Monatsarchiv für Juni 2011

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Florian Schwaiger

Mittwoch, den 8. Juni 2011
Maximilian

Kaum den Bundeswehrstiefeln entwachsen, hat Werkstudent Florian schon eine Android-App für die Community gebaut. Und das, obwohl ihm ein Hochschulstudium noch bevorsteht. Informatik kann er ja schon, darum soll's Maschinenbau werden. Wenn er im ersten Semester nebenbei das Fliegen lernt, kann er sich den Weltfrieden ja für das zweite vornehmen.

>> Teil 40 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Florian

Was machst du bei e-fellows.net?
Seit April versuche ich als Werkstudent der IT, die Community käferfrei zu halten und neue Features zu implementieren. Als Android-versierter Smartphoner habe ich außerdem die e-fellows.net Android-App für die mobilen Fragen & Antworten der Community programmiert.

Was hast du vorher gemacht?
Im Sommer 2010 nach 13 Jahren Schulbank das Abitur. Nebenbei habe ich freiberuflich verschiedene Aufträge für Websites umgesetzt und drei Semester Informatik an der TU München im Programm Schüler.In.TUM studiert. Nach sechs Monaten Wehrdienst bin ich nun seit Anfang des Jahres wieder freiberuflich in der IT tätig und möchte ab Oktober Maschinenbau studieren.

Was gefällt dir an deiner Arbeit an e-fellows.net?
Neben der schönen Lage in der Münchner Innenstadt und der guten Atmosphäre im Büro die Möglichkeit, IT-Projekte von ihrer Spezifikation bis hin zu Veröffentlichung und Support professionell umzusetzen.

Welche privaten Interessen hast du?
Ich interessiere mich sehr für die Luftfahrt und besuche auch immer wieder Messen. Obwohl ich nicht häufig dazu komme, spiele ich gerne Billard und Snooker. Außerdem begeistere ich mich für jede Form von Spitzentechnologie: neue Smartphones, neue Hybrid-Antriebe, Neues aus der Luftfahrt und so weiter.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Die Erkenntnis, dass man den richtigen Treffer auf Google entweder schon auf Seite 1 findet oder gar nicht. Und dass man folglich nur die richtigen Suchbegriffe braucht.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Jemanden, der mich auf einen Simulatorflug in einem Airbus, einer Boeing oder einer Bombardier einlädt.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Abenteuerurlaub, Flugschein, Master, Weltfrieden, Haus bauen, Baum pflanzen,… Es gibt einfach zu viel, das ich noch tun will. Ach ja, und nochmal ins Miniatur-Wunderland in Hamburg gehen, das war einfach klasse.

Facebook-Erzählwettbewerb: Hier sind die Gewinner!

Mittwoch, den 1. Juni 2011
Christine

Fortsetzung posten, "Gefällt mir" sammeln und Preise abstauben: Darum ging es im Facebook-Erzählwettbewerb letzte Woche. In drei Etappen konntet ihr eure Fortsetzung unserer Geschichte auf der Facebook-Pinnwand posten. Hier sind die Beiträge, die die meisten "Gefällt mir" eingeheimst – und gewonnen haben:

Den ersten Etappenpreis gewinnt Sebastian Kowalke mit dieser Fortsetzung:

Montagmorgen, kurz vor 10, höchste Zeit aufzustehen. Bevor Verpeilo Daum den Fuß aus dem Bett hebt, startet er erst mal das Daumobil. Beim ersten Blick in die Community sieht er, …

… dass Christoph Daum es in die Community geschafft hat. Verpeilo war schon lange nicht mehr bei e-fellows.net aktiv, hat aber den Weg zurück gefunden. Maßgeblich geholfen hat dabei die Android-App der e-fellows, die er sich auch prompt heruntergeladen hat, als er es in einer Info-Mail gelesen hat. Nachdem er seinen Augen wegen Christoph Daum nicht getraut hat, schaut er genau hin, und sieht, dass sein Co-Trainer Dauminator heißt. Da wird ihm klar: Das ist gar nicht der echte Christoph Daum. Und mit einem Lächeln beginnt sein Tag.

Katharina Grosse schießt den Panther ab und gewinnt den zweiten Etappenpreis für diesen Beitrag:

Nach dem ereignisreichen Morgen muss Verpeilo Daum erst mal auf der Couch relaxen. Plötzlich hört er Schreie von draußen. Er …

… pirscht sich auf seinen Puschen an die Protestquelle heran – Panthergleich um den Pfirsichbaum herum. Seine pfeilschnellen Phantomschritte führen ihn mitten in ein Projektmeeting von Porschepraktikanten, die um einen Fiat Panda preschen und versuchen, das Problem zu paraphrasieren. "Phantasielose Plattenkonstruktion!" palabert der eine. "Phänomenaler Planungsfehler!" pfeift ein anderer. Pausenlos parlieren die Porschepraktikanten, ohne das Projekt wirklich anzupacken. "Hah!" ruft da Verpeilo Daum und apperiert plötzlich inmitten der patenten Planer. "Passgenau kann ich euer Pilemma lösen, ihr pathetischen Parlamentarier!" Promt das Phone gezückt und die Community gefragt: "Panda zu Porsche – wer hat den Plan?" Postwendend parieren die e-fellows: "Papier und Pattex!" "Prima, Problem gelöst", präsentiert Verpeilo Daum und projeziert prahlerisch die passende PowerPoint.

Den 50-Euro-Bücher-Gutschein heimst Julian Dlugosch ein und vervollständigt das Daumenmärchen mit diesem Schluss:

Verpeilo Daum hat genug von diesem Tag. Er schlüpft in sein Dauminatorkostüm und …

… schnallt sich seinen Daumengürtel an. Nach einigen lockeren Wurfübungen mit dem Daumerang entschließt er sich nun doch noch, die Daumenhöhle zu verlassen. Er schwingt sich sportlich in das Daumenmobil und fährt einige Runden um den Block als er von Daumacle einen Funkspruch empfängt: "Daumenstraße, Ecke Daumenallee: bewaffneter Überfall auf einen Geldtransport". Verpeilo Daum reißt das Daumenmobil sofort nach rechts und düst in Richtung Daumenstraße. Als er dort ankommt, sieht er 42 bewaffnete Gangster um einen Geldtransporter herum stehen. Sofort drückt Verpeilo den Megadaumenknopf, woraufhin sein Daumenmobil beginnt, wie wild Daumen um sich zu werfen. Die überraschten Gangster flüchten in alle Richtungen und geben Verpeilo den Weg zum Transporter frei. "Was ist so wertvoll, dass gleich 42 Gangster EINEN Geldtransporter überfallen? Doch sicher nicht das Geld allein?", wundert sich Verpeilo Daum, doch als er schwungvoll die Hintertüren des Transporters aufreißt, huscht ein wissendes Lächeln über sein Gesicht.

Erfahrungsbericht (Siemens Management Consulting): Beraterinnen unter Strom

Mittwoch, den 1. Juni 2011
Erfahrungs- bericht

Beim Workshop von Siemens Management Consulting (SMC) besichtigte die zukünftige Beraterin Marion nicht nur die effizienteste Gasturbine der Welt, sondern sie lernte auch, wie man Oberbürgermeistern zeigt, wo es langgeht.

Titel der Veranstaltung
"Mit Vollgas in die Zukunft: Frauen bei Siemens Management Consulting (SMC)"

Datum und Ort
5. bis 6. Mai 2011 in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
23 Teilnehmer, Unternehmensvertreter von SMC: Jenny Bofinger, Project Manager; Stefanie Probst, Senior Consultant; Diana Reiß, Manager Recruiting

Am Abend des ersten Tages und bei der Fallstudien-Bearbeitung am zweiten Tag lernten wir zusätzlich kennen: Dr. Katharina Beumelburg, Vice President; Dr. Armin Haupt, Vice President; Dr. Michaela Schütt, Project Manager; Dr. Silja Kasch, Project Manager; Christian Kirchhoff, Senior Consultant; Ines Abdelghani, Consultant; Florian Krupp, Consultant, und Julia Halasz, ehemalige Mitarbeiterin von Siemens Management Consulting, heute bei der Siemens AG

e-fellows.net-Stipendiatin Marion (23) macht gerade ihren Master in BWL mit Schwerpunkt Strategie an der Handelshochschule Leipzig (HHL). Da sie plant, in die Beratung einzusteigen, kam ihr der Workshop für Frauen bei Siemens Management Consulting gerade recht.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Aktuell stecke ich in den letzten Zügen meines Master-Studiums an der HHL und stehe somit vor der großen Frage, wie ich meine Zukunft gestalten möchte. Dass ich den Berufseinstieg in die Beratung wagen möchte, stand für mich bereits vor dem Workshop fest. Doch andere offene Fragen beschäftigten mich noch: Soll es die interne oder externe Beratung werden? Werde ich als Frau in der Beratung wirklich langfristig gefördert oder erfülle ich nur eine kurzfristige Quote? Wie kann eine potenzielle Zukunft nach den ersten Berufsjahren als Berater aussehen? Außerdem wollte ich gerne Siemens Management Consulting (SMC) als potenziellen Arbeitgeber persönlich kennenlernen.

Maschinenbau und Mathematik meets BWL, Politik und Chemie
Am 5. Mai begannen zwei spannende Workshop-Tage für 22 andere Studentinnen und mich im Büro von SMC in München. Nachdem sich die drei Unternehmensvertreterinnen und wir Workshop-Teilnehmerinnen vorgestellt hatten, stand bereits eine Tatsache fest: Ein vielfältiger Hintergrund der Mitarbeiter wird bei SMC großgeschrieben. Denn wir Teilnehmerinnen waren nicht nur aus verschiedensten Landesteilen und sogar dem Ausland angereist, sondern konnten ganz unterschiedliche Erfahrungen aus den Studiengängen Maschinenbau, Mathematik, BWL, Politik und Chemie aufweisen.

Teilnehmerinnen beim Workshop für Frauen mit SMC

Gleich ging es ans Eingemachte: Jenny Bofinger stellte uns die Siemens AG und SMC vor. Dabei gab sie den üblichen Informationen wie der Geschäftstätigkeit und den Bewerbungs-
voraussetzungen eine ganz persönliche Note, indem sie von ihren Erfahrungen als Project Manager berichtete. Auf der Weltkarte zeigte sie uns, auf welchen Kontinenten sie bereits Projekte für SMC betreut hatte und erzählte, dass sie sich auch jetzt noch regelmäßig über bereits abgeschlossene Projekte informiert. Das zeigte uns, dass SMC Internationalität tatsächlich lebt und dass den Beratern von SMC eine erfolgreiche Umsetzung der entwickelten Lösungen am Herzen liegt.

Nachhaltige Stromgenerierung hautnah
Den interessanten Projektberichten folgte schon bald unser erster Einstieg in die Praxis. Wir verließen die SMC-Zentrale und fuhren gemeinsam mit den drei Unternehmensvertreterinnen nach Irsching zur effizientesten Gasturbine der Welt, die Siemens entwickelt hat. Während der Fahrt hatten wir Gelegenheit, uns über Erwartungen an den Workshop, Erfahrungen aus Praktika und Vorstellungen über die berufliche Zukunft auszutauschen.

Workshop für Frauen bei SMC: Besichtigung der Gasturbine

Nach unserer Ankunft an dem imposanten Kraftwerk blieb nicht viel Zeit zum Staunen. Denn sogleich folgte eine gemeinsame Präsentation von Siemens und dem Kraftwerks-
betreiber. Wir bekamen zunächst ein solides Verständnis der Wirkungsweise einer Gas- und Dampfturbine vermittelt. Darauf folgte eine ausgiebige Fragerunde unsererseits.

Im Anschluss an die Einführung waren die Gesprächspartner begeistert, wie viele Fragen wir stellten und wie viel Interesse bei unserer Besuchergruppe bestand. Also wurde nicht lange gefackelt und wir gingen direkt zur Werksführung über: Für die Fallstudie am Folgetag wollten wir sehen, wie man Stromerzeugung nachhaltig gestaltet. Nach vielen spannenden Eindrücken verließen wir das Werksgelände am frühen Abend wieder in Richtung München.

Frauen@SMC: Karriere erwünscht!
Beim Abendessen trafen wir weitere Unternehmensvertreterinnen. In lockerer Atmosphäre hatten wir die Möglichkeit, mit Beraterinnen aller SMC-Stufen und einer ehemaligen Mitarbeiterin von SMC unsere Eindrücke des Tages zu diskutieren. Ergänzt wurden die Gespräche durch eine offene Podiumsdiskussion.

Workshop für Frauen bei SMC: Unternehmensvertreterinnen

Besonders in dieser Runde wurde das Motto des Workshops deutlich: Frauen und eine Karriere bei SMC, beziehungsweise anschließend im Siemens-Konzern, passen sehr gut zusammen! So berichtete Dr. Michaela Schütt beispielsweise davon, wie sie ihre Rolle als Project Manager mit der Erziehung ihrer kleinen Tochter unter einen Hut bringt. Und Dr. Katharina Beumelburg verdeutlichte, dass ihre männlichen Kunden ihre Expertise als Ingenieurin schätzen – unabhängig vom Geschlecht.

In die Rolle des SMC-Beraters schlüpfen
Der nächste Morgen wurde im Münchener Büro eröffnet. Nun kam der Höhepunkt des Tages: die Fallstudie zur CO2-Reduzierung. Verstärkt wurde unsere Runde durch Dr. Silja Kasch, Ines Abdelghani, Christian Kirchhoff und Florian Krupp. Zunächst lernten wir einen wichtigen Aspekt der Beratertätigkeit: in Interviews mit dem Klienten Informationen sammeln, die für den Projekterfolg wichtig sind.

Fallstudie beim Workshop für Frauen mit SMC

Anschließend ging es an die Praxis. Wir teilten uns in kleine Projektteams auf und erhielten unsere Aufgaben. Nun lag es an uns, in begrenzter Zeit ein stimmiges Lösungskonzept zur CO2-Reduzierung einer großen Metropole zu entwickeln. Besonders spannend wurde die Aufgabe dadurch, dass es sich bei der Fallstudie nicht um eine fiktive Situation handelte, sondern SMC bereits ein solches Projekt bearbeitet hatte.

Viel Zeit zur Koordinierung innerhalb unserer kleinen Projektteams blieb nicht – alles war eben dem tatsächlichen Arbeitsszenario eines SMC-Beraters sehr stark nachempfunden. Schon rückten für alle Gruppen die ersten Interviews mit SMC-Beratern in der Rolle von Klienten oder Experten näher. Der Erfolg eines Interviews konnte recht leicht gemessen werden: Hatten die Interviewer die richtigen Fragen gestellt, erhielten sie zielführende und ausführliche Informationen.

Während des Mittagessens wurde erneut deutlich, welchen Wert SMC darauf legte, dass wir das Unternehmen von allen Seiten kennenlernen konnten: Vice President Dr. Armin Haupt gesellte sich zu uns. Besonders spannend war für uns, dass er als Ingenieur direkt in den Siemens-Konzern eingestiegen ist und erst anschließend zu SMC wechselte. Seine Erfahrungen ergänzten somit den Karriereweg, den SMC-Alumna Julia Halasz uns am Vorabend exemplarisch aufgezeigt hatte. Sie wechselte von SMC in den Siemens-Konzern.

"Sehr geehrte Herr Bürgermeister, unsere Empfehlungen lauten …"
Den Abschluss der Fallstudie bildeten die Gruppenpräsentationen vor SMC-Beratern in der Rolle des Oberbürgermeisters und anderer Stadt-Vertreter. Um die Fallstudie noch realistischer erscheinen zu lassen, wurden wir spontanen Stressmomenten ausgesetzt, die tatsächlich in der Abschlusspräsentation vor dem Klienten auftreten könnten. So verdeutlichte der Oberbürgermeister direkt zu Beginn einer Situation, dass Berater-Teams schon hervorragende Lösungen vorstellen müssten, um ihn zu überzeugen. Diesem Anspruch wurden alle Gruppen mehr als gerecht, sie konnten den Klienten von ihren Vorschlägen überzeugen.

In einer Abschlussrunde stellten die Mitarbeiter von SMC die Musterlösung vor. Dieser Ausführung folgten Besprechungen, in denen sich die SMC-Berater erneut sehr viel Zeit für ein ausführliches Feedback nahmen. So hatten alle Teilnehmerinnen noch einmal die Möglichkeit, ihre noch offenen Fragen zu der Fallstudie sowie zu einem Praktikum oder zum Berufseinstieg bei SMC zu stellen.

Workshop für Frauen bei SMC: Teilnehmerinnen in Aktion

Fazit
Der Workshop und die Fallstudie zum Thema CO2-Reduzierung haben mir die Möglichkeit gegeben, im persönlichen Austausch mit Beratern und Alumni mehr über einen potenziellen Berufseinstieg bei SMC zu erfahren. Der entscheidende Unterschied zu Firmenkontaktmessen und Recruiting-Veranstaltungen an Universitäten bestand vor allem darin, dass wir die Berater-Tätigkeit direkt kennenlernen, ausprobieren und ein ausführliches Feedback erhalten konnten. Ich würde mich definitiv erneut für dieses spannende Event bewerben und empfehle es jedem, der sich für ein Praktikum oder einen Berufseinstieg bei SMC interessiert.

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