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Erfahrungsbericht (Accenture): Teamplay statt Ellenbogen

Dienstag, den 14. Dezember 2010
Erfahrungs- bericht

Wer Theologie studiert, kann Pfarrer werden – oder Unternehmensberater! So wie e-fellows.net-Alumnus Thomas: Für einen Fallstudien-Wettbewerb von Accenture ließ er seine Diplomarbeit gerne einen Tag lang ruhen. Beim Event "One Day in Management Consulting" knackte er aber nicht nur einen Case, sondern lernte auch wichtige Berater-Regeln wie "Ellenbogen einklappen".

Thomase-fellows.net-Alumnus Thomas (26) hat Theologie an der Uni Heidelberg studiert und spezialisierte sich im Studium auf Wirtschaftsethik. Vom Recruiting-Event "One Day in Management Consulting" nahm er nicht nur einen iPod mit nach Hause, sondern auch überraschende Einsichten in die Beraterbranche.

Titel der Veranstaltung
One Day in Management Consulting

Ort und Datum
22. Oktober 2010 im Accenture-Büro, Kronberg bei Frankfurt am Main

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Ich wollte dem heimischen Bücherberg für die Diplomarbeit vorübergehend entkommen und war neugierig auf die Fallstudie, die Teilnehmer und die Berater. Über Accenture hatte ich bereits im Studium einiges gehört von meinen e-fellows.net-Mentoren. Assessment-Center kannte ich schon aus eigener Erfahrung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und meinem Auslandsjahr in Princeton.

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In der Accenture-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture kontaktieren.

Freitagmorgen, acht Uhr, minus ein Grad. Ich fahre zum Campus Kronberg 1, dem Deutschlandsitz von Accenture, einem der weltweit größten Beratungsunternehmen. Zwei Anzugträger sitzen mit mir im Taxi, ich stelle mich kurz vor, ein Händeschütteln. Heute ist "Office Day", wie es bei Beratern heißt. Während meine ID-Karte am Empfang gedruckt wird, überprüfe ich meinen Krawattenknoten im Spiegel und begrüße die ersten Mitbewerber. Im Konferenzraum angekommen, blicke ich auf eine jahrhundertealte Eiche vorm Fenster, die Skyline von "Mainhattan" in der Ferne. Was passiert jetzt hier in der Zentrale für Deutschland, Österreich und die Schweiz?

Das Eis gebrochen mit Latte Macchiato
Los geht es mit Zuhören: Unternehmen und Teilnehmer stellen sich vor. Das Eis bricht schnell, freut sich Manager Rouven Fuchs. Dann folgt ein Mix unterschiedlicher Gruppenarbeiten, Tests und Präsentationen. Rouven sitzt stets dabei, guckt zu, bringt mir sogar einen Latte Macchiato. Dazwischen gibt es Häppchen, Snacks und Süßes. Die Veranstaltung dauerte von 9 bis 17 Uhr – im Beraterleben wird mein Tag wohl länger dauern, denke ich.

Accenture Fallstudienwettbewerb

Routine: Fehlanzeige
Die Atmosphäre scheint recht locker zu sein, zumindest wirken die meisten Mitbewerber recht entspannt. Einige überspielen ihre Aufregung vielleicht auch. Klar, Routine gibt es in diesem Geschäft kaum, bestätigt Rouven. Die Zusammensetzung von Team und Thema, das "Staffing" wie ich lerne, wird immer wieder anders sein.

Eins ist aber immer angesagt: "Ellenbogen bitte einklappen", rät Personalerin Mischa. Sie fügt die Bitte hinzu, auch an keinen Stuhlbeinen zu sägen. Die Berater wirken auf mich als würden sie diesen Anspruch an Teamwork nicht nur predigen. Sie setzen ihn auch im Berufsalltag um, sagt mir einer der Berater. Das beeindruckt mich.

Jobangebot und iPod in der Tasche
Inhaltlich geht es um Probleme eines fiktiven Versicherungskonzerns. Wir beschäftigen uns vor allem mit diesen Fragen: Durch welche Strategie kann das Unternehmen seine Fluktuation in den Griff bekommen? Wie kann es seinen Gewinn steigern? Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten im Personalwesen? Unterstützt werden wir im Team von erfahrenen Beratern, später auch Partnern von Accenture. Sie halten sich aber im Hintergrund, nicken mit dem Kopf oder runzeln die Stirn. Am Ende des Tages stehen die Sieger des Wettbewerbs um einen iPod touch fest. Gruppe blau gewinnt. Manche haben kommende Woche ein Jobangebot in der Tasche, einige sogar vor ihrem Studienabschluss.

Nicht nur was für BWLer
Was für Backgrounds haben die anderen Bewerber, was studieren sie? Natürlich sind viele BWLer gekommen. Psychologen sind auch einige dabei. Aber auch "Exoten", zumindest einer pro Gruppe. Mit meinem baldigen Theologiediplom fühle ich mich besser aufgehoben als erwartet. Der Berater in meinem Telefoninterview zuvor hat übrigens Wirtschaftspädagogik studiert, sein Chef habe auch im Sozialwesen gearbeitet.

Nach meiner Einschätzung sind 80 Prozent beim Knacken von Cases Menschenverstand, 20 Prozent Fachwissen. Der Frauenanteil war übrigens überraschend hoch, nämlich ziemlich genau die Hälfte.

Accenture Fallstudienwettbewerb

Mein persönliches Fazit
Beim Event "One Day in Management Consulting" habe ich Accenture besser kennengelernt und entdeckt, was hinter dem Begriff "Talent & Organisation Performance" steckt. Besonders spannend fand ich die Lebensläufe der Führungskräfte. Natürlich warben die Mitarbeiter auf der Veranstaltung für das Unternehmen, standen aber auch kritischen Fragen Rede und Antwort. Bei mir waren das zum Beispiel die Begriffe "Work-Life-Balance" und "Teamwork": Was steckt wirklich dahinter? Mir hat gefallen, dass es mehr um Inhalte als um Selbstvermarktung ging. Und ein paar Extras gab es dazu: Notizbücher, eine Laptophülle und einen nagelneuen iPod.

Linktipp: Thomas managt ein Magazin über "Money und Moral".

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (e-fellows.net working): Fünf auf einen Streich

Donnerstag, den 2. Dezember 2010
Erfahrungs- bericht

Tauge ich zum Unternehmensberater? Das fand e-fellows.net-Alumna Regina im persönlichen Gespräch mit erfahrenen Beratern von Accenture, McKinsey und anderen heraus. Beim Event "e-fellows.net working – Einblicke ins Consulting" lernte sie gleich fünf Beratungen kennen. Eigentlich wollte sie nur "allgemein" mehr über die Branche erfahren. Aber schon schreibt sie an ihrer Bewerbung als Consultant.

Regina e-fellows.net-Alumna Regina (26) macht ihren MBA an der Mannheim Business School. Sie steht schon in den Startlöchern für ihr Auslandssemester am Indian Institute of Management in Bangalore. Dennoch fühlte sie schon mal vor für ihre berufliche Zukunft: Beim Event "Einblicke ins Consulting" konnte sie im lockeren Plausch Kontakte in die Berater-Branche knüpfen.

Titel der Veranstaltung
e-fellows.net working – Einblicke ins Consulting

Datum und Ort
13. November 2010 von 10.30 Uhr bis 16 Uhr im Marriott Hotel, München

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
30 bis 40 Stipendiaten und Alumni, Mitarbeiter von McKinsey, KPMG, Detecon, Accenture und Allianz Interne Unternehmensberatung

Warum ich teilgenommen habe
Consulting kannte ich bisher nur von Mitstudenten, die vor dem MBA bei einem Consulting-Unternehmen gearbeitet hatten: regelmäßig neue Projekte, viele Reisen und eine steile Lernkurve – das hörte sich spannend an. Da ich bis dato noch nicht wusste, was ich nach meinem MBA machen möchte, wollte ich unbedingt mehr wissen über die Consulting-Branche und einzelne Unternehmen kennenlernen.

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In den Gruppen von Accenture, McKinsey, KPMG, Detecon oder Allianz Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture, McKinsey, KPMG, Detecon oder Allianz kontaktieren.

5 in 1
Auf der Suche nach Karriere-Events stieß ich auf "e-fellows.net working – Einblicke ins Consulting". Perfekt: gleich fünf Consulting-Unternehmen in einer Veranstaltung! Ich wollte einerseits mehr über die Branche allgemein erfahren und andererseits die Mitarbeiter der fünf Unternehmen gezielt nach deren Aufgaben, der Unternehmenskultur und den Einstiegschancen fragen.

Ich bewarb mich also, obwohl München über vier Stunden von meinem Wohnort entfernt ist. Zwei Wochen später erhielt ich die Nachricht, dass drei der fünf Unternehmen meinen Lebenslauf interessant fanden – Allianz Interne Unternehmensberatung, Detecon und KPMG.

Den typischen Berater gibt es nicht
Die Veranstaltung war in zwei Blöcke eingeteilt. Am Vormittag stellten sich die Consulting-Firmen vor: Wer sind wir? Was machen wir? Wen suchen wir? Am Nachmittag konnten wir die Gelegenheit nutzen, mit den Unternehmensvertretern in Kontakt zu kommen – in lockerer Runde mit anderen Teilnehmern oder in Einzelgesprächen in einem separaten Raum.

In den kurzen Vorträgen am Vormittag hoben alle Unternehmen zwei Statements besonders hervor:
1. Es gibt nicht den typischen Berater oder die typische Beraterin, und keinen vordefinierten Karriereweg.
2. High Potentials jeglicher Studienrichtung können sich im Consulting bewerben.

Nach den Vorträgen interessierten mich insbesondere das Management-Consulting bei Accenture und der Advisory-Bereich bei KPMG. Doch zunächst wollte ich die anderen Teilnehmer näher kennenlernen. Es waren alle Fächer und Studienabschlüsse vertreten: von Jura über Ingenieurwesen bis hin zu BWL und Physik, und vom Bachelor bis zum Doktoranden. Auch sie interessierten an der Beratertätigkeit die vielen unterschiedlichen Aufgaben sowie die steile Lernkurve.

Hohe Ansprüche und hohe Bezahlung
Wie die anderen Teilnehmer nutzte ich dann die Möglichkeit, mich persönlich mit den Unternehmensvertretern zu unterhalten. Von Fachfragen über Energieprojekte bis hin zu Überstunden im Consulting: Ich konnte die Berater wirklich alles fragen. Die Antworten waren offen und ehrlich: Wer nicht bereit sei, überdurchschnittlich viel zu arbeiten, der solle sich in einer anderen Branche umschauen. Das überdurchschnittliche Engagement werde aber auch mit einer überdurchschnittlichen Bezahlung ausgeglichen.

Als Berater ins Ausland
Besonders interessierte mich auch, wie wahrscheinlich es ist, Projekte im Ausland zu begleiten und wie lange eine solcher Auslandseinsatz durchschnittlich dauert. Bei Accenture und KPMG seien solche Einsätze grundsätzlich möglich, jedoch jeweils individuell abzustimmen. Hier komme es vor allem auf die jeweilige Leistung und natürlich auf die Eigeninitiative an, den Auslandseinsatz anzustoßen.

Ich habe mein Erststudium im Finanzbereich gemacht und danach drei Jahre in einer Großbank gearbeitet. "Wie sind meine Einstiegschancen in der Strategie- beziehungsweise Managementberatung, wenn ich aus der Finanzindustrie komme?", war also meine nächste Frage. Ich bekam die Empfehlung, zunächst in einen finanznahen Bereich in die Consulting-Branche einzusteigen und meine Expertise auszubauen. Nach zwei bis drei Jahren könne ich dann auch in einen anderen Bereich wechseln.

Für mich persönlich habe ich den folgenden Dreiklang aus den Gesprächen mit den Unternehmensvertretern mitgenommen: "Als Consultant wirst du gefordert und gefördert – und der Kunde steht dabei immer im Mittelpunkt."

Fazit
Die Anreise zu "Einblicke ins Consulting" hat sich für mich gelohnt, und ich kann jedem empfehlen, eine e-fellows.net-working-Veranstaltung zu besuchen. Nicht nur, um mit den Unternehmen in Kontakt zu treten, sondern auch, um sich mit anderen Teilnehmern, also potenziellen Mitbewerbern, zu unterhalten.

Ich konnte mich persönlich bei den Unternehmensvertretern vorstellen und im persönlichen Gespräch alle meine Fragen klären. Auch im Nachgang stehe ich noch mit meinem Wunschunternehmen in Kontakt. Aktuell schreibe ich sogar an meiner Bewerbung als Consultant. Jetzt heißt es Daumen drücken!

Vielen Dank auch an das e-fellows.net-Team für die Organisation. Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei!

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Tagebuch (Accenture): Mit dem Motorrad-Taxi zum Einsatz als SAP-Trainerin

Dienstag, den 9. November 2010
Tagebuch

Cherine ist vor acht Wochen bei Accenture als Junior Beraterin für Talent & Organization Performance eingestiegen – und reist nun als SAP-Trainerin durch die europäischen Metropolen. London und Paris standen in den letzten zwei Wochen auf dem Programm – und eine unvorhergesehene Fahrt mit dem Motorrad-Taxi.

Seit meinem letzten Blogeintrag hat sich einiges getan: Ich bin zwar noch immer bei einem Kunden in Düsseldorf und unterstütze das Change-Management-Team eines globalen SAP-Implementierungsprojekts. Allerdings liegt mein Fokus derzeit nicht mehr nur auf der Trainingskoordination, sondern auch auf der Durchführung von SAP-Trainings. Als Vorbereitung darauf habe ich zunächst an einer dreitägigen "Train-the-Trainer"-Veranstaltung teilgenommen. Hier wurde das SAP-Tool, auf das ich meine Kollegen künftig schulen soll, noch einmal im Detail erklärt. Im Anschluss daran bin ich für mich die Trainingsinhalte noch mal Schritt für Schritt durchgegangen und habe mich weiter mit dem System vertraut gemacht. Mit meinen Fragen konnte ich mich in dieser Phase jederzeit an die Experten für das SAP-Tool wenden.

e-fellow CherineCherine (23) hat International Management an der ESB Business School Reutlingen studiert. Zwei Praktika bei Accenture führten sie schließlich ins Management Consulting des Unternehmens. In ihrem Tagebuch berichtet sie von ihrem Start ins Berufsleben und von ihrem ersten Projekt, bei dem sie gleich SAP-Trainerin wird.

Vier Tage London und positives Feedback
Kurz darauf durfte ich bereits meine erste Schulung in London halten. Insgesamt war ich für vier Tage dort. An zwei Tagen habe ich die Kollegen trainiert und sie anschließend zwei Tage lang bei der Anwendung des neuen Tools im Alltag unterstützt. Ich war anfangs nervös, aber alles lief reibungslos, und ich bekam am Ende des letzten Tages durchweg positives Feedback von den Schulungsteilnehmern. Eine super Bestärkung für mich! Meinen letzten Abend in London habe ich mit den Schulungsteilnehmern bei einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen. Das war gleichzeitig eine tolle Gelegenheit, um mehr über die alltäglichen Abläufe beim Kunden zu erfahren.

Wie erreiche ich meine Ziele? Der Career Counselor hilft
Noch in derselben Woche traf ich mich mit meinem sogenannten "Career Counselor" im Accenture-Büro in Kronberg. Jedem Mitarbeiter bei Accenture ist ein erfahrener Kollege aus dem eigenen Bereich zugeteilt, der einen bei der Entwicklung im Unternehmen unterstützt. Nach einem Mittagessen mit meiner Counselorin haben wir zwei Stunden lang meine Ziele für das aktuelle Geschäftsjahr definiert und besprochen, wie ich diese am besten erreiche.

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Mit dem Motorrad-Taxi durch Paris
Nach meinem erfolgreichen Trainingseinsatz in London durfte ich mich in der Folgewoche direkt wieder als Trainerin üben. Dieses Mal reiste ich gemeinsam mit einem Kollegen für zwei Tage nach Paris – gerade in der Woche, in der die Streiks dort ihren Höhepunkt erreichten. Unsere einzige Chance, pünktlich am Trainingsort einzutreffen, waren zwei Motorrad-Taxis. Nachdem unser Gepäck festgeschnallt und wir mit Helm und Motorradjacke ausgestattet waren, begann die vierzigminütige Fahrt zum Trainingsort. Eine spannende Erfahrung! Glücklicherweise erreichten wir das Büro des Kunden wohlbehalten und pünktlich, so dass wir die Schulung wie geplant durchführen konnten.

Nächste Station: Mailand?
Auch die ganze nächste Woche werde ich zum Trainereinsatz in Paris sein. Da das Training gegen 18 Uhr endet, habe ich abends noch die Möglichkeit, Paris auf mich wirken zu lassen und mit den Kollegen ein wenig Sightseeing zu machen. Welche Aufgaben in der Woche danach für mich geplant sind, steht noch nicht sicher fest. Eventuell geht es für mich gleich weiter nach Italien, um für zwei Tage in Mailand zu trainieren. Da ich noch nie in Mailand war, wäre auch dies wieder eine tolle Gelegenheit, um eine neue europäische Metropole kennenzulernen.

Netzwerken auf dem Community-Meeting
Diese Woche bin ich neben der Projektarbeit bei unserem Kunden in Düsseldorf auch für anderthalb Tage in München beim "Talent & Organization Performance Community Meeting". Zu diesem Event sind alle Mitarbeiter aus meinem Bereich – "Talent & Organization Performance" – eingeladen. Deshalb verspricht die Veranstaltung interessant zu werden, nicht nur durch die Vorträge und Diskussionen, sondern auch durch die Möglichkeiten zum Netzwerken. Ich freue mich auf jeden Fall auf den Austausch mit den Kollegen und bin gespannt, was ich in meinem nächsten Blogeintrag über das Community-Meeting berichten kann.

Im ersten Blogeintrag berichtet Cherine von den Orientation Days und ihrem ersten Projekteinsatz.

Tagebuch (Accenture): Cherines Einstieg in die Management-Beratung

Freitag, den 8. Oktober 2010
Tagebuch

e-fellow Cherine hat Accenture über ein Karriere-Event von e-fellows.net kennengelernt. Nach ihrem Studium stieg sie als Junior-Beraterin für Talent & Organization Performance ein. Im Tagebuch berichtet sie einmal im Monat, wie sie ihr erstes Projekt meistert und die Kollegen kennenlernt.

e-fellow CherineCherine (23) hat International Management (International Partnership of Business Schools – IPBS) an der ESB Business School Reutlingen studiert. Zwei Praktika bei Accenture führten sie schließlich ins Management Consulting des Unternehmens. In ihrem Tagebuch berichtet sie von ihrem Start ins Berufsleben und von ihrem ersten Projekt, bei dem sie gleich SAP-Trainerin wird.

Mein Weg zu Accenture
Auf Accenture als Arbeitgeber wurde ich 2008 über die e-fellows.net-Veranstaltung "Face-to-Face" aufmerksam, bei der es um die Karrierechancen von Frauen in der Unternehmensberatung ging. Neben dem interessanten Thema hat mir die offene und sympathische Art der Unternehmensvertreterinnen besonders gut gefallen. Ich nutzte die Gelegenheit, um im Anschluss an das Event mit einer der anwesenden Beraterinnen ins Gespräch zu kommen. Dabei äußerte ich auch mein Interesse an einem Praktikum bei Accenture. Wenige Wochen später erhielt ich nach meiner erfolgreichen Bewerbung ein Angebot für ein dreimonatiges Praktikum in der Schweiz im Change Management auf einem großen internationalen Projekt zur SAP-Implementierung. Dabei habe ich die Trainings koordiniert und die Trainingsentwickler gecoacht.

Teamarbeit statt Alleingang
In dieser Zeit zeigte sich, dass mein erster Eindruck von Accenture der richtige war. Ich wurde sehr herzlich ins Team aufgenommen und bekam von Anfang an spannende und verantwortungsvolle Aufgaben. Dass sich alle im Unternehmen – von Praktikant bis Partner – duzen, unterstreicht den Teamgedanken, der bei Accenture absolutes Herzstück des Unternehmens ist. Wer im Alleingang unterwegs ist, hat es eher schwer. Es scheint, als ob die Recruiter bei Accenture ganz besonders darauf achten, dass die Leute zusammenpassen, um auf jedem Projekt dem Credo des Unternehmens gerecht zu werden: "High performance. Delivered.". Das hat mich begeistert und dazu geführt, dass ich mich für ein zweites Praktikum und schließlich für den Berufseinstig im Unternehmen entschieden habe.

Von den Orientation Days direkt ins erste Projekt
Meine ersten beiden Tage bei Accenture verbrachte ich bei den sogenannten "Orientation Days". Ich lernte alle anderen Neueinsteiger kennen, und bekam einen tieferen Einblick in die Struktur und die internen Prozesse: Wie rechne ich meine Stunden ab, wo reiche ich meine Ausgaben ein, wie funktioniert die Reiseplanung bei Accenture? Am Ende des zweiten Tages stand die Übergabe der Laptops auf dem Programm, und damit waren wir alle nun mit einem der wichtigsten Utensilien für unseren neuen Job ausgestattet. Während ein Teil meiner neuen Kollegen im Anschluss an die Orientation Days an verschiedenen Trainings teilnahm, war ich eine von denjenigen, die direkt zu ihrem ersten Projekteinsatz durften. Für mich hieß es also Koffer packen und ab nach Düsseldorf, wo mich ein Team von ungefähr 15 Accenture-Kollegen bereits erwartete.

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Das erste Projekt
Seit zwei Wochen bin ich nun in Düsseldorf und unterstütze das Change-Management-Team eines globalen SAP-Implementierungsprojekts – eine typische Rolle für einen Berater, der wie ich zum Management-Consulting-Bereich "Talent & Organization Performance" von Accenture gehört. Mein Einsatz auf diesem Projekt ist bis Ende des Jahres geplant. Verantwortlich bin ich vor allem für die Koordination von verschiedensten Schulungen, bei denen die Angestellten im Unternehmen lernen, wie sie zukünftig im System arbeiten. Bislang bestehen meine Aufgaben hauptsächlich darin, Schulungsveranstaltungen im SAP-System zu pflegen, Teilnehmer ein- und umzubuchen, Feedbacks auszuwerten, den Druck und die Übersetzung der Schulungsunterlagen zu koordinieren und ganz generell als Ansprechpartnerin für alle Trainer und Schulungsteilnehmer dazusein.

Handwerkszeug vom Senior Manager lernen
Künftig soll auch ich Trainings leiten, sobald ich mich mit dem entsprechenden Schulungsthema gut genug auskenne. Darauf wird mich ein Kollege vorbereiten. Die neue Aufgabe zeigt mir, dass sich das Projektteam Gedanken gemacht hat, wie ich neben den administrativen Tätigkeiten auch eine besonders herausfordernde Aufgabe übernehmen kann, um mich möglichst schnell weiterzuentwickeln. Und dass mir ein erfahrener Senior Manager von Accenture das Handwerkszeug dafür beibringt, ist ein zusätzlicher Bonus für mich.

Nicht nur Projekte bieten Möglichkeiten zum "Netzwerken"
Neben meinen Projektaufgaben ist es mir wichtig, mich auch anderweitig bei Accenture einzubringen, um mein internes Netzwerk besonders schnell auszuweiten. Daher habe ich mich direkt für verschiedene interne Aufgaben gemeldet. Zum Beispiel unterstütze ich ab sofort das Campus-Recruiting-Team meiner ehemaligen Hochschule. Weitere Möglichkeiten um Kontakte zu knüpfen, bieten sich immer freitags, wenn ich im Office in Kronberg bin. Auf meinem Projekt arbeite ich in der Regel nur von Montag bis Donnerstag vor Ort beim Kunden. Freitags bin ich entweder im Büro oder arbeite von zu Hause aus.

Soweit zu meinen Erfahrungen der ersten Wochen bei Accenture. In meinem nächsten Blogeintrag werde ich näher auf meine Aufgaben eingehen und über meine Fortschritte berichten.

Erfahrungsbericht (Accenture): Die gelungene Vorstellung

Freitag, den 3. September 2010
Erfahrungs- bericht

"Meine Freunde sagen über mich…" versus "Mein Studienschwerpunkt ist…": Wie gelingt die Vorstellung besser? Oder geht beides? Um das herauszufinden, fuhr Sabine ins Taunus-Gebirge zum Workshop von Accenture für Frauen. Dort bekam sie nicht nur wertvolle Tipps über "emotionales" und "sachliches" Vorstellen, sondern erfuhr auch, welche Fragen sie beim Bewerbungsgespräch nicht beantworten muss und wie man einen zu kurzen Lebenslauf aufpeppt.

Sabine (25) studiert an der Frankfurt School of Finance and Management BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung. Bei ihrem Auslandsaufenthalt hat sie ihre Leidenschaft, das Golfen, entdeckt. Wenn sie nicht gerade verreist, malt Sabine gerne.

Titel und Thema der Veranstaltung
Karriere-Workshop für Frauen von Accenture: "Richtig bewerben! Strategien, Umsetzung, Analyse"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
14. Juni am "Campus Kronberg" im Taunus

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Elf Studentinnen/Absolventinnen und vier Mitarbeiterinnen von Accenture

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Da mir Accenture noch nicht so bekannt war, wollte ich mir einen genaueren Einblick in das Unternehmen verschaffen. Außerdem wollte ich erfahren, was es für Bewerbungstipps speziell für Frauen gibt.

Eine würdige Darbietung
Zu Beginn des Workshops stellten sich alle Teilnehmerinnen und Organisatorinnen vor. Anhand dieser kurzen Präsentationen haben wir dann verschiedene Techniken analysiert, wie man sich vorstellen kann. Denn bei einer solchen Selbstdarstellung bleiben nur wenige Sekunden, die über den ersten Eindruck entscheiden. Zum Beispiel kann man sich auf der emotionalen ("Meine Freunde sagen über mich") oder auf der sachlicheren ("Meine Schwerpunkte beim Studium sind…") Basis vorstellen.

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Was ist tabu beim Interview?
Während des Workshops bekamen wir viele Informationen zur Vorbereitung auf Auswahlgespräche ("Stärken-Schwächen-Analyse") und zur Selbstdarstellung während des Gesprächs. Außerdem haben wir über (un-)erlaubte Fragen beim Interview gesprochen. Zum Beispiel sind Fragen zu Schwangerschaft, politischer Einstellung und Religion tabu. Bewirbt man sich aber für eine Stelle am Bankschalter sind Fragen nach Vorstrafen durchaus erlaubt. Hierzu kamen eigens Judith Kederer (Human Resources) und Daniela Hahn (Recruiting) zu uns in die Runde. Es war interessant, eine Vorstellung über die Sichtweise des Unternehmens – speziell seitens der Recruiter – zu bekommen und zu erfahren, worauf man achten sollte. Bei der anschließenden Gruppendiskussion, der sich zwei Berater von Accenture anschlossen, zeigten die Mitarbeiter uns Kommunikationstechniken.

Zeig her, den CV!
Zum Workshop konnten wir unseren Lebenslauf mitbringen und ihn im Laufe des Tages von einem Mitarbeiter durchsehen lassen. Von dieser Gelegenheit machten wir gerne Gebrauch, denn wann werden die eigenen Bewerbungsunterlagen schon individuell analysiert? Hier gaben die Mitarbeiter uns Ratschläge zur Gestaltung. Die optimale Länge eines Lebenslaufs sind zwei Seiten, alles andere sollte man kürzen. Ist der Lebenslauf zu kurz, kann man ihn auch so gestalten und formatieren, dass er länger wirkt.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Der Workshop war ein voller Erfolg. Ich habe zwar schon einige Assessment Center durchgemacht und Interviews geführt. Dennoch konnte ich sehr viel Neues und Interessantes mitnehmen. Ich empfehle die Veranstaltung fortgeschrittenen Studentinnen, denen ihre Ziele schon bewusst sind und die sich Tipps für die heiße Bewerbungsphase holen wollen. Geeignet ist der Workshop für alle Fachrichtungen. Insgesamt war der Workshop eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis mit dem Ziel "fit für den entscheidenden Moment zu sein".

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Aktiv im Web 2.0: Die Unternehmen öffnen ihre Türen für deine Fragen

Donnerstag, den 5. August 2010
Melanie

"Wir sind da, wo auch unsere Zielgruppe ist." Deswegen tummeln sich viele Unternehmen in Social Networks, twittern und veröffentlichen Videos bei Youtube. Aber was versprechen sie sich davon, und wie soll man sich eigentlich als Student verhalten? Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst.

Direkt mit den Mitarbeitern und Personalern eines Unternehmens in Verbindung stehen – das war früher nicht leicht. Glück hatte, wer jemanden kannte, der jemanden kannte, den man fragen konnte. Dank interaktivem Netz tummeln sich nun aber einige Unternehmen in der e-fellows.net community, bei Facebook & Co. Sie können so mit der Zielgruppe direkt in Kontakt treten.

Für dich sehr wertvoll: Du bekommst Informationen über das Unternehmen direkt von der Quelle – wie ist die Unternehmenskultur, welches Gehalt kannst du erwarten, welche Aufgaben haben die Mitarbeiter, gibt es Weiterbildung? Das ist ganz klar auch ein Vorteil für Unternehmen, die in der Beliebtheitsskala nicht immer ganz oben auftauchen, wie Sven Kollmenter von der Telekom sagt: "Wir wissen, dass die Telekom noch nicht in allen Zielgruppen ein Top-Image hat. Wir wissen aber auch: Sobald Menschen mit uns in Kontakt treten und uns kennenlernen, finden sie uns richtig gut."

Und was treiben Unternehmen im Internet?
Die Allianz hat beispielsweise "Kai", einen Avatar, der in mehreren Social Networks die Allianz "vertritt". Ihn kannst du direkt zum Unternehmen fragen, zum Beispiel was man dort im Vertrieb macht. Außerdem führt Kai die User auf dem Videoportal www.spannende-jobs.de durch die Allianz-Welt. Bertelsmann pflegt unter anderem seinen eigenen Youtube-Kanal. In diesen Videos berichten auch schon mal Praktikanten, was sie im Konzern machen. Die Telekom twitterte kürzlich live von ihrer Campus-Tour; täglich konnte man mitlesen, an welcher Uni der Bus Halt machte und was vor Ort passierte. Accenture hat bei Xing ein Unternehmensprofil und veröffentlicht dort regelmäßig Updates über Studien, offene Stellen oder Beratungsprojekte. Und wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie ein IT-Berater Innovationen auf den Weg bringt, fragst du direkt in der e-fellows.net community nach.

Es gibt keine irrelevanten Fragen
Die Unternehmen sind aktiv, aber wie verhalte ich mich als Student oder Bewerber? Wenn ich zu locker / zu kritisch / zu seriös rüberkomme, bin ich dann disqualifiziert? Nein, sagen unisono die Unternehmen. Die Allianz fordert sogar gezielt kritisches Feedback. "Solche Rückmeldungen von der 'Basis' sind für unsere Arbeit ja ganz entscheidend", sagt Dominik Hahn aus dem Personalmarketing der Allianz. "Im Endeffekt ist das kein großer Unterschied zum Berufsleben. Auch da befindet man sich in einem steten, fachlichen Austausch.

Dass dabei jeder Gesprächspartner freundlich bleibt, ist auch klar. Judith Charles von Bertelsmann ermuntert e-fellows und Facebook-Friends ebenfalls: "Irrelevante Fragen gibt es für uns nicht. Und kritische Fragen legen wir auch nicht negativ aus. Konkrete Fragen zeigen schlussendlich ja, dass sich die Person auch intensiv mit einem Unternehmen befasst."

Dialog, Dialog, Dialog und Offenheit
Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst. Leider werden viele bei Unternehmen zu passiven Mitlesern. Dabei ist das gar nicht nötig, denn die Unternehmen wünschen sich Kommunikation in beide Richtungen. "Für uns sind Offenheit und ein konstruktiver Dialog sehr wichtig", sagt Sven Kollmenter. "Wir freuen uns über jedes Feedback." Auch Accenture ermuntert dich, deine Interessen offen anzusprechen. Dass du dabei nicht beleidigend wirst, ist ja klar.

Die Allianz hat ebenfalls Erfahrungen mit negativen Fragen: "Es gab ja schon die ein oder andere Situation in der Community, in der wir uns den eher negativen Bewertungen einzelner User gestellt haben", sagt Dominik Hahn. "Wir versuchen immer, objektiv zu bleiben und dazu beizutragen, die Sachlage aufzuklären." Auch Sven Kollmenter von der Telekom ist "froh darüber, wenn kritische Themen mit uns statt über uns diskutiert werden. Denn nur so haben wir eine Chance, einen konstruktiven Dialog zu führen und möglichst eine gute Lösung zu finden."

Dialog ja, aber wo?
Zum Beispiel im Fragen- &Antworten-Tool in der Community oder in den Inside-Gruppen der Unternehmen

Keinen Bock auf Unternehmenspräsenz in Social Networks
Immer wieder regt sich Kritik an der Omnipräsenz der Unternehmen in Social Networks. Das Schöne ist aber: Wenn du keine Lust hast, musst du dich nicht mit den Unternehmen auseinandersetzen. "Wir kontaktieren nicht wahllos irgendwelche User, sondern aktiv nur diejenigen, die auch an einem Event von uns teilgenommen haben", sagt Judith Charles. "Wer aber kein "Fan" von uns werden will, muss nicht. Wir sehen unsere Social-Media-Aktivität als ein Angebot und nicht als ein Instrument, dass wir in der Zielgruppe verkaufen wollen."

Auch die Telekom beweist "Fingerspitzengefühl und versucht, als Unternehmen Grenzen zu finden und sich nur auf Plattformen zu bewegen, wo dies auch erwünscht ist." Accenture betont: "Wer sich genervt fühlt, kann uns unbeachtet lassen. Wir haben offene Türen, klingeln allerdings selten an Türen der weniger Interessierten.

Die Facebook-Seiten der e-fellows.net-Partnerunternehmen:

Allianz, Accenture, Bertelsmann, Telekom

Expertenforum – der Straßenfeger in der e-fellows.net community
Eine ganz besondere Form der Kommunikation ermöglichen die Expertenforen. Das zeigen die rege Beteiligung der Stipendiaten und Alumni – und die Aussagen der Unternehmen: Die Telekom und Bertelsmann heben beide die Foren besonders hervor. In den Expertenforen verdichtet sich, was die Community insgesamt auszeichnet: Stipendiaten können mögliche Arbeitgeber kennenlernen, mit ihnen in Kontakt treten und sich über die Einstiegsprogramme informieren. Außerdem bekommst du Informationen, die genau auf dich abgestimmt sind, dein "Fall" wird diskutiert.

"75 Prozent der Mitglieder sind für uns interessant"
75 Prozent – eine beachtliche Zahl. Diese nennt Judith Charles von Bertelsmann, wenn sie die Stipendiaten in der Community beschreibt. Denn "e-fellows.net ist etwas Besonderes. Drei Viertel der Stipendiaten sind für uns als Zielgruppe interessant, das ist bei Facebook nicht so."

Auch Sven Kollmenter ist überzeugt, über die Community "mit hochqualifizierten und ehrgeizigen Menschen in den Dialog" kommen zu können. Nicole Büchner von Accenture hebt hervor, dass auch sie als Unternehmensvertreter eine Beitrag leisten will zum regen Austausch: "Wir freuen uns, wenn Studenten mit uns kommunizieren."

Erfahrungsbericht (Accenture):
Technologien der Zukunft aufspüren

Freitag, den 16. Juli 2010
Erfahrungs- bericht

Welche Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten gibt es für einen BWLer in einer IT-Beratung? Mit dieser Frage im Kopf nahm e-fellows.net-Stipendiat Kevin an der Veranstaltung "Face-to-face" mit Accenture teil. Dabei durfte er nicht nur den stylischen "Campus Roadshow"-Bus genauer unter die Lupe nehmen, sondern lernte auch, wie Accenture Technologien der Zukunft für seine Kunden aufspürt.

e-fellow Kevine-fellows.net-Stipendiat Kevin (22) studiert BWL auf Bachelor an der Universität Mannheim. Beim Workshop mit Accenture konnte er einen Blick über den Tellerrand der BWL werfen und sehen, welche spannenden Perspektiven es in der IT-Beratung gibt.

Titel und Thema der Veranstaltung
Face-to-face mit Accenture: "Der Weg von einer Geschäfts- zur IT-Strategie – Ableitung und Herausforderungen"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
Die Veranstaltung fand am 7. Mai 2010 in Kronberg bei Frankfurt am Main statt.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
An dem Workshop nahmen 28 Studenten teil. Von Accenture waren dabei: Bodo Schaefer, Senior Manager in der Managementberatung, Financial Services, und Hans-Peter Heuser, Manager in der Technologieberatung, IT-Strategie.

Face-to-face mit den anderen Teilnehmern [Bildquelle: Accenture]
"Face-to-face" mit den anderen Teilnehmern [Bildquelle: Accenture]

Als BWLer in einer IT-Beratung
Ich stehe kurz vor dem Ende meines Bachelor-Studiums und kann mir gut vorstellen, nach meinem Abschluss einige Jahre Berufserfahrung in einer Unternehmensberatung zu sammeln. Daher kam mir das Angebot sehr gelegen, Accenture persönlich kennenzulernen. Ich wollte mehr über die verschiedenen Aufgaben im Unternehmen erfahren und herausfinden, welche Einstiegsmöglichkeiten es für BWL-Absolventen in einer IT-Beratung gibt.

Als ich am Veranstaltungsort ankam, wurde ich von einer freundlichen Mitarbeiterin von Accenture empfangen. Sie führte mich gleich zu den Räumen, in denen die Vorträge stattfanden. Dort lernte ich die anderen Teilnehmer kennen und konnte mich kurz mit ihnen austauschen, bevor eine Mitarbeiterin aus der Personalabteilung uns alle begrüßte und den ersten Referenten, Bodo Schaefer, vorstellte. Dieser präsentierte uns die drei Unternehmensbereiche "Beratung", "Technologie" und "Outsourcing". Er beschrieb seine Tätigkeit bei Accenture und beantwortete unsere Fragen. Dabei interessierte uns vor allem sein akademischer und beruflicher Werdegang und der Arbeitsalltag bei Accenture.

Der Campus Roadshow-Bus [Bildquelle: Accenture]
Der "Campus Roadshow"-Bus
[Bildquelle: Accenture]

"Einen Kaffee, bitte!" – der "Campus Roadshow"-Bus
In der anschließenden Pause konnten wir uns mit Getränken und Snacks stärken. Dabei durften wir einen Blick auf den Accenture Roadshow-Bus werfen, der während der "Campus Roadshow 2010" im Mai vier Wochen lang quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourte und insgesamt 14 Hochschulen ansteuerte. Der ursprüngliche Reisebus wurde speziell für die "Campus Roadshow" umgebaut: Er hat einen Loungebereich mit einer Kaffeemaschine und Sitzgelegenheiten, sowie zwei gläserne Kabinen, in denen die Interviews stattfinden.

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In der Accenture-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture kontaktieren.

Technologien der Zukunft
Nach der Pause erklärte Hans-Peter Heuser, welchen Stellenwert die IT-Beratung für die Geschäftsstrategie hat. Anschließend erklärte er, wie Accenture seine Kunden bei der IT-Strategie berät und wie es ihnen gelingt, einen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen. Besonders spannend fand ich, dass Mitarbeiter von Accenture an mehreren Standorten Technologien der Zukunft prüfen und auf ihre Praxistauglichkeit untersuchen. Ziel ist es, dem Kunden vielversprechende Trends zu präsentieren und darauf aufbauend eine Geschäfts- und IT-Strategie zu entwickeln.

Beim anschließenden Buffet konnten wir mit den Unternehmensvertretern und Personalern die Informationen aus den Vorträgen, sowie Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten diskutieren. Zusätzlich erfuhren wir, wie das Bewerbungsverfahren bei Accenture abläuft. Interessant war es auch, sich mit den anderen Teilnehmern fachlich und beruflich auszutauschen, da wir aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen kamen.

Der Blick über den Tellerrand – mein persönliches Fazit
Ich fand ich die Veranstaltung sehr gelungen, weil ich mehr über die Arbeitsweise bei Accenture und die Mitarbeiter einer Beratung erfahren konnte. Durch die Vorträge und die Gespräche mit den Unternehmensvertretern habe ich aktuelle Trends, Chancen und Herausforderungen in einer IT-Beratung kennengelernt.

Zusätzlich konnte ich einen Blick über den Tellerrand der BWL werfen und sehen, welche interessanten und vielfältigen Perspektiven es auch in benachbarten Gebieten gibt. Daher würde ich diesen Workshop nicht nur Studenten empfehlen, die durch ihr Studium den entsprechenden IT-Hintergrund haben. Sondern auch Studenten, die einfach die Gelegenheit nutzen wollen, eine der führenden IT- und Managementberatungen kennenzulernen. Die Veranstaltung war genau das, was ich erwartet hatte: eine Kombination aus persönlichem Kennenlernen und fachlichen Einblicken.

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Erfahrungsbericht (Accenture):
Fallstudien für Neulinge

Mittwoch, den 2. Juni 2010
Erfahrungs- bericht

Was sind Fallstudien und wie funktionieren sie? Diese Fragen stellte sich e-fellows.net-Stipendiat Fabian schon lange. Beim Accenture Workshop der City Group Bonn lernten er und zehn weitere Studenten, wie man eine Fallstudie methodisch angeht und worauf es dabei ankommt. Dass die Workshop-Teilnehmer nur wenig Erfahrung mitbrachten, spielte an diesem Nachmittag keine Rolle.

Titel und Thema der Veranstaltung
Accenture Workshop zum Thema "Fallstudien"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
30. April in einem Seminarraum des Bonner Studentenwerks

Teilnehmeranzahl und Unternehmensvertreter
Vor Ort waren Thorsten Knopp (Consultant, Technologieberatung) und Kai Oey (Manager, Technologieberatung) von Accenture. Elf Studenten aus verschiedenen Fachbereichen schnupperten an diesem Tag "Case Study-Luft".

e-fellow Fabiane-fellows.net-Stipendiat Fabian (20) studiert Mathematik mit Schwerpunkt VWL an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. In seiner Freizeit liest er am liebsten Politthriller, joggt durch die Natur und ist engagiertes Mitglied in einem Debattierclub.

Warum ich an dieser Veranstaltung teilgenommen habe
In verschiedenen Karriere- und Studentenmagazinen liest man immer wieder Artikel über Einstellungsverfahren und Assessment-Center. Dabei werden auch häufig "Case Studies" als Teil des Einstellungsverfahrens genannt. Doch was genau ist eine Fallstudie und wie funktioniert sie? Diese Fragen stellte ich mir und wollte sie beim Accenture Workshop beantworten.

Fallstudien lösen auf die unkonventionelle Art
Im ersten Teil der Veranstaltung stellte uns Thorsten Knopp Accenture als Unternehmen vor und machte uns auf Einstiegs- und Praktikumsmöglichkeiten aufmerksam. Danach ging es direkt zur Fallstudie. Kai Oey präsentierte uns das Thema ("Sanierung eines Chemieparkbetreibers") und wir machten uns in Dreiergruppen an die Arbeit. Dabei herrschte eine sehr angenehme und produktive Atmosphäre. Nur wenige Teilnehmer hatten Case-Study-Erfahrung, daher sind wir sicher etwas unkonventionell an die Aufgabe herangegangen.

Gruppenarbeit zu dritt [Bildquelle: Accenture]
Gruppenarbeit zu dritt [Bildquelle: Accenture]

Präsentation mit realistischen Reaktionen
Zwei Stunden später präsentierten wir unsere Ergebnisse. Während der Präsentationen schlüpften die beiden Accenture Vertreter in die Rolle des Vorstands des zu beratenden Konzerns. Sie versuchten möglichst realistische Reaktionen nachzustellen und uns so unter Druck zu setzen.

Portfolio-Matrix, Baumdiagramme und wie man Fallstudien methodisch anpackt
Während des anschließenden Snacks hatten wir reichlich Gelegenheit, Fragen zu Accenture und zum Berater-Alltag zu stellen. Fragen, die uns interessierten, waren zum Beispiel: Wie viele Stunden arbeitet man in der Woche? (Antwort: "50 Stunden und mehr.") Wird samstags gearbeitet? (Antwort: "Nein.") Gibt es einen "Casual Friday"? (Antwort: "Nein, bei Accenture ist man die ganze Woche beim Kunden.") Wie lange ist die Projektdauer? (Antwort: "Im Regelfall zwischen einem halben Jahr und zwei Jahren.") Wie schnell steigt man durchschnittlich auf? (Antwort: "Nach etwa zwei bis drei Jahren.")

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Danach haben uns die Berater noch eine Art "Musterlösung" der Fallstudie gezeigt. Dabei standen nicht die Lösungen (wie zum Beispiel nicht-rentable Bereiche outsourcen und Verwaltungsabteilungen zusammenführen) im Vordergrund, sondern die Methodik. Die Berater erläuterten uns die Portfolio-Matrix und Baumdiagramme und verknüpften sie mit der eigentlichen Lösung.

Präsentation der Ergebnisse [Bildquelle: Accenture]
Präsentation der Ergebnisse [Bildquelle: Accenture]

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Mir hat die Veranstaltung gut gefallen, um erste "Case Study-Luft" zu schnuppern. Meine Eingangsfrage wurde auch beantwortet. Da ich einige Standard-Methoden kennengelernt habe, fühle ich mich nun für weitere Fallstudien gerüstet.

Bei der Veranstaltung stand die Case Study und nicht das Unternehmen "Accenture" im Vordergrund. Daher empfehle ich diese Veranstaltung vor allem Studenten, die wenig Erfahrung mit solchen Aufgaben haben und diese trainieren möchten.

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Erfahrungsbericht (Accenture): Der "feine" Unterschied zwischen Businessmen und -women

Dienstag, den 1. Juni 2010
Erfahrungs- bericht

Warum treten Männer im Job oft so kompetent und professionell auf? Warum halten sich Frauen im Beruf tendenziell eher im Hintergrund? Und: Was kann ich selbst als Frau später im Berufsleben tun, um überzeugend aufzutreten? Mit diesen Fragen im Kopf meldete e-fellows.net-Stipendiatin Anja sich an für den Workshop "WoMen fit for Business" mit Accenture. Dort erfuhr sie, wie entscheidend sieben Sekunden sein können und warum man manchmal "Nein" zu Gummibärchen sagen sollte.

Titel und Thema der Veranstaltung
Der Workshop trug den Titel "WoMen fit for Business" und war speziell auf Frauen ausgerichtet.

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
Der Workshop fand am 12. April 2010 von 14:00 – 18:00 Uhr im Büro von Accenture auf dem Campus Kronberg statt. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Abendessen.

e-fellow Anjae-fellows.net-Stipendiatin Anja (23) studiert International Business Studies an der FH Osnabrück. Wenn sie nicht gerade einen Roman von Dan Brown liest oder im Tanzstudio Ballett tanzt, reist die Hobby-Fotografin durch die Weltgeschichte. Ferne Länder und die Geschichten der Menschen, die dort leben, faszinieren sie einfach.

Teilnehmerinnen und Unternehmensvertreterinnen
Die Veranstaltung wurde von drei Vertreterinnen von Accenture moderiert: Eva Egenberger (Management Consulting – Talent & Organization Performance), Virág Szecsei (Financial Services) und Katrin Stöcker (Recruiting). Eine Runde aus zwölf Akademikerinnen hatte die einmalige Gelegenheit, sich an diesem Tag fit für das Business zu machen. Die Teilnehmerinnen kamen aus den Wirtschafts- und Naturwissenschaften und deckten die verschiedensten Studien-Niveaus ab, von der Doktorandin bis zur Bachelor-Studentin.

Die Logistik-Branche: Als Frau allein unter Männern
Während verschiedener Praktika in der von Männern dominierten Logistik-Branche konnte ich erfahren, dass es immer noch einen Unterschied macht, Frau zu sein. Doch warum? Warum treten Männer häufig so kompetent und professionell auf, während sich Frauen tendenziell eher im Hintergrund halten? Was kann ich später im Berufsleben tun, um überzeugend aufzutreten?

Diese Fragen hatten mich schon länger beschäftigt. Daher war ich sofort begeistert vom Thema des Workshops. Mein Interesse wurde noch verstärkt durch einen ersten sehr positiven Kontakt mit Beraterinnen von Accenture während der Bearbeitung einer Fallstudie an der FH Osnabrück.

Auftakt in lockerer Atmosphäre
Nach der Begrüßung, bei der sofort das "Du" angeboten wurde, gab es zunächst eine kurze Vorstellungsrunde. Die Vertreterinnen von Accenture gaben erste hilfreiche Tipps zur Bewältigung des Beraterinnen-Alltags. Bereits zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich in der lockeren Atmosphäre sehr wohl. Ganz offen äußerten wir daher auch unsere Erwartungen an den Workshop.

Bevor wir tiefer in die Themen des Tages einstiegen, lernten wir das Unternehmen Accenture näher kennen. Von den rund 180.000 Mitarbeitern weltweit sind 36 Prozent Frauen. Ein Prozentsatz, den wir Studentinnen in Zukunft als Praktikantinnen und Berufseinsteigerinnen erhöhen wollen.

Beraterin mit Beruf und Kind unter einem Hut
Accenture misst dem Recruiting und der Entwicklung von Frauen große Bedeutung bei. Das zeigt sich beispielsweise in Workshops für Studentinnen, frauenspezifischen Recruiting-Veranstaltungen, Trainings für Mitarbeiterinnen sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen. Besonders überzeugt haben mich die Berichte einer Beraterin, die das geschafft hat, was mir bisher für eine Unternehmensberatung fast unmöglich schien: Kind und Job unter einen Hut zu bekommen.

Nach einer kurzen Pause starteten wir mit dem Sammeln von Attributen, die wir stereotypisch einer erfolgreichen Führungskraft zuschreiben würden. Wir diskutierten, ob wir diese Eigenschaften eher Männern oder Frauen zuordnen würden. Immer wieder konnten wir von uns erlebte Situationen mit Männern im Geschäftsleben einstreuen, was das eine oder andere Mal für Gelächter sorgte.

Der "feine" Unterschied
Bei der Zuordnung der Attribute zeigte sich der "feine" Unterschied. Nicht wenige Charakteristika bringen offensichtlich eher wir Frauen mit. Gleichzeitig ordneten wir Eigenschaften wie beispielsweise Durchsetzungskraft und Selbstbewusstsein den Männern zu.

Sollte die Frau also im Business zum Mann werden? Nach einiger Diskussion kamen wir zu dem Entschluss, dass es zwar nützlich sein kann, ab und zu etwas von den Männern abzuschauen. Frau sollte dabei aber immer authentisch und ganz Frau bleiben.

In nur sieben Sekunden zum guten Eindruck
Besonders spannend fand ich, dass praktische Übungen den Workshop bereicherten. Eine Aufgabe bestand darin, eine typische Business-Frau zu skizzieren. Bei der Analyse und den Tipps vom Business-Knigge konnten wir zufrieden feststellen, dass wir mit der Zeichnung richtig gelegen hatten: Ohne roten Kussmund und zu tiefes Dekolleté, aber dafür mit gut ausgewähltem Outfit in gedeckten Farben kann Frau einen guten Eindruck machen. Dies ist besonders wichtig, da der erste äußerliche Eindruck in nur sieben Sekunden entsteht.

Doch nicht nur das Aussehen, auch das richtige Verhalten prägt professionelles Auftreten maßgeblich. In einem Rollenspiel durfte ich mich in die Rolle einer neuen Mitarbeiterin versetzen, die ein Treffen mit ihrer Vorgesetzten hat. Die anderen Teilnehmerinnen beobachteten mein Verhalten und gaben im Anschluss wertvolles Feedback. So war es gut, dass ich im Rollenspiel zwar das angebotene Wasser angenommen, die klebrigen Gummibärchen aber dankend abgelehnt hatte.

Mit Finger Food den Abend ausklingen lassen
Während des Nachmittags löcherten wir die Beraterinnen mit zahlreichen Fragen und wollten wissen, wie sie es geschafft haben, erfolgreich ihren Job zu meistern – sei es mit Kunden und Kollegen oder als Personalerin im Umgang mit gestandenen Führungskräften.

Auch beim anschließenden Abendessen, mit dem wir diesen tollen Tag ausklingen ließen, hatten wir noch die Gelegenheit, von den Erfahrungen der Beraterinnen zu profitieren. Meinen positiven Eindruck während der Fallstudie an der Hochschule sah ich bestätigt.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Während des Workshops wurden meine anfänglichen Erwartungen mehr als erfüllt: Nicht nur inhaltlich, sondern auch durch die angenehme Atmosphäre und den regen Erfahrungsaustausch mit den Vertreterinnen von Accenture. Auch von den anderen Teilnehmerinnen hörte ich durchweg nur positives Feedback.

Somit ist der Workshop eine einmalige Gelegenheit für alle jungen Frauen, die sich ähnliche Fragen stellen wie ich und die in lockerer Atmosphäre und mit viel Humor diesem "feinen", aber doch vorhandenen Unterschied zwischen Männern und Frauen auf die Schliche kommen wollen. Ich freue mich jetzt schon, das Gelernte im Berufsleben umzusetzen.

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Erfahrungsbericht (Accenture):
Starke Frauen im Wandel der Arbeitswelt

Freitag, den 9. April 2010
Erfahrungs- bericht

Einer geballten Ladung Frauenpower begegnete Susanne am 8. März 2010 auf dem International Women's Day von Accenture. 150 Mitarbeiterinnen aus insgesamt 50 Accenture-Büros weltweit kamen an diesem Tag in Kronberg zusammen. Bei Podiumsdiskussionen und interaktiven Workshops lernte sie, dass Frauen gut für den Wandel in der Arbeitswelt ausgestattet sind: Sie sind stressresistent, zielorientiert und verantwortungsbereit.

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiatin Susanne (25) macht gerade ihren Master in Management und Entrepreneurship an der Leuphana Universität in Lüneburg. Auf dem International Women's Day fand sie heraus, was "Resilience" bedeutet und welches Potential in Frauen steckt.

Titel und Thema der Veranstaltung
"Resilience in the Face of Change" beim International Women's Day 2010 von Accenture

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
Ganztagsveranstaltung am 8. März 2010 in Kronberg

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Vor Ort waren etwa 150 Accenture-Mitarbeiterinnen und männliche Gastredner. Etwa 30 Studentinnen und Doktorandinnen schnupperten als externe Teilnehmer "Accenture-Luft".

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Nach meinem Master-Studium konnte ich mir einen Berufseinstieg bei Accenture gut vorstellen. Erste Erfahrungen hatte ich letztes Jahr beim Praktikum gesammelt. Meine Neugier war geweckt. Ob sie sich in der großen Runde bestätigen würde, wollte ich am International Women's Day herausfinden.

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Ein volles Programm – Weiblichkeit heißt nicht gleich Zickerei
Um 9 Uhr öffnete Accenture für uns die Türen. Ich wurde sofort von bekannten Gesichtern herzlich begrüßt – ein toller Empfang. Dann begann ein abwechslungsreicher Tag mit vielen interessanten Vorträgen, spannenden Podiumsdiskussionen und interaktiven Workshops zum Thema "Resilience und Frauen".

Gemeinsam diskutierten wir in Gruppen, was wir unter dem Begriff "Resilience" verstehen. Ein passendes Synonym scheint es nicht zu geben. Wir erkannten jedoch schnell, dass die Einflussfaktoren Stressresistenz, Zielorientierung und der Wille, Verantwortung zu übernehmen, weibliche Attribute widerspiegeln. Unsere Diskussion führte zu der Definition: "Resilience" ist die Fähigkeit mit dem Wandel in der Arbeitswelt und den damit verbundenen Belastungen in angemessener Weise umzugehen und dabei psychisch gesund zu bleiben.

Solche Diskussionen gab es viele an diesem Tag. Wir, die Studentinnen und Doktorandinnen, wurden stets nach unseren Meinungen gefragt und in die Diskussion integriert. Dabei konnten wir jederzeit Fragen rund um das Thema "Frauen bei Accenture" stellen und bekamen ausführliche Antworten. Beim Abendessen konnten wir im gemütlichen Kreis Kontakte knüpfen.

Mein Fazit
Mit hohen Erwartungen bin ich in den Tag gestartet. Sie wurden übertroffen. Das Unternehmen und seine Mitarbeiter sind so vielseitig, dass es schwierig ist, in wenigen Worten zu sagen, was Accenture auszeichnet. Kein Mitarbeiter ist wie der andere. Eine Definition ist da kaum möglich. Was jedoch alle vereint, ist der Wille, Veränderungen mit Freude zu gestalten.

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