Erfahrungsbericht (Accenture): Wie bewerbe ich mich richtig?
Dienstag, den 19. Februar 2013Wie stellst du dich am besten im Bewerbungsgespräch vor? Maria konnte beim Bewerbungsworkshop hinter die Kulissen des Recruitings bei Accenture blicken. Und sie erfuhr, warum man in Gruppendiskussionen nicht auf Kuschelkurs gehen sollte.
Titel des Events
Karriere-Workshop für Frauen: Richtig bewerben – Strategien, Analyse, Umsetzung
Datum und Ort der Veranstaltung
16. November 2012 im Accenture-Büro, München
Teilnehmer und Unternehmensvertreter
Es waren 14 Studentinnen anwesend und sechs Mitarbeiter von Accenture.
Jeder Student, der kurz vor dem Abschluss steht, hat das gleiche Problem: Wie verkaufe ich mich im Bewerbungsgespräch besonders gut? Wie kann ich meine persönlichen Stärken zur Geltung bringen und Defizite positiver präsentieren? Genau vor dieser Herausforderung stand ich, als ich die Ausschreibung zum Accenture-Workshop "Richtig bewerben" las. Hier prüfen Experten die Bewerbungsskills der Studenten, und gleichzeitig konnte ich einen potenziellen Arbeitgeber kennenlernen.
Nach einem Kaffee begann die Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen in der Form des "60-Sekunden-Elevator-Pitch". Als kleine Einführung erklärten uns die Unternehmensvertreter danach, wie wir eine solche Kurzvorstellung interessant gestalten können. Diese drei Regeln gibt es: 1. Sag, was du sagen willst. 2. Sag es! 3. Wiederhole, was du gesagt hast. Wir übten unser neues Wissen in einer zweiten Kurzvorstellung mit der Sitznachbarin. Eine simple Vorstellung kann ganz schön schwer sein.
Was macht den perfekten Arbeitgeber aus?
Als nächstes versuchten wir festzustellen, was den perfekten Arbeitgeber ausmacht. Dabei wurde schnell klar, dass es den perfekten Arbeitgeber nicht gibt, da jeder unterschiedliche Ansprüche hat, die sich auch im Laufe des Lebens ändern können. Da wir nun schon beim Thema waren, gab es eine Vorstellung von Accenture und den Einstiegsmöglichkeiten ins Unternehmen. Sogar in der Mittagspause standen uns die zwei Workshop-Leiterinnen weiter Rede und Antwort.
Zum eigentlichen Bewerbungsgespräch
Anschließend führten wir ein Bewerbungsgespräch für einen fiktiven Job mit einem Recruiter von Accenture. Dabei bekamen wir weitere Infos zu "verbotenen Fragen" im Bewerbungsgespräch und zum Verhalten bei "fiesen Fragen". Wir erfuhren auch, welche Intentionen die Recruiter eigentlich mit manchen Fragen verfolgen, wie zum Beispiel die Frage nach dem perfekten Chef oder dem Ereignis, auf das man selbst sehr stolz ist.
Nach diesem Teil wechselten wir zu einem spontaneren Gespräch, in der die Bewerberin sich durch eine kreative und reflexive Darstellung ihres Werdegangs vorstellte. Beide Gespräche haben wir in der Gruppe analysiert. Parallel zu diesen Übungen schaute sich Christiane Dreßler, Managerin bei Accenture, unsere mitgebrachten Bewerbungsunterlagen an und gab uns Feedback dazu.

Wie argumentiert man in einer Gruppendiskussion?
Nachdem nun der erste Schritt der Bewerbung, das Gespräch, hinter uns lag, kam der zweite: die Gruppendiskussion. Wir sprachen in Sechsergruppen über ein vorgegebenes Thema. Es entstand eine hitzige Diskussion und wir lernten daraus, dass es wichtig ist, einen kühlen Kopf zu behalten, wenn man seine Argumente gut vorbringen möchte. Anschließend bekamen wir Feedback zu unserer Teamfähigkeit, logischen Denken, Initiative und Selbstvertrauen. Dabei wurde angesprochen, dass sich zwei Gruppen herauskristallisiert haben. Eine der beiden Gruppen wollte schneller nachgeben als die andere, obwohl alle am gleichen Strang ziehen sollten. Dabei besteht die Gefahr, dass vor allem die zielstrebigere Gruppe zu aggressiv erscheint.
In einer neuen Diskussionsrunde dachten sich die Gruppen selbst ein Thema aus. Interessant war, dass plötzlich alle Teilnehmerinnen auf "Kuschelkurs" und das Gespräch viel ruhiger und gesitteter ablief als in der ersten Runde. Doch auch das ist nicht der goldene Weg, denn das alltägliche Arbeitsleben ist nur selten komplett konfliktfrei. Ich konnte mit vielen wichtigen Tipps für künftige Bewerbungen aus diesem Workshop gehen, die man ansonsten eventuell erst als Feedback nach einer Absage bekommen würde.




![Julia von Accenture [Quelle: Accenture]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2012/11/Blogvorstellung_Julia_Accen.jpg)
Nancy (26) hat Strategisches Management an der Smurfit Business School am University College Dublin studiert.![Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/02/network_sxc.hu_clix1.jpg)





Die e-fellows.net-Stipendiatinnen Stephanie (29) und Julia (24) studieren Wirtschaftswissenschaften in Göttingen. Auf dem Power Breakfast mit Accenture wollten die beiden herausfinden, was man für einen Einstieg bei Accenture mitbringen muss.
e-fellows.net-Stipendiatin
Markus (26) hat den Bachelor und Master of Science in Wirtschaftinformatik an der Uni Regensburg gemacht. Seine Arbeit in einer studentischen Unternehmensberatung ebnete den Weg zu Accenture.
e-fellows.net-Member Yiran (27) machte 2009 ihren "Master of Economics and Management" an der Humboldt Universität zu Berlin, außerdem 2010 den "Master of Finance" an der Manchester Business School.
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