Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 16: Christoph Eikmeier, Detecon

2. November 2009
Sabine

Christoph Eikmeier gefällt an den e-fellows vor allem die Hilfsbereitschaft in der Community. So erklären sich auch seine beiden Rollen: Alumnus und Detecon-Mentor. Tagsüber analysiert der Berater Geschäftsmodelle, am Wochenende radelt er durchs Siebengebirge.


christoph_eikmeier_portraitfotoWie sind Sie eigentlich zur Detecon gekommen?
Von der Detecon habe ich bereits während des Studiums gehört. Ein Professor an meiner Hochschule war früher Geschäftsführer einer Auslandsgesellschaft der Detecon und hat mich für die Unternehmensberatung begeistert. Daher habe ich meine Masterarbeit bei der Detecon geschrieben. Um darüber hinaus das Tagesgeschäft eines Unternehmensberaters kennenzulernen, habe ich noch ein zweimonatiges Praktikum angehängt. Die Tätigkeit bei der Detecon und das Unternehmensklima haben mich überzeugt, so dass ich direkt im Anschluss einen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe. Die Einblicke, die ich während meines Praktikums gesammelt hatte, haben mir dabei den Einstieg erleichtert.

Was machen Sie bei der Detecon?
Ich bin Berater im Bereich "Strategy & Marketing" und fokussiere mich auf Innovations- und Produktmanagement. In meinem täglichen Geschäft analysiere ich für meine Kunden innovative Geschäftsmodelle für Internet und Mobilfunk. Ich entwerfe Kooperationsszenarien, bewerte Geschäftsmodelle nach qualitativen und quantitativen Maßstäben und führe Wettbewerbsanalysen durch. Das Spannende ist, dass ich dadurch immer am "Puls der Zeit" bin und neue technologische und wirtschaftliche Entwicklungen sich direkt auf meine Überlegungen und Empfehlungen auswirken. Daher lese ich häufig Blogs und Fachzeitschriften, um mich auf dem Laufenden zu halten.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei der Detecon gemacht?
In München habe ich zunächst Medienwirtschaft studiert, bevor ich an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau (Baden-Württemberg) meinen Master in internationalem Marketing gemacht habe. Über verschiedene Praktika im In- und Ausland habe ich die Medien- und Technologiebranche bereits intensiv kennengelernt. Vom großen Konzern (IBM) bis zum kleinen Start Up (Audible.de) war alles dabei. Diese vielfältigen Perspektiven helfen mir in meinem jetzigen Job, die unterschiedlichen Denkweisen der Unternehmen zu verstehen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
In der "warmen" Jahreszeit bin ich leidenschaftlicher Mountainbiker und mache das nahegelegene Siebengebirge unsicher. Im Winter ziehe ich mir die Snowboardstiefel über und gleite die Hänge hinunter – am liebsten im Tiefschnee!

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Ich bin ein großer Fan von Vicco von Bühlow (alias Loriot). Sein Humor ist einfach zeitlos, ich liebe seine zurückhaltend-verschmitzte Art. Außerdem würde ich ihn gerne mal zu Hause besuchen, um zu sehen, wie er mit einem Dutzend schnaufenden Möpsen unter einem Dach leben kann.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Ich hoffe, ich kann in den nächsten Jahren noch viel von der Welt erkunden. In meinem Büro hängt eine Weltkarte, und jedes Mal, wenn ich draufschaue, fällt mir auf, wie groß die Welt ist, und wie viele Länder und Kulturen ich noch nicht kennengelernt habe.

Was gefällt Ihnen an den e-fellows?
Mich beeindruckt der Ehrgeiz und der Fleiß vieler e-fellows, sich in der Community gegenseitig zu unterstützen. Ein wenig mehr dieser zwischenmenschlichen Hilfe in der "realen Welt", und wir hätten viele Probleme weniger.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei der Detecon zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Tritt professionell auf, aber bleib authentisch! Humorvolle Menschen können auch im Bewerbungsgespräch zeigen, dass sie nicht auf den Mund gefallen sind, und auch mal ein auflockerndes Wort sagen. Kommunikative Stärke und eine sympathische Persönlichkeit sind in der Beratung viel wert.

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