Monatsarchiv für November 2009

In Mathe schwimmen, mit Geschichte tanzen – gewinne was fürs Gehirn

Mittwoch, den 18. November 2009
Katharina

Einige lassen Im Schwimmbad lernen? Quelle:sxc Autor:plrangsich das Buch von der Sonne auf den Bauch drucken, andere pauken in der Disko oder kleben Mathefolien ins Schwimmbad. Das Lernen fürs Abi ist eine ganz besondere Herausforderung. Wie war's bei dir? Dachten deine Nachbarn auch, du wärst verrückt?

Beim Lernen im Wald? Quelle:sxc Autor:chemtec

Noch eine Woche läuft der Wettbewerb "Wie hast du fürs Abi gelernt?" in der Gruppe "Abi 2009". Die e-fellows beschreiben, wie sie mit ihren Lernzetteln durch den Wald liefen oder mit sich selbst redend auf Parkbänken kampierten. Was ist dein lustiges Lernerlebnis oder deine Lieblingslerntechnik?

Mnemotechnik und Gehirn-Karten
Der Beitrag, der bis zum 29. November die meisten Daumen erhält, gewinnt einen Gutschein für das SeminarGruening Buch: Garantiert erfolgreich lernen "Garantiert erfolgreich lernen" der Akademie Grüning und das passende Buch dazu. Das ist deine Chance, zu lernen, wie man sich perfekt konzentriert – trotz 30 Grad und Sonne. Im Seminar erfährst du, wie es mit Mind-Mapping und Mnemotechnik möglich ist, sich auch die langweiligsten Daten zu merken.

Auch die 19 zweitbesten Einträge gehen nicht leer aus: Sie gewinnen je ein Buch "Garantiert erfolgreich lernen". Tritt einfach der Gruppe "Abi 2009" bei und poste, ob du die Physik-Formeln lieber auf die Brille schreibst, oder doch Latein-Vokabeln auf dein Kopfkissen stickst.

Was das Stipendium bietet, Teil 6: Power Breakfast, Open Brunch und Face-to-Face

Freitag, den 13. November 2009
Marko

25 Frauen sitzen im Café und nehmen Bastian Schweinsteiger nebenan überhaupt nicht wahr, weil die Abteilungsleiterin von Bosch gerade erzählt, wie sie Kind und Karriere unter einen Hut bringt. Das ist ein Power Breakfast – Power-Frauen beim Frühstück.

Nur für Frauen: Stipendiatinnen von e-fellows.net haben beim Power Breakfast die Gelegenheit, ihre Fragen loszuwerden. Bei Cappuccino und Toast gibt es Insider-Infos zu Berufsleben, Einstiegsmöglichkeiten, Karrieretipps für Frauen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Referentinnen sind Frauen, die wissen, wovon sie reden. Weil sie mitten im Berufsleben stehen und spannende Jobs haben: Unternehmensberaterinnen, Abteilungsleiterinnen aus der Industrie und Partnerinnen aus der Wirtschaftskanzlei. Und beim Face-to-Face gibt es die Gelegenheit, Fallstudien zu lösen und Vorträge anzuhören.

Power Breakfast und Open Brunch
Das Schöne dabei: Du kannst beim Power Breakfast jede Frage loswerden, die dir unter den Nägeln brennt: "Soll ich direkt nach dem Bachelor den Master dranhängen oder lieber erst arbeiten?", "Wie viel Prozent der Führungskräfte sind bei Ihnen Frauen?" "Wie sind Sie nach der Babypause wieder in Ihren Job eingestiegen?" Die Referentinnen erzählen offen und ohne Beschönigung von ihrem Werdegang und ihrem Alltag. Und weil auch die Jungs Lust auf solche Gesprächsrunden haben, gibt es seit einiger Zeit auch das "Open Brunch". Das funktioniert wie ein Power Breakfast – nur dass auch Männer mit dabei sein dürfen. Bastian Schweinsteiger haben wir dabei aber noch nicht gesichtet.

Face-to-Face – dein direkter Weg in den Job
Du möchtest dich über Einstiegsmöglichkeiten bei Partnerunternehmen von e-fellows.net informieren? Dann ist Face-to-Face das Richtige für dich. In lockerer Atmosphäre entdeckst du deine Chancen bei den Unternehmen. Oft gibt es einen kurzen Vortrag zum Unternehmen, du lernst Mitarbeiter kennen und löst manchmal auch eine Fallstudie. Danach bleibt auch Zeit für Fragen: "Welche Voraussetzungen braucht man für die Beratung?" "Wann soll ich mich am besten bewerben?". Und nicht selten springt am Ende auch schon ein Angebot dabei raus.

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KURZINFO:
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Für wen?
Stipendiatinnen (Power Breakfast), Stipendiatinnen und Stipendiaten (Open Brunch/Face-to-Face)

Wann am nützlichsten?
Bei Fragen zu Karriere, Berufsfeldern, Vereinbarkeit von Kind und Karriere (Power Breakfast), Einstiegsmöglichkeiten (Face-to-Face)

An wen wende ich mich mit Fragen?
Für Power Breakfasts/Open Brunch:
Tanja Lau
tanja.lau(at)e-fellows.net
089-23232-341

Für Face-to-Face:
Marko Leitner
marko.leitner(at)e-fellows.net
089-23232-313

Weitere Infos und nächste Termine:

Case lösen live mit McKinsey: Ist die Brücke ihr Gold wert?

Freitag, den 6. November 2009
Katharina

10.000 Prozent hat unser Server gegeben, und es hat trotzdem nicht gereicht. Der Ansturm auf die Community war riesig am Donnerstag Abend. Warum? Zum ersten Mal konnten die e-fellows live einen Case lösen – und das mit McKinseys Recruiting-Chef Dr. Thomas Fritz. Wie geht es unserem Server? Und konnten die e-fellows rausfinden, was die Golden Gate Bridge kostet?

Pünktlich um 18 Uhr postete Thomas Fritz den allerersten e-fellows.net Live-Case. Na ja, fast pünktlich, denn bis 18:15 Uhr war das Forum erst einmal nicht zu erreichen. Hunderte e-fellows drückten gleichzeitig F5 und überwältigten unseren Server. Erst als unser IT-Chef Michael eine Reihe anderer Community-Funktionen abschaltete, konnte die Diskussion starten:

Golden Gate Bridge Quelle:sxc.hu Autor:sioul

"San Francisco will die Golden Gate Bridge verkaufen. Sind 800 Millionen US-Dollar der richtige Preis?"

Pretty in pink?
Was für eine Vorstellung – die berühmteste Brücke der Welt in privater Hand. Darf der Investor die Brücke pink streichen? Kann er 50 Dollar Maut erheben? Was kostet es, die Brücke instandzuhalten? Wie viele Autos überqueren sie am Tag? Die e-fellows hatten "eine Menge sehr guter Fragen", fand Thomas Fritz und lieferte die Antworten im Forum. Er betonte: Die Anzahl der Autos zu schätzen, ist Aufgabe der e-fellows.

Die Autos sind der Schlüssel
Wie also kann man herausfinden, wie viele Autos am Tag über die Golden Gate Bridge fahren? Die e-fellows stürzten sich auf die Rechnung und kamen schnell auf zwei Lösungswege: Schätzung über Bevölkerungszahl oder über Auslastung der Brücke. Fast sofort aber wurde klar: nur über die Auslastung können die e-fellows errechnen, wie viel Maut der Investor am Tag verdienen kann.

Die Erkenntnis kam genau richtig. Zwei Stunden waren vorbei und die e-fellows gingen vom Fragen zum Diskutieren über. Nach 45 Minuten zeichnete sich eine Zwischenlösung ab, die Thomas Fritz bestätigte. Ist dieser jährliche Gewinn durch Mautgebühren genug, um den Kaufpreis von 800 Millionen Dollar zu rechtfertigen? Und wie könnte der Investor noch mehr Geld mit der Brücke machen?

Kaffee für 800 Millionen?Kaffee für 800 Millionen Quelle:sxc.hu Autor:jaylopez
Die Brücke als Werbefläche vermieten oder den Namen verkaufen. Kaffee ausschenken. Vollsperrung für exklusive Veranstaltungen. Eine Golden-Gate-Lotterie. Die e-fellows wurden kreativ. Sind diese Ideen umzusetzen? Und wie viel Geld bringen sie dem Investor? Jetzt kam es auf darauf an, die richtige Empfehlung auszusprechen. Wie hoch sollte der Kaufpreis sein?

Die Antwort der e-fellows war deutlich: 800 Millionen Dollar für die Golden Gate Bridge? Völlig unrealistisch. Thomas Fritz stimmte zu und war beeindruckt: "Ich war fasziniert, wie außerordentlich gut die Lösungen waren, die ihr in den Diskussionen entwickelt habt."

Auch wir finden: Der erste Live-Case der e-fellows.net community war ein voller Erfolg. Wir hoffen, ihr hattet Spaß – und vielleicht gibt es ja ein nächstes Mal. Wir schicken bis dahin unseren Server zum Krafttraining. ;)

Superhelden gesucht für Lebenslauf-Bonbon

Mittwoch, den 4. November 2009
Katharina

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Fünf Arme durch ganz Deutschland, 300 Läufer, 10.000 Euro – Die e-fellows.net Charity-Staffel 2009 war ein Erfolg. Jetzt sucht Stab(s)-Leiter Nicolas Verstärkung für den nächsten Lauf und verspricht Ausdauer-Bonbons.

Bist du der vierte Marketeer? Die Lois Lane von Deutschland? Der Uncle Sam der Bundesrepublik? Dann bist du genau richtig.

Im Mai 20reiten09 ging ein Beben durch Deutschland. 300 e-fellows und Freunde liefen auf fünf Routen durch Wälder, radelten über Berge und schipperten über raues Gewässer: die e-fellows.net Charity-Staffel. Das Ergebnis: 10.000 Euro für Waisenkinder in Tansania.tansania

Dieser Erfolg muss wiederholt werden. 2011 soll es wieder heißen: Beweg dich, um etwas zu bewegen. Doch das ist nicht so einfach. Die Charity-Staffel muss den Sponsoren schmackhaft gemacht werden. Sie muss Läufer gewinnen. Darum braucht das Staffel-Team neue Marketing-Supermänner, und PR-Wonderwomen. Aber die sind schwer zu finden. Bist du einer? Dann mach mit. Weißt du, wo sie stecken? Ab ins Recruiting.

Nichts Süßes für Weicheier
Bis 2010 muss Team-Chef Nicolas wissen: "Ist diesmal genug (wo)manpower am Start?" Wenn nicht, sieht es düster aus für die Staffel 2011. Das geht doch nicht? Dann übernimm den Stab.

Aber Vorsicht: das ist keine Aufgabe für Drückeberger. "Wir arbeiten wie in einem Unternehmen", sagLebenslauf-Bonbon Quelle:sxc.hu Autor:Cieleket Nicolas. "Wir brauchen Leute, die durchhalten – von Anfang bis Ende." Hast du die nötige Ausdauer? Dann lohnt es sich auch für deinen Lebenslauf. Professionelle Arbeit in einem Charity-Start-Up: Ein Bonbon für jeden Personal-Entscheider.

Das klingt nach dir? Du magst Süßes? Dann melde dich bei Nicolas, in der Gruppe oder schreibe eine Nachricht über die Webseite.


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 16: Christoph Eikmeier, Detecon

Montag, den 2. November 2009
Sabine

Christoph Eikmeier gefällt an den e-fellows vor allem die Hilfsbereitschaft in der Community. So erklären sich auch seine beiden Rollen: Alumnus und Detecon-Mentor. Tagsüber analysiert der Berater Geschäftsmodelle, am Wochenende radelt er durchs Siebengebirge.


christoph_eikmeier_portraitfotoWie sind Sie eigentlich zur Detecon gekommen?
Von der Detecon habe ich bereits während des Studiums gehört. Ein Professor an meiner Hochschule war früher Geschäftsführer einer Auslandsgesellschaft der Detecon und hat mich für die Unternehmensberatung begeistert. Daher habe ich meine Masterarbeit bei der Detecon geschrieben. Um darüber hinaus das Tagesgeschäft eines Unternehmensberaters kennenzulernen, habe ich noch ein zweimonatiges Praktikum angehängt. Die Tätigkeit bei der Detecon und das Unternehmensklima haben mich überzeugt, so dass ich direkt im Anschluss einen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe. Die Einblicke, die ich während meines Praktikums gesammelt hatte, haben mir dabei den Einstieg erleichtert.

Was machen Sie bei der Detecon?
Ich bin Berater im Bereich "Strategy & Marketing" und fokussiere mich auf Innovations- und Produktmanagement. In meinem täglichen Geschäft analysiere ich für meine Kunden innovative Geschäftsmodelle für Internet und Mobilfunk. Ich entwerfe Kooperationsszenarien, bewerte Geschäftsmodelle nach qualitativen und quantitativen Maßstäben und führe Wettbewerbsanalysen durch. Das Spannende ist, dass ich dadurch immer am "Puls der Zeit" bin und neue technologische und wirtschaftliche Entwicklungen sich direkt auf meine Überlegungen und Empfehlungen auswirken. Daher lese ich häufig Blogs und Fachzeitschriften, um mich auf dem Laufenden zu halten.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei der Detecon gemacht?
In München habe ich zunächst Medienwirtschaft studiert, bevor ich an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau (Baden-Württemberg) meinen Master in internationalem Marketing gemacht habe. Über verschiedene Praktika im In- und Ausland habe ich die Medien- und Technologiebranche bereits intensiv kennengelernt. Vom großen Konzern (IBM) bis zum kleinen Start Up (Audible.de) war alles dabei. Diese vielfältigen Perspektiven helfen mir in meinem jetzigen Job, die unterschiedlichen Denkweisen der Unternehmen zu verstehen.

Was tun Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
In der "warmen" Jahreszeit bin ich leidenschaftlicher Mountainbiker und mache das nahegelegene Siebengebirge unsicher. Im Winter ziehe ich mir die Snowboardstiefel über und gleite die Hänge hinunter – am liebsten im Tiefschnee!

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Ich bin ein großer Fan von Vicco von Bühlow (alias Loriot). Sein Humor ist einfach zeitlos, ich liebe seine zurückhaltend-verschmitzte Art. Außerdem würde ich ihn gerne mal zu Hause besuchen, um zu sehen, wie er mit einem Dutzend schnaufenden Möpsen unter einem Dach leben kann.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Ich hoffe, ich kann in den nächsten Jahren noch viel von der Welt erkunden. In meinem Büro hängt eine Weltkarte, und jedes Mal, wenn ich draufschaue, fällt mir auf, wie groß die Welt ist, und wie viele Länder und Kulturen ich noch nicht kennengelernt habe.

Was gefällt Ihnen an den e-fellows?
Mich beeindruckt der Ehrgeiz und der Fleiß vieler e-fellows, sich in der Community gegenseitig zu unterstützen. Ein wenig mehr dieser zwischenmenschlichen Hilfe in der "realen Welt", und wir hätten viele Probleme weniger.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei der Detecon zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Tritt professionell auf, aber bleib authentisch! Humorvolle Menschen können auch im Bewerbungsgespräch zeigen, dass sie nicht auf den Mund gefallen sind, und auch mal ein auflockerndes Wort sagen. Kommunikative Stärke und eine sympathische Persönlichkeit sind in der Beratung viel wert.