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Erfahrungsbericht (Accenture): Wie bewerbe ich mich richtig?

Dienstag, den 19. Februar 2013
Erfahrungs- bericht

Wie stellst du dich am besten im Bewerbungsgespräch vor? Maria konnte beim Bewerbungsworkshop hinter die Kulissen des Recruitings bei Accenture blicken. Und sie erfuhr, warum man in Gruppendiskussionen nicht auf Kuschelkurs gehen sollte.

 

 

Titel des Events
Karriere-Workshop für Frauen: Richtig bewerben – Strategien, Analyse, Umsetzung

Datum und Ort der Veranstaltung
16. November 2012 im Accenture-Büro, München

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
Es waren 14 Studentinnen anwesend und sechs Mitarbeiter von Accenture.

Jeder Student, der kurz vor dem Abschluss steht, hat das gleiche Problem: Wie verkaufe ich mich im Bewerbungsgespräch besonders gut? Wie kann ich meine persönlichen Stärken zur Geltung bringen und Defizite positiver präsentieren? Genau vor dieser Herausforderung stand ich, als ich die Ausschreibung zum Accenture-Workshop "Richtig bewerben" las. Hier prüfen Experten die Bewerbungsskills der Studenten, und gleichzeitig konnte ich einen potenziellen Arbeitgeber kennenlernen.

e-fellow Mariae-fellows.net-Stipendiatin Maria (25) studiert Fahrzeug- und Motorentechnik an der TU München

Nach einem Kaffee begann die Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen in der Form des "60-Sekunden-Elevator-Pitch". Als kleine Einführung erklärten uns die Unternehmensvertreter danach, wie wir eine solche Kurzvorstellung interessant gestalten können. Diese drei Regeln gibt es: 1. Sag, was du sagen willst. 2. Sag es! 3. Wiederhole, was du gesagt hast. Wir übten unser neues Wissen in einer zweiten Kurzvorstellung mit der Sitznachbarin. Eine simple Vorstellung kann ganz schön schwer sein.

Was macht den perfekten Arbeitgeber aus?
Als nächstes versuchten wir festzustellen, was den perfekten Arbeitgeber ausmacht. Dabei wurde schnell klar, dass es
den perfekten Arbeitgeber nicht gibt, da jeder unterschiedliche Ansprüche hat, die sich auch im Laufe des Lebens ändern können. Da wir nun schon beim Thema waren, gab es eine Vorstellung von Accenture und den Einstiegsmöglichkeiten ins Unternehmen. Sogar in der Mittagspause standen uns die zwei Workshop-Leiterinnen weiter Rede und Antwort.

Zum eigentlichen Bewerbungsgespräch
Anschließend führten wir ein Bewerbungsgespräch für einen fiktiven Job mit einem Recruiter von Accenture. Dabei bekamen wir weitere Infos zu "verbotenen Fragen" im Bewerbungsgespräch und zum Verhalten bei "fiesen Fragen". Wir erfuhren auch, welche Intentionen die Recruiter eigentlich mit manchen Fragen verfolgen, wie zum Beispiel die Frage nach dem perfekten Chef oder dem Ereignis, auf das man selbst sehr stolz ist.

Nach diesem Teil wechselten wir zu einem spontaneren Gespräch, in der die Bewerberin sich durch eine kreative und reflexive Darstellung ihres Werdegangs vorstellte. Beide Gespräche haben wir in der Gruppe analysiert. Parallel zu diesen Übungen schaute sich Christiane Dreßler, Managerin bei Accenture, unsere mitgebrachten Bewerbungsunterlagen an und gab uns Feedback dazu.

Accenture Workshop Richtig Bewerben

 

Wie argumentiert man in einer Gruppendiskussion?

Nachdem nun der erste Schritt der Bewerbung, das Gespräch, hinter uns lag, kam der zweite: die Gruppendiskussion. Wir sprachen in Sechsergruppen über ein vorgegebenes Thema. Es entstand eine hitzige Diskussion und wir lernten daraus, dass es wichtig ist, einen kühlen Kopf zu behalten, wenn man seine Argumente gut vorbringen möchte. Anschließend bekamen wir Feedback zu unserer Teamfähigkeit, logischen Denken, Initiative und Selbstvertrauen. Dabei wurde angesprochen, dass sich zwei Gruppen herauskristallisiert haben. Eine der beiden Gruppen wollte schneller nachgeben als die andere, obwohl alle am gleichen Strang ziehen sollten. Dabei besteht die Gefahr, dass vor allem die zielstrebigere Gruppe zu aggressiv erscheint.

In einer neuen Diskussionsrunde dachten sich die Gruppen selbst ein Thema aus. Interessant war, dass plötzlich alle Teilnehmerinnen auf "Kuschelkurs" und das Gespräch viel ruhiger und gesitteter ablief als in der ersten Runde. Doch auch das ist nicht der goldene Weg, denn das alltägliche Arbeitsleben ist nur selten komplett konfliktfrei. Ich konnte mit vielen wichtigen Tipps für künftige Bewerbungen aus diesem Workshop gehen, die man ansonsten eventuell erst als Feedback nach einer Absage bekommen würde.

Wer sind die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 18: Julia Hoffmann von Accenture

Donnerstag, den 22. November 2012
Carolin

Mit dem Dalai Lama Kanu fahren oder mit Roger Federer Tennis spielen – so würde vielleicht Julia Hoffmanns idealer Tag aussehen. Denn wenn sie nicht gerade für Accenture neue Talente aufspürt, ist sie am liebsten draußen und macht Sport. Ansonsten trifft man Julia Hoffmann auf Festivals – und auf keinen Fall im All-Inclusive-Urlaub.

Wie sind Sie eigentlich zu Accenture gekommen?
Kennengelernt habe ich Accenture an der Uni. Wir hatten in den Vorlesungen regelmäßig Gastvorträge. Danach war ich von Google und Accenture total begeistert, weil die Vorträge interessant waren und die Leute sympathisch. Deshalb habe ich mich immer mal wieder auf der Karriereseite von Accenture getummelt. Als eine passende Stelle dort ausgeschrieben war, habe ich mich direkt beworben. Ich hatte dann ein Telefoninterview und ein persönliches Interview. Eine Woche später wusste ich, dass es geklappt hat. Seit Mai 2010 bin ich nun bereits an Bord und es macht mir viel Spaß.

Was machen Sie in Ihrem Unternehmen?
Ich arbeite im Personalmarketing für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Meine Position nennt sich "Sourcing Expert". Ich bin die Hauptverantwortliche für unsere Kooperation mit e-fellows.net: Ich betreue die Gruppe "Inside Accenture", das Mentoren-Mentee-Programm und die Events, die wir mit den e-fellows veranstalten.

Zusammengefasst kann man sagen: Meine Hauptaufgabe besteht in der Kommunikation mit den Talenten und darin, genügend gute Bewerbungen zu akquirieren. Oft berate ich die e-fellows zu Ihren Möglichkeiten bei Accenture und zum Bewerbungsprozess.

Kontakt zu Accenture aufnehmen?
In der Accenture-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture kontaktieren.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei Accenture gemacht?
Ich habe zuerst bei einer großen deutschen Bank im HR- und Change-Management gearbeitet. Wir haben einen großen Bank-Zusammenschluss begleitet. Mit Workshops und Schulungen haben wir die Mitarbeiter bestmöglich auf den Wechsel vorbereitet. Eine sehr schöne und spannende Zeit, ich treffe mich immer noch regelmäßig mit den Ex-Kollegen. Aber Accenture stand wie gesagt oben auf meiner Liste und als sich die Chance ergab, habe ich hierher gewechselt.

Welche Hobbys haben Sie? Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Ich bin ein großer Natur- und Sport-Fan. Wann immer es geht, bin ich draußen. Deshalb jogge ich auch oft zur Arbeit oder fahre mit dem Rad dorthin. Das geht zum Glück, da wir in der Firma eine Umkleide und Dusche haben, in der ich einen Schrank für meine Klamotten und Handtücher habe. So kann ich jeden Tag trotz Arbeit draußen sein und Sport machen. Ansonsten spiele ich in der Mannschaft Tennis, mache gerne große Radtouren und fahre Kanu (mit Zelt an Bord zum Campen am Abend). Ich liebe das Mittelmeer und gehe gerne Schnorcheln. Aber auch die Alpen gehören zu meinen Freizeit/-Urlaubsfavoriten. Ich bin eher Backpacker als der "All-Inclusive"Typ. Im Sommer gehe ich auch gerne zu Open-Air-Festivals.

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Lebend: Dalai Lama, Barack Obama, Roger Federer
Historisch: Mahatma Gandhi

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Der Besuch auf dem "World Business Dialogue" mit Anna, Daniel und Jan. Das war super und bleibt in Erinnerung. Was auch immer wieder schön ist: Wenn e-fellows, die ich aus der Inside-Gruppe oder von Events kenne, später als Mitarbeiter im Büro meinen Weg kreuzen. Das bleibt auch als schöne Erinnerung hängen. Mit vielen gehe ich regelmäßig Mittagessen.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
• Nochmal zwei Jahre oder länger im Ausland leben
• In allen Weltmeeren einmal tauchen gehen
• So etwas wie den Jakobsweg wandern, aber nicht den Jakobsweg :-)
• Und noch tausend andere Dinge

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Seid authentisch. Bei Gruppenübungen: Die Ellenbogen einfahren, die nützen nichts – sondern schaden eher. Team-, Kommunikations- und Problemlösefähigkeiten sind sehr wichtig, um als Berater in einem Team schnell und gut zu funktionieren. Darauf achten wir natürlich neben den fachlichen Fähigkeiten besonders. In der Inside-Gruppe gibt es dazu auch nützliche Hinweise. Und ich helfe auch gerne persönlich weiter, wenn jemand Fragen zur Bewerbung bei Accenture oder zu anderen Themen hat.

Erfahrungsbericht (Accenture): Zum Berufseinstieg direkt aufs Großprojekt

Donnerstag, den 9. August 2012
Erfahrungs- bericht

e-fellow Nancy startete bei Accenture anders als geplant. Sie arbeitete direkt auf einem großen Fusions-Projekt bei einer Bank – ohne zuvor das übliche Accenture-Einstiegstraining in den USA absolviert zu haben. Nancy war das nur recht – sie wollte nach dem Studium endlich mit der praktischen Arbeit loslegen.

Unternehmen und Ort
Accenture mit Home Office in Berlin, Projektstandort Frankfurt am Main

Position und Abteilung im Unternehmen
Consultant im ISIS Consulting (IT Strategy, Infrastructure and Security)

Seit wann dabei?
Ich bin im Oktober 2010 eingestiegen.

Zu Accenture nach dem dualen Studium
Ich habe bei einer IT-Firma einen dualen Studiengang absolviert und erste Erfahrungen in der IT-Beratung gesammelt. Bei dieser Firma wurde ich auch erstmals auf Accenture aufmerksam. Nach meinem Masterstudium bewarb ich mich schließlich bei den Managementberatungs- und IT-Spezialisten aus Kronberg. Nach einem ersten Test am Telefon lud mich die Personalabteilung prompt zu einem Assessment-Center ein. Es funktionierte: Gleich am ersten Tag des Assessments erhielt ich mein Angebot.

Nancy 77x100Nancy (26) hat Strategisches Management an der Smurfit Business School am University College Dublin studiert.

Die Erfahrungen aus dem praktischen Teil meines dualen Studiums erleichterten mir den Einstieg bei Accenture sehr. Viele Herangehensweisen, "Eigenarten" der Branche sowie die gängige Beratersprache kannte ich schon. So vermied ich beispielsweise das Wort "Problem" und ersetzte es durch den positiveren Ausdruck "Herausforderung". Auch Power-Point-Präsentationen konnte ich schon erstellen und hatte damit ein zentrales Berater-Werkzeug im Gepäck.

Theorie und Praxis: Jobeinstieg der flexiblen Art

Oft weicht die Theorie von der Praxis ab, da bildete mein Start bei Accenture keine Ausnahme. Theoretisch sind Accenture-Neueinsteiger erst drei Wochen zur Einarbeitung in Kronberg bei Frankfurt, um dann ein zweiwöchiges Training in den USA zu absolvieren. In meiner Praxis lief es jedoch nicht ganz nach Plan.

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Als ich startete, suchte Accenture gerade dringend Projektmitarbeiter. Bereits an meinem dritten Tag in Kronberg rief mich ein Kollege an, der mich in einem Projekt in Frankfurt einsetzen wollte. Da ich das Training nachholen konnte und nach dem Studium endlich mit der praktischen Kundenarbeit loslegen wollte, sagte ich sofort zu. Und schon begann mein erstes Projekt – ein riesiges Merger-Projekt in Frankfurt.

Koordination und Kommunikation
Es war eine renommierte Bank, die mitten in einem Merger war. Accenture unterstützte die IT-Integration mit vielen Kollegen – und nun auch mit mir. Meine Aufgabe bestand darin, Rechenzentren und Arbeitsplätze infrastrukturell anzupassen. Konkret: Mit einer Kollegin definierte ich alle Projektmanagement-Prozesse neu und führte diese ein. Sofort durfte ich Verantwortung übernehmen: Ich plante das Projekt, etablierte das Qualitätsmanagement und berichtete die Fortschritte an verschiedene Stakeholder.
Vor diesem Projekt hatte ich von den Fachbegriffen in Vorlesungen gehört, musste mich aber nun intensiver mit ihnen beschäftigen. Ich hatte täglich mit den wichtigen Personen des Projekts zu tun und konnte dabei meine Kommunikationsfähigkeit ausbauen.

Accenture-Neueinsteiger in Chicago treffen
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im Mai ging ich zum zweiwöchigen Training in die USA. Dort traf ich auf Accenture-Neueinsteiger aus aller Welt und zusammen lernten wir die Firma kennen: die Accenture-Methode und die Firmenkultur. Wir verstanden uns auf Anhieb so gut, dass wir auch das Wochenende zusammen in Chicago verbrachten. Das führte dazu, dass ich nicht nur richtig in der Firma ankam, sondern auch gleich globale Kontakte knüpfen konnte.

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Der Arbeitsplatz der Zukunft
Während ich in meinem ersten Projekt eher koordinative Aufgaben hatte, beschäftige ich mich bei meinem jetzigen Projekt mehr mit inhaltlichen Aspekten: Wir konzipieren den "Arbeitsplatz der Zukunft" für die Mitarbeiter einer Bank. Ich bin dabei für die Prozessanalysen rund um den Arbeitsplatz verantwortlich und suche nach Potenzialen zur Verbesserung.

Kollegen werden zu Freunden
Nach knapp zwei Jahren bei Accenture fühle ich mich wahnsinnig wohl und wie ein alter Hase bei der Firma. Von so vielen jungen und intelligenten Kollegen umgeben zu sein, erleichtert anstrengende und herausfordernde Arbeitstage erheblich. Ich hätte vorher nie gedacht, dass Kollegen auch zu Freunden werden können, doch hier geht das. Und im Alltagsleben eines Beraters, während dem man meistens in einer fremden Stadt arbeitet, ist das eine ganz tolle Sache.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Accenture): "Wir sind hier alle per Du"

Donnerstag, den 2. August 2012
Erfahrungs- bericht

Obwohl Eugen am Anfang gar nicht so genau wusste, wohin ihn seine Reise eigentlich führt, machte er sich auf den Weg nach Kronberg zum Face-to-Face von Accenture. Dort erfuhr er nicht nur, wie wichtig das Risikomanagement ist, sondern war am Ende sogar mit dem Chef per Du.

Titel und Thema des Events
Face-to-Face mit Accenture "Too big to fail? – Betrachtungen aus Sicht des RISK Managements"

Ort
Kronberg bei Frankfurt am Main

Teilnehmer
25 e-fellows.net-Stipendiaten, Unternehmensvertreter von Accenture: Dr. Christoph Roth (Senior Executive), Dr. Markus Tentler (Consultant), Christian Bergner (Consultant), Julia Hoffmann (Human Ressources)

Am Tag des Events: Die Reise ins Unbekannte
Als die Einladung zum Accenture Studierenden-Event bei mir ankam, schoss mir durch den Kopf: Kronberg? Ja tatsächlich, richtig gelesen – auf dem Campus Kronberg befindet sich die deutsche Hauptniederlassung von Accenture, dem weltweit größten Beratungsunternehmen. Also machte ich mich von München auf den Weg nach Frankfurt. Schließlich erwartete mich nicht nur eine theoretisch fundierte Diskussion zum Thema "Risk Management", sondern auch die Möglichkeit, diese mit tatsächlichen Risikomanagern zu führen.

e-fellow Eugene-fellows.net-Stipendiat Eugen (25) studiert "International Economics" an der Uni Paderborn.

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
Auf dem Campus Kronberg angekommen, überkam mich der erste WOW-Moment: Das Accenture Gebäude strahlte mir in schicker futuristischer Architektur entgegen und ich machte mich erwartungsfroh auf den Weg zum Meeting-Raum. Dort warteten bereits einige der 25 geladenen e-Fellows sowie die Repräsentanten von Accenture: Dr. Christoph Ruth (Senior Excecutive), Dr. Markus Tentler (Consultant), Christian Bergner (Consultant) sowie Julia Hoffmann vom HR-Team, die als Mitorganisatorin zahlreicher Events bereits vielen e-Fellows bekannt war.

Die Eingeladenen bildeten einen interessant heterogenen Haufen: von Bachelorstudenten im dritten Semester über Masterstudenten kurz vor ihrem Abschluss bis hin zu Promovierenden verschiedenster Studienrichtungen.

Accenture – eine Erfolgsgeschichte
Nach einem kurzen Kennenlernen nahmen wir Platz. Die Anspannung war so manchem Studenten ins Gesicht geschrieben, schließlich sollten wir vor ranghohen Risikomanagern unser brachliegendes Uniwissen rekapitulieren. Und dann ergriff Herr Dr. Ruth das Wort, um das Event offiziell einzuleiten: "Wir sind hier alle per Du, also nennt mich bitte Christoph." Die Anspannung war sofort wie verflogen. In lockerer Atmosphäre begann ein kleiner Rundgang durch die Erfolgsgeschichte von Accenture. Mich persönlich hat es enorm beeindruckt, wie erfolgreich Accenture die vollständige Wertschöpfungskette der Beratungsleistungen abdeckt. Als Beratungsunternehmen mit über 246.000 Mitarbeitern in 120 Ländern zählt es 94 der Fortune Global 100 Unternehmen zu seinen Kunden und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 25 Milliarden Euro. Ein Einblick in  die einzelnen Geschäftsbereiche von Accenture rundete die Vorstellungsphase ab.

Die Grundidee der Veranstaltung war, ein interaktives Kommunikationsforum für die e-Fellows zum Austausch mit den Repräsentanten zu schaffen. Und wie dies genutzt wurde! Zunächst wurden typische Sachverhalte diskutiert, die uns Consultants von morgen unter den Nägeln brennen: Wie wird man Projekten zugeteilt? Wie sehen die Weiterbildungsmöglichkeiten aus? Gehören in der Beratungsbranche auch die Wochenenden dem Arbeitgeber? Und wie ist die Work-Life-Balance?

Christoph schaffte es, die Fragen zur Zufriedenheit aller zu beantworten und schmückte seine Ausführungen mit interessanten Anekdoten aus seinem eigenen Werdegang.

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Die Finanzkrise im Fokus
Nach der Pause stand das eigentliche Thema der Veranstaltung auf dem Plan: "Too big to fail? – Betrachtungen aus Sicht des RISK Managements".

Hierbei wurden einige Fallbeispiele aus der Finanzkrise aufgegriffen und vor dem Hintergrund des Risikomanagements diskutiert. Die systemischen Probleme der Finanzindustrie wurden ebenso wie das menschliche Versagen facettenreich beleuchtet und in der Interaktion mit den e-Fellows kritisch hinterfragt. Viele brachten ihre eigenen berufspraktischen Erfahrungen bei Banken, Ratingagenturen uvm. mit in die Diskussion ein. Am Ende war jedem die Wichtigkeit von gutem Risikomanagement bewusst.

Das Networking
Abgeschlossen wurde die Veranstaltung in einem lockeren Get-Together mit den Unternehmensvertretern bei leckeren Häppchen. Die Atmosphäre war super und bot Platz für Fragen wie: "Was findest du als Mitarbeiter an Accenture verbesserungswürdig?" Jede Frage wurde ernst genommen und ausführlich beantwortet. Insbesondere interessierten uns natürlich die Einstiegschancen in die Beratung. Und die können sich sehen lassen: Flexible Einsatzmöglichkeiten, interessante Fortbildungsprogramme und zum Einstieg gegebenenfalls mehrere Wochen Jump-Start in Indien gehören dazu.

Mein Fazit
Mir hat die Face-2-Face Veranstaltung bei Accenture sehr gut gefallen. Der Informationswert war groß und so konnte ich am Ende einen besseren Einblick in das Thema Risikomanagement sowie in das Beratungsunternehmen Accenture mitnehmen. Das Networking – sowohl mit den e-Fellows als auch den Unternehmensvertretern – war ein besonderes Highlight. Den Heimweg aus Kronberg habe ich um einige Visitenkarten reicher angetreten.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Accenture): Wenn konträre Meinungen aufeinanderprallen

Mittwoch, den 13. Juni 2012
Erfahrungs- bericht

Ein kurzes Posting in der Gruppe "Inside Accenture" in der e-fellows.net community, noch schnell den Lebenslauf hinterhergeschickt – und schon waren die Studierenden Anna und Daniel zum "World Business Dialogue" der Uni Köln eingeladen, den Accenture unterstützt. Dort trafen sie auf Redner wie die Halbschwester des amtierenden US-Präsidenten, Auma Obama, und Dr. Gerhard Knies, den Gründer von Desertec, eine Stiftung, die die Bedingungen zur Erzeugung von Ökostrom schaffen will.

Was ist der World Business Dialogue?
Daniel: Das ist ein Wirtschaftskongress in Köln, den Studierende organisieren. Dieses Jahr waren dort jeweils dreihundert Studierende aus aller Welt, Unternehmensvertreter und etwa sechzig führende Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Wirtschaft. Das Thema des Kongresses war Konsum und insbesondere Konsum in der digitalen Welt. Accenture gehörte zu den Teilnehmern und lud Anna und mich zur Veranstaltung ein.

Anna: Für mich ist der World Business Dialogue ein beeindruckend gut organisiertes Event. Es war faszinierend, was die Studierenden da auf die Beine gestellt haben. Es war eine gute Mischung aus "hohen Tieren", aber auch Entrepreneuren wie der Gründer von Desertec, Rüdiger Grube von der Deutschen Bahn oder Auma Obama, Halbschwester des US-Präsidenten Obama und Unterstützerin von CARE International. Das hat die Diskussionen spannend gemacht, weil es so viele verschiedene Sichtweisen gab.

Während des Kongresses habe ich auch Accenture kennengelernt: Julia Hoffmann aus dem Recruiting sowie die zwei Berater Maik und Susanne, begleiteten uns durch die drei Tage. Das war eine total nette Truppe, die sich gut um uns gekümmert hat – es ist direkt ein richtiges Teamgefühl entstanden.

Anna war beim World Business DialogueAnna (23) absolvierte ihren Bachelor in "International Business" in Maastricht. Anschließend machte sie Praktika im Inhouse Consulting und bei Accenture. Ab September wird sie ihren Master in "Strategy and Innovation" in Maastricht beginnen.
Daniel war beim World Business DialogueDaniel (23) studiert Wirtschaftinformatik an der Uni Mannheim. In Praktika lernte er das IT Audit und die prüfungsnahe Beratung kennen. Nach seinem Studium möchte er gerne in diesen Bereichen oder im IT-Consulting arbeiten.

Was habt ihr beim World Business Dialogue erlebt?
Daniel: Am Vorabend des Kongresses lud uns Accenture zu einer Business Lounge ein, an der wir teilgenommen haben. Dort stellten uns Mitarbeiter das Unternehmen vor und wir konnten unsere Fragen zu Accenture als Arbeitgeber loswerden. Wir bekamen zum Beispiel mehr Infos über die Management-Beratung von Accenture. Accenture-Berater erzählten von ihren Projekten und erklärten uns, welche Aufgaben auf einen zukommen.

Der Kongress selbst startete mit einer beeindruckenden Eröffnungsfeier. Am spannendsten fand ich die "Executive Sessions", in denen man in kleiner Runde mit CEOs und anderen interessanten Leuten aus der Wirtschaft diskutieren konnte. Eine dieser Runden diskutierte zum Beispiel über die Entwicklung des Konsums in der digitalen Welt, der in Zukunft noch mobiler, individueller, sozialer und lokaler sein wird.

Spannend war für mich auch eine Podiumsdiskussion über Konzepte für die globale Energieversorgung, an der ein Vorstand von BP und ein Gründer der Desertec Foundation teilnahmen. Die Ansichten der beiden waren zwangsläufig recht konträr. In den Mittagspausen war mir nicht langweilig. So habe ich, zum Beispiel, zusammen mit Unternehmensvertretern Indoor-Golf gespielt. Das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und ich konnte mein Netzwerk ausbauen.

Anna: Interessant fand ich auch die Diskussion mit dem Titel "Between a smartphone and a cup of rice", in der es um die Diskrepanzen zwischen dem Konsumverhalten in Industrie- und Entwicklungsländern ging. Teilnehmer der Diskussion waren Bernd Kolb, der Gründer des "Club of Marrakesh", Valentin Turn, der Regisseur des Films "Taste the waste", Joachim Schneider, Senior Vice President von Bayer, und Auma Obama. Das schärfte den Blick für die jeweils essenziellen Kundenbedürfnisse eines Erdteils, aber auch, wie in gesättigten Märkten der Wettbewerb um neue Kunden- und Absatzmöglichkeiten zunimmt.

World Business Dialogue mit Accenture

Welche Redner fandet ihr am beeindruckendsten?
Anna: Rhetorisch überzeugend fand ich Bernd Kolb, den Gründer des "Club of Marrakesh". Das ist ein interdisziplinäres Netzwerk, in dem Unternehmensvertreter, Wissenschaftler und Politiker zusammenkommen und sich zu Lösungen globaler Probleme auszutauschen. Kolb ist einfach sehr charismatisch, die Leute hingen an seinen Lippen. Seine Ideen waren allerdings sehr visionär und diskutabel, wonach zum Beispiel laut seiner Theorie die Probleme der Welt auf den sieben Todsünden resultieren, die sich nur mit Hilfe der sieben himmlischen Tugenden lösen lassen.

Daniel:
Mein Highlight war der Vortrag von Professor Kenneth Morse vom MIT Entrepreneurship Center. Er erklärte, was wichtig ist bei einer Unternehmensgründung. Dabei hat er ordentlich Schwung in die Zuhörerschar gebracht – zuerst sollten wir alle aufstehen und unseren Nachbarn umarmen, einfach nur, um wach zu werden.

Kenneth Morse hat selber mehrere Firmen gegründet und ist gleich mit der ersten mächtig gescheitert. Aber seiner Meinung nach gehört Scheitern zur persönlichen Entwicklung dazu. Von seiner ersten Firmenpleite besitzt er heute noch zwei Stühle, die in seinem Büro stehen und ihn immer an diese Zeit erinnern. Beeindruckend fand ich auch Suhas Gopinath, der über Chancen und Risiken der Online-Welt sprach. Er hat mit 14 Jahren seine erste Firma gegründet.

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Was hat euch beim World Business Dialogue überrascht?
Anna: Die Atmosphäre und die Organisation. Außerdem fand ich den Mut zur Provokation gut. Die Teilnehmer und Organisatoren des World Business Dialogues haben sich nicht gescheut, heikle Themen anzusprechen oder Personen in Diskussionen zusammenzubringen, die ganz unterschiedliche Meinungen vertraten.

Daniel: Mich hat überrascht, dass die Leute auf der Bühne von uns Studierenden immer ganz selbstverständlich als den künftigen Führungskräften der Wirtschaft sprachen und wie sich dieses Selbstverständnis auf einen Großteil des Publikums übertrug. Eine echt interessante Atmosphäre. Aber man merkte schon, dass alle Studenten sehr motiviert waren, sie haben sich intensiv an den Workshops beteiligt und viel diskutiert.

Was nehmt ihr mit von der Veranstaltung an neuen Ideen oder Erkenntnissen?
Daniel: Ich habe dort über Fragen nachgedacht, mit denen man sich als Student sonst nicht unbedingt beschäftigt: Wie entwickelt sich der Konsum? Was sind die Herausforderungen der Zukunft, zum Beispiel bei der Stromerzeugung und für die Schwellenländer? Was bedeutet das für die künftigen Geschäftsmodelle? Der Kongress kann natürlich keine Lösungen bieten, aber Anregungen, über neue Themen nachzudenken. Ich denke, das wurde auch geliefert.

Anna:
Vor allem habe ich mitgenommen, dass eine zielorientierte statt einer problemorientierten Handlungsweise oft erfolgreicher ist. Man sollte sich immer vor Augen halten: Wo will ich eigentlich hin, was ist mein Ziel? Was kann man tun, um langfristige Lösungen zu schaffen, anstatt nur immer akut "Feuer zu löschen"? Dieses Vorgehen lässt sich auf so viele Lebensbereiche anwenden. Und was auch viele Redner hervorgehoben haben: Unsere Generation ist die, die jetzt handeln muss. Es gibt schon viele gute Ideen, aber es müssen jetzt Taten folgen, um sie auch umzusetzen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Accenture): Breit aufgestellt – Frauen bei Accenture

Freitag, den 18. Mai 2012
Erfahrungs- bericht

Was erwartet Accenture von einer Bewerberin? Sind Wirtschaftswissenschaftlerinnen besonders geeignet für den Beraterberuf? Wie versiert muss ich hinsichtlich IT sein? Diese Fragen trieben auch die e-fellows.net-Stipendiatinnen Stephanie und Julia um – bis sie das Power Breakfast von Accenture am 27. April in Kronberg besuchten.


Titel des Events
Power Breakfast mit Accenture

Datum und Ort
27. April 2012, Kronberg (Frankfurt)

Referentinnen und Teilnehmerinnen
Am Power Breakfast mit Accenture nahmen teil: die Beraterinnen Dr. Hellen Fitsch, Vanessa Kämpf und Barbara Eich sowie Julia Hoffmann aus dem Sourcing/Human Resources; außerdem Milena Cornely von e-fellows.net. Hinzu kamen wir 14 Studentinnen verschiedener Fachrichtungen.

e-fellows.net-Stipendiatin Jessicae-fellows.net-Stipendiatin JessicaDie e-fellows.net-Stipendiatinnen Stephanie (29) und Julia (24) studieren Wirtschaftswissenschaften in Göttingen. Auf dem Power Breakfast mit Accenture wollten die beiden herausfinden, was man für einen Einstieg bei Accenture mitbringen muss.

Erwartungen
Wir wollten einen authentischen Einblick in den Alltag von Unternehmensberaterinnen gewinnen. Wie schlagen sich Frauen in der Beratung, und mit welchen Schwierigkeiten und Hürden werden sie täglich konfrontiert? Gleichzeitig erhofften wir uns, mehr zu erfahren über die Anforderungen für einen Einstieg bei Accenture.

Accenture ist eine Management-, Technologie- und Outsourcing-Beratung. Wir fragten uns also besonders, wie nötig technisches Verständnis und IT-Affinität Voraussetzung für Accenture seien. Denn schließlich sind wir Studentinnen der Wirtschaftswissenschaften.

Positiv aufgenommen
Die Atmosphäre beim Power Breakfast war angenehm und freundlich. Insgesamt spiegelte das unsere Wahrnehmung der Unternehmenskultur wider. Auf das förmliche "Sie" wurde beispielsweise komplett verzichtet. Jeder konnte Fragen stellen und es wurde offen diskutiert.

Viele Wege führen zu Accenture
Hellen Fitsch, Vanessa Kämpf und Barbara Eich stellten uns ihre Lebensläufe vor. Diese waren sehr unterschiedlich und gerade deshalb so interessant. Sie bewiesen, dass es keinen bestimmten Weg zu Accenture gibt.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Chance, persönliche Anliegen in Kleingruppen zu klären. Beispielsweise zu Gehalt, aber auch zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Wem das zu wenig Privatsphäre war, dem stand es frei, per E-Mail mit den Beraterinnen offene Fragen zu klären.

Was sind nun die Anforderungen an Bewerberinnen bei Accenture? Physische und psychische Flexibilität, Disziplin, Organisationsgeschick, Teamgeist und Kundenorientierung und natürlich Sprach- und Fachkenntnis.

Persönliches Fazit
Lediglich der Zeitrahmen könnte großzügiger bemessen sein. Davon abgesehen war das Power Breakfast eine tolle Erfahrung. Accenture deckt ein breites fachliches Spektrum ab. Deshalb können wir guten Gewissens auch Nicht-Wirtschaftswissenschaftlerinnen das Event empfehlen. Eine super Gelegenheit zum Austausch mit Unternehmen und Teilnehmerinnen.

Uns wird die Veranstaltung sehr positiv in Erinnerung bleiben.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Accenture): International Women's Day

Dienstag, den 8. Mai 2012
Erfahrungs- bericht

Eine Umfrage von Accenture belegt: Das Geschlecht beeinflusst den beruflichen Erfolg kaum. Allerdings trauen sich Frauen manchmal zu wenig zu. Wie man als Frau Karriere machen und gleichzeitig seine Weiblichkeit behalten kann, erfuhr e-fellows.net-Stipendiatin Jana auf dem "International Women's Day" am 9. März in Kronberg.

Das Ziel der Veranstaltung war, die speziellen Herausforderungen von Frauen in der Arbeitswelt zu diskutieren und sich von den Erfahrungen beruflich erfolgreicher Frauen inspirieren zu lassen.

Ran an die Frauenfakten
Zum Start des Events präsentierte Accenture Umfrageergebnisse zum  Thema "Jobzufriedenheit und Karrieremaßnahmen von Frauen". Dabei erfuhren wir einige interessante Fakten aus der Berufswelt. Zum Beispiel: Work-Life-Balance und Karrierechancen sind weniger vom Geschlecht abhängig als vom Land, in dem man arbeitet. Was außerdem diskutiert wurde:  Frauen und Männern unterscheiden sich in ihrer Selbstpräsentation. Während Männer Gelegenheiten nutzen, um ihre Leistungen zu demonstrieren, halten sich Frauen oftmals zurück.

e-fellows.net-Stipendiatin Janae-fellows.net-Stipendiatin Jana (24) studiert "International Management CEMS" an der Wirtschaftsuniversität Wien. Auf dem Women's Day von Accenture hat sie gelernt, dass sie Komplimente öfter einfach annehmen sollte.

Weiblichkeit birgt Tücken
Die Referentinnen berichteten von ihren persönlichen Werdegängen. Die Quintessenz: Der eigene Wille, das Vertrauen in sich selbst und das Auftreten sind die zentralen Elemente, um seine Ziele zu erreichen. Klassisch "weibliches" Verhalten birgt Tücken. Das bedeutet aber nicht, dass Frauen "männlich" auftreten sollen – ganz im Gegenteil, man sollte seine Weiblichkeit nicht verlieren, aber eine Balance finden. Das heißt, weiblich bleiben und einfach mal Komplimente annehmen und "Danke" sagen, anstatt eigene Leistungen zu  schmälern.

Accenture und die Frauen
Für mich war es interessant, von sehr ehrlichen und persönlichen Erfahrungen der Referentinnen zu hören. Sie zeigten, wie Frauenkarrieren in der Praxis ablaufen können und wie man manchen Herausforderungen begegnen kann. Die Nachricht, die ich vom Women's Day mitgenommen habe: Natürlich läuft nicht immer alles rund und man kann nicht alles planen, aber es sich lohnt, die Zähne zusammenzubeißen und weiterzumachen. Diese Tipps sind unabhängig von Geschlecht und Unternehmen auf jede Situation übertragbar, daher würde ich das Event jedem empfehlen, der nach Inspiration für seine Karriere sucht.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Accenture): Bankdaten still und leise umziehen

Mittwoch, den 28. März 2012
Erfahrungs- bericht

Bereits nach einer Woche im neuen Job bei Accenture arbeitete Markus Schuster an einem Großprojekt, der IT-Migration zweier Großbanken. Innerhalb eines Wochenendes sollten die Datenmassen und die IT-Infrastrukturen zusammenwachsen. Und die Bankkunden sollten davon natürlich nichts mitbekommen und weiterhin den gewohnten, guten Service erhalten.

Unternehmen und Ort
Accenture, München

Position und Abteilung im Unternehmen
Analyst Technology Consulting – Infrastructure

Seit wann dabei?
Ich bin im November 2010 eingestiegen.

Mein Hintergrund und Erfahrungen in der Unternehmensberatung Ich habe an der Universität Regensburg zunächst den Bachelor und anschließend den Master in Wirtschaftinformatik gemacht – mit den Schwerpunkten Informationssysteme, IT-Sicherheit und Bankinformatik. Durch meine Mitarbeit in einer studentischen Unternehmensberatung sowie Werkstudentenjobs und Praktika war ich auf den Einstieg bei einer Unternehmensberatung gut vorbereitet.

Der Weg zum Job
Einige Monate vor Abschluss meines Studiums befasste ich mich mit meinem Berufseinstieg. Da für mich schon früh feststand, dass ich in einer internationalen Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt IT arbeiten möchte, hat sich Accenture schnell als mein Favorit herausgestellt.

e-fellow Markus Berufseinsteig bei AccentureMarkus (26) hat den Bachelor und Master of Science in Wirtschaftinformatik an der Uni Regensburg gemacht. Seine Arbeit in einer studentischen Unternehmensberatung ebnete den Weg zu Accenture.

Ich kannte Accenture bereits aus einigen Vorträgen an der Universität und von Job-Messen. Über die Firmen-Homepage habe ich mich dann näher das Unternehmen informiert und bin bei den Stellenausschreibungen schnell fündig geworden. Nachdem ich die Bewerbung abgeschickt hatte, rief mich die Personalabteilung an, um mich zum Auswahltag in Kronberg bei Frankfurt einzuladen.  

Das erste Projekt
Mein Start bei Accenture war sehr spannend. Er begann mit einer Orientierungswoche, in der ich wesentliche Eckdaten über das Unternehmen erhielt und mich vor allem um organisatorische Dinge für den Einstieg kümmerte.

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Bereits in der zweiten Woche begann ich mit meinem ersten Projekt: Ich war an der Vorbereitung einer IT-Migration zweier Großbanken beteiligt. Neben der Datenmigration ging es vor allem um die Zusammenführung der IT-Infrastrukturen. In ein Team von 15 Personen kümmerten wir uns um den Ablauf der Migration. Über 10.000 verschiedene Migrationsaktivitäten strukturierten wir so, dass wir sie innerhalb eines Wochenendes durchführen konnten. Dadurch stellten wir sicher, dass die Bankkunden nicht beeinflusst wurden.

Training in Amerika
Sechs Monate nach meinem Einstieg bot sich mir die Gelegenheit, für zwei Wochen in Amerika an einem Training teilzunehmen. Hier lernte ich das grundlegende Handwerkszeug für erfolgreiches Projektmanagement – in einer internationalen Atmosphäre. An dem Training nahmen Kollegen aus aller Welt teil – unter anderem aus den USA, China und verschiedenen europäischen Ländern.  

Neue Projekte mit viel Eigenverantwortung
Inzwischen arbeite ich am nächsten großen Projekt in der Automobil-Branche. Bei diesem Projekt geht es vor allem um die Inbetriebnahme von fachlichen Applikationen. Ich übernahm bereits früh Verantwortung und betreue mittlerweile alle Phasen eines Projekts – von der Analyse bis zur Umsetzung. Täglich stehe ich engen Kontakt zu Kunden und erhalte so tiefgreifendes Branchenwissen.

Mein persönliches Fazit
Bei Accenture gefällt mir besonders der kollegiale Umgang untereinander. Bei Problemen und Fragen wird man nie alleine gelassen, sondern bekommt immer Unterstützung von den Ansprechpartnern und Teamkollegen. Ich habe mich in einer lockeren aber dennoch sehr professionellen Arbeitsumgebung wiedergefunden. Ich arbeitete mit motivierten, sympathischen und überwiegend jungen Kollegen mit den unterschiedlichsten fachlichen Hintergründen zusammen.

Der frühe Einstieg in die Projektarbeit und der direkte Kundenkontakt haben wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich in meine neue Position schnell eingefunden habe. Dadurch konnte ich mich innerhalb kurzer Zeit auch persönlich und fachlich verbessern. Gerade wegen der ausgeprägten Internationalität, der Kollegialität und den Entwicklungsmöglichkeiten kann ich den Einstieg bei Accenture sehr empfehlen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Accenture): Beratung oder Mathematik? Beides!

Donnerstag, den 22. März 2012
Erfahrungs- bericht

Von Berlin über Manchester nach München. e-fellows.net-Member Yiran hat ihren Platz gefunden: Seit April 2011 ist sie Analystin bei Accenture. Sie sorgt dafür, dass Marktrisiko-Modelle richtig umgesetzt werden und ist die Schnittstelle zwischen Mathematikern und Entwicklern. Was ihr außerdem gefällt? Das "64-Stunden-Konto".


Unternehmen und Ort
Accenture, München

Position und Abteilung im Unternehmen
Analystin im Risk Management, Management Consulting

Wie bist Du an den Job gekommen?
Ich bin auf einer Karriere-Messe auf Accenture aufmerksam geworden. Für die Stelle als Analystin im Risk Management habe ich mich über die Website beworben. Es folgten ein Telefoninterview und dann habe ich an einem Assessment-Center teilgenommen. Am Ende bekam ich die Stelle.

Ich hatte schon Erfahrungen im Finanz- und Risikomanagement, denn beides war Teil meiner Master-Studiengänge. Meine Schwerpunkte waren Marktrisiko- und Kreditrisikomodellierung. Das Studium war eher theoretisch, praktische Erfahrungen habe Ich bei einem Praktikum im Market-Risk-Team einer Bank gesammelt, wo ich Aktien-Portfolios verwaltete. In einem akademischen Projekt konnte ich in die Arbeit bei einer schweizer Bank in Zürich hineinschnuppern.

e-fellow Yirane-fellows.net-Member Yiran (27) machte 2009 ihren "Master of Economics and Management" an der Humboldt Universität zu Berlin, außerdem 2010 den "Master of Finance" an der Manchester Business School.

Zum Einstieg ein Netzwerk
Der Einstieg bei Accenture wurde mit einer Woche "Orientierungstraining" im Frankfurter Büro eingeläutet: eine Einführung in die Unternehmenskultur und die internen Abläufe. So bot sich gleich die Gelegenheit, neue Kollegen aus anderen Abteilungen zu treffen und ein Netzwerk aufzubauen.

Ein Projektplaner sorgte dafür, dass die neuen Mitarbeiter gleich eigene Projekte bekamen – schon innerhalb der ersten zwei Monate. Ich arbeite inzwischen in einem Marktrisiko-Projekt bei einem großen Deutschen Finanzinstitut. Wir unterstützen den Kunden dabei, neue Methoden anzuwenden, die eine Prognose über stark kursabhängige Handelsgüter zulassen – zum Beispiel Rohstoffe.

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Spannend: Wie sich Theorie in der Praxis bewährt
Im Arbeitsalltag bin ich die Schnittstelle zwischen Mathematikern und Entwicklern. Einerseits beschäftige ich mich mit Marktrisiko-Modellen, andererseits arbeite ich mit Programmierern und erkläre ihnen die mathematischen Formeln. Dann entscheiden wir, wie man sie am besten anwenden sollte. Ich finde es spannend, bei meiner Arbeit zu erfahren, wie die Theorien in der industriellen Praxis umgesetzt werden können.

64 Stunden, um sich weiterzubilden
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. Wir haben viel Kontakt mit den Kunden und zahlreiche Möglichkeiten, uns untereinander auszutauschen, zum Beispiel während der formlosen Briefings oder des Team-Meetings. Was mir bei Accenture am besten gefällt, sind die Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten: Es gibt fachliche Trainings wie "Zinsderivate-Bewertung" oder "Consulting Skills Training", "Structured Problem Solving" und "Zeitmanagement". Jeder Mitarbeiter verfügt über 64 Stunden im Jahr für die Weiterentwicklung. Accenture fördert auch externe Fortbildungen, wie zum Beispiel den CFA (Chartered Financial Analyst) oder den FRM (Financial Risk Manager). Eine Stelle als Analyst im Risikomanagement kann ich jedem empfehlen, der sich für Beratung in Kombination mit Wirtschaftsmathematik und Finanzmodellen begeistert.

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Erfahrungsbericht (Accenture): Karriere? Auf geht's, Mädels!

Mittwoch, den 21. März 2012
Erfahrungs- bericht

13 Frauen – es geht um Etikette, Präsenz, Ausstrahlung und die richtige Klamotte. e-fellow Friderike war nicht auf der Fashion Week, sondern beim Karriereworkshop für Frauen von Accenture in München. Was hat sie mitgenommen? Bewerbungstipps und einige Ratschläge für die Karriere.

 

Titel und Thema des Events
Karriere-Workshop für Frauen

Datum und Ort
30. Januar 2012, München

Männer treten meistens dominanter auf als Frauen. Dieses Platzhirsch-Gehabe wirkt häufig unangenehm – dennoch: es hilft, sich ins Rampenlicht zu rücken. Und genau deshalb hatte der Karriereworkshop von Accenture – nur für Frauen – so eine angenehm lockere Atmosphäre.

e-fellows.net-Stipendiatin Friderikee-fellow Friderike (21) studiert Wirtschaftswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Beim Workshop von Accenture erfuhr sie, warum EDV-Kenntnisse nicht in den Lebenslauf gehören.

Keiner kam zu kurz
Zwei Beraterinnen mit mehrjähriger Berufserfahrung moderierten die Veranstaltung. Die Quintessenz: Es sei bedeutsam, sich klar zu machen, was für Dinge einem beim zukünftigen Arbeitgeber wirklich wichtig sind. Weiterbildungsmöglichkeiten? Kollegialität? Aufgabenvielfalt? Oder eben Familie und Job unter einen Hut bringen zu können?

Alle hatten die Chance, sich aktiv zu beteiligen. Die Anzahl der Teilnehmer war begrenzt, die Gruppe überschaubar, keiner kam zu kurz. Deshalb konnte jeder nützliche Erkenntnisse aus den verschiedenen Gruppenübungen mitnehmen: im Jobinterview authentisch auftreten, in Vorstellungsgesprächen überzeugen und sich in Gruppendiskussionen richtig verhalten.

Mich zeichnet aus …
Eine diese Übungen war "all about me in a nutshell": Finde bis zu fünf Wörter, die dich auszeichnen und beweise deiner Partnerin, in welchen Stationen deines Lebens dich diese Eigenschaften tatsächlich voran gebracht haben. "Eigeninitiative"? Wo hast du denn Eigeninitiative gezeigt? Sich erklären zu müssen, sensibilisiert einen für sein eigenes Auftreten. Man macht sich klar, wer man ist und wie man wirkt.

Füll den Raum aus
Eigentlich war der Workshop nur für Frauen vorgesehen, aber zum Ende hin bekamen wir dann doch Unterstützung von zwei männlichen Kollegen. In der Gruppendiskussion zum Reizthema „Frauenquote“ wollten sie uns aus der Reserve locken. Hinterher gestanden sie, sie hätten bewusst kontroverse Positionen bezogen. Eine Streitatmosphäre war trotzdem nicht aufgekommen. Die beiden gaben uns Ratschläge für ein angemessenes Auftreten im Geschäftsalltag mit auf den Weg: Feste Stimme, aufrechte Haltung – füllt den Raum aus. Nutzt eure Hände, dafür sind sie da!

Rundum-Check für den CV
Schließlich prüfte man unsere Lebensläufe und Anschreiben auf Herz und Nieren – ein Rundum-Check also für die nächste Bewerbung. Einige Tipps, die ich daraus mitgenommen habe: EDV-Kenntnisse sind eine Grundvoraussetzung, keine Qualifikation! Immer beschreiben, was man im Praktikum gemacht hat, statt nur Ort und Dauer anzugeben.

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Ein starkes Mittagessen
Trotz der zahlreichen Tipps blieb Zeit, sich mit den weiblichen Mitstreiterinnen auszutauschen. Mal losgelöst von jeder Konkurrenz. Das stärkende Mittagessen oder die Pausen zwischendurch brachten Anregungen für die persönliche Karriere hervor: Man gab den sonst gut gehüteten Lebenslauf frei oder verriet sein Geheimnis gegen Nervosität. Den Workshop empfehle ich allen weiblichen Berufseinsteigerinnen, die einmal ungezwungen Kontakt zu Mitstreiterinnen aufnehmen, einen Blick in den Bewerbungsablauf werfen oder sich über ihr Auftreten bewusster werden wollen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".