Monatsarchiv für Februar 2010

Erfahrungsbericht (Roche):
Zwei Fliegen, ein Workshop

Freitag, den 26. Februar 2010
Erfahrungs- bericht

Einblick in Einstiegsmöglichkeiten und Arbeitswelt bei Roche, spannende Infos rund ums Thema Projektmanagement, Geschwindigkeitsrausch auf der Kartbahn: Das und mehr bot der Workshop "Führung in Projekten" vom 15. bis 17. Februar bei Roche Diagnostics in Mannheim. Betreut wurden die e-fellows von Ulrike von Faber (Personalmarketing). Zudem waren Ulrike von Eicke (Kommunikation) und Melanie Zorn (Trainee im Management Start-up Programm) als Referenten dabei. Seine Erfahrung im Projektmanagement gab Dr. Bernd Schneidinger weiter, der im Geschäftsbereich Diabetes Care die Chemie-Entwicklung Global Research Technology leitet; und schließlich Alexander von Faber, Head of Training, Development, Succession and Talent Management bei Roche in Basel.

e-fellow Annee-fellows.net-Stipendiatin Anne (27) ist Doktorandin in der Tumorbiologie an der Universität Würzburg. Bei Roche Diagnostics radelte sie übers Werksgelände, brauste über die Kartbahn und lernte, dass ein Netzplan auch in der Forschung hilft.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Für mich als Humanbiologin ist bei e-fellows.net vor allem das Pharmaunternehmen Roche interessant. Allerdings hatte ich mir immer gewünscht, durch e-fellows.net meine Kenntnisse in wirtschaftswissenschaftlichen Fragen zu vertiefen, um eventuell in einen ganz anderen Arbeitsbereich als dem der Forschung und Entwicklung einzusteigen. Das Angebot von Roche, sowohl einen Einblick ins Unternehmen zu erhalten als auch das Projektmanagement kennenzulernen, war für mich eine ideale Kombination. Deshalb habe ich mich sofort beworben.

Fremdkörper Projektmanagement
Als eine der ersten saß ich am frühen Vormittag am Besuchereingang von Roche und wusste nicht so recht, was mich in den nächsten Tagen erwarten würde. Während meines Studiums war ich in keiner Weise mit Projektmanagement in Berührung geraten.Projektmanagement mit Roche Deshalb hoffte ich, dass es wenigstens einigen Mitstreitern im Workshop genauso gehen würde. Nach und nach trudelten die anderen ein. Beim ersten Kennenlernen stellte ich erleichtert fest, dass die meisten mindestens so unwissend waren wie ich. Ulrike von Faber aus dem Personalmarketing führte uns zu den Seminarräumen und gab einen Überblick über das Programm der folgenden Tage. Sie erwähnte auch, dass wir zu einem auserwählten Kreis gehörten, da sie bei einer großen Flut von Bewerbungen viele Absagen erteilen musste.

Radeln auf dem Werksgelände
Um einen Zugang zum Unternehmen Roche zu erhalten, stellte uns Ulrike von Eicke, Referentin für Kommunikation, die Standorte in Deutschland vor. Dabei gab es den ein oder anderen Aha-Effekt: Vielen von uns waren die Produkte des Pharmakonzerns bekannt, ohne dass wir sie zwingend mit Roche in Verbindung gebracht hätten. Um den Standort selbst kennenzulernen, stand uns eine Flotte von Werksfahrrädern zur Verfügung, mit denen wir bequem über das Gelände geführt wurden. Beim Mittagessen im Casino mischten wir uns unter die Mitarbeiter, danach stand ein Besuch in der Forschungsabteilung für Messgeräte im Geschäftsbereich Diabetes Care auf dem Programm.

Individuelle Betreuung für Trainees
Um einen persönlichen Eindruck von Roche als Arbeitgeber zu erhalten, erwarteten uns gleich zwei Referenten: Melanie Zorn, Trainee im Management Start-up Programm Projektmanagement, berichtete von der Erfahrung, die sie in ihrer ersten Zeit im Unternehmen bereits gesammelt hat. Dabei hob sie die individuelle Betreuung der wenigen Trainees sowie die positive Atmosphäre im Unternehmen hervor. Dies bestätigte Dr. Bernd Schneidinger, Leiter der Chemie-Entwicklung Global Research & Technology innerhalb des Geschäftsbereichs Diabetes Care. Er gab uns darüber hinaus erste Einblicke ins Projektmanagement und stand auch am nächsten Tag als Ansprechpartner für Fragen zum Einstieg zur Verfügung.

Kontakt zu Roche aufnehmen?
In der Roche-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Roche kontaktieren.

Am Ende des ersten Tages stellte uns Frau von Faber die Einstiegsmöglichkeiten bei Roche vor und wurde mit so vielen Fragen bestürmt, dass sie den zweiten Teil ihres Vortrags auf den folgenden Tag verschieben musste. Lieber ließen wir den ersten Tag gemeinsam in geselliger Runde im Lokal "Tomate" ausklingen.

Was ist Projektmanagement?

Am zweiten Tag erwartete uns Ulrich Lüke von der Tiba Managementberatung, der uns mit Projektmanagement vertraut machte. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stiegen wir ins Thema ein. "Das ist Ihnen womöglich schon bekannt", fiel dabei zwar einige Male, und ich musste den Satz innerlich immer mit "Nein" beantworten. Dementsprechend froh war ich, dass wir zuerst die Grundlagen und Begriffe des Projektmanagements klärten.

Interaktiv statt frontal

Nachdem alle auf dem gleichen Wissensstand waren, ging die Arbeit richtig los – und zwar keinesfalls in trockenem Frontalunterricht, sondern interaktivem Miteinander. So diskutierten wir beispielsweise in kleinen Gruppen, wie eine optimale Teambildung aussehen kann. Dabei trägt der Projektleiter die Verantwortung, ein heterogenes Team zusammenzustellen, das dominante und weniger dominante Persönlichkeiten vereint. Innerhalb des Teams sollten soziale Aktivitäten und feste Regeln das Teamgefühl stärken. Wo Konflikte auftauchen, sind clevere Kommunikation und Fingerspitzengefühl des Projektleiters gefragt, um die negative Stimmung aufzufangen und anzusprechen. Unsere Ideen tauschten wir anschließend im Plenum aus. Dabei blieb der Leiter des Workshops meist im Hintergrund und fasste unsere Ergebnisse nur zum besseren Verständnis zusammen. Dadurch gab er uns das Gefühl, den Workshop selbst zu gestalten und durch unsere Ideen voranzutreiben. Das vermittelte nicht nur Wissen, sondern machte auch viel Spaß.

Frauen rauschen schneller
Als letzter informativer Teil des Tages erwartete uns ein Gespräch mit Alexander von Faber, Head of Training, Development, Succession and Talent Management bei Roche in Basel. Der Spezialist für Personalfragen informierte über Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Firma, EinstellungskriteriMit Roche auf der Kartbahnen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zwar reichte die Zeit kaum aus für all unsere Fragen, aber glücklicherweise begleitete uns Herr von Faber auch zum Höhepunkt des Abends: einem Besuch der Kartbahn in Mannheim. Dort übten wir uns im Geschwindigkeitsrausch, wobei das größte Talent aus den Reihen der weiblichen Fahrerinnen kam. Auch an diesem Abend fand beim gemeinsamen Essen ein reger Austausch statt, bei dem die Unternehmensvertreter mit weiteren Fragen bestürmt wurden, es in vielen Gesprächen aber nicht nur ums Berufsleben ging.

Im Rollenspiel Entscheidungen fällen
Nach einer kurzen Nacht ging es erneut ums Projektmanagement. Dieses Mal beschäftigten wir uns mit effektiver Entscheidungsfindung, Motivation von Teammitgliedern und der Lösung von Konflikten. Besonders interessant erlebte ich die interaktiven Rollenspiele, die für viel Unterhaltung ebenso sorgten wie für ein tiefergehendes Verständnis des Themas.

Netzplan in der Forschung?
Auch an diesem Tag gab es viele Denkanstöße, die in einer Abschlussrunde kurz diskutiert wurden: Inwiefern lassen sich Methoden des Projektmanagements wie der Netzplan in der Grundlagenforschung anwenden? Diese beinhaltet eine kreativProjektmanagement bei Rochee Komponente, die sich schwer planen lässt. Häufig muss man spontan auf neue Entwicklungen reagieren, anfangs vernachlässigte Lösungsansätze stehen plötzlich im Vordergrund. Oft fehlt der universitären Forschung ein sinnvolles Gerüst, wie es das Projektmanagement bieten kann. Die Herausforderung besteht wohl darin, gute Organisation mit Kreativität zu verbinden. Dank unseres neuen Wissens über die Grundlagen des Projektmanagement wird wohl der ein oder andere seine Promotions- oder Arbeitsstrategie überdenken. Mit einem Gruppenfoto und dem Austausch der Kontaktadressen endeten drei spannende Tage bei Roche.

Mein Fazit

Der Workshop "Führung in Projekten" lässt sich in zwei Teile gliedern: Zum einen gewinnt man einen guten Einblick in Einstiegsmöglichkeiten und Arbeitswelt bei Roche, zum anderen lernt man viel über das Thema Projektmanagement. Gerade diese Kombination würde ich vor allem Naturwissenschaftlern empfehlen, die sich noch nicht auf Forschung und Entwicklung festgelegt haben. Gleichzeitig kann der Workshop auch Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern die Perspektive eröffnen, bei einem interessanten, aber in diesen Fachgruppen wenig bekannten Unternehmen einzusteigen. Persönlich habe ich auch den Austausch mit Doktoranden anderer Naturwissenschaften genossen, bei dem man immer wieder erstaunliche Gemeinsamkeiten entdeckt. Rückblickend habe ich drei informative und spannende Tage in lockerer Atmosphäre erlebt, die von Roche exzellent organisiert waren.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Erfahrungsbericht (Accenture):
"Willkommen im Team!"

Freitag, den 26. Februar 2010
Erfahrungs- bericht

Ein einheitliches SAP-System muss her, da kommt e-fellow Alexander gerade recht. Der IT-Fan berichtet von seinem Praktikum bei Accenture: Düsseldorf sollte es sein. So viel wusste ich nach meinem Telefonat mit Carsten, Senior Manager bei Accenture und mein zukünftiger Mentor. Dass er mir noch am Telefon das "Du" anbot, ist im Nachhinein bezeichnend für die besondere Atmosphäre bei Accenture. Seine Worte: "Willkommen im Team!" .

Praktikum bei Accenture: e-fellow Alexander berichtete-fellows.net-Stipendiat Alexander (24) studiert Mathematik an der Universität Rostock.
Im Praktikum bei Accenture bereitete er Kennzahlen auf, Status-Meetings vor und feierte Geburtstag im Düsseldorfer Medienhafen. Sein Tipp: Menschen machen den Unterschied.

Akronyme wollen entschlüsselt werden
In Düsseldorf empfingen mich Sebastian (Manager) und Niko (Analyst). In den folgenden zwei Monaten teilte ich mir ein Büro mit den beiden, meinem Mentor Carsten und zwei Managern des Kunden. Gleich am ersten Tag erlebte ich die angenehme Arbeitsatmosphäre: Zuerst stellte mich Niko dem Team vor. An den offenen Bürotüren hingen Zettel mit Akronymen, die mir an jenem Tag noch große Rätsel aufgeben würden. Ein Beispiel? Im PMO (Project Management Office) holte ich Laptop, Handy und Zugangskarten ab. Bestens ausgerüstet machte ich mich danach an Einarbeitung und Entschlüsselung der Akronyme. Gegen 21 Uhr bestellten wir Pizza, ehe mein erster Tag um 23 Uhr endete.

Ein SAP-System für alle
Unser Kunde, ein global agierender Mobilfunkdienstleister, hatte beschlossen, die Prozesse und IT seiner Ländergesellschaften zu vereinheitlichen. Für alle Gesellschaften war ein SAP-System vorgesehen. Die Umsetzung sollte in mehreren Zyklen (Releases) erfolgen. Für jedes Release gab es verschiedene Projektphasen wie Analyse oder Implementierung – und eben das Testen. Zu Beginn meines Praktikums befanden wir uns in der Testphase des zweiten Release.

Selbständig Status-Meetings vorbereitenPraktikum bei Accenture: Willkommen im Team Quelle: pixelio.de/hofschlaeger
Carsten, Sebastian, Niko und ich kümmerten uns um das Testmanagement. Während andere Berater mit Mitarbeitern des Kunden die einzelnen Prozesse in verschiedenen Fachteams testeten, liefen bei uns alle Ergebnisse in verschiedenen Tools zusammen. An diesem Punkt begann meine Arbeit: Ich sammelte die festgelegten Kennzahlen und bereitete die täglichen Status-Meetings mit dem Management des Kunden vor. Besonders fasziniert hat mich, dass ich schon nach kurzer Zeit eigenständig arbeiten konnte. Diese Verantwortung motivierte mich zusätzlich, die Zusammenhänge zwischen den aufbereiteten Daten zu verstehen.

Geburtstagsfeier im Medienhafen
Während der Arbeit blieb wenig Zeit, einander besser kennenzulernen. Schließlich hatte jeder im Team viel zu tun. Deshalb brachen wir öfter abends gemeinsam in Richtung einer Bar auf. Ich erinnere mich an einige schöne Abende im Düsseldorfer Medienhafen, nicht zuletzt an meinem Geburtstag, den ich während des Projekts feierte. Zu einigen ehemaligen Kollegen auf dem Projekt habe ich noch heute Kontakt.

Kontakt zu Accenture aufnehmen?
In der Accenture-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture kontaktieren.

Ratschläge vom Mentor
Überzeugt hat mich als Praktikant auch das Mentoring. Mehrmals setzte sich Carsten mit mir zusammen, um beim Mittagessen oder einem Kaffee über den Verlauf des Praktikums und meine Entwicklung zu sprechen. Seine wertvollen Ratschläge waren neutral: Der Fokus lag auf meiner Perspektive, nicht auf Accenture.

Zum Schluss ein Tipp
Wer sich für die Unternehmensberatung interessiert, sollte darauf achten, dass die Kollegen zu ihm oder ihr passen. Bei Accenture habe ich in einem tollen Team gearbeitet, sodass mir die langen Arbeitszeiten nie etwas ausgemacht haben.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Fünf Stunden Exitus: Lässt sich Schlaf optimieren?

Donnerstag, den 25. Februar 2010
Christoph

Optimieren kann man vieles. Auch Schlaf? Die Sleep Cycle Alarm Clock fürs iPhone verspricht genau das. Ich habe sie mal getestet. Das Ergebnis? Leichter aus dem Bett komme ich damit nicht. Dafür erfahre ich jetzt am Morgen,  ob ich nachts Besuch empfangen oder im Grand Canyon geschlafen habe.

ANY_CHARACTER_HERE

e-fellows sind Schlafmützen. Sucht mal in der Community nach dem Begriff "Schlaf". 149 Treffer – allein in Fragen & Antworten. Eher banale à la "Wie viele Stunden schlaft ihr?" oder "Wann steht ihr auf?", aber auch einige ungewöhnliche: Da will jemand wissen, ob auch andere vor dem Einschlafen zucken oder warum man im Traum nicht sterben kann.  Ob es in deutschen Unternehmen Power Naps gibt? Was die e-fellows von Wasserbetten halten, interessiert einen Fragesteller, und ein anderer erkundigt sich, was neben Schäfchenzählen beim Einschlafen hilft. Tinka ist vom Schlafen sogar genervt.

ANY_CHARACTER_HERE

e-fellows sind Optimierer. Sie optimieren Innovationsprozesse und Inhabermodelle, Wertschöpfungsketten und Wachstumsstrategien. Aber auch WG-Putzpläne und Valentinstage. Und eben den Schlaf, diese sich quälend hinziehende, unproduktive Phase zwischen all den Achievements von gestern und Challenges von morgen, wenn sogar die Äuglein eines e-fellows immer schwerer werden und schließlich zufallen – ob nun acht Stunden lang, sechs, vier oder noch weniger.

ANY_CHARACTER_HERE

Sleep Cycle Alarm Clock LogoIch bin e-fellow, habe dank des günstigen Tarifs ein iPhone und schlafe hin und wieder. Also las ich vor einigen Wochen interessiert Fabians Umfrage zur Sleep Cycle Alarm Clock, dem letzten Schrei im App Store. Sleep Cycle … was? Okay, für alle mit Normalwecker ganz kurz, worum es geht: Vor dem Einschlafen startet der iPhone-fellow die App und stellt ein, wann er spätestens geweckt werden will. Anschließend legt er sein Baby … äh, sorry … das iPhone direkt neben das Kissen, wo es in der Nacht die Erschütterungen der Matratze messen soll. Aus ihnen schließt die App nämlich, wann sich der Schläfer in einer tiefen und wann in einer leichten Schlafphase befindet. Am Morgen weckt sie ihn in einem Zeitfenster von 30 Minuten vor der eingestellten Weckzeit – und zwar idealerweise in einer leichten Schlafphase. So wacht er entspannt auf und fühlt sich fit für die anstehenden Optimierungsprobleme. (Übrigens, natürlich schließe ich alle weiblichen e-fellows mit ein… andererseits, gibt es wirklich Frauen, die sich von einer Sleep Cycle Alarm Clock wecken lassen?)

ANY_CHARACTER_HERE

Skepsis. Funktioniert das wirklich? Könnte das iPhone im Schlaf nicht zerquetscht werden? Kontroverse Diskussionen, zuletzt auch in der Community. Ich habe 79 Cent investiert und den High-Tech-Wecker getestet. Das Ergebnis? Voilà!  Hier einige Sleep Graphs der letzten Wochen:

ANY_CHARACTER_HERE

Typ 1: Und tiefer und tiefer und …
sleepgraph_tiefer und tieferGegen Mitternacht gemütlich eingeschlummert, gegen 1 erstmal in ein tiefes Loch gefallen.  Gegen 3, 5 und 6 mal den Kopf gedreht oder an der Bettdecke gezogen, ansonsten aber traumlos glücklich. Ein Wunder, dass ich gegen 7:30 überhaupt aufgewacht bin.

ANY_CHARACTER_HERE

Typ 2: Der Grand Canyon der Nächte
sleepgraph_grand canyonKrass, oder? Zwischen halb 3 und viertel nach 4 hätte man mein Zimmer ausräumen können, ohne dass ich was gemerkt hätte. Spätestens um 5 war die Talsohle durchschritten, der Gipfel erreicht. Was war da los? Ob ich am Abend vorher zu viel getrunken hatte?

ANY_CHARACTER_HERE

Typ 3: Meine App verschläft ihren Einsatz
sleepgraph_falsch gewecktÄußerst formschöne Schlafkurven, aber warum um alles in der Welt weckt mich das blöde Ding ausgerechnet, wenn ich friedlich und regungslos in mein Kissen versunken bin? Hat es seinen Einsatz verschlafen oder  bis zuletzt auf einen Aufschwung in meiner Schlafkurve gesetzt?

ANY_CHARACTER_HERE

Typ 4: Später Besuch?
sleepgraph_später besuchOb gegen viertel nach 2 in jener Nacht meine Freundin nach Hause kam? Warum ging es dann aber kurz danach schon wieder bergab? Bizarr… Vielleicht hat auch nur ein Hund auf der Straße gebellt? Ja, die zweite Erklärung finde ich deutlich plausibler.

ANY_CHARACTER_HERE

Typ 5: Fünf Stunden Exitus (mein Favorit!)
sleepgraph_halb totAls Arme und Beine immer steifer wurden, die Lippen sich blau verfärbten, das Blut immer zäher durch die Adern floss und der Körper sich abkühlte – da kratzte ich die Kurve doch noch und fand gegen 6 ruckzuck wieder zu den Lebenden zurück. Ob mich jemand wachgeküsst oder mir Wasser ins Gesicht geschüttet hat? Ich weiß es nicht mehr. Wohl aber, dass ich die letzte Stunde vor dem Aufstehen offenbar zappelnd im Bett verbrachte.

ANY_CHARACTER_HERE

Hier geht es um Meinung. Meine Meinung ist: Die Sleep Cycle Alarm Clock funktioniert nicht. Jedenfalls nicht bei mir. Zu oft bricht sie ihr Versprechen und reißt mich aus dem Tiefschlaf. Außerdem: Wie reagiere ich wohl, wenn ich 7:00 als Weckzeit eingestellt habe und dann um 6:32 die "Warm Breeze" (so heißt mein Weckton) erklingt? Richtig, ich schalte die App aus, stelle schnell den normalen Wecker auf 7:00 und döse wieder ein. Übrigens, die Sleep Cycle Alarm Clock ist unter den beliebtesten Apps inzwischen auf Platz 13 abgerutscht.


Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 26: Tanja Lau

Mittwoch, den 24. Februar 2010
Lukas

Seit August 2008 unterstützt Tanja Lau das Team Marketing und Stipendiatenbetreuung von e-fellows.net. Nebenbei macht Tanja einen Management-Master und  läuft zum Spaß auch schon mal einen Marathon oder klettert auf Felsbrocken herum. Das ist garantiert ein gutes Training für ein Treffen mit dem Dalai Lama – oder für die beiden Kinder, die in der Zukunft auf sie warten.

>> Teil 26 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

tanjaWas machst du bei e-fellows.net?
Ich bin seit August 2008 im Marketing, im Produktmanagement und in der Stipendiatenbetreuung tätig. Dort betreue ich mit Christian vor allem die Buchreihe e-fellows.net wissen (z. B. die Bücher "Der LL.M.", ""Perspektiven für Juristen" und "Perspektive Patentanwalt"). Daneben unterstütze ich das Team bei der Stipendiatenbetreuung und organisiere Veranstaltungen wie den e-fellows.net LL.M. Day und Perspektive Patentanwalt.

Was hast du vorher gemacht?
Bis Anfang 2007 habe ich Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Italienische Philologie an der LMU München studiert. Danach habe ich bei der Akademie des Deutschen Buchhandels im Programm & Sponsoring gearbeitet. Dort war ich vor allem für die Konzeption und Organisation von Seminaren und Konferenzen für die Verlags- und Medienbranche zuständig. Parallel habe ich noch ein Aufbaustudium für Deutsch als Fremdsprache absolviert. Seit 2004 arbeite ich nebenher noch freiberuflich in der Redaktion des Sprachmagazins ADESSO für den Spotlight Verlag, um meine zweite Muttersprache Italienisch ein bisschen zu pflegen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Die Projekte sind herausfordernd und abwechslungsreich, wenn man motiviert ist, kann man schnell Verantwortung übernehmen und sich kreativ einbringen. Außerdem sind im Team von e-fellows.net die unterschiedlichsten Fachrichtungen vertreten. Da wir auch über die Abteilungen hinweg sehr vernetzt arbeiten, macht das die Zusammenarbeit besonders interessant.

Welche privaten Interessen hast du?
Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Freunden oder Sport – am besten in Kombination. Ich bin leidenschaftliche Joggerin und habe inzwischen auch einen Marathon überstanden. Daneben tanze ich sehr gern Salsa, gehe mountainbiken, spiele hin und wieder Squash und Volleyball und versuche mich neuerdings auch beim Bouldern und Klettern. Daneben bin ich großer Musical- und A-Capella-Fan. Außerdem liebe ich ausgedehnte Reisen in fremde Länder – aber die müssen jetzt wohl noch zwei Jahre warten, bis ich mein Management-Fernstudium abgeschlossen habe.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Ich habe immer wieder neue Aha-Erlebnisse mit dem Internet. Vor allem aber finde ich es einfach toll, dass man durch das Internet noch Kontakt zur Außenwelt halten kann, wenn man sich beispielsweise gerade fernab der Zivilisation in Hagen aufhält …

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Den Schriftsteller Fernando Pessoa, der unter mehreren Heteronymen tolle Literatur verfasst hat. Allerdings sollte ich dafür dann noch schnell Portugiesisch lernen. Falls Herr Pessoa gerade unabkömmlich ist, würde ich alternativ auch mit dem Dalai Lama vorlieb nehmen. Der Buddhismus fasziniert mich.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Spontan und ungeordnet: zwei Kinder bekommen, den Management-Master machen, Tauchen lernen, meine geografischen Bildungslücken schließen, eine Weile im Ausland leben, alle restlichen Nationalparks der USA bereisen, auf ein Red-Hot-Chili-Peppers-Konzert gehen und einen ganzen Klimmzug am Stück schaffen.

Nutellabrötchen im Web 2.0

Montag, den 22. Februar 2010
Katharina

Web 2.0: Die Revolution der Datenverbreitung oder nervige Mikroblogging-Mania? Wir alle lieben unsere Netzwerke, doch wollen wir dort auch noch von Unternehmen zugetextet werden?

Recruiter tummeln sich in der e-fellows.net community oder auf Xing. Klar – das ist nichts Neues, sind ja auch Karrierenetzwerke.

Inzwischen entdecken aber immer mehr auch Twitter und Facebook für sich. Jetzt kann ich also Fan von meinem Lieblingsarbeitgeber "Fischers Konservendosen" werden. Und was passiert dann? Sieht dann deren Personaler, an den ich kürzlich meine Bewerbung verschickt habe, die Einträge auf meiner Pinnwand? "Ey Tinka, hast du noch nach Hause gefunden oder musstest du wieder im Garten pennen?" Okay, da schau ich doch lieber nach. Uff, nein – mein Profil kann man über die Fanpage nicht einsehen. Yuppieh.

Die Freuden des Fantums
Was also bringt mir mein neues Fantum? Fischers Konservendosen hat gerade einen tollen Artikel gefunden. "Wie man Konserven am besten stapelt und verschickt." Das ist ja genial! Wenn sie mich jetzt im Bewerbungsgespräch danach fragen, hab ich die perfekte Antwort zur Hand.

Da schau ich doch gleich noch mal, ob nicht Konrads Fischerhosen – der zweite Arbeitgeber auf meinerbrötchen Quelle:sxc.hu Autor:funny-p Liste – auch eine Fanseite hat. Und tatsächlich: Bald erscheint der erste Post in meinem Facebook-Feed: "Guten Morgen. Bei uns gibts es heute Brötchen im Büro."

"Ähm", denke ich mir etwas verwirrt. "Na ja, eigentlich ist es ja ganz nett, auch mal etwas Persönliches vom Unternehmen mitzubekommen."

Da kommt schon der zweite Eintrag: "Brötchen waren lecker. Jetzt ab an die Arbeit."

"Na dann mal los!", freue ich mich.

10 Minuten später drücke ich F5 und bekomme: "Heute arbeiten alle besonders schnell – das wird ein produktiver Tag." Dann: "Jetzt ist der Chef gerade auf Toilette – Meeting verschoben." Und kurz darauf: "Ging schnell, jetzt im Meeting."

"Endlich Ruhe!", denke ich.

Doch weit gefehlt: "Ich liebe Smartphones. facebook im Meeting."

"AHHHHHHHHHHHHHHHHH!"

Heute schon gezwitschert?
schatz Quelle:sxc.hu Autor:krilm
Dummerweise habe ich vergessen, dass Konrads Fischerhosen sich auch auf meiner Twitter-Zeitleiste austoben. Verdammt! Entnervt scrolle ich durch die 500 neuen Einträge. Oha, gestern hat Fischers Konservendosen eine Seminar-Einladung gepostet. Die ersten 50 Retweets durften kostenlos mit. Verdammt, das ist vor lauter Brötchen-Gewäsch untergegangen. So ein Mist!

Etwas angesäuert suche ich nach weiteren Twitter-Juwelen. Ein Hinweis von Konrad auf den neuen Unternehmensblog. Soll ich den Fischerhosen noch eine Chance geben? Ich bin skeptisch, aber die Neugier siegt. Klick.

"Erlebe Konrads Fischerhosen hautnah. Einblicke in unser Innenleben. Exklusive Informationen aus den Chef-Etage, nur hier im Blog." Na, tinka mit explodiertem kopfdas klingt doch nach was. Mit diesen Insider-Infos kann ich sicher auch im Bewerbungsgespräch punkten. Klick.

Der erste Eintrag:
"Heute ist mein erster Tag im Büro. Ich freue mich total, dass ich hier jetzt für drei Monate Praktikant sein darf. Heute Morgen gab es leckere Brötchen. Das war toll. Die Kollegen haben mir Nutella gegeben …"

Was das Stipendium bietet, Teil 7: e-fellows.net wissen Karrierebücher

Freitag, den 19. Februar 2010
Christian

Aktuelle Bücher, die dich über die Arbeitswelt informieren und dir auch noch kostenlos nach Hause geschickt werden – wo gibt's denn so was? Bei e-fellows.net!

Du weißt noch nicht, ob der Job in der Unternehmens- beratung wirklich was für dich ist? Und was macht ein Patentanwalt eigentlich den ganzen Tag? Die Bücher der Reihe "e-fellows.net wissen" geben dir eine Einführung in die jeweilige Branche – fundierte Artikel zu den Anforderungen in Unternehmensberatung, Kanzlei und Co. Außerdem profitieren die Bücher vom Netzwerk der e-fellows – Stipendiaten und Alumni teilen ihre Arbeitserfahrung und berichten vom Job als Analyst, Patentanwalt oder Jurist in der Großkanzlei. Es reden also die, die sich wirklich auskennen.

Expertenbücher für JuristenBuch Perspektiven für Juristen
Juristen lesen nicht nur Gesetzestexte, sondern auch "Perspektiven für Juristen". Zumindest, wenn sie sich informieren wollen, welche Jobs es eigentlich für Rechtsexperten so gibt. Neben Tipps für die Bewerbung findest du in dem e-fellows.net wissen-Buch auch Artikel zu den verschiedenen Berufsbildern – geschrieben von Experten aus der Praxis. Und "Der LL.M. – das Expertenbuch zum Master of Laws" versammelt detaillierte Infos zu Bewerbung und Finanzierung des Master of Laws und hilft bei der Suche nach dem geeigneten Programm.

Buch Perspektive UnternehmensberatungWo bitte geht's hier zur Unternehmensberatung?
Wie man reinkommt in die Welt der Excel-Sheets und Großprojekte, das verraten dir Berater, Experten und Praktikanten. In "Perspektive Unternehmensberatung" findest du außerdem Beispiel-Cases fürs Bewerbungsgespräch und hilfreiche Tipps, wie du sie knacken kannst. Und du erfährst von anderen e-fellows, wie ein Job in einer großen Strategieberatung aussehen kann, oder was es heißt, als Nicht-BWLer Beraterluft zu schnuppern.

Neue Ausgaben erscheinen demnächst von:

Eine Übersicht aller weiteren Titel:

*********************************************
KURZINFO:
*********************************************
Für wen?
Für Stipendiaten von e-fellows.net ist ein begrenztes Kontingent an Freiexemplaren reserviert.

Wann am nützlichsten?
Wenn du dich über Branchen und Jobprofile informieren möchtest.

An wen wende ich mich mit Fragen?
Zu "Perspektive Unternehmensberatung", "Perspektive Investment Banking & Asset Management" und "Startschuss Abi":
Christian Lippl
christian.lippl(at)e-fellows.net
089-23232-319

Zu "Der LL.M.", "Perspektiven für Juristen" und "Perspektive Patentanwalt":
Milena Cornely
milena.cornely(at)e-fellows.net
089-23232-341

Weitere Infos auf der Website:
Die Reihe e-fellows.net wissen

Erfahrungsbericht (Clifford Chance):
"Getting to yes"

Mittwoch, den 17. Februar 2010
Erfahrungs- bericht

Wie sehen Referendariat, Berufseinstieg und Karriere in einer internationalen Großkanzlei aus? Darum ging es für die 29 Teilnehmer am "Young Lawyers Event", das am 18. und 19. Januar bei Clifford Chance in Düsseldorf stattfand. Die Kanzlei, die in Rankings ganz oben rangiert, vermittelte in interessanten Workshops und einer ungezwungenen Abendveranstaltung vielseitige Eindrücke von Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Referendare und junge Anwälte.

e-fellow Wolfgange-fellows.net-Stipendiat Wolfgang (27) promoviert an der Bucerius Law School in Hamburg. Beim "Young Lawyers Event" mit Clifford Chance lernte er, wie man die Emotionen des Verhandlungspartners im Griff hat und auf ein "dawn raid" der Kartellbehörde reagiert.

Internationalität in der ReferendarAcademy
Dr. Christoph Witte und Thomas Burmeister, beide Partner im Düsseldorfer Büro, stellten die Sozietät vor. Dabei ging es weniger um Eigenwerbung. Vielmehr stand der Reiz der Arbeit in einer Großkanzlei im Mittelpunkt. Clifford Chance unterscheide sich von anderen Kanzleien jedoch durch die Internationalität in der täglichen Arbeit. Als angehender Referendar fand ich besonders die Informationen zur ReferendarAcademy interessant: ein Fortbildungsprogramm, das auch Intensivkurse zur Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen umfasst. Kooperationspartner sind die Bucerius Law School und das Lübecker Repetitorium "Kaiserseminare".

Knowing what you are talking about
Stichwort Internationalität: Passend zum Motto ging es im ersten Workshop um "Legal English". Edmund Boyo, LL.M., Solicitor (England & Wales) und Partner aus dem Frankfurter Büro, führte interaktiv in die englische Rechtssprache und die Besonderheiten des "Common Law" ein. Vokabular und Rechtsinstitute wie den englischen "trust" erläuterte er anhand von Anekdoten aus der Anwaltspraxis und bezog in seinem Vortrag die Teilnehmer mit ein.

Clifford Chance: Young Lawyers Event"Getting to yes"
Vertragsverhandlungen können für Anwälte allerdings auch ohne Sprachbarriere schwierig werden. "Getting to yes" will gelernt sein, wenn die Positionen von Mandant und Gegenseite weit auseinander liegen. Die Emotionen eines schwierigen Gegenübers im Griff zu haben ist dabei ein Muss, betonten Partner Thomas Hey und Rechtsanwalt Dr. Christian Vogel, LL.M., aus Düsseldorf. Die beiden führten in die Verhandlungstechnik des "Harvard Approach" ein. Anschließend erprobten die Teilnehmer in Rollenspielen, mit welchem Verhandlungsstil sich die Interessen des Mandanten am besten durchsetzen lassen.

Persönliche Gespräche beim Dinner
Der spannende erste Tag klang beim Essen in einem Weinlokal aus, wo die Teilnehmer mit den Anwälten persönlich ins Gespräch kamen. An unserem Tisch ging Dr. Ulrich Reese, Partner aus Düsseldorf und einer der Leiter der Healthcare-Gruppe, auf alle unsere Fragen zur Tätigkeit in einer Großkanzlei ein. Besonders beeindruckend war die persönliche und authentische Art, mit der er von seinen Erfahrungen und seiner Arbeit berichtete. Individuelle Ratschläge gab er zum Karriereweg, aber auch zur Vereinbarkeit von Anwaltsberuf und Privatleben.

Kontakt zu Clifford Chance aufnehmen?
In der Clifford Chance-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Clifford Chance kontaktieren.

Was ist beim "dawn raid" der Kartellbehörde zu tun?
Am nächsten Tag ging es um die "hard skills". In Arbeitsgruppen zu Arbeitsrecht, M&A, Energierecht, Litigation, Healthcare und Kartellrecht nahmen die Teilnehmer selbst die Rolle des Anwalts ein. Unsere Gruppe etwa hatte die Aufgabe, die "MegaMedical GmbH" in medizinrechtlichen und kartellrechtlichen Fragen zu beraten: Welche Anweisungen sollte der Geschäftsführer geben, wenn die Kartellbehörde früh morgens mit einem Durchsuchungsbefehl an der Sicherheitsschleuse um Einlass bittet? Darf er relevante Strategiepapiere vernichten? Die Fallstudien verdeutlichten die Vielseitigkeit des Kanzleialltags.

Mein Fazit
Empfohlen sei die Veranstaltung angehenden Referendaren oder Berufseinsteigern, die sich in kurzer Zeit ein Bild von der Arbeit in einer internationalen Großkanzlei machen möchten. Die interaktiven Workshops und die ungezwungene Abendveranstaltung boten die Gelegenheit, Mitarbeiter und Arbeitsfelder der Kanzlei kennenzulernen. Die engagierten Referenten banden die Teilnehmer aktiv mit ein und ließen dadurch keine Langeweile aufkommen.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Erfahrungsbericht (McKinsey):
Fallstudie im Tiefschnee

Donnerstag, den 11. Februar 2010
Erfahrungs- bericht

Vom 30. Januar bis 2. Februar hinterließ e-fellow Christian Fußstapfen auf dem Gelände der AlpineUniversity in Kitzbühel. Beim Event "Spuren hinterlassen" lernte er McKinsey kennen, zusammen mit 28 Studenten und Doktoranden aller Fächer. 10 Unternehmensvertreter erzählten vorm Kamin von ihrer Karriere und führten die Teilnehmer durch eine Fallstudie. Am letzten Tag zogen sie zusammen in den Schnee.

e-fellow Christiane-fellows.net-Stipendiat Christian (27) hat Jura in Passau und London studiert. Jetzt promoviert er im Gesellschaftsrecht und interessiert sich für den Einstieg in einer Unternehmensberatung. Was liegt da näher, als ein paar Tage mit Markus Wasmeier auf der Piste zu verbringen?

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Ich kann mir zum einen gut vorstellen, nach meiner Promotion anstelle des Referendariats einen Direkteinstieg in die Beratung zu wählen. Daher wollte ich einmal den "Berater-Alltag" bei McKinsey, das Unternehmen als solches und natürlich dessen Berater kennenlernen. Zum anderen bot die Veranstaltung die einmalige Gelegenheit, mit Markus Wasmeier die legendäre Kitbzbüheler Streif zu bewältigen – und damit sowohl Leistungsport als auch Unternehmensberatung hautnah mitzuerleben.

Vertrautheit im Tiefschnee
Nachdem wir alle im traumhaften Grand Hotel inmitten des tief verschneiten Kitzbühels angekommen waren, konnten wir uns zuerst gegenseitig etwas kennenlernen. Danach stellten drei Berater ausführlich McKinsey als Unternehmen vor und gaben uns Einblicke in ihren persönlichen Werdegang. Dabei beantworteten sie sämtliche, teils auch kritische Fragen, zum Beispiel zum Arbeitsalltag und zur Unternehmenskultur, offen und ehrlich. Geendet hat der Tag mit einem Gespräch mit Martin Huber, Senior Partner bei McKinsey, der uns an zahlreichen seiner persönlichen Erfahrungen teilhaben ließ.

Ein Skiverband in der Erfolgsspur
Der folgende Tag stand dann ganz im Zeichen der Fallstudie. Wir sollten einen Skiverband sowohl sportlich als auch wirtschaftlich wieder auf Erfolgsspur bringen. Dafür wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt, in denen wir – unterstützt durch einen Berater – die Probleme mit vorgegebenen Werkzeugen aus dem Berateralltag zu bewältigen versuchten. Dazu zählten beispielsweise Problemdefinition, Hypothesengenerierung und Interviewleitfäden. Die Ergebnisse haben wir regelmäßig dem Plenum präsentiert. Vor dem Abendessen hatte dann jeder ausreichend Zeit, sich entweder bei einem Saunagang, ein paar Bahnen im hauseigenen Schwimmbad oder einem Stadtbummel durch Kitzbühel von dem anstrengenden Tag zu erholen.

Am Kamin mit dem McKinsey-Deutschlandchef
Geendet hat auch dieser Tag wieder mit einem "Kamingespräch", diesmal mit Herbert Henzler, dem ehemaligen Deutschland-Chef von McKinsey. Er gab uns faszinierende Einblicke in den von ihm mitverantworteten FC Bayern, das Gipfeltreffen von Davos und seine jahrzehntelange Erfahrung bei McKinsey.

Kontakt zu McKinsey aufnehmen?
In der McKinsey-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei McKinsey kontaktieren.

Ab auf die Piste
Am dritten Tag ging es dann auf die Piste. Ob Ski, Telemark, Snowboard oder Schneeschuhwanderung – für jeden war etwas dabei. Absolutes Highlight war dann aber natürlich der Gang mit Markus Wasmeier zum Starthaus der legendären Kitzbüheler Streif, wo er uns die verrücktesten Stories seiner persönlichen Erlebnisse im Skizirkus erzählte. McKinsey: Spuren im Schnee Quelle:sxc.hu Autor:HamathitoNach dem Skifahren kamen wir alle noch zu einer gemeinsamen Unterhaltung mit "Wasi" zusammen, in der er uns weitere für unsere Fallstudie nützliche Insider-Informationen mitteilte. Abends ging es dann in die sagenumwobene Kitzbüheler Rosi-Hütte, wo wir fantastisch gegessen und gefeiert haben.

Nochmal ran an die Arbeit
Am letzten Tag standen nach nur wenigen Stunden Schlaf die Abschlusspräsentationen zur Fallstudie an, in denen wir die erarbeiteten Lösungsvorschläge dem "Vorstand des Skiverbandes" vorstellten. Und schließlich war es auch schon wieder an der Zeit, wehmütig Abschied von den Bergen zu nehmen.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Empfehlen würde ich die Veranstaltung allen Studierenden oder Doktoranden, die entweder schon fest davon überzeugt sind, dass sie gerne einmal in der Beratung arbeiten wollen, und nun einfach eine der renommiertesten Beratungen überhaupt hautnah erleben wollen. Bewerben sollten sich aber auch diejenigen Neugierigen, die sich lediglich einmal informieren möchten, wie eine Beratung wie McKinsey tickt und wie eigentlich ein möglicher Arbeitsalltag eines Beraters aussehen könnte. Letztlich ist das Event all jenen ans Herz zu legen, die Lust auf ein intensives, lehrreiches und ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Highlights aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft haben.

Mein persönliches Fazit
Alles in allem habe ich die vier gemeinsamen Tage besonders in der Beratungsarbeit als äußerst intensiv, hoch interessant und sehr lehrreich empfunden. Ein vertrautes Gespräch mit Herbert Henzler in persönlicher Atmosphäre, Wedeln im Tiefschnee oder das Bezwingen der Streif mit Markus Wasmeier sowie Relaxen am Pool mit Blick auf die verschneiten Berge – das gibt es wohl nur bei McKinsey in Kitzbühel. Insgesamt also ein wirklich unvergessliches Event, dass ich jedem nur wärmstens weiterempfehlen kann.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.

Graue Zelle meldet: Das Denken siegt, die Wissens-Tests sind frei

Donnerstag, den 11. Februar 2010
Katharina

Was sind "Bounces"? Wie viele Bundesländer gibt es? Was sind "innate needs"? Und wer hat gesagt: "Oxford is a complete dump?" Fordere die Gehirnzellen der e-fellows. Entwirf einen Wissens-Test und gewinne Trivial Pursuit Genus und zenker-esque Kaffeebehälter.

e-fellows.net-Wissens-Tests
Ein Meilenstein in der Community-Geschichte – eine neue Rubrik. Heimlich haben sie sich hervorgewagt: die e-fellows.net-Wissens-Tests.

Qi-Min hat schon 425 Fragen beantwortet – unglaublich.

Bitte was?

Du verstehst nicht, worum es geht? Da hast du wohl was verpasst. Hier eine Rückschau.

Donnerstag, 04. Februar: Chaos in der Community. Merkwürdige Links erscheinen in der Textbox: "Dumm und glücklich?", "Pflege dein Hirn". Wer klickt, gelangt zu einer Video-Botschaft.

Wissens-Tests: Dauminös oder Durchschnitt?"Was ist da los?" fragen sich einige. Doch die ersten e-fellows haben verstanden und befinden sich auf Rettungsmission. Andere versinken in allgemeiner Ratlosigkeit. Dann plötzlich erscheint eine Antwort aus dem Nichts – unterschrieben mit Graue Zelle.

Hilfe, wir sind infiltriert! Sie sind unter uns. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Immer wieder gibt Graue Zelle Hinweise. Freitag, gegen Abend, ist es dann soweit. Immer mehr e-fellows folgen der Spur, und als Thomas schließlich die neue Rubrik verlinkt, hat Graue Zelle keine Einwände mehr: Die Wissens-Tests sind da! Trotzdem hat es noch nicht jeder mitbekommen. Zeit, das zu ändern!

Denn die Wissens-Tests rocken

Die Stimmen der e-fellows Quelle:sxc.hu Autor:katagaci"Wie geil: Dr. Michael Hies ist stolz auf mich. Na, da kann ich jetzt aber gut schlafen. Geil!" Anonym

"Super Sache das!" Anonym

"HALL OF BRAIN haha wie geil!" Anonym

"All hail to the Graue Zelle!" Sven

"Viel Spaß beim Weitergrübeln und zenkeresquieren!" Anonym

"Haha sehr lustig!" Qi-Min

Und was sagt Graue Zelle?

Graue ZelleWIR HABEN UNSERE MISSION ERFÜLLT. TRÄGHEIT UND FAULHEIT SIND GEHIRNZELLEN-AKTIVITÄT GEWICHEN. DAS DENKEN HAT GEWONNEN.

LANG LEBE GRAUE ZELLE.

WEHE DEM, DER SICH WIEDER IN UNBEDACHTHEIT FLÜCHTET. WIR BEOBACHTEN EUCH. WIR SIND IN EUREM KOPF.

LANG LEBE GRAUE ZELLE.

Gewinspiel: Teste die Gehirnmasse der e-fellows

Die e-fellows haben gesiegt. Die Rubrik ist befreit. Jetzt heißt es, den Sieg nach Hause bringen, die frohe Botschaft verbreiten. Teste die e-fellows. Sind sie wirklich so clever, wie sie sich geben?

Der Test, der bis zum 14.03.2010 am häufigsten geklickt wird, bringt seinem Ersteller ein Exemplar des Klassikers "Trivial Pursuit Genus".

Platz 1 – 10 werden mit einer zenker-esquen Tasse belohnt.Wissens-Test-Tasse

Was musst du tun?

1. Estelle einen Test.

2. Sorge dafür, dass möglichst viele e-fellows deinen Test toll finden und ihn durchführen. Wie oft er durchgeführt wurde, siehst du am besten in der Liste "häufigst durchgeführte Tests".

3. Gewinne Trivial Pursuit Genus und die zenker-esqueste aller Tassen.

Viel Spaß dabei wünscht

e-fellow Tinka

Erfahrungsbericht (Accenture):
Gelassen an der Performance feilen

Montag, den 8. Februar 2010
Erfahrungs- bericht

e-fellow Steffen hatte einen eher ungewöhnlichem Einstieg ins Praktikum bei Accenture. Für einen Kunden visualisierte er dessen Performance und half ihm so, Risiken zu senken. Das klappte reibungslos, auch weil Steffen sich traute, Fragen zu stellen. Beim International Women's Day war er schließlich zusammen mit einem Kollegen Hahn im Korb. Aber nicht nur deshalb erinnert er sich gerne an seine Zeit in der Beratung.

e-fellow Steffene-fellows.net-Stipendiat Steffen (24) studiert International Management an der ESB Reutlingen. Er mag skadinavische Offenheit und Sport in den Bergen. Bei seinem Praktikum half er Accenture-Kunden hoch hinaus.

Was waren deine Aufgaben bei Accenture?
In meinem Praktikum arbeitete ich an einem Projekt für ein führendes deutsches Transport- und Logistikunternehmen mit. Dabei unterstützte ich das IT-Entwicklungsmanagement (ITEM). Unter anderem bereitete ich Meetings vor und protokollierte sie. Zudem kümmerte ich mich darum, dass Aufgaben rechtzeitig erledigt wurden. All das machte aber nur einen Teil meiner Arbeitszeit aus. Deshalb führte ich selbst kleine Projekte durch. Ich analysierte und berechnete beispielsweise einen Key-Performance-Indikator für bestimmte Einzelprojekte innerhalb des Gesamtprojekts und unterstützte eine Präsentation zum Thema "Offshore Transition". Außerdem entwickelte ich eine neue Struktur für das Wiki-System des Kunden und erstellte eine Präsentation über die Einsatzmöglichkeiten einer neuen Technologie in der IT-Governance.

Gab es einen besonderen Tag?
Ein besonderer Tag war der Accenture International Women's Day. Das Event spricht zwar vor allem Frauen an, Männer werden aber auch eingeladen. Trotzdem ist die Männerquote sehr gering. Ein anderer Praktikant auf dem Projekt und ich waren die Hähne im Korb.

Erzähl mal von einem konkreten Projekt und was du für den Kunden erreicht hast.
e-fellows Steffen: Praktikum bei Accenture Quelle:sxc.hu Autor:svilen001
In einem Projekt suchte ich eine Möglichkeit, die Performance von Teilen des Gesamtprojektes visuell darzustellen. Vorher war lediglich die Gesamtperformance ermittelt worden. Es war also nicht möglich, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Einzelprojekte zu unterscheiden. Indem wir die Leistung von Teilbereichen sichtbar machten, waren gezielte und detaillierte Aussagen möglich. Damit können die Kunden schneller auf Probleme und Herausforderungen reagieren und schon früh auf Risiken eingehen. Das verbessert die Qualität und senkt die Reaktionszeit.

Warum hast du dich für ein Praktikum bei Accenture entschieden? Was zeichnet das Unternehmen aus?
Drei Gründe waren für mich entscheidend: Zum einen die spannende und herausfordernde Arbeit und das große Lernpotential. Zweitens die erstklassige Atmosphäre dank der netten Kollegen. Und drittens die Unternehmensgröße. Das mag sich komisch anhören, aber da ich vorher nur Praktika bei mittelständischen Firmen absolviert hatte, wollte ich sehen, wie ein so großes Unternehmen wie Accenture funktioniert.

Richtig bewerben – Workshop für Frauen
Du hast deinen Traumjob im Visier? Und du fragst dich, wie du Bewerbungsgespräche und Assessment-Center erfolgreich absolvieren kannst? Accenture liefert dir das Rüstzeug.

Ort: Accenture-Büro Düsseldorf
Datum: 21. Mai 2010, 9.00 bis 18.00 Uhr
Bewerbungsfrist: 15. April 2010
Für wen? Studentinnen der Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik

Hier bewerben

Wie sah dein Einstieg bei Accenture aus?
Der Einstieg war sehr ungewöhnlich. Nach einem Workshop von Accenture an der ESB Reutlingen unterhielt ich mich relativ lange mit der Unternehmensvertreterin. Danach schickte ich ihr gleich meine Bewerbung mit der Bitte um Weiterleitung. Am nächsten Morgen erhielt ich die Antwort, dass sie meine Bewerbung weitergeleitet habe und mir viel Glück wünsche. Doch dann hörte ich erst einmal drei Wochen nichts von Accenture – bis ich eines späten Abends völlig unerwartet den Anruf einer Projektleiterin bekam: Sie bot mir einen Praktikumsplatz an und wollte gleich wissen, ob ich ihn annehmen würde. Zwei Tage später sagte ich zu, und wir trafen uns zu einem Gespräch beim Mittagessen.

Kontakt zu Accenture aufnehmen?
In der Accenture-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Accenture kontaktieren.

Was sind deine beruflichen Ziele?
Nach meinem Studium zum Diplom-Betriebswirt möchte ich noch einen Master in einem anderen Fach anhängen. Anschließend möchte ich fest in die Beratung einsteigen. Mein langfristiges Ziel ist ein Posten im Senior Management oder einer vergleichbaren Ebene.

Welche Auslandserfahrungen hast du bereits gesammelt?
Ich habe zwei Jahre in Frankreich gelebt und studiert. In dieser Zeit habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt – zum Beispiel, was es bedeutet, mit Studenten aus verschiedenen Kulturen zusammenzuleben und arbeiten. Vor meinem Studium war ich für ein Auslandspraktikum bei einem Fußbodenhersteller zwei Monate in Dänemark. Die skandinavische Offenheit habe ich live erlebt und kann daher jedem empfehlen, einmal in den Norden zu reisen.

Wie entspannst du dich in deiner Freizeit?
Da gibt es viele Möglichkeiten. Am liebsten mache ich Sport: Ich gehe Laufen, Klettern oder im Winter Skifahren und Snowboarden. Ansonsten gehe ich gerne ins Kino oder ins Festspielhaus nach Baden-Baden. Dort gibt es immer wieder fantastische Aufführungen von internationalen Künstlern.

Dein Tipp für Neueinsteiger?
Der Anfang auf meinem Projekt war eine Herausforderung. Es gab unzählige Fachbegriffe und Accenture-Terminologie, mit denen ich auf einen Schlag konfrontiert war. Da galt es, gelassen zu bleiben und mir einen Überblick zu verschaffen. Das heißt: Lesen und Fragen stellen. Jeder half gerne weiter. Praktisch war auch, dass ich mich dabei persönlich vorgestellt und so schnell ein kleines Netzwerk aufgebaut habe.

Community & Blog Quelle:sxc.hu Autor:clixMehr Erfahrungsberichte?
Berichte aus den Vorjahren findest du auf der Website in der Rubrik Community & Blog.