Archiv der Kategorie 'F&A'

Made by e-fellows: Das erste Community-Browser-Plugin von Christopher und Jonas

Mittwoch, den 9. Februar 2011
Christine

Du vermisst eine Funktion? Bau sie doch einfach selbst! So wie die e-fellows Christopher und Jonas, die uns letzte Woche mit einer tollen Funktion für Fragen & Antworten überrascht haben: "Kommentare ausklappen". Mit Christophers Funktion kannst du alle Kommentare einer Frage auf einmal ausklappen. Jonas hat aus der Funktion ein Browser-Plugin gebastelt. Daumen für beide!

In der Community profitierst du vom geballten Wissen der Stipendiaten und Alumni von e-fellows.net. Mit den Mitgliedern gewachsen sind auch die Community-Funktionen: Tags freigeben und die komplett neue Community-Suche sind die neuesten Errungenschaften.

Christopher klappt Kommentare aus
Die meisten Erweiterungsvorschläge kommen von euch, nicht immer haben wir aber Zeit und Ressourcen, sie sofort umzusetzen. Kein Problem für zwei e-fellows, die einfach selbst eine neue Funktion entwickelt haben: "Kommentare ausklappen". Mit dem Browser-Bookmarklet (funktioniert wie ein Lesezeichen) von Christopher kannst du alle Kommentare zu einer Frage auf einmal ausklappen – und musst sie nicht mehr einzeln anklicken. Die Funktion finden wir so klasse, dass wir sie demnächst unter jeder Frage einbauen werden.

So geht's vorerst
Bis wir die Funktion standardmäßig unter jeder Frage integriert haben, kannst du sie über ein Browser-Lesezeichen nutzen:

  1. Du fügst ein Lesezeichen zu deiner Lesezeichenleiste im Browser hinzu, zum Beispiel zu einer Community-Frage.
  2. Dann klickst du mit der rechten Maustaste auf das Lesezeichen und weiter auf "Bearbeiten" oder "Eigenschaften".
  3. Du ersetzt die eingetragene Adresse durch folgenden Code:
    javascript:void($$('.comments div').each(function(e){$(e.parentNode.parentNode).show()}));
  4. Und das war's schon. Eine genaue Anleitung gibt es auch in der Originalfrage.

Für Plugin-Fans hat Jonas die Lösung
Jonas hat aus der Funktion ein Browser-Plugin gebastelt – für alle, die Firefox oder Google Chrome verwenden. Es klappt die Kommentare einer Frage immer aus und macht gleichzeitig die Textfelder unter den Kommentaren kleiner. Das sieht dann so aus:

Community-Funktion

Hast du uns deine Idee schon vorgestellt?
Du hast auch Vorschläge, wie man die Community noch besser machen kann und vielleicht sogar Interesse, selbst Funktionen zu bauen? Melde dich einfach bei uns – wir sind gespannt!

Zu Weihnachten: Nie wieder Tag-Spamming

Mittwoch, den 22. Dezember 2010
Lukas

Jemand stellt eine Frage nach dem Migrationshintergrund der e-fellows. Er vergibt die Tags Jura, Medizin, VWL, BWL und noch einige mehr. Ein klarer Fall von Tag-Spamming. Natürlich, damit erreicht die Frage viele e-fellows per E-Mail. Die fühlen sich aber mit jeder unpassenden Mail zusehends genervt. Das ist nun vorbei: Jetzt können die e-fellows gemeinsam darüber entscheiden, ob die Tags auch zur Frage passen.

Der wohl größte nicht geldwerte Mehrwert des e-fellows.net-Stipendiums ist die Rubrik "Fragen & Antworten" in der e-fellows.net community. 71 Prozent der Fragen sind nach einer Stunde beantwortet, 97 Prozent nach drei Tagen, und das Niveau ist deutlich höher als sonstwo – schließlich antworten die besten Studenten, Doktoranden und Young Professionals. Das sehen auch die e-fellows so: 67 Prozent empfinden das Niveau als höher, nur 3 Prozent als niedriger als in anderen Communitys (laut Community-Umfrage 2010).

Das System: Schlaue Leute plus Tag-Abo plus E-Mails
Warum das System so gut funktioniert? Stellt jemand eine Frage zum Beispiel mit dem Tag "Beratung", geht die Frage per E-Mail an all die e-fellows, die

  • das Tag "Beratung" in ihrem Tag-Abo stehen haben und
  • die E-Mails "bei neuen Fragen zu meinen Tags" wollen.

Damit erreicht man sehr schnell die e-fellows, die sich mit meinem gesuchten Thema auskennen oder zumindest dafür interessieren. Und bekommt meist niveauvolle Antworten, denn nirgendwo sonst tummeln sich so viele schlaue Leute.

Tag-Spamming schadet allen
So gute Antworten sprechen sich natürlich rum. Doch je mehr Schafe auf der Weide grasen, desto schneller ist die Weide auch dahin. Manche nutzen das System auch aus – bewusst oder unbewusst – und stellen Fragen mit Tags wie bei der oben genannten, nur um möglichst viele Leute mit ihrer Frage zu erreichen. Wenn die E-Mails aber zu oft nicht zum Tag-Abo passen, dann bestellt man die E-Mails irgendwann ganz ab. Oder man klickt gar auf "Das ist Spam", was dazu führt, dass ihr E-Mail-Anbieter denkt, dass e-fellows.net Spam-Mails verschickt. Im schlimmsten Fall stellt er dann erst mal gar nichts mehr von uns zu, auch nicht mehr die Info zur Stipendiumsverlängerung.

So geht's: Tags freigeben
Je mehr Leute das tun, desto größer der Schaden also für alle Mitglieder der Community. Deshalb haben wir uns etwas überlegt: Ab sofort könnt ihr entscheiden, ob die Tags zu einer Frage passen. Erst wenn mindestens drei e-fellows die Tags in Ordnung finden, werden die E-Mails verschickt. Die Moderatoren können Tags übrigens auch sofort freigeben.

Geht jetzt nicht alles viel langsamer?
Dauert es jetzt nicht viel länger, bis man eine Antwort auf seine Frage bekommt – die Frage muss ja erst mal von drei Leuten freigegeben werden? Keine Angst – bislang ist noch keine Frage länger als zehn Minuten ohne Freigabe geblieben. Die e-fellows sind also auch hier sehr schnell.

Tags Freigeben Beispiel

Hat jemand also eine Frage gestellt und wundert sich, warum sie nach mehreren Stunden noch nicht freigegeben wurde, dann sollte er wahrscheinlich die Tags ändern.

Also: Nie mehr Tag-Spamming. Wenn das kein guter Zeitpunkt ist, dein Tag-Abo anzupassen? :)

Bald auch bei Terminen
Das System wird demnächst noch etwas verfeinert und auf die Termine in Gruppen ausgeweitet, damit dort auch niemand mehr gewollt oder ungewollt Spam-E-Mails versenden kann.

Was denkt ihr?
Ich hoffe, dieses kleine Weihnachtsgeschenk gefällt euch so gut wie uns. Es ist endlich eine Lösung für ein schon länger schwelendes Problem. Auf eure Meinung freuen wir uns in diesem Thread oder einfach per Kommentar unter diesem Blog-Posting.

Wir wünschen allen e-fellows ein frohes Fest und auch im nächsten Jahre viele hilfreiche Momente in der e-fellows.net community!

Zwei neue Community-Moderatoren stellen sich vor

Montag, den 18. Oktober 2010
Christine

Letztes Jahr haben wir euch unsere drei Community-Moderatoren Christina, Jacqueline und Tarek vorgestellt. Jetzt haben sie mit Katrin Urschel und Sven Truckenbrodt Verstärkung bekommen. Der ein oder andere wird die beiden schon als aktive Community-Nutzer kennen. Wer sie sind und warum ihnen die Community am Herzen liegt, erzählen sie euch selber:

Ritter Sven "Eisenfaust" Truckenbrodt im Feldzug gegen anonyme Beleidigungen und mangelnden Zusammenhalt – nebenbei Student der Biomedizin, Humanmedizin, Kulturwissenschaften und Psychologie. Oder kurz: Der erste multitaskingfähige Mann.

Sven Truckenbrodt

"Ich stamme aus einem winzigen Kuhkaff, das aber durch seine Nähe zu Coburg mit der Fränkischen Krone wenigstens schön gelegen ist. Zum Studium bin ich in Franken geblieben, weil es das, was ich studieren wollte (Biomedizin), einfach so gut wie nirgendwo gab und die Uni in Würzburg einen sehr guten Ruf in dieser Fachrichtung hat.

Ich hatte keine wirkliche Vorstellung vom Unileben und Studieren, da ich in meiner näheren Verwandtschaft der Erste bin, der sich an eine Uni gewagt hat. Und obwohl mir Biomedizin nach wie vor sehr gefällt, hab ich schnell mein Interesse an anderen Fächern entdeckt und nach und nach zusätzlich mit dem Studium der Humanmedizin, Kulturwissenschaften und zuletzt Psychologie begonnen. Ob das alles mal in separate Abschlüsse mündet, weiß ich noch nicht, aber zwei oder drei dürften es insgesamt schon gern sein.

In meiner Freizeit (von der ich immer noch genug habe, auch wenn mir das nie jemand glaubt) gehe ich der japanischen Kampfkunst Jodo und seit neuestem auch Aikido nach.  Sonst bin ich ein großer Filmfan, gehe deswegen gern in Sneaks, spiele Schach und bin allgemein ein großer Freund von jeder Art von Strategiespielen.

Zu e-fellows.net bin ich gekommen, weil mir das Stipendium zusammen mit dem Abiturzeugnis überreicht wurde. Während meines Zivildienstes hab ich mich kaum damit beschäftigt, aber im ersten Semester an der Uni schnell die Community schätzen gelernt. Ein Schlüsselerlebnis war, dass ich auf eine saukomplizierte Frage, die in der Physikvorlesung direkt vorher nicht mal mein Prof so aus dem Stehgreif beantworten konnte, von den e-fellows innerhalb einer guten halben Stunde schon ein halbes Dutzend hochqualifizierter und schlüssiger Antworten bekommen habe, die mir als Laien das Ganze sogar verständlich machen konnten. Spätestens ab da war mir klar: Das muss das Paradies sein. So viele auf unterschiedlichen Gebieten versierte Menschen findet man – da bin ich mir sicher – in keiner anderen Community im Internet und auch außerhalb wohl nicht. Da Wissen für mich das vielleicht größte Gut überhaupt ist, fand ich das mehr als faszinierend.

Leider hat diese tolle Community auch ihre Schattenseiten – aber die hat ja selbst das Paradies. Die größten Schattenseiten sind in meinen Augen die zunehmende Anonymität (was sich nicht nur im Missbrauch der Anonymitätsfunktion ausdrückt) und die daraus erwachsenden Probleme in Sachen Umgangston und gegenseitigem Respekt. Man könnte auch sagen: Mangelnder Zusammenhalt ist das Problem. Denn eine Gemeinschaft ist nur so lange stark und gesund, wie sie zusammenhält. Ich möchte, dass unsere Gemeinschaft stark bleibt, und deswegen bin ich jetzt Moderator.

Zunächst müssen alle Mitglieder der Community vor anonymen und nichtanonymen Angriffen geschützt werden. Das ist eine Selbstverständlichkeit und meiner Auffassung nach nur die Basisaufgabe der Moderatoren. Viel wichtiger ist, dass wir den Zusammenhalt wahren und stärken. Wenn sich alle in der Community als Mitglieder begreifen, also nicht als Anonyme (ob sie jetzt als solche schreiben oder unter Klarnamen), dann kommt die Wertschätzung für die Anderen und deren Wohl automatisch, und diese Community wird noch besser.

Das erreicht man meiner Meinung nach nicht mit Löschungen, sondern nur mit gerichteter Moderation, die an die jeweilige Situation angepasst ist. Übliche Beruhigungstaktiken helfen auf Dauer nicht weiter, da sie nur die Symptome behandeln, aber nicht die zu Grunde liegende Krankheit. Ich möchte daher einen subtileren Ansatz der Moderation betreiben und strebe eine kontinuierliche Verbesserung des Umgangstons an. Dabei ist geglückte Moderation eine, die man gar nicht bemerkt. Denn nur zu löschen, wenn es bereits brennt, wird auf die Dauer mehr Frust auf allen Seiten verursachen als angepasste Prävention."

Katrin Urschel, der lebende Beweis, dass transatlantische Fernbeziehungen funktionieren, hat gerade ihre Doktorarbeit abgegeben und wartet jetzt darauf, endlich nach Kanada ziehen zu können. Wenn sie nicht gerade im Flugzeug sitzt, ist sie eine echte Heavy-Userin der Community und fühlt sich mit voranschreitendem Alter weise genug, um als Moderatorin die nötige Gelassenheit an den Tag zu legen.

Katrin Urschel "Ich wohne seit über vier Jahren in Galway an der irischen Westküste und genieße die irische Lebensart und meinen Meerblick, wenn ich nicht gerade mal wieder über die hiesige Infrastruktur, die hohen Lebenshaltungskosten oder den von allen Seiten kommenden Regen schimpfe. Meine Leidenschaft gilt dem Tanzen (Ballett, Jazztanz) und ich wünschte, es gäbe mehr Tanzensembles, die dem Galwayer Theater einen Besuch abstatteten.

e-fellows.net begleitet mich seit acht Jahren und ist mein 'Number-one Medium', um mit dem tagespolitischen Geschehen und dem Zeitgeist junger Akademiker in Deutschland in Kontakt zu bleiben. Eine meiner vielen Fernbeziehungen, wenn man so will. In der Community gelte ich als Expertin für Fernbeziehungen schlechthin, denn mein Mann wohnt in Kanada. Nach fast sieben Jahren Beziehung – sechs davon über einen Zeitzonenunterschied von zwischen ein und neun Stunden – haben wir diesen Sommer endlich geheiratet. Doch wir müssen mit dem Zusammenziehen aus visumstechnischen Gründen noch bis Sommer 2011 warten… So lange werde ich noch in Galway an der Universität als wissenschaftliche Assistentin arbeiten.

Nach vier Jahren intensiver Arbeit habe ich gerade meine Ph.D.-Dissertation abgegeben. Jetzt bin ich offiziell weltweit die einzige Expertin dafür, wie sich das ethnische Selbstverständnis von irischen Einwanderern und deren Nachfahren in Kanada im Rahmen der Literaturgeschichte (ca. 1820-2000) verändert hat. Ja, man muss schon ein bisschen verrückt sein, wenn man Professor der Literaturwissenschaft werden will. Ich finde interkulturelle Begegnungen sehr spannend, egal ob sich das auf Kulturen verschiedener Länder oder Subkulturen im eigenen Land bezieht. Aber auch die Wirtschaft ist ein Faktor, der meine Sichtweise stark beeinflusst, und mein interdisziplinärer Hintergrund ist in meiner Doktorarbeit sicher nicht zu übersehen.

Das Interdisziplinäre und Interkulturelle ist es auch, was mich an der Community fasziniert. Ein Gedankenaustausch vieler kreativer und intelligenter Köpfe, der mich oft zum Nachdenken anregt, mich zum Schmunzeln und Lachen bringt. Es ist klar, dass die unterschiedlichen Interessen, fachlichen Hintergründe und Altersunterschiede manchmal ein Konfliktpotenzial darstellen, aber ich bin immer wieder begeistert zu sehen, wie viele Streitereien man mit sachlichen Argumenten zur Zufriedenheit (fast) aller lösen kann. Das gute Diskussionsklima will ich auch als Moderatorin weiter fördern.

Ich verbringe definitiv mehr Zeit mit der Community als mit meiner Familie in Deutschland am Telefon – soviel steht fest. Weil ich schon so lange dabei bin, habe ich viele Veränderungen gesehen und etliche Diskussionen mehrfach mitverfolgt. Das schürt manchmal die Emotionalität, macht mich manchmal sehr gelassen und führt mir aber auch hin und wieder vor Augen, dass ich inzwischen ja doch ganz schön alt bin! Zusammengenommen ist all das sicher ein Vorteil, um vermittelnd in Diskussionen eingreifen zu können."

Machtfantasie meets Diplomatie – die Community-Moderatoren

Donnerstag, den 29. Oktober 2009
Katharina

Vielleicht ist es einigen von euch schon aufgefallen: Seit Kurzem haben sich drei
e-fellows.net-Stipendiaten in Moderatoren verwandelt. Sie kümmern sich um das Wohlbefinden der e-fellows in der Community. Wer aber sind die Tapferen im Supermann-Kostüm? Und was macht sie zu guten Moderatoren?

jacquelineJacqueline kämpft mit ihrem Kühlschrank um die Weltherrschaft – zum Glück kann sie Karate.

Jacqueline ist frischgebackene Medizinstudentin. Wenn sie nicht gerade im Ersti-Chaos versinkt oder ihre Karate-Techniken an Freunden ausprobiert, wandert sie gerne. Eine gute Gelegenheit, der ICE-Trasse vor dem Studentenwohnheim zu entkommen. Auch den Kühlschrank kann sie dann kurz vergessen. Der macht nach ihren eigenen Angaben "alle zehn Minuten panzerartige Geräusche" und wird wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen. Vielleicht kann Jacqueline den Lärm mit ihrem Saxophon übertönen? Denn Jazz ist ihre Leidenschaft, auch wenn ihre musikalische Karriere im örtlichen Musikverein mit Polka und Schlager anfing. Jetzt sucht sie in Ulm eine neue Combo zum abendlichen Jammen. Seit Kurzem bemüht sie sich auch in der Community um einen guten Ton.

Atmosphärischer Mod mit Hang zum Unbequemen
Jacqueline hatte den Eindruck, dass in der e-fellows.net community die Stimmung schlechter wurde. Das fand sie schade und bot sie sich als Moderatorin an. Sie will, dass sich alle wohlfühlen und dass die interessanten Fragen nicht unter Qualitäts- und Anonym-Diskussionen verschwinden. "Netzwerken macht Spaß", findet Jacqueline "besonders in einer so tollen Community". Sich selber beschreibt sie als unbequem. Sie scheut keine Diskussion und will, dass andere sich verantwortlich fühlen für ihre Postings. Dabei ist es ihr aber wichtig, die Dinge nicht so eng zu sehen – Zensur kann sie nicht ausstehen.

Nicht meckern, aktiv werden
Jacqueline wünscht sich, dass alle unzufriedenen Community-Mitglieder aktiv werden und sich nicht an kleinen Streitereien aufhalten. Aber sie glaubt, dass das bald von alleine geschieht, weil sich die Community den wirklich spannenden Fragen zuwendet. Bis dahin erklärt sie gerne, warum manchmal Postings gelöscht werden müssen.

Hoffen wir, dass Jacqueline so aktiv bleibt, auch wenn sie in Zukunft alle Knochen im menschlichen Körper auswendig lernen muss. Doch es sieht gut aus: "Ich find's echt klasse, wie ein Zusammenschluss aus so vielen unterschiedlichen Leuten trotz allem so gut funktionieren kann! Ich hoffe, dass das so bleibt und ich freu mich auf weitere nervenaufreibende, kontroverse und lustige Postings und Diskussionen!"

tarekTarek ist ein Verfechter der Logik und packt für e-fellows.net sein diplomatisches Geschick aus

Er schwingt Degen und Florett, auch wenn er nicht hoch zu Ross, sondern auf dem Mountainbike durch die Wälder rast. Von seinem winzigen Heimatdorf im Fichtelgebirge verschlug es Tarek nach Erlangen, wo er sich auf das Studium der Logik spezialisierte. Gerade programmiert er intelligente Roboter für seine Diplomarbeit. Wenn er den Abschluss in der Tasche hat, siedelt Tarek um nach Amsterdam für seine Promotion. Obwohl er meint, er stoße manchmal einige Leute vor den Kopf, stellt er der e-fellows.net community gerne sein diplomatisches Geschickt zur Verfügung. Das hat er mitgebracht von seinem Praktikum beim EU-Parlament in Brüssel.

Ein zwinkernder Moderator zwischen Göttern und Nutzern
Da er wegen seines geplanten Umzugs das Amt des City-Group-Leiters Erlangen abgeben müsse, brauche er eine andere Position, um seine "Weltmachtfantasien" zu befriedigen, sagt Tarek mit einem Augenzwinkern. "Ein bisschen Humor schadet nie", findet er, "auch der Community nicht." Trotzdem störten ihn irgendwann einige unkonstruktiven Postings. Darum begann Tarek die Diskussion über die Qualität der Beiträge in der Community. Plötzlich las Tarek dann den Vorschlag Moderatoren einzusetzen – und entdeckte seinen Namen in einem Posting. Da konnte er nicht mehr nein sagen.

Seitdem ist Tarek Moderator und will eine Verbindung darstellen zwischen den e-fellows.net-Mitarbeitern (den "Göttern") und den Stipendiaten. Sein "unersättlicher Wissensdurst" ;) treibt ihn dazu, immer fleißig mitzudiskutieren, obwohl er fast den ganzen Tag in der Uni für seine Diplomprüfung lernt. Zum Glück hat ein Tag 24 Stunden – und wenn das nicht reicht, nimmt Tarek gerne noch die Nacht dazu.

Keine Angst vor Differenzen
"Die e-fellows.net community ist super", sagt Tarek, "besonders weil man auch unterschiedliche Standpunkte diskutieren kann. Vielleicht schreibt mal jemand etwas Unüberlegtes, aber die Emotionen kochen selten über." Er findet, dass seitdem die Moderatoren aktiv sind und Hinweise zum Ton posten, die Stimmung viel besser geworden ist.

"Na geht doch", freut sich Tarek und fügt hinzu:" 'Jedes Ich ist Persönlichkeit, folglich geistige Individualität' (Jean Paul). 'Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bewegen die Welt' (Oscar Wilde). Deshalb ist es genau die geistige Individualität, die uns in die Lage versetzt, etwas zu bewegen. Diese Individualität sollten wir stets an anderen achten. Gerade auch in Online-Communitys."

christina

Christina spielt Klavier auf dem Flur der Physiker und schwebt dabei auf Wolken

Christina sitzt zwischen Bücher-Bergen und DVD-Stapeln. Unter ihrem Zimmerfenster ziehen Wolken vorbei. "Wenn das Wetter gut ist, kann man bis nach Essen gucken", sagt Christina. Ihr gefällt es gut im 13. Stock des Studentenwohnheims in Bochum, wo sie im ersten Semester Wirtschaftspsychologie studiert. Schade nur, dass ihr Klavier nicht in die WG passt. Deshalb ist sie froh, dass sie das Piano im Physik-Institut gefunden hat. Bald werden dort also Ragtime und Mozart über die Flure klingen. Genauso begeistert wie von Musik ist Christina von der e-fellows.net community. Deswegen will sie 100 Prozent geben und ist Moderatorin geworden.

Demokratie-Fan sucht Kontroverse
Nachdem Christina selber schlechte Erfahrung mit einem unkonstruktiven Beitrag gemacht hatte, wollte sie etwas für die gute Stimmung in der Community tun: "Gerade schüchterne Leute lassen sich von einem blöden Kommentar vielleicht abschrecken. Das wäre doch schade." Die Community sei toll, um seine Meinung neu zu beleuchten. Es ärgert Christina, wenn dieses Potenzial nicht genutzt wird. Sie ist immer auf der Suche nach Kontroversen, will reflektieren und nicht bekehren. Intensive Diskussionen findet sie gut. Die sind ihr Ausgleich, wenn sie von einem anstrengenden Tag nach Hause kommt. "Auf keinen Fall will ich die große Zensorin sein", betont Christina. "Ich bin ein Demokratie-Fan." Sie überlegt lange, wo die Schmerzgrenze liegt, ab der ein Beitrag gelöscht werden sollte. Genau dieser Zwiespalt ist für sie der Reiz am Moderieren.

Wir sind ein Ponyhof
Schlecht findet Christina die Stimmung aber gar nicht. "Ich sehe uns eher als prophylaktische Maßnahme", erklärt sie, "Im Vergleich zu anderen Foren sind wir ein Ponyhof". Sie möchte, dass das so bleibt. Jeder soll die Chance haben, sich zu äußern. Viele unterschätzen das Potenzial der Community, meint Christina: "Man bekommt immer eine Antwort, egal auf welche Frage. Das ist der Wahnsinn!" Bevor sich jemand über ein unpassendes Posting aufrege, schlägt sie vor, solle er sich lieber eine coole Aktion ausdenken, wie man zum Beispiel etwas an der Situation der Dritten Welt verändern könne.

"Nutzt die Chance, dass ihr so ein tolles Forum habt. Wo sonst kann man Leute aus vielen verschiedenen Fachrichtungen so unkompliziert kennenlernen?"

Fragen zu den Tags, die dich wirklich interessieren

Mittwoch, den 2. September 2009
Lukas

Weniger E-Mails und passgenauere – das ist ein erklärtes Ziel des Community-Teams. Mit dem Tag-Abo erhältst du nur Fragen zu den Tags, die du wirklich erhalten möchtest, ohne dein Profil verstümmeln zu müssen.

Zugegeben, früher war es nicht optimal gelöst: Wer Jura studierte, aber keine Fragen zum Tag "Jura" von anderen e-fellows per E-Mail geschickt bekommen wollte, der hatte einst nur zwei Möglichkeiten:

1. den Studiengang aus seinem Profil löschen
2. die E-Mail-Benachrichtigungen zu neuen Fragen komplett abbestellen

Mit dem Tag-Abo kannst du aber genau bestimmen:

  • zu welchen Tags aus deinem Profil du Fragen-Benachrichtigungen erhältst
  • und sogar noch zusätzliche Tags abonnieren, die nicht in deinem Profil stehen.

Schön. Aber wie geht das?
Das Tag-Abo findest du unter "mich bearbeiten" (am Ende der Seite) und in deinen Einstellungen. Hier die "mich-bearbeiten"-Ansicht:

Hier siehst du, welche Tags du abonniert hast. Nach deiner Registrierung wird dieses Feld einmalig mit einigen Tags aus deinem Profil befüllt. Also nicht wundern, wenn da schon was drin steht.

Du kannst im Tag-Abo-Feld alle Tags löschen, die du nicht haben willst oder andere Tags hinzufügen, die du abonnieren willst.

Per Klick auf "Mit Tags aus Profil aktualisieren" kannst du außerdem alle Tags aus deinem Profil hinzufügen, die noch nicht im Tag-Abo-Feld stehen. Das ist praktisch, wenn du in deinem Profil zum Beispiel einen neuen Arbeitgeber hinzufügst: Den musst du dann unten im Tag-Feld nicht noch mal eintragen.

Und noch ein weiteres praktisches F&A-Feature
Wenn dich eine Frage interessiert, kannst du unter dem Fragetext auf "Frage per E-Mail abonnieren" klicken. Bei neuen Antworten oder Kommentaren wirst du dann per E-Mail benachrichtigt. Aber keine Angst: Das endet nicht in einer E-Mail-Flut. Die nächste E-Mail kommt erst, nachdem du dich in die Frage reingeklickt hast.

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Wie aus einem Posting ein Abitreffen werden kann

Donnerstag, den 20. November 2008
Carolin

Es begann mit einer Idee in der Gruppe "Abi 2008": Wenn wir uns alle schon virtuell kennen, dann könnten wir uns doch auch mal im "wirklichen Leben" treffen. Ein paar Monate nach dem ersten Posting fand jetzt in München das Treffen der Abiturienten unter den e-fellows statt. Freitag war Anreise, danach Kneipentour und am Samstag ging es mit der gesamten Mannschaft richtig los.

e-fellow Malwina berichtet:

Am Wochenende des 8. November fand das erste e-fellows-Abitreffen in München statt – und brachte für alle Beteiligten wertvolle Erfahrungen mit sich. Gerade für Erstsemester und Community-Neulinge stellt sich ja häufig die Frage: Wer sind die denn eigentlich, diese e-fellows? Was sind das für Leute, deren Profile ich besuche und deren Postings ich lese, und wer steckt überhaupt hinter dem ganzen Unternehmen e-fellows.net? Das Abitreffen war die perfekte Möglichkeit, diese und andere Fragen zu beantworten.

Auf Besichtigungstour in München
Die 25 Teilnehmer, zum Teil Münchner, zum Teil von weit Angereiste, trafen sich am Samstagvormittag zunächst zu einer gemeinsamen Stadtführung. Unter der Leitung der Münchner City Group-Leiterin Christina erkundeten wir einige Sehenswürdigkeiten: Frauenkirche, Odeonsplatz mit Feldherrenhalle und Theatinerkirche, Nationaltheater, Maximilianstraße, Hofbräuhaus, Alter Peter, Viktualienmarkt, Synagoge und und und…
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Christina: Zu allem wusste sie die wichtigsten Infos und interessante Details, gleichzeitig hielt sie das Ganze sehr locker und gestaltete unseren ausführlichen Spaziergang sehr flexibel. Das gab uns die Möglichkeit, uns auszutauschen – über München, übers Studium, über e-fellows.net – und auf diese Weise endlich die Menschen hinter den Community-Profilen kennenzulernen.

Tee-Stunde im Hauptquartier
Im Anschluss an die Stadtführung waren wir ins e-fellows.net-"Hauptquartier" eingeladen, um auch die Menschen hinter e-fellows.net selbst kennenzulernen. Zwei von ihnen (zwei ausgesprochen freundliche übrigens), Carolin und Sabine, begrüßten uns dort mit Kaffee, Tee und Keksen.
Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, sprachen die beiden das oben erwähnte Problem an: Viele Neustipendiaten wissen am Anfang oft gar nicht, was sie sich unter e-fellows.net eigentlich vorstellen sollen. Aus diesem Grund hatten die beiden eine äußerst informative kurze Präsentation vorbereitet, die viele wichtige Fragen beantwortete: Warum wurde e-fellows.net gegründet? Wie funktioniert dieses Unternehmen? Wer arbeitet hier? Wie wird das Ganze finanziert? Was kann man auf der Website eigentlich alles machen? Ich weiß nicht, ob ich hier für alle sprechen kann, aber mir persönlich hat diese Präsentation viel Klarheit verschafft – vielen Dank an Carolin und Sabine, die extra für uns ihren Samstagnachmittag geopfert haben!

Mexiko ruft!
Mit dem Besuch bei e-fellows.net war der "offizielle" Teil des Treffens (der sich allerdings gar nicht "offiziell" angefühlt hatte) beendet. Einige verabschiedeten sich schon, es wurden fleißig Nummern ausgetauscht, die meisten verabredeten sich noch für später im Sausalitos. Dort ließen wir bei mexikanischem Essen, leckeren Cocktails und angeregten Gesprächen den Tag ausklingen, der uns sicher allen angenehm in Erinnerung bleiben wird.

Hoffentlich nicht das letzte Mal
Zum Schluss nochmal ein herzliches DANKE an Joseph und Simon, die im Voraus all die unsichtbare Organisationsarbeit geleistet und dadurch ermöglicht hatten, dass das Abitreffen so reibungslos verlief! Für alle künftigen Stipendiaten-Jahrgänge bleibt nur zu hoffen, dass sich das Abitreffen zur Tradition mausert – ich kann mir kaum einen besseren Einstieg in die e-fellows.net community und in das Leben als Stipendiat vorstellen.

Charity-Staffel – wir haben's in der Hand

Mittwoch, den 15. Oktober 2008
Nicolas

"Keine Atempause, Geschichte wird gemacht – es geht voran!"
So klang's damals bei Fehlfarben – allerdings könnte unsere heutige Situation mit der Charity-Staffel gar nicht besser beschrieben werden. Für alle, die zu jung waren, um die NDW einst selbst zu reiten und keine großen Geschwister hatten, die das in den 80ern stellvertretend übernehmen konnten: Fehlfarben – Ein Jahr.

Für uns ist der Text Programm – Keine Atempause
Pausen zum Durchatmen gönnen wir uns tatsächlich kaum. Wir haben wahrscheinlich alle nicht damit gerechnet, zu was sich so ein Projekt wie die Charity-Staffel auswachsen kann, wenn man die Ziele nur hoch genug steckt. Mein Postfach füllt sich dementsprechend unaufhörlich von 07:00 bis 01:00 Uhr – und bei den anderen sieht's ähnlich aus. Es macht zwar viel Arbeit, aber der Spaß ist kaum zu übertreffen.

Geschichte wird gemacht
Unser Charity-Projekt, bei dem der Grundgedanke der Hilfe für ein schulisches Waisendorf in Tansania unverändert im Mittelpunkt steht, wird tatsächlich Geschichte schreiben. Nie zuvor hat es ein solch ambitioniertes Sportprojekt in Deutschland gegeben. Unser Marketing hat dazu einen kleinen Clip auf youtube geposted und versprochen, bald professionelle Folgeversionen zu veröffentlichen. Seht es euch doch einfach an und helft uns, alles noch bekannter zu machen – spread the word and send the link to your friends: http://www.youtube.com/watch?v=BN-LPTEhb1M

Es geht voran!
Unsere Fortschritte hin zu unserem Ziel können sich mehr als sehen lassen – um mal an das Orgateam ein dickes Lob auszusprechen. Wir haben so namhafte Unternehmen wie KPMG und BIONADE bereits als Sponsoren gewonnen, mit anderen stehen wir in vielversprechendem Kontakt. Unsere Website ist online unter www.charity-staffel.de und wird in ein bis zwei Wochen endlich final sein. Dann wird es erweiterte Funktionen, Anmeldemöglichkeiten und zahlreiche Infos zum Event geben.

Dazu sind wir auf der Suche nach passenden Schirmherren und basteln schon am Abschlussevent. Um die Brücke nach Tansania stabiler zu machen und zu zeigen, wo unsere Spendengelder letztlich landen sollen, ist Herr Schwarz von der Lebenshilfe Afrika e.V. mit diesem RIESEN Staffel-Banner (zur Orientierung – ich bin 1,81cm) auf dem Weg nach Monduli. Fotos von dort werden folgen.

Banner vor Abflug nach Daressalam, Tansania

Hilf mit, Geschichte zu schreiben
Ihr seht also, es tut sich was. Wer Lust hat, mitzumachen, ist mehr als herzlich willkommen! Gerade die Teams Unternehmenskontakte, Streckenplanung, Marketing und Abschlussevent können jede helfende Hand gut gebrauchen. Meldet Euch einfach unter projektleitung@charity-staffel.de.

Bis dahin, Baadaye (Suaheli)

Nicolas

Daumen für Tante Prusselise

Mittwoch, den 1. Oktober 2008
Sabine

Tante Prusselise war wirklich eine penetrante Zeitgenössin: Unerbittlich versuchte sie, Pippi Langstrumpf ins Kinderheim zu bringen. Das nervt, bringt Ephraims Tochter aber nicht aus der Ruhe. Auch das neue Community-Release hat uns im Vorfeld Nerven gekostet. Aber weil e-fellows.net ohnehin manchmal an die Villa Kunterbunt erinnert, haben wir's geschafft – und dem Kinde den passenden Namen gegeben.

Release "Tante Prusselise" bringt folgende neue Features, die euch hoffentlich keine Nerven kosten, sondern viel Spaß und Nutzen bieten:

  • Nicht nur bei Fragen & Antworten, auch in Gruppen könnt ihr jetzt anonym posten. Das ist vor allem praktisch für heikle oder persönliche Themen wie zum Beispiel beim Expertenforum "Prüfungsangst" nächste Woche. Einfach beim Erstellen des Beitrags ein Häkchen setzen (siehe Screenshot).

  • Ob anonym oder nicht – gute Beiträge haben auch in Gruppenforen Daumen verdient (siehe Screenshot). Was gefällt oder hilft, könnt ihr nun bedaumen – und natürlich selbst Daumen für gute Beiträge kassieren.

  • Damit die Diskussionen bei Fragen & Antworten noch plastischer werden, könnt ihr nun Bilder bei Fragen hochladen. Der optimale Aufbau von Lebensläufen oder die abstürzenden Börsenkurse lassen sich damit gleich viel besser beurteilen.
  • Das e-fellows.net-Passwort regelmäßig zu ändern ist nicht nur sicher, sondern von jetzt an auch bequemer: Geht nun ebenfalls in der Community unter "Einstellungen".

Tante Prusselise hat euch gefallen? Dann schlagt doch Features für das nächste Release vor – das wird bestimmt Pippi Langstrumpf heißen.


Der Antwort-Guru dankt ab:
neue Features für Fragen & Antworten

Donnerstag, den 31. Juli 2008
Carolin

Bei Fragen & Antworten diskutieren die e-fellows nicht nur über die Voraussetzungen für eine Doktorarbeit an einer renommierten Uni im Ausland, Vertiefung in Elektrotechnik und Praktika in Finnland, sondern bringen auch immer mal wieder Ideen für neue Features auf. Wir von e-fellows.net sammeln bei F&A aber nicht nur Daumen für unsere (nicht-)existente interne Rangliste. Nein, wir greifen auch eure Anregungen dort gerne auf. Deshalb bringt Release "Madita" nun viele Neuerungen für Fragen & Antworten.

Was ist neu? Anerkennung in Daumenform zum Beispiel
Was sagt ein e-fellow zu einem anderen e-fellow in F&A, wenn er einen Kommentar richtig gut findet? "Dafür würde ich dir jetzt gerne einen Daumen geben!". Dieses Posting wirst du ab sofort nicht mehr lesen, denn jetzt kannst du endlich auch Kommentare und Fragen bedaumen.

Der Antwort-Guru ist tot, lang lebe der Daumen-Präsident!
Madita hat dafür gesorgt, dass der Antwort-Guru abdankt. Denn wer von jetzt an stolzer Besitzer zahlreicher Daumen ist, kann die ja auch deshalb haben, weil er so grandiose Kommentare abgibt – oder die tollsten Fragen stellt. Deswegen tritt die "Antwort"-Dynastie ab und überlässt den Daumen das Feld. Deine Karriere in der Community hat ab sofort folgende Stationen: Daumen-Trainee (ab 25 Daumen), Daumen-Meister (ab 100 Daumen), Daumen-Boss (ab 250 Daumen), Daumen-CEO (ab 500 Daumen) und Daumen-Präsident (ab 1.000 Daumen).

Ein kleiner Test im Bruchrechnen
Auch an den heiligen Hallen des Daumen-Ruhms haben wir geschraubt. Früher wurden die Ränge nur nach der absoluten Daumenzahl vergeben. Allerdings sagt die ja noch nicht alles über die Qualität der Postings. Dafür gibt's jetzt den Daumenquotienten: die Anzahl aller Daumen eines Users durch die Anzahl seiner F&A-Aktionen insgesamt. Damit sieht man, wie viele Daumen der User für seine Antworten (und in Zukunft auch Kommentare und Fragen) im Schnitt bekommen hat. Madita bringt also endlich die Auflösung zur Preisfrage von Lukas, wer den höchsten Daumenquotienten hat.

Vierfache Hall of F&Ame
Der Daumenquotient führt dazu, dass die Hall of F&Ame jetzt wesentlich differenzierter ist – viergespalten sozusagen. Denn es gibt nun eine Rangliste nach absoluter Daumenanzahl und eine sortiert nach Daumenquotient. Und weil wir auch den "Mitarbeiter des Monats" sehen wollen, kann man sich zusätzlich anzeigen lassen, welcher e-fellow in den letzten 30 Tagen die meisten Daumen gesammelt hat.

Der Fragen-Abo-Service von e-fellows.net
Jeder, der öfter bei Fragen & Antworten ist, kennt das: Du hast die Frage zwar nicht selber gestellt, findest sie aber so interessant, als wäre sie deine eigene. Wer möchte da nicht auf dem Laufenden bleiben und sofort mitbekommen, wenn eine neue Antwort eintrudelt?

Bisher wurdest du aber nur bei Antworten zu eigenen Fragen benachrichtigt – jetzt kannst du selbst bestimmen, bei welchen Fragen du eine E-Mail bekommst, wenn neue Antworten oder Kommentare gepostet werden. Ganz einfach beim Lesen der Frage (oder auch schon beim Erstellen deiner eigenen Frage) die Checkbox "Frage abonnieren" anklicken. So verpasst du keine interessante Diskussion mehr – bekommst aber auch nicht unnötig viele E-Mails, die dich gar nicht interessieren. Und noch ein weiterer Lese-Service: Unter einer Frage findest du ab sofort thematisch verwandte Fragen – zum Weiterlesen und Informieren.

Umfragen statt rätseln
Wie du das alles jetzt findest? Das können wir ganz leicht herausfinden – indem wir eine Umfrage dazu starten. Umfragen gibt es ab sofort nämlich nicht nur in den Gruppen, sondern auch bei Fragen & Antworten.

Uff, so, das war's. Jetzt weißt du auch, was wir die letzten Wochen und Monate so getrieben haben. Viel Spaß mit den neuen Features – über Fragen, Antworten und Kommentare freuen wir uns!


Happy Birthday,
Mr. President!

Donnerstag, den 31. Juli 2008
Sabine

"Happy Birthday, Mr. President!" sang Marilyn Monroe für John F. Kennedy. Heute singen wir das, und zwar für Thomas Stegelmann. Der hat zwar heute nicht Geburtstag und ist kein US-Präsident, aber er ist der erste e-fellow, der die 1.000er-Daumenschallgrenze durchbrochen hat. Dank der neuen F&A-Features wird man ab dieser unglaublichen Daumenzahl nun offiziell zum Daumen-Präsidenten gekürt.

Da singen wir von e-fellows.net mit ganzem Herzen:
Thanks, Mr. President
For all the things you've done
The Daumen-battles that you've won
The way you deal with our Fragen
And our problems by the ton
We thank you so much
…und natürlich stimmt die ganze Community mit ein.

Noch ein Anekdötchen gefällig?
Nachdem Frau Monroe ihr Geburtstagsständchen dahingehaucht hatte, sagte Kennedy: "I can now retire from politics after having had Happy Birthday sung to me in such a sweet, wholesome way." Wir hoffen, dass Thomas nicht auf die gleiche Idee kommt. Bitte bleibe uns als Daumen-Präsident (der Herzen) der Community für immer treu. Danke, Thomas!