Archiv der Kategorie 'F&A'


Der Antwort-Guru dankt ab:
neue Features für Fragen & Antworten

Donnerstag, den 31. Juli 2008
Carolin

Bei Fragen & Antworten diskutieren die e-fellows nicht nur über die Voraussetzungen für eine Doktorarbeit an einer renommierten Uni im Ausland, Vertiefung in Elektrotechnik und Praktika in Finnland, sondern bringen auch immer mal wieder Ideen für neue Features auf. Wir von e-fellows.net sammeln bei F&A aber nicht nur Daumen für unsere (nicht-)existente interne Rangliste. Nein, wir greifen auch eure Anregungen dort gerne auf. Deshalb bringt Release “Madita” nun viele Neuerungen für Fragen & Antworten.

Was ist neu? Anerkennung in Daumenform zum Beispiel
Was sagt ein e-fellow zu einem anderen e-fellow in F&A, wenn er einen Kommentar richtig gut findet? “Dafür würde ich dir jetzt gerne einen Daumen geben!”. Dieses Posting wirst du ab sofort nicht mehr lesen, denn jetzt kannst du endlich auch Kommentare und Fragen bedaumen.

Der Antwort-Guru ist tot, lang lebe der Daumen-Präsident!
Madita hat dafür gesorgt, dass der Antwort-Guru abdankt. Denn wer von jetzt an stolzer Besitzer zahlreicher Daumen ist, kann die ja auch deshalb haben, weil er so grandiose Kommentare abgibt - oder die tollsten Fragen stellt. Deswegen tritt die “Antwort”-Dynastie ab und überlässt den Daumen das Feld. Deine Karriere in der Community hat ab sofort folgende Stationen: Daumen-Trainee (ab 25 Daumen), Daumen-Meister (ab 100 Daumen), Daumen-Boss (ab 250 Daumen), Daumen-CEO (ab 500 Daumen) und Daumen-Präsident (ab 1.000 Daumen).

Ein kleiner Test im Bruchrechnen
Auch an den heiligen Hallen des Daumen-Ruhms haben wir geschraubt. Früher wurden die Ränge nur nach der absoluten Daumenzahl vergeben. Allerdings sagt die ja noch nicht alles über die Qualität der Postings. Dafür gibt’s jetzt den Daumenquotienten: die Anzahl aller Daumen eines Users durch die Anzahl seiner F&A-Aktionen insgesamt. Damit sieht man, wie viele Daumen der User für seine Antworten (und in Zukunft auch Kommentare und Fragen) im Schnitt bekommen hat. Madita bringt also endlich die Auflösung zur Preisfrage von Lukas, wer den höchsten Daumenquotienten hat.

Vierfache Hall of F&Ame
Der Daumenquotient führt dazu, dass die Hall of F&Ame jetzt wesentlich differenzierter ist – viergespalten sozusagen. Denn es gibt nun eine Rangliste nach absoluter Daumenanzahl und eine sortiert nach Daumenquotient. Und weil wir auch den “Mitarbeiter des Monats” sehen wollen, kann man sich zusätzlich anzeigen lassen, welcher e-fellow in den letzten 30 Tagen die meisten Daumen gesammelt hat.

Der Fragen-Abo-Service von e-fellows.net
Jeder, der öfter bei Fragen & Antworten ist, kennt das: Du hast die Frage zwar nicht selber gestellt, findest sie aber so interessant, als wäre sie deine eigene. Wer möchte da nicht auf dem Laufenden bleiben und sofort mitbekommen, wenn eine neue Antwort eintrudelt?

Bisher wurdest du aber nur bei Antworten zu eigenen Fragen benachrichtigt – jetzt kannst du selbst bestimmen, bei welchen Fragen du eine E-Mail bekommst, wenn neue Antworten oder Kommentare gepostet werden. Ganz einfach beim Lesen der Frage (oder auch schon beim Erstellen deiner eigenen Frage) die Checkbox “Frage abonnieren” anklicken. So verpasst du keine interessante Diskussion mehr – bekommst aber auch nicht unnötig viele E-Mails, die dich gar nicht interessieren. Und noch ein weiterer Lese-Service: Unter einer Frage findest du ab sofort thematisch verwandte Fragen - zum Weiterlesen und Informieren.

Umfragen statt rätseln
Wie du das alles jetzt findest? Das können wir ganz leicht herausfinden - indem wir eine Umfrage dazu starten. Umfragen gibt es ab sofort nämlich nicht nur in den Gruppen, sondern auch bei Fragen & Antworten.

Uff, so, das war’s. Jetzt weißt du auch, was wir die letzten Wochen und Monate so getrieben haben. Viel Spaß mit den neuen Features - über Fragen, Antworten und Kommentare freuen wir uns!


Happy Birthday,
Mr. President!

Donnerstag, den 31. Juli 2008
Sabine

“Happy Birthday, Mr. President!” sang Marilyn Monroe für John F. Kennedy. Heute singen wir das, und zwar für Thomas Stegelmann. Der hat zwar heute nicht Geburtstag und ist kein US-Präsident, aber er ist der erste e-fellow, der die 1.000er-Daumenschallgrenze durchbrochen hat. Dank der neuen F&A-Features wird man ab dieser unglaublichen Daumenzahl nun offiziell zum Daumen-Präsidenten gekürt.

Da singen wir von e-fellows.net mit ganzem Herzen:
Thanks, Mr. President
For all the things you’ve done
The Daumen-battles that you’ve won
The way you deal with our Fragen
And our problems by the ton
We thank you so much
…und natürlich stimmt die ganze Community mit ein.

Noch ein Anekdötchen gefällig?
Nachdem Frau Monroe ihr Geburtstagsständchen dahingehaucht hatte, sagte Kennedy: “I can now retire from politics after having had Happy Birthday sung to me in such a sweet, wholesome way.” Wir hoffen, dass Thomas nicht auf die gleiche Idee kommt. Bitte bleibe uns als Daumen-Präsident (der Herzen) der Community für immer treu. Danke, Thomas!



Happy Birthday - to uns allen!

Mittwoch, den 4. Juni 2008
Sabine

Unser Baby, die allerschönste Community der Welt, wird heut ein Jahr alt. Mittlerweile ist sie 11.582 Mitglieder groß, wiegt 573 gr.(uppen) und kann sprechen und schreiben. In sage und schreibe 16.600 Forenbeiträgen und 2.191 Fragen mit 12.476 Antworten und 8.492 Kommentaren könnt ihr das sehen. 50.652 Nachrichten haben die e-fellows über sie verschickt. Und krabbeln kann sie auch, sogar richtig schnell: Denn bei 57% aller Fragen folgt die erste Antwort innerhalb einer Stunde, 97% sind nach drei Tagen beantwortet.

Aber mal zu den inneren Werten: Was ist denn so passiert im ersten Community-Lebensjahr? Zum Start im Juni gab es zunächst einen Frage- und einen Einlade-Wettbewerb. So richtig Spaß macht das Netzwerken schließlich erst, wenn es Menschen gibt, mit denen man sich vernetzen kann. Im Juli gab’s - vor allem zur Freude der Münchner – unsere Launchparty. So eine Geburt muss schließlich gefeiert werden.

Der Fotowettbewerb im Sommer 2007 half, der Community-Startseite einen schönen e-fellow-authentischen Anstrich zu verleihen. Die Bilder der e-fellows “untermalen” seitdem den Login-Prozess. Und bald gibt’s übrigens Nachschub … denn der Fotowettbewerb 2008 läuft gerade.

Da werden sie geholfen!
Seit dem Wintersemester 2007/08 stehen die Studienanfänger unter den e-fellows nicht mehr im Regen da. Denn dank der zahlreichen freiwilligen Tutoren in der “e-fellows helfen Ersti-fellows”-Gruppe können die jüngeren e-fellows die alten Hasen fragen, wie man zum Beispiel sein Studium am besten plant oder wann gute Zeitpunkte für Praktika und Auslandsaufenthalte sind. Seit dem Sommersemester 2008 findet man die Tutoren auch viel leichter – nämlich auf unserer Website.

Mitläufer - von der guten Sorte
“Lauf, fellow, lauf” heißt nicht nur eine Laufgruppe in der Community. Es könnte auch das Motto des neuesten Streichs unserer e-fellows sein – allerdings nicht mit schelmischen Hintergedanken à la Busch, sondern mit hehren Zielen: die e-fellows Charity-Staffel. In Eigenregie planen unsere Stipendiaten einen sternförmigen Staffellauf durch alle Bundesländer im nächsten Jahr. Pünktlich zum zweiten Geburtstag sollte dann ein hübsches Sümmchen für bessere Bildung in Afrika zusammen gelaufen sein. Da fragt sich eigentlich nur noch: Läufst auch du mit?

Unsere City Groups, Dreh- und Angelpunkt sowohl unseres virtuellen, aber vor allem auch unseres In-echt-Netzwerks, sollten helfen, die Bundesländer abzulaufen: Denn aus den ursprünglich 56 City Groups sind innerhalb des ersten Community-Lebensjahres 86 Gruppen geworden, davon 21 im Ausland. Bräuchten wir nur noch eine in Afrika, um die Spenden direkt vorbei zu bringen. Im Laufschritt und vor allem gemeinsam, versteht sich.

Was hat die Community in eurem Stipendiatenleben verändert? Was hat euch im letzten Jahr besonders gefallen oder gefällt euch immer noch? Was sollten wir noch verbessern? Wir freuen uns über deine Meinung in Fragen & Antworten.

Mit Dong zum Millionär

Mittwoch, den 28. Mai 2008
Catalina

Was sich mit einer Million alles machen ließe! Frauen würden Schuhe kaufen. Und Männer wahrscheinlich Autos. Eine Weltreise wäre auch schön. Doch ist das Geld erst einmal ausgegeben, ist man auch kein Millionär mehr. Auch blöd! Aber wollen Millionäre eigentlich das Geld horten, oder macht es viel mehr Spaß, Geld auszugeben? Na ja, vielleicht müsste man erst mal Millionär werden, damit sich der Gedanke daran lohnt.

Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Wie wird man Millionär? Das fragt sich auch e-fellow Johannes. Ganz klar, meint Stipendiat Marco mit einem Augenzwinkern: Indem man bei Günther Jauch 15 “läppische” Quizfragen richtig beantwortet. Das könnte theoretisch klappen. Wenn man vorher Lexika als Nachtlektüre liest, möglichst viele Fremdsprachen lernt, sich im Leben der Promis genauso gut auskennt wie in Einsteins Relativitätstheorie - und dazu eine gehörige Portion Glück hat. Viel bequemer wird man Millionär aber mit Sabines Tipp: “Einfach mal 40 Euro in vietnamesische Dong umtauschen. Schon hat man seine Million. Oder man wartet einfach auf die nächste Inflation.”

Alternative Arbeiten
Oder man arbeitet. Unglaublich, aber wahr: Mit Arbeit sollen es Leute schon zum Millionär geschafft haben. Aber bitte nicht übertreiben. 50, 60, 75 Wochenstunden - wer bietet mehr? Die Im-Fokus-Reportage über das Arbeitspensum der Extremjobber scheint genau den Nerv der Zeit zu treffen, denn auch in der Community wird über Leben vs. Uni diskutiert: Freunde treffen, für die Uni lernen und dazu noch ein Nebenjob. Wie soll man das bloß alles unter einen Hut bekommen? Katja hat sich ihr eigenes System geschaffen: “Ich gehe oft in die Bibliothek, um zu arbeiten, das hat den Vorteil, dass ich mit zu Hause Freizeit assoziiere und mich besser entspannen kann.”

Zeitfresser Internet
Mehr Zeit hätten die meisten von uns sicherlich auch ohne Internet. Denn wer checkt nicht “mal eben” seine E-Mails, während er an der Hausarbeit für die Uni schreibt, oder das nächste Referat vorbereitet? Aber was würde euch am meisten fehlen, wenn es kein Internet mehr gäbe?, fragt sich e-fellows.net-Mitarbeiterin Carolin. Alumnus Peter sieht’s von der ökologisch-ökonomischen Seite: “Zuallererst: E-Mail. Wenn ich denke, wie viele tote Bäume ich der Natur erspart habe… Wahrscheinlich hätte man mit dem eingesparten Porto eine ganze Briefträgerfamilie ernähren können.”

Praxisluft bei DAX & Co.
Wer die Sommerzeit nutzen will, um seine theorieverstaubten Lungen ein bisschen Praxisluft atmen zu lassen, für den wird es langsam Zeit, sich einen Praktikumsplatz zu suchen. Die ewige Gewissensfrage dabei: Soll es eher ein großes Unternehmen sein, oder doch lieber ein kleiner oder mittelständischer Betrieb? Wo bekommt man einfacher einen Praktikumsplatz? e-fellow Fabian glaubt, “dass es leichter ist, eine Praktikumsstelle in einem kleineren Unternehmen zu bekommen als in einem DAX-Unternehmen, (…) da die Fähigkeiten, die bei größeren Unternehmen erwartet werden, höher sind als die bei kleinen Unternehmen.”

Über was man sich so alles Gedanken machen muss. Ganz schön kompliziert. Manchmal wäre es doch schön, einfach nur Millionär zu sein!


Aufstehen!

Donnerstag, den 10. April 2008
Catalina

Wer kennt dieses Szenario nicht: Gerade liegt man noch am Strand, spürt den warmen Sonnenschein und den weichen Sand auf der Haut, lauscht dem Meeresrauschen, seufzt genüsslich und zieht den Sonnenhut tiefer ins Gesicht. Und dann - klingelt der Wecker. Aus der Traum.

Die Realität bietet momentan wenig Sommerfeeling: Ein meist bleigrauer Himmel und nass-kühle Temperaturen um die fünf Grad verbreiten am frühen Morgen nicht unbedingt Hochstimmung. Dass man sich dann auch noch aus dem kuscheligen Bett quälen muss mit dem Gedanken, gleich in der Vorlesung oder am Schreibtisch zu sitzen, macht die Sache auch nicht besser. Doch es hilft nichts: Uni und Klausuren fragen nicht nach Sonnenschein. Aber wie überwindet man den inneren Schweinehund, damit man in der Früh wirklich aufsteht? Das wurde auch in der Community heiß diskutiert - teils mit ganz pragmatischen, teils mit kuriosen Vorschlägen.

Die wissenschaftliche Methode
Felix
geht ganz “stipendiatisch” gegen das morgendliche Schlafbedürfnis vor und erklärt: “Nach den sogenannten REM-Schlafphasen musst du im 1,5-Stunden-Rhythmus schlafen, also entweder 7,5 Stunden oder 9 Stunden, nicht dazwischen. 7,5 reicht mir völlig, das System funktioniert bei mir prima. Ich merke, dass ich weniger wach bin, wenn ich zum Beispiel acht Stunden schlafe.” Er zögere das Einschlafen sogar manchmal noch etwas hinaus, um genau auf 7,5 Stunden Schlaf zu kommen. Stipendiat Ivo ist im Internet auf einen Wecker gestoßen, der mithilfe eines Sensors die Schlafphasen überwacht und versucht, den Schlafenden dann zu wecken, wenn er sich in seiner letzten Leichtschlafphase befindet. Damit solle man sich wenigstens nicht so gerädert fühlen, wenn der Wecker klingelt.

Die sportive Herangehensweise
Einen Vorschlag, bei dem gleich auch der Kreislauf in Schwung kommt, macht e-fellow Markus. Er berichtet von einem Wecker, der im Zimmer herumfährt, wenn er klingelt. Nach der morgendlichen “Fang-den-Wecker”-Aktion müsse man eigentlich wach sein. Vielleicht könnte die Lösung aber auch bei der Klage der Milchbauern liegen: Sie wollen ganz einfach die Sommerzeit abschaffen, da ihren Milchkühen im Sommer eine Stunde zur Milchproduktion fehle. Im Herbst seien die Euter dagegen morgens viel zu prall gefüllt. Hm, ob an diesem Gerücht etwas dran ist? April, April ist da wohl die richtige Antwort.

Oder einfach gar nicht aufstehen!
Warum morgens quälen? Man kann doch einfach in den Club der anonymen Minderleister eintreten – und sich noch ein Ründchen aufs Ohr hauen. Dann sollte man immer noch eine gemütliche 38,5-Stunden-Woche hinbekommen. Aber wer zur Elite gehören will, der muss wohl früher aufstehen, meint Julia Friedrichs in ihrem heiß diskutierten Buch “Gestatten, Elite”. Meint ihr das auch?

Aber nun genug geschlafen!
Denn jetzt braucht die Community noch ein paar Ausgeschlafene, die unseren fragenden e-fellows hellwach antworten können:

  • Wer kennt sich zum Beispiel im Sportrecht aus und weiß, wie man Bundesligavereine verklagt?

Alles hat ein Ende: Nicht nur die Nacht, auch ein Blog-Beitrag sollte mal zum Schluss kommen. Letzte Frage: Hat die Wurst zwei Enden? Ich glaube nicht.

Viren, Würmer und Englisch als Rettungsanker

Mittwoch, den 12. März 2008
Catalina

“Wissen ist Macht. Nichts wissen macht auch nichts.” Wer diesen schlauen Satz gesagt hat, weiß leider niemand so genau. In der e-fellows.net community gilt diese Einstellung allerdings nicht - und mit Unwissenheit gibt man sich hier nie zufrieden. In der Rubrik “Fragen und Antworten” tummeln sich Experten aus den verschiedensten Fachgebieten. Die e-fellows diskutieren wirtschaftliche und politische, lustige und ernste Fragen - zu Studium, Freizeit, Urlaub oder Karriere. Die besten, exotischsten und interessantesten unter ihnen werden von nun an hier vorgestellt.

Turbo-Abi nach zwölf Jahren, Bachelor in sechs Semestern, noch schnell einen Master obendrauf, und zack - fertig ist der superschlaue Absolvent in Rekordzeit! Geht Bildung vielleicht auch mal ein bisschen entspannter? Die e-fellows diskutierten viel zum Thema “Verbessern wir unsere Allgemeinbildung durch die Fragen und Antworten hier in der Community?

“Ich nehme sehr viel mit aus diesem Tool. Einerseits sehr viel Faktenwissen (von Viren bis Regenwürmern), aber auch Meinungen zu gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen Debatten”, schreibt ein anonymer e-fellow. Reine Fakten wären auf die Dauer auch ganz schön langweilig. Wer will sich auf einer Party schon mit einem Besserwisser unterhalten, der einen ganzen Brockhaus intus hat? “Ich finde, gerade der Austausch und die Diskussionen fördern die Bildung”, bestätigt auch Stipendiatin Lara.

Scheinbar funktioniert Bildung also auch, ohne dicke Bücher zu wälzen oder seitenlange Vorlesungsskripte auswendig zu lernen. Man muss nur mit den anderen e-fellows diskutieren und dabei den ein oder anderen Denkanstoß aufschnappen. Auf keinen Fall zu kurz kommen sollte dabei: die Freude an der Sache. “Das bringt einem ja auch was. Gute Laune!!”, kommentiert ein Stipendiat.

Könnte jetzt nochmal kurz jemand sämtlichen Uni-Professoren dieses Landes mitteilen, dass (Weiter-)Bildung Spaß machen kann? - Wie bitte? - Ach so, die sind gerade in eine ernste Diskussion vertieft…

Vielleicht sind die Profs im Ausland besser drauf? “Was ist der beste Ort für ein Auslandsstudium?“, fragte sich e-fellow Volker, der gerade in Singapur studiert. Das Land ist sicherlich nicht die schlechteste Wahl, sprachlich aber wahrscheinlich eine Herausforderung: Malaiisch, Chinesisch und Tamilisch sind die drei ersten Amtssprachen. Englisch ist zwar das sprachliche Schlusslicht, dürfte aber der Rettungsanker für die meisten europäischen Studenten sein.

Auch die anderen e-fellows sind keine Stubenhocker: Jan war in Norwegen, genauer gesagt in Trondheim. Er muss ein ganz schön dickes Fell (oder einen warmen Wintermantel) gehabt haben, denn der Norden scheint es dem e-fellow angetan zu haben. Für ihn war es schlicht “ein Traum”.

Während einige noch ihre ersten Auslandserfahrungen machen und für ein oder zwei Semester in eine fremde Kultur eintauchen, sind andere bereits wahre Globetrotter: Johannes war bereits in den USA, Japan und Russland. Eine allgemeingültige Lösung für die absolut richtige Wahl gibt es natürlich trotzdem nicht. “Das kommt ganz drauf an, was man vom Auslandsstudium erwartet, welches Fach man studiert, welche Sprachen man spricht oder lernen möchte”, meint auch Carolin.

Aber es heißt ja: Der Weg ist das Ziel - und jedes ausprobierte Land ist eine wertvolle Erfahrung!

Mentoren, Unternehmen und deine Privatsphäre

Donnerstag, den 21. Februar 2008
Lukas

Fast 10.000 superschlaue Köpfe zählt mittlerweile die e-fellows.net community. Und täglich gibt es neue Fragen & Antworten, City Group-Termine und heiße Diskussionen in den Expertenforen. Ein ganz zentraler Teil eines Karrierenetzwerks hat aber bislang noch gefehlt - heute kommt er: die Unternehmen.

Seit Jahren besonders beliebt bei den e-fellows.net-Stipendiaten ist das Mentorenprogramm. Rund 300 Mentoren aus den e-fellows.net-Partnerunternehmen betreuen darin euch Stipendiaten als Mentees. Sie helfen bei der Berufsplanung, vermitteln Praktika und geben euch schon während des Studiums einen Einblick in das Berufsleben. Jetzt können die Mentoren auch aktiv am Leben der e-fellows.net community teilnehmen. In der neuen Rubrik “KARRIERE” kann man schon die ersten sehen - weitere werden in der nächsten Zeit eintrudeln.

Mentoren mit Profil
Mit ihrer persönlichen Profilseite wollen wir die Mentoren greifbarer für euch machen. Und nicht nur das: Sie selbst können als fester Teil der Community aktiv netzwerken, indem sie zum Beispiel über Mentee-Gruppen den Kontakt zu ihren Mentees pflegen oder Fragen zum Unternehmen beantworten.

Wieso kann ich manchen Mentoren keinen Nachrichten schreiben?
Einige Mentoren, zum Beispiel hochrangige Kanzlei-Partner, haben viel zu tun und können deswegen auf individuelle Anfragen leider nicht persönlich antworten - selbst wenn sie es natürlich gerne täten. Daher bitte nicht wundern, wenn in manchen Mentorenprofilen kein “Nachricht-schreiben”-Link erscheint.

Partnerseiten: Der Startpunkt für alle Inhalte zum Unternehmen
Wer Inhalte zu einem Partnerunternehmen in der e-fellows.net community sucht, startet am besten auf der Übersichtsseite des Unternehmens. Diese findet ihr, indem ihr unter “KARRIERE” auf das jeweilige Logo klickt (hier zum Beispiel die Seite von Bosch). Dort findet ihr alle Community-Inhalte zu diesem Partnerunternehmen, unter anderem die freien Mentoren, die bereits in der Community registriert sind. Wollt ihr über einen e-fellow Kontakt zu diesem Arbeitgeber aufbauen, hilft euch die Liste der e-fellows.net-Alumni, die bei diesem Unternehmen bereits Erfahrung gesammelt haben. Ihr findet auf der Seite demnächst außerdem die offiziellen Gruppen und die nächsten Events des Partners.

Privatsphäre bleibt Privatsphäre
Bei unserer Umfrage im letzten Jahr wünschten sich 82 Prozent der befragten e-fellows Kontakte zu Unternehmen über die e-fellows.net community. Viele wollten aber auch, dass ihre Privatsphäre dabei erhalten bleibt. Wie wir bereits in verschiedenen Blog-Beiträgen erklärt haben, haben wir uns sehr viele Gedanken darüber gemacht und schon im Dezember eine ganze Reihe entsprechender Funktionen eingebaut. Dank derer könnt ihr für all eure Inhalte (zum Beispiel Profilangaben, Fragen oder Gruppen) selbst festlegen, ob sie für Unternehmensvertreter sichtbar sein sollen oder nicht (siehe hierzu in Kurzform auch: Wer sieht was?).

Was das neue Update “Birk” sonst noch bietet
Mit dem heutigen Update bringen wir außerdem weitere Features auf den Markt, auf die viele von euch schon seit Langem warten. So zum Beispiel die häufig gewünschten Funktionen “Kommentare bearbeiten und “anonym kommentieren“. Was sonst noch neu ist:

  • Sortierfunktion nach Nachname und Datum im Postein- und -ausgang
  • größere Fenster für Antworten und Kommentare (auf speziellen Wunsch von Christina)
  • Icons zur besseren Übersichtlichkeit auf den Gruppenseiten
  • Integration von Unternehmensvertretern, Mentoren und Unternehmensseiten in die Suche
  • und viele, fast unsichtbare Kleinigkeiten und behobene Bugs.

Also viel Spaß beim Suchen und Entdecken von Birk!

Daumenführer - per Anhalter durch die Community

Donnerstag, den 14. Februar 2008
Sabine

Wer Daumenführer ist, braucht keinen Führerschein. Im Gegenteil, denn ausgestreckte Daumen helfen wohl eher beim Trampen. Eine bestimmte Crustcore-Band würde Tramper zwar verteufeln, aber in der e-fellows.net community sind die Supertramper Ivo Rössling und Thomas Stegelmann gar nicht mehr wegzudenken und überaus willkommen – vor allem, wenn man gerade eine Frage gestellt hat.

Seitdem es die HALL OF F&AME gibt, belegen die beiden e-fellows ungeschlagen die obersten Plätze. Die ersten 25 Daumen bis zum Top-Antworter waren für sie ein Kinderspiel. 100 Daumen bis zum Antwort-Meister schafften sie auch sehr schnell. Jetzt fehlen ihnen nur noch wenige Daumen bis zum Antwort-Guru. Dafür braucht’s nämlich 500 anerkennende Daumenklicks.

Der frühe Vogel fängt die Daumen
Ivo hat auf sage und schreibe 276 Fragen geantwortet. Und da sind nicht mal die anonymen Antworten mitgezählt. Am 02. Juni 2007 ist Ivo wohl aus dem Bett gefallen, denn zu einer wahrhaft unchristlichen Uhrzeit von 04:29 Uhr hat er Florian verraten, welche Software er gerne hätte, und damit seine erste Antwort in der Community gegeben. Damals gab es das Daumensystem noch gar nicht, daher konnte er bei dieser Frage noch keine Bewertungen einsacken. Vielleicht holt es ja jetzt einer nach.

Thomas hat auf 166 Fragen geantwortet. Am 01. August 2007 um 12:19 Uhr startete seine Daumenkarriere mit Antworten auf die Frage nach Mediawikisoftware. Dafür gab’s auch gleich zwei Daumen – obwohl die eigentliche Frage gar nicht geklärt wurde. Aber somit konnte immerhin ein technisches Problem in der Community aufgedeckt und gelöst werden.

halloffame.jpg
(Stand: 14.02.2008, 16:12 Uhr)

Edelsenf
Wer jetzt denkt, Ivo und Thomas kennen sich nur mit Software aus, der irrt gewaltig. Eigentlich können sie zu allem und jedem ihren Senf dazu geben, qualitativ hochwertigen Senf versteht sich. Egal ob Studium, Karriere, persönlicher Rat, Hobbys oder schlichtweg Meinungen zum gesellschaftlichen Geschehen, die beiden verdienen ihre Daumen zu Recht.

Fraglich ist allerdings, wie viele Daumen Ivo bekommen würde, wenn er auf die Frage antwortet, ob er sich überhaupt noch um seine Doktorarbeit kümmert? Hm, vielleicht sollten wir das gleich mal aus ihm herauskitzeln…

Wie man richtig guten Tag macht

Donnerstag, den 17. Januar 2008
Lukas

Tag-Tag-Tag… so klingt die Symphonie der Holzsohlen (La symphonie de les semelles en bois), ein berühmtes französisches Lied aus den 30er Jahren, das außer mir niemand mehr kennt. Um “Tag” geht’s hier auch, genauer gesagt um “Tags”, und wie man die möglichst wirksam einsetzt – und das übrigens nicht nur in der e-fellows.net community.


Tags sind, ganz einfach ausgedrückt, verlinkte Schlagworte. Du kennst Tags vor allem von deiner Seite. Dort hast du die Angaben zu dir größtenteils in Form von Tags eingegeben. Worüber ich zum Beispiel gern mehr wüsste, steht in meinem Profil so: “Bayerischer Nationalismus, Jura, openID” und so weiter. Damit die Community weiß, wo ein Tag anfängt und wo es aufhört, muss man Tags immer durch Kommas trennen.

Tags - die Verkuppler vom Dienst
Aber nicht nur auf seiner Profilseite kann man Tags eingeben, sondern auch Gruppen und Fragen mit Tags versehen. So strukturieren
Tags die Inhalte der Community. Zum Beispiel werden alle Inhalte, also Profile, Fragen, Gruppen und Termine zum Thema Unternehmensberatung unter dem Tag “Unternehmensberatung” abgelegt. Weil ja jedes Tag ein verlinktes Schlagwort ist - und zwar verlinkt mit einer Suche nach diesem Tag in allen Rubriken - kann ich mit einem Klick auf dieses Tag Inhalte aus allen Rubriken miteinander verknüpfen - über alle Hierarchien hinweg sozusagen.

Praktisch: Fragen, Gruppen und Termine zu deinen Tags
Wie erwähnt, hast du die Informationen zu deiner Person (hoffentlich) in Form von Tags in deinem Profil eingetragen. Das ermöglicht praktische Funktionen wie “Fragen zu deinen Tags” oder “Gruppen zu deinen Tags“. Darüber findest du ohne langes Suchen eine auf dich persönlich zugeschnittene Auswahl an Fragen und Gruppen. Dasselbe gibt’s übrigens auch für Termine.

Mit George Orwell bist du auch nach 1984 nicht allein
Über die Tags findest du auch e-fellows, die zu dir passen könnten - eben weil du dieselben Tags wie die im Profil hast. Dazu klickst du entweder auf ein Tag in deinem Profil (so erfahre ich, dass George Orwell außer mir zum Beispiel noch immerhin zwölf andere e-fellows gut finden), oder du gehst auf “e-fellows gleicher Interessen“, wo die Community dir gleich listenweise e-fellows mit gleichen “Interessens-Tags” vorschlägt.

Tag-Wolken: Was das Volk bewegt
Wenn man die zigtausend Tags der Community in einen riesigen Topf wirft und dann die häufigsten in einen Kasten malt, erhält man eine Tag-Wolke. Tag-Wolken bieten somit einen Überblick über die häufigsten Themen des Netzwerks. So zum Beispiel die Tag-Wolke ganz unten auf der Startseite:

Tag-Wolke

Zu den häufigsten Themen in der Community zählen laut Wolke “Anwaltskanzlei/Notariat“, “Automobil-/Zulieferindustrie” oder “Finanzdienstleistung“. Die häufigsten Tags und ihre Schreibweise zu kennen, ist wichtig, will man wirkungsvoll taggen.

Mit den richtigen Tags die richtigen Antworter finden
Nicht umsonst kann man zum Beispiel Fragen vertaggen: Nach dem Einstellen einer Frage verschickt der große Community-Server nämlich E-Mails mit der Frage an e-fellows mit identischen Tags in bestimmten Profilfeldern (welche Felder?). Eine Frage mit dem Tag “Unternehmensberatung” geht so an alle e-fellows mit dem Tag “Unternehmensberatung” auf ihrer Seite. Dadurch findest du schnell passende Antworter, ohne darauf vertrauen zu müssen, dass die rein zufällig bei Fragen & Antworten vorbeischauen.

Wie daneben ist tausendmal daneben?
Aber zurück zur “Finanzdienstleistung”. Das häufige Tag könnte ja auch “Finanzdienstleistungen” heißen. Gibst du zu deiner Frage aber nur Letzteres ein, erwischst du gleich über 1.000 potenzielle Antworter weniger. Interessanterweise kommt das Tag “Finanzdienstleistung” nämlich in 1.302 Profilen vor, das Tag “Finanzdienstleistungen” hingegen nur in 26. Am besten also vor der Frage nachschauen, bei wie vielen Leuten das gefragte Tag im Profil steht, und dann die Tags gezielt auswählen. Hilfreich dabei ist das Drop-Down-Menü (siehe Screenshot), das beim Eingeben automatisch aufpoppt und dir Tags vorschlägt, die von anderen schon verwendet wurden. Die häufigsten stehen dabei oben.

Drop-Down-Menü für Tag-Vorschläge

Sinnvolle Tags in deinem Profil
Ob du mit den Tags zu deiner Frage die richtigen Antworter findest, hängt auch davon ab, wie die möglichen Antworter ihre Tags in ihr Profil eingegeben haben. Daher ein paar Tipps:

  • Trenne die Tags durch Kommas (”MBA, Wurst, Consulting“). Das wird sowohl im Profil als auch beim Fragestellen noch sehr häufig falsch gemacht. Keine Leerzeichen oder Semikola. Einfach nur simple Kommas. Punkt.
  • Verzichte auf zusätzliche Erläuterungen in Klammern: Also nicht “Musik (Geige)”, sondern “Musik, Geige” oder nur “Geige”; für Erläuterungen ist im Feld “Über mich” unter dem Profilfoto genügend Platz. Auch auf Emoticons verzichten (”Consulting ;)”).
  • Verwende Synonyme: Also statt nur “Geige” zusätzlich “Violine“, statt nur “Unternehmensberatung” auch “Consulting” und “Beratung
  • Verwende unterschiedliche Schreibweisen: Also z.B. “Geographie“, aber auch “Geografie
  • Verwende einfache Worte, die andere auch eingeben würden: Also nicht “schöne klassische Musik”, sondern “Musik, Klassik, klassische Musik“.

Bleibt nur noch die Frage: Wie viele e-fellows haben das Tag “Holzsohlensymphonie” im Profil?

Auf ein frohes neues Jahr!

Freitag, den 4. Januar 2008
Sabine

Der Gänsebraten ist verdaut, die Geschenke sind ausgepackt und vielleicht sogar schon wieder umgetauscht. Weihnachten ist vorbei und Silvester wurde hoffentlich schön und möglichst ohne Kater hinter sich gebracht. Ganz sicher ist: Wir wünschen euch ein frohes neues Jahr sowie Erfolg und Spaß für all das, was ihr euch für 2008 vorgenommen habt.

Was hat sich 2007 bei euch verändert? Bei e-fellows.net auf jeden Fall eine Menge. Unser Netzwerk hat einen regelrechten Durchbruch erlebt. Die Community veranschaulicht das – jeden Tag. Die e-fellows lernen sich nicht nur untereinander besser kennen und die City Groups sind erfolgreicher, sondern die gegenseitige Hilfsbereitschaft und der hochwertige Wissensaustausch überwältigen uns immer wieder: Insidertipps zum Auswahlverfahren bei Begabtenförderungswerken gibt es aus erster Hand. Persönliche Erfahrungen zum Einstieg in toughe Branchen wie Unternehmensberatung oder Investment Banking werden weitergereicht. Und Hilfestellung zum Alltag in Studium und Beruf wird geleistet.

Boom-erang
Nützliches Feedback in jeglicher Hinsicht kommt zahlreich aus der Community zurück, und zwar nicht nur von e-fellow zu e-fellow, sondern auch von e-fellow zu e-fellows.net. Wir freuen uns sehr über die vielen Verbesserungsvorschläge für unsere Angebote, Anregungen zur Weiterentwicklung der e-fellows.net community und der Website, Autoren für unsere Buchserie e-fellows.wissen und so weiter. Auch die e-fellows können sich auf ihre Mitstipendiaten verlassen: Wer Korrekturhilfe benötigt, bekommt sie. Wer Fragen hat, bekommt gute Antworten. Wer gute Antworten hat, bekommt Daumen.

2007 kann sich sehen lassen
Tolle Beta-Tester haben den letzten Schliff für Version 1.0 der e-fellows.net community gegeben. Schnell folgte 1.5. Die Nutzerzahlen sind rasant gestiegen, bald knacken wir die 9.000. Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, mal etwas loszuwerden: Für die viele Arbeit, Ideen, Hilfe, Kreativität und Gehirnschmalz bedanken wir uns bei allen Beteiligten! Wir hoffen, dass es so weiter geht.

2.0-08 erwarten wir mit Spannung
Der Neujahrsputz ist spürbar: Nutzer bereiten Profile, Gruppen, Fragen und Fotos für die Partnerunternehmen vor. Version 2.0 steht vor der Tür. Das Karrierenetzwerk wird komplett. Na, dann kann’s ja losgehen. Prost Neujahr!