Monatsarchiv für Juli 2011

Neu in der Community? Dann Daumen hoch!

Freitag, den 29. Juli 2011
Julia

Normalerweise hat der Mensch ja zwei Daumen – einen an jeder Hand. Viele e-fellows können die Daumen schon gar nicht mehr an beiden Händen abzählen. Im besten Fall sammelst auch du gleich 25 Daumen für deine Beiträge in den ersten vier Wochen in der Community. So viel Daumen-Eifer wird belohnt – mit einem Hörbuch von Audible und e-fellows.net.

Die absoluten Daumen-Profis tummeln sich in der Hall of F&Ame und kämpfen um den Aufstieg in den nächsthöheren Daumenrang. Der aktuelle "CEO" bekam von den anderen e-fellows bisher über 10.000 Daumen. Die restlichen "Vorstandsmitglieder" hängen ihm knapp an den Fersen. Als Neuling in der Community musst du dich aber nicht gleich ins Kopf-an-Kopf-Rennen stürzen. Abkassieren kannst du einfacher.

Daumen sammeln und Hörbuch sichern
Wenn du in den ersten vier Wochen 25 Daumen mit deinen Beiträgen in der Community sammelst, schenken wir dir zusammen mit Audible ein Hörbuch zum Download. Ob im Zug, im Schwimmbad oder an einem verregneten Nachmittag – MP3-Player ausgepackt und vorbei ist es mit der Langeweile!

Warum lohnt sich das Posten überhaupt?
Ganz einfach – Die Community ist neben nützlichen Infos zu Studium, Stipendien und Praktika dein persönlicher Mehrwert. Denn hier hauen echte Experten in die Tasten.

Egal was – Fragen ist erlaubt!

Fragen und Antworten: so funktioniert's
Über 70 Prozent der Fragen sind schon nach einer Stunde beantwortet, 97 Prozent nach spätestens drei Tagen. Durch Tags kannst du festlegen, welche e-fellows deine Frage bekommen. So wird garantiert, dass du Feedback von Spezialisten bekommst, die das Thema abonniert haben. Du kannst natürlich auch selbst Fragen beantworten – und so nebenbei deinem 25-Daumen-Ziel näher kommen.

Dein e-fellows.net-Draht zum Unternehmen
Auch Unternehmensvertreter sind in der Community aktiv. Dazu zählen unter anderem McKinsey, Bosch oder Freshfields. In den "Inside Gruppen" kannst du deine Fragen direkt an die Unternehmensvertreter loswerden.

Und in Expertenforen werden deine Fragen von echten Profis beantwortet:

  • Zum Beispiel im Expertenforum "Dein Weg zum Stipendium" – in dem Vertreter von Begabtenförderungswerken deine Frage zu Stipendien und Bewerbung beantworten.

Schlaue Köpfe deiner Stadt treffen
Du bist nicht nur neu bei e-fellows.net, sondern auch neu in einer fremden Stadt? Ob in Atlanta, Tokio oder Düsseldorf – die e-fellows sind auf der ganzen Welt verteilt und treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Karriereplausch. Einfach deiner City Group beitreten, andere e-fellows kennenlernen und gleich schon ein paar Tipps für die nächte Ö-Rechts- oder BWL-Klausur einheimsen. Empfehlungen für den besten Zahnarzt der Stadt und die günstigste Tanzschule im Umkreis bekommst du hier natürlich auch.

Däumeln bis zum Umfallen
Daumen kannst also nicht nur bei "Fragen und Antworten", sondern überall in der Community sammeln. Wir basteln übrigens auch ständig an Verbesserungen der Features. Wie du deine Postings formatieren kannst, erklärt dir Christine im Blog-Eintrag.

Mitmachen lohnt sich und wird belohnt. Also ran ans Posten – vielleicht bist du ja bald unser neuer Daumen-CEO?

Erfahrungsbericht (Clifford Chance): Kleine Einblicke und große Chance

Montag, den 25. Juli 2011
Erfahrungs- bericht

Beim Private-Equity-Workshop von Clifford Chance in Düsseldorf erhielt e-fellows.net-Stipendiat Jan einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag der Kanzlei. Dabei konnte er eigene Karriere-Perspektiven entdecken und die Kanzlei von ihrer persönlichen Seite kennenlernen – und die ein oder andere "Schauer-Geschichte" über Großkanzleien widerlegen.

Titel und Thema der Veranstaltung:
"Barbarians at the Gate?" – Private-Equity-Workshop mit Clifford Chance

Datum und Ort:
19. Mai 2011 in Düsseldorf

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter:
16 e-fellows.net-Stipendiaten und sechs Anwälte der Kanzlei

  • Oliver Felsenstein, Partner
  • Dr. Christoph Witte, Partner
  • Burc Hesse, Partner
  • Joachim Hasselbach, LL.M., Counsel
  • Dr. Michael Lamsa, Anwalt
  • Dr. Leif Schrader, Anwalt

Meine Motivation
Obwohl einige meiner Kommilitonen gerne ihre "Schauer-Geschichten" austauschen, versuchte ich beim Thema Großkanzlei immer vorurteilsfrei zu bleiben, solange ich nicht die Gelegenheit hatte, mir eine eigene Meinung darüber zu bilden. Daher zog es mich letztlich aus einem banalen Grund nach Düsseldorf: Ich wollte die Großkanzlei Clifford Chance und die Menschen dahinter kennen lernen. Zugleich wollte ich mich über mögliche Karriere-Chancen informieren, da sich mein Jura-Studium dem Ende zuneigt. Allerdings war mir von vornherein klar, dass ein eintägiger Workshop nur als kleiner Einblick und erster Eindruck dienen kann.

e-fellows.net-Stipendiat Jan (25) studiert Rechtswissenschaften an der Universität Potsdam und wird im September sein LL.M.-Studium in London beginnen. Beim Workshop stellte er fest, dass es Großkanzleien nicht nur auf den juristischen Scharfsinn ankommt.

Kennenlernen am Snack-Buffet
Als ich pünktlich zur Mittagszeit bei Clifford Chance ankam, war ich noch ein wenig gezeichnet von den Anreise-Strapazen aus Berlin. Der Aufwand sollte sich jedoch lohnen, und meine Müdigkeit war schnell verflogen. Zunächst konnten sich alle Teilnehmer an einem Snack-Buffet stärken und dabei gegenseitig kennen lernen. Wie sich herausstellte, war ich nicht der einzige Teilnehmer mit Studenten-Status. Dennoch waren eine Vielzahl der e-fellows bereits Referendare oder Promotionsstudenten. Die Neugier auf den Workshop und auf Clifford Chance war uns jedoch allen gleich.

Carreer starts with C
Nachdem uns Oliver Felsenstein, Partner im Bereich Private Equity, zum Workshop begrüßt und die beteiligten Anwälte vorgestellt hatte, durfte die obligatorische Kanzlei-Präsentation nicht fehlen. Dabei beschränkte sich der vortragende Partner Christoph Witte jedoch nicht auf eine bloße Vorstellung der Sozietät. Vielmehr zeigte er uns Möglichkeiten auf, wie die eigene Karriere bei Clifford Chance beginnen kann. Besonders spannend fand ich, als Referendar bei Clifford Chance zu arbeiten und von der kanzleieigenen "Referendar Academy" zu profitieren. Sie bietet neben Kursen für die Examensvorbereitung auch Veranstaltungen zur Verbesserung der eigenen Soft Skills – wie zum Beispiel Präsentationstechnik oder Verhandlungsführung . Im Anschluss wurde es dann fachlich: Oliver Felsenstein gab uns eine Einführung in Private Equity, worunter man die Beteiligung von Fondgesellschaften an Unternehmen versteht und erklärte uns, welche Parteien an solchen Transaktionen beteiligt sind.

Kontakt zu Clifford Chance aufnehmen?
In der Clifford Chance-Gruppe kannst du Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Clifford Chance kontaktieren.

Und plötzlich ging es richtig los
Mit dem Wissen aus einem halbstündigen Vortrag über Private Equity wurden wir dann ins kalte Wasser geworfen. Eingeteilt in drei Berater-Teams – Käufer, Verkäufer und Manager der Gesellschaft – mussten wir uns innerhalb einer Stunde einem komplexen Sachverhalt widmen. Teamwork war angesagt! Ich war dem Verkäufer-Team zugeteilt. Ziel der Arbeit war es, die Private-Equity-Transaktion am Ende des Tages erfolgreich mit allen drei Parteien abzuschließen. Drei Anwälte spielten die Rolle des jeweiligen Mandanten. Dies taten sie mit ausgesprochener Hingabe und Ernsthaftigkeit, ohne den nötigen Sinn für Humor zu verlieren. Als die knapp bemessene Zeit abgelaufen war, kam unser "Mandant", um die Rechtsfragen aus dem Sachverhalt mit uns zu klären. Nachdem im Mandantengespräch vieles (auf)geklärt werden konnte, mussten wir uns in kurzen Meetings zunächst mit dem Manager und dann mit dem Käufer bewähren und Vorabsprachen treffen. Im Anschluss verhandelten alle Mandanten samt Berater-Teams in einer großen Runde. Dabei merkte ich relativ schnell, dass es hierbei weniger auf juristischen Scharfsinn, sondern vielmehr auf Kommunikation und Verhandlungsgeschick ankommt. Mit einem abschließenden Feedback der Anwälte endete dann der fachliche Teil des Workshops.

Kennenlernen bei einem Glas Wein
Am Abend wurden wir alle in ein Wein-Restaurant eingeladen. Ein paar weitere Anwälte von Clifford Chance kamen noch hinzu. Beim gemeinsamen Essen hatten wir dann die Möglichkeit, uns in lockerer Atmosphäre mit den Anwälten von Clifford Chance zu unterhalten. Dabei verlief das Gespräch keinesfalls einseitig. Viele Anwälte interessierten sich auch für uns e-fellows. Ich wurde zum Beispiel neugierig über mein Studium in Potsdam und mein LL.M.-Vorhaben ausgefragt. Das gesellige Beisammensein dauerte bis spät in die Nacht hinein. Deshalb fuhr ich am nächsten Morgen zwar müde, aber glücklich zurück nach Berlin.

Mein Fazit
Ausgehend von meiner Motivation, die Kanzlei Clifford Chance kennen zu lernen, hat der Workshop meine Erwartungen sogar übertroffen. Natürlich habe ich bei der Kanzlei-Präsentation die Strukturen und Karriere-Chancen kennengelernt – vor allem aber waren die Anwälte im persönlichen Gespräch sehr offen und ließen keine Frage unbeantwortet. Im Nachhinein wurden meine E-Mail-Anfragen schnell beantwortet, was letztlich sogar dazu führte, dass ich mich bei Clifford Chance in London vorgestellt habe. Auch dort stieß ich auf offene Ohren und bekam einige wichtige Informationen für mein LL.M.-Vorhaben. Generell scheint man bei Clifford Chance auf ein sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsumfeld zu achten.
Darüber hinaus glaube ich, dass der Workshop einen relativ realen, wenn auch kurzen Einblick in die tägliche Arbeitspraxis ermöglichte. Insgesamt fand ich die Art und Weise, wie der Workshop methodisch konzipiert war, sehr unterhaltsam und hatte viel Spaß dabei.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Bosch Rexroth): Erst forschen, dann über die Teststrecke sausen

Mittwoch, den 20. Juli 2011
Erfahrungs- bericht

Hydraulik, Simulation und Fahrzeugtechnik – damit beschäftigt sich e-fellows.net-Stipendiatin Verena am liebsten. Beim Workshop mit Bosch Rexroth konnte sie ihr Uni-Wissen endlich in der Praxis anwenden. Sie entwickelte Hybrid-Konzepte, berechnete hydraulische Speicher oder dimensionierte hydrostatisch regenerative Bremssysteme -  die dann zum Beispiel in Müllfahrzeugen eingesetzt werden.

Titel und Thema der Veranstaltung:
Workshop zur Entwicklung hydraulischer Hybridantriebe

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung:
19. und 20. Mai 2011, Bosch-Rexroth-Niederlassung, Elchingen bei Ulm

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter:

  • 15 Studenten des Maschinenbaus, der Mechatronik und der Fahrzeugtechnik
  • Neun Unternehmensvertreter vom gesamtverantwortlichen "Entwicklungsleiter für Mobil-Elektronik und Systeme" über weitere Abteilungsleiter sowie Projektleiter und Entwicklungsingenieure bis hin zur Vertreterin der Personalabteilung

Eingeladen hatte die Entwicklungsabteilung "Mobile Funktionen und Software" der Business Unit "Mobile Applications", die das hydrostatisch-regenerative Bremssystem (HRB) mitentwickelt. Das ist ein hydraulisches Hybridsystem, das zum Beispiel in Müllfahrzeugen eingesetzt werden kann. Diese Fahrzeuge bremsen und beschleunigen in kurzen Zeitabständen. Anstatt die Bremsenergie in konventionellen Bremsen zu verbrennen, wird sie genutzt, um Druck in einem hydraulischen Speicher aufzubauen. Anschließend nutzt das Fahrzeug diesen Druck für den Beschleunigungsvorgang.

Begeistert von Hydraulik und Fahrzeugtechnik
Im Workshop kam eine Gruppe von technikbegeisterten Studenten zusammen. Viele von uns hatten sich schon während des Studiums mit Hydraulik, Simulation und Fahrzeugtechnik beschäftigt, so dass im Verlauf des Workshops viele interessante Fragen aufkamen, die wir angeregt diskutiert haben.

e-fellows.net-Stipendiatin Verena (26) studiert im 10. Semester Maschinenbau mit Hauptfach Fluidtechnik am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT). Dank des Doppeldiplomstudiengangs verbrachte sie ein Teil ihres Studiums in Frankreich. Privat singt sie im Uni-Chor oder spielt Wasserball.

Wir durften gleich selbst ran
Am ersten Tag durften wir nach der Begrüßung durch Dr.-Ing. Markus G. Kliffken, "Entwicklungsleitung Mobil-Elektronik und Systeme", und der Vorstellung des Unternehmens Bosch Rexroth und der Abteilung Entwicklung Systeme und Hybride direkt selbst aktiv werden. Wir kamen in Gruppen zusammen, um Konzepte für einen hydraulischen Hybrid zu entwickeln. Diese Konzepte haben wir anschließend gemeinsam mit Matthias Müller, Entwicklungsingenieur der Abteilung Funktionsentwicklung, diskutiert und bewertet. "Wie man’s richtig macht", zeigte uns dann Christian Grabe aus dem technischen Produktmanagement und stellte die Lösung vor, die Bosch Rexroth entwickelt hat.

Mal ganz locker den Chef löchern
Nach dem Abendessen hatten wir dann Gelegenheit zu einem "Kamingespräch" mit Dr. Reinhard Vonnoe, Abteilungsleiter Entwicklung Mobile Funktionen und Software. Er stand Rede und Antwort zu Fragen über seine Karriere, seine Führungsphilosophie, die Arbeitszeit und –belastung für Führungskräfte und Mitarbeiter in der Entwicklung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

"Alles und nichts"-Könner
Besonders interessant fand ich die Frage, wie lange es dauert, bis ein Uni-Absolvent richtig produktiv ist. Da man nach einem Studium an der Uni "alles und nichts" kann, vergeht laut Dr. Reinhard Vonnoe ein gutes Jahr, bis der frische Ingenieur komplett eingearbeitet ist.

Wie kann ich anfangen? – Einstiegsmöglichkeiten bei Bosch Rexroth
Der zweite Workshoptag startete mit einer Vorstellung der Einstiegsmöglichkeiten für Hochschulabsolventen bei Bosch Rexroth. Jede Einstiegsvariante wurde von einem Mitarbeiter vorgestellt, der sie selbst durchlaufen hat. Dr. Steffen Mutschler hat seine Doktorarbeit bei Bosch Rexroth geschrieben. Özcan Ögüt hat das Junior Managers Programm der Bosch-Gruppe, also das Traineeprogramm, durchlaufen und alle seine Stationen bei Rexroth absolviert. Dr.-Ing. Ulrich Ahrholdt hat nach einer Promotion an der Uni den Direkteinstieg gewählt.

Direkteinstieg oder doch erst Promotion?
Viele von uns stehen kurz vor der Entscheidung über Berufseinstieg beziehungsweise eine mögliche Promotion. Also hatten wir viele Fragen zum Sinn und Zweck einer Promotion, dem Unterschied zwischen einer Promotion an der Uni, oder in der Industrie und der Bedeutung eines Traineeprogramms oder eines Direkteinstiegs für die Karriere. Unabhängig vom Einstieg, den die Ingenieure gewählt hatten, haben sie mit viel Begeisterung von ihrer Arbeit und den vielfältigen Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten bei Bosch Rexroth erzählt.

Dann zeigt mal, was ihr in der Uni gelernt habt
Und dann waren wir wieder gefordert. An einem Zahlenbeispiel dimensionierten wir in Gruppen ein hydrostatisch-regeneratives Bremssystem und wandten dabei Erkenntnisse aus der Hydraulik und Mechanik an. Dabei fanden wir heraus, wie groß der hydraulische Speicher sein muss, der die Bremsenergie aufnimmt. Anschließend stellte Dr. Steffen Mutschler die Simulation des Bremssystems vor und verglich die Simulationsergebnisse mit Messergebnissen.

Technik an der frischen Luft erleben
Nachdem wir soviel über das hydrostatisch-regenerative Bremssystem gelernt hatten, konnten wir es nach dem Mittagessen auf der Teststrecke endlich in Aktion sehen. Und während das Versuchsfahrzeug Nummer 1 ständig an uns vorbei über die Teststrecke sauste, nahmen wir an Nummer 2 alle Komponenten des HRB in Augenschein. Ein Versuchsingenieur und zwei Entwicklungsingenieure zeigten uns das hydrostatisch-regenerative Bremssystem und weitere Versuchsträger und -stände.

Kontakt zu Bosch Rexroth aufnehmen?
In der Community-Gruppe "Inside Bosch Rexroth" Fragen stellen oder über Partner im Profil mehr erfahren.

Das Gelernte in der Industrie anwenden
Ich kann den Workshop zu hundert Prozent weiterempfehlen. Während man häufig Gelegenheit bekommt, sich die Produktion eines Unternehmens anzusehen, erhält man selten so einen guten Einblick in eine Entwicklungsabteilung. Im gesamten Zeitraum stand eine Reihe von Ingenieuren und Führungskräften jederzeit für Fragen zur Verfügung und hat uns mit viel Begeisterung ihre Tätigkeiten vermittelt. Der Workshop war eine tolle Gelegenheit, das, was ich in der Uni lerne, in der Industrie anzuwenden. Ich bin mit sehr vielen neuen Ideen für den Rest meines Studiums, meine Diplomarbeit und meinen Berufseinstieg nach Hause gefahren.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Roche Pharma AG): Face-to-Face mit der Mediziner-Karriere

Freitag, den 15. Juli 2011
Erfahrungs- bericht

Wohin als Mediziner? Ins "Medical Management" oder doch lieber zur "Drug Safety"? Welche Möglichkeiten die Medizinbranche für künftige Lebensretter bereit hält, erfuhr Ricarda beim Face-to-Face Meeting mit der Roche Pharma AG. Jetzt will sie sich dort für ein Praktikum bewerben.

Titel und Thema der Veranstaltung:
Face-to-Face mit der Roche Pharma AG in Grenzach
Thema: Karrieremöglichkeiten im Bereich "Medical Affairs"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung:
Freitag, 10. Juni 2011 in Grenzach in der deutschen Niederlassung von Roche Pharma, 10 Uhr bis 16 Uhr

Teilnehmerzahl:
15 e-fellows.net Stipendiaten (14 Medizinstudenten, ein approbierter Mediziner)

Referenten:

  • Dr. Maria-Theresia Rose, Medical Director / Geschäftsbrereichsleitung Medical Affairs
  • Dr. Jelitto, Head of Communications & Public Affairs
  • Dr. Niko Andre, Medical Director Hematology/Oncology
  • Dr. Christina Müller, Medical Manager
  • Andrea Schwarz, HR/Recruiting

Face-to-Face eröffnet neue Möglichkeiten
Ich nahm an "Face-to-Face" mit Roche Pharma teil, da ich mich informieren wollte, welche Möglichkeiten es für Mediziner gibt, in die Pharmabranche einzusteigen. Wie stellt man dies am geschicktesten an? Und wann ist der beste Zeitpunkt? Außerdem war mir bis zur Veranstaltung nicht klar, welche Einsatzgebiete es für ausgebildete Mediziner in einem solchen Unternehmen gibt. Ich wollte mir ein Bild darüber verschaffen, wie man sich den Arbeitsalltag bei Roche vorstellen kann, um ihn mit dem Alltag eines praktizierenden Arztes vergleichen zu können.

Einführung mit Frühstücksbuffet
Nach einer ziemlich langen Anreise (fünf Stunden mit dem Auto quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz) wurden ich und die anderen Teilnehmer um 10 Uhr in Grenzach im Konferenzraum mit Kaffee und Frühstücksgebäck begrüßt. Nach kurzer Vorstellung der Stipendiaten begann Dr. Jelitto das Unternehmen vorzustellen. Er referierte kurz über die Entstehungsgeschichte der Firma und erläuterte dann deren Einfluss im weltweiten Pharmageschehen.

e-fellows.net-Stipendiatin Ricarda (23) studiert Humanmedizin im 7. Semester an der TU München. In ihrer Freizeit tanzt und joggt sie gerne, oder unternimmt etwas mit Freunden. Im November 2009 flog sie für vier Monate auf Entdeckungsreise ans andere Ende der Welt.

Medical Affairs
Anschließend hielt Dr. Maria-Theresia Rose einen einstündigen Vortrag über die Karrieremöglichkeiten im Bereich Medical Affairs. Unter Medical Affairs versteht man die Brücke zwischen Wissenschaft und Anwendung. Sie ist in folgende Bereiche gegliedert:
- Data Generation (Datenerfassung)
- Knowledge Exchange (Kommunikation mit Fachpublikum und Patienten)
- Strategic Partnerships (Informationsaustausch mit Zulassungsbehörden, Experten)
- Quality Safety Compliance (Arzneimittelsicherheit)

Was tun als Mediziner?
Besonders interessant wurde es für uns als Medizinstudenten, als es um die Zielfunktionen für Mediziner ging. Ihnen stehen überwiegend drei Bereiche offen:

  1. Medical Management, das heißt Entwicklung und Umsetzung der produktspezifischen medizinischen Strategie in Zusammenarbeit mit dem Product Management, welches Außendienst und Marketing umfasst
  2. Clinical Operations, das heißt operative Umsetzung und wissenschaftliche Begleitung komplexer Studienprogramme
  3. Drug Safety, das heißt Herstellung der Übersicht über Sicherheitsinformationen

Die Karriereleiter hoch hinauf
Aufsteigen kann man sowohl auf lokaler als auch internationaler Ebene. Auf den Manager folgt der Senior Manager (mit und ohne Personalverantwortung). Auf der nächsten Stufe der Karriereleiter steht der Teamleiter, der nach geraumer Zeit und mit entsprechendem Erfahrungsschatz zum Abteilungsleiter aufsteigen kann. Der Medical Direktor hat an höchster Position die Leitung der Medical Affairs inne. Besonders hervorgehoben wurde von Dr. Rose die Möglichkeit, zwischen den einzelnen Funktionen und zwischen lokaler und internationaler Ebene wechseln zu können.

Stolz wie Dr. Andre
Im Anschluss daran erzählte Dr. Niko Andre von seiner Tätigkeit als Medical Director im Fachbereich Hämatologie/Onkologie. Mit Stolz berichtete er über die langwierige Entwicklung und Zulassung des Medikaments Avastin, das unter anderem bei der Brustkrebs-Therapie eingesetzt wird. Er schwärmte von Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch Soft-Skills- und Kommunikationseminare und der aktiven Förderung jedes einzelnen Mitarbeiters.

Kontakt zu Roche aufnehmen?
In der Community-Gruppe "Inside Roche" Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Roche kontaktieren.

Der optimale Einstieg bei Roche Pharma
Danach erklärte Dr. Christina Müller zusammen mit Andrea Schwarz das Traineeprogramm, welches für Hochschulabsolventen der gängige Einstieg bei Roche Pharma ist. Angeboten werden ein 18-monatiges Traineeprogramm für Medical Affairs, ein 24-monatiges Traineeprogramm für den Quality-Bereich und ein 36-monatiges Traineeprgramm für Product Management (18 Monate Außendienst, 18 Monate Innendienst).

150 Bewerbungen auf vier Traineeplätze
Anschließend wurde kurz der Ablauf einer Bewerbung dargestellt und wie man sich am besten präsentieren sollte. Letztendlich werden vier Traineeplätze auf etwa 150 Bewerbungen pro Halbjahr vergeben. Zum Schluss konnten die Stipendiaten Fragen stellen und mit Mitgliedern der Geschäftsführung diskutieren. Auffallend oft wurde auf die Philosophie von Roche Pharma hingewiesen: Mut, Leidenschaft und Integrität sind Werte, die die Mitarbeiter auszeichnen sollen.

Mein Fazit
Die Veranstaltung war sehr hilfreich bei der Entscheidung für meinen weiteren Werdegang. Der Ein- und Aufstieg bei Roche Pharma wurde konkret dargelegt und ich erhielt einen Einblick in die Firmenstruktur. Die Atmosphäre war entspannt und angenehm, alle Mitarbeiter waren freundlich und haben geduldig unsere Fragen beantwortet. Meine Erwartungen an diesen Tag wurden übertroffen. Daher habe ich mich entschlossen, mich für ein Praktikum bei Roche zu bewerben.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Die Top-10-Fragen zu Stipendien

Freitag, den 15. Juli 2011
Julia

Du willst dich für ein Stipendium bewerben, weißt aber nicht, wo und wie? Kein Problem! Fragen rund um die Begabtenförderungswerke gibt es immer wieder in der e-fellows.net community. Welche Stipendien gibt es für mein Profil? Was erwartet mich im Auswahlverfahren? Was, wenn ich abgelehnt werde? Wir haben die zehn beliebtesten Fragen gesammelt.

1. Wie viel gesellschaftliches Engagement braucht man für ein Stipendium bei einem Begabtenförderungswerk?

2. Wie kommt man in die Studienstiftung des deutschen Volkes?

3. Nationales Stipendienprogramm – was heißt das genau?

4. Wie bekommt man das neue Deutschland-Stipendium?

5. Stipendium: Ablehnung – und nun?

6. Welche Verantwortung trägt man als ehemaliger Stipendiat?

7. Ist es ungerecht, dass wir das e-fellows.net-Stipendium erhalten?

8. Wie bekomme ich ein Auslandsstipendium?

9. Soll ich das e-fellows.net-Stipendium im Lebenslauf erwähnen?

10. Wie geht ihr mit eurem Stipendium um?

Der Stipendiums-Ratgeber der e-fellows.net-Redaktion
Kann man zwei Stipendien kombinieren? Was tun, wenn ich kein gesellschaftliches Engagement vorweisen kann? Die e-fellows.net-Redaktion hat zehn geballte Seiten parat für dich mit allem, was du für die Bewerbung bei einem Begabtenförderungswerk brauchst.  Des Weiteren: Wir erklären das neue Deutschlandstipendium. Kann man das eigentlich mit dem e-fellows.net-Stipendium kombinieren? Außerdem hilfreich vor und nach der Bewerbung bei e-fellows.net: Die Leistungen des e-fellows.net-Stipendiums?

Im Expertenforum "Dein Weg zum Stipendium" gibt es Tipps von offiziellen Vertretern der Begabtenförderungswerke zum Nachlesen. Mach dich außerdem auf die Suche in der größten Stipendien-Datenbank Deutschlands. Damit findest du sicher auch ein passendes Stipendium für dich.

Erfahrungsbericht (Bosch und McKinsey): Croissants und Karrieretipps

Mittwoch, den 13. Juli 2011
Erfahrungs- bericht

Gleich zwei Fliegen schlug Anna Lisa mit einer Veranstaltung. Sie traf Bosch und McKinsey beim Power Breakfast und erhielt Karrieretipps von Frau zu Frau. Funktioniert das Prinzip Powerfrau und Kind? Wie präsentieren sich Frauen im Vergleich zu Männern beim Bewerbungsgespräch? Infos aus dem Nähkästchen zwischen Kaffee und Croissants.

Titel der Veranstaltung

Power Breakfast mit Bosch und McKinsey

Datum und Ort
1. Juli 2011 im Ratskeller in München, 10-13Uhr

Unternehmensvertreter

  • Dr. Ruth Heuss: Ingenieurin und Associate Principal mit Schwerpunkt "Automotive & Assembly" bei McKinsey & Company in Berlin
  • Dr. Katharina Bachfischer: Senior Associate McKinsey & Company
  • Barbara Bertges: Senior Recruiter McKinsey & Company
  • Jasmin Busemann: Teilnehmerin des Junior Manager Program (Einkauf) bei Bosch
  • Franziska Nick: Leiterin Personalentwicklung Bosch Thermotechnik
  • Janine Buder: Referentin Personalentwicklung Bosch Thermotechnik

Vertreter von e-fellows.net:
Milena Cornely und Stephanie Müller

Zu Beginn der Veranstaltung wurden wir alle freundlich von den Fachreferentinnen, Personalmitarbeiterinnen sowie  Mitarbeiterinnen von e-fellows.net begrüßt. Wir konnten uns am Buffet bedienen und hatten hier bereits die Gelegenheit, die anderen Teilnehmerinnen und die Unternehmensvertreterinnen kennenzulernen.

Teilnehmerinnen der Veranstaltung Power Breakfast mit Bosch und McKinsey

Dies lockerte die gesamte Veranstaltung auf und schuf eine gemütliche Atmosphäre beim gemeinsamen Frühstück.

Arbeit bei Bosch und McKinsey
Der offizielle Teil des Power Breakfast wurde dann von Milena Cornely eröffnet, die uns begrüßte und den Ablauf erklärte. Anschließend erzählten die beiden Fachreferentinnen ausführlich über ihren Lebensweg und ihre jetzige Arbeit bei Bosch beziehungsweise McKinsey. Beide beschrieben, weshalb sie ihren jetzigen Arbeitgeber gewählt haben, warum sie diesen empfehlen können und was ihre konkreten Aufgaben sind.

e-fellows.net-Stipendiatin Anna Lisa (27) studiert Volkswirtschaftslehre an der LMU München.

Berufserfahrung und Karrierestart
Mir persönlich hat es gefallen, zwei so verschiedene Berufswege kennenzulernen. Die beiden Fachreferentinnen befinden sich beruflich in zwei völlig unterschiedlichen Abschnitten: Frau Dr. Heuss hat als Associate Principal bei McKinsey mehrjährige Berufserfahrung. Frau Busemann arbeitet als Trainee bei Bosch und steht noch am Beginn ihrer Karriere.

Teilnehmerinnen der Veranstaltung Power Breakfast mit Bosch und McKinsey

Gespräch per Telefonkonferenz nachholen
Die eigentliche Fachreferentin war kurzfristig verhindert, daher sprang Frau Busemann ein. Ich war begeistert, wie sehr Bosch sich bemühte, noch einen für uns interessanten Ersatz zu organisieren. Zudem hatten wir die Möglichkeit, per Telefonkonferenz einige Tage später mit der ursprünglichen Fachreferentin zu sprechen und ihr unsere Fragen zu stellen.

Berufschancen von Frauen
Die anschließende Diskussionsrunde war offen und informativ, so dass jeder Fragen stellen konnte. Es ging zum Beispiel um die Vereinbarkeit von Kind und Beruf in beiden Firmen sowie allgemein um die Berufschancen von Frauen.

Bewerbungstipps der Geschlechter
Ich fand es sehr gut, dass viele Personalmitarbeiterinnen dabei waren, die sich rege an der Diskussion beteiligten und Tipps gaben, was man in Bewerbungsgesprächen beachten muss. Zudem sind sie auf die unterschiedliche Präsentation von Frauen und Männern in Bewerbungssituationen und im Berufsleben eingegangen.

Kontakt zu Bosch und McKinsey aufnehmen?
In der Bosch-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Bosch kontaktieren.
Über Inside McKinsey mit Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen oder gleich als Berater durchstarten.

Einzelgespräche für die Teilnehmer
Die Diskussionsrunde musste schließlich um 12.30 Uhr abgebrochen werden, damit noch Zeit für Einzelgespräche blieb. Hier konnten wir in kleinen Runden unsere restlichen Fragen mit den Fachreferentinnen und den Vertretern aus dem Personalbereich besprechen.

Mehr Offenheit und Mut
Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen und ich kann jedem nur empfehlen, an einem Power Breakfast teilzunehmen. Der informelle Rahmen mit kleinem Teilnehmerkreis schafft eine angenehme Atmosphäre, in der sowohl die Fachreferentinnen offener erzählen, als auch die Teilnehmerinnen sich trauen, allerlei Fragen zu stellen. Die Veranstaltung empfiehlt sich besonders für Stipendiatinnen, die sich am Ende ihres Studiums befinden und sich gerade konkret überlegen, in welche Richtung sie beruflich gehen wollen.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Julia Jung

Dienstag, den 12. Juli 2011
Maximilian

Noch nie hat sich eine Praktikantin so gut ins Team Content & Community eingefügt wie Julia: Sie spricht wie Lukas fließend Schwäbisch, interessiert sich für Hundekotbeutelspender und ist völlig repektlos gegenüber Vorgesetzten. Sozial engagiert ist sie auch noch: als Grundschulklassen-
sprecherin a. D. und eines von drei Mitgliedern ihres eigenen Vereins.

>> Teil 41 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Julia

Was machst du bei e-fellows.net?
Als Praktikantin im Team Content & Community koche ich Kaffee, besorge Blumensträuße und bin blond. Außerdem versuche ich vergeblich, meinen Kollegen die Landeshaupt-
sprache Schwäbisch beizubringen. Abr bald hemmer des au gschafft! Zu meiner Lieblingsbeschäftigung gehört auch, den Rest des Teams, vor allem Looki, mit meiner respektvollen Art zu beglücken. Sollte ich mit den oben genannten Tätigkeiten einmal nicht voll ausgelastet sein, betreue ich die Neulinge bei e-fellows in der Community – die Abiturienten 2011. Weiterhin produziere ich Stoff – wie Artikel oder Newsletter – der dazu dient, von den Kollegen rot durchgestrichen zu werden. Dadurch fühlen sie sich gleich viel besser.

Was hast du vorher gemacht?
Als 19-jährige Praktikantin habe ich natürlich schon eine lange Karriere hinter mir. Das fing an in der Grundschule – da war ich nämlich mal Klassensprecherin. Außerdem war ich hauptverantwortlich für drei Hasen, die leider aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit von uns schieden. Nichtsdestotrotz betätigte ich mich als Vereinsführerin im "Jungschen Verein e.V.", dem außer mir noch meine zwei Brüder beitraten. Alle Tätigkeiten musste ich jedoch am 29. Juni 2010 niederlegen, da ich ab diesem Tag von allen Verpflichtungen entbunden war und mein Leben neu beginnen konnte. Ich flüchtete an einen geheimen Aufenthaltsort in Australien und kam inkognito bei einer Familie unter, deren Quälgeister ich ein halbes Jahr lang betreute. Danach reiste ich noch ein paar weitere Monate durch den roten Kontinent, begegnete zweieinhalb Meter großen Riesenkängurus, und kam schließlich wieder in die Krallen der Realität – auch "e-fellows.net" genannt.

Was gefällt dir an deiner Arbeit an e-fellows.net?
Die Hüttenwochenenden. Die finden leider nur einmal im Jahr statt, weswegen ich in der restlichen Zeit meistens betrübt bin. Aber das gleicht sich wieder ein wenig aus, wenn der Suppenrudi vorbeikommt und dem Looki ein Lachen ins Gesicht zaubert. Dann sind alle wieder glücklich. Außerdem kann ich bei e-fellows.net meine IT-Affinität voll und ganz ausleben. Mittlerweile habe ich mir auch schon auf meinen privaten Rechner das E-mail-Marketing-Programm "Emailvision" heruntergeladen, so dass ich Tag und Nacht Kampagnen erstellen kann. Die Kollegen sind auch überaus nett, auch wenn ich die meisten von ihnen aufgrund ihrer fremden Sprache – dem Bayerischen – nicht verstehe.

Welche privaten Interessen hast du?
Wenn ich mich von e-fellows.net losreißen kann, belege ich Selbsthilfegruppen mit Themen wie: "Wie mache ich mich bei meinem Chef unbeliebt?" oder "Warum versteht keiner meinen Dialekt?" Außerdem reise ich ab und an in das entfernte Stuttgart, wobei mir der Jetlag ganz schön zu schaffen macht. Dort besuche ich die Mädels von meiner Tanzgruppe oder schwing mich aufs "Radl". Ein gutes Buch kann auch nie schaden und weil mir das Schreiben so gut gefällt, gebe ich meinen Senf zu allen möglichen Themen beim Online-Magazin back view.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Bei meinem Auslandsjahr in Australien wurde mir klar, wie unglaublich praktisch so eine weltweite Vernetzung ist. Ich konnte jederzeit kostenlos meine Lieben daheim über Skype vollquatschen oder mit Freunden über Facebook in Verbindung bleiben. Und natürlich auf meiner Lieblingsseite surfen: www.e-fellows.net

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Den Hundekotbeutelspender-Erfinder. Jedes mal wenn ich über den Rand meines Bildschirms schaue, sehe ich diese geniale Erschaffung. Einfach grandios!

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich habe schon alles gemacht: Per Freefall aus einem Flugzeug gesprungen, mit Walhaien geschwommen und einen Vulkan bestiegen. Da bleibt nur noch eins: Studieren, heiraten, Kinder kriegen – und ab an den Herd.

Mit Lernpartner im Schlafanzug Cases üben

Freitag, den 8. Juli 2011
Julia

Cases sollte man nicht allein im stillen Kämmerchen üben – außer man ist via Skype mit einem anderen Kämmerchen verbunden. e-fellow Niels fand über die e-fellows.net-Website Lernpartner und bekam wertvolles Feedback für seine Case Studies. Das Bewerbungsgespräch hat er hinter sich, als Lernpartner will er trotzdem nicht aufhören.

"Dass ich auf das Lerngesuch gestoßen bin, war reiner Zufall." Niels hatte sich auf gut Glück in der e-fellows-Community umgehört und die Fragen & Anworten durchstöbert. Schließlich wurde er fündig: "Hol dir einen e-fellow als Lernpartner." – Gesagt, gesucht.

Du siehst was, was ich nicht sehe
Niels gab ein Gesuch auf und schrieb Leute an, die selbst schon auf der Suche waren. Ruck zuck fand er fünf andere Lernwillige, die sich mit ihm auf die Cases stürzen wollten. Die Gespräche fanden über Skype statt. "Es war am Anfang schon etwas komisch, sich mit wildfremden Leuten online zu treffen." Zumal es zu Beginn kleine Missverständnisse gab. "Ich hatte das Video laufen, meine Partner aber nicht. Wahrscheinlich saßen sie im Schlafanzug vorm Laptop." Seitdem gibt auch Niels nur noch seine Stimme preis.

e-fellows.net-Stipendiat Niels (29) promoviert gerade an der European Business School über Markenmanagement. Sein Berufswunsch: Berater. Dazu musste er allerdings das Vorstellungsgespräch inklusive Case Study bestehen. Dank Skype und einem e-fellow als Lernpartner kein Problem.

Lernpartner aus der ganzen Welt
Das System ist aber mehr als praktisch: "Es bietet die größtmögliche Flexibilität. Man kann sich spontan treffen und muss nicht lange planen." Außerdem trifft man sich mit Lernpartnern aus der ganzen Welt. "Ich hatte schon Leute aus China oder dem Tessin."

Kinderbetreuung im Fitnessstudio?
Beim Online-Treffen wird ein fiktives Bewerbungsgespräch bei einer Beratung durchgespielt. Dazu gehört insbesondere das Lösen von Cases, also Anwendungsfälle mit allen möglichen Szenarien. Einer spielt dabei den Interviewer, einer den Bewerber. "Da überlegt sich zum Beispiel ein Fitnessstudio, ob es Kinderbetreuung anbieten soll. Dann sollst du beurteilen, ob sich das lohnt. Rechnet sich das im Bezug auf neue Kosten und Mitarbeiter? Bekommt man dadurch mehr Mitglieder?"

Woher der Input? – Ein heißes Thema
Beide Lernpartner bereiten sich vor dem Skype-Gespräch ausführlich vor. "Es ist nicht so einfach, wirklich gute Cases zu finden. Das ist ein heißes Thema. Meistens weicht man dann auf Bücher im Englischsprachigen aus, da gibt es mehr Fälle." Der "Bewerber" bekommt nach der Session ausführliches Feedback. Dieses Feedback ist der eigentliche Mehrwert. War ich souverän genug? Oder wirke ich unsicher?

Selbst einen Lernpartner finden?
Hol auch du dir einen e-fellow – einen besseren Lernpartner kannst du gar nicht finden. Einfach hier eintragen.

Die Routine macht’s
Denn es geht nicht nur um den Inhalt, die Treffen haben auch einen psychologischen Effekt. "Du kannst 100 Cases durchspielen und korrekt lösen. Worauf es aber im echten Gespräch ankommt, ist dein Auftreten." Und das kann über das Telefonat geübt werden. "Man entwickelt eine gewisse Souveränität und Struktur, an die Fälle ranzugehen. Die Routine macht’s." Einziger Wermutstropfen: Die wirklich reale Interviewsituation kommt nicht zustande. "Den Händedruck, die Mimik und Haltung im Gespräch kann man schlecht üben."

Schicksal und Stress teilen
Außerdem stärkt der Austausch mit anderen die Motivation. "Man ist mit den meisten auf der gleichen Wellenlänge: Es herrscht ein Konsens über die Herangehensweisen und Quellen und es geht nicht nur darum, Wissen auszutauschen. Man teilt auch dasselbe Schicksal und denselben Stress." Mit der Zeit entwickelt sich ein eigenes Netzwerk. "Man bekommt von den eigenen Lernpartnern andere empfohlen, die zum Beispiel gerade ein Gespräch mit McKinsey hatten." So kommt man an wichtiges Insider-Wissen.

"Die e-fellows sind zielstrebig und ehrgeizig"
Eigentlich lernt Niels ja lieber alleine. "Beim Joggen mit Freunden tausche ich mich dann normalerweise noch mal über die gelernten Inhalte aus." Warum dann ausgerechnet einen Lernpartner bei e-fellows? "Ich wusste, dass man viele Gleichgesinnte trifft, mit denen man auf einer Wellenlänge ist. Die e-fellows sind zielstrebig im Studium und haben vor, Karriere zu machen. Das ist die gemeinsame Basis." Wie sieht es mit Freundschaften nach getanen Cases aus? Auch das ist drin. "Mit manchen übe ich zwei- bis dreimal pro Woche und das meist über einen Monat. Das verbindet und man bleibt in Kontakt."

Lernpartner sein – Fast schon ein Hobby
Niels hatte sein Gespräch bei McKinsey eigentlich schon, will sich aber auch noch bei weiteren Beratungen bewerben. Aber selbst wenn das geschafft ist, will er mit den Übungsgesprächen weitermachen. "Man ist sehr dankbar, mit Leuten zu üben, die schon Erfahrung haben. Zwei Neulinge zusammen haben es oft schwer. Außerdem macht es Spaß und ist fast schon wie ein Hobby." Deshalb macht Niels weiter. Vielleicht ja im Schlafanzug.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Den Traumpartner fürs Lernen gefunden

Freitag, den 8. Juli 2011
Julia

Ihre Story liest sich wie eine Liebesgeschichte: Kennengelernt im Internet, beim ersten Treffen hat es sofort gefunkt. Hier geht es aber um knallharte Fakten. Um Paragrafen, Rechtsfälle und Urteile – die muss Sarah nämlich pauken. Dafür hat sie sich bei e-fellows.net einen Lernpartner geholt. Zu zweit lernt es sich nämlich leichter.

Am Anfang war sie skeptisch. Lerngesuch bei e-fellows.net? Na gut, warum nicht. Ist ja schließlich kostenlos, kann also nicht schaden. Sarah suchte Lernpartner für die Vorbereitung auf ihr Staatsexamen. Das steht zwar erst im Herbst 2012 an, büffeln muss sie aber jetzt schon. In der Community hatte sie gesehen, dass auch andere Jura-Studenten aus Heidelberg bei e-fellows.net sind. Große Hoffnungen hatte sie aber trotzdem nicht.

"Ich bin bei meinen Lernpartnern schon anspruchsvoll"
Doch schon eine Woche später meldete sich Julian bei ihr. "Es hat sofort perfekt gepasst", sagt Sarah, die bei ihrer Lernpartnerwahl eigentlich sehr anspruchsvoll ist. "Ich kann nicht mit jedem lernen. Ich muss schon mit den Leuten klarkommen." Das Beste an Julian: Er wohnt auch in Heidelberg, gerade kam er von einem Auslandsjahr zurück. Er studiert zwar zwei Semester unter Sarah, doch sie streben denselben Termin für ihre Examensprüfung an.

e-fellows.net-Stipendiatin Sarah (24) studiert seit 2007 Jura an der Uni  Heidelberg. Im Herbst 2012 steht eine Examensprüfung an, für die sie pauken muss. Da lernt es sich mit Lernpartner Julian doch gleich viel leichter. Einmal pro Woche wälzen sie die Gesetzseiten.

Erst mal auf Facebook stalken
Der erste vorsichtige Kontakt kam per Mail zustande, danach stalkten sie sich gegenseitig auf Facebook. Julian schien kein Freak oder Massenmörder zu sein, also konnte man ihn ja mal treffen. Das erste "Lern-Date" fand dann in der Bibliothek stand. Hier treffen sich die zwei seitdem einmal pro Woche. Ab dem kommenden Wintersemester soll es sogar zweimal wöchentlich sein – im Jahr darauf steht die Prüfung an.

Warum mit anderen lernen?
Sarah und Julian haben die gleiche Art zu lernen. Neues pauken sie lieber alleine, aber den Stoff festigen können sie besser mit anderen. "Wenn man über das Gelernte redet oder jemand anderem etwas erklärt, hilft das, sich Sachen zu merken." Durch die Gespräche prägt sich Sarah den Stoff viel leichter ein. Bücher gewälzt werden demnach daheim, diskutiert wird in der Runde. Durch die Gespräche bleiben die Paragrafen dann nicht nur in den Gesetzestexten kleben.

Selbst einen Lernpartner finden?
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Schnell, einfach, kostenlos
Sarah lernt deshalb eigentlich schon immer mit anderen. Ihre Freunde aus dem Studium waren ihr allerdings schon einen Schritt voraus, da sich Sarahs Prüfung durch ein Projekt verzögert hat. Das Lerngesuch bei e-fellows.net war daher die ideale Möglichkeit, einen neuen Lernpartner zu finden – schnell, einfach und kostenlos.

"Bei e-fellows.net finde ich viele schlaue Köpfe"
Sarah hoffte, bei e-fellows.net von dem großen Angebot an motivierten Studenten profitieren zu können. "Ich dachte mir, bei e-fellows.net finde ich sicher jemanden, der auch engagiert und ehrgeizig ist und ebenfalls ein wirklich gutes Examen schreiben möchte." Diesen jemand hat sie in Julian gefunden. Gemeinsam will das Lern-Traumpaar bis 2012 weiterpauken – und dann hoffentlich gut abschneiden.

Erfahrungsberichte, Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

So formatierst du deine Postings in der Community

Mittwoch, den 6. Juli 2011
Christine

Insider-Tipps von den schlausten Studenten Deutschlands: Das bietet dir "Fragen & Antworten" in der Community. Klasse, dass der e-fellow in seiner Antwort gleich die wichtigsten Punkte gefettet und einen Artikel verlinkt hat. Würdest du auch gern können? Kein Problem! Hier gibt's die Anleitung.

Zum Formatieren kannst du HTML-Befehle nutzen
HTML steht für Hypertext Markup Language, auf Deutsch "Sprache zum Markieren von Hypertext". Sie besteht aus Befehlen, mit denen du Wörter in deinen Postings fetten, kursiv schreiben oder verlinken kannst. Du kannst einige ausgewählte HTML-Tags in "Fragen & Antworten" und Gruppenpostings verwenden.

Tags – und wo sie hinkommen
HTML-Befehle haben zwei Teile, Tags genannt, die aus zwei spitzen Klammern plus Buchstaben für den jeweiligen Befehl bestehen: <buchstabe(n)>.

Das erste Tag packst du direkt vor den Text, den du markieren willst. Das zweite und schließende Tag kommt an die Stelle, an der die Markierung aufhören soll. Es sieht aus wie das erste Tag – und hat zusätzlich nach der ersten spitzen Klammer einen Schrägstrich: </buchstabe(n)>.

Fett schreiben
Mit dem <b>-Tag fettest du Wörter: Aus <b>Haus</b> wird so Haus.

Text verlinken
Um auf andere Artikel zu verlinken, benutzt du das <a>-Tag, für das du du zusätzlich noch angeben muss, wohin der Link führt.

Das sieht dann so aus: <a href="dein Link">der Text den du verlinken möchtest</a>. <a href="http://www.e-fellows.net/community-blog/">Startseite vom Blog</a> verlinkt auf die Startseite vom Blog.

Listen
Ordnung ist das halbe Leben: Um mehrere Punkte aufzulisten, schreibst du vor jeden Punkt in der Liste das Tag <li>, das du übrigens in Community-Postings nicht zu schließen brauchst.

Möchtest du eine nummerierte Liste, umschließt du die Punkte zusätzlich mit dem Tag <ol>. Reichen dir ungeordnete Aufzählungspunkte, umschließt du die Liste mit dem Tag <ul>.

Mathematische Formeln mit LaTeX und MathML leserlich darstellen
Wenn du um deine Formel <math>-Tags, $$-Zeichen oder \[ Formel] legst, werden sie einheitlich formatiert – und bei Klick auf die Formel sogar vergrößert. Ideal, wenn du schnell mal die Formel aus deiner Mathe-Hausaufgabe posten und in der Community besprechen willst. :-) Weitere Informationen zur TeX-Notation.

Alles klar?
Hier gibt's die wichtigsten HTML-Befehle im Überblick:

Übrigens: Wenn du spitze Klammern (<>) nicht als HTML-Tags verwenden möchtest, musst du vor und nach der Klammer ein Leerzeichen setzen.