Monatsarchiv für Januar 2012

Erfahrungsbericht (KPMG): Face-to-Face mit KPMG in der "New Work City"

Montag, den 23. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

Im Frankfurter "Squaire", auch  "New Work City" genannt, traf e-fellows.net-Stipendiatin Sabine KPMG. Hier erfuhr sie, dass nicht nur ihr ein gutes Arbeitsklima und die Herausforderung im Job wichtig sind. Unter den bunt gemischten Teilnehmern traf sie sogar ein bekanntes Gesicht. Und die Berater von KPMG klärten sie über Mythen der Unternehmensberatung auf.

Titel und Thema des Events
Face-to-Face-Workshop "KPMG Management Consulting"

Zeit und Ort des Events
14. Dezember 2011, Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
17 e-fellows.net-Stipendiaten

Unternehmensvertreter: Partner Dr. Andreas Ries, Senior Manager Christian Neubert, Assistant Manager Thomas Heinrich, Associate Daniela Wicker und Magdalena Statnik aus der Personalabteilung.

Da ich in meinem Bachelor-Studium schon relativ weit bin, mache ich mir Gedanken über einen möglichen Jobeinstieg. Deshalb wollte ich an einem Karriereevent teilnehmen, das nur einen Tag dauert, jedoch präzise über Einstiegschancen und den Joballtag informiert.

Sabine Face-to-Face KPMGe-fellows.net-Stipendiatin Sabine (22) studiert International Business Administration an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Außerdem verbrachte sie einen Auslandsaufenthalt am Trinity College in Dublin.

Ich hatte schon ein Praktikum bei Detecon gemacht, in dem ich einen Einblick in ICT (Information and Communications Technology) bekam. Nun wollte ich mir ein zweites Bild von der Unternehmensberatung machen und einen Bereich erleben, der sich vor allem auf die Prozess- und Organisationsberatung konzentriert.

Mit dem Aktenköfferchen durch schicke Bürogebäude
Wie stellt man sich den Berateralltag vor? Schnieke und beschäftigt mit dem Köfferchen durch schnittige Bauten laufen. Kaum in Frankfurt angekommen, bekam man im "Squaire" – einem Bürogebäude am Frankfurter Flughafen – den Berateralltag zu Gesicht. Ein Büro direkt am Flughafen mit beeindruckender Ausstattung – der Traum jedes Beraters.

In einer Begrüßungsrunde mit Getränken und Snacks konnte man mit den anderen Teilnehmern reden und neue Gesichter und Namen abspeichern. Ich traf auch ein bekanntes Gesicht: Ein Freund aus Tübingen war zufällig auch da. Das war eine positive Überraschung.

Kontakt zu KPMG aufnehmen?
In der KPMG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei KPMG kontaktieren.

Im Meetingraum begrüßten uns die KPMG-Mitarbeiter herzlich. Wir hatten einen wundervollen Blick auf startende und landende Flugzeuge. Sowohl Dr. Andreas Ries als auch die anderen Berater stellten sich, ihren Karriereweg und ihre Arbeit bei KPMG vor. Das waren nicht nur Aufzählungen der wichtigsten Lebenslauf-Stationen oder der bekanntesten Klienten, sondern ein informeller Einblick in den bisherigen Werdegang.

Klassisch BWL studieren ist kein Muss
Die Berater machten klar, dass man nicht unbedingt BWL studiert haben muss, um Berater zu werden. Gut zu wissen war außerdem, dass man sich nicht zwingend mit Arbeit zuschütten und auf ein Sozialleben verzichten muss. Anschließend stellten wir Teilnehmer uns vor. Daraus ergaben sich interessante Gespräche zwischen den Beratern und den Teilnehmern.

Anschließend bekamen wir eine Führung durch den "Squaire" – die "New Work City". Was vorher nur als bunter Wirbel von Eindrücken an mir vorbeigezogen war, konnte ich nun detaillierter betrachten.

Was sollte ein Job mit sich bringen?
Zurück in unserem Meetingraum kam nun der tatsächliche Workshop auf uns zu. In Gruppen von vier oder fünf Personen hatten wir eine halbe Stunde Zeit, uns kritisch mit Fragen aus dem Berateralltag auseinanderzusetzen – zum Beispiel mit den Erwartungen an den Einstieg oder die Eigenschaften eines erfolgreichen Beraters. Wir stimmten überein, dass die Erwartung an einen Einstieg sich nicht nur auf das Hier und Jetzt konzentrieren sollte, sondern auch auf die Zukunft (zum Beispiel Weiterbildungsmaßnahmen). Und dass nicht nur finanzielle Vorzüge wichtig sind, sondern auch das Arbeitsklima, die Work-Life-Balance und die Herausforderung im Job.

Die Mitarbeiter von KPMG gaben uns dazu Feedback aus der Praxis und klärten uns über einige Mythen aus der Beratung auf. "Ich habe bislang nach mehreren Jahren bei KMPG genau zwei Mal am Wochenende gearbeitet. Und das nur für ein, zwei Stunden um eine Präsentation in Form zu bringen", sagte einer der Berater.

Berater "grillen"
Wir ließen den Abend ruhig mit Häppchen und Snacks ausklingen. Dabei konnten wir die KPMG-Mitarbeiter mit unseren Fragen  "grillen". Immer wieder betonten sie, dass man alle Fragen, die einem auf der Zunge brennen, auch loswerden soll. Wer da nicht nachfragt, ist selbst schuld.

Die netten Teilnehmer und Berater, die ohne Zeitdruck und ohne sich um Antworten zu winden Rede und Antwort standen, hätten es doch tatsächlich fast geschafft, dass ich den Zug verpasst hätte. Einen besseren Ritterschlag für ein Karriere-Event gibt es für mich kaum.

Mein Fazit und wem ich die Veranstaltung empfehle
Ich wollte einen realistischen Einblick in den Unternehmensalltag gewinnen, ohne monatelang Praktika zu machen. Ich fand es interessant, die tatsächlichen Gesichter hinter dem Firmennamen kennenzulernen. Überraschend fand ich ihre Aufgeschlossenheit und ihre Entschlossenheit, wirklich keine Frage unbeantwortet zu lassen. Wer jedoch ein Recruiting-Event erwartet hatte, wurde enttäuscht.

In den letzten Zügen meines Studiums war es mir wichtiger, das Unternehmen KPMG kennenzulernen und herauszufinden, ob ich dort hineinpasse. Weniger wichtig war mir dabei, dass ich mit wichtigen Kontaktdaten nach Hause fahre. Und einen Tag ohne schlechtes Gewissen vom Semester frei zu haben, ist doch auch eine nette Abwechslung.

Tagebuch (Deutsche Bank): Innovationen auf der "Unconference" (3. Teil)

Freitag, den 20. Januar 2012
Tagebuch

Vorträge ganz ohne Folien und Powerpoint, bei denen das Publikum bestimmt, was es hören möchte. Nein, das ist nicht Uni 2.0, sondern die Unconference bei der Deutschen Bank. Die Veranstaltung ist Teil der zahlreichen Innovationen, die Eduard bei der Deutschen Bank begegnen – und auch er selbst plant eigene Neuerungen an seinem Arbeitsplatz.

Nach meiner ersten Rotation im Traineeprogramm von Group Technology & Operations (GTO) als "Application Owner" für eine laufende Anwendung der Deutschen Bank ging es für mich im September nach London. Hier startete offiziell das Traineeprogramm, bei dem ich meine Trainee-Kollegen aus aller Welt traf. In London, wie auch in meiner aktuellen zweiten Rotation als Mitarbeiter des Project Management Office (PMO) habe ich festgestellt, dass mir ein Wort immerzu über den Weg läuft. Es ist das Wort "Innovation", das in der IT-Abteilung der Deutschen Bank zurzeit in aller Munde ist.

Innovation Lecture Series – Vorstellung der brandneuen Innovationen

Tatsächlich werden viele neue und innovative Technologien, Ansätze und Prozesse ausprobiert und im Falle des Erfolgs ausgebaut. Diese Innovationen werden bei den "Innovation Lecture Series" vorgestellt.

Eduard bauere-fellows.net-Alumnus Eduard (25) hat in Paderborn Informatik studiert und ist anschließend bei der Deutschen Bank als Trainee in die Abteilung Group Technology & Operations (GTO) eingestiegen.

Diese Vorträge finden im sogenannten "db Lab" statt – einem Seminarraum, der einem "Innovationslabor" gleicht. Schon die Einrichtung ist einzigartig, mit beschreib- und beklebbaren Wänden, viel Hightech, um Ideen an die Wand zu projizieren und genügend Platz, um die Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen.

Der Sturm der Gedanken
Die Themen der "Innovation Lecture Series" haben die Mitarbeiter in einer Befragung vorgeschlagen. Das führte zum Beispiel zu der Applikation "Mindstorm", die kürzlich bei einem Vortrag vorgestellt wurde. "Mindstorm" ist eine Plattform, auf der ein Projekt-Team oder eine Abteilung ein konkretes Problem schildert und jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, Vorschläge zu der Lösung des Problems zu machen. Dabei gibt es – wie in einem Sturm von Gedanken – verschiedenste Ansätze, um das Problem zu lösen.

Unconference – die neue Art des Ideenaustauschs
Ein paar Tage nach diesem Vortrag wurde ein Workshop für die GTO-Trainees veranstaltet, der sich "Unconference" nannte und einen innovativen Ansatz für den Ideenaustausch darstellt. Der Workshop selbst war in die sogenannte "GradForum-Initiative" eingebettet. Das ist eine Initiative, die von GTO-Trainees organisiert wird und sich speziell an andere GTO-Trainees wendet. Beim GradForum stellt das Senior Management dem Unternehmensnachwuchs größere Projekte und Neuigkeiten vor.

Bei der "Unconference" handelte es sich nicht um gewöhnliche Vorträge per Powerpoint, bei denen die Senior Manager das Thema vorgaben. Stattdessen sprachen wir über das, was sich das Publikum (also wir Trainees) gewünscht hatte.

Die Unconference fing damit an, dass Wolfgang Gärtner (CIO GT Retail, Managing Director) zwar einen Vortrag vorbereitet hatte, jedoch direkt zu Anfang seine Redekarten ablegte und vom Publikum neue Karten verlangte mit Themen, über die er sprechen sollte.

Beamer und Folien sind tabu
Für die anschließenden Vorträge gab es die folgenden Vorgaben: Es wurde im Stehen in kleinen Kreisen referiert und zugehört. Beamer und Folien waren tabu, die Redner durften nur Redekarten benutzen. Es fanden immer drei unterschiedliche Vorträge gleichzeitig statt, zwischen denen man als Zuhörer beliebig wechseln konnte. Außerdem wurde der Vortrag der Senior Manager immer wieder durch Zwischenfragen und Denkanstöße aus dem Publikum gelenkt. Dadurch kam es auch durchaus vor, dass Manager über sich selbst, persönliche Erfahrungen und über Strategien in den kommenden Jahren gesprochen haben. Ein meiner Meinung nach ziemlich innovativer Ansatz, der deutlich mehr Spaß macht als die typischen Powerpoint-Vorträge.

Meine eigene Innovation

Neben derartigen Veranstaltungen zum Thema Innovation werde auch ich zu Innovationen und Verbesserung meiner eigenen Arbeit angehalten. Am Anfang meiner zweiten Rotation im Project Management Office (PMO) für das Programm "Tax Program 2011/2012" riet mir der Programmleiter Jörn Rudolph, alle meine Arbeitsprozesse zu überprüfen – Neuerungen und Verbesserungen seien immer willkommen. Das zeigte mir die offene Kultur in GTO, wo selbst von einem Trainee, der gerade erst in der Deutschen Bank angefangen hat, Neuerungen kommen können. In dem Sinne erarbeite ich zum Beispiel zurzeit einen neuen Ansatz, um die monatliche Budget-Vorhersage für die verschiedenen Projekte innerhalb des Programms zu erleichtern und zu vereinheitlichen.

Im ersten Teil seines Tagebuchs berichtete Eduard von seinen ersten beiden Projekte im Trainee-Programm. Im zweiten Teil klärt er über die "Mythen des Bankings" auf.

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Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Alexander Hartmann

Dienstag, den 17. Januar 2012
Judith

Unser Praktikant Alexander arbeitet seit Dezember in der e-fellows.net-Redaktion und widmet sich seitdem vor allem unseren City Groups. Meistens ist er eher ruhig, sodass sogar wir nach zwei Monaten hier noch einiges neues über ihn erfahren haben. Zum Beispiel, dass er gerne Latein lernt und sich für Neurowissenschaften interessiert.

>> Teil 44 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin seit Anfang Dezember Praktikant im Team Content &Community. Mein Ziel ist es, die Aktivitäten der City Groups zu unterstützen und zu steigern. Dafür erstelle ich zum Beispiel einen Leitfaden für City-Group-Leiter und arbeite die Vorschläge von anderen Leitern aus. Ich selbst beteilige mich ebenfalls seit zweieinhalb Jahren an der Leitung der City Group München.

Praktikant und City-Group-Leiter Alex

Was hast du vorher gemacht?
Ich habe drei Jahre Physik auf Bachelor an der LMU studiert und außerdem ein Praktikum an einem Lehrstuhl gemacht.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Die Kollegen, die zentrale Lage am Marienplatz, der unkomplizierte Umgang, sodass ich mit allen offen diskutieren kann. Und die Küche gefällt mir (hier besonders, dass es kostenlosen schwarzen Tee gibt). Bei meiner Arbeit natürlich auch der Kontakt zu den City-Group-Leitern, und dass einige so viel Initiative zeigen, dass man selbst viel mehr Spaß daran und viel weniger Arbeit hat. Wieso werde ich eigentlich nicht gefragt, was mir nicht gefällt? ;)

Welche privaten Interessen hast du?
Außer mich mit Freunden zu treffen, wechselt das immer mal: Filme schauen, Rad fahren, Musik (normalerweise Klavier. Ich habe mir in einer Phase aber auch mal vorgenommen Gitarre zu lernen, vielleicht irgendwann mal wieder). Im Studium interessiere ich mich vor allem für Neurowissenschaften und Hirnforschung, also nicht so sehr das, was man spontan mit Physik verbinden würde. Ansonsten gerne auch mal ein Sprachkurs, wie Spanisch oder ein bisschen Latein.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich werde nach meinem Praktikum hier ein dreiviertel Jahr in Neuseeland verbringen. Dort mache ich an der Uni Auckland "study abroad". Das ist sowas wie ein Studium generale – zu viel Unistress werde ich also hoffentlich nicht haben. Danach habe ich geplant, wieder hier mit einem Master weiterzumachen. Den Studiengang und Ort weiß ich aber noch nicht genau, es wird aber in Richtung Neurowissenschafften gehen.

Erfahrungsbericht (KPMG): Financial Fairplay im Hörsaal

Donnerstag, den 12. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

In Vorlesungen sitzt Martin ja eigentlich oft genug. Doch als leidenschaftlicher Sportler und nebenberuflicher Private-Banking-Berater konnte er dem Thema "Financial Fairplay" nicht widerstehen und ging zu KPMG's Lecture in München. Zu seiner Freude fand er dort auch keinen gelangweilten Professor vor, sondern einen promovierten Fairplayer.

Titel der Veranstaltung
KPMG's Lecture: "Financial Fairplay – How KPMG cuts through the complexity in the sports industry"

Ort und Datum
München, 16. November 2011

Referenten
Johann Schnabel, Dr. Mario Hamm

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Ich hatte bisher noch nie eine derartige Veranstaltung besucht. Daher war ich zum einen neugierig, was mich dort erwartet. Zum anderen bin ich sehr sportinteressiert, weshalb das Thema perfekt gepasst hat.

e-fellow Martine-fellows.net-Member Martin (22) macht einen "Master of Finance" an der Frankfurt School of Business. Nebenbei arbeitet er als Private-Banking-Berater.

Promovierter Fairplayer
Eine HR-Mitarbeiterin und ein Partner von KPMG eröffneten die Veranstaltung. Anschließend ging es drei Stunden um das Thema "Financial Fairplay". Das ist eine neue Regel im Profi-Fußball für die Klublizensierung der UEFA. Hauptinhalt sind neue finanzielle Regelungen, nach denen ein Club nicht mehr ausgeben darf, als er einnimmt. Dadurch soll eine steigende Verschuldung aufgehalten werden. In der Vorlesung ging es um die Einführung dieser Regel und die Auswirkungen auf die Fußballvereine. KPMG selbst berät große Vereine in Deutschland, England und Spanien zu diesem Thema und zeigt Lösungsvorschläge.

Dr. Mario Hamm, der diesen Vortrag präsentierte, war sowohl fachlich als auch rhetorisch klasse. Er hat selbst über dieses Thema promoviert und konnte den Sachverhalt verständlich und interessant vermitteln. Auch alle Zwischenfragen hat er immer gut beantwortet.

Am Buffet Praktika abstauben
Nach der "Vorlesung" kamen alle am Buffet zusammen – Referenten, Zuhörer und auch Mitarbeiter aus anderen Abteilungen von KPMG. Sie haben uns von ihrem jeweiligen Aufgabengebiet erzählt und alle unsere Karrierefragen beantwortet. Und auch das ein oder andere Praktikum ist an diesem Abend noch vergeben worden.

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Fußball und Karrierefragen
Ich fand diese Veranstaltung sehr gelungen. Der Referent war ein Experte auf seinem Gebiet und beim anschließenden Buffet konnte ich auch ganz persönliche Fragen an den Partner und die HR-Mitarbeiterin loswerden.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Ich kann die Veranstaltung jedem empfehlen, der etwas über Financial Fairplay und damit über die finanzielle Situation in- und ausländischer Fußballvereine erfahren möchte. Auch für allgemeinere Informationen über KPMG und Einblicke in die Arbeitsweise des Unternehmens ist diese Veranstaltung durchaus zu empfehlen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Clifford Chance): Ein Frühstück über den Dächern Frankfurts

Mittwoch, den 11. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

e-fellow Laura hatte hohe Erwartungen an das Power Breakfast mit Clifford Chance. Hoch über den Dächern Frankfurts redete sie mit den Anwältinnen über die Einstiegsmöglichkeiten und den Arbeitsalltag bei der Großkanzlei. Sie erfuhr, wie offen die Unternehmensvertreterinnen alle Fragen beantworten. Und, dass es eine Kinderkrippe und Yogakurse in der Mittagspause inklusive gibt.


Titel und Thema der Veranstaltung
Power Breakfast bei Clifford Chance

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
9. Dezember 2011 in Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
22 e-fellows.net-Stipendiatinnen

Referentinnen: Christine Koziczinski, Partnerin im Bereich Corporate und Alexandra Hagelüken, Partnerin im Bereich Banking & Capital Markets

Weitere Unternehmensvertreterinnen waren Associate Elif Hoffmann-Remy und Counsel Nele Gorny aus dem Bereich Corporate, die Associates Miriam Nabinger und Beatrix Elsner aus dem Bereich Litigation & Dispute Resolution, Ute Brunner-Reumann, Counsel im Bereich Banking & Capital Markets und Bianca Willms aus der Personalabteilung.

Laura Powerbreakfast Clifford ChanceLaura (24) ist Bankkauffrau und studiert Jura an der Universität zu Köln mit abgeschlossenem Schwerpunkt im "Unternehmensrecht". Eines ihrer Hobbys ist Yoga – da müsste ihr der Mittagspausen-Yogakurs bei Clifford Chance besonders gefallen.

Der 9. Dezember begann für mich und 21 weitere e-fellows.net-Stipendiatinnen mit einer Fahrt nach Frankfurt, der Metropole am Main. Schon auf dem Weg bot sich ein beeindruckender Blick auf die Stadt und ihre "Tower". Noch wusste ich nicht, dass mich mein Weg genau zu einem dieser Wolkenkratzer, nicht weit von der "alten Oper", führen würde. Mit dem Aufzug ging es hoch in die 22. Etage.

Meine ersten Schritte bei Clifford Chance waren umhüllt von Kaffeeduft. Mein Blick fiel gleich auf die große Tischrunde und das Frühstücksbuffet. Nachdem wir uns dort mit Kaffee und Tee bedient hatten, eröffnete e-fellows.net-Mitarbeiterin Stephanie Müller unser gemeinsames "Power Breakfast".

Hoffnungen, Erwartungen und geballte Frauen-Power
Nachdem ich bereits an einem "Power Breakfast" teilgenommen hatte, hatte ich dieses Mal hohe Erwartungen. Erhofft habe ich mir einen Einblick in die Kanzlei und spannende Infos für die künftige Studien- und Berufsplanung. Zudem hoffte ich auf neue Kontakte und nette Gespräche mit den Referentinnen.

Ob diese Erwartungen von einer Großkanzlei wie Clifford Chance erfüllt werden und ob sich die Referentinnen wirklich Zeit für uns nehmen, das hieß es herauszufinden.

Wir starteten zunächst mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Danach übernahm Christine Koziczinski das Wort. Sie hieß uns willkommen und startete ihre Vorstellung mit ihrem Werdegang. Sie berichtete von ihrer Zeit in Florenz, wo sie ihren LL.M. gemacht hat. Als zweifache Mutter erzählte sie uns aus erster Hand, wie sie Beruf mit Familienleben vereinbart.

Kontakt zu Clifford Chance aufnehmen?
In der Clifford Chance-Gruppe kannst du Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Clifford Chance kontaktieren.

Anschließend gab sie das Wort an Alexandra Hagelüken. Sie begann ebenfalls mit ihrem Werdegang und ihren Aufenthalten in Moskau und Montreal, wo sie ihren LL.M erworben hatte.

Sie berichtete lebhaft von ihrer ersten beruflichen Station in einem Ministerium und ihrem anschließenden Wechsel zu Clifford Chance. Hier arbeitet sie seit zwölf Jahren als zufriedene Anwältin und zweifache Mutter. Sie sagte uns, wie sie ihr Privatleben mit Tagesmutter und Babysitter organisiert. Den Kuchen backt sie samstags zwar nicht selbst, aber dafür kann sie die Freizeit und Familie genießen.

Ute Brunner-Reumann berichtete außerdem von der Möglichkeit als Counsel bei Clifford Chance zu arbeiten. Dies ist neben der Ernennung zum Partner ein alternativer Karrierweg bei Clifford Chance.

Lernen, Lob anzunehmen
Die Diskussionsrunde drehte sich um Themen wie Einstiegsmöglichkeiten, Arbeitsalltag, Familienplanung sowie Promotion und LL.M. Die Referentinnen beschrieben die Arbeit bei Clifford Chance anschaulich, hoben den Mandantenkontakt vom ersten Tag an hervor und erzählten vom Adrenalin nach einer abgeschlossenen Transaktion.

Christine Koziczinski machte uns bewusst, dass wir Frauen nicht so bescheiden sein sollten. Es sei wichtig, unsere Stärken aufzeigen und Lob anzunehmen – darin seien uns die Männer überlegen. Abschließend wiesen beide Referentinnen auf die "verpflichtenden" 30 Urlaubs-Tage hin. Für eine Großkanzlei sicherlich nicht selbstverständlich, aber bei Clifford Chance gewünscht.

Finance, Banking und Yoga
Noch offene Fragen stellten wir anschließend in kleineren Gruppen ganz persönlich an die Referentinnen. Sie nahmen sich viel Zeit für uns. So erfuhr ich, dass ein Auslandsaufenthalt kein Muss ist, Bewerbungsgespräche aber auch gerne teilweise auf Englisch geführt werden. Außerdem, dass Clifford Chance mehr zu bieten hat als Corporate M&A und Banking & Capital Markets. Es gibt Ausblick-Clifford-Chanceauch eine Krippe für die Kleinen und einen Yogakurs in der Mittagspause.

Als nachmittags unser "Power Breakfast" langsam ausklang, machten sich 22 e-fellows.net-Stipendiatinnen zurück auf dem Heimweg – gewappnet mit bunten Taschen, bedruckt mit dem Slogan "Career starts with C". Bevor es auch für mich zurück nach Köln ging, hielt ich noch schnell den Ausblick aus dem 22. Stock des "Towers" fest.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Das "Power Breakfast" war ein sehr gelungener Einblick in die Großkanzlei Clifford Chance und das Berufsleben erfolgreicher Frauen. Wir knüpften Kontakte, die Referentinnen beantworteten alle Fragen und wir schlossen neue Freundschaften unter den Stipendiatinnen.

Die Chance an einem "Power Breakfast" teilzunehmen, sollte jede Studentin nutzen, um einen Einblick in die Praxis zu bekommen. Und was nehme ich persönlich mit auf den Weg? "Mädels, traut euch mehr zu!"