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Aktiv im Web 2.0: Die Unternehmen öffnen ihre Türen für deine Fragen

Donnerstag, den 5. August 2010
Melanie

"Wir sind da, wo auch unsere Zielgruppe ist." Deswegen tummeln sich viele Unternehmen in Social Networks, twittern und veröffentlichen Videos bei Youtube. Aber was versprechen sie sich davon, und wie soll man sich eigentlich als Student verhalten? Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst.

Direkt mit den Mitarbeitern und Personalern eines Unternehmens in Verbindung stehen – das war früher nicht leicht. Glück hatte, wer jemanden kannte, der jemanden kannte, den man fragen konnte. Dank interaktivem Netz tummeln sich nun aber einige Unternehmen in der e-fellows.net community, bei Facebook & Co. Sie können so mit der Zielgruppe direkt in Kontakt treten.

Für dich sehr wertvoll: Du bekommst Informationen über das Unternehmen direkt von der Quelle – wie ist die Unternehmenskultur, welches Gehalt kannst du erwarten, welche Aufgaben haben die Mitarbeiter, gibt es Weiterbildung? Das ist ganz klar auch ein Vorteil für Unternehmen, die in der Beliebtheitsskala nicht immer ganz oben auftauchen, wie Sven Kollmenter von der Telekom sagt: "Wir wissen, dass die Telekom noch nicht in allen Zielgruppen ein Top-Image hat. Wir wissen aber auch: Sobald Menschen mit uns in Kontakt treten und uns kennenlernen, finden sie uns richtig gut."

Und was treiben Unternehmen im Internet?
Die Allianz hat beispielsweise "Kai", einen Avatar, der in mehreren Social Networks die Allianz "vertritt". Ihn kannst du direkt zum Unternehmen fragen, zum Beispiel was man dort im Vertrieb macht. Außerdem führt Kai die User auf dem Videoportal www.spannende-jobs.de durch die Allianz-Welt. Bertelsmann pflegt unter anderem seinen eigenen Youtube-Kanal. In diesen Videos berichten auch schon mal Praktikanten, was sie im Konzern machen. Die Telekom twitterte kürzlich live von ihrer Campus-Tour; täglich konnte man mitlesen, an welcher Uni der Bus Halt machte und was vor Ort passierte. Accenture hat bei Xing ein Unternehmensprofil und veröffentlicht dort regelmäßig Updates über Studien, offene Stellen oder Beratungsprojekte. Und wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie ein IT-Berater Innovationen auf den Weg bringt, fragst du direkt in der e-fellows.net community nach.

Es gibt keine irrelevanten Fragen
Die Unternehmen sind aktiv, aber wie verhalte ich mich als Student oder Bewerber? Wenn ich zu locker / zu kritisch / zu seriös rüberkomme, bin ich dann disqualifiziert? Nein, sagen unisono die Unternehmen. Die Allianz fordert sogar gezielt kritisches Feedback. "Solche Rückmeldungen von der 'Basis' sind für unsere Arbeit ja ganz entscheidend", sagt Dominik Hahn aus dem Personalmarketing der Allianz. "Im Endeffekt ist das kein großer Unterschied zum Berufsleben. Auch da befindet man sich in einem steten, fachlichen Austausch.

Dass dabei jeder Gesprächspartner freundlich bleibt, ist auch klar. Judith Charles von Bertelsmann ermuntert e-fellows und Facebook-Friends ebenfalls: "Irrelevante Fragen gibt es für uns nicht. Und kritische Fragen legen wir auch nicht negativ aus. Konkrete Fragen zeigen schlussendlich ja, dass sich die Person auch intensiv mit einem Unternehmen befasst."

Dialog, Dialog, Dialog und Offenheit
Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst. Leider werden viele bei Unternehmen zu passiven Mitlesern. Dabei ist das gar nicht nötig, denn die Unternehmen wünschen sich Kommunikation in beide Richtungen. "Für uns sind Offenheit und ein konstruktiver Dialog sehr wichtig", sagt Sven Kollmenter. "Wir freuen uns über jedes Feedback." Auch Accenture ermuntert dich, deine Interessen offen anzusprechen. Dass du dabei nicht beleidigend wirst, ist ja klar.

Die Allianz hat ebenfalls Erfahrungen mit negativen Fragen: "Es gab ja schon die ein oder andere Situation in der Community, in der wir uns den eher negativen Bewertungen einzelner User gestellt haben", sagt Dominik Hahn. "Wir versuchen immer, objektiv zu bleiben und dazu beizutragen, die Sachlage aufzuklären." Auch Sven Kollmenter von der Telekom ist "froh darüber, wenn kritische Themen mit uns statt über uns diskutiert werden. Denn nur so haben wir eine Chance, einen konstruktiven Dialog zu führen und möglichst eine gute Lösung zu finden."

Dialog ja, aber wo?
Zum Beispiel im Fragen- &Antworten-Tool in der Community oder in den Inside-Gruppen der Unternehmen

Keinen Bock auf Unternehmenspräsenz in Social Networks
Immer wieder regt sich Kritik an der Omnipräsenz der Unternehmen in Social Networks. Das Schöne ist aber: Wenn du keine Lust hast, musst du dich nicht mit den Unternehmen auseinandersetzen. "Wir kontaktieren nicht wahllos irgendwelche User, sondern aktiv nur diejenigen, die auch an einem Event von uns teilgenommen haben", sagt Judith Charles. "Wer aber kein "Fan" von uns werden will, muss nicht. Wir sehen unsere Social-Media-Aktivität als ein Angebot und nicht als ein Instrument, dass wir in der Zielgruppe verkaufen wollen."

Auch die Telekom beweist "Fingerspitzengefühl und versucht, als Unternehmen Grenzen zu finden und sich nur auf Plattformen zu bewegen, wo dies auch erwünscht ist." Accenture betont: "Wer sich genervt fühlt, kann uns unbeachtet lassen. Wir haben offene Türen, klingeln allerdings selten an Türen der weniger Interessierten.

Die Facebook-Seiten der e-fellows.net-Partnerunternehmen:

Allianz, Accenture, Bertelsmann, Telekom

Expertenforum – der Straßenfeger in der e-fellows.net community
Eine ganz besondere Form der Kommunikation ermöglichen die Expertenforen. Das zeigen die rege Beteiligung der Stipendiaten und Alumni – und die Aussagen der Unternehmen: Die Telekom und Bertelsmann heben beide die Foren besonders hervor. In den Expertenforen verdichtet sich, was die Community insgesamt auszeichnet: Stipendiaten können mögliche Arbeitgeber kennenlernen, mit ihnen in Kontakt treten und sich über die Einstiegsprogramme informieren. Außerdem bekommst du Informationen, die genau auf dich abgestimmt sind, dein "Fall" wird diskutiert.

"75 Prozent der Mitglieder sind für uns interessant"
75 Prozent – eine beachtliche Zahl. Diese nennt Judith Charles von Bertelsmann, wenn sie die Stipendiaten in der Community beschreibt. Denn "e-fellows.net ist etwas Besonderes. Drei Viertel der Stipendiaten sind für uns als Zielgruppe interessant, das ist bei Facebook nicht so."

Auch Sven Kollmenter ist überzeugt, über die Community "mit hochqualifizierten und ehrgeizigen Menschen in den Dialog" kommen zu können. Nicole Büchner von Accenture hebt hervor, dass auch sie als Unternehmensvertreter eine Beitrag leisten will zum regen Austausch: "Wir freuen uns, wenn Studenten mit uns kommunizieren."

Erfahrungsbericht (Allianz):
Mit guter Verhandlungstaktik zum Ziel

Donnerstag, den 22. April 2010
Erfahrungs- bericht

Was haben der Vertreter eines Pharma-Unternehmens, ein sturer Vermieter und ein eigenwilliger Autoverkäufer gemeinsam? Sie alle sind Rollenspiel-Charaktere in einem Seminar zur Verhandlungsführung der Allianz. Am 24. und 25. März 2010 besuchte e-fellow Stefan mit elf weiteren Stipendiaten das Seminar am Berliner Sitz der Allianz.

Eine erfolgreiche Verhandlung – für viele klingt das einfacher, als es in Wirklichkeit ist. Um künftige Fehler zu vermeiden und um das Geschick für weitere Verhandlungen an der Uni oder im Job zu perfektionieren, trafen wir, zwölf e-fellows.net-Stipendiaten aus ganz Deutschland, uns in Berlin. Zwei Tage lang feilten wir an unserer Verhandlungstaktik. Professionell begleitet von Ralf Hilscher, Referent für Personalentwicklung bei der Allianz, und der Psychologin Elfriede Schallert erfuhren wir zunächst die Grundzüge in theoretischer Form anhand des Harvard-Modells.

e-fellow Stefane-fellows.net-Stipendiat Stefan (27) promoviert in Wirtschaftswissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Der begeisterte Mountain-Biker und Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung schreibt seine Dissertation über die Auswanderungsneigung von Studierenden in höheren Semestern und Hochschul-
absolventen in Deutschland.

Verhandlung – verschiedene Arten mit nur einem Ziel
Nach der Vorstellungsrunde bekamen wir einen ausführlichen Einblick in die verschiedenen Verhandlungsstile – von weich und hart über kompromissorientiert bis sachbezogen. Hier hatten wir die Möglichkeit, unsere eigenen Verhandlungsstile zu analysieren und zu vergleichen. Dies war gar nicht so einfach, da wir bei bisherigen Verhandlungssituationen ja gar keinen Stil bewusst angewendet hatten.

Keine Verhandlung ohne Praxis
Da Verhandeln mit vollem Magen nicht sinnvoll ist und eher träge macht, bot uns die Allianz am ersten Tag nach dem Mittagessen zunächst eine rund einstündige Kunstführung durch das Haus an. Im Anschluss widmeten wir uns wieder dem eigentlichen Thema.

Verhandeln ist wie Autofahren. Ohne Übung ist die beste Theorie gar nichts wert. Daher gab es für uns recht schnell die Möglichkeit, das theoretische Wissen in einem ersten Rollenspiel anzuwenden.

In dem Spiel ging es um Vertreter zweier konkurrierender Pharmafirmen, die an dem gleichen Rohstoff interessiert sind. Nach kurzer Vorbereitung trafen sich jeweils zwei Teilnehmer zur imaginären Verhandlung, wobei die Diskussion von einem Mentor aus dem Kreis der Teilnehmer beobachtet und später kommentiert wurde. Interessant war zu sehen, dass das eigentliche Ziel der Verhandlung dabei gar nicht erreicht wurde.

Vom sturen Vermieter bis zum eigenwilligen Oldtimer-Verkäufer
Auch am zweiten Tag hatten wir die Möglichkeit, die verschiedenen Verhandlungsstile in Rollenspielen einzusetzen. Besonders interessant war ein Verhandlungsgespräch von vier Vorgesetzen, die für ihre jeweiligen Mitarbeiter einen möglichst großen Anteil an einer Bonuszahlung aushandeln wollten. Weiter ging es mit einer imaginären Verhandlung mit einem sturen Vermieter, dem die Forderungen des Mieters zunächst nicht einleuchten wollten.

Lehrreich waren bei beiden Rollenspielen die Beobachtung des Verhandlungsfortlaufes und die Anwendung der erlernten Verhandlungsstile. Nach jedem Rollenspiel gab es eine Einschätzung von Ralf Hilscher und Elfriede Schallert.

Ein abschließendes Rollenspiel brachte einen verschuldeten Oldtimer-Verkäufer und einen vernarrten Autoliebhaber an einen gemeinsamen Tisch – diesmal begleitet von jeweils einem Mentor. Obwohl die individuelle Interessenslage von vornherein klar war, machte es mir persönlich als Mentor des interessierten Käufers großen Spaß, die Diskussion, die eingesetzten Verhandlungsstile sowie die Körpersprache der Verhandlungsteilnehmer zu analysieren.

Mein Fazit: Daumen hoch!
Überzeugende Verhandlungsführung kann man nie genug lernen. Immer wieder tauchen im täglichen Leben Situationen auf, die ein gutes Verhandlungsgeschick erfordern. Gerade die Rollenspiele haben den anderen Teilnehmern und mir sehr gut gezeigt, wie man selbst in verschiedenen Situationen reagiert.

Besonders gefallen hat mir, dass wir in verschiedene Rollen "schlüpfen" konnten und so verschiedene Sichtweisen und Interessenslagen einnehmen und verteidigen mussten. Zwei sehr interessante und lehrreiche Tage in einer motivierten Gruppe, das Ganze umrahmt von einer guten Organisation durch die Allianz und e-fellows.net. Mein Fazit: Daumen senkrecht hoch und gerne wieder!

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 12: Kai von der Allianz

Freitag, den 5. Juni 2009
Nikolaus

Kai von der Allianz hat jede Menge zu tun: In seiner 168-Stunden-Woche spielt er Wahrsager für die Märkte von morgen, besucht die Formel 1 und betreibt seinen eigenen Videostream. Ab sofort ist er für euch auch in der Community aktiv. Wie er das schafft? Mit jeder Menge Kaffee – dabei ist er erst eineinhalb Jahre alt.

>>Teil 12 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<
foto-avatar-kaiKai, seit wann gibt es dich und wessen Idee warst du?
Seit wann es mich gibt? Du hast Glück, dass ich ein Mann bin. Dem kann man so eine Frage ja stellen. Mal im Ernst: Als Idee gibt es mich schon ziemlich lange, seit zirka eineinhalb Jahren. Lebendig wurde ich dann aber erst im März 2009. Da begann meine große Karriere im "Karrierebiz" auf www.spannende-jobs.de.

Meine Eltern arbeiten bei Ogilvy, einer PR- und Werbeagentur, und im Personalmarketing der Allianz. Bei meinem Dad im Personalmarketing habe ich noch immer ein eigenes Zimmer, auch wenn ich eigentlich schon erwachsen bin. Das ist zwar ab und zu nervig für mich – du weißt ja wie Eltern so sein können – aber praktisch für alle, die mir hier auf e-fellows.net Fragen stellen. Denn ich habe einen direkten Draht zu den Experten, wenn es zum Beispiel um Einstiegsmöglichkeiten und -programme bei der Allianz geht.

Welche Aufgaben hast du bei der Allianz?
Bei der Allianz übe ich eine Doppelfunktion aus.

Auf unserem neuen Videoportal www.spannende-jobs.de arbeite ich als Moderator und Guide. Ich führe dort in die einzelnen Themenbereiche meiner Kolleginnen und Kollegen bei der Allianz ein und stelle den Kontakt zwischen ihnen und den Usern per Videostream her. Klingt cool, oder? Aber denk daran: Ich mache den Job 24/7 – 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche. Ich sag mal, Kaffee macht’s möglich! ;-)

Außerdem bin ich seit neuestem in der e-fellows.net Community für die Allianz aktiv. Ich stelle also ein Bindeglied zwischen dem Personalmarketing der Allianz und den e-fellows dar, die sich für das Unternehmen interessieren.

Hast du auch Hobbys?
Na klar! Besonders interessiere ich mich für alle Varianten von Kaffee: Café latte, Capuccino, Latte Macchiato, Kännchen Kaffee – ja, sogar die Kaffeeflecken auf meinem Schreibtisch. Und wenn ich mal nicht trinke, also Kaffee, bin ich modisch unterwegs beim Shoppen von Business-Klamotten, schaue mir Formel-1-Rennen an, versuche die Märkte von morgen vorherzusehen oder gehe neue Wege. Und damit meine ich nicht Spazierengehen!

Was war dein schönstes Erlebnis mit dem Internet?
Da fallen mir spontan zwei Sachen ein: Zum einen finde ich es klasse, dass man heute durch das Internet mehr über potentielle Arbeitgeber und mögliche Berufe herausfinden kann als früher, und das auch noch blitzschnell. Unter einem "Research-Analysten" und seiner Arbeit konnte ich mir zum Beispiel nichts Konkretes vorstellen. Das Video auf unserem Portal veranschaulicht aber sehr gut dessen täglich' Brot. Zum anderen ist es natürlich cool, in die verdutzten Gesichter der User zu schauen. Ja, die kann ich sehen! Ab und zu muss ich sogar gegen die Monitorscheibe klopfen, damit sie endlich weiterklicken und mir nicht dauernd beim Kaffeetrinken zugucken.

Wie gefällt dir die Community? Kennst du schon ein paar e-fellows?
Ich bin ja erst ein paar Tage dabei, aber ich muss sagen, hier fühle ich mich wohl. Ich meine, wer mich schon mal live auf www.spannende-jobs.de erlebt hat, weiß, dass ich ein sehr gesprächiger und kontaktfreudiger Mensch bin. Insofern ist so ein Portal für mich genau das Richtige :-) . Ich habe auch schon die Inside-Allianz-Gruppe entdeckt und bin sofort beigetreten. Ich habe gemerkt, dass sich einige meiner "Mitbewohner" aus dem Allianz-Personalmarketing hier herumtreiben, zum Beispiel Ralf Hilscher und Claudia Lieske. Ich bin natürlich immer auf der Suche nach neuen Kontakten, die sich für die Allianz als Unternehmen und Arbeitgeber interessieren. Sprecht mich also einfach an!

Hast du Tipps für e-fellows, die auf der Suche nach einem spannenden Job sind?
Ich bin ja an sich kein Regelfanatiker, sondern sehr offen, kommunikativ und umgänglich, aber um deine Frage zu beantworten, muss ich trotzdem ein paar Regeln aufstellen:

1. Seid grundsätzlich offen und interessiert und hinterfragt die eigenen Vorurteile. Zum Beispiel denken viele, bei einem Versicherer und Finanzdiensleister zu arbeiten wäre stinklangweilig.
2. Natürlich immer die Augen in unseren Stellenmärkten auf www.perspektiven.allianz.de offen halten!
3. Und last but not least: Tretet mit mir auf e-fellows.net in Kontakt und stellt eure Fragen. So gewinnt ihr einen guten Einblick in die Arbeitswelt der Allianz und die Einstiegsmöglichkeiten.

So, hast du noch weitere Fragen? Nein? Gut, dann geh ich mal – Kaffeetrinken oder Arbeiten oder so.


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 8: Dr. Claudia Lieske, Allianz

Donnerstag, den 30. Oktober 2008
Regina

Dr. Claudia Lieske ist gerade schwer beschäftigt. Untertags arbeitet sie bei der Allianz im Personalmarketing und abends schreibt sie sich die Finger wund: Dankeskarten für die Glückwünsche zu ihrer Hochzeit. Und weil ihr das noch nicht genug ist, beantwortet sie deine Fragen zum Einstieg bei der Allianz am 13. November am Karriere-Telefon. Ob sie hinterher einen Urlaub in einem indischen Kloster braucht?

>>Teil 8 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Wie sind Sie eigentlich zur Allianz gekommen?
Ich wollte sehr gerne als Trainee in einem Unternehmen anfangen und bin bei der Recherche auf das Trainee-Programm der Allianz gestoßen, das ich sehr spannend fand.

Welche Aufgaben haben Sie bei der Allianz?
In Personalentwicklung und Personalmarketing betreue ich die Wissenschaftskontakte der Allianz in Deutschland und bin zusammen mit meinen Kollegen für das Hochschulmarketing zuständig.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei der Allianz gemacht?
Im Anschluss an mein BWL-Studium an der LMU München und der ESSEC in Paris war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der LMU bei Prof. Harhoff. Nach der Promotion bin ich zur Allianz gewechselt.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Skifahren, Bergsteigen, Singen, Yoga, Tanzen, Freunde treffen und derzeit Hochzeits-Bedankkarten-Schreiben.

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Jesus

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
In ein Kloster nach Indien reisen zum Yoga und Meditieren.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Natürlich bleiben, offen sein, seine Stärken und Schwächen kennen.


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 2: Ralf Hilscher

Freitag, den 25. April 2008
Elke

Bei der Allianz arbeitet Ralf Hilscher schon seit Ende seiner Schulzeit. Heute ist er im Personalmarketing unter anderem für die Praktikanten zuständig. Mit den Karrierechancen bei der Allianz kennt Ralf Hilscher sich schon deshalb bestens aus, weil er sie selbst konsequent genutzt hat: Vom Abendstudium bis zum Trainee- Programm hat er eine ganze Reihe von Weiterbildungen absolviert. Der Reisebegeisterte konnte dabei sogar ein halbes Jahr lang in Indonesien arbeiten. Vielleicht kommt er dort ja bald wieder vorbei – auf seiner Weltreise.

>>Teil 2 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Ralf Hilscher, Unternehmensvertreter der AllianzWie sind Sie eigentlich zu Ihrem Unternehmen gekommen?
Nach meiner Schulzeit habe ich mir lange überlegt, wie es weiter- gehen soll. Damals war ich der Meinung, bereits zu viele Jahre die Schul- bank gedrückt zu haben. Daher entschloss ich mich, eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Bayerischen Versicherungsbank der Allianz zu machen.

Was machen Sie bei der Allianz?
Derzeit arbeite ich bei der Allianz Deutschland AG im Personalmarketing. Dort bin ich für das Hochschul- marketing, unser Prakti- kantenprogramm und das Praktikantenförderprogramm KIT (Keep in Touch) verantwortlich. Außerdem betreue ich unsere Kooperationen – zum Beispiel mit e-fellows.net oder der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei der Allianz gemacht?
Wie bereits erwähnt, habe ich nach meiner Schulzeit mit einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Allianz begonnen. Danach habe ich mich entschlossen, im Unternehmen zu bleiben. Parallel zu meiner damaligen Tätigkeit in der Kraftfahrtversicherung habe ich ein berufsbegleitendes Abendstudium für Wirtschaftswissenschaften besucht. Anschließend übernahm ich eine Referentenstelle in der IT und konnte mich außerdem in einem mehrmonatigen Weiterbildungsprogramm für eine Führungsaufgabe in der Allianz qualifizieren. Nach erfolgreichem Abschluss stand ich vor der Entscheidung, entweder eine Teamleitung zu übernehmen oder auf einen der wenigen und sehr begehrten Trainee-Plätze in unserem Allianz Förderungsprogramm (AFP) zu wechseln. Da mich das sehr reizte, entschied ich mich für diesen Weg. In den folgenden drei Jahren lernte ich das Unternehmen im Vertrieb, im klassischen Marketing, in der internen Unternehmensberatung und dem Firmengeschäft kennen. Der Höhepunkt meines Programms war ein Auslandsaufenthalt bei der Allianz Life Indonesia in Jakarta: Sechs Monate lang unterstützte ich eines unserer interessanten Strategieprojekte im Inhouse Consulting. Seit Ende des AFP im Jahr 2006 arbeite ich im Referat Personalmarketing.

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Mit einem kleinen Schmunzeln erinnere ich mich immer sehr gerne an meine erste e-fellows.net-Veranstaltung zurück: Zum ersten Mal stand ich als Firmenvertreter vor einer e-fellows-Gruppe. Ich wurde damals mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen und hatte nur eine Woche Einarbeitungszeit, bevor ich dieses Event leitete. Ich hatte den ganzen Tag mit einer gewissen Nervosität zu kämpfen und so kam es, wie es kommen musste: Beim Mittagessen im Mitarbeitercasino der Allianz schüttete ich vor lauter Aufregung einem e-fellows.net-Stipendiaten sein Glas Wasser vom Tablett und – wie der Zufall es wollte – auch noch über seinen gesamten Anzug. Er war aber Gott sei Dank nicht böse auf mich und hat meine Entschuldigung
mit einem Lächeln angenommen.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Als Ausgleich zu meiner Arbeit treibe ich sehr gerne Sport. Vor allem Squash und Radfahren haben es mir angetan. In den kälteren Jahreszeiten verbringe ich meine freie Zeit auch gerne beim Skifahren in den Bergen. Eine weitere große Leidenschaft ist das Lesen. An Regentagen suche ich mir gern ein stilles Plätzchen und verkrieche mich dann stundenlang hinter einem spannenden Buch. Mein letztes Buch war "Princess" von Jean P. Sasson. Darin erhält der Leser auf sehr spannende und interessante Art einen Einblick in die orientalische Kultur, ihre Traditionen, Sitten und Bräuche. Darüber erfährt man sonst nur sehr selten etwas. Besonders angetan hat es mir auch das Reisen. Durch meine Zeit in Asien habe ich diese Kultur lieben gelernt und versuche meinen Urlaub derzeit auch in diesen Regionen zu verbringen. Asien und vor allem Indonesien ist für mich zu einer Art Lebensgefühl geworden und hat mir auf einzigartige und unvergleichliche Weise tolle und unvergessliche Erfahrungen vermittelt.

Welche (lebende oder historische) Person würden Sie gerne treffen?
Auf eine bestimmte Person möchte ich mich da gar nicht festlegen, denn es gibt viele interessante Persönlichkeiten, die ich gerne kennen lernen möchte. Einen Abend würde ich gerne mal mit Barbara Schöneberger verbringen. Ich finde sie charmant, humorvoll, schlagfertig und temperamentvoll. Ein Gespräch mit ihr ist bestimmt ziemlich lustig und abwechslungsreich.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Es gibt viele Dinge, die ich in meinem Leben noch unbedingt machen möchte. Eines davon ist ein schon lang gehegter Traum – eine Weltreise. Die werde ich in diesem Jahr von Juli bis Dezember antreten. Besonders toll finde ich die Flexibilität meines Arbeitgebers und meines Teams, ohne deren Unterstützung dieses Urlaubsprojekt nicht möglich wäre.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Sicherlich schon oft gehört, aber: Bleibt ehrlich und authentisch!