paar Anregungen für die Community übrig gehabt – schließlich war er ja auch mal in München. Aber eigentlich brauchen wir den guten alten Johann Wolfgang gar nicht, denn wir bekommen ja genügend Anregungen von den Community-Mitgliedern selbst. Als Dankeschön dafür gibt’s noch weitere neue Features, nämlich:

  • einen Java-Uploader, mit dem man ganze Bilderordner für persönliche und Gruppenalben hochladen kann. Außerdem haben wir das Limit für Einzelbilder im traditionellen Uploader, der jetzt "08/15-Uploader" heißt, auf satte vier Megabyte hochgesetzt.
  • neue Icons in Profillisten, die zum Beispiel nach einer Suche erscheinen. Damit kann man dann gleich andere Mitglieder zu seinen Kontakten hinzufügen, ihnen Nachrichten schreiben oder sie in seine Gruppen einladen.

Auf eure Meinung zu den neuen Features sind wir gespannt!

Und wie geht's jetzt weiter? Nun, nicht nur Faust hatte einen zweiten Teil. Auch auf Version 2.0 der Community darf man sich jetzt schon freuen…