Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 39: Nikolaus Raab

17. August 2009
Lukas

Weil er seinen Chef verprügelt hat und alle vor ihm erzittern, darf Nikolaus noch länger bei e-fellows.net bleiben. Unser Hobby-Basketballer mit einer Vorliebe für stinkenden Käse feilt gerade an seiner Karriere als Journalist oder Comedian. Mit seinen schlagkräftigen Argumenten könnte er aber ebenso Türsteher werden.

>> Teil 39 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

niko14Was machst du bei e-fellows.net?
Bis vor kurzem war ich im Team Content & Community. Dort habe ich die Redaktion verstärkt, Artikel geschrieben, Rubriken betreut und bin mit der Charity-Staffel durch die Pampa geradelt. Außerdem habe ich meinem Chef, dem Lukas, ein blaues Auge gehauen. Das fanden hier alle so gut, dass ich vorerst bei e-fellows.net bleiben darf. Jetzt bin ich verantwortlich für unsere neue Veranstaltungsreihe "Perspektiven für Mediziner" und unterstütze außerdem das Team von "Startschuss Abi".

Was hast du vorher gemacht?
Ich habe Deutsche Philologie und Geschichte in Berlin studiert. Offiziell bin ich also Neuzeithistoriker. Meine Schwerpunkte waren Ostafrika, Deutschland zwischen 1871 und 1945 sowie die Brüder Thomas und Heinrich Mann. In meiner Magisterarbeit habe ich mich mit den religiösen Bezügen des Nationalsozialismus befasst und dabei speziell die November-Feierlichkeiten im Dritten Reich analysiert. Dabei wurde eine Art Märtyrerverehrung inszeniert für die Gefallenen des gescheiterten Putschversuches von Adolf Hitler im Jahr 1923. München ist für mich also schon aus diesem Grund sehr spannend. Ich möchte gerne als Journalist arbeiten. Bisher konnte ich schon Erfahrungen bei der "Welt" und der "Berliner Morgenpost" sammeln. Die Arbeit für Lukas war zudem ein prima Einblick in die Arbeit einer Online-Redaktion. Jetzt verdiene ich mir meine Sporen mit den Medizinern und führe täglich Kriege mit Excel.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
So ziemlich alles. Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Vor ein paar Wochen habe ich noch Artikel geschrieben, jetzt arbeite ich im Vertrieb und Projektmanagement. Das ist für mich eine neue Herausforderung. Es wird viel Eigeninitiative erwartet. Dafür setzt man aber auch viel Vertrauen in meine Fähigkeiten. Das spornt an. Außerdem habe ich tolle Kollegen, die mir vor kurzem den besten Kaffeebecher der Welt geschenkt haben und sogar meine täglichen Stinkekäse-Stullen verkraften. Wie nennt man die eigentlich auf Bairisch?

Welche privaten Interessen hast du?
Meine Familie produziert seit Generationen fast ausschließlich Schauspieler. Ich bin also eigentlich das schwarze Schaf. Trotzdem macht sich das Erbgut bemerkbar – in meiner Freizeit spiele ich Improvisationstheater mit den "Theaterhaien" in Berlin. Ansonsten liebe ich Basketball. Ich bin ein leidender Fan der New York Knicks und schreibe gelegentlich für Crossover-online.de. Wenn Lukas Zeit hat, machen wir außerdem Münchens Sporthallen mit unseren Ballkünsten unsicher. In naher Zukunft will ich endlich wieder mit Aikido weitermachen, denn dann steht einer internationalen Karriere als Türsteher endlich nichts mehr im Weg.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Das hat bei mir natürlich mit Basketball zu tun. Als ich das erste Mal sämtliche Player Profiles der New York Knicks mit den aktuellen Statistiken bei mir zu Hause aus dem Drucker ziehen konnte, blieb einen Moment die Welt stehen – ich schwöre!

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Alle meine Comedy-Helden – von John Cleese und den restlichen Pythons über Billy Connolly bis zu Craig Ferguson. Ich glaube, ich will eigentlich doch lieber Komiker werden. Außerdem vermisse ich meinen Ziehvater, der leider viel zu früh gestorben ist.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Da gibt es jede Menge: Stand-up-Comedy, Motorradführerschein, Motorrad kaufen, mit dem Motorrad durch ganz Afrika fahren, eine Familie gründen, fünf Kinder zeugen, eine Basketballmannschaft mit ihnen gründen, eine eigene Bibliothek aufbauen, Romane schreiben, Ungarisch lernen und andere Menschen glücklich machen. Und für nächstes Jahr habe ich noch keine Pläne. :-)

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