Monatsarchiv für August 2010

Aktiv im Web 2.0: Die Unternehmen öffnen ihre Türen für deine Fragen

Donnerstag, den 5. August 2010
Melanie

"Wir sind da, wo auch unsere Zielgruppe ist." Deswegen tummeln sich viele Unternehmen in Social Networks, twittern und veröffentlichen Videos bei Youtube. Aber was versprechen sie sich davon, und wie soll man sich eigentlich als Student verhalten? Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst.

Direkt mit den Mitarbeitern und Personalern eines Unternehmens in Verbindung stehen – das war früher nicht leicht. Glück hatte, wer jemanden kannte, der jemanden kannte, den man fragen konnte. Dank interaktivem Netz tummeln sich nun aber einige Unternehmen in der e-fellows.net community, bei Facebook & Co. Sie können so mit der Zielgruppe direkt in Kontakt treten.

Für dich sehr wertvoll: Du bekommst Informationen über das Unternehmen direkt von der Quelle – wie ist die Unternehmenskultur, welches Gehalt kannst du erwarten, welche Aufgaben haben die Mitarbeiter, gibt es Weiterbildung? Das ist ganz klar auch ein Vorteil für Unternehmen, die in der Beliebtheitsskala nicht immer ganz oben auftauchen, wie Sven Kollmenter von der Telekom sagt: "Wir wissen, dass die Telekom noch nicht in allen Zielgruppen ein Top-Image hat. Wir wissen aber auch: Sobald Menschen mit uns in Kontakt treten und uns kennenlernen, finden sie uns richtig gut."

Und was treiben Unternehmen im Internet?
Die Allianz hat beispielsweise "Kai", einen Avatar, der in mehreren Social Networks die Allianz "vertritt". Ihn kannst du direkt zum Unternehmen fragen, zum Beispiel was man dort im Vertrieb macht. Außerdem führt Kai die User auf dem Videoportal www.spannende-jobs.de durch die Allianz-Welt. Bertelsmann pflegt unter anderem seinen eigenen Youtube-Kanal. In diesen Videos berichten auch schon mal Praktikanten, was sie im Konzern machen. Die Telekom twitterte kürzlich live von ihrer Campus-Tour; täglich konnte man mitlesen, an welcher Uni der Bus Halt machte und was vor Ort passierte. Accenture hat bei Xing ein Unternehmensprofil und veröffentlicht dort regelmäßig Updates über Studien, offene Stellen oder Beratungsprojekte. Und wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie ein IT-Berater Innovationen auf den Weg bringt, fragst du direkt in der e-fellows.net community nach.

Es gibt keine irrelevanten Fragen
Die Unternehmen sind aktiv, aber wie verhalte ich mich als Student oder Bewerber? Wenn ich zu locker / zu kritisch / zu seriös rüberkomme, bin ich dann disqualifiziert? Nein, sagen unisono die Unternehmen. Die Allianz fordert sogar gezielt kritisches Feedback. "Solche Rückmeldungen von der 'Basis' sind für unsere Arbeit ja ganz entscheidend", sagt Dominik Hahn aus dem Personalmarketing der Allianz. "Im Endeffekt ist das kein großer Unterschied zum Berufsleben. Auch da befindet man sich in einem steten, fachlichen Austausch.

Dass dabei jeder Gesprächspartner freundlich bleibt, ist auch klar. Judith Charles von Bertelsmann ermuntert e-fellows und Facebook-Friends ebenfalls: "Irrelevante Fragen gibt es für uns nicht. Und kritische Fragen legen wir auch nicht negativ aus. Konkrete Fragen zeigen schlussendlich ja, dass sich die Person auch intensiv mit einem Unternehmen befasst."

Dialog, Dialog, Dialog und Offenheit
Kritische Fragen kannst du stellen – aber viele Studenten und Bewerber stellen gar keine. Dabei ist das Web 2.0 eine Chance für dich, dir genau die Infos zu besorgen, die du brauchst. Leider werden viele bei Unternehmen zu passiven Mitlesern. Dabei ist das gar nicht nötig, denn die Unternehmen wünschen sich Kommunikation in beide Richtungen. "Für uns sind Offenheit und ein konstruktiver Dialog sehr wichtig", sagt Sven Kollmenter. "Wir freuen uns über jedes Feedback." Auch Accenture ermuntert dich, deine Interessen offen anzusprechen. Dass du dabei nicht beleidigend wirst, ist ja klar.

Die Allianz hat ebenfalls Erfahrungen mit negativen Fragen: "Es gab ja schon die ein oder andere Situation in der Community, in der wir uns den eher negativen Bewertungen einzelner User gestellt haben", sagt Dominik Hahn. "Wir versuchen immer, objektiv zu bleiben und dazu beizutragen, die Sachlage aufzuklären." Auch Sven Kollmenter von der Telekom ist "froh darüber, wenn kritische Themen mit uns statt über uns diskutiert werden. Denn nur so haben wir eine Chance, einen konstruktiven Dialog zu führen und möglichst eine gute Lösung zu finden."

Dialog ja, aber wo?
Zum Beispiel im Fragen- &Antworten-Tool in der Community oder in den Inside-Gruppen der Unternehmen

Keinen Bock auf Unternehmenspräsenz in Social Networks
Immer wieder regt sich Kritik an der Omnipräsenz der Unternehmen in Social Networks. Das Schöne ist aber: Wenn du keine Lust hast, musst du dich nicht mit den Unternehmen auseinandersetzen. "Wir kontaktieren nicht wahllos irgendwelche User, sondern aktiv nur diejenigen, die auch an einem Event von uns teilgenommen haben", sagt Judith Charles. "Wer aber kein "Fan" von uns werden will, muss nicht. Wir sehen unsere Social-Media-Aktivität als ein Angebot und nicht als ein Instrument, dass wir in der Zielgruppe verkaufen wollen."

Auch die Telekom beweist "Fingerspitzengefühl und versucht, als Unternehmen Grenzen zu finden und sich nur auf Plattformen zu bewegen, wo dies auch erwünscht ist." Accenture betont: "Wer sich genervt fühlt, kann uns unbeachtet lassen. Wir haben offene Türen, klingeln allerdings selten an Türen der weniger Interessierten.

Die Facebook-Seiten der e-fellows.net-Partnerunternehmen:

Allianz, Accenture, Bertelsmann, Telekom

Expertenforum – der Straßenfeger in der e-fellows.net community
Eine ganz besondere Form der Kommunikation ermöglichen die Expertenforen. Das zeigen die rege Beteiligung der Stipendiaten und Alumni – und die Aussagen der Unternehmen: Die Telekom und Bertelsmann heben beide die Foren besonders hervor. In den Expertenforen verdichtet sich, was die Community insgesamt auszeichnet: Stipendiaten können mögliche Arbeitgeber kennenlernen, mit ihnen in Kontakt treten und sich über die Einstiegsprogramme informieren. Außerdem bekommst du Informationen, die genau auf dich abgestimmt sind, dein "Fall" wird diskutiert.

"75 Prozent der Mitglieder sind für uns interessant"
75 Prozent – eine beachtliche Zahl. Diese nennt Judith Charles von Bertelsmann, wenn sie die Stipendiaten in der Community beschreibt. Denn "e-fellows.net ist etwas Besonderes. Drei Viertel der Stipendiaten sind für uns als Zielgruppe interessant, das ist bei Facebook nicht so."

Auch Sven Kollmenter ist überzeugt, über die Community "mit hochqualifizierten und ehrgeizigen Menschen in den Dialog" kommen zu können. Nicole Büchner von Accenture hebt hervor, dass auch sie als Unternehmensvertreter eine Beitrag leisten will zum regen Austausch: "Wir freuen uns, wenn Studenten mit uns kommunizieren."

Fotowettbewerb 2010: Knips dich zum Sieg

Donnerstag, den 5. August 2010
Janina

Schluss mit öden Familienfotos: Auch dieses Jahr ist im e-fellows.net-Fotowettbewerb eure Kreativität gefragt. Tretet an in zwei Kategorien und knipst euch einmal um den Globus unter dem Motto "Das Jubiläumslogo reist um die Welt". Zu gewinnen gibt es attraktive Preise und eine Einladung zur zehnjährigen Geburtstagsparty von e-fellows.net. Also: Ran an den Auslöser!

Ihr könnt in zwei Kategorien teilnehmen:

1. Kategorie Logo
Nutzt eure Semesterferien dazu, das e-fellows.net-Jubiläumslogo mit auf die Reise zu nehmen und dort zu fotografieren. Ob vor dem Eiffelturm, das Logo zusammen mit Inderinnen im Sari oder in der U-Bahn von Schanghai – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich könnt ihr das Logo auch in eurer Heimat fotografieren: Ihr müsst es nur ausdrucken und vor dem Hintergrund eurer Wahl fotografieren. Am besten man erkennt darauf das Wahrzeichen der Stadt / des Landes, typische Landschaften oder Ähnliches – auch ihr selbst könnt natürlich mit drauf sein.

2. Kategorie e-fellow
Wie in den letzten Jahren könnt ihr euer Talent zeigen, indem ihr e-fellows ablichtet: Ob nur ihr auf dem Foto seid oder zusammen mit einem anderen e-fellow oder Freunden, ist euch überlassen. Je einfallsreicher, desto besser!


Platz 1 im Fotowettbewerb 2009: e-fellow Johannes in North Coyote Buttes (Utah)

Wie kannst du mitmachen?

  1. Werde Mitglied der Community-Gruppe Fotowettbewerb 2010 – Das Jubiläumslogo reist um die Welt.

  2. Um an "Kategorie Logo" teilzunehmen, druckst das e-fellows.net-Jubiläumslogo aus, und los geht’s mit dem Fotografieren. Wichtig: Das Logo muss erkennbar sein!
  3. Für die "Kategorie e-fellow" machst du Fotos, auf denen mindestens ein e-fellow zu sehen ist.
  4. Lege in der Galerie der Gruppe "Fotowettbewerb 2010 – Das Jubiläumslogo reist um die Welt" ein Album an und benenne es mit "KATEGORIE LOGO – Vorname Nachname 2010" oder "KATEGORIE E-FELLOW – Vorname Nachname 2010".
  5. Du kannst bis zu zehn Bilder in einem Album hochladen. Vergiss nicht, den Bildern einen Titel zu geben, zum Beispiel den Ort des Fotos.
  6. Hochladeschluss ist der 5. September 2010.

Was gibt es zu gewinnen?
Für die Gewinner der jeweiligen Kategorie gibt es je einen Gutschein von buecher.de in Wert von 25 Euro. Die besten zehn Bilder kommen wieder auf die Login-Seite der e-fellows.net community (gegebenenfalls musst du dich ausloggen, um die Seite zu sehen).

Feiert zusammen mit e-fellows.net
Für die drei Erstplatzierten der "Kategorie Logo" haben wir noch ein besonderes Schmankerl: Am 11. November feiert e-fellows.net eine große Party zum zehnjährigen Jubiläum. Die kreativsten Bilder werden bei der Veranstaltung präsentiert. Außerdem erhalten die Gewinner eine exklusive Einladung für sich und je einen Freund zur Jubiläums-Party in München, wo sie zusammen mit e-fellows.net und Partnerunternehmen feiern können.

Wer entscheidet über die besten Fotos?
Nach Hochladeschluss trifft das e-fellows.net-Team aus allen Einsendungen eine Vorentscheidung – über die Gewinner bestimmt dann die e-fellows.net community selbst. Abstimmen könnt ihr ab Mitte September in der Gruppe zum Fotowettbewerb.

Wann erfährst du, ob du gewonnen hast?
Die Gewinnerbilder veröffentlichen wir nach der Abstimmung im Blog und verweisen auch in den Newslettern darauf. Die Sieger werden einzeln benachrichtigt. Im Blog und Newsletter begleiten wir den Wettbewerb und halten dich über Zwischenstände auf dem Laufenden. Also Zeit, um kreativ zu werden: Ran an die Kameras, fertig, und los! Viel Glück!