Monatsarchiv für September 2011

Facebook-Quiz: Wer schlau ist, gewinnt

Montag, den 5. September 2011
Sarah

1,6 Millionen Deutsche sind hochbegabt. 99 Prozent davon wissen es nicht. Und du? Finde es heraus mit dem IQ-Test des internationalen Hochbegabten-
vereins Mensa. Wir verlosen 10 Gutscheine dafür.

Der Test ist nicht nur eine gute Vorbereitung auf Assessment Center – ab dem "Traummaß" 130 kannst du auch Mitglied bei Mensa werden. Der Test dauert etwa 90 Minuten und wird vom Psychologen vertraulich ausgewertet.

Wir verlosen 10 Gutscheine für einen IQ-Test von Mensa im Wert von je 49 Euro. Die Gutscheine sind 12 Monate gültig und können bei jedem Test von Mensa in Deutschland in rund 50 Städten eingelöst werden.

Was du dafür tun musst?
Einfach die Zahlenreihen-Frage von Dienstag, dem 6. September, auf unserer Facebook-Pinnwand richtig beantworten. Schick deine Antwort an sarah.young@e-fellows.net. Die Gutscheine werden unter allen richtigen Antworten verlost, die bis Freitag, den 9. September, vormittags eingehen. Facebook-Fan solltest du natürlich auch sein, damit du an der Verlosung teilnehmen kannst. Viel Glück!

Für alle, die nicht gewinnen, gibt es zum "Tag der Intelligenz in Deutschland" bei Mensa Sonderkonditionen für die IQ-Tests: Jeder Teilnehmer darf für die reguläre Testgebühr von 49 Euro einen zweiten Teilnehmer kostenlos anmelden. Mehr Informationen dazu gibt es bei Mensa.

****Das Quiz ist beendet****
Lösungsweg: Quersumme des Vorgängers *2
Die richtige Antwort lautet damit "2"

Die 10 Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt.

Erfahrungsbericht (KPMG): Transaktionen, die Glück bringen

Freitag, den 2. September 2011
Erfahrungs- bericht

Bei der Lecture "Distressed M&A" von KPMG erhielt e-fellow Andre Einblick in den Ablauf einer Transaktion unter erschwerten Bedingungen. Und er erfuhr, warum japanische Unternehmen bei einer Übernahme manchmal freiwillig mehr bezahlen.

Titel und Thema der Veranstaltung:
"Distressed M&A – Transaktionen unter erschwerten Bedingungen" mit KPMG

Datum und Ort:
7. Juli 2011 in Frankfurt am Main

Teilnehmer und Unternehmensvertreter:
20 Studenten der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsrechts sowie der Rechtswissenschaften, Referent Timo Klees, Manager Advisory bei KPMG, und zwei Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Im e-fellows.net-Newsletter entdeckte ich eine Ankündigung zur Veranstaltungsreihe KPMG's Lecture. Besonders die Lecture zum Thema "Distressed M&A" interessierte mich, da ich mich in meiner Bachelorarbeit mit der Bewertung sanierungsbedürftiger Unternehmen befasse. Ich wollte die Sichtweise eines Praktikers dazu kennenlernen und Parallelen sowie Unterschiede zwischen Theorie und Praxis feststellen.

e-fellow Andree-fellows.net-Stipendiat Andre (22) studiert im Studiengang "Master in Management" an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Von der Lecture "Distressed M&A" erhoffte er sich Impulse für seine Abschlussarbeit und Einblicke in den Alltag eines M&A-Beraters bei KPMG.

M&A-Prozesse bei KPMG und irrationale Kaufentscheidungen
Die Veranstaltung fand in einem Seminarraum des "Airport Conference Center" am Frankfurter Flughafen statt. Begrüßt wurden wir von Timo Klees, Manager im Advisory bei KPMG. Nachdem wir uns alle mit Kaffee und Keksen gestärkt hatten, stellte uns der KPMG-Manager einen typischen M&A-Prozess bei KPMG vor und erläuterte die Besonderheiten einer Transaktion unter erschwerten Bedingungen. Dabei erklärte er uns unter anderem die theoretischen Konzepte eines "Discounted Cashflow-Modells" und das Multiplikatoren-Verfahren zur Bewertung eines Unternehmens. Den meisten Studenten waren diese Modelle bereits bekannt – schön, dass man die Theorie aus der Uni direkt in der Praxis anwenden kann.

Der Berater gab uns einige amüsante Einblicke in Transaktionen mit Klienten, die er kürzlich betreut hatte. Wie sich zeigte, sind die Kaufentscheidungen eines Investors nicht immer rational. So bezahlte ein japanisches Unternehmen freiwillig einen höheren Kaufpreis, um die Glückszahl acht in der Übernahmesumme zu haben. Ähnlich verhielt es sich mit einem indischen Investor, der für seine Schwiegertochter eine bekannte deutsche Modemarke erwarb. Das zentrale Thema der Kaufpreisfindung und Unternehmensbewertung fand später Anwendung in einer Fallstudie.

Einstiegs- und Karrierechancen bei KPMG
Nach dem Fachvortrag präsentierten uns zwei Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung die Einstiegsmöglichkeiten bei KPMG. Neben dem klassischen Direkteinstieg stellten sie uns verschiedene Trainee-Programme aus den Bereichen Advisory und Audit vor. Wir erfuhren, dass KPMG großen Wert auf die Weiterbildung der Mitarbeiter legt. Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterexamina sowie Promotionen werden von KPMG gefördert. Zudem erhält jeder Neueinsteiger einen Mentor, der in fachlichen und privaten Belangen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht.

Fallstudie: Automobilunternehmen in der Krise
In der abschließenden Fallstudie sollten wir das im Vortrag erworbene Wissen anwenden. Fallstudienobjekt war das imaginäre deutsche Automobilunternehmen "LEPO", das sich in einer wirtschaftlichen und finanziellen Krise befindet. Für die Fallstudie wurden wir in vier Teams eingeteilt. Aufgabe war, aus einer Gruppe von Unternehmen die Firma auszuwählen, die wir in einem möglichen Verkaufsprozess von "LEPO" beraten würden. Den zweiten Teil der Fallstudie stellte die Kaufpreisermittlung dar. Unsere Gruppe teilte sich auf in ein Strategie-Team und ein Bewertungsteam. Das Strategie-Team wählte nach einer strategischen Analyse einen italienischen Autokonzern als passenden Käufer für "LEPO".

Ich gehörte dem Bewertungsteam an. Wir ermittelten den Kaufpreis von "LEPO" auf Basis einer Multiplikatoren-Bewertung. Dafür zogen wir EBIT- und Umsatzwerte vergleichbarer Unternehmen heran und kalkulierten Multiplikatoren. Der ermittelte Kaufpreis für "LEPO" lag nach unseren Berechnungen bei circa 10 Millionen Euro. Nach 20 Minuten präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse. Das Feedback des M&A-Beraters zu unseren Kaufpreisempfehlungen war bei allen Gruppen überwiegend positiv.

Get-Together und Gespräche mit KPMG-Partnern
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein lockeres Get-Together in der KPMG Niederlassung THE SQUAIRE. Im Atrium fanden sich Studenten sowie einige Unternehmensvertreter bei Häppchen und Getränken zusammen. Ich hatte die Gelegenheit, mit zwei KPMG-Partnern ins Gespräch zu kommen und Fragen zum Unternehmen zu stellen. Neu für mich war, dass KPMG im Transaktionsbereich eines der Unternehmen mit dem größten Marktanteil in Deutschland ist. Gegenüber reinen Beratungsfirmen und Investmentbanken hat das Unternehmen vor allem den Vorteil, das gesamte Portfolio an Dienstleistungen anzubieten: Beratung vor, während und nach einer Transaktion.

Auf meine Frage nach dem Arbeitspensum eines M&A-Beraters bei KPMG antwortete ein Mitarbeiter, dass er seinem sozialen Umfeld in den heißen Phasen einer Übernahme vorher Bescheid gebe, dass er in nächster Zeit eher nicht für Aktivitäten zur Verfügung stehe.

Kontakt zu KPMG aufnehmen?
In der KPMG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei KPMG kontaktieren.

Fazit
Für mich war es eine tolle Erfahrung, einen Tag lang in den Alltag eines M&A-Beraters reinzuschnuppern. Es ist sicher ein fordernder und anspruchsvoller Beruf, der Abwechslung und jede Menge spannende Themen bietet. Ich bekam einige neue Ideen für meine Bachelorarbeit, die ich in die Arbeit integrieren konnte. KPMG habe ich als sehr aufgeschlossenes und interessantes Unternehmen kennen gelernt. Im Advisory, und besonders in der Transaktionsberatung, könnte ich mir meine berufliche Zukunft gut vorstellen.

Studenten der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsrechts, der Rechtswissenschaften oder sonstigen Interessierten kann ich die Veranstaltung weiterempfehlen. Wer sich für Unternehmensbewertung, M&A, Transaktionsberatung oder Unternehmensinsolvenzen beziehungsweise Unternehmenskrisen interessiert, erhält Einblicke in die Berufspraxis und lernt KPMG-Unternehmensvertreter persönlich kennen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Deutsche Bank): Mit Kinderwagen auf die Karriereleiter

Donnerstag, den 1. September 2011
Erfahrungs- bericht

Das leidige Problem: Wie bekommt man als Frau Familie und Karriere unter einen Hut? Katharina lernte beim Face-to-Face mit der Deutschen Bank echte Powerfrauen kennen und schaute sich einiges ab. Drei Frauen in Führungspostitionen erzählten von ihrem Werdegang und räumten mit Vorurteilen auf. Nicht nur Familienmanagerin, sondern auch im Büro der Boss.

Titel und Thema der Veranstaltung:
Face-to-Face Women mit der Deutschen Bank – "Steigende Aktienmärkte bieten Karrierechancen"

Zeit, Ort und Dauer:
10. Juni 2011 in Frankfurt am Main, 13 bis 17 Uhr

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter:

etwa 15 Teilnehmer

  • Britta Weidenbach, DWS, Portfoliomanagerin Europäische Aktien
  • Nicole Behrens, DWS, Global Chief Operating Officer Fixed Income
  • Julia Ollig, ehemalige Trainee im Bereich Währungen
  • Alina Ting, Deutsche Bank, Recruiting Spezialist für den Bereich Asset Managemen
  • Stephanie Laue, Recruiting Spezialistin für den Bereich Private Wealth Managament, Finance, Legal Risk and Compliance (LRC)

Ich nahm am Face-to-Face mit der Deutschen Bank aus mehreren Gründen teil. Zum einen wollte ich einen Einblick in die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank insgesamt gewinnen, aber auch in die einzelnen Abteilungen.  Man hat zwar immer gewisse Vorstellungen, was die Arbeit beinhalten könnte, ich wollte es jedoch genau herausfinden. Wie unterscheiden sich die einzelnen Tätigkeitsbereiche? Wo laufen sie zusammen? Und wie sieht der konkrete Tagesablauf aus?

Von Frauenpower und Familie
Auf der anderen Seite war mir die weibliche Sicht besonders wichtig. Wie schaffen die Mitarbeiterinnen es, die Ansprüche, die an einen Fondsmanager gestellt werden mit der Familienplanung zu vereinbaren? Wie setzen sie sich durch? Es war mir wichtig, mit den Unternehmensvertreterinnen, sowohl vom Asset- als auch vom Personalmanagement, persönlich in Kontakt zu treten und mich mit ihnen auszutauschen.

Infos aus erster Hand
Über den Bewerbungsprozess und die Anforderungen kann man sich ja über die Homepage gut informieren, aber was gibt den entscheidenden Ausschlag für eine Zusage? Kann man ein kürzeres oder längeres Praktikum absolvieren? Wie wird Leistung gemessen? Über die Veranstaltung konnte ich alle meine Frage stellen.

e-fellows.net-Stipendiatin Katharina (23) studiert an der Hamburg School of Business im letzten Semester Business Administration mit der Spezialisierung "Finanzmanagement". Beim Face-to-Face mit der Deutschen Bank informierte sie sich über Einstiegsmöglichkeiten und Trainee-Programme.

Nicht nur BWLer am Start
Nachdem sich alle gegen 13 Uhr in einem der Konferenzräume der DWS,  der Vermögensverwaltung und Tochter der Deutschen Bank, eingefunden hatten, begannen wir mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Dabei wurde deutlich, dass die Deutsche Bank nicht nur BWLerinnen eingeladen hatte. Ganz im Gegenteil, in unserer Gruppe waren neben Volkswirtinnen auch Mathematikerinnen und Physikerinnen.

Kinder und 1,1 Milliarden Euro betreuen
Anschließend übernahm Britta Weidenbach, Portfoliomanagerin Europäischer Aktien, das Wort. Sie verwaltet insgesamt 1,1 Milliarden Euro für DWS. Sie beschrieb ihren Werdegang und wie sie es schafft, Berufliches und Privates zu verbinden. Sie gab uns konkrete Beispiele, sodass wir ein klares Bild von ihrer Arbeit bekamen. Außerdem beantwortete sie alle Fragen, wie "Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?" oder "Wie viel Kontakt haben Sie mit Kunden?"

Klare Bilder von klaren Positionen
Daraufhin stellten sich Nicole Behrens, Global Chief Operating Officer Fixed Income, und Julia Ollig vor. Julia Ollig arbeitet zurzeit im Währungsteam der DWS und durchlief vor einiger Zeit selbst das Trainee-Programm. Die Möglichkeit, drei Frauen in unterschiedlichen Positionen kennenzulernen, war spannend. Denn so bekamen wir ein klares Bild davon, was uns im Trainee-Programm erwartet oder wie die Arbeit eines Fondsmanagers aussieht.

Kontakt zur Deutschen Bank aufnehmen?
In der Deutsche Bank-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Deutschen Bank kontaktieren.

Kaffee und Kuchen mit den Kolleginnen
Schließlich erzählte Alina Ting, Recruiting Spezialist für Asset Management, noch ausführlich von den Abteilungen in der DWS. Sie beschrieb Einstiegsmöglichkeiten wie Trainee und Praktikum, deren Inhalte,  Struktur und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Gegen 15:30 Uhr begann der informelle Teil und wir konnten uns bei Kaffee und Kuchen mit den Unternehmensvertreterinnen austauschen und gezielt Fragen stellen.

Fazit vom Frauenaustausch
Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen, denn sie gab mir einen guten Überblick über das Asset Management und die Einstiegsmöglichkeiten bei der Deutschen Bank.  Ich habe gelernt, dass sich Karriere und Familie sehr wohl miteinander verbinden lassen, denn ich konnte Frauen kennenlernen, die es tatsächlich geschafft haben.

Eine Portion Motivation
Diese Veranstaltung empfehle ich Stipendiatinnen, die sich für einen bestimmten Bereich in der Bank interessieren und mehr darüber aus erster Hand erfahren möchten. Durch die Veranstaltung bekommt man einen persönlichen Einblick in die verschiedenen Abteilungen. Wer bestätigt haben möchte, dass Karriere und Familie sich nicht unbedingt ausschließen müssen und für die Umsetzung eine kräftige Portion Motivation von erfolgreichen Frauen benötigt, ist hier genau richtig.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
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