Archiv der Kategorie '* Deutsche Telekom'

Erfahrungsbericht (Telekom und KPMG): SIFE World Cup – Gutes tun und damit siegen

Montag, den 5. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

"SIFE Germany, you may now start your presentation." Noch einmal tief durchatmen, dann tritt das fünfköpfige Präsentationsteam von SIFE Regensburg auf die Bühne des "Kuala Lumpur Convention Center", dem diesjährigen Gastgeber des SIFE World Cups. Auf diesen Moment haben die 50 Mitglieder von SIFE Regensburg hingefiebert, seit sie den nationalen Wettbewerb in Bonn für sich entschieden haben.

2.000 Studenten und 1.000 Unternehmensvertreter aus 37 Ländern verfolgen gebannt die showreife Präsentation von Josef, Hans-Georg, Julia, Andriana und Yvonne. 24 Minuten hat das deutsche Team Zeit, erst sein Land, dann das Team und schließlich drei unternehmerische Projekte vorzustellen, deren Ziel es ist, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. "Unwirklich und verrückt" seien diese 24 Minuten gewesen, sagt später Hans-Georg Mann, einer der beiden Teamleiter. Denn nach der Präsentation hält es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen: Das Team bekommt Standing Ovations für seinen Auftritt. "Das war ein Riesenmoment – sogar noch besser, als den Pokal zu kriegen."

Der Auftritt vom deutschen Team beim SIFE World Cup:

Denn den durften die Regensburger schließlich nach Hause tragen – zu ihrer eigenen Überraschung, so Hans-Georg: "Uns wurde immer gesagt, der World Cup sei ein Wettbewerb der Resultate, der großen Zahlen. Die anderen SIFE-Teams hatten wirklich beeindruckende Ergebnisse – eine harte Konkurrenz. Mit unserem Projekt "Bottles for a better life" haben wir vier Jobs in Deutschland geschaffen – das klingt nach nicht viel. Aber es geht eben nicht nur um beeindruckende Zahlen: Es geht darum, ein gutes, nachhaltiges, rundes Projekt auf die Beine zu stellen."

Gutes tun mit Unterstützung von KPMG und der Telekom
Gutes tun auf eine unternehmerische Art – das ist, kurz gesagt, der Gedanke der studentischen Non-Profit-Organisation SIFE ("Students in Free Enterprises"). Ein Gedanke, mit dem sich auch die Deutsche Telekom und KPMG identifizieren. KPMG unterstützt den deutschen Ableger SIFE Germany seit dessen Gründung 2003 finanziell und mit Know-how. Auch Marc-Stefan Brodbeck, Leiter des Recruiting & Talent Service der Telekom und Board Member von SIFE, ist von diesem Konzept begeistert: "Wir unterstützen SIFE, weil wir ähnliche Werte haben und uns auf einer gemeinsamen Ebene bewegen: Nachhaltigkeit und Verantwortung sind für unser Unternehmen und SIFE gleichermaßen Schlüsselwörter. Ich finde den Schwung, mit dem SIFE an seine Projekte herangeht, richtig klasse. Das ist auch für erfahrene Kollegen sehr inspirierend."

Die Telekom richtete im Mai den SIFE National Cup 2011 in Bonn aus und ist Hauptsponsor des SIFE-Teams Regensburg.

Mit Unterstützung der Berater der Telekom und von KPMG bereitete sich das Regensburger Team in nur fünf Monaten auf Malaysia vor. Bis zur letzten Minute, verraten Dr. Sandro Urban, Manager im Bereich Steuerberatung ("Tax") und Arno Stranegger, Senior Manager in der Wirtschaftsprüfung ("Audit") von KPMG, haben sie noch mit den Studenten an der Präsentation gefeilt. Seine Rolle erklärt Arno Stranegger so: "Wir sind Ansprechpartner bei Problemen, die im Zuge der Projektarbeit auftreten. Das betrifft wirtschaftliche, steuerliche und zollrechtliche Aspekte. Es kann zum Beispiel sein, dass ein Student auf uns zukommt und fragt: Was muss ich beachten, wenn ich Maschinen als Spende nach Bulgarien bringen will?"

SIFE World Cup Kuala Lumpur [Quelle: Telekom]

Doch warum stecken Studenten und Unternehmensvertreter eigentlich so viel Zeit und Arbeit in die Projekte? "Bei SIFE nutzt man das, was man an der Uni gelernt hat, um etwas Sinnvolles zu tun. Und lernt dabei unglaublich viel: Zeit-, Konflikt- und Teammanagement zum Beispiel. Aber auch, wie man gute Ergebnisse unter Zeitdruck erzielt und wie einen die Sichtweisen anderer voranbringen", erklärt Hans-Georg.

Projekte in Bulgarien und Rumänien
Einige Mitglieder des Regensburger Teams kommen aus Osteuropa und berichteten von sozialen Problemen in Bulgarien und Rumänien. So entstand das Projekt "Microleasing", mit dem das Regensburger SIFE-Team bulgarische Kleinstunternehmer fördert, und das Projekt "Integration ON", bei dem es um die Integration von Roma in Rumänien geht.

Mit ihren Projekten und ihrer Präsentation haben die Regensburger die Messlatte hoch gelegt: "Was wir paar Studenten einer kleinen Uni uns ausgedacht haben, ist jetzt Vorbild für 1.600 Unis weltweit, die ähnliche Projekte starten werden. Dadurch können unsere Konzepte noch mehr Menschen zu Gute kommen, und das ist eigentlich das Beste an diesem Sieg." Neue Projekte in Deutschland, Osteuropa und sogar der Türkei sind schon geplant, die Mitgliederzahl von SIFE Regensburg stieg auf 100. Teilnehmer.

Und wer könnte besser diesen Weg zum Sieg beschreiben als die SIFE-Studenten selbst? Josef Plank und Hans-Georg Mann, Teamleiter von SIFE Regensburg, erzählen uns, wie sie ihr letztes SIFE-Jahr erlebt haben:

"Grelles Scheinwerferlicht, über 3.000 Studenten, hochrangige Unternehmensvertreter im Saal und einige zehntausend Menschen, die uns gerade via Livestream in aller Welt verfolgen – so erlebten wir das Finale des SIFE World Cups. Was in diesem Moment trotz weicher Knie Halt gibt, sind die geschwenkten Deutschlandfahnen im hinteren Ende des Auditoriums und ein ungefähr vierzigköpfiges Team, das uns lautstark unterstützt. So gestärkt begann also unsere alles entscheidende Präsentation in Kuala Lumpur.

SIFE World Cup Siegerteam [Quelle: Telekom]

In nur 24 Minuten und keiner Sekunde mehr musste das jeweilige SIFE-Team die Jury überzeugen. Zu den Bewertungskriterien zählen dabei die Fokussierung auf eine bestimmte Zielgruppe notleidender Menschen, der Innovationsgrad der Idee, die Nachhaltigkeit der Umsetzung und die Resultate für die notleidenden Menschen. Eine große Herausforderung, unsere Projekte, innovativen Konzepte, Resultate, kurz gesagt unser ganzes Herzblut in 24 Minuten zu verpacken.

Im Mai 2011 hatte unser SIFE-Team der Universität Regensburg zum bereits den deutschen Landesentscheid gewonnen und sich somit für die Weltmeisterschaft in Kuala Lumpur qualifiziert. Als Teamleiter waren wir unheimlich stolz auf unser Team und dankbar, dass es voller Elan für unsere Projekte einsetzt.

Nun mussten wir uns also in fünf Monaten auf die Weltmeisterschaft vorbereiten. Das hört sich im ersten Moment vielleicht lang an. Aber glaubt uns, die Zeit rast. Daher gab es in diesem Jahr für unser Team keine Semesterferien, und auch Praktika und Uni mussten hinten anstehen. Wir wollten Deutschland gut vertreten und noch mehr Menschen in Not nachhaltig helfen. Um das zu gewährleisten, expandierten wir beispielsweise mit einer unserer Regensburger Projektideen deutschlandweit, ferner bauten wir unsere Projekte in Bulgarien, Serbien, Rumänien und der Türkei weiter aus. Richtig spannende Aufgaben, bei denen man sehr interessante Kulturen und Menschen kennenlernt.

Neben der harten Projektarbeit begannen wir zwei Monate vor dem World Cup mit der Erstellung einer 24-minütigen Präsentation. In diese kurze Zeit mussten all unsere innovativen Konzepte, unsere Resultate und unser Herzblut einfließen. In Zusammenarbeit mit unserem Dachverband SIFE Germany e.V., einer professionellen Agentur und unseren Unternehmensvertretern der Deutschen Telekom und KPMG ist es uns gelungen, diese Aufgabe zu stemmen.

Ein weiteres Highlight war unser Kurzfilmdreh in Zusammenarbeit mit einer Agentur aus Köln. Dieser diente als Einleitung unserer Präsentation. Mal etwas ganz anderes, auf einmal ein Drehbuch zu entwickeln und in Tonstudios zu gehen. Aber schließlich sollte alles für Kuala Lumpur perfekt werden.

Und da standen wir nun, 10.000 km von zu Hause entfernt, auf der großen Bühne in Malaysia. Ein unbeschreibliches Gefühl. 37 SIFE-Teams aus den unterschiedlichsten Ländern der Erde in einem Saal vereint. Am ehesten ist das mit dem Zusammenleben im olympischen Dorf zu vergleichen: 37 Nationen, 37 Gebräuche, 37 Trachten und ein ganz besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl. Da möchte man am liebsten vergessen, dass man gerade im Wettbewerb um den Titel "SIFE World Champion 2011" mit ihnen steht.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Als erstes europäisches Team gelang es uns, den Pokal nach Europa zu holen. Über ein Jahr harte Projektarbeit, intensiver Austausch mit Vertretern der Deutschen Telekom, KPMG und SIFE Germany fand sein Ende in diesem unbeschreiblichen Erfolg. Wie echte Weltmeister wurden wir in Regensburg dann auch standesgemäß mit Fahnen und Begrüßungsschildern erwartet. Ein unvergessliches SIFE-Jahr liegt hinter uns, in dem wir als Team noch enger zusammengewachsen sind. Daher gilt abschließend ein großer Dank unserem Team, der Deutschen Telekom, SIFE Germany und KPMG, die diesen Erfolg erst ermöglicht haben."

Was ist SIFE?
In der 1975 in den USA gegründeten Non-Profit-Organisation SIFE ("Students In Free Enterprise") engagieren sich weltweit rund 57.000 Studierende an 1.600 Hochschulen in 39 Ländern. Damit ist SIFE die weltweit größte Studierendenorganisation. Zentrale Veranstaltungen der politisch und konfessionell neutralen Initiative sind die jährlich stattfindenden Landeswettbewerbe und der World Cup, an dem die jeweiligen Gewinnerteams der nationalen Wettbewerbe teilnehmen. SIFE Regensburg wurde 2005 auf Initiative von Prof. Dr. Michael Dowling gegründet. Derzeit umfasst das Team ca. 100 Studierende verschiedener Fachrichtungen und Nationalitäten (www.sife-regensburg.de).

Mehr Infos:

http://www.sife.org/worldcup/
www.sife-regensburg.de

Erfahrungsbericht (Telekom "Technology meets Talent"): Web 2.0 und Open Innovation

Dienstag, den 21. Dezember 2010
Erfahrungs- bericht

Wie entwickeln Unternehmen Ideen für neue Produkte? Ganz unterschiedlich! Zum Beispiel holen sie sich die Ideen einfach von draußen. "Open Innovation" nennt sich das dann. e-fellows.net-Stipendiat Jan-Gerd diskutierte das Thema zusammen mit 200 Studenten, Profis und Größen aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Symposium "Technology meets Talent" der Deutschen Telekom.

Dank meines e-fellows.net-Stipendiums besuchte ich am 6. Dezember die Veranstaltung "Technology meets Talent" der Deutschen Telekom im Theater Wechselbad in Dresden. Ich war einer von mehr als 260 Teilnehmern, die hauptsächlich aus der Informatik, dem Ingenieurwesen oder anderen wirtschaftsnahen Studiengängen kamen. Die Studenten waren entweder von ihren Professoren vorgeschlagen worden oder hatten – wie ich – eine Wildcard über e-fellows.net ergattert.

Jan-Gerde-fellows.net-Stipendiat Jan-Gerd (21) studiert seit Oktober 2009 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Münster. Er überzeugte die Deutsche Telekom, Veranstalter von "Technology meets Talent", davon, dass seine Ideen eine Bereicherung für ihren Event darstellten und sicherte sich so per Wildcard einen der begehrten Plätze.

Thema: Web 2.0 und "Open Innovation"
Zentrales Thema der Veranstaltung war das Web 2.0 und die daraus resultierenden Möglichkeiten für Unternehmen, sich den Kunden neu zu präsentieren, neue Potentiale zu erschließen und Ideen der Web 2.0-User in ihr Innovationsmanagement zu integrieren. Ein Stichwort, das den ganzen Tag begleitete, war "Open Innovation", der Transfer von Ideen und Wissen von außerhalb der Unternehmen in die Unternehmen hinein.

Die Weisheit der breiten Masse
Begrüßt wurden wir am Morgen von Dr. Jörg Nebendahl, dem Geschäftsführer von T-Systems Multimedia Solutions. Dann folgte ein Vortrag von Ossi Urchs von der F.F.T. Medienagentur zum Thema "The wisdom of the crowd", der das Innovationspotenzial der breiten Masse beleuchtete. Produktdesigner Hartmut Esslinger, der sein kreatives Können unter anderem bei Apple und Lufthansa unter Beweis gestellt hat, referierte im Anschluss über Designstrategien und wie diese als Innovationstreiber genutzt werden können.

Engagement muss belohnt werden
Am Nachmittag diskutierte ich mit weiteren Teilnehmern Themen rund um das Web 2.0 in sogenannten BarCamps. Ein BarCamp ist eine offene Tagung, deren Ablauf und Inhalt im Tagungsverlauf von den Teilnehmern entwickelt werden. Eines meiner Camps beschäftigte sich damit, wie Webteilnehmer dazu motiviert werden können, sich an Unternehmensinnovationen zu beteiligen. Wenn Firmen Web-User an Produktentwicklungen teilhaben lassen und damit Kundenwünsche identifizieren können, sollten sie sich immer auch bemühen, das Engagement der Entwickler zu honorieren. Die bei einigen Unternehmen vorherrschende Gewohnheit, sich der Communitys zu bedienen, ohne diese aktiv zu unterstützen, und Ideen einfach abzukupfern, ist auf Dauer nicht zielführend, denn dies bewirkt Enttäuschung und Ärger bei den Mitentwicklern. Als Ergebnis könnten diese ihr Engagement einstellen – ein gewaltiges Innovationspotential ginge somit verloren.

Beteiligung und Anreize erzeugen Innovationen
Unsere Schlussfolgerung: Es ist zu kurzsichtig, Ideen der Community isoliert zu beobachten und sie später einfach in die Produktentwicklung zu integrieren. Unternehmen müssen vielmehr darauf achten, die breite Masse durch Anreize kontinuierlich an Innovationen zu beteiligen. Diese Anreize können geldwerte Leistungen für besonders gute Ideen sein. Oder Firmen widmen interessanten Communitys mehr Aufmerksamkeit und implementieren beispielsweise Rankings der innovativsten Vorschläge. So können sie den Wettbewerb unter den Teilnehmern anregen und die Ideengenerierung beschleunigen und verbessern.

Podiumsdiskussion über Innovation und Arbeitskultur
Nach den BarCamps verfolgte ich am Abend eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema "Innovation und Arbeitskultur" mit Gästen wie Telekom-Chef René Obermann und Innenstaatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe. Im Anschluss daran ermunterte uns Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger, einen Berufsweg einzuschlagen, den wir mit Leidenschaft gehen könnten und zeigte uns Chancen auf, die sich uns auf dem Arbeitsmarkt bieten werden.

Fazit
"Technology meets Talent" vermittelte mir einen sehr guten Einblick in die Bedeutung des Web 2.0. Auch das Thema "Open Innovation" wurde ausführlich und konstruktiv diskutiert. Deshalb kann ich die Veranstaltung nur weiterempfehlen. Die Deutsche Telekom könnte für mich durchaus ein attraktiver Arbeitgeber sein.

Tagebuch (Telekom): Flüchtende Giraffen und Cloud Computing

Freitag, den 30. Juli 2010
Tagebuch

Seit Anfang Mai ist Jost Löhnenbach in Südafrika. Bei T-Systems in Johannesburg macht er ein Praktikum in der Marketing- und Kommunikations- abteilung. In den letzten Wochen hatte er genug Zeit für Besuche bei flüchtenden Giraffen. Kurz- fristig erfährt Jost noch von einer Konferenz über Cloud Computing und führt dort interessante Diskussionen: Werden im Jahr 2012 Firmen noch eigene IT-Systeme besitzen?

e-fellow XYJost Löhnenbach hat einen Volltreffer gelandet. Bei der Telekom-Campus-Tour gewann er ein Praktikum in Südafrika – und verbringt nun drei Monate dort.

Den wilden Tieren auf der Spur – oder auch umgekehrt (16. Juli)
Kürzlich war ich im Tierpark und habe Löwen und Giraffen bestaunt. Shakira hat vielleicht schon das ein oder andere wilde Video gedreht. Aber als die Giraffe wild wurde, ist auch ihre Namensvetterin lieber im Käfig geblieben – bei den Löwen wohlgemerkt.

Wie die Situation weiterging? Ich muss sagen, dass mein Besuch im Tierpark zu Beginn echt herrlich war. Leider muss ich hier einem Klischee zustimmen, denn ausnahmslos alle asiatischen Touristen packten ihre 12-Megapixel-Kameras aus und rannten der flüchtenden Giraffe hinterher. Das dauerte aber auch nicht lange, denn prompt holte unser Drei-Meter-Freund aus und trat um sich. Schaut euch das Video der flüchtenden Giraffe an.

Ein sicherer Platz auf der Fütterungsplattform
Mir wurde schon ganz anders. Glücklicherweise beobachtete ich das Szenario aber von der Fütterungsplattform für die Giraffenherde, sprich ich hatte noch den sichersten Platz im Vergleich zu den Zuschauern in der ersten Reihe. Nachdem das Team um die Tierwärter nun deutlich angespannter wurde, machten sich die 60 Parkbesucher und ich auf den Weg hinter die Absperrungen und verfolgten die Jagd aus angemessener Entfernung.

Jedenfalls zogen die Giraffenfänger bestimmt 15 Minuten mit zu Trommeln umfunktionierten Mülltonnen und Rasseln durch das Areal, bis ihre Fang-Aktion endlich von Erfolg gekrönt wurde. Dann konnte sich die männliche Giraffe zu seiner – wie sich später rausstellte – schwangeren Freundin gesellen. Ansonsten muss ich sagen, dass diese Giraffen ziemlich zutrauliche Tiere sind. Sie fressen einem aus der Hand.

Ein umgekehrter Zoo
Die sogenannten Game Reserves (= Tierpark) in Südafrika haben mich bisher jedes Mal begeister. Eigentlich sollte jeder Zoo der Welt so sein. Als Mensch wird man von den ab und zu neugierigen, meistens aber unbeeindruckten Tieren angestarrt, und nicht umgekehrt. Ich finde es absolut genial, die Zebras, Springböcke, Elefanten, Büffel und Affen in freier Natur zu beobachten und wünsche jedem, diese Erfahrung irgendwann auch noch zu machen. Wobei ich zugeben muss, dass die Raubtiere dann doch gerne unter sich bleiben können.

T-Systems als Sponsor auf IT-Konferenz. Wie verändert Cloud Computing das Internet? (22. Juli)
Nicht nur Gipfelstürmer gesucht, sondern auch Frühaufsteher. Heute morgen ging es noch vor Sonnenaufgang nach Bryanston in das Event-Zentrum "The Forum". Hier findet eine zweitägige Zukunftskonferenz zum Thema Cloud Computing statt. Als "Thought Leader" sponsert die T-Systems South Africa das Event. Meine Hauptaufgabe: prüfen, ob die Marke T-Systems gemäß den vereinbarten Bedingungen dargestellt wird. Außerdem empfange ich unseren Referenten Ryan Skipp, stelle ihn seinem Betreuer vom Veranstalter ITweb vor und zeige ihm das Auditorium sowie den Networking-Bereich.

Leider habe ich erst im Team-Meeting am Dienstag davon erfahren, dass dieses Event vor der Tür steht. Also Initiative zeigen und nachhaken! Worum geht es bei dieser Konferenz? Welche Rolle spielt unser Marketingteam? Wie kann ich noch helfen? Als ehemaliger Vorstand der Kölner Studenteninitiative OFW (Organisationsforum Wirtschaftskongress), Veranstalter des weltweit größten studentischen Wirtschaftsforums an der Universität zu Köln, begeistert mich Event-Management natürlich immer noch. Und die Chance, eine Konferenz aus Sponsorensicht zu erleben, umso mehr.

Die Sorgen eines Geschäftsmanns
Trotz des knappen Zeitplans konnte ich zumindest die letzten Vorbereitungstreffen noch mitmachen. Als wir damals den World Business Dialogue 2007 organisierten, habe ich die Referenten eingeladen und die Konferenz aus der Beobachter-Perspektive erlebt. Es ist ziemlich spannend, nun auf der anderen Seite zu sitzen und auch einmal die "Sorgen" eines erfahrenen Geschäftsmanns (Was werde ich gefragt? Wie kann ich mein Produkt dann doch noch auf indirektem Weg vermarkten?) zu erleben. Der Vortrag lief dann hervorragend.

Wie auch im Cloud-Blog zu lesen ist, spielt das Thema Cloud Computing aus Sicht der T-Systems-Verkaufsstrategie eine bedeutende Rolle. Vor allem, weil dieser Wachstumsmarkt in Afrika eine Menge Potenzial hat. Im letzten Semester habe ich an der Uni im Strategy&Innovation-Kurs noch die Theorie diskutiert. Genial, jetzt auf Anbieterseite zu sein und die Perspektive der T-Systems kennenzulernen.

Wie ist die Situation am Markt aus Anbieter- und Nachfragersicht? Welche Risiken fürchtet der Kunde? Was leisten wir im Vergleich zum Wettbewerb? Welche "Key Messages" wollen wir auf der Konferenz vermitteln? Dazu gehört sicherlich die Positionierung als ein Anbieter, der im Wettbewerbsvergleich einen hohen Sicherheitsstandard aufweist und darüber hinaus sogenannte Service Level Agreements unterzeichnet, also eine Qualitätsgarantie gibt.

Diskussionen zu Cloud Computing
Im Abschlussmeeting habe ich also noch einen Praxis-Crash-Kurs bekommen und mein Interesse wurde noch weiter gesteigert. Seitdem habe ich mit vielen Kollegen die Frage diskutiert: Wann ist es soweit, dass Cloud Computing der Durchbruch gelingt? Die Unternehmensberatung Gartner prognostiziert, dass im Jahr 2012 20 Prozent der Firmen keine eigenen IT-Systeme mehr besitzen werden. In Europa geht es schon los, Südafrika ist auf dem Sprung. Aber viel interessanter ist meiner Meinung nach, wie Cloud Computing das Internet verändern wird.

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Tagebuch (Telekom): Der Campus-Tour-Sieger bloggt aus Südafrika II

Montag, den 19. Juli 2010
Tagebuch

Seit Anfang Mai ist Jost Löhnenbach in Südafrika. Bei T-Systems in Johannesburg macht er ein Praktikum in der Marketing- und Kommunikations- abteilung. Klar, dass er vor Ort auch eine Menge von der Fußball-Weltmeisterschaft mitbekommt. In den letzten Wochen ging es um zerbrochene Vuvuzelas, Kapstadt und mobile Marketing-Mitarbeiter.

e-fellow XYJost Löhnenbach hat einen Volltreffer gelandet. Bei der Telekom-Campus-Tour gewann er ein Praktikum in Südafrika – und verbringt nun drei Monate dort, genau zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft.

"Ke nako – Let’s celebrate the FIFA World Cup 2010 in Joburg" (21. Juni)
"Joburg is ready" springt mir seit Wochen an vielen Straßen ins Auge und die Stadt hält ihr Versprechen. Die Bus- und Transportsysteme funktionieren ausgezeichnet und die meisten Haltestellen sehen auch vertrauensvoller aus als die im innerstädtischen Central Business District. Das Wetter spielt sowieso mit – seit ich Anfang Mai angekommen bin, habe ich tatsächlich erst ein einziges Mal Regen gesehen – und das im Winter. Viel entscheidender ist meiner Meinung nach aber die Stimmung unter den Menschen, und da lässt sich zurzeit einfach jeder von der Begeisterung mitreißen: Ein Land im Ausnahmezustand.

Zerbrochene Vuvuzelas
Von der Diskussion um das Vuvuzela-Verbot bekomme ich jedenfalls gar nichts mit bisher, auch wenn nach der bitteren Niederlage gegen Uruguay einige enttäuschte Bafana-Bafana-Fans ihre Vuvuzela über dem Knie wie ein Stück Holz zerbrochen haben. Warten wir mal ab, wie viele Nächte und Tage ab morgen durchgefeiert werden, sollten die Jungs von Carlos Alberto Parreira das Wunder schaffen und doch noch ins Achtelfinale einziehen.

Fußball ist definitiv das bestimmende Thema, ob im Büro oder auf den Straßen. Das Kick-Off Konzert war mit Shakiras "Waka Waka" nur die Initialzündung für DAS Event auf dem ganzen afrikanischen Kontinent. Auch wenn die Rückfahrt nach Hause gefühlte fünf Stunden gedauert hat, vielleicht auch deshalb weil 20.000 Besucher gegen die Fahrtrichtung der Park&Ride-Busse liefen.

Telekom bläst Vuvuzela-Songs
Aus dem Eröffnungsspiel hat unsere T-Systems-Marketingabteilung ein Big-Screen-Event für alle Mitarbeiter gemacht, inklusive Wettbewerbe zu "Wer hat das kreativste Kostüm?" und "Wer bläst die besten Vuvuzela-Songs?". Malt euch aus, wie die Stimmung war, nachdem der neue Nationalheld Tshabalala das erste Tor geschossen hatte.

In den Fan-Parks oder vor den Kneipen muss man nur "Bafana Bafana" rufen oder zum Diski Dance ansetzen, und schon zelebrieren die Fans aus aller Welt eine kleine Party und liegen sich in den Armen. An den Wochenenden sind die Zentren um Sandton oder Rosebank fast überbevölkert mit Fans. Die meisten kommen übrigens aus Asien und Südamerika. Für mich zeigt schon die erste Woche der WM, dass Sportevents dieser Größenordnung vor allem bei lebensfrohen Kulturen die besten Rahmenbedingungen für eine weltweite Völkerverständigung bieten.

Stippvisite in Kapstadt – Das Marketing Team am Tafelberg (12. Juli)
Manchmal hat man das Gefühl, jemanden zu kennen, aber doch nicht so richtig – wisst ihr, wovon ich spreche?

Ich habe meinen Kurztrip zum Viertelfinale nach Kapstadt genutzt, um bei Kirsten und Lecia vorbeizuschauen und mich vorzustellen. Wir arbeiten nun schon seit Mai gemeinsam im Team, aber gesehen haben wir uns jetzt zum ersten Mal. Endlich die Gesichter zu den Stimmen! Und nicht nur das: Von Kirsten lerne ich viel zu unserer Kommunikationsarbeit, mit Lecia konnte ich mich besonders zu den HR-Themen Wellness und Gesundheit austauschen. Vor Ort habe ich ihnen über die Schulter geschaut, die unterschiedlichen internen Branding-Ansätze kennengelernt und habe die Arbeitsweise von "mobilen" Marketing-Teammitgliedern beobachtet. Warum aber heißen sie "mobil"?

Mobil = mehrere Schreibtische
Getroffen haben wir uns im T-Systems-Büro beim Kunden Old Mutual. Kirsten und Lecia arbeiten in der Kap-Region an verschiedenen Standorten und versorgen den südlichen Teil des Landes mit T-Systems-Kommunikations- und Marketing-Know-how. Was ich mir zunächst nicht einfach vorgestellt habe – das Pendeln zwischen vielen Schreibtischen – hat aber auch einige Vorteile. Besonders spannend stelle ich mir dir permanente Abwechslung vor und die Freiheit, zu entscheiden, wo ich gebraucht werde oder wo mich die Arbeit heute mehr nach vorne bringt.

Rückblickend sehr schade, dass ich nur mit einem Teil unseres Team enger zusammenarbeiten konnte und kann. Auch wenn wir per E-Mail und Telefon gut vernetzt sind, so hat mir der Tag in Kapstadt gezeigt, dass eine face-to-face-Kommunikation definitiv eher mein Ding ist. Dabei meine ich nicht den täglichen Informationsaustausch per E-Mail und Telefon, das funktioniert bis auf kleine Reibungsverluste wunderbar. Es geht mir aus Praktikantensicht vielmehr um das Aufsaugen von Tipps und die Lerneffekte. Von Ronell, Cleola, Thohira und Tshidi in meinem Stamm-Office greife ich natürlich viel mehr ab und sehe die Chancen, mich einzubringen.

Ich werde mich die restlichen drei Wochen also sehr darum bemühen, so viel wie möglich von Kirsten und Lecia in Erfahrung zu bringen. Außerdem ist mein Ziel, einen besseren Weg zu finden, trotz der Entfernung eine kompetente Kraft zu sein, die auch Lecias und Kirstens Arbeit effektiver macht.


Im nächsten Monat gibt es weitere Auszüge aus dem Blog aus Südafrika.

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Tagebuch (Telekom): Der Campus-Tour-Sieger bloggt aus Südafrika

Montag, den 21. Juni 2010
Tagebuch

Seit Anfang Mai ist Jost Löhnenbach in Südafrika. Bei T-Systems in Johannesburg macht er ein Praktikum in der Marketing- und Kommunikationsabteilung. In seinem ersten Monat geht es um Unternehmensleitlinien, Rugby-Spiele als Kundenevent, Fußball-Verrücktheit – und um den "Dress-for-madness"-Freitag.

e-fellow XYJost Löhnenbach hat einen Volltreffer gelandet. Bei der Telekom-Campus-Tour gewann er ein Praktikum in Südafrika – und verbringt nun drei Monate dort, genau zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft.

Das Thema meines Praktikums
Die interne "Vermarktung" der Unternehmensleitlinien (oder auch "Guiding Principles") spielt bisher die wichtigste Rolle in meinem Praktikum. Ich wurde beauftragt, einen Katalog an Kommunikationsmaßnahmen zu entwickelnmit denen die Bedeutung dieser Leitlinien vermittelt wird. Vereinfacht gesprochen ist unser Ziel, eine hohe "awareness" für diese Leitlinien unter allen Mitarbeitern zu erzeugen. Die Leitlinien sollen nicht nur als sinnvoll begriffen werden, sondern im täglichen Berufsalltag gelebt und damit Schritt für Schritt zu einer echten T-Systems-Kultur werden.

Was hat ein "Dress-for-Madness" Freitag mit den Unternehmensleitlinien zu tun? (26. Mai)
In einem Kreativwettbewerb zur Fußball-WM wollen wir die T-Systems-Mitarbeiter motivieren, Woche für Woche spielerisch über die Unternehmensleitlinien nachzudenken. So charakterisiert unser Maskottchen T-Bee beispielsweise "I am T – count on me" in dem Sinne, dass sie ihr Leben gibt, um ihren Stamm zu beschützen.

In diesem Sinne widmete sich der vergangene Freitag unter dem Motto "Dress for Madness" der Leitlinie "Team together – team apart" und forderte dazu auf, sich als verrücktestes Team innerhalb der T-Systems zu präsentieren. Man kann sich leicht vorstellen, welchen Spaß ich hatte, mit Perücke auf dem Kopf und Kamera in der Hand durch die Büros zu ziehen und die jecken Fans einzufangen.

Bafana Bafana hat endlich auch ein Spiel gewonnen (28. Mai)
Wenn ich vor drei Wochen noch davon berichtet habe, dass der Rasen des Loftus-Stadion in Pretoria eher einem Acker gleicht, dann habe ich gestern beim WM-Vorbereitungsspiel Südafrika gegen Kolumbien das Gegenteil erlebt. Mein heutiges Feedback: Es kann losgehen!

Johannesburg Soccer City ist nicht nur ein würdiges Stadion, um am 11. Juli den Weltmeister zu küren. Hier könnte eine Festung entstehen, die das Bafana-Bafana-Team zumindest ins Achtelfinale befördert. Aber schaut euch den "Wahnsinn" selber an und lasst euch vom Fieber anstecken. Ich habe ein kurzes Video gedreht. So läuft das dann 90 Minuten am Stück.

Ein bisschen Spaß muss sein: Rugby als Business-Event
In Midrand habe ich gestern und heute die Organisation unseres Kundenevents im Orlando Stadium in Soweto unterstützt. Am Samstag schickt die T-Systems zum Ausbau und zur Pflege von Kundenbeziehungen – okay, sicherlich auch ein bisschen Spaß dabei – eine ausgewählte Gruppe aus Managern mit externen Partnern zum Rugby-Finale der Super-14-Saison.

Viel Fragen sind zu klären
Das bedeutet für unser Marketingteam vor allem koordinatorische Aufgaben und Anfragen, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen. Wie viele Soft-Drinks, Bier und Wein sind auf Lager? Reicht der Vorrat an Snacks, oder muss die Cafeteria noch eine Bestellung aufgeben? Bereiten wir kleine Aufmerksamkeiten vor? Welche Vorlieben haben die Gäste? Kann die Sitzplatzordnung im Stadion noch spontan variiert werden? Ist der Transport inklusive Parktickets geregelt? Wie gestalten wir den Empfang bei der T-Systems vor der Abfahrt zum Stadion? Sind die wichtigsten Geschäftspartner eingeladen?

Und das ist vermutlich noch die kritischste und sehr hart umkämpfte Entscheidung, denn wie und wer beurteilt die Bedeutung und das Potenzial einer bestimmten Kundenbeziehung? Zumal auf einmal jeder Manager den bedeutendsten Kunden betreut. Was das angeht, habe ich bisher jedenfalls schon die ein oder andere Meinungsverschiedenheitmitbekommen. Und was im Folgeschritt für mich persönlich wichtig ist: gelernt zu haben, wie wir gemeinsam zu einer Lösung kommen.

Arbeiten am Zweitstandort in Midrand (8. Juni)
Für mein Change-Management-Projekt habe ich mich im zweiten Gebäudekomplex der T-Systems umgesehen. Die T-Systems hat mit der Übernahme des ehemaligen Staatsunternehmen Arivia einerseits seinen IT-Outsourcing-Marktanteil gesteigert und durch Arivias Kundenstruktur enorme Kompetenz im öffentlichen Sektor erworben. Andererseits gilt es nun, 1.200 "Beamte" in ein globales Unternehmen zu integrieren. Und genau diesen für beide Seiten auch schmerzhaften Prozess bekomme ich zurzeit mit.

Wie es in den Köpfen der Mitarbeiter aussieht, kann ich nur schwer beurteilen. Trotzdem spitze ich natürlich die Ohren. Dabei wird schnell klar, dass vor allem die Ex-Arivia-Mitarbeiter mit der neuen Taktzahl ihre Probleme haben. Über Gründe will ich nur spekulieren. Aber ich ordne die Kommentare meiner Kollegen so ein, dass bei einem Integrationsprozess dieser verschiedenen Firmenstrukturen und –kulturen die Ansprüche der neuen Führungscrew zu Arbeitseinsatz und Qualität für den Ein oder Anderen zu hoch sind.

Drei Kilometer Luftlinie und solche Unterschiede
Offensichtlicher sind allerdings die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen im Vergleich zwischen dem T-Systems-Hautpsitz und der neuen Zweigstelle in drei Kilometern Luftlinie.

Im ehemaligen Arivia-Gebäude sieht es nämlich eher so aus: Kantine? Fehlanzeige! Videokonferenzsystem? Wurde am Freitag eingeweiht. Schreibtische und Arbeitsplätze? Altes Holz, dunkle Teppichböden und fehlende Steckdosen. Und die Krönung: Jeder Gang ist durch Gitter abgesperrt, eine angenehme Arbeitsatmosphäre stelle ich mir anders vor. Dass es besser geht, zeigt die T-Systems mit ihrem Hauptsitz im International Business Gateway. Ich bin jedenfalls froh, im "neuen" Gebäude zu arbeiten und in den Genuss der Vorzüge eines westlichen Standards entsprechenden Büros zu kommen.


Im nächsten Monat gibt es weitere Auszüge aus dem Praktikum aus Südafrika.

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Erfahrungsbericht (Deutsche Telekom):
Führung durch die Zukunft

Montag, den 31. Mai 2010
Erfahrungs- bericht

Beim City Group Bonn-Event "T-Gallery" der Deutschen Telekom drehte sich einen Nachmittag lang alles um die Technik von morgen – für zu Hause, bei der Arbeit und für unterwegs. Dabei traf e-fellows.net-Stipendiat Christian auf die Unternehmensvertreter der Telekom und warf einen Blick auf die technischen Zukunftsvisionen des Konzerns. Innovationen, von denen bereits jetzt einige von der Regierung eingesetzt werden.

Titel und Thema der Veranstaltung
T-Gallery: Show-Room-Führung durch die "Technik von morgen" mit der Deutschen Telekom

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
23. April 2010 in der Konzernzentrale der Deutschen Telekom in Bonn

e-fellow Christian Conrade-fellows.net-Stipendiat Christian (25) promoviert in Jura an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Der begeisterte Sportler und Hundeliebhaber ist ehrenamtliches Mitglied im Leo Club Ahrtal und schreibt seine Dissertation im Zivilrecht.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Begrüßt wurden wir durch Ute Neher und Stefan Mayer (Personalmarketing-Experten im Recruiting & Talent Service) sowie Marc-Stefan Brodbeck (Leiter Recruiting & Talent Service).

T-Gallery-Gruppenfoto [Bildquelle: Deutsche Telekom]
T-Gallery-Gruppenfoto
[Bildquelle: Deutsche Telekom]

Ein Einblick in die Technik von morgen
Nach der Begrüßung fuhren wir mit einem sehr leisen und eleganten Aufzug in die futuristische "T-Gallery". Philipp Thesen (Team T-Gallery) begrüßte uns, während man uns verschiedene Erfrischungen reichte. Danach begann eine Führung durch "unsere" Zukunft – aufgeteilt in "zu Hause", "bei der Arbeit" und "Unterwegs".

Hier präsentierte man uns technische Lösungen, die auf der Basis der Zukunftsvisionen der Telekom-Ingenieure entwickelt wurden. So zeigte man uns einen Beamer, über den ein "TV-Rahmen" an die Wand geworfen wird. In diesem "Rahmen" kann das gesamte "Home-Entertainment" abgerufen werden.

Ziel dieser technischen Lösungen ist es, die Kunden bei den Herausfordungen des Alltags in der Zukunft zu unterstützen oder direkte Lösungen anzubieten. Bereits jetzt garantieren einige Innovationen die Sicherheit unserer Regierung – wie zum Beispiel das "Kanzler-Handy", das wir begutachten durften.

Gemeinsames Abendessen [Bildquelle: Deutsche Telekom]
Gemeinsames Abendessen
[Bildquelle: Deutsche Telekom]

Fünf-Gänge-Menü mit Blick auf den Rhein
Nach diesem Einblick in die "Technik von morgen" fuhren wir in ein Restaurant mit wunderbarem Blick auf den Rhein. Hier erwartete uns ein köstliches Fünf-Gänge-Menü. Dabei bot sich die Gelegenheit, die Personaler als "Alltagsmenschen" kennen zu lernen und mit ihnen über eine Zukunft bei der Telekom und den Tochterunternehmen zu sprechen.

Ein futuristischer Nachmittag geht zu Ende – Mein persönliches Fazit
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass ein informativer und interessanter "Nachmittag der Zukunft" mit einem gelungenen Abend endete. Auf diesem Wege möchten wir, die gesamte e-fellows.net-City Group Bonn, uns erneut bei der Deutschen Telekom für die Möglichkeit bedanken, das Unternehmen auf diesem Wege besser kennen zu lernen!

Community & Blog, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Erfahrungsbericht (Deutsche Telekom):
Allein unter Technikern

Freitag, den 9. April 2010
Erfahrungs- bericht

Einen Einblick in die Deutsche Telekom erhielt
e-fellows.net-Stipendiatin Kirsten bei der Veran-
staltung "Technology meets Talent" am 25. Februar 2010 in Berlin. Zu dem Event kamen mehr als 270 Teilnehmer. Anfangs war Kirsten überrascht über ihren Exoten-Status als Studentin der Betriebs-
wirtschaftslehre. In der Gruppenarbeit mit Technikern, Grafikern und Informatikern kamen ihre Kenntnisse dann aber gut an.

e-fellow Kirstene-fellows.net-Stipendiatin Kirsten (23) studiert Wirtschaftswissenschaften an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bei der Telekom-Veranstaltung "Technology meets Talent" lernte sie, was ein Bar Camp ist und welches Potential Web-Applikationen in sich bergen.

Titel und Thema der Veranstaltung
"Technology meets Talent", eine Veranstaltung der Deutschen Telekom. Im Mittelpunkt stand dabei der Open-Innovation-Ansatz.

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
25. Februar 2010 in Berlin von 9.00 bis 22.00 Uhr

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Mehr als 270 Teilnehmer (rund 150 Studenten, 30 Professoren, 25 freie Entwickler und 70 Fachexperten sowie zahlreiche Unternehmens-
vertreter), darunter Thomas Aidan Curran (Mitglied des Product Leadership Team / Technology - Products & Innovation bei der Telekom), Peter Möckel (Leiter der Telekom Laboratories), Thomas Sattelberger (Vorstand Personal Deutsche Telekom), Richard Seibt (Vorstand der Open Source Business Foundation), Ossi Urchs (Webguru) und Sanjay Sauldie (Internetexperte, CEO iroi.de).

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Meine Begeisterung für die Deutsche Telekom entdeckte ich vor etwa einem Jahr bei einem Praktikum im Corporate Development. In dieser Zeit habe ich keinesfalls einen "verstaubten Beamtenladen" kennengelernt, sondern ein Unternehmen, das vor Ideen sprüht, neue Wege gehen will und flache Hierarchien hat. Als ich von der Reihe "Technology meets Talent" in Berlin hörte, interessierte mich der Innovationsgedanke. Ich wollte wissen, wie ein großer Konzern wie die Telekom neue Ideen generiert und vor allem, wo uns die Technik von morgen hinbringen wird. Eigentlich konnte ich mir weder unter einem "Bar Camp" noch unter dem "Open-Innovation-Ansatz" viel vorstellen, aber genau das sollte sich in Berlin ändern.

Kontakte knüpfen mit "Poken"
Zusammen mit über 150 Studenten aus ganz Deutschland traf ich am Morgen in der Hauptstadtpräsenz der Deutschen Telekom ein und erhielt einen sogenannten "Poken". Dieses winzige elektronische Gerät diente uns den ganzen Tag über als elektronische Visitenkarte, mit dessen Hilfe wir unsere Kontaktdaten mit anderen Teilnehmern durch einfaches Aneinanderhalten austauschen konnten. Schon das begeisterte mich, bevor die eigentliche Veranstaltung überhaupt begann.

Der Webguru Ossi Urchs führte durch das Morgen-Programm. Dieses umfasste unterhaltsame und spannende Vorträge von Thomas Aidan Curran über den Open-Innovation-Gedanken bei der Telekom und von Sanjay Sauldie, der uns unsere persönlichen Karrierechancen des Web 2.0 aufzeigte.

BWLerin mit Exoten-Status
Auch für unser leibliches Wohl war bestens gesorgt. Gleich in der ersten Kaffeepause musste ich feststellen, dass ich als BWLerin bei dieser Veranstaltung eine wahre Exotin unter Technikern, Grafikern und Informatikern war. Dass dies jedoch auch einen Vorteil hatte, zeigte sich vor allem in den anschließenden Bar Camps. Während die meisten Teilnehmer bereits an einer solchen freien Diskussionsrunde teilgenommen hatten, wusste ich noch gar nicht, was mich erwartete. Schnell wurde ich jedoch in den Bann gezogen und war begeistert: Wir als Studenten konnten unsere eigenen Visionen, Ideen oder Projekte einem professionellen Publikum vorstellen, die sodann in Kleingruppen diskutiert und verfeinert wurden.

Ich lernte viel über die neuesten Technologien und stellte vor allem fest, welches Potential Web-Applikationen oder auch das Internet noch bieten. Unter all den technisch-geprägten Denkern war meine betriebswirtschaftliche Sichtweise letztlich sehr gefragt und ich merkte, welche Ideen wir durch unsere unterschiedlichen Sichtweisen auf einmal entwickelten. Diese Ideenlandschaft lobte zum Abschluss auch Thomas Sattelberger und sprach über die Veränderungen, die die Deutsche Telekom gehen möchte. Am Abend konnten wir bei einem gemütlichen Get-together die Telekom darüber hinaus als möglichen Arbeitgeber kennenlernen.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Rückblickend war es eine vielseitige und spannende Veranstaltung. Neben vielen neuen Ideen und Denkanstößen habe ich auch zahlreiche neue Kontakte geknüpft. Vor allem lernte ich nicht nur Unternehmens-
vertreter kennen, sondern auch innovative Köpfe aus Bereichen, mit denen ich normalerweise nur selten in Kontakt komme. Besonders gut hat mir gefallen, dass es kein reines Recruiting-Event war und ich als Teilnehmerin somit nicht ständig unter Beobachtung stand. Vielmehr konnte ich die Ideen und das Potential dieses Tages mitnehmen, was für mich persönlich sehr bereichernd war.

Ich kann diese Veranstaltung jedem empfehlen, der sich für das Potential des Web 2.0 interessiert und der in ungezwungener Atmosphäre die Telekom als ein innovatives Vorreiterunternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche kennenlernen möchte.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Erfahrungsbericht (Telekom):
Unternehmenskultur und IT-Luft schnuppern

Donnerstag, den 25. März 2010
Erfahrungs- bericht

Vernetztes Leben und Arbeiten – das war das Motto des diesjährigen Messeauftrittes der Telekom auf der CeBIT. Was genau dahinter steckt, konnten 50 e-fellows.net-Stipendiaten am 2. März auf der CeBIT erleben . Dort stand Thomas Sattelberger, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom, Rede und Antwort zu Fragen rund um den Berufseinstieg und die Unternehmenskultur der Telekom. Und räumte gleich mit einigen Vorurteilen über den Konzern auf.

e-fellow Sinae-fellows.net-Stipendiatin Sina (22) macht gerade ihren Master in BWL an der Uni Magdeburg. Auf der CeBIT konnte sie den Personalvorstand der Deutschen Telekom mit Fragen löchern. Außerdem war die Messe der perfekte Ort, um ihrer Neugier auf Technik und IT freien Lauf zu lassen.

Titel und Thema der Veranstaltung
Mit der Telekom zur CeBIT: Roundtable-Gespräch mit Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, und anschließende Guided Tour auf dem Telekom-Stand auf der CeBIT.

Ort und Zeit der Veranstaltung
2. März, 11 bis 15 Uhr auf der CeBIT in Hannover

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Thomas Sattelberger und ungefähr 50 e-fellows

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Mich interessieren besonders innovative Lösungen an der Schnittstelle zwischen BWL und IT. Deswegen wollte ich mehr über aktuelle Trends in der Informationstechnologie und Telekommunikation erfahren. Außerdem war ich gespannt darauf, die Produkte, Innovationen und die Unternehmenskultur der Deutschen Telekom AG besser kennenzulernen. Der Tag auf der CeBIT bot eine gute Möglichkeit dazu.

Den Personalvorstand mit Fragen löchern
Den ersten Programmpunkt bildete der Roundtable mit Thomas Sattelberger, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. In einer lebhaften Diskussion stellte er sich den vielen Fragen, die den e-fellows zur Telekom unter den Nägeln brannten: Wie steht es um die Innovationsfähigkeit des Unternehmens? Wie werden weibliche Führungskräfte gefördert? Welche Voraussetzungen muss man für den Einstieg bei der Telekom mitbringen? Thomas Sattelberger war sehr ehrlich und zeigte mitunter auch Schwachstellen des Konzerns auf. Gleichzeitig räumte er aber unmissverständlich mit vielfach vorherrschenden Vorurteilen auf, wie zum Beispiel, dass es sich bei der Telekom um einen eingefahrenen Behördenapparat handle.

IT zum Anfassen
Nach der Diskussionsrunde konnten die e-fellows am Messestand der Telekom erfahren, an welchen Produkten und Services das Unternehmen feilt. Besonders eindrucksvoll fand ich die iPhone-Apps für Autos, die etwa das Abrufen und Beantworten von E-Mails beim Fahren ermöglichen, aber auch neuartige TelePresence-Meeting-Lösungen oder Green-IT-Projekte zur nachhaltigeren Gestaltung von Prozessen.

Mein Fazit
Der Besuch der CeBIT war für mich ein voller Erfolg. Ich konnte viele Eindrücke mit nach Hause nehmen. Außerdem habe ich jetzt ein besseres Bild von der Unternehmenskultur der Telekom. Nicht zuletzt trugen auch die gute Organisation des Events sowie die Authentizität von Herrn Sattelberger dazu bei, dass ich diesen Tag wohl nicht so schnell vergessen werde. Ich kann anderen e-fellows mit Technologieaffinität und Interesse an der Telekom die Teilnahme an diesem Event nur empfehlen.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
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Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 9: Diana König, Deutsche Telekom

Dienstag, den 2. Dezember 2008
Regina

Diana König ist bei der Deutschen Telekom für das Personalmarketing zuständig. Das würde sie bestimmt auch gerne beim Münsteraner Tatort machen. Dann würde sie endlich Jan Josef Liefers treffen. Vielleicht würde er sich ja bei ihrer anstehenden Motorradtour durch Norwegen mit auf die Maschine setzen.

>>Teil 9 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Wie sind Sie eigentlich zu Ihrem Unternehmen gekommen?
Bis 1999 habe ich bei der Deutschen Telekom eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Im Anschluss rief noch einmal die große weite Welt, so dass ich ein Studium in Kommunikationswissen- schaft begonnen und 2004 beendet habe. Dass ich nach dem Abschluss die Möglichkeit bekam, wieder bei der Deutschen Telekom einzusteigen, war natürlich klasse. Hier hat man einfach unendlich viele Möglichkeiten, sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln.

Was machen Sie in Ihrem Unternehmen?
Bei der Deutschen Telekom bin ich verantwortlich für das Personalmarketing. Das beinhaltet die Themen Employer Branding, Hochschulmarketing sowie Konzeption und Organisation von Events und HR-Messen.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit in Ihrem jetzigen Unternehmen gemacht?
Während meines Studiums an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster habe ich mich auf Marktkommunikation und Werbung spezialisiert. Dazu passend habe ich mehrere Praktika bei einem Marktforschungsinstitut in Nürnberg und New York absolviert, wo künftige TV-Kampagnen oder Anzeigenkampagnen auf ihre Attraktivität und Markenpassung getestet wurden. Diese Erfahrung hilft mir heute, kreative Ansätze, zum Beispiel für einen Arbeitgeberauftritt, objektiv zu beurteilen.

Welche Hobbys haben Sie? Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Ich gehe ich ab und an klettern, wandern oder eben ins Fitnessstudio. Außerdem nutze ich sonnige Wochenenden gerne für eine Motorrad-Tour durch die Eifel.

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Gerne würde ich mit Jan Josef Liefers über den Münsteraner Tatort und seine Charaktere philosophieren.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Ich möchte unbedingt noch einige größere Motorradtouren unternehmen. Nachdem ich in den letzten Jahren Deutschland von Süd bis Nord und Südfrankreich durchquert habe, soll es demnächst nach Norwegen gehen.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Am wichtigsten ist, dass der Bewerber authentisch bleibt – auch in Stresssituationen. In eventuellen fachlichen Diskussionen sollte der Bewerber zu seinem Standpunkt stehen und ihn verteidigen.