Case lösen live mit McKinsey: Ist die Brücke ihr Gold wert?
Freitag, den 6. November 200910.000 Prozent hat unser Server gegeben, und es hat trotzdem nicht gereicht. Der Ansturm auf die Community war riesig am Donnerstag Abend. Warum? Zum ersten Mal konnten die e-fellows live einen Case lösen – und das mit McKinseys Recruiting-Chef Dr. Thomas Fritz. Wie geht es unserem Server? Und konnten die e-fellows rausfinden, was die Golden Gate Bridge kostet?
Pünktlich um 18 Uhr postete Thomas Fritz den allerersten e-fellows.net Live-Case. Na ja, fast pünktlich, denn bis 18:15 Uhr war das Forum erst einmal nicht zu erreichen. Hunderte e-fellows drückten gleichzeitig F5 und überwältigten unseren Server. Erst als unser IT-Chef Michael eine Reihe anderer Community-Funktionen abschaltete, konnte die Diskussion starten:

"San Francisco will die Golden Gate Bridge verkaufen. Sind 800 Millionen US-Dollar der richtige Preis?"
Pretty in pink?
Was für eine Vorstellung – die berühmteste Brücke der Welt in privater Hand. Darf der Investor die Brücke pink streichen? Kann er 50 Dollar Maut erheben? Was kostet es, die Brücke instandzuhalten? Wie viele Autos überqueren sie am Tag? Die e-fellows hatten "eine Menge sehr guter Fragen", fand Thomas Fritz und lieferte die Antworten im Forum. Er betonte: Die Anzahl der Autos zu schätzen, ist Aufgabe der e-fellows.
Die Autos sind der Schlüssel
Wie also kann man herausfinden, wie viele Autos am Tag über die Golden Gate Bridge fahren? Die e-fellows stürzten sich auf die Rechnung und kamen schnell auf zwei Lösungswege: Schätzung über Bevölkerungszahl oder über Auslastung der Brücke. Fast sofort aber wurde klar: nur über die Auslastung können die e-fellows errechnen, wie viel Maut der Investor am Tag verdienen kann.
Die Erkenntnis kam genau richtig. Zwei Stunden waren vorbei und die e-fellows gingen vom Fragen zum Diskutieren über. Nach 45 Minuten zeichnete sich eine Zwischenlösung ab, die Thomas Fritz bestätigte. Ist dieser jährliche Gewinn durch Mautgebühren genug, um den Kaufpreis von 800 Millionen Dollar zu rechtfertigen? Und wie könnte der Investor noch mehr Geld mit der Brücke machen?
Kaffee für 800 Millionen?
Die Brücke als Werbefläche vermieten oder den Namen verkaufen. Kaffee ausschenken. Vollsperrung für exklusive Veranstaltungen. Eine Golden-Gate-Lotterie. Die e-fellows wurden kreativ. Sind diese Ideen umzusetzen? Und wie viel Geld bringen sie dem Investor? Jetzt kam es auf darauf an, die richtige Empfehlung auszusprechen. Wie hoch sollte der Kaufpreis sein?
Die Antwort der e-fellows war deutlich: 800 Millionen Dollar für die Golden Gate Bridge? Völlig unrealistisch. Thomas Fritz stimmte zu und war beeindruckt: "Ich war fasziniert, wie außerordentlich gut die Lösungen waren, die ihr in den Diskussionen entwickelt habt."
Auch wir finden: Der erste Live-Case der e-fellows.net community war ein voller Erfolg. Wir hoffen, ihr hattet Spaß – und vielleicht gibt es ja ein nächstes Mal. Wir schicken bis dahin unseren Server zum Krafttraining.









