Bewerbung: Wohin mit der Quelle?
Freitag, den 25. Juni 2010Wenn ich schreibe, dass ich die Stelle über die Firmenwebsite gefunden habe, zeige ich dann besonderes Interesse am Unternehmen? Und genügt bei einer E-Mail-Bewerbung die Quelle in der Betreffzeile? Ein paar Tipps zur Quelle – quasi von der Quelle: dem Personaler-Alltag.
Ein guter Bewerber versteht es, sich in den Personaler hineinzuversetzen und macht ihm die Arbeit so leicht wie möglich. Das fängt an mit einem PDF-Anhang statt vielen einzelnen Word-Dateien – und hört noch lange nicht auf mit einer Signatur in der E-Mail für eine schnelle Rückrufmöglichkeit. Ja, ich kann dem Personaler sogar helfen, sein Budget besser einzuteilen.
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| Aus welcher Quelle sprudeln die besten Bewerber? [Bildquelle: sxc.hu, Autor: goos] |
Personaler schreiben ihre Stellen an vielen Orten aus. Ständig fragen sie sich: Wo investiere ich mein knappes Budget am besten? Daher tust du ihnen einen großen Gefallen, wenn du ihnen die Quelle nennst, über die du auf die Stelle aufmerksam geworden bist.
E-Mail-Bewerbung: redundant ist richtig
Aber wo kommt sie hin, diese Quelle? Bei der E-Mail-Bewerbung:
- in den Betreff der E-Mail (zum Beispiel "Bewerbung auf Ihre Stellenausschreibung bei e-fellows.net für einen Community-Manager")
- im Anschreiben des separaten PDF-Dokuments noch einmal als Betreff zwei Zeilen oberhalb der Anrede (wie in einer klassischen Papier-Bewerbung). Zum Beispiel: "Ihre Stellenausschreibung auf e-fellows.net / Bewerbung als Community-Manager".
Warum diese Dopplung? Nun, die E-Mail erhält oft eine Person, die dann nur die Bewerbung selbst, also den PDF-Anhang ausdruckt und an (weitere) Entscheidungsträger durchreicht. Beide sollen in der Lage sein, die Bewerbung bequem einer Quelle zuzuordnen.
Bewerbung über externe Jobbörsen
Die Quelle sparen kann man sich hingegen bei Bewerbungen über nicht unternehmenseigene Jobbörsen wie die von e-fellows.net oder monster. Denn hier leitet die Jobbörse die Bewerbung in der Regel mit Quellenvermerk an den Arbeitgeber weiter. Es schadet aber nicht, die Quelle zur Sicherheit zumindest im Anschreiben noch einmal zu nennen (Beispiele siehe unten).
Unternehmenseigene Jobbörsen
Anders verhält es sich mit unternehmenseigenen Jobbörsen, zum Beispiel dem Karriereportal von Roche. Vor allem große Unternehmen akzeptieren vermehrt nur noch Bewerbungen über ihr hauseigenes Portal, obwohl sie ihre Stellen an vielen Orten ausschreiben. In diesem Fall verweisen sie auf den anderen Jobbörsen für die Bewerbung auf ihr Portal. Fragt das Unternehmen die Quelle bei der Bewerbung dann nicht über ein Formularfeld ab, solltest du dem Personaler den Gefallen tun und die Quelle zumindest im Anschreiben nennen (Beispiele siehe unten). Aber Achtung: Die Quelle ist in diesem Fall nicht das Karriereportal des Unternehmens.
Anbiedern bei der Quelle bringt nichts
Eine Personalerin erzählte mir neulich, dass seit Jahren ein unrealistisch hoher Anteil der Bewerber angebe, die Stelle über das unternehmenseigene Karriereportal gefunden zu haben. Wahrscheinlich will der Bewerber damit besonderes Interesse am Arbeitgeber demonstrieren, da er sich ja auf dessen Website über die Jobangebote informiert und nicht irgendwo zufällig drauf gestoßen ist. Man tut dem Personaler also mit der Angabe der Firmenwebsite als Quelle keinen Gefallen und verschafft sich darüber auch keine Vorteile. Gerade wenn man zum Beispiel über e-fellows.net von der Stelle erfahren hat, also einem Portal, das für eine sehr gute Zielgruppe steht, sollte man die wirkliche Quelle angeben.
Quelle im ersten Satz des Anschreibens
Gibt es aus irgendeinem Grund keine Möglichkeit, die Quelle im Betreff zu nennen, kann man sie auch im ersten oder zweiten Satz des Anschreibens einflechten. Das ist auch der Fall, wenn man über eine persönliche Empfehlung auf die Stelle aufmerksam wurde.
Beispiele:
"mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung bei e-fellows.net gelesen und möchte mich hiermit als Experte für Wurstsalatvertrieb bewerben."
"über xy habe ich Ihre Stellenausschreibung für einen Design Consultant gefunden. Auf diese Stelle bewerbe ich mich hiermit, da …."
"Ihr Kollege Martin Maier, ein früherer Kommilitone, hat mich auf Ihre Ausschreibung für die Stelle als Patentanwalt aufmerksam gemacht. Auf diese Stelle bewerbe ich mich hiermit, da …
"hiermit möchte ich mich für ein Praktikum im Online-Marketing bewerben. Ich bin durch e-fellows.net auf Ihr Stellenangebot aufmerksam geworden."
"in Ihrer Anzeige vom …. suchen Sie eine/n …"


![Ab in den Eimer [Bildquelle: sxc.hu, Autor: nkzs] Aus welcher Quelle sprudeln die besten Bewerber? [Bildquelle: sxc.hu, Autor: goos]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/06/quelle-bewerbung-anschreiben.jpg)


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Jost Löhnenbach


1999 startete e-fellows.net – als McKinsey-Projekt "High-Potential.net". Projektleiter und Ideengeber René Pankoke (rechts) ist heute Geschäftsführer des Bielefelder Maschinenbauers "Hymmen". Stephan Kirschbaum, damals Associate, ist heute Leiter der Geschäftsentwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizer Chemie-Unternehmens "Dottikon Exclusive Synthesis AG".


![Gruppenarbeit zu dritt [Bildquelle: Accenture] Gruppenarbeit zu dritt [Bildquelle: Accenture]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/06/EB-Accenture-Fallstudie-Fabian-Gruppenarbeit-250x167.jpg)
![Präsentation der Ergebnisse [Bildquelle: Accenture] Präsentation der Ergebnisse [Bildquelle: Accenture]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/06/EB-Accenture-Fallstudie-Fabian-Praesentation-250x167.jpg)
e-fellows.net-Stipendiatin
Christian ist Doktorand des DFG Forschungszentrums "Molekularphysiologie des Gehirns" (CMPB) an der Georg-August-Universität Göttingen. Dort befasst er sich mit der Forschung und Entwicklung in der Röntgen-Tomographie. Zuvor absolvierte Christian einen Master in Molecular Biology an der Max-Planck-International Research School in Göttingen.![Begrüßung beim Workshop [Bildquelle: e-fellows.net] Begrüßung beim Workshop [Bildquelle: e-fellows.net]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/06/Begruessung.jpg)
![Gruppendiskussion in kleiner Runde [Bildquelle: e-fellows.net] Gruppendiskussion in kleiner Runde [Bildquelle: e-fellows.net]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/06/Gruppendiskussion.jpg)
![Vivian und Christian haben Spaß an der Gruppenarbeit [Bildquelle: e-fellows.net] Spaß an der Gruppenarbeit [Bildquelle: e-fellows.net]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/06/Vivian-und-Christian.jpg)
![Gemeinsames Gruppenbild zum Abschied [Bildquelle: e-fellows.net] Gemeinsames Gruppenbild zum Abschied [Bildquelle: e-fellows.net]](http://www.e-fellows.net/community-blog/wp-content/uploads/2010/06/Gruppenbild.jpg)
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