Monatsarchiv für September 2010

Erfahrungsbericht (MyHammer): Schrippen und schwarze Schafe

Dienstag, den 28. September 2010
Erfahrungs- bericht

Handwerker auf einen Klick: Die Internet-Plattform MyHammer verbindet die traditionelle Handwerksgilde mit modernem Online-Marketing. Beim MyHammer-Info-Tag hat e-fellow Lisa einiges über die Herausforderungen und Chancen dieser Kombination erfahren.

"Ein Blick hinter die Kulissen", das war das Motto des MyHammer Info-Tages, den e-fellow Lisa im Zuge ihres Praktikums miterlebte. Aktionäre, Handwerker und Pressevertreter haben bei dieser Veranstaltung durch Vorträge, Präsentationen und persönliche Gespräche einen Einblick erhalten, wie MyHammer funktioniert.

Lisae-fellow Lisa (25) macht gerade ihren Master in Wirtschaftskommunikation an der Berliner HTW. Während ihres Praktikums bei MyHammer in der Abteilung Business Development hat sie den Info-Tag miterlebt und gesehen, dass Erfolg und Bodenständigkeit gut zusammenpassen.

Datum und Ort der Veranstaltung
26. August 2010 im Berliner "ewerk"

Warum ich teilgenommen habe
Im Juli ist mir im e-fellows.net-Newsletter eine Praktikumsausschreibung aufgefallen: MyHammer sucht ab sofort einen Praktikanten im Marketing. Da ich bisher keine Vorstellung von der Arbeit eines Online-Unternehmens hatte, war ich neugierig. Ich bewarb mich und wurde zum Interview eingeladen. Gleich der erste Eindruck hat mir gefallen: Nicht nur, dass das Unternehmen seinen Sitz im Herzen von Berlin hat, auch die "inneren Werte" waren überzeugend.

Das Gespräch mit Anita, Managerin Human Resources, und Julia, Head of Business Development (meiner späteren Chefin), verlief in freundlicher Atmosphäre und die Tätigkeit klang interessant. Und ich hatte Glück: Zwei Wochen später begann ich mein sechsmonatiges Praktikum.

Der Infotag: Internet und Handwerk
Ein besonderes Event während meines Praktikums bei MyHammer war in diesem Sommer der Info-Tag. Die Vorbereitungen liefen einige Wochen und auch unsere Abteilung wurde eingespannt: Einem Kollegen von mir wurde die Aufgabe übertragen, einen Teil der Veranstaltung, die Podiumsdiskussion, zu filmen.

Vortrag MyHammer
Produkt-Management bei MyHammer
[Quelle: MyHammer]

Die Veranstaltung wurde mit der Begrüßung durch den Vorstand eröffnet. Danach gab es Vorträge über Neuheiten und Arbeitsweisen bei MyHammer. In kleinen Gruppen wurden die Besucher durch das Unternehmen geführt und die einzelnen Abteilungen vorgestellt. Anschließend begann die Diskussion zum Thema "Fluch oder Segen – was bringt das Internet dem Handwerk?". Podiumsgäste aus dem Handwerk und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit diskutierten mit dem Vorstandsvorsitzenden der MyHammer AG Markus Berger-de León.

Feedback von den Kunden
Besonders interessant war für mich das Feedback der Besucher aus dem Handwerk zu MyHammer. Den ganzen Tag arbeite ich für das Online-Portal und frage mich ab und zu, was beim Kunden gut ankommt und was nicht. Daher war es sehr motivierend zu erfahren, dass die eingeladenen Handwerker voll und ganz von der Unternehmensidee überzeugt sind.

Für sie bedeutet die Plattform eine Erleichterung: Aufwändige Schreibarbeit und das Durchwälzen von Anzeigern nach Aufträgen entfallen. Auch der Vorwurf, MyHammer würde Preis-Dumping unterstützen, wurde entkräftet. "Wir sind oft die Teuersten", sagt Elvira Schulz aus dem Fliesenleger-Meisterbetrieb und sie bekommen trotzdem in den meisten Fällen die Aufträge.

Nicht mehr schwarze Schafe als anderswo
In Bezug auf die Schwarzarbeit wurde der Schluss gezogen, dass im Internet nicht mehr davon zu finden ist als anderswo. Überall gibt es schwarze Schafe, das Internet bietet jedoch eine hohe Transparenz, da alle Vorgänge dokumentiert werden. Abschluss der Veranstaltung war das Get-together mit passender Verköstigung: belegte Schrippen und ein erfrischendes Bier. Etwas Anderes würde auch nicht in mein Bild dieses lockeren, bodenständigen Unternehmen und seinen Stakeholdern passen.

Fazit: Blut geleckt für die Arbeit im Marketing
Das Praktikum bei MyHammer macht mir sehr viel Spaß, und der Infotag war ein Highlight. Ich finde es interessant wie das Alltagsgeschäft bei Online-Unternehmen aussieht und welche Probleme von Bedeutung sind. Online-Marketing sollte inzwischen für jedes Unternehmen einen angemessenen Stellenwert besitzen. Dennoch werde ich mich bei der Jobsuche nach Praktikum und Masterarbeit überwiegend bei Unternehmen mit "echten" Produkten bewerben. Der reine Online-Markt ist mir persönlich zu schnelllebig, risikoreich und unübersichtlich. Jedem, der die Arbeit mit immer neuen Herausforderungen in einem jungen, offenen Online-Unternehmen schätzt, kann ich MyHammer als Arbeitgeber empfehlen.

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Paris, isch liebe disch

Dienstag, den 28. September 2010
Erfahrungs- bericht

Eiffelturm, Metro und Montmartre: Paris zählt zu den beliebtesten Städten weltweit – nicht nur unter Touristen. e-fellow Caroline wollte sich selbst ein Bild von der Stadt machen und ging für neun Monate als Au-pair nach Paris. Dabei hat sie nicht nur das Wohnheimsleben kennengelernt, sondern konnte auch einen Blick in die Medienwelt erhaschen.

Da war ich also angekommen in Paris, der Stadt der Künstler. Ich hatte noch keine genauen Vorstellungen, wie die nächsten neun Monate ablaufen würden. Das Einzige, was ich wusste, war, dass ich in einer französische Familie auf die Kinder aufpassen würde. Den Kontakt hatte nicht über eine Agentur bekommen, sondern über meine Pfarrgemeinde.

Carolinee-fellow Caroline (21) studiert seit kurzem Psychologie in Frankreich und möchte später im Journalismus arbeiten. Für neun Monate war sie Au-pair in Paris und hat dabei nicht nur die Stadt der Liebe lieben gelernt, sondern auch gesehen, dass es viel mehr als nur Eiffelturm und Metro zu entdecken gibt.

Unter Dach und Fach
Nach zwei Wochen Probezeit zog ich aus Platzgründen in das Wohnheim Foyer Porta. Es liegt beim Triumphbogen und ist extra für junge Frauen eingerichtet. Es kam mir sehr gelegen, nicht bei der Familie zu wohnen, denn so konnte ich nach der Arbeit nach Hause gehen und abschalten. Ich unterschrieb einen Arbeitsvertrag, durch den ich mit dem gesetzlichen Mindestlohn SMIC bezahlt wurde. Im Gegensatz zu Deutschland hat Frankreich einen allgemeinen Mindestlohn.

Erschöpft, aber glücklich
Durch meine langen Arbeitszeiten weiß ich nun, wie es ist, abends geschafft nach Hause zu kommen und nach dem Essen und Gesprächen ins Bett zu fallen. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, dass man seinen Beruf mag. Tagein tagaus seine Zeit mit etwas zu verbringen, das keine Freude oder wenigstens Sinn macht, wäre nicht zu verkraften.

Zum Glück machte mir die Arbeit mit den Kindern meist viel Spaß. Sie waren gut erzogen, hatten eine Menge Fantasie und forderten mich heraus. Ich habe hauptsächlich mit ihnen aufgeräumt, gebastelt, die Größeren abgeholt und den Kleineren beim Umziehen geholfen. Natürlich gab es auch schwierige Tage, aber das hält man auch mal aus.

Kochen, waschen und Kontakte knüpfen
Außerdem hat mich das Leben im Wohnheim selbstständiger gemacht. Wäscheberge musste ich selbst bekämpfen, meine Getränke selbst heimtragen und mein Mittagessen ganz alleine zaubern. Oft machte es, ungeahnterweise, viel Spaß. Vor allem, wen ich nebenher mit anderen Studentinnen oder Praktikantinnen reden, mit ihnen essen oder einkaufen konnte.

Wen interessiert schon der Eiffelturm?
Paris ist unglaublich groß und vielfältig. Während im Viertel Belleville und im 13. Arrondissement Peking-Enten im Schaufenster hängen, sieht man im Marais-Viertel jüdische Jungen mit den typischen Kippas auf dem Kopf. Im westlichen Teil der Stadt spaziert man an herrschaftlichen Häusern aus der Zeit Napoleons III. vorbei, und im Montmartre habe ich einige pittoreske Gassen jenseits der Kirche Sacré Coeur entdeckt. Der Eiffelturm ist nur die Spitze des Eisbergs, ein winzig kleiner Teil der Sehenswürdigkeiten, die Paris zu bieten hat.

Einmal in die Welt der Medien schnuppern
Da ich mich sehr für Journalismus interessiere, war es super für mich, dass viele Zeitungen und Fernsehsender ihren Sitz in Paris haben. Der Sender ARTE, bei dem ich gern einmal arbeiten würde, hat eine Niederlassung im Pariser Vorort Issy-les-Moulineaux. Obwohl ich keine Studios besichtigen konnte, war es spannend, dort hinzugehen und das Glasgebäude von innen zu betrachten.

Zudem habe ich einen Eindruck davon bekommen, wie die Medienlandschaft in Frankreich aufgebaut ist. So gibt es zum Beispiel jeden Morgen und Abend drei kostenlose Tageszeitungen mit Kurznachrichten, die man in der Metro mitnehmen kann. Mein Au-pair-Aufenthalt hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, mal ein anderes Land zu bereisen und kennenzulernen.

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Fotowettbewerb 2010: Lichtspiele und Gipfelkreuz haben gewonnen

Dienstag, den 21. September 2010
Janina

Die e-fellows reisten um die Welt und knipsten wie verrückt: Jetzt stehen die Gewinner des Fotowettbewerbs 2010 fest. Bei der Motiv-Jagd blieb nichts und niemand verschont: Vom Berggipfel bis zur Sandlandschaft war alles dabei, und selbst Persönlichkeiten wie Angela Merkel oder die Maus kamen vor die Linse. Nun habt ihr abgestimmt und in den beiden Kategorien LOGO und E-FELLOW die Gewinner gewählt:

Spektakuläre Wüstenlandschaften in den USA, spiegelnde Seen in Kanada und malerische Sonnenaufgänge in Alaska: In der Kategorie E-FELLOW gingen Fotos von der ganzen Welt ein. Julia fand in einer Statue ihre große Liebe, Steffen ließ sich schrumpfen und zusammen mit einem riesigen Hund ablichten, und Tobias wagte sich sogar in die Fänge eines Dinosauriers. Gewonnen hat allerdings Katharina Böhm mit ihren „Lichtspielen im Antilope Canyon“ – sie hat insgesamt 55 Stimmen von 529 Stimmen erhalten.

An der Spitze angekommen
Obama oder Angie? In der Kategorie LOGO konnte man als berühmte Persönlichkeit leider nicht punkten – selbst die Maus hatte ihre Nase nicht vorn. An die Spitze kämpfte sich Christian Lechner: Das e-fellows.net-Logo am Gipfelkreuz des Matterhorns überzeugte 55 von 340 e-fellows. Den zweiten Platz belegt Florian Roscheck mit „Ein Stück angespültes Bildungsgut“: Das e-fellows.net-Logo räkelt sich elegant am Strand vor dem Zuckerhut. Julian Eibl hat mit seinem Bild „Vor dem Sonnenuntergang Dingle Peninsula“ den 3. Platz in der Kategorie LOGO belegt.

The winner takes it all
Die beiden Erstplatzierten bekommen einen Gutschein von buecher.de über 25 Euro. Außerdem erhalten Christian, Florian und Julian eine exklusive Einladung für sich und je einen Freund zur e-fellows.net-Jubiläums-Party in München, wo sie zusammen mit e-fellows.net und Partnerunternehmen feiern können. Dort werden auch die Gewinnerbilder noch einmal gezeigt.

Und auch dieses Jahr kommen die fünf besten Fotos aus jeder Kategorie wieder auf die Community-Login-Seite (zu sehen, wenn du nicht eingeloggt bist) der e-fellows.net community.

Herzlichen Glückwunsch!

Und hier sind eure Gewinner:


Platz 1 E-FELLOW: Katharina Böhm – Lichtspiele im Antilope Canyon


Platz 2 E-FELLOW: Helena Hamann – Death Valley National Park


Platz 3 E-FELLOW: Jan-Wege-Herrenhäuser-Gärten


Gleichauf – Platz 3 E-FELLOW: Katharina Böhm – ein schöner Morgen in Alaska


Platz 4 E-FELLOW: Sebastian Hemmann – Morgens am Two Jacks Lake, Kanada


Platz 1 LOGO: Christian Lechner – Punta Tzan mit Matterhorn


Platz 2 LOGO: Florian Roscheck – Ein Stück angespültes Bildungsgut


Platz 3 LOGO: Julian Eibl – Vor dem Sonnenuntergang Dingle Peninsula


Platz 4 LOGO: Tobias Blum – Ende der Death Road nach La Paz


Platz 5 LOGO: Julian Eibl – Am Strand Inch Beach

Fotowettbewerb 2010: Wähle deine Favoriten

Dienstag, den 7. September 2010
Janina

Was macht denn das e-fellows.net-Logo auf der Gay Pride? Der diesjährige Fotowettbewerb "Das Jubiläumslogo reist um die Welt" ist schuld – und die Zeit der Einsendungen nun zu Ende. Nicht nur die e-fellows sind viel herumgekommen, auch unser Jubiläumslogo. Hier siehst du die Fotos, die es bis in die Endrunde geschafft haben. Nun liegt es an dir, zu entscheiden, wer die Gewinner sind.

Du kannst abstimmen für

Also: Schau dir die Bilder an und gib deinen Favoriten deine Stimme. Du kannst so vielen Bildern deine Stimme vergeben, wie du willst.

Bilder der Kategorie 1: "Logo"


A: Anja Hipp – Blick ins Donautal


B: Anja Hipp – Kloster Beuron


C: Christian Lechner – Punta Tzan mit Matterhorn


D: Christoph Schwetka – Freunde Gay Pride Amsterdam


E: Christoph Schwetka – Gay Pride Amsterdam


F: Emanuel Ladner – Fotomontage


G: Emanuel Ladner – unter den Wolken


H: Evi Dachs – Angie mit Logo


I: Evi Dachs – Brandenburger Tor


J: Evi Dachs – Die bekannteste maus im ARD Studio


K: Evi Dachs – Obama & Logo


L: Florian Roscheck – Ein Stück angespültes Bildungsgut am Zuckerhut


M: Julia Sporbeck – Prag


N: Julia Sporbeck – Über den Dächern von Prag


O: Julian Eibl – Am Strand Inch Beach


P: Julian Eibl – Ein traditionelles irisches Pub


Q: Julian Eibl – Vor dem Sonnenuntergang Dingle Peninsula


R: Michael Albrecht – Lac Matane in der Réserve Faunique


S: Sebastian Daemgen – Birthday Fotomontage


T: Tobias Blum – Ausblick auf die Cordillera Real in Bolivien


U: Tobias Blum – Bolivien Copacabana, Titicacasee


V: Tobias Blum – Ende der Death Road nach La Paz



Und hier die Fotos der Kategorie 2 – E-FELLOW


1: Ann-Kathrin Biehler – Sonnenuntergang in den Kornaten


2: Ann-Kathrin Biehler – Washington ist spitz(e)


3: Dina Carabas – Ich mag dich


4: Evi Dachs – mit Sissi


5: Fabio Genoese – Wegweiser


6: Grzegorz Szyszlo – Rafting auf Bali


7: Helena Hamann – Coral Pink Sand Dunes


8: Helena Hamann – Death Valley National Park


9: Jan Wege – Herrenhäuser Gärten


10: Julia Gabel – Schräglage


11: Julia Nickel – Grand Canyon


12: Julia Sporbeck – Die große Liebe


13: Katharina Böhm – ein schöner Morgen in Alaska


14: Katharina Böhm – Lichtspiele im Antilope Canyon


15: Kerstin Krätschmer – Strandwanderung auf Walcheren


16: Lisa Pitsch – Hoch hinaus


17: Maria Scheel – Fußspuren


18: Maria Scheel – Gegen die Sonne


19: Matteo Pätzold – Mit Logo in ein Fotoshooting gemogelt


20: Miriam Liedvogel – on the road in Schweden


21: Nina Bergmann – Salzwüste Tunesien


22: Oliver Rieche – Salar de Uyuni, Bolivien


23: Oliver Rieche – San Pedro de Atacama, Chile


24: Oliver Rieche – Titikaka-See, Bolivien


25: Sebastian Hemmann – Atemnot bei Huaraz, Peru


26: Sebastian Hemmann – Morgens am Two Jacks Lake, Kanada


27: Simone Burkhardt – Pandas in Kew Gardens


28: Steffen Hacker – Fotomontage – schlafender Hund


29: Tobias Blum – auf Amantani


30: Tobias Blum – Im Jurassic Park mit echten Fußspuren, Peru

Erfahrungsbericht (Accenture): Die gelungene Vorstellung

Freitag, den 3. September 2010
Erfahrungs- bericht

"Meine Freunde sagen über mich…" versus "Mein Studienschwerpunkt ist…": Wie gelingt die Vorstellung besser? Oder geht beides? Um das herauszufinden, fuhr Sabine ins Taunus-Gebirge zum Workshop von Accenture für Frauen. Dort bekam sie nicht nur wertvolle Tipps über "emotionales" und "sachliches" Vorstellen, sondern erfuhr auch, welche Fragen sie beim Bewerbungsgespräch nicht beantworten muss und wie man einen zu kurzen Lebenslauf aufpeppt.

Sabine (25) studiert an der Frankfurt School of Finance and Management BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung. Bei ihrem Auslandsaufenthalt hat sie ihre Leidenschaft, das Golfen, entdeckt. Wenn sie nicht gerade verreist, malt Sabine gerne.

Titel und Thema der Veranstaltung
Karriere-Workshop für Frauen von Accenture: "Richtig bewerben! Strategien, Umsetzung, Analyse"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
14. Juni am "Campus Kronberg" im Taunus

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Elf Studentinnen/Absolventinnen und vier Mitarbeiterinnen von Accenture

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Da mir Accenture noch nicht so bekannt war, wollte ich mir einen genaueren Einblick in das Unternehmen verschaffen. Außerdem wollte ich erfahren, was es für Bewerbungstipps speziell für Frauen gibt.

Eine würdige Darbietung
Zu Beginn des Workshops stellten sich alle Teilnehmerinnen und Organisatorinnen vor. Anhand dieser kurzen Präsentationen haben wir dann verschiedene Techniken analysiert, wie man sich vorstellen kann. Denn bei einer solchen Selbstdarstellung bleiben nur wenige Sekunden, die über den ersten Eindruck entscheiden. Zum Beispiel kann man sich auf der emotionalen ("Meine Freunde sagen über mich") oder auf der sachlicheren ("Meine Schwerpunkte beim Studium sind…") Basis vorstellen.

Kontakt zu Accenture aufnehmen?
In der Accenture-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture kontaktieren.

Was ist tabu beim Interview?
Während des Workshops bekamen wir viele Informationen zur Vorbereitung auf Auswahlgespräche ("Stärken-Schwächen-Analyse") und zur Selbstdarstellung während des Gesprächs. Außerdem haben wir über (un-)erlaubte Fragen beim Interview gesprochen. Zum Beispiel sind Fragen zu Schwangerschaft, politischer Einstellung und Religion tabu. Bewirbt man sich aber für eine Stelle am Bankschalter sind Fragen nach Vorstrafen durchaus erlaubt. Hierzu kamen eigens Judith Kederer (Human Resources) und Daniela Hahn (Recruiting) zu uns in die Runde. Es war interessant, eine Vorstellung über die Sichtweise des Unternehmens – speziell seitens der Recruiter – zu bekommen und zu erfahren, worauf man achten sollte. Bei der anschließenden Gruppendiskussion, der sich zwei Berater von Accenture anschlossen, zeigten die Mitarbeiter uns Kommunikationstechniken.

Zeig her, den CV!
Zum Workshop konnten wir unseren Lebenslauf mitbringen und ihn im Laufe des Tages von einem Mitarbeiter durchsehen lassen. Von dieser Gelegenheit machten wir gerne Gebrauch, denn wann werden die eigenen Bewerbungsunterlagen schon individuell analysiert? Hier gaben die Mitarbeiter uns Ratschläge zur Gestaltung. Die optimale Länge eines Lebenslaufs sind zwei Seiten, alles andere sollte man kürzen. Ist der Lebenslauf zu kurz, kann man ihn auch so gestalten und formatieren, dass er länger wirkt.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Der Workshop war ein voller Erfolg. Ich habe zwar schon einige Assessment Center durchgemacht und Interviews geführt. Dennoch konnte ich sehr viel Neues und Interessantes mitnehmen. Ich empfehle die Veranstaltung fortgeschrittenen Studentinnen, denen ihre Ziele schon bewusst sind und die sich Tipps für die heiße Bewerbungsphase holen wollen. Geeignet ist der Workshop für alle Fachrichtungen. Insgesamt war der Workshop eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis mit dem Ziel "fit für den entscheidenden Moment zu sein".

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Erfahrungsbericht (Allianz): Frühstück für Powerfrauen

Donnerstag, den 2. September 2010
Erfahrungs- bericht

Mit Führungskräften frühstücken: Beim Power Breakfast der Allianz in München hat sich Linda über ihre Berufschancen als Mathematikerin informiert. Drei Mitarbeiterinnen vermittelten ihr Einblicke in die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten bei einem der größten Versicherungsunternehmen – jetzt bewirbt sie sich für ein Praktikum bei der Allianz.

Zum Ende des Studiums stellt sich immer die Frage: Was will ich machen, wenn ich mit dem Studium fertig bin? Mathematiker können alles und nichts. Es gibt kein ganz klares Berufsbild. Deswegen halte ich Augen und Ohren besonders weit offen und suche nach vielversprechenden Möglichkeiten für einen Berufseinstieg. Die Allianz Deutschland AG erschien mir interessant. Deshalb wollte ich die Allianz kennenlernen und habe am Power Breakfast teilgenommen.

LindaStipendiatin Linda (26) hat in diesem Jahr ihr Diplom in Mathematik an der Freien Universität Berlin gemacht. Beim Power Breakfast der Allianz bekam sie nicht nur ein leckeres Frühstück, sondern auch jede Menge Antworten auf ihre Fragen zu Berufseinstieg und Promotion.

Zeit und Ort der Veranstaltung
23. Juli in Unterföhring bei München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
15 Teilnehmerinnen und drei Vertreterinnen der Allianz

Fragen über Fragen
Folgende Fragen wollte ich beantwortet haben: Wie gestaltet sich der Einstieg bei der Allianz? Gibt es fest vorgegebene Karrierestufen? Wie lässt sich die Unternehmenskultur beschreiben? Wie ist das Betriebsklima? Und dann für mich eine besonders wichtige Frage: Soll ich den Doktor machen oder nicht? Und last but not least war ich auch darauf gespannt, weitere e-fellows kennenzulernen.

Erst mal eine kleine Stärkung
Schon beim Einchecken am Empfang traf ich auf die ersten e-fellows. Mit ihnen machte ich mich auf die Suche nach dem Konferenzraum. Dort wurden wir von Tanja Lau, einer Vertreterin von e-fellows.net, herzlich empfangen, durften Platz nehmen und konnten uns schon einmal mit Kaffee und einem leckeren Frühstück stärken. Dabei fehlten natürlich die Brezeln nicht – schließlich fand das Power Breakfast in der Nähe von München statt. Dann durften wir gespannt den recht unterschiedlichen Werdegängen der drei Unternehmensvertreterinnen lauschen.

Erfahrungen teilen
Elisabeth Schattenhofer arbeitet bereits seit ihrem Studienabschluss 1988 bei der Allianz Versicherungs-AG. Dort ist sie seit 2004 Fachbereichsleiterin und verantwortlich für mehrere Stabsbereiche mit den Schwerpunkten E-Business, Controlling sowie Qualifizierung und Change Management.

Gabriele Stueckgen ist erst seit 2004 bei der Allianz Deutschland AG und seit 2006 ebenfalls Fachbereichsleiterin. Unter anderem ist sie zuständig für Budgetplanung und -controlling, Portfoliomanagement sowie für Projekte in den Bereichen Controllingsysteme und Arbeitssteuerung.

Uta Knebel ergriff zuletzt das Wort. Sie ist ganz frisch mit dem Vorstandsassistenten-Programm bei der Allianz „eingestiegen“, nachdem sie ihren Doktor vor ein paar Tagen erworben hatte.

Kontakt zur Allianz aufnehmen?
In der Allianz-Gruppe kannst du Fragen stellen oder dich mit Allianz Mentees austauschen.

Familienfreundliche Karriere
Nach dieser Vorstellungsrunde konnten wir unsere Fragen loswerden. Eines der Themen in der Runde war der Umgang mit "Männer/Frauen-Problemen" am Arbeitsplatz. So sollten Frauen nach Einschätzung der Referentinnen zum Beispiel darauf achten, dass sie sich nicht unter Wert verkaufen und selbstbewusst auftreten. Ein weiteres Thema war die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Allianz Deutschland AG hat für junge Familien offenbar gute Bedingungen geschaffen, denn Teilzeitarbeit oder Arbeit von zu Hause aus ist problemlos möglich.

Viele Wege führen zum Traumberuf
Das kommt auch denen zugute, die noch nach dem für sie "richtigen" Tätigkeitsfeld suchen. Einige meiner Fragen waren allein schon mit den Darstellungen des Karrierewegs der drei Unternehmensvertreterinnen beantwortet: Es gibt nicht DEN bestimmten Karriereweg bei der Allianz. Die Wege sind ebenso unterschiedlich und vielfältig wie die Einstiegsmöglichkeiten. Wer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Abwechslung ist, muss bei einem Arbeitsplatzwechsel innerhalb der Allianz keine hohen Hürden überwinden.

Bei dem folgenden informellen Teil der Veranstaltung konnte ich auch meine Frage nach der Promotion loswerden. Die Antwort: Wer Spaß daran hat und gerne promovieren möchte, der sollte es auch machen! Gegen 13 Uhr endete das Power Breakfast, und ich konnte zufrieden den Heimweg nach Berlin antreten.

Fazit: Ein anregendes Frühstück
Es war ein Vormittag mit vielen wertvollen Informationen und mit zahlreichen Anregungen. Für mich war schnell klar: Ich möchte mehr über die Allianz Deutschland AG wissen, und ich möchte prüfen, ob ein Berufseinstieg bei der Allianz ernsthaft in Betracht kommt – und deshalb werde ich mich um ein Praktikum bewerben.

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